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Landespokal Sachsen  -  Saison 2009/2010

 

zur Saison 2008/09   -   zur Saison 2010/11


Teilnehmer

 

1.Runde (1.8.2009), 2.Runde/Achtelfinale (10.10.2009),

 

3.Runde/Viertelfinale (18.11.2009), 4.Runde/Halbfinale (3.+6.5.2010), 5.Runde/Finale (14.5.2010) in Chemnitz


Abkürzungen: 3.L – 3.Liga (3.Spielklasse), RL - Regionalliga (4.Spielklasse), OL - Oberliga (5.Spielklasse), LL - Landesliga (6.Spielklasse), BL - Bezirksliga (7.Spielklasse), BK – Bezirksklasse (8.Spielklasse)


5.

Runde (Finale)

Zuschauer:

 9 670

-

9 670

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

  5

-

5,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.05.2010

Chemnitzer FC

RL

-

Erzgebirge Aue

3.L

 

  3

:

2

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

9 670

in Chemnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore: 0:1 Glasner (13.), 1:1 Reinhardt (37.), 1:2 Ramaj (57.), 2:2 Löwe (72.), 3:2 Becker (75.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chemnitz: Pentke - Löwe (86. Nowak), Richter, Thönelt, Trehkopf - Becker, Peßolat

(64. Emmerich), Garbuschewski, Reinhardt - Schlosser (90.+2 Kellig), Hampf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aue: Flauder - Müller, le Beau, Klingbeil, Schaffrath - Birk (82. Sonntag), Klotz

(72. Wemmer), Curri, Hochscheidt (87. Liebold) - Ramaj, Glasner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 45 009

-

1 875

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  100

-

3,7

pro Spiel

 

 

 

 

Im Spiegel der Presse

MDR-Online, 14.5.10: Chemnitz holt sich den Pott

Regionalligist Chemnitzer FC hat zum fünften Mal den Sachsenpokal gewonnen. Die "Himmelblauen" besiegten am Freitag in einem spannenden Finale Zweitliga-Aufsteiger Aue verdient mit 3:2.

Die ersatzgeschwächten Auer hatten einen Blitzstart erwischt: Nach einer Eingabe von Klotz traf Glasner (13.) aus zwölf Metern ins lange Eck. Dennoch blieb der CFC unbeeindruckt und spielte weiter nach vorn. Für Aue hatte Ramaj (30.) das zweite Tor auf dem Fuß, doch Richter konnte gerade noch auf der Linie klären. Den aggressiv spielenden Chemnitzern gelang dennoch vor der Pause der verdiente Ausgleich. Dabei traf Reinhardt (37.) nach einem Abpraller aus 22 Metern.

Nach dem Wechsel blieb Aue das spielerisch bessere Team. Der CFC hielt mit Kampfkraft dagegen. Allerdings gerieten die "Himmelblauen" erneut ins Hintertreffen. Nach einer Eingabe von Klotz versenkte Ramaj (57.) die Kugel aus Nahdistanz. Im Anschluss drängten die Gastgeber auf den erneuten Ausgleich, den Löwe (72.) per Aufsetzer markierte. Nur drei Minuten später wurden die Angriffsbemühungen des CFC mit einem weiteren Tor belohnt. Dabei gelang Becker per Volleyschuss der entscheidende Treffer.


4.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

 9 399

-

4 700

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  6

-

3,0

pro Spiel

 

 

03.05.2010

Chemnitzer FC

RL

-

Dynamo Dresden

3.L

 

  2

:

1

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

6 132

 

Tore: 1:0 Reinhardt (32.), 2:0 Reinhardt (50.), 2:1 Gundersen (86.)

06.05.2010

FSV Zwickau

OL

-

Erzgebirge Aue

3.L

 

  1

:

2

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

3 267

 

Tore: 1:0 Shubitidze (58.), 1:1 Curri (90.+3), 1:2 Curri (115.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 35 339

-

1 472

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  95

-

3,65

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

MDR-Online, 3.5.10: CFC wirft Dynamo aus dem Pokal

Der Chemnitzer FC steht nach einem 2:1 über Dynamo Dresden im Finale des Sachsenpokals. Für die "Himmelblauen" war es bereits der vierte Sieg im vierten Pokal-Duell mit den Schwarz-Gelben.

Reinhardt köpft Führung

Die Zuschauer sahen von Beginn an eine rassig geführte Partie mit intensiven Zweikämpfen. Die erste dicke Chance hatte der CFC, als Hampf (20.) mit einem Kopfball am glänzend parierenden Keller scheiterte. Chemnitz blieb auch danach das engagiertere Team. Die Bemühungen wurden durch Reinhardts (32.) Kopfballtreffer belohnt. Von Dynamo gab es vor der Pause nur eine nennenswerte Offensivaktion, als Kegel Keeper Pentke per Distanzschuss prüfte.

Anschlusstreffer kommt zu spät

Nach dem Wechsel hatte der CFC Glück, dass ein Schuss von Koch gerade noch abgewehrt werden konnte. Praktisch im Gegenzug erhöhte Reinhardt (50.) aus 15 m zum 2:0. Kurz darauf musste die Partie für zehn Minuten unterbrochen werden, da aus dem Dynamo-Block bengalische Feuer gezündet wurden. Danach drückte Dresden auf den Anschlusstreffer, doch die Elbestädter leisteten sich zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel. Das sehenswerte 2:1 durch Gundersens Volleyschuss (87.) kam zu spät.

MDR-Online, 6.5.10: Glücklicher Aue-Sieg in Zwickau

Halbfinale

Mit viel Dusel, Joker Curri und Elfmeterheld Flauder hat Erzgebirge Aue das dramatische Sachsenpokal-Halbfinale beim FSV Zwickau mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Freuen darf sich damit auch der Chemnitzer FC, der drei Tage zuvor das Finale erreicht hatte und nun ein Ticket für den lukrativen DFB-Pokal sicher hat. Aue war als Zweitliga-Aufsteiger schon qualifiziert.

Zwickau hatte sich sichtlich viel vorgenommen und begann die Partie forsch. Vor allem Fuchsenthaler wurde mit Flanken gesucht. Der Stürmer traf mit seinen Kopfbällen (12./18.) aber das Tor nicht. Zudem scheiterte Koziak (23.) mit zwei Schüssen. Der FSV war deutlich aktiver und hätte ein Führungstor durchaus verdient gehabt. Oft jedoch kam der letzte Pass nicht an. Die Gäste aus Aue hingegen kamen so gut wie gar nicht in Fahrt. Das erste und einzige Problem für FSV-Keeper Gommert war in der ersten Halbzeit ein 30-m-Schuss von Gambo in der 45. Minute.

Kopfschütteln bei Aues Fans

Stichwort Gambo: Der Ghanaer sorgte nach der Pause mit einer einzigartigen Aktion für die FSV-Führung. Vielleicht wollte er die Gastgeber vorführen - jedenfalls jonglierte er den Ball am eigenen Strafraum und spielte dann zu einem anderen Auer zurück. Doch Zwickaus Fuchsenthaler hatte den Braten gerochen, spritzte dazwischen und legte zu Shubitidze ab, der sicher vollendete. Danach erarbeitete sich Aue nach und nach mehr Spielanteile, zunächst jedoch ohne großartig gefährlich zu werden. Zwickau verließen langsam die Kräfte.

Ein Ballverlust von Hochscheidt (80.) hätte Zwickau beinahe das 2:0 beschert, aber Fuchsenthalers Heber aus 20 m ging über den Kasten. Wenig später setzte FSV-Einwechsler Bazan (81.) einen Volleyschuss aus 16 m knapp neben das Tor. Die "Veilchen" wachten erst danach so richtig auf und warfen nun alles nach vorn. Bei Hensels 6-m-Schuss aus spitzem Winkel konnte Keeper Gommert zur Ecke klären. Dennoch wirkte das Anrennen planlos. In allerletzter Sekunde fiel doch noch der Ausgleich: Klotz flankte von rechts, Hensel köpfte an den Pfosten, der spät eingewechselte Curri staubte ab.

Dramatisches Ende

In der Verlängerung war Aue das klar tonangebende Team. Vor allem Curri sorgte für viel Gefahr. Nun häuften sich auch die Chancen der "Veilchen". Ramaj (99.) hätte die Auer Führung dann machen müssen, schoss nach Vorarbeit von Klotz jedoch frei aus 8 m über das Tor. Die zweite Hälfte der Verlängerung begann mit einer Großchance für Zwickau. Bazan (106.) scheiterte aber aus 17 m an Keeper Flauder. Dennoch kam das 2:1 für die Auer nicht überraschend. Wieder staubte Curri erfolgreich ab. Zuvor hatte Glasner nur Torwart Gommert angeschossen, der den Ball abklatschen lassen musste. Richtig bitter für Zwickau wurde es erneut in der Nachspielzeit. Nach einem Foul von Stark an Bazan im Strafraum bekam der FSV noch eine Riesenchance, Jazwinski scheiterte aber mit seinem schwach geschossenen Elfmeter an Flauder.


3.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

 6 919

-

1 730

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  11

-

2,75

pro Spiel

 

 

13.11.2009

FSV Zwickau

OL

-

RB Leipzig Markranstädt

OL

 

  3

:

2

(

2

:

2

)

 

 

 

 

 

1 063

21.04.2010

Einheit Kamenz

LL

-

Erzgebirge Aue

3.L

 

  0

:

3

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

2 130

21.04.2010

Vogtländischer FC Plauen

RL

-

Dynamo Dresden

3.L

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:6

2 026

18.11.2009

VfB Auerbach/V.

OL

-

Chemnitzer FC

RL

 

  0

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

1 700

 

 

 

 

Zuschauer:

 25 940

-

1 179

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  89

-

3,71

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

MDR-Online, 13.11.09: FSV Zwickau - RB Leipzig 3:2 (2:2)

Am Freitag hatte Zwickau den Oberliga-Konkurrenten RB Leipzig aus dem Wettbewerb geworfen. Schon in der ersten Halbzeit ging es hoch her. Hier ging der Außenseiter in Führung - Helbig traf per Kopf nach Rechtsflanke von Wölfel (5.). Der Angreifer beendete damit die Serie der "Bullen", die zuletzt sieben Pflichtspiele in Folge ohne Gegentore geblieben waren. RB antwortete schnell: Erst nickte Rosin nach Müller-Ecke ein (9.), dann traf Frommer (12.) aus Nahdistanz. Die Führung hielt aber nur kurz. Ein Lapsus von Leipzigs Keeper Neuhaus ermöglichte den Gastgebern den Ausgleich. Einen 30-m-Schuss von Wölfel ließ er durch die Hände gleiten, beim Nachsetzen von Neuhaus entschied der Schiedsrichter, dass der Ball bereits hinter der Linie war. Die Entscheidung für die starken Zwickauer gelang erneut Helbig mit einem Flachschuss (78.). "Wir haben mit Herz, Leidenschaft und Begeisterung Fußball gespielt und verdient gewonnen", freute sich FSV-Trainer Barsikow. Enttäuscht zeigte sich RB-Coach Vogel: "Wir waren teilweise zu unkonzentriert. Jetzt haben wir noch ein Ziel, und das ist die Meisterschaft."

Leipziger Volkszeitung, 14.11.09: RB Leipzig scheitert im Sachsenpokal an FSV Zwickau (2:3)

Leipzig. Die Sensation ist perfekt: RB Leipzig hat am Freitagabend im Viertelfinale des Sachsenpokals gegen den FSV Zwickau mit 2:3 verloren. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit drei Toren in 12 Minuten und dem Zwickauer Ausgleich in der 23. Minute entwickelte sich ein von Kampf geprägtes Spiel, das sich in der Schlussphase zu einem regelrechten Pokalkrimi entwickelte. Vor Beginn der Partie hielten Spieler und Fans eine Schweigeminute für Nationaltorwart Robert Enke ab. In der 61. Minute zündeten Zwickauer Fans Leuchtstangen, der Schiedsrichter ließ jedoch weiterspielen.

Der FSV begann stark, war heiß auf eine Revanche für die 0:4-Schlappe beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Schon nach 5 Minuten war den 1063 Zuschauern klar: Diesmal gibt sich Zwickau nicht torlos geschlagen. Wölfel legte den Ball auf Helbig, der schoss an Neuhaus vorbei ins Tor. 1:0 für den Gastgeber. Die Bullen ließen sich davon nicht beeindrucken und antworteten nur vier Minuten später mit dem Ausgleich durch Daniel Rosin und der Führung in der 12. Minute durch Nico Frommer.

Doch Zwickau blieb dran und schaffte in der 23. Minute den Ausgleich – diesmal legte Wölfel den Ball nicht auf, sondern schoss selbst aus 30 Metern aufs Tor. Es sollte für lange Zeit das letzte bleiben. Erst in der 77. Minute hallte wieder Torjubel durch das Westsachsenstadion. Und wieder waren es die Zwickauer Fans, die sich freuen durften. 3:2 für Zwickau – den Bullen lief die Zeit davon. Trainer Tino Vogel wechselte, brachte Mittenzwei für Räbsch. Doch es half nichts: Die letzten Sekunden verrannen torlos und mit ihnen die Chance der Leipziger auf den Halbfinaleinzug. Nach 93 Minuten pfiff der Schiedsrichter unter Jubelschreien der Fans die Partie ab.

Wir haben einfach zuviele Tore gekriegt, um dieses Spiel gewinnen zu können", sagte Vogel nach dem Schlusspfiff. Zu viele Chancen seien ungenutzt geblieben, drei Mal sei RB "auf dem falschen Fuß erwischt" worden. Dass die Leipziger den Gegner nach dem 4:0 in der letzten Begegnung unterschätzt haben könnten, bestreitet der Trainer: "Meine Mannschaft war gewarnt, Zwickau gehört vom Potential her zu den ersten drei Teams der Oberliga, das wissen auch die Spieler."

MDR-Online, 18.11.09: CFC in Auerbach ungefährdet

Regionalligist Chemnitzer FC steht im Halbfinale des Sachsenpokals. Das Team von Gerd Schädlich setzte sich mit 3:0 bei Oberligist VfB Auerbach durch.

Ex-Auerbacher Hampf traf doppelt

Die "Himmelblauen" profitierten von einem Blitzstart. Ausgerechnet der gebürtige Auerbacher Hampf traf früh (4.). Damit nahmen die Gäste eine kleine Serie wieder auf. Im Pokalhalbfinale 2005 und im Punktspiel der Saison 06/07 hatte Chemnitz ebenfalls früh eingenetzt, damals sogar schon jeweils in der ersten Minute. Diesmal mussten die 1.700 Zuschauer also auch wieder pünktlich sein, um die CFC-Führung nicht zu verpassen. Die Vogtländer brauchten eine Viertelstunde, um sich zu sortieren. In der Folge war die Partie zwar ausgeglichen, vor den Toren blieb es aber bei Andeutungen von Chancen. So zum Beispiel in der 28. Minute, als Hampf vom rechten Strafraumeck aus einen Schuss auf das Auerbacher Tor abgab, der jedoch verunglückte. Thönelt erwischte den Ball noch artistisch, die Kugel ging aber letzlich am Tor vorbei.

Weder Dünger noch Schädlich zufrieden

Das änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit schnell. Erneut Hampf köpfte das 2:0 (54.). Danach wehrte sich der Außenseiter gegen das Aus, aber die Bemühungen blieben zu uneffektiv. Auch kämpferisch war bei Auerbach noch Luft nach oben. Für die Entscheidung für den CFC sorgte der eingewechselte Boltze, als er den Ball am herauseilenden Torwart vorbei spitzelte (75.). VfB-Coach Steffen Dünger kritisierte anschließend: "Mein Team hat Männlichkeit und Zielstrebigkeit vermissen lassen." Sein Gegenüber Gerd Schädlich war auch nicht in Galastimmung: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Trotz des deutlichen Sieges gab es bei uns einige schlechte Dinge, die wir im Training beseitigen müssen."

MDR-Online, 21.4.10: Plauen zwingt Dynamo über volle Distanz

Regionalligist VFC Plauen hat das Viertelfinale gegen Drittligist Dynamo Dresden erst nach Elfmeterschießen unglücklich mit 5:6 verloren. "Es ist ein bittere Niederlage für uns. Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen, stehen wieder auf – auch wenn jetzt Tränen in der Kabine fließen", sagte VFC-Trainer Roland Färber nach dem Aus.
Zuvor begeisterte der VFC mit beherztem Auftreten und ließ zu keiner Zeit einen Klassenunterschied erkennen. Der große Favorit aus Dresden brauchte lange, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Und dennoch gab es nur eine echte Dynamo-Großchance, die Nikol alleinstehend vor dem Tor kläglich vergab (44.). "Da hätten wir das Spiel vorentscheiden müssen", kritisierte Dynamo-Trainer Matthias Maucksch. Plauen selbst netzte einmal ein, allerdings stand Schulze im Abseits (60.).

Boden vergab - Dobry trifft zum Sieg

Nach torloser Verlängerung fiel die Entscheidung schließlich vom Punkt. Auch da tat sich Dresden extrem schwer, hatte zwei Mal Glück als VFC-Torwart Person an den Ball kam, aber ihn doch nicht entschärfen konnte. Tragischer Akteur des Abends war dann Boden, der beim Stand von 5:5 verschoss. Danach machte Routinier Dobry alles klar und den Dynamo-Sieg perfekt. "Wir haben Vieles im Spiel liegen gelassen, aber letztlich haben wir uns das Ziel gesetzt, weiterzukommen – und das haben wir geschafft", resümierte Maucksch.

MDR-Online, 21.4.10: Aue schnell auf Kurs

Zuvor hatte sich Erzgebirge Aue in überzeugender Manier für das Halbfinale des Sachsenpokals qualifiziert. Bei Einheit Kamenz siegten die Veilchen mit 3:0.
Aus der FCE-Stammformation warem Kapitän Tomasz Kos, René Klingbeil, Skerdilaid Curri und Eric Agyemang nicht dabei. Das Quartett wurde für die kommenden Aufgaben in der 3. Liga geschont. Dennoch sorgten die Gäste im Duell des Drittliga-Spitzenreiters beim Sachsenliga-Ersten schnell für klare Verhältnisse: Ramaj und Klotz trafen schon in der Anfangsphase. Ramaj schob nach Wemmer-Vorlage ein (5.), Klotz traf mit einem Schuss vom Strafraumeck (13.). Während bei Aue der Ball gut in den eigenen Reihen zirkulierte, stoppten sich die nervösen Kamenzer durch ungenaue Ballbehandlung oft selbst. Die erste Einheit-Chance gab es durch einen 25-Meter-Schuss von Kieback (25.). Mit Ramajs Tor zum 3:0, nach Klotz-Vorarbeit drückte er den Ball ein (39.), war die Partie praktisch entschieden.

Schmitts Bauchschmerzen lösten sich auf

Nach der Pause spielte Kamenz ordentlich mit. Mehr als eine Chance für den Klub aus der Sachsenliga sprang dabei aber nicht heraus. Kieback zog die Kugel nach einem Solo knapp am langen Pfosten vorbei (55.). Aue ließ es ruhig auslaufen. Einheit-Trainer Thomas Hentschel meinte danach: "In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv. Nach 13 Minute bekamen wir Angst, dass es noch höher wird. Die zweite Halbzeit war ganz okay." Sein Gegenüber Rico Schmitt sagte: "Das Weiterkommen reicht uns. Ich hatte etwas Bauchweh, weil wir in der Formation noch nie gespielt hatten." Im Halbfinale reist der FCE zum Oberligigisten FSV Zwickau. Der Spieltermin ist noch offen.


2.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

 13 348

-

1 907

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  23

-

2,88

pro Spiel

 

 

14.11.2009

1.FC Lokomotive Leipzig

OL

-

Erzgebirge Aue

3.L

 

  0

:

1

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

3 947

15.11.2009

Bornaer SV 91

LL

-

Dynamo Dresden

3.L

 

  0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

in Zwickau

 943

13.11.2009

Chemnitzer FC II

LL

-

Chemnitzer FC

RL

 

  0

:

4

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

1 212

11.10.2009

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

RL

 

  1

:

3

(

1

:

1

/

1

:

1

)

nach Verlängerung

 262

10.10.2009

VfB Auerbach/V.

OL

-

Budissa Bautzen

OL

 

  2

:

1

(

1

:

1

/

1

:

0

)

nach Verlängerung

 320

06.09.2009

Sachsen Leipzig

OL

-

RB Leipzig Markranstädt

OL

 

  1

:

3

(

1

:

3

)

 

 

 

 

 

6 159

11.10.2009

Fortuna Chemnitz

LL

-

FSV Zwickau

OL

 

  1

:

2

(

1

:

1

/

0

:

1

)

nach Verlängerung

 505

05.09.2009

Einheit Kamenz

LL

-

FC Grimma

LL

 

  2

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 19 021

-

1 057

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  78

-

3,9

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

MDR-Online, 7.9.09: Rasenballer besiegen Lokalrivalen FC Sachsen

Der Oberliga-Spitzenreiter RB Leipzig hat sich am Sonntag im Sachsenpokal gegen den Lokalrivalen FC Sachsen durchgesetzt. Beim 3:1 vor 6.159 Zuschauern im Zentralstadion waren die Kräfteverhältnisse klar geregelt.

Der Sieg des finanziell bestens ausgestatteten Favoriten gegen den klammen Insolvenzverein war nie ernsthaft in Gefahr. Nicht einmal nach dem 1:0 der Grün-Weißen, von denen Pfeffing (11.) einen schönen Angriff erfolgreich abschloss. Denn danach kam von den offiziellen Gastgebern so gut wie nichts mehr. Kläsener (18.) läutete die RB-Aufholjagd mit einem Pfostenschuss ein. Jurascheck (23.) war kurz darauf erfolgreicher. Es folgte ein 24-m-Traumfreistoß von Bick (26.) ins linke Dreiangel. Für die Vorentscheidung sorgte dann FC-Sachsen-Torwart Roß mit einem katastrophalen Fehler. Als er unmotiviert aus dem Tor stürmte, konnte RB-Spieler Höfler an ihm und Werner vorbei köpfen und dann locker in den leeren Kasten einschieben.

Vogel nicht ganz zufrieden

Die zweite Hälfte war dann fußballerisch ganz schwach. RB wollte nicht mehr, der FC Sachsen konnte nicht mehr. Die einzige nennenswerte Chance hatte Müller mit einem strammen Schuss - Keeper Roß konnte erst im Nachfassen kurz vor der Torlinie klären. RB-Trainer Tino Vogel war von seinem Team nicht wirklich begeistert: "Es freut uns, dass wir eine Runde weiter sind. Wir haben den Rückstand gut verkraftet und dann guten Fußball gespielt. Nach der Pause haben wir aber zu viele Räume gelassen und die gleichen Fehler wie gegen Zwickau gemacht. Das trübt ein wenig die Freude." Sein gegenüber Dirk Heyne sah eine Steigerung nach der Pause: "Die zweite Hälfte entschädigte ein wenig für die erste, als wir nach dem 1:0 viele Unzulänglichkeiten gezeigt hatten. Da waren wir zu übermotiviert, sind nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen und haben es RB leicht gemacht."

MDR-Online, 10.10.09: VfB Auerbach - Budissa Bautzen 2:1 n.V. (1:0/1:1)

Der VfB Auerbach konnte sich im Sachsenpokal-Spiel gegen Oberliga-Konkurrent Budissa Bautzen erst in der Verlängerung durchsetzen. Bautzen hatte den besseren Start und dominierte in der Anfangsphase. Auerbach kam erst nach einer Viertelstunde in Fahrt und ging nach einer Bley-Ecke durch Wemme (23.) in Führung. Die Budissen erholten sich davon erst in der Halbzeitpause. Sie drängten nach Wiederanpfiff auf den Ausgleich, hatten aber auch Glück, dass Schuster (51.) auf der anderen Seite nur die Latte traf. Ein abgefälschter 20-m-Schuss von Krohmer (78.) brachte dann doch das 1:1. In die Verlängerung ging Bautzen nur zu zehnt, denn van Kolck (83.) war mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Ein ähnliches Schicksal ereilte später Bachmann (115.) nach einer Notbremse. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:1 für Auerbach. Das entscheidende Tor hatte Persigehl (98.) nach guter Vorarbeit von Wemme geschossen.

MDR-Online, 11.10.09: Gelb-Weiß Görlitz - VFC Plauen 1:3 n.V. (1:1, 1:1)

Wesentlich enger ging es in Görlitz zu, wo sich Regionalligist VFC Plauen bis in die Verlängerung quälen musste. Die zwei Ligen unter dem VFC spielenden Gastgeber spielten ohne großen Respekt. Zwar gingen die Vogtländer schon in der 2. Minute durch Sonnenberg in Führung. Aber die Ostsachsen blieben unbeeindruckt und glichen durch Rossek (33.) aus. In Hälfte zwei übernahm Plauen wieder das Kommando. Getroffen wurde aber erst in der Verlängerung: Sonnenberg (110.) und Schröter (115.) waren erfolgreich.

MDR-Online, 11.10.09: Fortuna Chemnitz - FSV Zwickau 1:2 n.V. (0:1, 1:1)

Etwas Glück hatte Oberligist FSV Zwickau, der sich beim Landesligisten Fortuna Chemnitz in die nächste Runde zitterte. Das Team des erkrankten Matthias Zimmerling war durch einen Flachschuss von Helbig (16.) in Führung gegangen. Danach verwalteten die Gäste nur noch ihren Vorsprung. Somit kam der Ausgleich der Chemnitzer durch Hänel aus Nahdistanz (63.) auch absolut verdient. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit lag der Ball erneut im Kasten der Zwickauer, doch der Schiri gab den Treffer nicht. In der Verlängerung dann sorgte Jazwinski per Foulelfmeter (109.) für die Entscheidung. Zuvor hatte Morgenstern Fuchsenthaler gefoult und danach wegen Meckerns Gelb-Rot gesehen.

Vogtland Sport, 12.10.09: FSV Zwickau: Sieg nach 120 Minuten

Fußball-Oberligist FSV Zwickau hat sich gestern beim Landesligisten VfB Fortuna Chemnitz knapp mit 2:1 nach Verlängerung durchgesetzt. Die Zuschauer sahen ein typisches Pokalspiel. Spannend bis zum Schluss, konnte der FSV gerade mal so noch den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Die erste Chance hatten die Gastgeber, als ein straffer Schuss rechts vorbei ging (9.). Die erste FSV-Chance war dann auch gleich drin: Einen weiten Ball von Trehkopf nahm Helbig mit, tankte sich geschickt an Torhüter Kretzschmar vorbei und schob ein. Von Chemnitz war nun erstmal nichts mehr zu sehen. Fuchsenthaler schoss vorbei (24.) und Helbig schoss im Nachschuss dem Torhüter direkt in die Arme (38.). Die Chance zum 2:0 hatte schließlich Bazan nach toller Vorarbeit von Shubitidze (40.), der Ball ging aber vorbei.

Nach der Pause bot der FSV ein schwaches Spiel. Anstatt die Führung weiter auszubauen, spielte man nur noch auf Resultatsverwaltung. Einem schlecht zu Ende gespielten FSV-Konter folgte der Angriff der Gastgeber, der zum Ausgleich führen sollte. Baumann klärte nur halbherzig und Hänel hämmerte die zweite Eingabe von Vettermann zum 1:1 ins Netz. - Verlängerung. Während in Halbzeit eins nichts geschah, nahm der FSV nach dem Seitenwechsel nochmal Fahrt auf. Fuchsenthaler wurde im Strafraum von Morgenstern von den Beinen geholt. Der Chemnitzer sah die Ampelkarte und der Schiri gab Elfmeter. Jazwinski, der letzte Woche in Auerbach noch scheiterte, verwandelte souverän zum 2:1. Damit war den Chemnitzern natürlich der Zahn gezogen. Der FSV hatte nun Räume, konnte jedoch die weiteren Chancen nicht mehr nutzen.

MDR-Online, 13.11.09: Chemnitzer FC - Chemnitzer FC II 4:0 (0:0)

Regionalligist Chemnitzer FC setzte sich am Freitagabend vor 1.212 Zuschauern im vereinsinternen Duell gegen das Reserve-Team mit 4:0 durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachte ein 25-m-Volleyschuss von Schlosser (51.) die Führung für den Favoriten. Nur fünf Minuten später erhöhte Boltze auf 2:0. Beim dritten Treffer profitierte Hampf davon, dass Keeper Ebersbach beim Abwehrversuch über das Leder schlug (65.). Den Schlusspunkt setzte Jansen, der nach einer Garbuschewski-Flanke aus der Nahdistanz einnetzte (83.).

MDR-Online, 14.11.09: 1. FC Lok Leipzig - Erzgebirge Aue 0:1 n.V.

Der FC Erzgebirge Aue hatte in seinem brisanten Achtelfinale beim 1. FC Lok Leipzig sogar in die Verlängerung gemusst. Einen Zweiklassen-Unterschied konnten die 3.947 Zuschauer nicht wirklich sehen. Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit war Aue dominant und einem Tor nahe. Insgesamt gesehen hatten die "Veilchen" auch mehr Chancen und am Ende die größeren Kraftreserven, enttäuschte aber trotzdem. Lok hingegen zeigte im Gegensatz zu den letzten Oberliga-Auftritten viel Leidenschaft. Haufe hatte sogar die Führung "auf dem Kopf", traf aber nur den Pfosten (4.). Das späte und entscheidende Tor erzielte Le Beau (116.). Er traf nach einem Freistoß von Hochscheidt am langen Pfosten stehend zum nicht unverdienten, letztlich aber dennoch glücklichen Aue-Sieg.

MDR-Online, 15.11.09: Bornaer SV - Dynamo Dresden 0:1 (0:0)

Dynamo Dresden hat mit Ach und Krach das Viertelfinale des Sachsenpokals erreicht. Der Drittligist bezwang am Sonntag in Zwickau den Bornaer SV knapp mit 1:0. Das entscheidende Tor zum sehr glücklichen Sieg erzielte Savran drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit per Kopf. Zuvor hätte Borna bereits in Führung gehen müssen, aber Torhüter Kirsten zeigte beim Flugkopfball von BSV-Kapitän Leutert (53.) eine Glanzparade. Die drei Klassen tiefer kickenden Bornaer hatten schon in der ersten Halbzeit stark gegengehalten. Nach den Dresdnern Dobry und Savran (5./9.) vergaben Bornas Grommuth und Genschur (11./31.). An der Einstellung hatte es Dynamo allerdings nicht gemangelt - die Spieler waren vielmehr vom harten Training in der Woche noch mächtig geschlaucht.


1.

Runde

Zuschauer:

 5 673

-

 516

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  55

-

4,58

pro Spiel

 

 

02.08.2009

FV Dresden 06 Laubegast

BL

-

Erzgebirge Aue

3.L

 

  0

:

8

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 684

11.10.2009

FC Eilenburg

LL

-

Chemnitzer FC

RL

 

  0

:

3

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

 

01.08.2009

VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

RL

 

  0

:

5

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

 535

05.09.2009

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

VfB Auerbach/V.

OL

 

  2

:

4

(

2

:

2

)

 

 

 

 

 

 150

02.08.2009

Budissa Bautzen II

BK

-

1.FC Lokomotive Leipzig

OL

 

  0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

 500

31.07.2009

Blau-Weiß Leipzig

LL

-

RB Leipzig Markranstädt

OL

 

  0

:

5

(

0

:

3

)

 

 

 

 

in Markranstädt

2 321

01.08.2009

SV Bannewitz

LL

-

FSV Zwickau

OL

 

  2

:

3

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

 450

02.08.2009

FC Bad Lausick

BL

-

Budissa Bautzen

OL

 

  1

:

2

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

 305

02.08.2009

Chemnitzer FC II

LL

-

Borea Dresden

OL

 

  4

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

 188

02.08.2009

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

Oberlausitz Neugersdorf

LL

 

  4

:

3

(

3

:

1

)

 

 

 

 

 

 305

01.08.2009

Bergstädtischer SC Freiberg

BL

-

Bornaer SV 91

LL

 

  1

:

2

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

 75

01.08.2009

FC Grimma

LL

-

Kickers 94 Markkleeberg

LL

 

  3

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

 160

 

Freilose:

 

-

Dynamo Dresden

3.L

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-

Sachsen Leipzig

OL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-

Fortuna Chemnitz

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-

Einheit Kamenz

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 5 673

-

 516

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  55

-

4,58

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

MDR-Online, 31.7.09: Premierensieg für RB Leipzig

Oberligist RasenBallsport Leipzig hat das erste Pflichtspiel der Vereinsgeschichte locker und leicht gewonnen. Vor der stattlichen Kulisse von 2.321 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Vogel im Sachsenpokal gegen Blau-Weiß Leipzig mit 5:0 durch.

Sehenswerte Treffer

Es dauerte nur 180 Sekunden, bis Streit den klaren Favoriten in Führung brachte. Nach einem langen Pass lupfte der RB-Spieler das Leder über den Keeper in die Maschen. Zeitweise kombinierte der Oberligist danach sehenswert und spielte dabei konzentriert. Zweimal klingelte es noch vor der Pause. Zunächst verwandelte Höfler in der 35. Minute nach einem Reimann-Querpass mit einem tollen Hackentrick. Sekunden später legte Streit quer und Reimann musste nur noch den Fuß hinhalten.

Nach dem Wechsel legte der auffällige Reimann (49.) per Kopf den vierten Treffer nach. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Kujat, der nach einem langen Pass mühelos einschieben konnte. Die Stimmung auf den Rängen war sehr freundlich. Tore und gelungene Aktionen wurde bejubelt. Ca. 40 Fans brachten dagegen zeitweise ihren Unmut über den neuen Leipziger Verein verbal zum Ausdruck.

RB-Coach Vogel weitgehend zufrieden

Nach dem Spiel äußerte sich RB-Coach Vogel zur Partie: "Wir sind nicht unzufrieden. Für das erste Pflichtspiel mit all der Hektik und Aufregung war es recht gut. Mir haben aber unser Umkehrspiel und die taktische Zuordnung nicht immer gepasst. Und vor dem Tor haben wir auch unsere Probleme. Aber das ist nicht ungewöhnlich zu diesem frühen Zeitpunkt. Wir haben noch viel zu arbeiten. Nächste Woche, das wird ein ganz anderes Kaliber."

MDR-Online, 1.8.09: Plauen souverän - Zwickau mit Mühe

Der VFC Plauen hat die erste Hürde im Sachsen-Pokal souverän genommen. Beim Landesligisten VfL 05 Hohenstein-Ernstthal ließen die Schützlinge von Trainer Andreev nichts anbrennen, beherrschten den Gegner eindeutig und gewannen mit 5:0 (3:0). In die Torschützenliste für den Regionalligisten trugen sich dreimal Zimmerman ein, zweimal war Sonnenberg erfolgreich. Dementsprechend lobte der VFC-Coach nach dem Abpfiff seine Jungs: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich, dass die Offensivabteilung getroffen hat. Wichtig war auch, dass wir ohne Verletzung aus dem Spiel gekommen sind".
Schwer tat sich dagegen der FSV Zwickau, der beim Landesliga-Vertreter SV Bannewitz knapp mit 3:2 (2:1) gewann. Den 450 Zuschauern wurde ein abwechslungsreiches Spiel geboten, in dem sieben Minuten vor Schluss Fuchsenthaler für die Zwickauer das Siegtor erzielte. Vorher hatten für den FSV Baumann und Helbig getroffen. Torschütze für Bannewitz war zweimal Hausmann.

MDR-Online, 5.9.09: VfL Pirna-Copitz - VfB Auerbach 2:4 (2:2)

Zu denen, die sich schwer taten, gehörte der VfB Auerbach. Nach der souverän erspielten 2:0-Führung durch Stiefel (5.) und Schuch (18.) schien die Partie gelaufen zu sein. Doch individuelle Fehler in der Abwehr nutzte Landesligist Pirna-Copitz zum Ausgleich: Der Sohn des DDR-Nationalspielers Ralf Minge (31.) und Bina (34.) sorgten für einen Doppelschlag. Danach war das Spiel lange offen. Es ging hin und her. Letztendlich setzten sich aber die größere Erfahrung und Routine der Auerbacher durch: Düring (77.) machte vor etwa 150 Zuschauern das 3:2; in der Schlussminute staubte Pfoh zum 4:2 ab.

MDR-Online, 11.10.09: FC Eilenburg - Chemnitzer FC 0:3 (0:3)

Eine klare Angelegenheit war die Partie in Eilenburg, wo der Chemnitzer FC mit freundlicher Unterstützung der Gastgeber ins Achtelfinale des Sachsenpokal einzog. Die drei Tore fielen bereits in den ersten 16 Minuten. Eilenburgs enttäuschter Trainer Carsten Hänsel sah die Sache so: "Nach zwei Minuten war das Ding gelaufen." Er spielte damit auf das frühe 1:0 durch Benduhn an, der nur sechs Minuten später nachlegte. Das 3:0 erzielte Becker (16.). Allen Toren gingen krasse Fehler der Eilenburger voraus, die auch in der Landesliga bestraft worden wären. Der CFC ließ nach der Pause etwas nach, was Trainer Schädlich erzürnte. In Gefahr gerieten die "Himmelblauen" jedoch nie.


Teilnehmer

 

Pokal für die sächsischen Vereine der 3. (3.Liga), 4.(Regionalliga) und 5.Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 6.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 28 Starter

 

3.Liga (DFB, sächsische Teams) – 2 Starter

 

Erzgebirge Aue

Dynamo Dresden

 

Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 2 Starter

 

Chemnitzer FC

Vogtländischer FC Plauen

 

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 9 Starter

 

Sachsen Leipzig

VfB Auerbach/V.

1.FC Lokomotive Leipzig

RB Leipzig Markranstädt

FSV Zwickau

Budissa Bautzen

Erzgebirge Aue II

Borea Dresden

Dynamo Dresden II

 

Landesliga Sachsen (SFV) - 12 Starter

 

alle Teams der Saison 2009/10, jedoch ohne die Aufsteiger, dafür mit den Absteigern der Vorsaison, außer dem BSV 1968 Sebnitz, Erzgebirge Aue II, Sachsen Leipzig II und Dynamo Dresden II

Bezirkspokalsieger 2008 - 3 Starter

 

Bezirk Leipzig       FC Bad Lausick
Bezirk Dresden       Budissa Bautzen II
Bezirk Chemnitz      Chemnitzer FC II


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