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Landespokal Sachsen  -  Saison 2006/2007

 

zur Saison 2005/06   -   zur Saison 2007/08


Teilnehmer

 

1.Runde (2.9.2006), 2.Runde/Achtelfinale (28.10.2006),

 

3.Runde/Viertelfinale (22.11.2006), 4.Runde/Halbfinale (9.4.2007), 5.Runde/Finale (10.6.2007)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)


5.

Runde (Finale)

Zuschauer:

 7 123

-

7 123

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

  2

-

2,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.06.2006

Erzgebirge Aue II

LL

-

Dynamo Dresden

RL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

7 123

in Aue

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore: 0:1 David (28.), 0:2 David (56.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aue: Flauder - Le Beau, Liebold, Lobsch, Seifert - Georgi (ab 55. Enold), Mohr (ab 67. Müller),

Oechsner, Siemund - Nolde (ab 46. Schwitzky), Blankenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dresden: Herber - Stocklasa, Ernemann, Knackmuß, Pelzer - Hauser, Lerchl (ab 90. Süß),

Cozza - David, Würll, Koejoe (ab 80. Vorbeck)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 51 043

-

2 219

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  88

-

3,26

pro Spiel

 

 

 

 

Im Spiegel der Presse

 

MDR-Online, 10.6.2007: Dynamo gewinnt Hitzeschlacht

Ende gut, fast alles gut. Nachdem Regionalligist Dynamo Dresden in der abgelaufenen Saison am anvisierten Zweitligaaufstieg vorbeigeschrammt ist, endete die verkorkste Saison doch noch versöhnlich. In einer wahren Hitzeschlacht besiegten die Schwarz-Gelben das Reserveteam von Aue im Erzgebirgsstadion mit 2:0 (1:0).

Eine Chance - ein Tor

Die Gäste schwangen von Beginn an die feinere spielerische Klinge, Aues Youngster setzten mit Kampfgeist dagegen. Obwohl Dresden optisch überlegen war, dauerte es knapp eine halbe Stunde bis zur Dynamo-Führung: Pavel David spritzte in einen Querpass von Sebastian Seifert und lupfte den Ball aus 16 Metern über den herauslaufenden Stephan Flauder in die Maschen. Das war dann aber auch die ganze Herrlichkeit im Dresdner Spiel der ersten 45 Minuten. Aues Team, welches ohne Profis auskommen musste, machte es nicht besser und konnte in der ersten Hälfte nicht eine einzige nennenswerte Chance erarbeiten.

David besiegelte Aues Schicksal

Nach der Pause ließen die Gastgeber kurzzeitig aufhorchen, als Pierre Le Beau nach Seifert-Freistoß knapp am Kasten vorbeiköpfte. Bedingt durch Temperaturen an der Schmerzgrenze tat dann Dynamo nicht mehr als nötig. Die jungen "Veilchen" waren zwar bemüht, bissen sich aber immer wieder in der dichtgestaffelten Dresdner Abwehr fest. Nach dem zweiten Treffer von Sturmtank David, der sich rechts durchsetzte und platziert einschoss, war das Schicksal der Auer Amateure besiegelt. Die Dresdner Freude über den Sieg hielt nicht lange an, denn nach Abpfiff stürmten randalierende Dynamo-Anhänger den Platz, so dass die Spieler in die Kabine flüchten mussten. Erst die Polizei konnte die Übergabe des Pokals sichern. Dynamo droht nun ein gerichtliches Nachspiel.

MDR-Online, 11.6.2007: Dynamo droht gerichtliches Nachspiel

Dynamo-Anhänger sorgten erneut für Randale-Schlagzeilen

Nach Ausschreitungen im sächsischen Landespokalfinale zwischen Erzgebirge Aue II und Dynamo Dresden (0:2) drohen den Gästen spürbare negative Folgen.

Der Präsident des sächsischen Fußballverbandes, Klaus Reichenbach, kündigte "ein gerichtliches Nachspiel" an. Aue-Vizepräsident Bertram Höfer erklärte zudem, dass die Westsachsen Strafanzeige gegen unbekannt stellen. Während und nach dem Spiel randalierten Dynamo-Fans, rissen dabei Bänke heraus und prügelten sich im Auer Fanblock mit Anhängern der "Veilchen". Aue beziffert den Schaden auf 20.000 bis 30.000 Euro. Nach der Partie stürmten Dresdner Anhänger den Rasen, die Spieler flüchteten in die Kabine. Erst die Polizei konnte die Übergabe des Pokals sichern. "Jedes Wochenende, an dem nichts passiert, hake ich als ein glückliches ab - dies war leider keins", so Reichenbach.

Dynamo wehrt sich

Dynamo gibt Ordnern und Polizei eine Mitschuld an der Eskalation der Situation. So hätten Ordner Tore geöffnet, obwohl der Stadionsprecher das Betreten des Innenraums wiederholt untersagt hätte. Dynamo-Sprecher Peter Tauber stellt zudem das Konzept der Polizei in Frage: "Ihre Handlungsweise wirkte provozierend und nicht, wie es eigentlich sein sollte, deeskalierend. Bei unseren Heimspielen haben wir die Fans doch auch im Griff."

Drakonische Strafen angemahnt

Dennoch mahnt Reichenbach bei Dynamo interne Maßnahmen an: "Dresden muss eine Menge tun, es war ja nicht das erste Mal, dass es bei einem Dynamo-Spiel zu solchen Szenen kam." In Zukunft sollen drakonische Strafen gegen "Problemvereine", zu den Reichenbach Dynamo Dresden oder den Leipziger Bezirksligisten Lok zählt, Krawalle minimieren.

Gespräch mit DFB-Präsident

In einem Gespräch am Mittwoch will Reichenbach mit DFB-Präsident Theo Zwanziger unter anderem über den Ausschluss von Vereinen aus dem Spielbetrieb sprechen. "Geldstrafen treffen die Vereine, aber sie bewegen bei den gewaltbereiten Tätern nichts", so Reichenbach, der nach den Krawallen von Sonntag in Aue entsetzt war: "Ich weiß nicht mehr, wie wir das stoppen können."


4.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

 5 363

-

2 682

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  9

-

4,5

pro Spiel

 

 

17.04.2007

Dynamo Dresden II

LL

-

Dynamo Dresden

RL

 

  1

:

2

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

2 713

 

Tore: 1:0 Surma (20.), 1:1 Dworrak (21.), 1:2 Ludwig (88.)

09.04.2007

Erzgebirge Aue II

LL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

  4

:

2

(

2

:

2

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

2 650

 

Tore: 0:1 Boltze (49.), 1:1 Simund (61.), 2:1 Seifert (71., Foulstrafstoß), 2:2 Watzka (82.), 3:2 Ibold (118.),

4:2 Schwitzky (119.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 43 920

-

1 910

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  86

-

3,31

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

 

MDR-Online, 9.4.2007: Aue II kegelt Sachsen Leipzig raus

Die Überraschung ist perfekt. Die zweite Mannschaft von Erzgebirge Aue hat das Finale des Landespokals erreicht. Der Landesligist setzte sich gegen den FC Sachsen Leipzig verdient mit 4:2 nach Verlängerung durch. Im Endspiel wartet dann der Sieger der Partie Dynamo Dresden I gegen II.

Guie-Mien verschießt einen Elfmeter

Bereits nach vier Minuten hätte der Leipziger Guie-Mien für klare Fronten sorgen können. Nachdem Aues Keeper Flauder den FCS-Stürmer Semmer im Strafraum gefoult hatte, zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Doch Guie-Mien setzte den Ball neben das Tor der "Veilchen". Es sollte fast die einzig nennenswerte Chance für den Oberligisten bleiben. Nur bei Reimanns Solo (37.) warf sich Le Beau im letzten Moment in den Schuss.
Der Landesligist stand in der Abwehr sehr sicher und verbuchte drei sehr ordentliche Schusschancen. Blankenburg (29./44.) brachte dabei gleich zwei Mal das Außennetz des Leutzscher Tores zum Wackeln. Bei dem Knaller von Schäfer musste Keeper Twardzik seine ganze Klasse unter Beweis stellen.

Leipzig rettet sich in die Verlängerung

Deutlich aggressiver und erfolgreich kamen die Leipziger zunächst aus der Kabine. Nach einem Oswald-Freistoß klingelte es dann. Ein Kopfball von Boltze (49.) landete im linken unteren Eck. Doch die "kleinen Veilchen" schlugen zurück. Zunächst hatte Schäfer Pech, als sein Kopfball am Pfosten landete. Dann musste FCS-Keeper Twardzik bei Blankenburgs Kopfball retten. Nach dem anschließenden Eckball lag die Kugel im Netz. Simund (61.) köpfte das Leder aus acht Metern ein. Zehn Minuten später jubelte erneut der Auer Anhang. Nachdem Hempel gegen Schäfer gehalten hatte, verwandelte Seifert den fälligen Elfmeter sicher.
Mit viel Glück konnte sich der Favorit dann doch noch in die Verlängerung retten. Watzka (82.) verlängerte einen weit geschlagenen Freistoß unhaltbar zum 2:2. Danach vergaben die Gastgeber bei besten Kontergelegenheiten die Entscheidung. Auf Leipziger Seite traf Reimann in der Nachspielzeit nur die Latte.

Todesstoß kurz vor Schluss

Auch in der Verlängerung blieb Aue das engagiertere Team und machte kurz vor Schluss alles klar. Zunächst köpfte Liebold (118.) nach einem Schäfer-Fresitoß ein. Dann legte Blankenburg nur Sekunden später für Schwitzky auf. Der Stürmer musste nur noch einschieben.

MDR-Online, 17.4.2007: Dynamo-Duell geht knapp an Profis

Die erste Mannschaft von Dynamo Dresden ist im vereinsinternen Duell um den Einzug ins Landespokalfinale nur knapp einer Blamage entgangen. Der Regionalligist besiegte den Landesliga-Vertreter mit 2:1.
Dabei war es lange Zeit die Zweite gewesen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Die ideenlosen und streckenweise lauffaulen Regionalligisten ent-täuschten auf der ganzen Linie. In der 20. Spielminute konnte Surma die Reservisten nach einem Eckball sogar per Kopf in Führung bringen. Direkt nach dem Anstoß jedoch der Ausgleich: Dworrak erlief einen Steilpass und verwandelte aus zehn Metern.

Reservisten weiter die bessere Elf

Nach dem Wechsel verlegten sich die agilen Reservisten aufs Kontern. Immer wieder wurde mit Kombinationen über zwei oder drei Stationen das gesamte Feld überbrückt. Vermisst wurde lediglich ein Vollstrecker. Ein weiterer Nachweis der Unzulänglichkeiten unter den besser bezahlten Dynamos war die gelb-rote Karte gegen Süß. Nach mehreren rüden Fouls hinterließ er die Profis für die letzten 15 Minuten in Unterzahl.
Erst Minuten vor dem Schlusspfiff rettete sich die erste vor der Verlängerung. Dworrak hatte sich außen durchgetankt und Ludwig bedient, der aus Nahdistanz locker einschob.


3.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

 11 802

-

3 934

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  7

-

1,75

pro Spiel

 

 

10.02.2007

1.FC Lok Leipzig

BL

-

Erzgebirge Aue II

LL

 

  0

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

5 327

27.03.2007

Sachsen Leipzig

OL

-

VfB Auerbach

OL

 

  2

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

2 000

22.11.2006

Dynamo Dresden II

LL

-

Oberlausitz Neugersdorf

LL

 

  1

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

 

22.11.2006

Vogtländischer FC Plauen

OL

-

Dynamo Dresden

RL

 

  0

:

1

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

4 475

 

 

 

 

Zuschauer:

 38 557

-

1 836

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  77

-

3,21

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

MDR-Online, 22.11.06: Dynamo mit Mühe - FC Sachsen souverän

Regionalligist Dynamo Dresden ist im Landespokal Sachsen an einer Blamage vorbei geschrammt. In Plauen brauchte Dynamo bis zu Verlängerung und hatte zudem den Schiedsrichter auf seiner Seite. Sachsen Leipzig konnte sich in Eilenburg für die zuletzt dürftigen Leistungen rehabilitieren. Oberliga-Konkurrent Bautzen stolperte dagegen bei Aue II.

Dresden braucht viel Dusel

Fußball-Regionalligist Dynamo Dresden hat das Halbfinale im sächsischen Landespokal erreicht. Bei Oberligist VFC Plauen kamen die Schwarz-Gelben erst in der Verlängerung zu einem mühevollen 1:0-Sieg.

Vor 4.475 Zuschauern boten beide Mannschaften eine schwache aber spannende Partie. Nach starkem Dynamo-Beginn konnte sich auch Plauen ab Mitte der ersten Halbzeit befreien. Gute Chancen zum Sieg hatten beide Teams, so richtig spannend wurde es aber erst kurz vor dem Ende der Verlängerung. Zunächst übersah der Schiedsrichter eine klare Notbremse von Dynamos Lerchl, der den durchgebrochenen Reimann am Trikot zog (118.). Im direkten Gegenzug traf Vorbeck per Zwölf-Meter-Schuss ins lange Eck (119.) zum knappen aber nicht unverdienten Sieg.

Dynamo-Duell im Halbfinale

Weil auch die Zweite von Dynamo Dresden den Einzug ins Halbfinale schaffte, kommt es nun zum Duell der beiden Dresdner Teams. Ebenfalls am Mittwoch siegte Dynamo Dresden II in einem Landesliga-Duell 1:0 gegen den FC Oberlausitz. Marx erzielte das Tor des Tages in der 21. Minute.

FC Sachsen überzeugt in Eilenburg

Der FC Sachsen hat seiner Krise ein vorläufiges Ende gesetzt. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sieben Oberliga-Partien haben sich die Leipziger mit einem überzeugenden 3:0-Pokalerfolg in Eilenburg zurück gemeldet. Das Team von Trainer Eduard Geyer steht nun im Viertelfinale des sächsischen Landespokals und trifft dort auf Oberliga-Konkurrent VfB Auerbach.

Durststrecke überwunden? Der FC Sachsen siegte in Eilenburg 

Leipzig präsentierte sich im Oberliga-Duell in Eilenburg engagiert und war in dem insgesamt eher schwachen Spiel die bessere Elf. Der FC Sachsen wirkte bissiger, Eilenburg agierte zögerlich und defensiv. Ferl brachte Leipzig nach 32 Minuten mit einem Flachschuss in Führung, nach der Pause sorgte ein Doppelschlag für die Entscheidung. In die beste Eilenburger Phase direkt nach dem Wechsel hinein fielen durch Oswald (60.) und Heinze (64.) die Tore zum Eilenburger K.o. "Dumm, dass die Gegentore nach individuellen Fehlen fielen", ärgerte sich Eilenburgs Trainer Steffens: "Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen".

Bautzen verliert bei Aue-Reserve

Einen Favoritensturz gab es im Achtelfinale zwischen Landesligist Erzgebirge Aue II und Oberligist Budissa Bautzen. Die Auer setzten sich vor 382 Zuschauern mit 2:1 n.V. durch. Das entscheidende Tor fiel in der 118. Minute. Zuvor sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, Aue II machte den Klassenunterschied durch Zweikampfstärke wett und muss im Viertelfinale nun zu Bezirksligist Lok Leipzig.

Leipziger Volkszeitung, 12.2.07: Lisiewicz-Elf unter Wert geschlagen

Das Ergebnis stellt den Spielverlauf auf den Kopf. Mit 0:3 (0:1) verlor Bezirksligist 1. FC Lok das Sachsenpokal-Viertelfinalspiel gegen die Zweite des FC Erzgebirge Aue. 5327 Zuschauer sahen ein umkämpftes Match, das die Probstheidaer in Halbzeit eins dominierten, dabei aber drei hochkarätige Chancen ausließen. Die Landesligazweite indes nutzte seine erste zum 1:0. Die Gastgeber haderten mit dem Schiedsrichtergespann, dass im Zweifelsfalle stets für Aue entschied. „Ich weiß nicht, warum der Referee zwei Tore von uns nicht gibt und uns einen Elfmeter verwehrt“, wetterte Lisiewicz. „Wenn unser Torwart nicht mehrfach toll gehalten hätte, wäre es vielleicht eng geworden“, so Aue-Coach Rico Schmitt.

Spiegel-Online, 11.2.07: 800 Fußballfans machen Jagd auf Polizisten

Ostdeutschland erlebt eine neue Form der Gewalt von Fußballfans: Überfallartig stürmten 800 Randalierer nach dem Spiel Leipzig gegen Aue auf die Polizisten vor dem Stadion zu und lieferten sich eine Straßenschlacht. 36 Beamte wurden verletzt, mehrere mussten im Krankenhaus behandelt werden. Wie der Leiter der Polizeidirektion Leipzig, Mario Luda, SPIEGEL ONLINE bestätigte, wurden 36 Beamte bei den schweren Ausschreitungen nach der Partie Lokomotive Leipzig gegen Erzgebirge Aue II (0:3) verletzt. "Die Kollegen erlitten Schürfwunden, Hämatome und Prellungen." Einige davon mussten, so Luda, im Krankenhaus behandelt werden, wurden inzwischen aber wieder entlassen. "Bei den eingesetzten Polizisten war der Körperschutz komplett angelegt, ansonsten wären noch viel schlimmere Verletzungen zu befürchten gewesen", so der Direktionsleiter, der von einer gezielten Aktion von Gewalttätern aus dem Lokomotive-Lager sprach. "Selbst Kollegen, die öfter bei Auseinandersetzungen dabei gewesen sind, sprechen von einer Form von Gewalt, die ihnen bisher nicht bekannt war", erklärte Luda. Nach dem mehrfach unterbrochenen Pokalspiel hatten rund 800 Randalierer in unmittelbarer Stadionnähe die 300 eingesetzten Polizeibeamten angegriffen. Dabei wurden auch sechs Zivilisten verletzt und 21 Einsatzfahrzeuge beschädigt. Selbst die acht eingesetzten Pferde der Reiterschaft mussten ärztlich behandelt werden. "Die Angreifer warfen mit Ziegelsteinen, Betonplatten und Feuerwerkskörpern", sagte Luda. Mit Schlagstöcken und Pfefferspray setzten sich die Einsatzkräfte zur Wehr. Einige Angreifer wurden von Hunden gebissen. Ein Zivilbeamter musste in akuter Notlage sogar einen Warnschuss abgeben, Kollegen mussten ihm zur Hilfe kommen. Ein anderer Polizist wurde im Dienstfahrzeug sitzend mit einer Schreckschusspistole beschossen. Fünf Täter im Alter zwischen 19 und 30 Jahren wurden inzwischen festgenommen. Gegen sie wird wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Der Staatsanwalt prüft derzeit die weitere Vorgehensweise. Außerdem habe die Leipziger Ermittlungsgruppe Fußball eine Kommission eingerichtet, um Videomaterial auszuwerten und so weitere Täter zu identifizieren. Der erste Vorsitzende von Lokomotive Leipzig, Steffen Kubald, distanzierte sich von den Ereignissen. "Das waren keine Lok-Fans, das waren Chaoten, die uns als Trittbrett benutzen", sagte er SPIEGEL ONLINE. Zu der Partie waren 350 Anhänger aus Aue und 5000 Leipziger Fans ins Bruno-Plache- Stadion gekommen. Die Kritik, es habe zu wenige Sicherheitskräfte im Stadion gegeben, wies Kubald zurück. "Es waren sogar zu viele da, wir hatten mehr als 70 Ordnungskräfte im Einsatz." Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) forderte Unterdessen Konsequenzen. "Mir reicht es nicht, wenn sich die Verantwortlichen der Vereine jedes Mal nach solchen Ereignissen lediglich distanzieren", sagte Buttolo. Nötig seien "deutlichere Signale. Ich werde keine italienischen Verhältnisse in und um die sächsischen Stadien zulassen." Das Problem habe nunmehr eine neue Qualität bekommen. Bereits während des Spiels war es zu Problemen gekommen, als Feuerwerkskörper und Rauchbomben zwischen den Fanblöcken flogen - unerklärlich für Direktionsleiter Luda: "Die Kontrollen sind nicht konsequent durchgeführt worden, sonst wären diese Zwischenfälle nicht möglich gewesen." Kubald konterte: "Wir können doch nicht alle Zuschauer ausziehen." Der Verein werde aber die Behörden bei der Suche der Schuldigen in vollem Umfang unterstützen, damit diese zur Rechenschaft gezogen werden können. Zudem schloss der Lok-Vorsitzende seinen eigenen Rücktritt nicht aus. "Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden sich zusammensetzten, dort wird über die Ereignisse gesprochen", erklärte er SPIEGEL ONLINE. Die Sitzung soll morgen Abend stattfinden.

MDR-Online, 13.2.07: Sächsischer Verband sagt Spiele ab

Die verheerenden Ausschreitungen am Sonnabend in Leipzig haben erste konkrete Folgen. Der Sächsische Fußballverband hat rund 60 Spiele in seinem Zuständigkeitsbereich für das kommende Wochenende gestrichen. Diese erste für den Fan spürbare Maßnahme soll der Auftakt zu einer Reihe von Schritten zur Bekämpfung der Gewalt sein.
Mit der Absage reagierte der Verband auf die Krawalle nach dem Pokalspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem FC Erzgebirge Aue II am Wochenende in Leipzig. Abgesetzt wurde neben der Landesliga Sachsen und den Pflichtspielen auf Bezirks- und Kreisebene in Leipzig auch das Pokal-Viertelfinale zwischen Sachsen Leipzig und dem VfB Auerbach.
"Spiele auszusetzen, ist ein symbolischer Akt. Wir mussten Zeichen setzen", sagte SFV-Präsident Klaus Reichenbach. Zudem sagte er, dass Lok Leipzig der Ausschluss aus seiner Spielklasse droht. "Wir müssen überlegen, ob wir es uns auf Dauer erlauben können, so einen Verein in so einer Spielklasse zuzulassen. Das muss auch den Fans klar werden. Wenn sie das nicht akzeptieren, müssen wir den Verein in dieser Liga eliminieren", sagte Reichenbach.
Der Freistaat Sachsen hat unterdessen eine härtere Gangart gegen Fußball-Hooligans angekündigt. Demnach sollen bei brisanten Spielen sachsenweit so genannte Sport-Staatsanwälte zum Einsatz kommen, die bei Bedarf an Ort und Stelle Haftbefehle beantragen können. Selbst Gesetzesänderungen schloss Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo nicht aus. Von den Vereinen erwarte er deutlich härtere Einlasskontrollen. Zudem sei es dringend geboten, dass die von den Vereinen eingesetzten Sicherheitsdienste durch den DFB oder den SFV zertifiziert werden.
Nach Ansicht der Polizei trägt Lokomotive Leipzig Mitschuld an den Vorkommnissen. Matthias Kubitz, Chef der Polizei-Gewerkschaft in Sachsen, verwies auf völlig unzureichende Sicherheitskontrollen im Stadion. Einige Ordner stünden den Beamten zudem bei Auswärtsspielen als Hooligans gegenüber, erklärte Kubitz. Da werde der Bock zum Gärtner gemacht.
Der 1. FC Lokomotive hat den Vorwurf unzureichender Sicherungsmaßnahmen zurückgewiesen. Mit knapp 80 Ordnern sei fast 40 Prozent mehr Sicherungspersonal im Einsatz gewesen, als vom Verband gefordert war. Deshalb seien kritische Situationen während des Spiels auch kontrollierbar geblieben. Augenzeugen hätten berichtet, dass Hooligans aus Chemnitz, Zwickau, Halle und anderen Teilen des Bundesgebiets angereist waren, was darauf hindeute, dass die Straßenschlacht geplant war.
Der Bezirksligist forderte das Land Sachsen auf, sich mit dem Deutschen Fußball-Bund an einem gemeinsamen Fanprojekt zu beteiligen. Die Stadt Leipzig habe sich bereits dazu bekannt, teilte der Verein am Dienstag mit. Das Land müsse für die Fanarbeit im Freistaat entsprechende Haushaltsmittel freigeben. Auch der DFB-Sicherheitsbeauftragte Spahn fordert die finanzielle Beteiligung seitens des Landes an präventiven Fanprojekten. Spahn kündigte außerdem neue Sicherheitsrichtlinien auch für die unteren Ligen an. Dabei würde es um bundesweite Stadionverbote und konsequente Anzeige durch die Vereine gegen die betroffenen Personen bei Verstoß gegen das Hausrecht gehen.

MDR-Online, 27.3.07: FC Sachsen glücklich im Halbfinale

Der FC Sachsen Leipzig hat dank eines 2:0-Sieges gegen den VfB Auerbach den Einzug in das Halbfinale des Landespokals geschafft. Das Team von Trainer Geyer benötigte allerdings 120 Minuten, um die starken Vogtländer zu schlagen. Der Coach ließ nach dem schwachen Spiel in Jena diesmal Ogungbure auf der Bank und verbannte Ivanovic ganz aus dem Kader.

Sonntagsschuss von Watzka

In der regulären Spielzeit tat sich vor knapp 2.000 Fans dennoch nicht viel. Leipzig wirkte ohne spielerische Linie und Auerbach versteckte sich keineswegs. Chancen ergaben sich aber allenfalls bei einigen Schussversuchen. In der Verlängerung wurde es dann turbulent: Zunächst sah FCS-Spieler Rada die Ampelkarte. Die Gäste witterten Morgenluft und hatten durch Petrukhin auch eine gute Chance. Ein Sonntagsschuss von Watzka (104.) brachte die Gastgeber jedoch in Front. Vier Minuten später ließ Reimann den zweiten Treffer folgen.
Im Halbfinale wartet jetzt Erzgebirge Aue II. Im zweiten Semifinale stehen sich die erste und die zweite Vertretung von Dynamo Dresden gegenüber.


2.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

 9 825

-

1 638

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  27

-

3,38

pro Spiel

 

 

31.10.2006

Sachsen Leipzig II

LL

-

Dynamo Dresden

RL

 

  0

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

3 377

31.10.2006

VfB Auerbach

OL

-

Chemnitzer FC

OL

 

  0

:

0

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen 5:4

1 150

07.10.2006

SSV Markranstädt

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

OL

 

  0

:

4

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

 300

22.11.2006

FC Eilenburg

OL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

  0

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

22.11.2006

Erzgebirge Aue II

LL

-

Budissa Bautzen

OL

 

  2

:

1

(

1

:

1

/

 

:

 

)

nach Verlängerung

 382

16.09.2006

FV Dresden-Nord

OL

-

Dynamo Dresden II

LL

 

  1

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

29.10.2006

Oberlausitz Neugersdorf

LL

-

Chemnitzer FC II

LL

 

  7

:

1

(

3

:

1

)

 

 

 

 

 

 162

27.10.2006

1.FC Lok Leipzig

BL

-

FV Dresden 06 Laubegast

LL

 

  3

:

2

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

4 454

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 26 755

-

1 486

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  70

-

3,5

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

 

MDR-Online, 7.10.06: Plauen überzeugt in Markranstädt

Ebenfalls eine Runde weiter kam der VFC Plauen. Bei Sachsenligist SSV Markranstädt setzte sich der Oberligist mit 4:0 (3:0) durch. Der VFC erwischte einen Start nach Maß. Böhmes Freistoßeingabe segelte ins lange Eck (2.). Risch und Reimann legten noch vor der Pause nach. Während Plauen seine Chancen eiskalt nutzte, ging der Gastgeber fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um. Mit dem 4:0 machte Zimmermann kurz nach der Pause alles klar. "Ich hoffe, die Mannschaft nimmt den Elan und die spielerische Leistungssteigerung mit in die Punktspiele", sagte VFC-Trainer Stefan Persigehl.

MDR-Online, 31.10.06: Auerbach wirft Chemnitz raus

Der VfB Auerbach kann doch noch siegen. Ausgerechnet Oberliga-Spitzenreiter Chemnitzer FC strauchelte im Vogtland. In der Achtelfinal-Partie des Sachsenpokals musste die Entscheidung allerdings erst im Elfmeterschießen fallen. An einer Blamage rutschte Regionalligist Dynamo Dresden vorbei. Sonst setzten sich zumeist die Favoriten durch.

Der VfB Auerbach hat im Achtelfinale des Sachsenpokals für eine dicke Überraschung gesorgt. In einem Oberliga-Duell besiegte das Schlusslicht Spitzenreiter Chemnitzer FC 5:4 n.E. Matchwinner war VfB-Keeper Berger, der seinen Elfmeter zum 4:4 verwandelte und dann gegen Sambou hielt. Vogel machte das Weiterkommen perfekt. In den 120 Minuten zuvor war Auerbach die aktivere Elf und hatte durch Gerber (90.) und Wemme (104./108.) die besten Chancen. Pech für Chemnitz, dass ein Tor von Kellig wegen Abseitsstellung nicht gegeben wurde (119.).

Dynamo mit Mühe

Ebenfalls im Viertelfinale steht Dynamo Dresden. Bei Landesligist FC Sachsen Leipzig II kam der Regionalligist nur zu einem knappen und mühsamen 1:0-(1:0)-Sieg. Dynamo ging mit viel Schwung in die Partie und lag zeitig vorn: Ernemann traf nach einer Ecke (17.). Doch dann wurde die FCS-Reserve immer stärker. Vor allem in der zweiten Hälfte kamen die Leipziger immer wieder zu guten Chancen. Weil Dynamo seine Kontermöglichkeiten ausließ, blieb die Partie vor mehr als 3.000 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark bis zuletzt spannend. Dynamo-Neuzugang Pelzer zeigte in der Abwehr eine ansprechende Partie.


1.

Runde

Zuschauer:

 16 930

-

1 411

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

  43

-

3,58

pro Spiel

 

 

30.08.2006

Dynamo Dresden

RL

-

Bischofswerdaer FV 08

LL

 

  5

:

1

(

1

:

1

)

 

 

 

 

 

9 057

02.09.2006

Kickers 94 Markkleeberg

LL

-

Chemnitzer FC

OL

 

  1

:

3

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

 362

02.09.2006

FSV Krumhermersdorf

LL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

  0

:

7

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

 670

01.09.2006

BSV 1968 Sebnitz

LL

-

Budissa Bautzen

OL

 

  1

:

4

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

 385

03.09.2006

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

FV Dresden-Nord

OL

 

  1

:

4

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

 312

02.09.2006

Einheit Kamenz

BL

-

VfB Auerbach

OL

 

  1

:

2

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

 250

01.09.2006

FC Eilenburg

OL

-

FSV Zwickau

OL

 

  3

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 380

01.09.2006

1.FC Lok Leipzig

BL

-

SV 1919 Grimma

LL

 

  2

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

4 581

02.09.2006

Oberlausitz Neugersdorf

LL

-

Fortuna Chemnitz

LL

 

  1

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

 117

05.09.2006

Dresdner SC

BL

-

Dynamo Dresden II

LL

 

  0

:

2

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

 296

02.09.2006

SV Naunhof 1920

BL

-

SSV Markranstädt

LL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 270

02.09.2006

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

FV Dresden 06 Laubegast

LL

 

  0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

 250

06.09.2006

FV Dresden Nord II

BL

-

Erzgebirge Aue II

LL

 

  0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

 

Freilose:

 

-

Vogtländischer FC Plauen

OL

 

 

:

 

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-

Sachsen Leipzig II

LL

 

 

:

 

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-

Chemnitzer FC II

LL

 

 

:

 

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 16 930

-

1 411

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  43

-

3,58

pro Spiel

 

 


Teilnehmer

 

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4.Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 29 Starter

 

Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 1 Starter

 

Dynamo Dresden

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 8 Starter

 

Chemnitzer FC

Vogtländischer FC Plauen
Sachsen Leipzig
Budissa Bautzen
VfB Auerbach/V.
FV Dresden-Nord
FC Eilenburg

FSV Zwickau
 

Landesliga Sachsen (SFV) - 17 Starter

 

alle Teams der Saison 2006/07, jedoch ohne die Aufsteiger, dafür mit den Absteigern der Vorsaison
 

Bezirkspokalsieger 2006 - 3 Starter

 

Bezirk Leipzig       1.FC Lokomotive Leipzig
Bezirk Dresden       Einheit Kamenz
Bezirk Chemnitz      FSV Krumhermersdorf


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