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8.Super-Regio-Cup  -  Saison 2006/2007

 

zur Saison 2005/06   -   zur Saison 2007/08


Hallen-Turnier in Riesa am 16.12.2006

 

Teilnehmer - Vorrunde - Halbfinale - Spiel um Platz 3 - Finale - Im Spiegel der Presse


Teilnehmer:

 

Hallen-Pokal für die Vereine des NOFV aus der 3. (Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga) - 6 Starter
 

Turnier - 6 Starter

 

Riesa, Erdgas-Arena, 16.12.2006

 

Regionalliga: Dynamo Dresden
              Rot-Weiß Erfurt
              1.FC Union Berlin
              Hertha Berliner SC II

              1.FC Magdeburg
Oberliga:     Chemnitzer FC


Vorrunde
 

Die Spiele der Gruppe A

 

1.FC Union Berlin – Dynamo Dresden  0:5
Tore: 0:1 Orman, 0:2 Koziak, 0:3 Koziak, 0:4 Hauser, 0:5 Koziak

 

1.FC Union Berlin - Hertha Berliner SC II  4:4
Tore: 1:0 Schulz, 2:0 Mätschke, 3:0 Wunderlich, 4:0 Wunderlich, 4:1 Schrödter, 4:2 Dikmen, 4:3 Morack, 4:4 Steinwarth

 

Dynamo Dresden - Hertha Berliner SC II  4:3
Tore: 1:0 Linkert, 1:1 Pellatz, 2:1 Dworrak, 2:2 Habe, 3:2 Dworrak, 4:2 Orman, 4:3 Steinwarth
 

Die Spiele der Gruppe B

 

1.FC Magdeburg – Rot-Weiß Erfurt  1:3
Tore:  0:1 Kinne, 0:2 Brückner, 0:3 Müller, 1:3 Habryka

 

1.FC Magdeburg – Chemnitzer FC  1:4
Tore: 0:1 Adamu, 1:1 Deumelandt, 1:2 Schlosser, 1:3 Tomoski, 1:4 Sieber

 

Rot-Weiß Erfurt  - Chemnitzer FC  4:3
Tore: 
 

Die Abschlusstabelle der Gruppe A

 

1. Dynamo Dresden         2   2  0  0   9: 3     6    6
2. Hertha Berliner SC II  2   0  1  1   7: 8    -1    1
3. 1.FC Union Berlin      2   0  1  1   4: 9    -5    1

Die Abschlusstabelle der Gruppe B

 

1. Rot-Weiß Erfurt        2   2  0  0   7: 4     3    6
2. Chemnitzer FC          2   1  0  1   7: 5     2    3
3. 1.FC Magdeburg         2   0  0  2   2: 7    -5    0


Halbfinale
 

Dynamo Dresden  - Chemnitzer FC  3:3, Neunmeterschießen 1:3
Tore: 0:1 Sieber, 1:1 Lerchl, 1:2 Tomoski, 2:2 Knackmuß, 3:2 Linkert, 3:3 Sieber

Rot-Weiß Erfurt - Hertha Berliner SC II  5:1
Tore:


Spiel um Platz 3
 

Hertha Berliner SC II – Dynamo Dresden  2:2, Neunmeterschießen 2:0
Tore: 1:0 ?, 1:1 Knackmuß, 1:2 ?, 2:2 Koziak

 


Finale
 

Rot-Weiß Erfurt  - Chemnitzer FC  2:2, Neunmeterschießen 5:4
Tore:

 


Bester Torwart des Turniers:

 

Oliver Herber (Dynamo Dresden)

Bester Spieler des Turniers:

 

 Borislav Tomoski (Chemnitzer FC)

Beste Torschützen des Turniers:

 

Daniel Brückner (Rot-Weiß Erfurt), David Sieber (Chemnitzer FC) und Jan Koziak (Dynamo Dresden), alle jeweils 4 Tore


Im Spiegel der Presse

 

 

Dresdner Morgenpost, 18.12.06: CFC verpasst himmelblauen Hattrick!

Rot-Weiß Erfurt ostdeutscher Hallenmeister * Erster Dynamo-Auswärtssieg unter Meier - aber nur Platz vier in Riesa!
RIESA - Der Chemnitzer FC hat den himmelblauen Hattrick verpasst, unterlag im Finale des Oppacher Super Regio Cups 2006 aber erst im Neunmeterschießen dem FC Rot-Weiß Erfurt, der damit ostdeutscher Hallenmeister wurde. Für Dynamo Dresden blieb am Ende nur der vierte Platz.
Vor 3800 Zuschauern - davon trotz des Boykotts der "Ultras" mehr als zwei Drittel Dresdner Anhänger - gab Dynamo dabei in der erdgas arena sofort mächtig Gas. Im Eröffnungsspiel schossen die Schwarz-Gelben den Regionalliga-Konkurrenten Union Berlin mit 5:0 aus der Halle. Während auf der Tribüne die 50 "eisernen" Fans bereits vorm Anpfiff Besuch von der Polizei bekamen, feierten die Dresdner nach 33 Sekunden das 1:0 durch Alen Orman. Jan Koziak erhöhte per Doppelschlag auf 3:0, Christian Hauser auf 4:0 und erneut Koziak auf 5:0.
Trainer Norbert Meier konnte so doch noch den ersten "Auswärtssieg" in diesem Jahr feiern...
Im zweiten Spiel der Gruppe A brachte es Union dann fertig, gegen die Hertha-Bubis eine 4:0-Führung zu verschenken, kassierte vier Sekunden vor der Schlusssirene das 4:4. Dynamo, das damit bereits im Halbfinale stand, war's recht. Durch das 4:3 gegen Herthas Amateure (Tore: Linkert, Dworrak/2, Orman) wurde man dann sogar Gruppensieger, Union war damit draußen.
In der Gruppe B ging's enger zu - allerdings auch ruhiger. In den Partien ohne Dynamo-Beteiligung war die Halle nicht nur halbleer, sondern auch totenstill. Den Chemnitzer FC störte das zunächst nicht. Der Oberliga-Zweite gewann gegen den 1. FC Magdeburg locker mit 4:1. Yakubu Adamu, Marcel Schlosser, Borislav Tomoski und David Sieber trafen. Gegen Rot-Weiß Erfurt verloren die Himmelblauen jedoch kurz vor Ultimo 3:4, mussten so im Halbfinale gegen Dynamo ran. Und dort brannte dann richtig die Luft! Im giftigen "Sachsen-Derby" brachte Sieber den CFC in Front, Michael Lerchl glich aus, Tomoski erzielte das 1:2, bevor Markus Knackmuß Dynamo wieder ranbrachte. Dem 1,67 Meter kleinen Reimund Linkert gelang dann per Kopf (!) das vermeintlich finale 3:2. Doch nach Fehler von Hauser kam Chemnitz in letzter Sekunde doch noch durch Sieber zum 3:3 - Neunmeter-Schießen! Dort versagten Orman die Nerven, während alle CFCer cool blieben - Dynamo raus, CFC im Finale.
Im zweiten Halbfinale setzte sich Erfurt deutlich mit 5:1 gegen die Jugendabteilung von Hertha durch. Die Berliner gewannen dafür das Spiel um Platz 3 gegen Dynamo. Nach einem 2:2 zog die Meier-Truppe erneut vom Punkt den Kürzeren - 0:2 im Neunmeterschießen.
Das Finale fand leider vor fast leeren Rängen statt: Nach einem 2:2 (CFC-Treffer: Thönelt, Tomoski) unterlagen die Himmelblauen im Neunmeterschießen 4:5 - Adamu und Sinaba vergaben.

Dresdner Neueste Nachrichten, 18.12.06: Dynamo scheitert vom Punkt
Riesa. Der Oppacher Super Regio Cup bleibt für Dynamo Dresden scheinbar unerreichbar. Hinter dem erstmals siegenden FC Rot-Weiß Erfurt, dem Chemnitzer FC und den Hertha-Bubis belegten sie am Sonnabend vor 4000 Zuschauern in der Riesaer erdgas arena den vierten Platz. Der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Magdeburg schieden in der Vorrunde aus. Zum besten Spieler wählten die Journalisten Borislav Tomoski (Chemnitz), als bester Torwart wurde Dresdens Oliver Herber geehrt. Nachdem die Dynamos ein Jahr ausgesetzt hatten, starteten sie fulminant in ihr Riesa-Comeback. Schon zur Halbzeit des Auftaktspiels gegen Union hatten drei Mal Jan Koziak sowie Alen Orman für eine 4:0-Führung gesorgt. Christian Hauser erzielte nach dem Wechsel das fünfte Tor und Oliver Herber hielt mit tollen Paraden das "zu Null" fest. "Hat Riesenspaß gemacht", so der Keeper nach dem Turnier, in dem er erneut seine Klasse auf der Linie bewies und Tino Berbig unter Druck setzte: "Ich habe den Kampf um die Nummer eins nie aufgegeben." Nach einem sehenswerten 4:3 gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC (Dynamo-Tore Linkert, zwei Mal Dworrak und Orman) traf Dresden im Halbfinale auf "Hallen-Angstgegner" Chemnitz. Und erneut gab es gegen die Himmelblauen keinen Erfolg, weil die Schwarz-Gelben dem sächsischen Kontrahenten mit einfachen Fehlern entgegenkamen. Michael Lerchl egalisierte Siebers 0:1, doch Tomoskis 30-Meter-Lupfer nach Fehler des in der Offensive als "Torwart" agierenden Levente Csik war ebenso unnötig wie der Ausgleich 40 Sekunden vor Schluss, als Hauser ein böser Fehlpass unterlief. Dazwischen hatten Knackmuß und der kleine Reinhard Linkert mit einem Kopfballtor schon für Jubelstimmung unter den 2500 akustisch klar dominierenden Dynamofans gesorgt. Die Gesänge verstummten, als Orman im 9-Meter-Schießen nur die Bande traf, während Herber gegen die Chemnitzer Schüsse nichts ausrichten konnte. Ähnliches passierte im Spiel um Platz 3 - erneut gegen die Herthaner. Die Berliner Führung glich Markus Knackmuß aus, den erneuten Rückstand beantwortete Koziak mit seinem vierten Turniertor. Damit wurde der Slowake gemeinsam mit dem Chemnitzer Sieber und Brückner (Erfurt) als bester Schütze geehrt. Doch vom Strafstoßpunkt scheiterte Koziak ebenso wie Dworrak. So wurde es nichts mit 500 Euro Prämie für den dritten Platz. Trainer Norbert Meier stürmte mit grimmigem Blick an den Medienvertretern vorbei, stellte sich aber einige Minuten später doch und fand das Turnier "richtig toll, mit super Stimmung von unseren Fans." Die sportliche Seite wollte er nicht überbewerten: "Hauptsache, es hat sich keiner weiter verletzt." Rene Beuchel spielte nicht, war aber wie die gesamte Mannschaft für die Autogrammjäger da, und sah es ähnlich: "Wieder ein schönes Turnier, aber wichtiger ist draußen. Frohe Weihnachten!" Nach den Tumulten im Vorjahr lief das Turnier diesmal fast störungsfrei ab. Vor und während des ersten Spiels zog die Polizei, die mit einigen Hundertschaften angerückt war, lediglich vereinzelt Unruhestifter aus dem Union-Fanblock. Nach dem Halbfinal-Aus ihres Teams kam es auf der Tribüne zu Handgreiflichkeiten zwischen Dynamo-Anhängern und Sicherheitsleuten. Die Vereine setzten auf dem Kunstrasen ein Zeichen und spielten unter dem auf einem Plakat bekundeten Motto: "Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus."

Sächsische Zeitung, 18.12.06: Kein Glück vom Punkt

Hallenfußball. Dynamo muss sich beim Sieg von Rot-Weiß Erfurt mit dem vierten Platz begnügen.
Norbert Meier hatte keine Lust, auf die Fragen der Journalisten zu antworten. Wütend stapfte er an den gezückten Mikrofonen und Notizblöcken vorbei in die Umkleidekabine. Der Trainer von Dynamo Dresden brauchte einige Minuten, um seine Worte wiederzufinden. „Wie schon zuletzt bei den Punktspielen hauen wir uns die Gegentore durch individuelle Fehler selber rein", schimpfte Meier, nachdem der erste Frust verflogen war.
Sowohl im Halbfinale wie auch im Spiel um Platz drei hatte der Regionalligist leichtfertig eine Führung aus der Hand gegeben und im Neunmeter-Schießen seine Nerven nicht im Griff. So mussten sich die Gelb-Schwarzen mit dem vierten Rang und der Antrittsprämie von 4000 Euro begnügen. Liga-Konkurrent Rot-Weiß Erfurt, der im Endspiel den Oberligisten Chemnitzer FC bezwang, heimste zusätzlich 1500 Euro ein und holte erstmals den Pokal des ostdeutschen Hallenmeisters,.
FINALE VOR LEEREN RÄNGEN
Der Großteil der 3500 Zuschauer wollte den Sieger nicht mehr sehen. Die 2 000 Dynamo-Fans, von denen sich einige nach der Halbfinal-Niederlage Handgreiflichkeiten mit den Sicherheitsleuten lieferten, waren da bereits auf dem Heimweg. Ohne die stimmgewaltige Anhängerschaft aus Dresden, dies bewies die achte Auflage des Super-Regio-Cups wieder einmal, versinkt die Erdgas-Arena in andächtige Stille. Aber auch die Anfeuerungen von den Rängen verhalfen der stark ersatzgeschwächten Dynamo-Elf nicht zum ersten Turniersieg in Riesa. „Es ist wie ein Fluch", fand Levente Csik. Der dienstälteste unter den Dresdner Hallenspielern unternahm in der. Stahlstadt schon oftmals vergeblich einen Anlauf. Im Dezember 2004 zog der Verteidiger unter Trainer Christoph Franke ins Finale ein, scheiterte dort gegen den Chemnitzer FC im Neunmeter-Schießen. Für Csik könnte der Auftritt unterm Hallendach der letzte im Dynamo-Trikot gewesen sein. „Vor einigen Tagen hat mir der Trainer erklärt, dass er nicht mehr mit mir plant", erzählte der 32-Jährige. „Natürlich bin ich enttäuscht. Schließlich heißt es doch immer, dass ein Spieler nach seinen Leistungen beurteilt wird. Aber ich hatte in der Hinrunde - auch durch die Verletzungen - keine Chance, Leistung zu zeigen." Wohin die Reise geht, weiß Csik noch nicht. „Es ist auch möglich, dass ich bis zum Sommer in Dresden bleibe, mein Vertrag gilt ja bis zum Juni." Jan Koziak, auch ein Spieler im Winterschlussverkauf, mühte sich erfolgreich, in eigener Sache zu werben. Drei Treffer erzielte der Stürmer gleich im Auftaktspiel gegen Union Berlin. „Ich spüre keine Genugtuung. Aber nach diesem Rückschlag ist es schön, zeigen zu können, dass man das Toreschießen nicht verlernt hat." Der 23-iähnge Reimund Linkert, Kapitän der Landesliga-Elf, nutzte seine erste Chance bei den Profis. Der 1,67 Meter kleine Regisseur bewies nicht nur bei seinem zweiten Treffer „Köpfchen". „Es macht einfach riesigen Spaß, mit solch guten Fußballern zu spielen", erklärte der gebürtige Hallenser. „Nun hoffe ich, dass ich die Rückrunden-Vorbereitung mit der Profitruppe bestreiten darf."
HELLER TRIFFT ALTE FREUNDE
Darum muss sich Lars Heller vom Turniersieger Rot-Weiß Erfurt nicht kümmern. Der Ex-Dynamo setzte mit seinen Nebenleuten den Höhenflug der letzten Wochen unterm Hallendach fort. „Der Erfolg hier ist aber Nebensache. Der Spaß steht im Vordergrund und die Gelegenheit, alte Mitspieler zu treffen", sagte der Verteidiger, der am Saisonziel einstelliger Tabellenplatz trotz der Siegesserie in der Regionalliga nicht rütteln will. „Wenn wir 54 Punkte auf dem Konto haben, können wir vielleicht mal schauen, wie groß der Abstand zur Spitze ist. Aber nicht eher."


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