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Landespokal Sachsen  -  Saison 2005/2006

zur Saison 2004/05   -   zur Saison 2006/07


Teilnehmer

1.Runde/Ausscheidungsrunde (27.8.2005), 2.Runde/Achtelfinale (12.11.2005),

3.Runde/Viertelfinale (28.1.2006), 4.Runde/Halbfinale (10.5.2006), 5.Runde/Finale (3.6.2006)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)


5.

Runde (Finale)

Zuschauer:

 4 148

-

4 148

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

  1

-

1,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03.06.2006

Vogtländischer FC Plauen

OL

-

Chemnitzer FC

RL

 

  0

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

4 148

in Plauen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tor: 0:1 Sieber (45.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plauen: Schmidt, Pietsch (ab 54. Gillert), Noll, Fahrenholz (ab 72. Schuch),

Schulze (ab 76. Stiefel), Hölzel, Dashi, Böhme, Risch, Zapyshnyi, Reimann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chemnitz: Süßner, Kunert, Baumann, Ensrud, Sieber, Wölfel (ab 90. Jazwinski),

Görke, Göhlert, Schumann (ab 75. Becker), Adamu, Lenk (ab 66. Schlosser)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 18 421

-

 768

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  85

-

3,15

pro Spiel

 

 

 


4.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

5 389

-

2 695

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

4

-

2,0

pro Spiel

 

 

10.05.06

Erzgebirge Aue II

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

OL

 

0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

1 300

 

Tore: 0:1 Risch (26./Foulelfmeter), 0:2 Brust (86.)

17.05.06

Sachsen Leipzig

OL

-

Chemnitzer FC

RL

 

1

:

1

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen 2:4

4 089

 

Tore: 1:0 Wejsfelt (104.), 1:1 Rolleder (118.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

14 273

-

595

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

84

-

3,23

pro Spiel

 

 


 

Im Spiegel der Presse

 

MDR-Online, 10.5.06: Plauen nach glanzlosem Sieg weiter
Ein fragwürdiger Elfmeter und ein Kontertor haben dem VFC Plauen die Tür zum Finale geöffnet. Aue II erwies sich als harter Brocken. Im Finale trifft das Vogel-Team auf dem Sieger der Partie Sachsen Leipzig gegen den Chemnitzer FC.
Elfmeter verärgert Aue
Die jungen Landesliga-Kicker bemühten sich von der ersten Minute und beeindruckten vor allem mit einer starken Defensive. Plauen, ohne Top-Torjäger Reimann (Zehenbruch), agierte ideen- und einfallslos. Nur als sich Gerber einen kapitalen Abwehrschnitzer erlaubte, lag ein Tor in der Luft. Doch der schnell reagierende Stiefel traf aus gut 23 Metern nur den Pfosten (19.). Sieben Minuten später dann die strittige Elfmetersituation. Zwingenberger und Böhme duellieren im Strafraum, der Plauener fällt und Schiri Heinrich (Torgau) entscheidet auf Strafstoss. Risch lässt sich die Chance nicht nehmen und trifft zum 0:1. Plauen blieb auch nach dem Führungstreffer überlegen, aber ohne Durchsetzungsvermögen. Die besseren Chancen aus dem Spiel hatte der Underdog: Markow und Oechsner scheitern an Schmidt (22.). Mohrs Volleykracher zischte vorbei (42.).
Konter inmitten der Drangphase
Kurz nach dem Wechsel musste Aue die nächste Hiobsbotschaft verkraften. A-Jugendspieler Zwingenberger, nach dem Elfer mit Gelb vorbelastet, sah nach einem erneuten Foul Gelb-Rot. In Unterzahl wehrte sich Aue tapfer. Plauen schien lediglich das Ergebnis verwalten zu wollen. Nur Risch setzte noch ein Achtungszeichen. Er nagelte die Kugel nach feiner Einzelleistung ans Lattenkreuz (71.). Zehn Minuten vor dem Abpfiff blies Aue zur Schlussoffensive. Noldes Schuss flatterte Richtung Tor, die Fans jubelten schon, doch ein VFC-Spieler fälschte noch zur Ecke ab. Diese leitete das 2:0 ein. Pietsch bediente Brust, der locker vollendete.

MDR-Online, 17.5.06: CFC feiert - FCS-Fans randalieren
Der Chemnitzer FC ist am Mittwoch ins Finale des Sachsenpokals eingezogen. Grundlage war ein glücklicher Sieg gegen den FC Sachsen, der allerdings erst im Elfmeterschießen (4:2) bezwungen werden konnte. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Im Finale trifft Chemnitz nun auf den künftigen Oberliga-Konkurrenten VFC Plauen, der sich eine Woche zuvor gegen die Zweite des FC Erzgebirge Aue durchgesetzt hatte.
Leipzig deutlich stärker
In der ersten Halbzeit der recht flotten Partie gaben die Leipziger klar den Ton an. Breitkopf (6./ 39.), Wejsfelt (11.) und der sehr agile Garbuschewski (25.) hatten gute Chancen. Den Chemnitzern fehlte im Spiel nach vorn eine ordnende Hand im Mittelfeld. Selbst Standards verpufften. Die einzige gute Möglichkeit vor der Pause vergab Adamu (35.), als er aus 8 m am Tor vorbei köpfte.
Nach dem Wechsel schien sich Chemnitz zu steigern. Dieser Eindruck war nach zehn Minuten aber wieder hinfällig. Das Spiel fand nun vor allem zwischen den Strafräumen statt und roch zeitig nach Verlängerung. Dass es tatsächlich zur "Overtime" kam, lag an den beiden Torhütern, die kurz vor Ende der regulären Spielzeit das 0:0 retteten - Süßner bei Breitkopfs Kopfball und Twardzik gegen den frei vor ihm auftauchenden Becker.
Tore erst in der Verlängerung
Auch in der Verlängerung war Leipzig aktiver und hatte mehr vom Spiel. Entsprechend verdient war dann auch die Führung. Wejsfelt hatte nach einer Ecke des agilen Garbuschewski unhaltbar eingeköpft. Danach vergaben Semmer und Fischer zwei Chancen zur Vorentscheidung. Die Strafe: Zwei Minuten vor Schluss behinderte Leipzigs Köckeritz seinen eigenen Keeper, schoss den Ball zu CFC-Spieler Rolleder, der aus 15 m keine Mühe hatte, den Ball ins quasi leere Tor schießen. Im Elfmeterschießen dann avancierte der Chemnitzer Torwart Süßner zum Helden des Tages. Er hielt erst den schwachen Schuss von Breitkopf und kratzte danach noch den platzierten von Garbuschewski aus dem Eck.
Randale nach der Entscheidung
Unmittelbar nach dem entscheidenden Elfmeter kam es zu hässlichen Szenen im und außerhalb des Alfred-Kunze-Sportparks. Fans des FC Sachsen stürmten das Spielfeld und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Angeblich wurden dabei sogar CFC-Spieler angegriffen. Die schlecht organisierte Polizei sorgte derweil ungewollt für weitere Prügeleien, indem sie die CFC-Anhänger aus deren Block heraus- und so vor den Stadiontoren auf Leipziger Fans treffen ließ. Die Polizei brauchte lange, um die Wogen zumindest im Stadion zu glätten. Wie viele Verletzte die Randale zur Folge hatte, ist noch unklar.
Der FC Sachsen Leipzig entschuldigte sich auf seiner Homepage noch am gleichen Abend beim Chemnitzer FC für die Übergriffe seiner Fans.


3.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

2 687

-

896

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

7

-

1,75

pro Spiel

 

 

05.02.06

Kickers 94 Markkleeberg

LL

-

Erzgebirge Aue II

LL

 

1

:

1

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen 2:4

60

08.03.06

FSV Zwickau

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

OL

 

1

:

1

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen 4:5

1 208

28.01.06

Sachsen Leipzig

OL

-

FC Eilenburg

OL

 

1

:

0

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

1 419

19.04.06

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

Chemnitzer FC

RL

 

0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer:

8 884

-

404

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

80

-

3,33

pro Spiel

 

 


 

Im Spiegel der Presse

 

 

MDR-Online, 28.1.06: FC Sachsen zittert sich ins Halbfinale
Der FC Sachsen Leipzig hat sich am Sonnabend in das Halbfinale des Sachsenpokals gekämpft. Das Tor des Tages zum 1:0 erzielte Daniel Ferl in der 73. Minute.
Überzahl blieb ungenutzt
Im ersten Spielabschnitt waren die aggressiven Eilenburger mindestens gleichwertig. Delitzschs Aufsetzerschuss lenkte Twardzik über das Tor (9.), Fischers Heber tanzte später auf der Latte. Auf Seite der Sachsen hatte Breitkopf mit einem Fallrückzieher die beste Chance (31.). Nach dem Wechsel agierte Eilenburg nicht mehr so druckvoll, lediglich ein schwacher Schuss von Fischer sorgte für etwas Gefahr. Der FCS wurde agiler und Ferl traf nach feiner Soltau-Vorarbeit aus elf Metern flach direkt ins Eck. Der Torschütze und Kittler versuchten sich danach aus der Distanz, aber Eilenburgs Keeper Schöne hielt sicher. In der Schlussphase verloren die Leipziger Watzka und Ferl nach gelb-roten Karten (fehlen im Oberliga-Spiel gegen Auerbach), doch Eilenburg konnte die entstandenen Freiräume nicht nutzen.

MDR-Online, 8.3.06: Plauen glücklich im Halbfinale
Oberligist VFC Plauen hat hauchdünn den Sprung ins Halbfinale des sächsischen Landespokals geschafft. Der Oberligist siegte beim FSV Zwickau mit 5:4 nach Elfmeterschießen.
Ex-Zwickauer Fahrenholz Mann des Tages
Den 1.208 Fans wurde alles geboten, was einen Pokalkrimi ausmacht. Drei Spieler (Trochocky/FSV, Pannach & Reimann/VFC) mussten vorzeitig vom Feld. In der 90. Minuten ging der Landesligist in Front: Fuchsenthaler traf, behinderte dabei aber Keeper Golle im Fünfmeter-Raum. Danach kam es zu minutenlangen Tumulten auf dem Platz. In der Nachspielzeit gelang dann Schuch aus dem Gewühl der Ausgleich. In der hektischen Verlängerung passierte dann nicht mehr viel. Vom Punkt fiel die Entscheidung erst bei den sechsten Schützen: Zwickaus Strobel fand in Golle seinen Meister und Fahrenholz behielt die Nerven.
Halbfinale: Sachsen - Chemnitz möglich
In der Halbzeitpause wurden die Halbfinals ausgelost. Der Sieger aus Pirna gegen Chemnitzer FC trifft auf den FC Sachsen Leipzig. Der höherklassige Verein muss dabei auswärts antreten. Im zweiten Duell stehen sich FC Erzgebirge Aue II und der VFC Plauen gegenüber. Das Endspiel findet dann in Plauen oder Aue statt.

MDR-Online, 19.4.06: Chemnitz duselt sich ins Halbfinale
Mit viel Dusel hat Regionalligist Chemnitzer FC das Halbfinale im sächsischen Landespokal erreicht. Bei Landesligist Pirna-Copitz gewannen die Himmelblauen mit 2:0 (1:0).
Pirna drückt - CFC trifft
Besonders in den ersten 20 Minuten hatte der CFC viel Glück, als die stürmischen Gastgeber drei, vier hochkarätige Chancen versiebten. Überraschend dann der Führungstreffer für Chemnitz: Nach einem Adamu-Pass traf Devoli (35.) mit dem Außenrist ins kurze Eck. Auch in der zweiten Halbzeit stand die Partie auf des Messers Schneide. Die Entscheidung fiel erst in der 88. Minute, als Pirna auch den Torhüter mit in den Angriff warf. Wölfel nutzte eine Konterchance und schob ins verwaiste Tor ein.


2.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

2 238

-

373

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

32

-

4,0

pro Spiel

 

 

09.11.05

SV 1919 Grimma

OL

-

Chemnitzer FC

RL

 

1

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

12.11.05

Vogtländischer FC Plauen

OL

-

FV Dresden-Nord

OL

 

2

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

963

08.10.05

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

Oberlausitzer FC Neugersdorf

OL

 

3

:

1

(

2

:

1

)

 

 

 

 

 

250

12.11.05

BSV 1968 Sebnitz

LL

-

Kickers 94 Markkleeberg

LL

 

4

:

5

(

2

:

3

)

 

 

 

 

 

250

16.11.05

VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

BL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

12.11.05

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

FC Eilenburg

OL

 

0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

175

13.11.05

Bischofswerdaer FV 08

LL

-

FSV Zwickau

LL

 

0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

420

12.11.05

Erzgebirge Aue II

LL

-

Sachsen Leipzig II

LL

 

4

:

3

(

4

:

1

)

 

 

 

 

 

180

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

5 147

-

286

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

73

-

3,65

pro Spiel

 

 


 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

MDR-Online, 8.10.05: Oberligist Neugersdorf ausgeschieden
Oberligist FC Oberlausitz hat seine Talfahrt auch im Sachsenpokal fortgesetzt. Beim Landesligisten Pirna-Copitz verlor der FCO mit 1:3 (1:2). Pirna ging in Führung; Neugersdorfs Havel gelang der Ausgleich. Nach einer Ecke kam der Gastgeber kurz vor der Pause zum 2:1."Das war der Knackpunkt", sagte der enttäuschte FCO-Trainer Berndt. Pirna schloss in der zweiten Hälfte einen der zahlreichen gefährlichen Konter zum 3:1 ab. Die Neugersdorfer Fröhlich und Hubeny scheiterten danach noch vom Elfmeterpunkt.

MDR-Online, 8.10.05: Oberligist Neugersdorf ausgeschieden
Oberligist FC Oberlausitz hat seine Talfahrt auch im Sachsenpokal fortgesetzt. Beim Landesligisten Pirna-Copitz verlor der FCO mit 1:3 (1:2). Pirna ging in Führung; Neugersdorfs Havel gelang der Ausgleich. Nach einer Ecke kam der Gastgeber kurz vor der Pause zum 2:1."Das war der Knackpunkt", sagte der enttäuschte FCO-Trainer Berndt. Pirna schloss in der zweiten Hälfte einen der zahlreichen gefährlichen Konter zum 3:1 ab. Die Neugersdorfer Fröhlich und Hubeny scheiterten danach noch vom Elfmeterpunkt.

MDR-Online, 9.10.05: Chemnitzer FC eine Runde weiter
Der Chemnitzer FC steht im Viertelfinale des Sachsenpokals. Am Mittwochabend gewann der Regionalligist beim SV Grimma mit 3:1 (1:0). "Wir haben konzentriert gespielt und hatten die Partie jederzeit im Griff", lobte der Chemnitzer Co-Trainer Torsten Bittermann.
Rolleder zweifacher Torschütze
Stürmer Rolleder sorgte nach einem Salonen-Pass für die frühe Chemnitzer Führung (6.). Grimma, in der Oberliga gegen den Abstieg spielend, blieb unbeeindruckt und war zumindest optisch gleichwertig. Von einem Klassenerhalt war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen, auch die Chancen waren gut verteilt. Nach dem Wechsel sorgten Schmidt (64.) und nochmals Rolleder (80.) für klare Verhältnisse. Grimma gelang nur noch das verdiente Ehrentor durch Gasch. Die Chemnitzer stehen damit nach Fünftligist VfL Pirna-Copitz als zweiter Viertelfinalist fest. Am Wochenende werden weitere fünf Pokalspiele ausgetragen.
Kunstrasenplatz eingeweiht
Eingebettet wurde der Pokalkracher in die Einweihung des neuen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion. Für rund 1,2 Millionen Euro wurde ein Kunstrasenplatz angelegt, 18 Meter hohe Flutlichtmasten errichtet und Besucherplätze gebaut. Das alte Stadion war 2002 von der Flutkatastrophe zerstört worden.

MDR-Online, 16.10.05: Auch Leipzig im Viertelfinale – nun gegen Eilenburg
Das Viertelfinale im Sachsen-Pokal ist komplett. Als letzter Verein erreichte am Mittwoch Sachsen Leipzig die Runde der letzten Acht. Der Pokalverteidiger setzte sich beim Chemnitzer Bezirksligisten Hohenstein-Ernstthal mühevoll mit 2:0 (1:0) durch. Der Oberligist war in der Partie zwar klar überlegen, sündigte aber mit seinen Chancen. Nach früher Führung durch Breitkopf (11.) sicherte Soltau den Erfolg der Leipziger erst kurz vor dem Abpfiff (88.).
Zwickau empfängt Plauen
Sachsen Leipzig ist nun der Gastgeber des einzigen Oberliga-Duells im Viertelfinale. Der Vierte der Oberliga Staffel Süd empfängt den Tabellen-Elften FC Eilenburg. Zu einem brisanten Duell kommt es auch in Zwickau: Beim Oberliga-Absteiger gastiert Regionalrivale VFC Plauen. Sachsenligist Pirna-Copitz kann sich auf Regionalligist Chemnitzer FC freuen, während Kickers Markkleeberg in einem Duell zweier Fünftligisten Erzgebirge Aue II empfängt. Das Viertelfinale wurde in der Halbzeitpause der Partie in Hohenstein-Ernstthal ausgelost und soll Mitte Dezember über die Bühne gehen.


1.

Runde

Zuschauer:

2 909

-

242

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

41

-

3,42

pro Spiel

 

 

31.08.05

Dresdner SC

LL

-

Chemnitzer FC

RL

 

0

:

3

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

459

27.08.05

FV Dresden-Nord II

LL

-

Vogtländischer FC Plauen

OL

 

2

:

3

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

200

26.08.05

BSV 1968 Sebnitz

LL

-

VfB Auerbach/V.

OL

 

3

:

2

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

285

10.09.05

Fortuna Chemnitz

LL

-

SV 1919 Grimma

OL

 

0

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

320

28.08.05

Chemnitzer FC II

LL

-

Oberlausitzer FC Neugersdorf

OL

 

0

:

1

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

100

28.08.05

Hausdorfer SV

KL

-

FV Dresden-Nord

OL

 

0

:

4

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

135

26.08.05

Bischofswerdaer FV 08

LL

-

Budissa Bautzen

OL

 

1

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

405

27.08.05

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

FV Dresden 06 Laubegast

LL

 

3

:

3

(

2

:

2

/

1

:

1

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen 3:2

200

28.08.05

Dynamo Dresden II

LL

-

Gelb-Weiß Görlitz

LL

 

0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

120

27.08.05

SV 1894 Vielau 

BL

-

Erzgebirge Aue II

LL

 

0

:

6

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

130

27.08.05

VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

BL

-

SSV Markranstädt

LL

 

3

:

1

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

225

27.08.05

Rotation 1950 Leipzig

BL

-

Sachsen Leipzig II

LL

 

0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

330

 

Freilos:

 

 

Sachsen Leipzig

OL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FC Eilenburg

OL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FSV Zwickau

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kickers 94 Markkleeberg

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

2 909

-

242

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

41

-

3,42

pro Spiel

 

 


 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

Sächsische Zeitung, 27.8.05: Außenseitersiege von Schiebock und Sebnitz
Bischofswerda. Die Oberligisten Budissa Bautzen und VfB Auerbach sind in der ersten Runde um den Sachsenpokal ausgeschieden. Bautzen verlor am Freitag beim Sachsenligisten in Bischofswerda mit 0:1 (0:1). Das Tor erzielte Adam Jaworski (43.). Der BFV verzeichnete zwar Feldvorteile, scheiterte aber einige Male an Torhüter René Katzwinkel. Patrick Herrmann traf noch die Latte des Bautzener Tores.
Auerbach unterlag beim Sachsenliga-Aufsteiger BSV 68 Sebnitz mit 2:3. Torjäger Radek Miratsky (2) und Tommy Mühle hatten für einen 3:0-Vorsprung gesorgt, die Aufholjagd der Auerbacher überstand der BSV mit Glück.
MDR-Online, 28.8.05: CFC II von Krämpfen gestoppt
Die Überraschungen sind auch in Sachsen ausgeblieben. Dabei hätte die Reserve des Chemnitzer FC den Erfolg gegen den höherklassigen FC Neugersdorf durchaus verdient gehabt. Die Landesliga-Kicker verloren gegen den Oberligisten erst in der Verlängerung. Tragisch für die "Himmelblauen": Beim 1:0-Siegtreffer von Koch in der 118. Minute agierte der CFC nur zu neunt. Nach einer gelb-roten Karte dezimierten sich die Chemnitzer noch dadurch, dass von zwei mit Krämpfen geplagten Spielern nur einer weiter spielen konnte.
Neugersdorfs Oberliga-Konkurrent Dresden-Nord hatte weniger Mühe: Beim Achtligisten Hausdorf feierten die "Nordlichter" einen 4:0-Erfolg: de Hurbal (19.),. Georgi (38.), Schreiber (54.) und Jugo (68./FE) erzielten die Tore. Im dritten Sonntagsspiel siegte Görlitz bei Dynamo Dresden II in einer Landesligainternen Partie 1:0 das Tor des Tages erzielte Djordjevic (54.).
Leipziger Volkszeitung, 29.8.05: FC Sachsen II verhindert Überraschung 
Leipzig. Die zweite Mannschft des FC Sachsen ließ sich von Rotation 1950 nicht überraschen. Mit 2:0 gewann der Landesligist beim Bezirkspokalsieger. Die Partie war allerdings bis eine Viertelstunde vor Schluss offen. Erst dann sorgten Benjamin Fraunholz und der eingewechselte Norman Lee Gandaa für die Entscheidung. 
Bis dahin waren die Gäste erwartungsgemäß überlegen. Doch schon in der vierten Minute hatte Rotation ein Achtungszeichen gesetzt, als Eric Domaschke einen Schuss von Nico Tramp gerade noch halten konnte. Nach der Pause besaß auch Tim Herzog Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. So entschärfte er einen Kopfball von Felix Preußner. Sachsen-Sportdirektor Hans-Joachim Jungnickel sagte nach dem Spiel: "Unser Sieg geht in Ordnung. Wir agierten jedoch lange Zeit nicht zwingend genug, um die guten Rotationer müde zu spielen." Jörg Seydler, Trainer der Gastgeber, meinte: "Wir haben versucht, das Spiel möglichst lange offen zu halten. Leider hatten wir zu wenig Torchancen. Die Sachsen-Reserve war die bessere Elf." 
Obwohl in den Punktspielen glänzend gestartet, verlor der SSV Markranstädt beim Chemnitzer Bezirkspokalsieger VfL Hohenstein-Ernstthal. "Trotz meiner Warnung haben wohl einige von uns gedacht, das ginge hier von allein", kommentierte SSV-Co-Trainer Joachim Fritsche (vertritt derzeit Chefcoach Harro Miller) die 1:3-Niederlage. Die Gäste vergaben zahlreiche Chancen, so auch Martin Genschur einen Elfmeter. Hinzu kamen in der Schlussphase entscheidende Fehler der Markranstädter Abwehr. Torjäger Christian Mittenzwei fehlte wegen eines Bänderrisses. Er wird einige Wochen ausfallen.
Der Hausdorfer SV stellte sich mutig dem Kampf mit Oberligist FVDresden-Nord und unterlag ehrenvoll nur mit 0:4. "Wir haben ganz ordentlich gegengehalten" fand HSV-Trainer Rolf Tröger.
MDR-Online, 31.8.05: CFC glanzlos in Runde zwei
Der Chemnitzer FC ist mit einem glanzlosen Sieg beim Dresdner SC in die zweite Runde des Sachsenpokals eingezogen. Die in der Regionalliga und damit zwei Klassen höher spielenden "Himmelblauen" setzten sich gegen den ehemaligen Drittligisten mit 3:0 (2:0) durch.
Nichts für Feinschmecker
Die Tore vor 459 Zuschauern erzielten Mayer (3./73.) und Okeke (53.). Das Niveau der Partie war allerdings nicht sehr hoch. Die klar favorisierten Chemnitzer waren zwar deutlich überlegen, machten daraus aber herzlich wenig. Vor allem im Mittelfeld passierte nur wenig Konstruktives. Vorn wurden viele Chancen vergeben. Der DSC hat dem jedoch nichts entgegen zu setzen und dezimierte sich zudem selbst: Bensch sah Gelb-Rot (51.) - er wurde zwei Mal wegen Meckerns bestraft.
Die einzige gute Möglichkeit der Dresdner vergab Richter (44.), der knapp am Kasten vorbei schoss. Ansonsten war CFC-Keeper Süßner beschäftigungslos. Sein Gegenüber Groß, der zudem als DSC-Manager tätig ist, musste verletzt ausgewechselt werden und wird wohl längere Zeit ausfallen.

Vogtland-Anzeiger, 29.8.05: Auerbach zu überheblich
Der vorjährige Halbfinalist VfB Auerbach ist bereits raus aus dem sächsischen Fußball-Landespokal. Auerbach unterlag am Freitagabend beim Landesliga-Aufsteiger BSV Sebnitz mit 2:3. 
Vor allen durch das überhebliche und teils lustlose Auftreten in der ersten Halbzeit brachten sich die VfB-Kicker, trotz guter letzter 20 Minuten in der zweiten Hälfte, um die Chance, in die erste Hauptrunde einzuziehen. 
Der VfB begann stürmisch und hatte durch Carsten Pfoh und Kai Göschel gleich die ersten beiden Chancen im Spiel. Ärgerlich für Auerbach dann die 7. Spielminute. Michael Korb musste nach einem Schlag auf das Schienbein verletzungsbedingt vom Platz. Für ihn spielte Mirko Wemme. Danach kam Sebnitz immer besser ins Spiel und hatte die Auerbacher, die auf dem kleinen Rasen ihre Schwierigkeiten hatten, mehr und mehr im Griff. Doch Torchancen waren auf beiden Seiten bis dahin Mangelware. 
Die nächste gute Chance hatte der Auerbacher Steve Gorschinek auf dem Fuß, der aber durch seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht wurde und es zu unrecht keinen Elfmeter gab. Die Auerbacher Proteste waren groß, nutzen aber später nichts und somit konnten die Sebnitzer nach einem Abspielfehler von Gorschinek die bis dato unverdiente Führung in der 25. Minute erzielen. 
Die Partie wurde nun hitziger. Stefan Chudzik hatte Glück, dass er wenige Minuten nach dem Führungstor nicht wegen eines Nachtretens die Rote Karte bekam. 
Die Auerbacher schienen aber trotz des Rückstandes nicht geschockt und hatten nach einem Zuspiel von Stabenow auf Mario Oehl den Ausgleich auf dem Fuß. Doch Sebnitz nutzte eine Minute später erneut einen Fehler der Göltzschtaler im Spiel nach vorn aus und erhöhte durch Miroslav Miratsky auf 2:0. 
Auerbach versuchte es nun durch Standardmöglichkeiten, aber die vielen Ecken und Freistöße brachten bis zur Pause nichts mehr ein. 
In der Halbzeitpause hatte Trainer Volkhardt Kramer sicherlich die richtigen Worte gefunden und seinen Kickern gesagt, dass noch alles drin sei. Doch Anfang der zweiten Halbzeit merkte man davon noch nicht viel, im Gegenteil, erneut war es Miratsky, der einen Abspielfehler ausnutzte, zum Konter ansetzte und Berger im Tor keine Chance lies. 
Danach schalteten die Sebnitzer einen Gang zurück und warteten auf Konter. Der VfB lief nun ab diesem Moment Sturm auf das Sebnitzer Gehäuse und bereits zwei Minuten nach dem dritten Sebnitzer Tor fiel das erste Auerbacher durch Wemme, nach Zuspiel von Marcus Wieland. Weitere zwei Minuten dauerte es, da klingelte es wieder. Mark Gerloff wurde im Strafraum gefoult und Stabenow verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:3 aus Auerbacher Sicht. 
Danach gab es nur noch vereinzelte Sebnitzer Angriffe, die aber weitgehend ungefährlich waren. Die Auerbacher waren dem Ausgleich oft sehr nah, hatten durch Kramer (70.), Chudzik (86.) und Oehl (92.) noch gute Chancen, die Sebnitzer Führung zu egalisieren. Sie scheiterten aber meistens am Sebnitzer Torhüter oder rannten sich in der BSV-Abwehr fest.
Dresdner Neueste Nachrichten, 5.9.05: Nach drei Minuten war alles entschieden
Dresden. 0:3 im Sachsenpokal gegen den Chemnitzer FC - für Landesligist Dresdner SC eigentlich ein achtbares Ergebnis, doch was die 453 Zuschauer gestern im Steyer-Stadion zu sehen bekamen, war Fußball nah an der Schmerzgrenze. Dass der Vorletzte der Regionalliga Nord sich mit dieser Leistung Selbstvertrauen für die Meisterschaft geholt hat, darf bezweifelt werden. Ein gutes Dutzend bester Chancen ließen die Chemnitzer aus. Dass es trotzdem nie Zweifel am Sieg der Gäste gab, lag an der Harmlosigkeit des DSC. "Die Jungs geben sich ordentlich Mühe, aber das langt einfach nicht", befand Ex-Dynamo-Trainer Udo Schmuck als Beobachter auf der Tribüne. Ein anderer Ex-Dynamo- und auch Ex-DSC-Coach, Hansi Kreische, meinte: "Was der CFC hier abliefert ist erbärmlich. Vom DSCwar kaum mehr zu erwarten." 
Eine einzige Chance hatten die Hausherren in der gesamten Partie: Willi Richter zog in der 44. Minute von der Strafraumgrenze ab und verfehlte das Chemnitzer Tor nur knapp. Da stand es längst 0:2. Mayer hatte früh den ersten CFC-Treffer markiert (die vom schimpfenden DSC-Libero Niki Maglica organisierte Abseitsfalle funktionierte nicht), Okeke später nach Stark-Flanke per Kopf das zweite Tor erzielt. Die Dresdner hatten schon im Aufbau keinen Plan, nur selten fand der Ball den Weg über die Mittellinie. Erst recht nicht mehr, als Daniel Bensch in der 53. Minute nach einem Allerwelts-Foul mit Gelb-Rot vom Platz flog. Eine Minute zuvor hatte er wegen Meckerns Gelb gesehen. René Groß stand da bereits unter Dusche, der DSC-Keeper war zur Halbzeit wegen einer Leistenverletzung in der Kabine geblieben, für ihn Felix Gottschalk zwischen die Pfosten gerückt. 
In Überzahl gelang dem CFC durch Mayer nur noch das dritte Tor, sonst überbot sich der Favorit im Vergeben selbst 1000-prozentiger Gelegenheiten. "Mund abputzen, vergessen, weitermachen", fasste CFC-Co-Trainer Torsten Bittermann das Geschehen zusammen. Das reicht als Analyse. 
Für das Achtelfinale sind neben dem CFC noch Sachsen Leipzig, Eilenburg, der FSV Zwickau, Markkleeberg, Bischofswerda, Sebnitz, der VFC Plauen, Pirna-Copitz, Sachsen Leipzig II, Erzgebirge Aue II, Hohenstein-Ernstthal, Gelb-Weiß Görlitz, der FC Oberlausitz und der FV Dresden-Nord qualifiziert. Die letzte Erstrundenpartie Fortuna Chemnitz gegen Grimma findet am 10. September statt. Die zweite Runde wird am 12. November gespielt, einen Termin für die Auslosung gibt es bislang nicht.

Sächsische Zeitung, 29.8.05: Drei Elfmeter verschossen
Im „Jägerpark“ blieb die Sensation aus, wenngleich der VFC Plauen, Pokalsieger 2004, nur haarscharf am Pokal-Aus vorbeischrammte und ins Achtelfinale einzog. Beim mit einigen Oberligakickern verstärkten FV Dresden-Nord II kamen die Vogtländer vor 121 Besuchern nur zu einem mühevollen 3:2 (2:0)-Erfolg. Torjäger Andrzej Zapyshnyi hatte den VFC, jeweils im Anschluss an Standards (Freistoß, Eckball), durch Kopfballtore mit 2:0 in Führung gebracht (27., 42.). Vor der Pause erwiesen sich die Gäste zwar nicht im Feldspiel überlegen, aber zumindest im Ausnutzen der Tormöglichkeiten war ein Klassen-Unterschied auszumachen.
Böhme trifft für VFC
Die Dresdner erarbeiteten sich auf der Gegenseite ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten, aber Sascha Dietze, Rene Schildt und Christian Schmidt trafen nicht ins VFC-Tor. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit grundlegend. Nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel sorgten Peter-Paul Petzold (47.) und Rene Schildt (52.) mit einem Doppelschlag (ebenfalls Kopfballtreffer) für den Ausgleich. Danach stand die Partie auf dem Kunstrasenplatz im „Jägerpark“ auf Messers Schneide. Ausgerechnet Robert Böhme, früher selbst eineinhalb Jahre beim FV Nord aktiv, rettete mit seinem Siegtor in der 82. Minute den Plauenern das Weiterkommen.
Rautenberg überragt
Einen echten Pokalfight sahen die 200 Zuschauer beim Duell der beiden Liga-Kontrahenten VfL Pirna-Copitz und FV Dresden 06 Laubegast. Nach einem 3:3 nach Verlängerung musste das Elfmeterschießen entscheiden. Und da erwies sich VfL-Torhüter Christoph Rautenberg als Mann des Tages. Der 26-Jährige parierte die Elfmeter von Christoph Ballaschk, Roberto Schiwon und Alexander Eißrich. Bei den Copitzern konnten Rico Hartstock (vorbei) und Vyacheslav Petrukhin (drüber) nicht verwandeln, so dass die Platzbesitzer mit 3:2 das glücklichere Ende für sich hatten. „Schade, nach diesem tollen Pokalkampf hätte meiner jungen Mannschaft ein Erfolg gut getan“, bedauerte Bernd Fröhlich, Trainer der Laubegaster. Die neu formierte Mannschaft der Ostdresdner hatte nach dem Oberligaabstieg in der Sachsenliga drei Niederlagen in Folge einstecken müssen. In Copitz brachte Ronny Kreher (6.) die Gäste früh in Führung. Copitz war danach dominierend, aber erst nach der Pause traf Vitezslav Bina ins Schwarze (55., 57.). Drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit markierte Tom Hoffmann den viel umjubelten 2:2-Ausgleich für die Laubegaster.
Steffen Biesold wollte in der anschließenden Verlängerung gar nicht mehr hinsehen: „Wir treffen drei Mal die Torumrahmung, versieben klarste Chancen und kassieren dann noch den Ausgleich. Das geht ja gar nicht“, winkte der VfL-Geschäftsführer ab. Zwar gingen die Copitzer durch Berko Berthold erneut in Führung (102.), doch wieder glichen die nie aufsteckenden Gäste durch Ronny Kreher aus (112.). „Der Rest ist Glückssache und damit haben wir zurzeit wohl nicht so viel am Hut“, sagte Fröhlich. Zu einem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Schützlingen Björn Berthold und Matthias Maucksch kam es übrigens nicht. Berthold fehlt den Copitzern viele Monate wegen einer schweren Verletzung, Ex-Profi Maucksch war familiär (Schuleinführung) verhindert. Ebenfalls zwei Sachsenligisten standen sich gestern in Dresden gegenüber.
Die zweite Mannschaft des 1. FC Dynamo verlor ihr Heimspiel gegen Liga-Kontrahent Gelb-Weiß Görlitz mit 0:1 (0:0). Der erst 18-jährige Nikola Djordjevic erzielte nach 54 Minuten das Siegtor für die spielstarken Neißestädter.
In der ausgeglichenen Begegnung verzeichneten die Gastgeber die klare ren Chancen. Tom Winter vergab zwei so genannte „Riesen“ (52., 58.). Fünf Minuten vor Spielende lenkte der Görlitzer Schlussmann Marco Pöschmann den Kopfball von Richard Hemmann an die Querlatte.
Der Dresdner SC erwartet am Mittwoch im Heinz-Steyer-Stadion (17 Uhr) Regionalligist Chemnitzer FC. Die „Himmelblauen“ standen vor wenigen Wochen im Pokalfinale 2005, verloren da gegen Oberligist FC Sachsen Leipzig nach Verlängerung mit 1:2.

Dresdner Neueste Nachrichten, 29.8.05: Rautenberg hält drei Elfmeter
Dresden. Als "sehr ärgerlich" kommentierte Laubegasts Trainer Bernd Fröhlich das Ausscheiden in Copitz nach spannendem Verlauf und dramatischem Elfmeterschießen. Zugleich lobte er jedoch "die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft, die nie aufgegeben und immer wieder gebissen hat". 
Bereits nach sechs Minuten schoss Ronny Kreher nach Pass von Tom Hoffmann zur Führung ein. Vitezslaw Bina glich Sekunden vor der Pause aus und markierte das 2:1 (57.) für die Hausherren, die später nur den Pfosten trafen (73.). Ein Freistoß von Christoph Ballaschk war die Vorlage für Kreher, der mit seinem Kopfballtor (86.) die Verlängerung erzwang. Berko Berthold in der 102. und Hoffmann in der 114. Minute besorgten den erneuten Gleichstand. Vom Punkt trafen die Laubegaster Marcus Benedict und Fabian Graf, die Schüsse von Ballaschk, Roberto Schiwon und Alexander Eißrich wurden von Christoph Rautenberg gehalten, während Copitz nur zweimal patzte (Rico Hartstock und Vyacheslav Petrukhin) und Bina den letzten versenkte. 
Nur mit einem mühevollen 3:2-Erfolg beim mit einigen Oberligakickern verstärkten FV Dresden-Nord II zog Plauen ins Achtelfinale ein. Zapyshnyi brachte den VFC in Führung, doch Peter-Paul Petzold und René Schildt sorgten für den Ausgleich. Ausgerechnet Robert Böhme, früher selbst bei Nord aktiv, rettete mit seinem Siegtor das Weiterkommen. 
Dynamo II verlor gegen Görlitz - mit Ex-Dynamo Sascha Lense - 0:1. Der 18-jährige Nikola Djordjevic erzielte nach 54 Minuten das Siegtor. Tom Winter vergab zwei so genannte Riesen (52., 58.) für die Gastgeber. Fünf Minuten vor Spielende lenkte der Görlitzer Schlussmann Marco Pöschmann den Kopfball von Richard Hemmann an die Querlatte. 
In die Verlängerung musste der FC Oberlausitz beim Chemnitzer FC II. Erst 120 Sekunden vor dem drohenden Elfmeterschießen gelang Robert Koch der erlösende Siegtreffer. Der Chemnitzer Langklotz sah nach 88 Minuten Gelb-Rot und in der Verlängerung verletzte sich ein Akteur, so dass die Gastgeber die Partie mit nur neun Feldspielern beenden mussten.
Vogtland-Anzeiger, 29.8.05: Robert Böhme erspart dem VFC die Verlängerung und mögliche Blamage
Ohne sich mit Ruhm zu bekleckern gewann der VFC Plauen das Ausscheidungsspiel im Landespokal von Sachsen bei der zweiten Garnitur vom FV Dresden-Nord mit 3:2 (2:0). 
Trotz großer Personalsorgen (acht verletzte Stammspieler) hatte sich der VFC für dieses Spiel viel vorgenommen und wollte mit einem Auswärtssieg unbedingt die nächste Runde im laufenden Wettbewerb, das Achtelfinale, erreichen. Auf einem kleinen Kunstrasenplatz begannen die Spitzenstädter zielstrebig und selbstbewusst. Ein gelungenes Comeback im ersten Pflichtspiel in der ersten Männermannschaft feierte Daniel Schuster, der vor allem in den Luftkämpfen überzeugte. 
Schon in der ersten Viertelstunde hatte der vogtländische Oberligist gute Möglichkeiten für die Führung. Doch Reimann (2. Minute), Schulze (10.) und Zapyshnyi (14.) treffen nicht ins Nord-Gehäuse. Das erste Dresdner Achtungszeichen war ein Dietze-Schuss (18.), vorbei und eine Minute später köpfte der Schütze über den Plauener Kasten. 
In der 27. Minute dann endlich die Führung für den VFC. Stiefel brachte einen Freistoß von links in den Strafraum und Zapyshnyi vollendet mit einem Aufsetzerkopfball. Drei Minuten patzte Pietzsch, Schmidt prüfte mit einem Flachschuss VFC-Keeper Golle. Dessen Fußabwehr ging zum Dresdner Lange, der aus 25 Metern sofort abzog, aber über das Plauener Tor.
Eine gelungene Plauener Kombination war der Ausgangspunkt zum 2:0. Hölzel „mit Auge“ zu Zapyshnyi, dessen Eingabe kommt zu Reimann und dessen Schuss wird zur Ecke abgewehrt. Die bringt Böhme nach innen und Zapyshnyi köpft zum beruhigenden 2:0 ein. 
Die Halbzeitpause bekam den Plauenern nicht. Denn schon nach zwei Minuten des Beginns der zweiten Hälfte waren die guten Vorsätze weggeblasen. Nach einem Freistoß von Hecht war Petzold mit dem Kopf zur Stelle. Und nur fünf Minuten später war der Vorsprung aufgebraucht. Einen weiten Einwurf von Hecht verlängerte Schildt mit dem Kopf ins lange Eck. 
Der gut spielende VFC-Kicker Stiefel zirkelte einen Freistoß knapp am Dresdner Tor vorbei (55.). Die Spitzenstädter drängten auf die erneute Führung. Einen Zapyshnyi-Schuss kratzte Nord-Keeper Crescenzi aus dem linken Eck (70.). Acht Minuten später vergab Schulze das 3:2 für die Plauener. Aus sechs Metern traf er den Ball mit dem Kopf nicht richtig. 
Das erlösende und zugleich siegbringende Tor erzielte Böhme in der 82. Minute. Sein Schuss aus spitzem Winkel schlug im kurzen Eck ein. 
Alles in allem ein verdienter Sieg der Plauener gegen einen ehrgeizig spielenden Kontrahenten. Die junge Nord-Elf hatte es in den gesamten 90 Minuten dem VFC nicht leicht gemacht und ließ vor allem bei beiden Toren die Plauener Abwehr nicht gut aussehen.


Teilnehmer:

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 28 Starter
 

Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 1 Starter

Chemnitzer FC
 

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 7 Starter

Vogtländischer FC Plauen
Sachsen Leipzig
VfB Auerbach/V.
Oberlausitz Neugersdorf
FC Eilenburg
FV Dresden-Nord
Budissa Bautzen
 

Landesliga Sachsen (SFV) - 17 Starter

alle Teams der Saison 2004/05 mit den Absteigern aus der NOFV-Oberliga FSV Zwickau und FV Dresden 06 Laubegast, jedoch ohne den VfB Zittau
 

Bezirkspokalsieger 2005 - 3 Starter

Bezirk Leipzig       Rotation 1950 Leipzig
Bezirk Dresden       BSV Sebnitz
Bezirk Chemnitz      VfL 05 Hohenstein-Ernstthal


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