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Bezirkspokal Leipzig  -  Saison 2005/2006

zur Saison 2004/05   -   zur Saison 2006/07



Teilnehmer

1.Runde (6.8.2005), 2.Runde (13.8.2005), 3.Runde/Achtelfinale (30.10.2005),

4.Runde/Viertelfinale (16.11.2005), 5.Runde/Halbfinale (15.4.2006), 6.Runde/Finale (3.6.2006)


Abkürzungen: BL - Bezirksliga (6.Spielklasse), BK - Bezirksklasse (7.Spielklasse), KL - Kreisliga (8.Spielklasse), KK - Kreisklasse (9.Spielklasse)


6.

Runde (Finale)

Zuschauer:

 6 726

-

6 726

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

  4

-

4,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03.06.2006

1.FC Lok Leipzig

BK

-

Bornaer SV 91

BL

 

  3

:

1

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

6 726

in Leipzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tore: 1:0 Heusel (39.), 2:0 Irrgang (41.), 3:0 Metzner (56.), 3:1 Nickel (82.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leipzig: Gehrke, Wimberger, Köllner, D. Hänisch, Spiotta, Diener (ab 81. Dobiasch),

Metzner (ab 67. Wetzig), Rienaß, M. Hänisch, Heusel, Irrgang (ab 89. Klopf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Borna: Lachky, Standacher, Licht (ab 57. Ebert), Nickel, Nehring, Streitberg (ab 44.

 Erzold), Döring, Wagner, Paul, Rudolph, Thieme (ab 65. Biedermann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

 20 350

-

1 357

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

  232

-

4,55

pro Spiel

 

 

 


5.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

4 573

-

2 287

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

6

-

3,0

pro Spiel

 

 

13.04.06

1.FC Lok Leipzig

BK

-

Döbelner SC

BL

 

4

:

0

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

4 303

 

Tore: 1:0 Heusel (3.), 2:0 Wimberger (40., Handstrafstoß), 3:0 Wetzig (65.), 4:0 D. Hänisch (77., Foulstrafstoß)

15.04.06

SV Tresenwald Machern

BL

-

Bornaer SV 91

BL

 

0

:

2

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

270

 

Tore: 0:1 Rudolph (?.), 0:2 Rudolph (?.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

13 624

-

973

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

228

-

4,56

pro Spiel

 

 


Die Auslosung erfolgte am 19.12.05. Das Finale findet beim Sieger der Begenung 1.FC Lok Leipzig - Döbelner SC statt.
 

Im Spiegel der Presse

Leipziger Volkszeitung, 15.04.2006: Lok stürmt ins Pokalfinale 
Gründonnerstag, Halbfinale im Bezirkspokal. Lok Leipzig gegen den Döbelner SC, 4303 erwartungsfrohe Zuschauer sind in Feierlaune. Mitten im Tribünen-Getümmel sorgt eine Gruppe Chinesen für Aufsehen. Erste Gerüchte, es handle sich um eine Delegation, die Torjäger René Heusel für viel Geld zu Traktor Peking lotsen will, erweisen sich schnell als Ente. Die 25 Männer aus dem Reich der Mitte sind Ingenieure, erhalten seit Februar in Leipzig eine Ausbildung im Chemieanlagenbau. Projektleiter ist Lok-Angreifer Patrick Lesser, der seine Gäste zum stimmungsvollen Pokalkick einlud. Denn in Probstheida steppt der Bär. Heerscharen blau-gelber Anhänger belagern die Kassenhäuschen, so dass Schiedsrichter Uwe Rustler erst mit einer Viertelstunde Verspätung anpfeifen kann. Einige Fans sind noch gar nicht am Platz, da steht es schon 1:0: Heusel (3.) köpft ins leere Tor, weil Keeper Mirko Niepel im Strafraum herumirrt. Bei Döbeln fehlt Routinier Jürgen Hänsel, der auf dem Weg zum Treffpunkt in einen Verkehrsunfall verwickelt war und mit Schleudertrauma ins Krankenhaus musste, an allen Ecken und Enden. Die blutjunge Bezirksliga-Truppe (Durchschnittsalter unter 22) ist überfordert. So dominieren durchweg die Hausherren, obwohl sie „nur“ Bezirksklasse und damit eine Etage tiefer spielen. In der 40. Minute verwandelt Libero Frank Wimberger einen Handelfmeter zum 2:0-Pausenstand, nach einigen vergebenen Großchancen besorgt Thomas Wetzig (65.) die Entscheidung, Dirk Hänisch erhöht noch per Foulelfmeter (77.). Als der eingewechselte Lesser in der Schlussminute frei vorm Döbelner Kasten auftaucht, hält es auch den China-Block nicht mehr auf den Sitzen. Der krönende Abschluss bleibt dem Stürmer zwar verwehrt, aber der Festtagsstimmung tut das keinen Abbruch mehr: Finale! Und das steigt wieder im Plache-Stadion. Voraussichtlich am 3. Juni trifft Lok auf den Sieger der Partie Tresenwald gegen Borna (heute, 15 Uhr). Trainer Rainer Lisiewicz wird beide Teams beobachten: „Wer im Endspiel bei uns antritt, ist mir aber egal.“ Auch für Lok-Chef Steffen Kubald ist der Gegner Nebensache. Ihn reizt vor allem eine große Kulisse. „Zu DDR-Zeiten hat MAB Schkeuditz mal im Bezirkspokalfinale vor 10 000 Zuschauern im Georg-Schwarz-Sportpark gewonnen. Wenn wir diese Marke übertreffen könnten, wäre das der Hammer!“ Wer‘s genau wis- sen will: Am 21. Juni 1975 siegte Schkeuditz 3:2 gegen Lok Delitzsch. Die meisten Fans kamen aber wegen des Spiels danach. Chemie Leipzig bezwang Union Berlin 2:0, machte den Oberliga-Aufstieg klar. Vielleicht hilft Kubalds Blau-Gelben ein Fan-Club aus Fernost beim Knacken des Rekords. Die Chinesen, begeistert von der Atmosphäre, würden gern wiederkommen. 


4.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

2 526

-

1 263

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

17

-

4,25

pro Spiel

 

 

16.11.05

1.FC Lok Leipzig

BK

-

SG Leipziger Verkehrsbetriebe

BK

 

2

:

1

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

2 441

16.11.05

Rot-Weiß Mehderitzsch

BL

-

Bornaer SV 91

BL

 

1

:

5

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

85

16.11.05

Döbelner SC

BL

-

SSV Stötteritz Leipzig

BL

 

2

:

0

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

16.11.05

SV Tresenwald Machern

BL

-

Rotation 1950 Leipzig

BL

 

4

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

9 051

-

754

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

222

-

4,63

pro Spiel

 

 


Die Auslosung erfolgte am 2.11.05.
 

Im Spiegel der Presse

Leipziger Volkszeitung, 17.11.05: Bernd Hobsch hilft ohne Torerfolg aus 
Der Hilferuf aus Probstheida fand in Nürnberg Gehör. Bernd Hobsch packte in seiner fränkischen Wahlheimat die Fußball-Sachen ("Ich wollte eigentlich nicht mehr spielen, aber ich konnte einfach nicht Nein sagen") und lief gestern dort auf, wo er jahrelang zu den Publikumslieblingen gehörte. Im Bruno-Plache-Stadion verstärkte er die Reihen der Lok-Elf, die sich im Bezirkspokal-Viertelfinale gegen die SG LVB behaupten wollte - und dies mit 2:1 (1:0) auch tat. Auch gestern schlug dem inzwischen 37-Jährigen die Sympathie-Welle von gut 2500 Zuschauer entgegen. Und er legte sich ins Zeug, als wollte er sich wieder in die Torjägerliste eintragen. Chancen im Minutentakt ließen nichts Gutes für den Kontrahenten ahnen. Doch so sehr sich der prominente Ex-Torjäger mühte, am Ende entschieden die Treffer von Patrick Lesser (44.) und dem jetzigen Lok-Toremacher René Heusel (75.) die Partie zugunsten der Gastgeber. Dem Aufbegehren der LVB-Truppe in der zweiten Halbzeit (Treffer von Ronny Litke zwei Minuten vor Abpfiff) setzte vor allem Lok-Keeper Christoph Milkau ein Stoppzeichen. Bei zwei Schüssen von Lars Benack (57.) und Kapitän Mike Weigang (aus 30 Metern) reagierte der 19-Jährige toll. Überragender Mann der Gäste war Torwart Thomas Wedemann. Er entschärfte in den ersten 30 Minuten durch tolle Paraden alles, was zur Lok-Führung hätte führen können. Da konnten sich Hobsch oder Heusel noch so anstrengen. Glück allerdings in der 35. Minute, als der Schuss von Hobsch an den Innenpfosten sprang. Bilder des Spiels werden bald im japanischen Fernsehen gezeigt. Ein NHK-Team sammelt Eindrücke in deutschen WM-Spielorten, schaute nach München und Hamburg auch in Leipzig vorbei. Da kam die Pokalpartie gerade recht. Egal, dass sich hier "nur" Bezirksklasse-Mannschaften gegenüberstanden. Am Ende waren beide Trainer einig: Sie hatte eine richtig gute Pokal-Partie erlebt. "Die Zuschauer hier werden zufrieden sein", sagte Frank Baum (LVB), der die Moral seiner Mannschaft loben kann, die sich nach dem 0:2-Rückstand nicht aufgab. Kollege Rainer Lisiewicz atmete erleichtert auf und erklärte: "Uns fehlten nicht nur zwei gesperrte Spieler, wir mussten heute auch sechs Verletzte ersetzen. Deshalb kann ich die Leistung der Jungs nur loben." Steffen Kubald konnte sich die Hände reiben. Denn nicht nur sämtliche Einnahmen bleiben in der Lok-Kasse, auch alle folgenden Partien (bis ins Finale) kann die unterklassige Elf im heimischen Stadion austragen. Was dann wieder den Etat der Probstheidaer verbessert. Dem Lok-Vorsitzenden ist es egal, gegen wen seine Elf nun im Halbfinale ausgelost wird. "Hauptsache, wir erreichen das Endspiel", meint er gestern. Dann will auch Bernd Hobsch wiederkommen. Die Einladung hat er von Kubald bereits erhalten ...


3.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

3 680

-

460

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

33

-

4,13

pro Spiel

 

 

29.10.05

1.FC Lok Leipzig

BK

-

FSV Beilrode

BL

 

4

:

1

(

2

:

1

)

 

 

 

 

 

2 605

29.10.05

SV Tresenwald Machern

BL

-

Blau-Weiß Leipzig

BL

 

3

:

2

(

2

:

2

/

1

:

0

)

nach Verlängerung

130

30.10.05

SSV Markranstädt II

BK

-

Bornaer SV 91

BL

 

0

:

2

(

0

:

0

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

110

29.10.05

ESV Delitzsch

BL

-

Rotation 1950 Leipzig

BL

 

2

:

5

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

100

29.10.05

Hartenfels Torgau 04

BK

-

Döbelner SC

BL

 

0

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

145

29.10.05

SG Leipziger Verkehrsbetriebe

BK

-

Fortuna Leipzig

BL

 

5

:

1

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

80

29.10.05

SV 29 Gleisberg

BK

-

SSV Stötteritz Leipzig

BL

 

0

:

1

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

90

29.10.05

SV Süptitz

BK

-

Rot-Weiß Mehderitzsch

BL

 

2

:

4

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

420

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

6 525

-

653

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

205

-

4,66

pro Spiel

 

 


 

Im Spiegel der Presse

 

 

Leipziger Volkszeitung, 1.11.05: Lok und "Blitzeblau" sorgen für Stimmung
"Unser Erfolg war eigentlich nie in Gefahr", lautete unmittelbar nach dem 4:1 (2:1)-Sieg des 1. FCLok das kurze Fazit von Rainer Lisiewicz. Und dem Trainer des Spitzenreiters der Fußball-Bezirksklasse Staffel 2 stand die Freude über den klaren Erfolg gegen den höherklassigen Gegner deutlich ins Gesicht geschrieben.
"Eine geschlossene Mannschaftsleistung, da möchte ich keinen herausheben", lobte er die kompakte Leistungs seines Teams.
Die Gastgeber boten am Sonntagnachmittag im Bezirkspokal-Achtelfinalspiel vor 2605 Zuschauern gegen den Bezirksligisten FSV Beilrode eine engagierte Heimpartie, an deren Ende der klare Lok-Sieg mehr als verdient war. Die abstiegsgefährdeten Gäste sorgten für die Erinnerung an den bekannten Gorbatschow-Spruch ("Wer zu spät kommt ...") und wurden für ihr Eintreffen im Stadion erst 20 Minuten vor Spielbeginn gleich in der 6. Minute "bestraft". René Heusels Schuss aufs Tor wurde zwar noch abgewehrt, aber Dirk Vogt hatte wenig Mühe, aus Nahdistanz zur 1:0-Führung zu verwandeln.
Danach bestimmten die Gastgeber weiterhin das Spiel, ließen sich aber in der 23. Minute vom 1:1-Ausgleich per Foulstrafstoß überraschen. Ein unnötiger Gegentreffer. Dirk Hänisch klammerte im eigenen Strafraum ungeschickt gegen den agilen Ex-VfB-Bundesliga-Profi Marko Gräfe, Schiedsrichter Schneider zeigte auf den ominösen Punkt. Nico Bachmann ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß ganz sicher.
Doch davon ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken, sondern suchten und fanden wieder ihren Rhythmus, auch wenn weitere Torchancen zunächst Mangelware waren. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff dann die erneute Lok-Führung durch Thomas Wetzig, dessen Schuss - noch von der Beilroder Abwehr abgelenkt - im FSV-Tor landete.
Für gute Laune auf den Rängen sorgte während des Spieles und in der Halbzeitpause nicht nur das spätsommerliche Ausflugswetter, sondern auch die Blaskapelle "Die Blitzeblauen" im rund 100-köpfigen Gästeblock. Die spielten trotz des Rückstandes ihrer Elf ständig flotte Musik und wurden dafür von den Zuschauern mit Beifall und rhythmischer Unterstützung bedacht.
Ihren Rhythmus behielt nach der Pause auch die Lok-Elf bei. So strich kurz nach dem Wiederanpfiff ein Heusel-Fernschuss über die Querlatte. In der 53. Minute schlug es jedoch erneut im Beilroder Gehäuse ein. Den Schussversuch von Dirk Vogt konnten die Gäste nach abblocken, aber Heusel bewahrte kühlen Kopf und traf zum 3:1. Damit war die ohnehin nur schwache Gegenwehr der Beilroder gebrochen - die Siegweichen für Lok waren endgültig gestellt. Knapp fünf Minuten konnten die Fans noch einmal jubeln, als Thomas Wetzig nach einem Missverständnis in der Gästeabwehr den von seiner eigenen Abwehr behinderten Torwart mit einem Kopfball ins lange Eck zum 4:1-Endstand überwand.
Für die Beilroder hätte es dann sogar noch schlimmer kommen können, denn in der 67. Minute verwehrte der ansonsten recht souveräne Schiedsrichter Bernhard Schneider (Naunhof) nach einem klaren Rempler gegen Vogt Lok einen Foulstrafstoß. Außer einem Pfostenknaller von Thomas Wetzig (70.) gab es noch weitere gefährliche Torsituationen - allerdings ohne zählbaren Erfolg. Am Ende hatten auch die Gäste noch eine Chance zur Ergebniskometik, aber Steffen Zschintzsch scheiterte frei vor Lok-Torhüter Enrico Gehrke, der insgesamt an diesem Nachmittag nicht allzuoft gefordert war.
Gleich nach dem Spiel ging der Blick bei den Probstheidaern schon wieder voraus. "Wir wünschen uns mit etwas Losglück im Viertelfinale einen höherklassigen Gegner, damit wir wieder im Plache-Stadion spielen können", so Vereinsvorsitzender Steffen Kubald. "Und wenn das klappt, versuchen wir statt am Bußtag, schon am Abend zuvor unter Flutlicht zu spielen", hofft er.
Doch dazu muss zunächst erst einmal am morgigen Mittwoch bei der Auslosung Fortuna der Lisiewicz-Elf die Treue halten.

Döbelner Allgemeine, 1.11.05: Sieg mit schweren Verlusten
Torgau/Döbeln. Sobald die mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Platz in Takt ist und die Vorgaben der Trainer umgesetzt werden, ist es schwer den Döbelner SC zu bezwingen. Feststellen musste das der SC Hartenfels Torgau. Der Bezirksligist gewann in der Elbestadt verdient mit 1:0 und spielte sich ins Bezirkspokal-Viertelfinale.
Von Anfang an war der Gast die überlegene Mannschaft und hatte bereits in den ersten Minuten drei hochkarätige Chancen. Jens Arnold fand zweimal in Moek seinen Meister und Griebenow ging nur halbherzig zu einem Kopfballduell. Auf der Gegenseite war es Niepel zu verdanken, dass Torgau nicht in Führung ging.Der DSC-Schlussmann parierte in der zehnten Minute einen Schuss von Scaruppe mit großartigem Reflex. Nachdem Partzsch bei einem Schuss noch Pech hatte, machte es Jens Arnold in der 42. Minute besser. Nach einem schönen Spielzug über die Außenpositionen gelang der Ball zu Griebenow, der sich schön freispielte und seinen Sturmkollegen bediente. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und markierte die fällige Führung des Bezirksligisten.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Schützlinge des Dreiergespanns Hentzschel/Liefold/Weißpflock weiterhin das Zepter in der Hand und verbuchten zahlreiche Chancen, die jedoch zum Teil kläglich vergeben wurden. Erst nach der Auswechslung des bis dahin stärksten Torgauers, dem Tschechen Sebek, riss bei den Döbelnern etwas der Spielfaden und sie hatten in der Abwehr alle Hände voll zu tun. Niepel vereitelte eine Großchance von Otto.
In den letzten Minuten der Partie wurde es dann nochmals richtig spannend, als Scaruppe an Niepel scheiterte und Zorn auf der Gegenseite vorm leer stehenden Tor vorbeischoss. Letztlich gelang keiner Mannschaft ein weiteres Tor und die Döbelner freuten sich über den Einzug ins Viertelfinale. Dort müssen allerdings Robert Leonhardt und Rene Antony nach ihrer zweiten gelben Karte im laufenden Wettbewerb zuschauen. Längerfristiger ist dagegen der Ausfall von Jens Leberfinger, der sich im Spiel nach einem Sturz das rechte Handgelenk brach.

Torgauer Zeitung, 1.11.05: Führung nicht behauptet
(Bezirkspokal/Herren) SV Süptitz - SV Rot-Weiß Mehderitzsch 2:4 (1:0)
Fußball (TZ/LAND). Die 420 Zuschauer bedeuteten Rekord in der Süptitzer Sportarena und brauchten ihr Kommen keinesfalls bereuen. Sie sahen einen rassigen Pokalfight, der von Beginn an ein beiderseitig hohes Tempo offenbarte. Der Bezirksligist schlug - nicht unerwartet - die technisch feinere Klinge im Spielaufbau.
So ergaben sich auch gleich Torchancen für RWM: Prochazka, Roepke, Holecek und Oppel hatten die frühe Führung vor Augen (4., 6., 12., 21.). Langbein vergab für die Gastgeber überhastet, und ein Konter über Vogel wurde noch rechtzeitig abgeblockt (25., 31.). Das 1:0 gelang einmal mehr Forstner, der nach einem Vogel-Freistoß im Nachsetzen zur Stelle war (37.). Nach der Pause drehte der Favorit binnen neun Minuten durch zwei Mal Holecek und ein Eigentor von Ludewig den Rückstand (59., 65., 68.). Nach Langbeins 2:3 aus spitzem Winkel keimte kurzzeitig Hoffnung, die Wetzer in der dritten Minute der Nachspielzeit endgültig zunichte machte.
Torgauer Zeitung, 1.11.05: Ausgleich wollte nicht mehr fallen
Fußball (TZ). Bezirkspokal/H Torgau - Döbeln 0:1 (0:1). Mit dem Döbelner SC stellte sich am vergangenen Samstagnachmittag erneut eine erfahrene Bezirksliga-Mannschaft im Hartenfels-Stadion vor. Am Ende der 90 Minuten siegten die höherklassigen Gäste allerdings nur knapp, wenn auch nicht unverdient, nachdem sie einen Treffer erzielt hatten.
Zunächst legten beide Teams einen furiosen Start hin. Es gab sogleich große Chancen auf beiden Seiten. Einen Scaruppe-Schuss kann der Döbelner Torwart gerade noch zur Ecke abwehren (4.), sein Gegenüber Moek rettet großartig mit Fußabwehr (7.). Das Spiel blieb weiter interessant, bewegte sich zwischen beiden Strafräumen. Nur Tore blieben leider aus. Eine Riesenmöglichkeit vergab Otto nach 38 Minuten.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff des recht überzeugend leitenden Schiedsrichters aus der Messestadt fiel der Führungstreffer für Döbeln. Nach der Pause hatten die Platzherren dann Glück, dass sie nicht gleich noch einen Treffer kassierten. Der völlig allein gelassene Döbelner traf per Kopf nur die Latte (52.). Die Auswechslungen bei der Heimelf aus Torgau brachten noch einmal Druck ins Spiel, aber der Ausgleichstreffer wollte nicht mehr fallen. So mussten sich die Torgauer nach drei guten Spielen aus dem Pokalgeschehen verabschieden.
Torgauer Zeitung, 1.11.05: Neue Eindrücke, alte Sorgen
(Bezirkspokal/Herren) Lok Leipzig - Beilrode 4:1 (2:1)
Fußball (TZ/LAND). Wenig Eindruck hinterließen die Beilroder Fußballer auf dem Rasen des altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadions, sondern vielmehr die "Blitzeblauen" auf den Rängen, die mit ihren Rhythmen für Szenenapplaus sorgten. Die Partie war ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs: Der FSV 09 kassierte billige und einfache Tore.
Über weite Strecken wirkten die Ostelbier paralysiert wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange. Bereits nach sechs Minuten wurden alle taktischen Vorgaben über den Haufen geworfen: Skwarczynski musste einen Heusel-Schuss prallen lassen und Vogt staubte zum 1:0 ab. Nach einem Strafraumfoul an Gräfe gab es Elfmeter für die Gäste, den Bachmann sicher zum Ausgleich verwandelte (24.).
Nach ausgeglichener Partie ging der Noch-Bezirksklassist durch Wetzig drei Minuten vor der Pause erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel reichten Lok drei Minuten, um durch Heusel und Wetzig beruhigend auf 4:1 zu erhöhen (54., 57.). In den letzten Minuten hätte zweifach S. Zschintzsch für eine Ergebniskosmetik sorgen können (80., 81.).


2.

Runde

Zuschauer:

1 145

-

1 145

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

79

-

4,94

pro Spiel

 

 

13.08.05

SV 29 Gleisberg

BK

-

FC Bad Lausick

BL

 

2

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

SV Süptitz

BK

-

BC Hartha

BK

 

3

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Thierbacher SV

BK

-

Fortuna Leipzig

BL

 

2

:

5

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Medizin Zschadraß

KK

-

1.FC Lok Leipzig

BK

 

1

:

9

(

0

:

6

)

 

 

 

 

in Leipzig

1 145

13.08.05

Hartenfels Torgau 04

BK

-

SG Taucha 99

BL

 

2

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Lok Engelsdorf

BK

-

FSV Beilrode

BL

 

1

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Lipsia Eutritzsch Leipzig

BK

-

ESV Delitzsch

BL

 

1

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

SG Leipziger Verkehrsbetriebe

BK

-

"Frisch Auf" Wurzen

BK

 

2

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Döbelner SC

BL

-

SV Leipzig Nordwest

BL

 

1

:

0

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

LSV Mörtitz

BK

-

SSV Stötteritz Leipzig

BL

 

5

:

7

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

SV 1919 Grimma II

BK

-

Rot-Weiß Mehderitzsch

BL

 

0

:

4

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

TSV Lobstädt 1863

BK

-

Rotation 1950 Leipzig

BL

 

1

:

4

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

SV Thekla Leipzig

KL

-

SV Tresenwald Machern

BL

 

0

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

VfB Leisnig

KL

-

SSV Markranstädt II

BK

 

2

:

6

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

SV Ostrau

BK

-

Bornaer SV 91

BL

 

0

:

4

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

13.08.05

Alemannia Geithain

BK

-

Blau-Weiß Leipzig

BL

 

2

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

2 845

-

1 423

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

172

-

4,78

pro Spiel

 

 

 


1.

Runde

Zuschauer:

1 700

-

1 700

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

93

-

4,65

pro Spiel

 

 

06.08.05

LSV Mörtitz

BK

-

FSV Oschatz

BK

 

3

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

07.08.05

Roland Belgern

KL

-

Fortuna Leipzig

BL

 

2

:

6

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

TSV Lobstädt 1863

BK

-

Motor Gohlis Nord Leipzig

BK

 

2

:

0

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

FSV Dürrweitzschen

KL

-

SSV Markranstädt II

BK

 

0

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

VfB Leisnig

KL

-

FC Eilenburg II

BK

 

4

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

Grün-Weiß Miltitz

KL

-

Blau-Weiß Leipzig

BL

 

0

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

TSV 1862 Schildau

KL

-

SV 29 Gleisberg

BK

 

0

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

Medizin Zschadraß

KK

-

Sportfreunde Neukieritzsch

BK

 

4

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

07.08.05

Wacker Dahlen

KL

-

FSV Beilrode

BL

 

1

:

4

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

SSV Thallwitz/Nischwitz

BK

-

SG Leipziger Verkehrsbetriebe

BK

 

4

:

5

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

SV Thekla Leipzig

KL

-

SV Naunhof 1920 II

BK

 

3

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

FSV Kitzscher

KL

-

Hartenfels Torgau 04

BK

 

2

:

5

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

TuS Leutzsch Leipzig

BK

-

SV Leipzig Nordwest

BL

 

1

:

2

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

ESV Delitzsch II

BK

-

ESV Delitzsch

BL

 

0

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

07.08.05

LSG Löbnitz

BK

-

1.FC Lok Leipzig

BK

 

0

:

3

(

0

:

3

)

 

 

 

 

in Eilenburg

1 700

07.08.05

FSV Krostitz

BL

-

FC Bad Lausick

BL

 

2

:

5

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

VfB Zwenkau

BL

-

Döbelner SC

BL

 

1

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

SV Ostrau

BK

-

Eintracht Sermuth

BL

 

2

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

Thierbacher SV

BK

-

FV Bad Düben

BK

 

5

:

3

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

06.08.05

Chemie Böhlen

BK

-

Rot-Weiß Mehderitzsch

BL

 

0

:

1

(

 

:

 

)

 

 

 

 

 

 

 

Freilose:

 

 

SG Taucha 99

BL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Süptitz

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BC Hartha

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lok Engelsdorf

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lipsia Eutritzsch Leipzig

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Frisch Auf" Wurzen

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SSV Stötteritz Leipzig

BL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV 1919 Grimma II

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rotation 1950 Leipzig

BL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Tresenwald Machern

BL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bornaer SV 91

BL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alemannia Geithain

BK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

1 700

-

1 700

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

93

-

4,65

pro Spiel

 

 


Teilnehmer

Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse) sowie für die 7 Kreispokal-Sieger - 52 Starter.
 

Bezirksliga (BL) (15 Starter)

Alle Teams der Saison 2004/2005
außer Landesliga-Aufsteiger SV Naunhof 1920.

 

Kreispokalsieger 2004 (6 Starter)

Stadt Leipzig                  1.FC Lok Leipzig
Kreis Borna / Geithain         TSV Lobstädt 1863
Kreis Döbeln                   VfB Leisnig
Muldentalkreis                 Medizin Zschadraß
Kreis Delitzsch / Eilenburg    LSV Mörtitz
Kreis Torgau / Oschatz         TSV 1862 Schildau

Bezirksklasse (BK) (31 Starter)

alle Teams der Saison 2004/2005.
 


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