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2.Bundesliga  -  Saison 2005/06

32.Saison der 2.Bundesliga

zur Saison 2004/05   -   zur Saison 2006/07


Abschlußtabelle - Saisonzusammenfassung - Zusammensetzung der 2.Bundesliga - Sachsen in der 2.Bundesliga

Spieltag   1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17

18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34


Abschlußtabelle
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte    
1. VfL Bochum  (A) 34   19   9   6   55 : 26  + 29   66   Aufstieg in die Bundesliga
2. Alemannia Aachen    34   20   5   9   61 : 36  + 25   65   Aufstieg in die Bundesliga
3. Energie Cottbus    34   16   10   8   49 : 33  + 16   58   Aufstieg in die Bundesliga
4. SC Freiburg  (A) 34   16   8   10   41 : 33  + 8   56    
5. SpVgg Greuther Fürth    34   15   9   10   51 : 42  + 9   54    
6. Karlsruher SC    34   15   8   11   55 : 45  + 10   53    
7. Erzgebirge Aue    34   13   9   12   38 : 36  + 2   48    
8. Wacker Burghausen   34   12   11   11   45 : 49  - 4   47    
9. SC Paderborn 07 (N) 34   13   7   14   46 : 40  + 6   46    
10. Hansa Rostock  (A) 34   13   4   17   44 : 49  - 5   43    
11. Offenbacher Kickers  (N) 34   12   7   15   42 : 53  - 11   43    
12. Eintracht Braunschweig  (N) 34   13   4   17   37 : 48  - 11   43    
13. TSV 1860 München    34   11   9   14   41 : 44  - 3   42    
14. SpVgg Unterhaching    34   12   6   16   42 : 48  - 6   42    
15. Dynamo Dresden    34   11   8   15   39 : 45  - 6   41   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Nord
16. 1.FC Saarbrücken    34   11   5   18   37 : 63  - 26   38   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Süd
17. LR Ahlen   34   9   8   17   36 : 50  - 14   35   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Nord
18. Sportfreunde Siegen (N) 34   8   7   19   35 : 54  - 19   31   Abstieg in die Regionalliga, Staffel Süd
                                     
          239   134   239   794 : 794     851    

34. Spieltag   Zuschauer: 133 400 - 14 822 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
14.05.06 SC Freiburg  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   - - 1:1 -
14.05.06 Erzgebirge Aue  - Sportfreunde Siegen 0 : 2 ( 0 : 0 ) 13 400   - - - -
14.05.06 Karlsruher SC  - SC Paderborn 07 2 : 3 ( 2 : 1 ) 32 331   - - - -
14.05.06 SpVgg Unterhaching  - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 7 000   - - - 0:2
14.05.06 1.FC Saarbrücken  - Eintracht Braunschweig 2 : 0 ( 1 : 0 ) 3 700   - - - -
14.05.06 Energie Cottbus  - TSV 1860 München 3 : 1 ( 1 : 1 ) 22 450   1:1 - 3:4 1:1
14.05.06 LR Ahlen  - Offenbacher Kickers 1 : 0 ( 0 : 0 ) 4 219   - - - -
14.05.06 Hansa Rostock  - Dynamo Dresden 1 : 3 ( 1 : 1 ) 25 000   - - - -
14.05.06 Wacker Burghausen - Alemannia Aachen 1 : 1 ( 1 : 0 ) 5 300   2:3 1:1 2:2 -
      Zuschauer gesamt: 4 017 810 - 13 130 pro Spiel            
      Tore gesamt: 794 - 2,59 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                34   19    9    6  +  29    55-26       66
 2.( 2) Alemannia Aachen          34   20    5    9  +  25    61-36       65
 3.( 3) Energie Cottbus           34   16   10    8  +  16    49-33       58
 4.( 6) SC Freiburg               34   16    8   10  +   8    41-33       56
 5.( 4) SpVgg Greuther Fürth      34   15    9   10  +   9    51-42       54
 6.( 5) Karlsruher SC             34   15    8   11  +  10    55-45       53
 7.( 7) Erzgebirge Aue            34   13    9   12  +   2    38-36       48
 8.( 8) Wacker Burghausen         34   12   11   11  -   4    45-49       47
 9.( 9) SC Paderborn 07           34   13    7   14  +   6    46-40       46
10.(10) Hansa Rostock             34   13    4   17  -   5    44-49       43
11.(12) Offenbacher Kickers       34   12    7   15  -  11    42-53       43
12.(11) Eintracht Braunschweig    34   13    4   17  -  11    37-48       43
13.(13) TSV 1860 München          34   11    9   14  -   3    41-44       42
14.(14) SpVgg Unterhaching        34   12    6   16  -   6    42-48       42
15.(15) Dynamo Dresden            34   11    8   15  -   6    39-45       41
16.(16) 1.FC Saarbrücken          34   11    5   18  -  26    37-63       38
17.(17) LR Ahlen                  34    9    8   17  -  14    36-50       35
18.(18) Sportfreunde Siegen       34    8    7   19  -  19    35-54       31
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 14.5.06:
Aues Trainer Gerd Schädlich stellte seine Anfangself im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg am 33. Spieltag in Paderborn auf zwei Positionen um. Für Liebers und Dostalek liefen Juskowiak und Kurth von Beginn an auf. Siegens Trainer Hannes Bongartz veränderte seine Startformation nach dem 2:1-Erfolg gegen Wacker Burghausen ebenfalls auf zwei Positionen. Für Nemeth und Cafú spielten Bettenstaedt und Spizak.
Beide Teams konnten völlig ohne Druck aufspielen. Siegen stand schon vor diesem Spieltag als Absteiger fest und Aue hatte schon lange nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.
Aue begann von Beginn an mit viel Engagement und erarbeitete sich nach drei Minuten die erste Chance: Curri bekam im Strafraum den Ball zu gespielt, er traf jedoch aus sechs Metern nur das Außennetz. In der Folge legten beide Mannschaften, obwohl für sie nichts mehr auf dem Spiel stand, ein hartes Zweikampfverhalten an den Tag.
In der 12. Spielminute bekamen die Siegener ihre erste Torchance: Aues Emmerich konnte eine Kerze nicht unter Kontrolle bringen und legte Siegens Bettenstaedt den Ball direkt vor die Füße. Der Siegener zog sofort ab, sein Schuss flog jedoch über die Querlatte.
Nach einer Viertelstunde verflachte die Partie zusehens. Beide Teams rieben sich gegenseitig im Mittelfeld auf und brachten wenig Konstruktives zusammen. Curri setzte sich gegen Ehlers durch und schoss aus neun Metern völlig freistehend weit am Tor vorbei (23.). Danach sank das Niveau des Spiels noch ein Stück. Flüssige Angriffe und gute Torchancen waren eine Seltenheit.
Kurz vor der Pause sorgte Siegens Torhüter Masic jedoch für zwei Aufreger: Zuerst überlupfte er den heranstürmenden Hampf (44.), danach vereiltete er einen schönen Alleingang von Aues Demir mit einem klasse Reflex (45.).
Die zweite Halbzeit knüpfte in der Anfangsphase nahtlos an das Niveau der ersten Halbzeit an. Die Akteure beider Teams brachten keinen Ball zu ihren Mitspielern und agierten weiterhin lustlos und zeitweise auch unkonzentriert. Matthies verspielt überhastet ein gute Kontermöglichkeit der Siegener mit einem langen Ball ins Nichts (61.).
In der 67. Spielminute erziehlten die Siegener den Führungstreffer: Nach einem schönen Doppelpass mit Bettenstaedt zog Melkam von der linken Seite in den Strafraum der Gastgeber und legte den Ball von der Grundlinie zurück zur Strafraumkante. Weikl nahm das Spielgerät direkt mit dem rechten Fuß und versenkte es trocken im rechten unteren Eck.
Zum zweiten Mal durften die Siegener nach 81 Minuten jubeln. Aue konnte den Ball nicht aus dem Strafraum klären und fabrizierte mehrere Querschläger, bis schließlich Siegens Schmitt den Ball per Fallrückzieher in das Tor der Gastgeber beförderte. Aues Torwart Bobel blieb wie beim 0:1 auch bei diesem Tor ohne Abwehrmöglichkeit.
Nach den beiden Gegentreffern fiel dem FC Erzgebirge Aue nichts mehr ein, um noch den Anschlusstreffer zu erziehlen.
Kurz vor Ende des Spiels konnten sich die Spieler von Aue bei ihrem Torhüter Bobel bedanken, dass der eingewechselte Sinaba mit seinem ersten Ballkontakt nicht noch das 0:3 markierte.
In einer Begegnung auf schwachem Niveau besiegten die Siegener in ihrer letzten Partie in der zweiten Liga den FC Erzgebirge Aue verdient mit 2:0. 
Die Sportfreunde aus Siegen beendeten die Saison mit 31 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und verabschiedeten sich somit aus der Zweiten Liga. Der FC Erzgebirge Aue stand trotz der mageren Leistung gegen Siegen nach 34. Spieltagen mit 48 Zählern auf dem siebten Platz.
Kicker-Online, 14.5.06:
Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf änderte sein Team im Vergleich zum 0:2 bei Greuther Fürth auf vier Positionen: Für Pohl, Shapourzadeh, Cetkovic und Rathgeb spielten Madsen, Gaede, Prica und Arvidsson. Dresdens Coach Peter Pacult beließ es nach dem 3:1 über Ahlen bei nur einer Änderung: Ulich hatte seinen Muskelfaserriss auskuriert und spielte für den Gelb-gesperrten Fröhlich.
Bereits in der Anfangsphase hatte Dynamo Dresden das Glück auf seiner Seite: Nach einem Eckball von der rechten Seite kam Bülow im Strafraum zum Kopfball, der Ball touchierte die Querlatte und ging von dort ins Toraus (2.).
Rostock hatte in der Folgezeit mehr vom Spiel, konnte sich gegen die vielbeinige Dynamo-Abwehr nicht entscheidend durchsetzen. Dresden agierte konzentriert und stürmte nicht planlos nach vorne. In der 21. Minute gingen die Sachsen dann in Führung. Nach einem Ludwig-Freistoß stand Bröker im Strafraum völlig frei. Der Stürmer musste nur noch den Fuß hinhalten und traf zum 1:0. Allerdings erlaubte sich die Dresdener Defensive in der 28. Minute die erste Unaufmerksamkeit. Nach einem Rydlewicz-Einwurf verlängerte Sebastian per Kopf, der Ball flog an Freund und Feind vorbei, Arvidsson am zweiten Pfosten bedankte sich und traf aus spitzem Winkel zum 1:1. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.
Munter begann der zweite Durchgang. Zunächst scheitere Arvidsson an der Querlatte des Dresdener Gehäuses, nur wenig später gelang den Sachsen die erneute Führung. Nachdem Gaede und Bülow den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen, fasste sich Ulich aus rund 25 Metern ein Herz und hämmerte den Ball mit vollem Risiko in die Maschen.
Dynamo Dresden warf nun alles nach vorne und war die deutlich bessere Mannschaft. Nahezu pausenlos berannten die Sachsen das Tor. Und in der 78. Minute kannte der Jubel bei den Schwarz-Gelben keine Grenzen mehr. Nach einer schönen Hereingabe von Bröker erzielte Pergl aus kurzer Distanz das 3:1 für Dynamo.
Dynamo Dresden hatte damit seinen Teil zum Klassenerhalt beigetragen und wartete auf das Ergebnis aus Unterhaching. Umso größer war die Ernüchterung, als die Kunde vom 0:0 eintraf.
Dynamo Dresden gewann nach einer angesichts der Nervenbelastung klasse Leistung mit 3:1 bei Hansa Rostock, verlor aber das Fernduell um den Klassenerhalt gegen die SpVgg Unterhaching und muss trotz des Sieges in die Regionalliga absteigen. Am Ende fehlte den Sachsen ein Punkt, um in der Zweiten Liga zu bleiben.

33. Spieltag   Zuschauer: 185 319 - 20 591 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 23 - 2,56 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
07.05.06 Sportfreunde Siegen - Wacker Burghausen 2 : 1 ( 0 : 0 ) 6 373   - - - 0:0
07.05.06 SpVgg Greuther Fürth  - Hansa Rostock  2 : 0 ( 2 : 0 ) 7 400   - - - -
07.05.06 Dynamo Dresden - LR Ahlen  3 : 1 ( 2 : 0 ) 22 389   3:1 - - -
07.05.06 Offenbacher Kickers - Energie Cottbus  2 : 0 ( 1 : 0 ) 16 739   - - - -
07.05.06 TSV 1860 München - 1.FC Saarbrücken  1 : 0 ( 1 : 0 ) 60 000   1:1 - - -
07.05.06 Eintracht Braunschweig - SpVgg Unterhaching  3 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   - - - -
07.05.06 VfL Bochum - Karlsruher SC  2 : 3 ( 1 : 1 ) 25 374   - - - 1:1
07.05.06 SC Paderborn 07 - Erzgebirge Aue  0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 592   - - 0:1 1:1
07.05.06 Alemannia Aachen - SC Freiburg  0 : 1 ( 0 : 1 ) 21 452   - - 0:1 -
      Zuschauer gesamt: 3 884 410 - 13 079 pro Spiel            
      Tore gesamt: 773 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                33   19    8    6  +  29    55-26       65
 2.( 2) Alemannia Aachen          33   20    4    9  +  25    60-35       64
 3.( 3) Energie Cottbus           33   15   10    8  +  14    46-32       55
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      33   15    9    9  +  10    51-41       54
 5.( 5) Karlsruher SC             33   15    8   10  +  11    53-42       53
 6.( 6) SC Freiburg               33   15    8   10  +   7    40-33       53
 7.( 8) Erzgebirge Aue            33   13    9   11  +   4    38-34       48
 8.( 7) Wacker Burghausen         33   12   10   11  -   4    44-48       46
 9.( 9) SC Paderborn 07           33   12    7   14  +   5    43-38       43
10.(10) Hansa Rostock             33   13    4   16  -   3    43-46       43
11.(13) Eintracht Braunschweig    33   13    4   16  -   9    37-46       43
12.(12) Offenbacher Kickers       33   12    7   14  -  10    42-52       43
13.(14) TSV 1860 München          33   11    9   13  -   1    40-41       42
14.(11) SpVgg Unterhaching        33   12    5   16  -   6    42-48       41
15.(15) Dynamo Dresden            33   10    8   15  -   8    36-44       38
16.(16) 1.FC Saarbrücken          33   10    5   18  -  28    35-63       35
17.(17) LR Ahlen                  33    8    8   17  -  15    35-50       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       33    7    7   19  -  21    33-54       28
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 7.5.06:
Paderborns Trainer Jos Luhukay änderte seine Mannschaft nach dem 1:5 in Burghausen auf zwei Positionen. Für Krösche und Schüßler rückten Djurisic und Gouiffe Gouffan in de erste Elf. Auf der Gegenseite baute Trainer Schädlich sein Team gegenüber dem 0:1 gegen Aufsteiger Bochum gleich auf fünf Positionen um. Ehlers, Lenze, Liebers, Demir und Curri ersetzten Trehkopf, Kurth, Günther, Klinka und Juskowiak.
 Für beide Teams ging es in diesem Spiel um nichts mehr. Entsprechend gemächlich ließen es beide Mannschaften auch angehen. Kevin Hampf brachte die Erzgebirger früh in Führung. Nach einem genau getimten Freistoß von Florian Heller von der rechten Bahn stieg Hampf am höchsten und köpfte unhaltbar für Starke ein (6.). In der Folge taten sich beide Mannschaften nicht weh. Das letzte Aufbäumen der Ostwestfalen gegen die drohende Niederlage blieb aus, auch wenn der SC sich überlegen präsentierte. In der zweiten Hälfte konterte Aue Paderborn klassisch aus. Ersin Demir bediente Florian Heller, der Starke keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Für beide Mannschaften ging es in der Partie um nichts mehr. So boten die Teams bei herrlichem Sonnenschein überwiegend auch Sommerfußball - mit dem glücklicheren Ende für die Erzgebirger.
Kicker-Online, 7.5.06:
Die kleine Chance auf den Klassenerhalt ging Dresdens Coach Peter Pacult mit personellen Problemen an. Gegenüber dem 0:0 in Cottbus mussten Beuchel (Rippe angebrochen), Ulich (Muskelfaserriss) und Cagara passen. Csik, Fröhlich und Ludwig sollten es nun richten.
Nach dem 1:2 gegen Greuther Fürth war der Abstieg für Ahlen besiegelt. Trainer Paul Linz wirbelte seine Mannschaft daher im Vergleich zur Partie gegen die Franken mächtig durcheinander: Für Tredup, Tsoumou-Madza, Book, Schäfer und Patschinski liefen Langeneke, Sinisterra, Kaluzny, Velkoborsky und Jovanovic auf.
Im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion gab die Heimelf von Beginn an den Ton an, die seit Mittwoch als Abstieger feststehenden Ahlener ließen sich von Dynamo schnell zurückdrängen. Bereits in der 8. Minute lag dann der Ball erstmals im Netz der Linz-Elf. Ein langer Ball flog in den LR-Strafraum, wo Velkoborsky Kennedy zu Fall brachte. Schiedsrichter Frank zögerte nicht und Fröhlich behielt die Nerven. Mit dem 1:0 im Rücken machte Dresden weiter Druck und legte nur sechs Minuten später nach. Nach einer Ecke von der rechten Seite durch Ludwig drückte Velkoborsky, bedrängt von Bröker, den Ball an Keeper Borel vorbei ins eigene Netz. Dresden hatte weiter mehr vom Spiel, doch Ahlen ließ bis zur Halbzeit nichts mehr zu.
Mit einem Paukenschlag eröffnete Ahlen den zweiten Durchgang. Nach einem Freistoß an die Querlatte brachte die Dynamo-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Fengler zog von der Strafraumlinie ab, Thioune fälschte das Leder unhaltbar für Kresic im Dynamo-Tor ab (47.). Dresden brauchte etwas, um wieder ins Spiel zu kommen, entschied aber die Partie eine knappe Viertelstunde vor dem Ende. Fröhlich hob den Ball in den Strafraum, wo Kennedy das Leder aus halblinker Position unhaltbar für Borel ins rechte unter Eck donnerte. 
Mit einem verdienten 3:1-Sieg gegen Absteiger LR Ahlen hat Dynamo Dresden die Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt. Im Fernduell mit Unterhaching benötigen die Sachsen einen Sieg in Rostock bei einer gleichzeitigen Niederlage der Münchner Vorstädter gegen Tabellenführer VfL Bochum, um die Liga zu halten.

32. Spieltag   Zuschauer: 106 856 - 11 873 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 28 - 3,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
03.05.06 LR Ahlen  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 2 ( 1 : 1 ) 3 408   2:4 3:2 3:0 1:0
03.05.06 Hansa Rostock  - SC Freiburg  1 : 2 ( 1 : 2 ) 8 500   0:0 4:1 - 4:0
02.05.06 Wacker Burghausen - SC Paderborn 07 5 : 1 ( 2 : 1 ) 3 600   - - - -
01.05.06 Erzgebirge Aue  - VfL Bochum 0 : 1 ( 0 : 0 ) 12 150   - - - -
03.05.06 Karlsruher SC  - Eintracht Braunschweig 7 : 0 ( 3 : 0 ) 10 800   - - 1:0 -
02.05.06 SpVgg Unterhaching  - TSV 1860 München 1 : 0 ( 0 : 0 ) 13 000   1:1 - - -
02.05.06 1.FC Saarbrücken  - Offenbacher Kickers 0 : 4 ( 0 : 2 ) 17 500   - 1:1 3:1 -
03.05.06 Energie Cottbus  - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 17 000   2:1 - - -
02.05.06 Alemannia Aachen - Sportfreunde Siegen 3 : 0 ( 2 : 0 ) 20 898   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 699 091 - 12 844 pro Spiel            
      Tore gesamt: 750 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                32   19    8    5  +  30    53-23       65
 2.( 2) Alemannia Aachen          32   20    4    8  +  26    60-34       64
 3.( 3) Energie Cottbus           32   15   10    7  +  16    46-30       55
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      32   14    9    9  +   8    49-41       51
 5.( 6) Karlsruher SC             32   14    8   10  +  10    50-40       50
 6.( 5) SC Freiburg               32   14    8   10  +   6    39-33       50
 7.(10) Wacker Burghausen         32   12   10   10  -   3    43-46       46
 8.( 7) Erzgebirge Aue            32   12    9   11  +   2    36-34       45
 9.( 8) SC Paderborn 07           32   12    7   13  +   7    43-36       43
10.( 9) Hansa Rostock             32   13    4   15  -   1    43-44       43
11.(13) SpVgg Unterhaching        32   12    5   15  -   3    42-45       41
12.(14) Offenbacher Kickers       32   11    7   14  -  12    40-52       40
13.(11) Eintracht Braunschweig    32   12    4   16  -  12    34-46       40
14.(12) TSV 1860 München          32   10    9   13  -   2    39-41       39
15.(16) Dynamo Dresden            32    9    8   15  -  10    33-43       35
16.(15) 1.FC Saarbrücken          32   10    5   17  -  27    35-62       35
17.(17) LR Ahlen                  32    8    8   16  -  13    34-47       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       32    6    7   19  -  22    31-53       25
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 1.5.06:
Beim FC Erzgebirge Aue gab es nach dem jüngsten 1:0-Erfolg in Braunschweig folgende personelle Änderung: Trehkopf verteidigte an Stelle von Liebers.
Bochums Trainer Marcel Koller brachte nach der 1:2-Niederlage gegen Wacker Burghausen Meichelbeck, Rathgeber und Fabio Junior für Maltritz, Zdebel (Gelb-gesperrt) und Bechmann.
Es war ein offensiver Beginn beider Teams, die ja beide ihre Saisonziele Klassenerhalt und Aufstieg bereits erreicht hatten, also gelöst von zu starren taktischen Fesseln spielen konnten.
Das Tempo war hoch, die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, das spielerische Element kam aber bis dato ebenso zu kurz wie Torchancen. Der Zufall führte häufig Regie, die Abspiele waren oft zu ungenau.
So entstand die erste gute Möglichkeit auch überraschend und aus einer Einzelaktion: Aues Trehkopf schoss den aufspringenden Ball aus der Luft aus 35 Metern fulminant ans Lattenkreuz, Skov-Jensen hatte nur zugeschaut.
Der Erzgebirger hatten ein leichtes optisches Plus, waren eine Spur agiler und zielstrebiger, allerdings kaum zwingender. Beim VfL funktionierte das Zusammenspiel nicht wie gewünscht, griffen die Rädchen nicht ineinander. Aues Torhüter Bobel war beinahe beschäftigungslos.
Auf der anderen Seite gelang dem FC Erzgebirge das Eindringen in den Strafraum auch nicht. So probierte es Trehkopf erneut aus der zweiten Reihe, sein Linksschuss aus 23 Metern ging aber oben auf das Tornetz hinter der Latte.
Dann trug das konsequentere Spiel der Auer aber doch Früchte, gab es für die laufstarken Sachsen auch herausgespielte Chancen, doch zuerst Klinka aus zehn, dann Juskowiak aus sechs Metern, verfehlten mit ihren Kopfbällen das Tor rechts nur um Haaresbreite.
Der VfL Bochum legte erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte einen Gang zu, spielte etwas engagierter nach vorne, machte so aber auch Platz für Konter.
Nach dem Seitenwechsel brachte Aues Trainer Gerd Schädlich Liebers für den bei Fernschüssen vom Pech verfolgten Trehkopf. Und Aue war auch nach Wiederanpfiff das Team mit dem größeren Vorwärtsdrang, konnte sich aber zunächst keine Chancen erarbeiten.
Das Niveau der Partie war nicht eben hoch. Bochum beschränkte sich vorwiegend auf Defensivarbeit, setzte nur sporadisch zu Offensivaktionen an, bei denen auch von hinten mit nachgerückt und unterstützt wurde. Die Erzgebirger dagegen zeigten größeres Engagement, rannten sich aber immer wieder am gegenerischen Sechzehnmeterraum fest. Den Sachsen ging die nötige Kreativität ab, die auch mal Überraschendes zu Tage hätte fördern können.
Bei der ersten guten Gelegenheit für den VfL führte der Zufall Regie: Misimovic schlenzte einen Freistoß vors Tor, Czyszczon verpasste knapp, der Ball ging ganz knapp rechts vorbei.
Nur kurz darauf allerdings war Bochum der Führung ganz nahe: Edu spielte bei einem Konter des VfL in die Gasse zu van Hout, der rechts an Bobel vorzeizog und aufs vermeintlich leere Tor schoss, doch da flog Kurth heran und klärte artistisch auf der Linie.
Bei Aue schienen Kraft und Konzentration ein wenig nachzulassen. Die schnellen und unnötigen Ballverluste bachten Bochum immer wieder ins Spiel. Der VfL setzte aber nicht entscheidend nach, ließ den unbedingten Willen vermissen, das Spiel gewinnen zu wollen.
So musste eine Standardsituation herhalten, um den VfL in Führung zu bringen: Weiter Freistoß von Trojan in den Strafraum, der Ball wurde noch kurz von van Hout verlängert zu Czyszczon, der aus fünf Metern neben den linken Pfosten köpfte (78.).
Kurz vor dem Ende eine kuriose Szene vor Aues Tor: Hille spielte van Hout frei vor dem Tor an, nur Emmerich stand noch auf der Linie, doch van Hout hob den Ball aus fünf Metern überheblich über das Tor.
Der VfL Bochum kam zu einem schmeichelhaften Sieg bei Erzgebirge Aue, das das insgesamt bessere Team stellte, engagierter zu Werke ging, lauf- und zweikampfstärker war, aber die Torchancen nicht nutzte. Das erledigte auf der anderen Seite "Joker" Czyszczon, wodurch der VfL dem Ziel "Meisterschaft der Zweiten Liga" ein Stück näher kam.
Kicker-Online, 3.5.06:
Nach dem 1:1 in Fürth fehlte bei Energie der Gelb-gesperrte Radu. Für den Rumänen schickte der Cottbuser Coach Petrik Sander Rost aufs Feld. Des Weiteren kam Gunkel für Baumgart zum Einsatz. Bei den Gästen musste Trainer Peter Pacult, dessen Vertrag vor der Partie um ein Jahr verlängert wurde, nach dem 2:0 gegen Saarbrücken auf den verletzten Vorbeck (Muskelfaserriss) verzichten. Langen und Beuchel kamen im Mittelfeld neu ins Team, wodurch Kennedy in die Spitze rückte.
Das Ost-Derby begann zehn Minuten später - ein verspäteter Fan-Zug aus Dresden hatte die Verzögerung ausgelöst. Bei bestem Fußball-Wetter hatte Dynamo in einer von Anfang an kampfbetonten Partie gegen die nervös wirkenden Cottbuser zunächst Vorteile, entschied die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich und hatte durch Hauser, der aus elf Meter Torentfernung nach feiner Vorarbeit von Bröker Energie-Verteidiger da Silva anschoss, die erste gute Tormöglichkeit (13.).
Die Lausitzer, die mit Kioyo nur eine Spitze aufgeboten hatten, kamen nur langsam in Tritt. Dresden, das mit fünf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz unter Siegzwang stand, überzeugte mit großem Einsatz und Laufstärke, hatte in der ersten halben Stunde in der Abwehr nur in der Luft Probleme, wenn Kioyo sich in Szene setzte (19., 29.).
Die besseren Möglichkeiten hatten die Sachsen: Pergls Bogenlampe auf das von Piplica verlassene Gehäuse klärte McKenna vor Bröker einen Meter vor der Linie per Kopf (24.). Sturmpartner Kennedy zielte dann aus 16 Metern knapp (30.), und in eigentlich besserer Position aus zehn Metern per Volleyschuss klar daneben (33.).
Kurz vor der Pause hatte der Aufstiegsaspirant dann eine gute Phase, belagerte eine Zeit lang den Strafraum der Gäste. Ziebig hatte gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber mit zu schwachem Abschluss aus zehn Metern an Kresic (36.). Sekunden vor dem Wechsel noch einmal Aufregung am Fünfmeterraum der Pacult-Elf, als Kioyo hart bedrängt von Kukielka das Leder im Fallen nicht platzieren konnte und weit über die Querlatte schoss.
Mit Fröhlich für den angeschlagenen Kapitän Beuchel starteten die Sachsen in den zweiten Durchgang und hatten durch Kennedy eine gute Möglichkeit. Der Australier zögerte aber acht Meter vor dem Tor zu lange mit dem Anschluss, so dass Bandrowski klären konnte (50.). Auf der Gegenseite zielte Gunkel per Volleyschuss hinter das Tor (52.).
In einer weiterhin sehr umkämpften Partie wirkten die Dresdner auch nach der Pause entschlossener: Bröker nach Sololauf (56.) und Langen, noch entscheidend gestört von Sidney, hatten die nächsten Chancen (59.). 
Danach gab es eine knappe Viertelstunde bis auf drei Personalwechsel bei Cottbus und einen bei Dynamo nichts Nennenswertes zu berichten, ehe die Gäste die Riesenchance zur Führung hatten: Langen setzte sich am rechten Flügel durch, legte quer in den Strafraum, wo Hauser aber aus zehn Metern am herausstürzenden Piplica scheiterte (73.).
Die Lausitzer, die ihr Hauptaugenmerk fast nur noch auf die Defensive legten, kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen und hatten nur noch eine Möglichkeit durch Kioyos Flachschuss, den Kresic aus der Ecke tauchte (79.).
Viel Kampf und Krampf dann in der Schlussphase. Dresden drückte zwar und gab alles, kam aber nicht mehr entscheidend vor das Tor von Piplica. Der Endspurt der Dynamos verpuffte, am Ende stand eine vor allem für Dresden unbefriedigende Punkteteilung.
Dresden holte sich beim Aufsteigsaspiranten Cottbus einen hochverdienten Punkt, der für die Dynamos aber im Abstiegsrennen zu wenig sein könnte. Energie enttäuschte, vergab eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg und hatte Glück, dass die laufstarken und einsatzfreudigen Gäste aus ihren Chancen kein Kapital schlagen konnten.

31. Spieltag   Zuschauer: 160 839 - 17 871 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
21.04.06 VfL Bochum - Wacker Burghausen 1 : 2 ( 0 : 1 ) 21 921   - - - -
23.04.06 SC Freiburg  - Sportfreunde Siegen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 11 000   - - - -
23.04.06 Hansa Rostock  - LR Ahlen  1 : 2 ( 0 : 0 ) 10 000   - - - -
24.04.06 SpVgg Greuther Fürth  - Energie Cottbus  1 : 1 ( 1 : 0 ) 8 600   2:0 2:1 - -
23.04.06 Dynamo Dresden - 1.FC Saarbrücken  2 : 0 ( 1 : 0 ) 20 007   2:1 - - -
23.04.06 Offenbacher Kickers - SpVgg Unterhaching  4 : 1 ( 2 : 1 ) 10 075   - - 2:3 -
21.04.06 TSV 1860 München - Karlsruher SC  2 : 0 ( 2 : 0 ) 51 700   1:1 - - -
23.04.06 Eintracht Braunschweig - Erzgebirge Aue  0 : 1 ( 0 : 0 ) 18 700   - - - 3:0
21.04.06 SC Paderborn 07 - Alemannia Aachen 3 : 1 ( 3 : 1 ) 8 836   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 592 235 - 12 875 pro Spiel            
      Tore gesamt: 722 - 2,59 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                31   18    8    5  +  29    52-23       62
 2.( 2) Alemannia Aachen          31   19    4    8  +  23    57-34       61
 3.( 3) Energie Cottbus           31   15    9    7  +  16    46-30       54
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      31   13    9    9  +   7    47-40       48
 5.( 6) SC Freiburg               31   13    8   10  +   5    37-32       47
 6.( 5) Karlsruher SC             31   13    8   10  +   3    43-40       47
 7.( 8) Erzgebirge Aue            31   12    9   10  +   3    36-33       45
 8.( 9) SC Paderborn 07           31   12    7   12  +  11    42-31       43
 9.( 7) Hansa Rostock             31   13    4   14      0    42-42       43
10.(11) Wacker Burghausen         31   11   10   10  -   7    38-45       43
11.(10) Eintracht Braunschweig    31   12    4   15  -   5    34-39       40
12.(13) TSV 1860 München          31   10    9   12  -   1    39-40       39
13.(12) SpVgg Unterhaching        31   11    5   15  -   4    41-45       38
14.(15) Offenbacher Kickers       31   10    7   14  -  16    36-52       37
15.(14) 1.FC Saarbrücken          31   10    5   16  -  23    35-58       35
16.(16) Dynamo Dresden            31    9    7   15  -  10    33-43       34
17.(17) LR Ahlen                  31    8    8   15  -  12    33-45       32
18.(18) Sportfreunde Siegen       31    6    7   18  -  19    31-50       25
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 23.4.06:
Eintracht-Trainer Michael Krüger sah keinen Grund, seine Mannschaft nach dem 2:1-Erfolg in Burghausen zu ändern.
Auf der Gegenseite musste Trainer Gerd Schädlich nach dem 3:0-Sieg über 1860 München auf den Gelb-gesperrten Trehkopf verzichten. Für ihn rückte Liebers ins Team.
Die Situation vor dem Spiel war klar. Während Aue mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat, fehlte der Eintracht noch der eine oder andere Zähler. Dennoch ließen sich die Erzgebirger nicht hängen, sondern spielten munter mit. Braunschweig hatte zwar durch Graf eine dicke Möglichkeit zur Führung, doch der Angreifer zögerte zu lange, so dass Bobel retten konnte.
In der zweiten Hälfte wurde Aue immer stärker, je länger das Spiel dauerte. Braunschweig wurde immer mehr in die Defensive gedrängt und schaffte es kaum noch für Entlastung zu sorgen. Kurz vor Schluss wurde das Engagement der Gäste belohnt. Demirs Schuss konnte Stuckmann noch abwehren, aber Curri staubte ab und erzielte den Siegtreffer für Aue (85.).
Braunschweig vergab die Chance, den Klassenerhalt endültig zu sichern. Obwohl es für Aue um nichts mehr ging, zeigten die Erzgebirger eine engagierte Leistung und gewannen verdient.
Kicker-Online, 23.4.06:
Dynamo-Coach Peter Pacult musste im Vergleich zum 1:1 in Unterhaching umstellen. Mit einer Meniskusverletzung fällt Wagefeld bis Saisonende aus, Votava musste wegen eines Muskelfaserisses passen. Außerdem fehlten Langen und Csik jeweils wegen einer Gelbsperre. Lerchl, Oppitz, Hauser und Bröker kamen dafür in die Anfangsformation.
Rudi Bommer veränderte seine Aufstellung nach dem 1:0-Erfolg gegen Fürth auf einer Positionen. Jäger reiste auf Grund einer Muskelverletzung nicht mit nach Dresden - für ihn spielte Bencik.
Die stark ersatzgeschwächten Dresdner gingen ebenso wie die Gäste aus Saarbrücken sehr konzentriert in die Partie. Keines der Teams wollte in diesem wichtigen Spiel ins offene Messer laufen. So zogen sich die Mannschaften jeweils weit zurück, wenn der Gegner den Ball hatte. Klare Möglichkeiten ergaben sich dadurch in den ersten Minuten überhaupt nicht. Erst als sich Lerchl am rechten Strafraumeck gegen Pelzer durchsetzte, wurde es gefährlich. Aber Hagner hatte aufgepasst und konnte den Fehler ausbügeln (14.).
Die Bommer-Elf spielte sehr kontrolliert und mit einer guten Raumaufteilung, war in der Offensive jedoch zu zaghaft und rückte nicht schnell genug nach, so dass deren spielerische Überlegenheit kaum ins Gewicht fiel. Von hitzigem Abstiegskampf war im Rudolf-Harbig-Stadion allerdings nichts zu sehen. Kurz vor der Pause geschah dann doch noch etwas. Zunächst musste Vorbeck mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden (43.), zuvor war schon Pergl leicht angeschlagen vom Platz gegangen (20.). Ludwig und Scannewin kamen für die beiden in die Partie.
Mit dem ersten schönen Angriff gelang Dynamo noch vor dem Seitenwechsel der Führungstreffer. Ulich spielte auf die linke Außenbahn auf Hauser, der hoch vors Tor flankte. Dort sprang Kennedy am höchsten und köpfte ein (45.). Im Zweikampf mit Pelzer verletzte sich der Australier und zog sich eine Platzwunde zu.
Die erste gute Möglichkeit nach der Pause ergab sich durch einen Konter von Dresden. Ludwig schien auf und davon zu sein, als er im letzten Moment von Pelzer gestoppt wurde, der den Ball von hinten wegspitzelte (50.). Ansonsten war die Begegnung weiterhin von vielen Ballverlusten im Mittelfeld geprägt. 
Vor allem Saarbrücken enttäuschte jetzt, von der Offensivabteilung ging trotz des Rückstandes keinerlei Gefahr aus. Die Dresdner Rumpfelf kam hingegen besser ins Spiel, wirkte agiler und auch gefährlicher. Folglich gelang ihnen durch Ludwig der zweite Treffer. Bröcker hatte aufgelegt und Ludwig aus 13 Metern mit einem Schuss aus halbrechter Position vollendet (67.).
Bommer brachte danach mit Dudic für Pelzer den vierten Stürmer und löste damit die Viererkette auf (73.). Beim 1. FCS fehlten allerdings die kreativen Ideen aus dem Mittelfeld, um die Stürmer aussichtsreich in Szene zu setzen. Dresden nahm jetzt etwas das Tempo heraus und zog sich zurück. Saarbrücken blieb ohne weitere Torgelegenheit.
Dynamo Dresden setzte im Abstiegskampf ein Lebenszeichen und gewann mit einer Rumpfelf verdient mit 2:0 gegen Saarbrücken. Die Saarländer vermochten zu keiner Zeit ihre spielerische Überlegenheit umzusetzen, blieben völlig harmlos und haben wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verloren.

30. Spieltag   Zuschauer: 101 447 - 11 272 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 17 - 1,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
16.04.06 1.FC Saarbrücken  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 0 ( 1 : 0 ) 9 600   2:1 - - 0:3
13.04.06 Energie Cottbus  - Hansa Rostock  2 : 0 ( 1 : 0 ) 15 000   - - 0:4 3:0
13.04.06 Sportfreunde Siegen - SC Paderborn 07 0 : 2 ( 0 : 1 ) 6 374   - - - -
17.04.06 Alemannia Aachen - VfL Bochum 0 : 2 ( 0 : 1 ) 21 632   - - - 1:3
16.04.06 Wacker Burghausen - Eintracht Braunschweig 1 : 2 ( 0 : 2 ) 4 500   - - 4:2 -
16.04.06 Erzgebirge Aue  - TSV 1860 München 3 : 0 ( 2 : 0 ) 15 000   3:1 - - -
13.04.06 Karlsruher SC  - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 0 : 1 ) 18 500   - - - -
16.04.06 SpVgg Unterhaching  - Dynamo Dresden 1 : 1 ( 0 : 1 ) 7 000   1:0 - - -
16.04.06 LR Ahlen  - SC Freiburg  0 : 0 ( 0 : 0 ) 3 841   - - 1:3 -
      Zuschauer gesamt: 3 431 396 - 12 709 pro Spiel            
      Tore gesamt: 696 - 2,58 pro Spiel            

 1.( 2) VfL Bochum                30   18    8    4  +  30    51-21       62
 2.( 1) Alemannia Aachen          30   19    4    7  +  25    56-31       61
 3.( 3) Energie Cottbus           30   15    8    7  +  16    45-29       53
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      30   13    8    9  +   7    46-39       47
 5.( 5) Karlsruher SC             30   13    8    9  +   5    43-38       47
 6.( 6) SC Freiburg               30   13    7   10  +   5    35-30       46
 7.( 7) Hansa Rostock             30   13    4   13  +   1    41-40       43
 8.( 9) Erzgebirge Aue            30   11    9   10  +   2    35-33       42
 9.(10) SC Paderborn 07           30   11    7   12  +   9    39-30       40
10.(12) Eintracht Braunschweig    30   12    4   14  -   4    34-38       40
11.( 8) Wacker Burghausen         30   10   10   10  -   8    36-44       40
12.(11) SpVgg Unterhaching        30   11    5   14  -   1    40-41       38
13.(13) TSV 1860 München          30    9    9   12  -   3    37-40       36
14.(15) 1.FC Saarbrücken          30   10    5   15  -  21    35-56       35
15.(14) Offenbacher Kickers       30    9    7   14  -  19    32-51       34
16.(16) Dynamo Dresden           30    8    7   15  -  12    31-43       31
17.(17) LR Ahlen                  30    7    8   15  -  13    31-44       29
18.(18) Sportfreunde Siegen       30    6    6   18  -  19    29-48       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 16.4.06:
Im Vergleich zum 1:2 in Offenbach änderte Aues Trainer Gerd Schädlich sein Team auf drei Positionen: Kurth, Heller und Klinka spielten für Ehlers (Grippe), Lenze und Curri. Walter Schachner, Coach des TSV 1860 München, nahm gegenüber dem 1:1 gegen Burghausen zwei Umstellungen vor: Baier (nach abgesesaener Gelb-Sperre) und Milchraum ersetzten Gebhardt (Grippe) und Shao.
Beide Teams gingen von Beginn mit viel Einsatz zu Werke. Aue agierte mit drei echten Sturmspitzen, die "Löwen" versuchten, aus einem verstärkten Mittelfeld zum Erfolg zu kommen.
Nachdem sich beide Teams in den Anfangsminuten neutralisierten, brachte eine Standardsituation die Führung für die Sachsen: Kurth brachte den Ball nach innen, Juskowiak köpfte auf das Tor, Ochs parierte. Klinka schaltete dann am schnellsten und jagte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (14.). 1860 München wirkte im Anschluss an den Rückstand geschockt, Aue übernahm das Kommando über die Partie. In der 20. Minute musste Ochs gegen den freistehenden Juskowiak retten.
1860 München ließ aber weiterhin alles vermissen, um im Erzgebirgestadion zu bestehen. Kein Einsatz, keine Laufbereitschaft, keine Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. Symptomatisch das 2:0. Dostalek marschierte ungestört durch das Mittelfeld, nach einem zweifachen Doppelpass passte der Tscheche quer auf Juskowiak, der freistehend vollendete (34.). Die Münchner Akteure waren bei dieser Situation nur Statisten.
Schachner reagierte zur Pause und bracht mit Shao für Ziegenbein einen zusätzlichen Stürmer. Aue ließ sich zu Beginn des zweiten Durchgangs zurückfallen und überließ den Süddeutschen die Initiative. Agostino hatte gleich zweimal die Chance zum Anschlusstreffer, doch zuerst rettete Bobel (47.), in der 60. Minute stand Trehkopf einem Tor im Wege. Mitten in der Drangphase der "Löwen" schlugen die Auer dann eiskalt zu. Nach einem Freistoß durch Emmerich hielt Juskowiak einfach mal den Kopf hin. Der Pole erwischte Ochs auf dem falschen Fuß, so dass der Ball zum 3:0 einschlug.
Damit war die Entscheidung natürlich gefallen. 1860 München ergab sich seinem Schicksal und hatte am Ende Glück, nicht noch höher zu verlieren. Erzgebirge Aue feierte mit seinen Fans den wohl gesicherten Klassenerhalt, 1860 München dagegen schwebt mehr denn je in Abstiegsgefahr.
Erzgebirge Aue siegte auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 gegen 1860 München und kann vorzeitig ein weiteres Jahr für die Zweite Liga planen. Die "Löwen" dagegen boten im Erzgebirgestadion über weite Strecken eine schwache Vorstellung und müssen sich in dieser Form ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen.
Kicker-Online, 16.4.06:
Unterhachings Trainer Harry Deutinger wirbelte sein Team nach dem 0:2 bei Greuther Fürth gehörig durcheinander: Buck, Oswald, Ghigani, Sträßer und Teinert spielten für Tavcar, Frühbeis (Mittelfußbruch), Holzer, Custos und Frommer. Bei den Gästen aus Sachsen beließ es Coach Peter Pacult bei einer Umstellung: Im Vergleich zum 3:2 über den Karlsruher SC kehrte Pergl nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurück, Oppitz musste in der Defenisve weichen.
Beide Teams taten sich im ersten Abschnitt sehr schwer, in die Partie zu kommen. Offensivaktionen blieben Mangelware, meistens spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Immerhin bemühten sich die Dynamos darum, Akzente zu setzen, doch der letzte Pass in die Spitze kam nicht an. So zögerte Vorbeck in der 8. Minute zu lange mit dem Abschluss, ein Schuss von Ulich in der 32. Minute strich knapp am rechten Torwinkel vorbei.
Auf der Gegenseite verlebte Dresdens Keeper Kresic eine äußerst geruhsame erste Hälfte. Der 39-Jährige musste kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Und kurz vor der Pause gingen die Sachsen nach einem schweren Patzer der Hachinger Abwehr in Führung. Majstorovic vertändelte gegen den nachsetzenden Kapitän Wagefeld den Ball, Vorbeck blieb cool und schob zum 1:0 für Dresden ein (41.).
Die Oberbayern kamen mit mehr Engagement aus der Kabine und drückten die Dresdner erstmals in ihre Hälfte zurück. In der 50. Minute köpfte Buck nach einem Sträßer-Eckball das 1:1.
Nach dem Ausgleich nahm die Partie endlich richtig Fahrt auf. Beide Teams gaben sich nicht mit dem einen Punkt zufrieden und drückten auf die Entscheidung. So entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit Chancen hüben wie drüben. Doch trotz einiger guten Einschussmöglichkeiten wollte auf beiden Seiten kein Tor mehr gelingen.
Die SpVgg Unterhaching und Dynamo Dresden trennten sich mit einem leistungsgerechten 1:1. Nach verschlafener erster Halbzeit nahm die Partie erst im zweiten Durchgang Fahrt auf, als beide Teams auf den Siegtreffer drückten. Unterhaching ist immer noch nicht endgültig auf der sicheren Seite, Dresden holte einen wichtigen Auswärtspunkt.

29. Spieltag   Zuschauer: 156 226 - 17 358 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
09.04.06 TSV 1860 München - Wacker Burghausen 1 : 1 ( 0 : 0 ) 56 100   2:4 - - -
07.04.06 VfL Bochum - Sportfreunde Siegen 3 : 1 ( 2 : 0 ) 20 298   - - - -
09.04.06 SC Freiburg  - SC Paderborn 07 1 : 0 ( 1 : 0 ) 12 700   - - - -
09.04.06 LR Ahlen  - Energie Cottbus  0 : 1 ( 0 : 0 ) 5 416   3:1 0:0 - -
09.04.06 Hansa Rostock  - 1.FC Saarbrücken  3 : 0 ( 3 : 0 ) 12 000   - - - -
09.04.06 SpVgg Greuther Fürth  - SpVgg Unterhaching  2 : 0 ( 2 : 0 ) 6 100   3:1 2:4 - 3:1
10.04.06 Dynamo Dresden - Karlsruher SC  3 : 2 ( 2 : 1 ) 12 811   1:2 - - -
07.04.06 Offenbacher Kickers - Erzgebirge Aue  2 : 1 ( 0 : 0 ) 10 801   - - - -
07.04.06 Eintracht Braunschweig - Alemannia Aachen 0 : 1 ( 0 : 1 ) 20 000   - - 2:3 -
      Zuschauer gesamt: 3 329 949 - 12 758 pro Spiel            
      Tore gesamt: 679 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          29   19    4    6  +  27    56-29       61
 2.( 2) VfL Bochum                29   17    8    4  +  28    49-21       59
 3.( 3) Energie Cottbus           29   14    8    7  +  14    43-29       50
 4.( 5) SpVgg Greuther Fürth      29   13    8    8  +   8    46-38       47
 5.( 4) Karlsruher SC             29   13    7    9  +   5    42-37       46
 6.( 6) SC Freiburg               29   13    6   10  +   5    35-30       45
 7.( 7) Hansa Rostock             29   13    4   12  +   3    41-38       43
 8.( 9) Wacker Burghausen         29   10   10    9  -   7    35-42       40
 9.( 8) Erzgebirge Aue            29   10    9   10  -   1    32-33       39
10.(10) SC Paderborn 07           29   10    7   12  +   7    37-30       37
11.(11) SpVgg Unterhaching        29   11    4   14  -   1    39-40       37
12.(12) Eintracht Braunschweig    29   11    4   14  -   5    32-37       37
13.(13) TSV 1860 München          29    9    9   11      0    37-37       36
14.(15) Offenbacher Kickers       29    9    6   14  -  19    31-50       33
15.(14) 1.FC Saarbrücken          29    9    5   15  -  22    34-56       32
16.(17) Dynamo Dresden            29    8    6   15  -  12    30-42       30
17.(16) LR Ahlen                  29    7    7   15  -  13    31-44       28
18.(18) Sportfreunde Siegen       29    6    6   17  -  17    29-46       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 7.4.06:
OFC-Trainer Wolfgang Frank schickte die elf Akteure gegen Aue auf das Feld, die in Burghausen beim 2:0 drei wichtige Zähler im Abstiegskampf sammelten.
Eine Änderung musste Erzgebirge-Coach Gerd Schädlich im Vergleich zum 2:0-Erfolg im Sachsen-Derby gegen Dresden vornehmen: Siradze konnte auf Grund einer Adduktorenzerrung nicht auflaufen, Juskowiak sollte für ihn die Offensive beleben.
Ruhig ließen es beide Teams auf dem Bieberer Berg angehen, die Aktionen waren zunächst wenig zielgerichtet. Erzgebirge fand als Erster den Rhythmus und hätte nach einer knappen Viertelstunde in Führung gehen können: Eine Linksflanke von Trehkopf schoss Curri aus kurzer Distanz knapp über die Querlatte des OFC-Tores. Offenbach ließ trotz zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen das Selbstvertrauen vermissen und konnte nicht den nötigen Druck vor dem Tor der Gäste erzeugen. Lediglich Diabang hatte nach einem Eckstoß eine Chance, doch Erzgebirge-Schlussmann Bobel konnte den Kopfball des OFC-Stürmers reaktionsschnell noch vor der Linie entschärfen (20.). Aue agierte mit etwas mehr Zug und vor allem bei seinen Torchancen weiter über links - und da über Trehkopf. Erst setzte Hampf eine Flanke der Nummer 23 der "Veilchen" per Kopf an die Latte (21.), dann köpfte Dostalek den scharf hereingezogenen Ball von Trehkopf aus kurzer Distanz an den Pfosten. Glück für den OFC, der nicht zu seinem Spiel fand und mit einem 0:0 in die Kabine gehen konnte.
Nach dem Wechsel verstärkte Offenbach seine Bemühungen, ging aggressiver in die Zweikämpfe und nach einer knappen Stunde auch in Führung. Judt hob einen Freistoß aus dem Halbfeld an das rechte Fünfmetereck, Wörle schaltete schneller als Dostalek und lenkte den Ball in die Mitte. Dort war Diabang zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Mit der Führung im Rücken hatte die Elf von Trainer Wolfgang Frank nun mehr vom Spiel und zeigte vor allem die in Hälfte eins noch vermisste Leidenschaft. Aue agierte ideenlos, die OFC-Abwehr hatte so wenig Probleme, das 1:0 zu verteidigen. Eine Viertelstunde vor dem Ende machte Türker mit seinem zweiten Treffer alles klar. Wieder war die Erzgebirge-Abwehr nicht im Bilde, Wörle konnte so unbedrängt von rechts flanken. Türker hielt am vorderen Fünfmetereck den Fuß hin und traf ins rechte Eck. Aue kam zwar zwei Minuten vor dem Ende durch einen fulminaten Schuss des eingewechselten Kurth zum Anschluss, doch die Kickers brachten den Erfolg am Ende unter Dach und Fach.
Die Serie von Offenbachs Erfolgsgarant Cesar Thier (nun vier Siege, vier Remis, viermal hat der OFC-Keeper zu Null gespielt) hielt auch gegen Erzgebirge Aue. Mit dem 2:1-Sieg über die Elf von Trainer Gerd Schädlich haben die Kickers den zweiten Sieg in Folge gelandet und damit weitere wichtige Zähler im Abstiegskampf gesammelt. Der Siegeszug von Aue, drei Erfolge in Serie, ging zwar auf dem Bieberer Berg zu Ende, dennoch hat Erzgebirge in Sachen Klassenerhalt noch sehr gute Karten.
Kicker-Online, 10.4.06:
Bei Dynamo Dresden gab es im Vergleich zur jüngsten 0:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue folgende personelle Änderungen: Kresic stand an Stelle des am Kreuzband operierten Horvat zwischen den Pfosten. Votava, Csik, Langen und Vorbeck spielten für Pergl (Gelb-Rot), Beuchel (Rot), Fröhlich und Bröker.
Karlsruhes Trainer Edmund Becker brachte nach dem 2:1-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth Aduobe (nach Gelb-Sperre) und Männer für Schwarz (Magen-Darm-Virus) und Freis.
Dresden begann sehr engagiert, zeigte große Laufbereitschaft und spielte schnell nach vorne. Karlsruhe war nach Balleroberung um Spielkontrolle bemüht, überbrückte das Mittelfeld aber ab und an ebenfalls zügig.
So entstand bereits in der 5. Minute die Szene, die zum Elfmeter für den KSC führte: Voatava grätschte Männer in der rechten Strafraumhälfte um, Schiedsrichter Dr. Fleischer deutete sofort auf den Punkt. Federico scheiterte aber mit dem berechtigten Elfmeter an Kresic, der den flach geschossenen Ball im rechten Eck an den Pfosten lenkte (6.).
Beide Teams boten eine sehr lebhafte Partie, Dresden entwickelte mehr Druck, der finale Pass war aber meist zu ungenau gespielt. Die Defensive des KSC behielt zumeist den Überblick. Kukielka kam nach Ecke von Wagefeld mal aus sechs Metern zum Kopfball, zielte aber drüber.
Nach einer Viertelstunde wurde die optische Überlegenheit und der ausgeprägtere Mut der Dresdner zur Offensive aber doch belohnt: Wagefeld spielte mit Übersicht einen hohen Steilpass auf Vorbeck, der nicht im Abseits stand und mutterselenallein vor Miller auftauchte. Der Stürmer ließ sich Zeit und drosch das Leder dann sicher ohne Chance für den Keeper ins Netz.
Die Sachsen wollten nachsetzen, stürmten fast euphorisch und wurden schon drei Minuten nach der Führung klassisch ausgekontert: Aduobe schlug den Ball aus dem eigenen Strafraum weit in die Dynamo-Hälfte, Kaufman setzte sich gegen den schlecht aussehenden Csik durch, ging auf Kresic zu und ließ dem Keeper mit einem Flachschuss keine Chance.
Beide Mannschaften gingen enorm hohes Tempo. Klar, dass Fehler nicht ausblieben, aber der Unterhaltungswert der Partie war hoch. Der KSC stellte das etwas reifere Team, Dresden war agiler. Die Sachsen kamen aus dem Spiel heraus aber kaum in den Strafraum. Anders bei Standards: Wagefeld brachte einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum, Oppitz stieg am höchsten, köpfte hoch aufs Tor, Miller lenkte den Ball gerade noch über die Latte.
Aber auch der KSC blieb bei schnellen Gegenstößen gefährlich: Kaufman legte für Mutzel auf, der schoss aus 17 Metern aufs rechte Eck, Kresic parierte mit den Fingerspitzen und hielt im Nachfassen.
Erneut war es eine Standardsituation, die Dresden gefährlich vors KSC-Tor und auch zur erneuten Führung brachte: Wagefeld schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen, Votava war schneller als Mutzel und setzte seinen Flugkopfball aus sechs Metern zum 2:1 ins Netz (37.).
Und Dresden setzte nach: Ulich schoss aus 21 Metern mit rechts volley aufs linke Eck, Miller parierte mit Glanzparade zur Ecke. Diese blieb folgenlos (39.).
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Sachsen den besseren Start und die erste Chance: Wagefelds direkter Freistoß aus 24 Metern wurde abgefälscht, Miller lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (48.). 
Dynamo drängte auf das 3:1, entwickelte viel Druck, betrieb aber auch ein enorm kraftaufwändiges Spiel. Langen hatte die große Chance zum dritten Treffer, schoss aber freistehend aus sieben Metern drüber. Der KSC setzte zu nadelstichartigen Gegenangriffen an, bei denen die Hintermannschaft der Pacult-Elf nicht immer sattelfest war.
So fiel denn der Ausgleich in der 61. Minute nicht ganz überraschend: Weiter Pass aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, Voatava kam nicht an den Ball, Kukielka war nach einer Verletzung noch am Spielfeldrand, Federico stand sechs Meter vor dem Tor völlig frei und schob ins rechte Eck.
Doch Dresdens Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Wagefeld flankte einen Freistoß von rechts in den Strafraum, Kopfball-Vorlage von Kukielka zu Ulich, der Stoll stehen ließ und mit links aus drei Metern einschoss (65.).
Angetrieben von den begeisterten Fans stürmte Dresden weiter kraftvoll nach vorne, blieb so aber anfällig gegen Konter der Karlsruher, die mit Freis und Kapllani zwei frsiche Offensivkräfte bekamen. Dennoch: Vorbeck hätte eine Viertelstunde vor Schluss das viellciht vorentscheidende 4:2 machen müssen, köpfte nach toller Flanke von Langen aber freistehend aus sechs Metern drüber.
KSC-Trainer Becker setzte voll auf Offensive und brachte in der 79. Minute auch noch Sean Dundee. In den Schlussminuten gab es kein Mittelfeldspiel mehr, beide Teams spielten nur noch nach vorne. Dresden verteidigte nicht, sondern suchte die Entscheidung. Karlsruhe kam nur noch zu seltenen Gegenangriffen. Freis kam aber in der 89. Minute aus elf Metern frei zum Schuss, geriet jedoch etwas in Rücklage und schoss drüber.
Dynamo Dresden gewann nach packenden und äußerst interessanten 90 Minuten und enormer Energieleistung verdient mit 3:2 und schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf. Die Ambitionen des KSC auf Platz drei erhielten dagegen einen herben Dämpfer.

28. Spieltag   Zuschauer: 99 133 - 11 015 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
31.03.06 Karlsruher SC  - SpVgg Greuther Fürth  2 : 1 ( 1 : 1 ) 20 100   2:2 1:0 2:1 4:2
02.04.06 SpVgg Unterhaching  - Hansa Rostock  0 : 1 ( 0 : 1 ) 3 750   - - - -
02.04.06 1.FC Saarbrücken  - LR Ahlen  1 : 0 ( 0 : 0 ) 8 500   0:0 - - 2:4
31.03.06 SC Paderborn 07 - VfL Bochum 1 : 3 ( 1 : 0 ) 9 322   - - - -
02.04.06 Sportfreunde Siegen - Eintracht Braunschweig 4 : 1 ( 3 : 0 ) 6 511   - - - -
03.04.06 Alemannia Aachen - TSV 1860 München 1 : 0 ( 1 : 0 ) 20 000   5:1 - - -
02.04.06 Wacker Burghausen - Offenbacher Kickers 0 : 2 ( 0 : 2 ) 4 150   - - - 3:0
02.04.06 Erzgebirge Aue  - Dynamo Dresden 2 : 0 ( 2 : 0 ) 17 000   4:1 - 1:1 -
31.03.06 Energie Cottbus  - SC Freiburg  2 : 1 ( 2 : 0 ) 9 800   - - - 2:0
      Zuschauer gesamt: 3 173 723 - 12 594 pro Spiel            
      Tore gesamt: 657 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          28   18    4    6  +  26    55-29       58
 2.( 2) VfL Bochum                28   16    8    4  +  26    46-20       56
 3.( 3) Energie Cottbus           28   13    8    7  +  13    42-29       47
 4.( 5) Karlsruher SC             28   13    7    8  +   6    40-34       46
 5.( 4) SpVgg Greuther Fürth      28   12    8    8  +   6    44-38       44
 6.( 6) SC Freiburg               28   12    6   10  +   4    34-30       42
 7.(10) Hansa Rostock             28   12    4   12      0    38-38       40
 8.(12) Erzgebirge Aue            28   10    9    9      0    31-31       39
 9.( 7) Wacker Burghausen         28   10    9    9  -   7    34-41       39
10.( 8) SC Paderborn 07           28   10    7   11  +   8    37-29       37
11.( 9) SpVgg Unterhaching        28   11    4   13  +   1    39-38       37
12.(11) Eintracht Braunschweig    28   11    4   13  -   4    32-36       37
13.(13) TSV 1860 München          28    9    8   11      0    36-36       35
14.(14) 1.FC Saarbrücken          28    9    5   14  -  19    34-53       32
15.(17) Offenbacher Kickers       28    8    6   14  -  20    29-49       30
16.(15) LR Ahlen                  28    7    7   14  -  12    31-43       28
17.(16) Dynamo Dresden            28    7    6   15  -  13    27-40       27
18.(18) Sportfreunde Siegen       28    6    6   16  -  15    28-43       24
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 2.4.06:
Aues Trainer Gerd Schädlich sah nach dem 3:1-Erfolg in Fürth wenig Grund, die siegreiche Mannschaft zu ändern. Einzig Stammtorhüter Bobel kehrte zurück und ersetzte Hahnel. Dynamo-Coach Peter Pacult schickte exakt die Elf aufs Feld, die am Mittwoch ein 0:0 in Offenbach erreichte.
Im ausverkaufen Erzgebirgsstadion erwischten die Gäste aus Dresden den besseren Start. Dynamo nahm sofort das Heft des Handelns in die Hand und kam durch Wagefeld zu einer ersten Chance. Doch nach knapp einer Viertelstunde riss der Faden bei der Pacult-Elf. Keeper Horvat stürzte aus seinem Gehäuse, foulte Günther und verletzte sich dabei so schwer am Knie, dass er ausgewechselt werden musste. Aues Kapitän Jörg Emmerich ließ dem gerade erst eingewechselten Herber keine Abwehrmöglichkeit und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän. Nach dem überraschenden Rückstand und der schweren Verletzung von Horvat war Dresden etwas geschockt und Aue übernahm immer mehr das Kommando. Kurz vor der Pause kam Aue dann sogar noch zum 2:0. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Oppitz kam der Ball zu Kevin Hampf. Kein Dynamo griff ihn ernergisch an, so dass der 22-Jährige relativ unbedrängt abziehen konnte.
Nach der Pause wurde die Partie durch viele Fouls hektischer. Schon nach 54 Minuten schickte Schiedsrichter Schriever Dynamo-Kapitän Rene Beuchel nach einer Rangelei mit Christian Lenze vom Feld.
Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr fanden sich die Dresdner mit der Niederlage im Sachsen-Derby ab. Dynamo fehlten in Unterzahl die Mittel, die Auer ernsthaft zu gefährden. Für das letzte negative Highlight sorgte Dresdens Pergl, der nach einem Foul an Juskowiak mit Gelb-Rot vom Feld musste.
Erzgebirge Aue siegte im Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden verdient. Mit dem dritten Erfolg in Serie setzt sich die Schädlich-Elf endgültig aus der Abstiegszone ab. Für Dynamo Dresden war es dagegen ein ganz bitterer Nachmittag. Keine Punkte, eine lange Pause für Keeper Horvat wegen einer schweren Knieverletzung und zwei Feldverweise gegen Beuchel und Pergl lassen die Hoffnungen im Abstiegskampf sinken.

29.03.06 Sportfreunde Siegen - LR Ahlen  -  Nachholespiel vom 22.Spieltag
29.03.06 1.FC Saarbrücken - Alemannia Aachen  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
29.03.06 Eintracht Braunschweig - Hansa Rostock  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
29.03.06 Offenbacher Kickers - Dynamo Dresden  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
29.03.06 Wacker Burghausen - TSV 1860 München  -  Wiederholungsspiel vom 12.Spieltag
27. Spieltag   Zuschauer: 104 235 - 11 582 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
24.03.06 Dynamo Dresden - Wacker Burghausen 1 : 2 ( 1 : 2 ) 13 812   1:1 - - -
26.03.06 TSV 1860 München - Sportfreunde Siegen 3 : 0 ( 1 : 0 ) 25 000   - - - -
24.03.06 Eintracht Braunschweig - SC Paderborn 07 2 : 0 ( 2 : 0 ) 15 000   1:1 2:0 - 3:0
27.03.06 SC Freiburg  - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 14 000   1:1 4:2 - -
26.03.06 Energie Cottbus  - 1.FC Saarbrücken  0 : 1 ( 0 : 1 ) 8 550   1:1 - - -
26.03.06 LR Ahlen  - SpVgg Unterhaching  1 : 0 ( 0 : 0 ) 3 000   1:2 2:2 - 2:0
26.03.06 Hansa Rostock  - Karlsruher SC  2 : 0 ( 0 : 0 ) 7 000   - - - -
26.03.06 SpVgg Greuther Fürth  - Erzgebirge Aue  1 : 3 ( 0 : 3 ) 8 600   1:0 5:1 - -
24.03.06 Offenbacher Kickers - Alemannia Aachen 2 : 4 ( 0 : 0 ) 9 273   - - - -
      Zuschauer gesamt: 3 074 590 - 12 653 pro Spiel            
      Tore gesamt: 635 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 2) Alemannia Aachen          27   17    4    6  +  25    54-29       55
 2.( 1) VfL Bochum                27   15    8    4  +  24    43-19       53
 3.( 3) Energie Cottbus           27   12    8    7  +  12    40-28       44
 4.( 4) SpVgg Greuther Fürth      27   12    8    7  +   7    43-36       44
 5.( 5) Karlsruher SC             27   12    7    8  +   5    38-33       43
 6.( 6) SC Freiburg               27   12    6    9  +   5    33-28       42
 7.( 9) Wacker Burghausen         27   10    9    8  -   5    34-39       39
 8.( 7) SC Paderborn 07           27   10    7   10  +  10    36-26       37
 9.( 8) SpVgg Unterhaching        27   11    4   12  +   2    39-37       37
10.(10) Hansa Rostock             27   11    4   12  -   1    37-38       37
11.(11) Eintracht Braunschweig    27   11    4   12  -   1    31-32       37
12.(12) Erzgebirge Aue            27    9    9    9  -  2    29-31       36
13.(13) TSV 1860 München          27    9    8   10  +   1    36-35       35
14.(16) 1.FC Saarbrücken          27    8    5   14  -  20    33-53       29
15.(17) LR Ahlen                  27    7    7   13  -  11    31-42       28
16.(14) Dynamo Dresden            27    7    6   14  -  11    27-38       27
17.(15) Offenbacher Kickers       27    7    6   14  -  22    27-49       27
18.(18) Sportfreunde Siegen       27    5    6   16  -  18    24-42       21
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 26.3.06:
Nach dem 3:1-Erfolg in Siegen am Mittwoch konnte SpVgg-Trainer Benno Möhlmann wieder auf Keeper Mavric zurückgreifen, der Neuhaus auf die Bank verdrängte. Außerdem rückte Danny Fuchs für Felgenhauer in die Startelf. Erzgebirge Aue kam mit der Empfehlung eines 2:1-Sieges gegen Hansa Rostock ins Playmobilstadion. Trainer Gerd Schädlich musste sein Team auf vier Positionen umbauen. Den erkrankten Stammkeeper Bobel ersetzte Hahnel, Günther, Dostalek und Hampf liefen für Kurth, Heller und Klinka auf.
Die Auer erwischten einen echten Traumstart. Noch keine Minute war absolviert, da führten die Sachsen schon mit 1:0. Lenze hatte einen 20-Meter-Freistoß aus halblinker Position über die Mauer gezirkelt und Mavric so das Nachsehen gegeben. Nur sieben Minuten später legten die Gäste nach. Nach einem Freistoß von Lenze legte Kos per Kopf für Siradze vor, der mit seinem trockenen Schuss Mavric erneut überwand (8.). Die Fürther konnten nie ihre Lethargie ablegen und fanden keine Mittel, die hellwachen Auer zu gefährden. Auf der Gegenseite blieben die Sachsen stets brandgefährlich und schlugen nach nicht einmal einer halben Stunde zum dritten Mal zu. Siradze nutzte die Konfusion in der Defensive der Fürther nach einer Curri-Ecke von rechts und markierte mit seinem zweiten Treffer das 0:3 (26.). Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Kleeblätter etwas besser ins Spiel. Mehr als ein Aluminiumtreffer von Goalgetter Eigler und ein Kopfball über das Tor von Mijatovic sprang aber nicht heraus. Entsprechend sauer waren die Fans der Greuther Fürther, die schon von der Bundesliga träumten, und verabschiedeten ihre Elf mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.
Die Fürther versuchten es in Hälfte zwei mit zwei neuen Offensivkräften. Schröck und Timm, die Mijatovic und Adlung ersetzen, sollten für frischen Wind sorgen. Doch die "Kleeblätter" fanden kein Mittel, die an diesem Tag sehr sicher stehenden Auer ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr merkte man den Möhlmann-Schützlingen den Kräfteverschleiß an. Vier Spiele in 13 Tagen waren wohl zu viel für die Physis der Franken. Mehr als der Ehrentreffer sprang für Fürth nicht mehr heraus. Nach einem Eckball von Schröck verlängerte Timm zu Eigler, und der machte mit seinem 16. Saisontreffer das 1:3.
Nach sechs Spielen ohne Niederlage erwischte es die SpVgg am Sonntag gegen Aue. Mit der enttäuschenden Vorstellung bekamen die Aufstiegshoffnungen der Fürther einen herben Dämpfer. Vor allem die Heimbilanz mit nur einem Sieg in den letzten fünf Spielen spricht gegen die Ambitionen der Franken. Erzgebirge Aue hat dagegen gut Lachen. Mit den Siegen gegen Rostock und in Fürth entledigten sich die Sachsen erst einmal der größten Abstiegssorgen und setzen sich im Mittelfeld fest.
Kicker-Online, 24.3.06:
Dresdens Coach Peter Pacult stellte seine Anfangself nach dem 0:2 in Aachen auf zwei Positionen um: In der Defensivreihe stand Oppitz für Votava (Leistenprobleme) und Kukielka (Grippe) wurde durch den von einer Grippe wiedergenesenen Kapitän Beuchel ersetzt.
Wacker Burghausens Coach Markus Schupp baute die erste Elf nach dem 2:2 gegen Fürth nur einfach um: Für den Gelb-gesperrten Drescher kam auf der linken Seite Schmidt.
Die Burghausener erwischten einen Start nach Maß. Nach einem Steilpass auf Fink klärte Dresdens Keeper Horvat gegen den Mittelfeldspieler, doch der Ball landete genau bei Kneißl. Der Mittelfeldmann stoppte das Leder kurz und schoss es dann überlegt über Horvat aus 20 Metern hinweg in die Maschen. Schon nach drei Minuten führten die Oberbayern und dies verlieh dem Spiel der Schupp-Elf Sicherheit. Nur fünf Minuten später legte sie folglich den zweiten Treffer nach: Nagys Freistoßflanke vom rechten Flügel schwebte in den Fünfer, dort gewann Vukovic das Kopfball-Duell gegen Beuchel und das Leder kullerte Horvat durch die Beine über die Linie - wie schon beim ersten Gegentreffer sah der kroatische Schlussmann nicht sehr glücklich aus.
Nach diesem Schock dauerte es recht lange, bis sich die Sachsen wieder geordnet hatten. Vor allem Wagefeld versuchte die anfängliche Depression zu lösen und setzte mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss das Zeichen zur Aufholjagd (18.). In der 26. Minute wurde diese zum ersten Mal belohnt: Wagefeld schlug die Ecke von rechts in die Mitte, wo Kennedy höher stieg als Herzig und die Bogenlampe senkte sich hinter Keeper Gospodarek ins Netz. Forkels Rettungsversuch kam zu spät.
Mit dem Anpfiff den zweiten Durchgangs brachte Dynamos Trainer Pacult den Leihspieler von Hertha BSC, der kreative Mittelfeldmann Ludwig, für den rechten Abwehrspieler Langen, um noch mehr Offensivpower zu entwickeln. Das gelang den Dynamos auch ganz gut, sie setzten sich in der Hälfte von Burghausen fest, das über Bogavac und Krejci auf Konter lauerte. Doch den Sachsen fehlten zunächst die Chancen, die Abwehrreihe um Vukovic stand bis zur 60. Minute recht sicher.
Mit dem Anpfiff des zweiten Durchgangs brachte Dynamos Trainer Pacult den Leihspieler von Hertha BSC, der kreative Mittelfeldmann Ludwig, für den rechten Abwehrspieler Langen, um noch mehr Offensivpower zu entwickeln. Das gelang den Dynamos auch ganz gut, sie setzten sich in der Hälfte von Burghausen fest, das über Bogavac und Krejci auf Konter lauerte. Doch den Sachsen fehlten zunächst die Chancen, die Abwehrreihe um Wackers-Abwehrchef Herzig stand bis zur 60. Minute recht sicher. In der 64. Minute prüfte Cagara Torwart Gospodarek mit einem direkten Freistoß aus 22 Metern, der jedoch kein Problem für den Routinier bedeutete.
Pacult brachte dann mit Vorbeck für den schwachen Bröker eine frische Sturmkraft und der ehemalige Rostocker hätte in der 75. Minute beinahe den Ausgleich erzielt, doch Jeknic brachte gerade noch den Fuß in Vorbecks Schuss.
Wacker Burghausen holte nicht unverdient alle drei Punkte in Dresden. Die Oberbayern waren in der Anfangsphase hellwach und legten schnell zwei Tore vor. Anschließend wehrten sich die Oberbayern tapfer gegen die Offensivbemühungen der Dresdner, die druckvoll spielten, aber am oder im im Strafraum waren sie zumeist mit ihrem Latein am Ende. Burghausen verlässt nach fünf sieglosen Auswärtsspielen das Rudolf-Harbig-Stadion als Sieger.

22.03.06 Sportfreunde Siegen - SpVgg Greuther Fürth  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
26. Spieltag   Zuschauer: 101 033 - 11 226 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 25 - 2,78 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
17.03.06 Wacker Burghausen - SpVgg Greuther Fürth  2 : 2 ( 1 : 1 ) 3 900   0:1 0:2 1:3 -
20.03.06 Erzgebirge Aue  - Hansa Rostock  2 : 1 ( 0 : 1 ) 11 800   - - - -
19.03.06 Karlsruher SC  - LR Ahlen  3 : 1 ( 1 : 0 ) 13 000   0:0 1:0 2:4 2:2
19.03.06 SpVgg Unterhaching  - Energie Cottbus  0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 000   2:1 2:0 - -
19.03.06 VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 4 : 0 ( 2 : 0 ) 20 189   - - - -
19.03.06 SC Paderborn 07 - TSV 1860 München 0 : 1 ( 0 : 1 ) 8 147   - - - -
17.03.06 Sportfreunde Siegen - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 1 : 0 ) 10 054   2:1 0:2 0:0 2:0
17.03.06 Alemannia Aachen - Dynamo Dresden 2 : 0 ( 0 : 0 ) 20 143   5:1 - - -
19.03.06 1.FC Saarbrücken  - SC Freiburg  2 : 1 ( 1 : 0 ) 8 800   - - - -
      Zuschauer gesamt: 2 970 355 - 12 694 pro Spiel            
      Tore gesamt: 613 - 2,62 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                26   15    7    4  +  24    43-19       52
 2.( 2) Alemannia Aachen          25   15    4    6  +  20    45-25       49
 3.( 4) Energie Cottbus           26   12    8    6  +  13    40-27       44
 4.( 3) SpVgg Greuther Fürth      26   12    8    6  +   9    42-33       44
 5.( 6) Karlsruher SC             26   12    7    7  +   7    38-31       43
 6.( 5) SC Freiburg               26   12    5    9  +   5    33-28       41
 7.( 7) SC Paderborn 07           26   10    7    9  +  12    36-24       37
 8.( 8) SpVgg Unterhaching        26   11    4   11  +   3    39-36       37
 9.( 9) Hansa Rostock             25   10    4   11      0    34-34       34
10.(12) Erzgebirge Aue            26    8    9    9  -   4    26-30       33
11.(10) Wacker Burghausen         25    8    9    8  -   7    31-38       33
12.(13) TSV 1860 München          25    8    8    9  -   1    33-34       32
13.(11) Eintracht Braunschweig    25    9    4   12  -   6    25-31       31
14.(14) Dynamo Dresden            25    7    5   13  -  10    26-36       26
15.(16) 1.FC Saarbrücken          25    7    5   13  -  18    30-48       26
16.(15) Offenbacher Kickers       25    7    5   13  -  20    25-45       26
17.(17) LR Ahlen                  25    5    7   13  -  15    27-42       22
18.(18) Sportfreunde Siegen       25    5    6   14  -  12    24-36       21
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 20.3.06:
Beim FC Erzgebirge gab es nach der 1:3-Niederlage in Ahlen folgende personelle Änderungen: Ehlers, Trehkopf, Siradze und Curri spielten an Stelle von Liebers, Mikolajczak, Juskowiak (Grippe) und Demir.
Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf brachte nach dem 1:0-Sieg gegen Wacker Burghausen Rydlewicz (nach überstandenen muskulären Problemen) und Kern (nach Leistenproblemen) für Shapourzadeh und Cetkovic.
Die Partie war in der Anfangsphase sehr zerfahren. Beide Teams kämpften um jeden Quadratmeter, Torraumszenen gab es keine. Aues anfänglicher Elan verpuffte schnell, Hansa kam von Minute zu Minute besser ins Spiel und wäre nach einer knappen Viertelstunde beinahe in Führung gegangen: Hansen brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen, der Ball wurde verlängert und landete bei Schied, der freistehend aus vier Metern abzog, doch Bobel riss die Fäuste hoch und rettete.
Rostock war vor allem bei Standards gefährlich und kam so auch kurz darauf zur Führung. Allerdings sehr kurios: Ecke von links, Prica zog aus 13 Metern halbrechter Position ab, Ehlers unterlief ein Querschläger aufs eigene Tor, Heller klärte erst hinter der Linie (18.).
Die Hanseaten ließen nicht nach und standen ganz kurz vor dem zweiten Treffer: Schneller Konter von Rostock, Prica spielte nach rechts zu Schied, der im Rutschen den Ball aus drei Metern und spitzem Winkel aufs Tor schoss, doch der zurückgelaufene Bobel rettete in letzter Sekunde auf der Linie.
Die Partie war sehr ruppig, viele Fouls verhinderten mehr Spielfluss. Bei Aue lief so gut wie gar nichts zusammen, Hansa zeigte zumindest spielerische Ansätze.
Kampf und Krampf statt Rasse und Klasse bestimmten das Geschehen. Erzgebirge hatte nur Kampfgeist, den es in die Waagschale werfen konnte. Rostock gelangen wenigstens Staffetten über ein paar Stationen. Insgesamt war es aber über weite Strecken ein unansehnliches Fehlpass-Festival, unterbrochen von vielen Fouls.
Die erste echte Chance für Aue gab's in der 44. Minute: Lenze flankte einen Freistoß aus dem Mittelfeld an den Fünfmeterraum, Kurth stieg hoch und köpfte aus sechs Metern knapp über den linken Torwinkel.
Nach dem Seitenwechsel gab's einen Doppelwechsel bei Aue: Dostalek und Günther ersetzten Heller und Kurth. Und der FC Erzgebirge erwischte einen Start nach Maß: Siradze drehte sich im Strafraum um Madsen und ließ Schober mit einem satten Rechtsschuss aus zehn Metern keine Chance. Der Ausgleich, da waren noch keine drei Minuten nach Wiederanpfiff gespielt.
Und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Erst wurde Schied drei Meter vor dem Tor in letzter Sekunde gebremst, im Gegenzug ereilte Dostalek genau dasselbe Schicksal.
Doch nur kurz darauf machte es die Schädlich-Elf besser und ging mit 2:1 in Führung: Lenze brachte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen in den Strafraum, Siradze ließ Sebastian stehen und köpfte aus sechs Metern ein (52.).
Weitere 120 Sekunden später dezimierten sich die Erzgebirger aber selbst: Klinka rutschte in der gegnerischen Hälfte frontal mit den Füßen voraus in Sebastian und musste mit Rot vorzeitig zum Duschen.
Rostock war aber noch immer geschockt von den beiden Gegentreffern, Aue trotz Unterzahl das aktivere Team. Hansa tat sich sehr schwer, die nummerische Überlegenheit auszuspielen. Bei Erzgebirge kämpfte jeder Spieler quasi für zwei, zudem zogen sie sich nach Ballverlust geschickt zurück, verriegelten die Räume, um nach Balleroberung blitzschnell auszuschwirren und Gegenstöße zu setzen.
Hansa hatte mit zunehmender Spieldauer nun deutlich mehr Ballbesitz, rannte sich aber immer wieder ziemlich planlos im massiven Abwehrbollwerk fest. Es fehlten die Ideen aus dem Mittelfeld, die Kreativität, das Durchsetzungsvermögen.
Aue war bei den seltenen Kontern gefährlicher: Curri flankte scharf von rechts in den Strafraum zum völlig freistehenden Lenze, der köpfte aus acht Metern aufs linke Eck, doch Schober rettete hervorragend mit der rechten Hand.
Der FC Erzgebirge stemmte sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erfolgreich bis zum Schlusspfiff gegen den Ausgleich.
Aue gewinnt nach einem harten Stück Arbeit und sehr großer Willensleistung letzten Endes nicht unverdient gegen Rostock, das es in der ersten Hälfte versäumte, beste Chancen zu nutzen und nach dem Wechsel die nummerische Überlegenheit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen konnte.
Kicker-Online, 17.3.06:
Die Stammelf der letzten Wochen ließ Aachens Coach Dieter Hecking nach der Nullnummer in Fürth auflaufen. Dresdens Trainer Peter Pacult nahm nach dem 1:0 gegen Siegen zwei Änderungen vor: Für den verletzten Csik (Leiste) und die grippekranken Beuchel kamen Langen und Fröhlich neu ins Team.
Die Alemannia drückte von Beginn an, Dynamo hatte alle Hände voll zu, sich der schwungvollen Angriffe der Hecking-Elf zu erwehren. Ebbers befand sich zweimal in vielversprechender Position, zielte aber nicht genau genug (2., 8.).
Dresden fand in der Folge immer besser ins Spiel, unterband die Kombinationen der Heimelf mit frühem Stören im Mittelfeld, geriet zunächst kaum in Gefahr und startete langsam aber sicher eigene Unternehmungen Richtung gegnerischem Tor.
Mitte des ersten Durchgangs war die Begegnung ausgeglichen, Dynamo aber wurde immer frecher und hatte durch Wagefelds Knaller aus der Distanz eine gute Möglichkeit, bei der Nicht mit Mühe den Rückstand vereiteln konnte (24.).
Aachen hatte gegen die Sachsen, die weiterhin geschickt und effektiv agierten, erst kurz vor der Pause wieder eine vielversprechende Szene, als Rösler eine tolle Noll-Hereingabe per Kopf einen Meter über die Latte nickte (40.).
Die beste Chance zur Führung freilich hatte Sekunden vor dem Pausenpfiff Kennedy, der einen Freistoß-Schlenzer des sehr aktiven Wagefeld aufs linke untere Eck köpfte und Nicht zu einer Glanztat zwang.
Kurz nach der Pause hätte Kennedy dann nach Sololauf ab der Mittellinie die Führung erzielen müssen: Der Australier umkurvte Keeper Nicht, scheiterte dann aber am auf der Linie klärenden Sichone. Auf der Gegenseite vergab auch Schlaudraff in aussichtsreicher Position und schoss Zentimeter am Tor vorbei (54.).
Mit Casper und Meijer kamen frische Kräfte bei der Alemannia. Mit Folgen: Meijer ging rechts durch, passte in den Strafraum auf Plaßhenrich, der auf den langen Pfosten flankte. Dort hatte sich Ebbers freigestohlen und nickte aus kürzester Distanz zum 1:0 ein (62.).
Dynamo antwortete mit wütenden Angriffen, denen es aber nun an Konstruktivität fehlte. Aachen geriet so nicht mehr wirklich in Gefahr und hatte bei Kontern des Öfteren die Chance, die Partie zu entscheiden. Dies gelang dann Meijer, der den letzten Angriff per Kopf zum 2:0 abschloss.
Mit einem etwas glücklichen Erfolg machte Aachen gegen das gleichwertige Dresden einen weiteren Schritt Richtung Erste Liga. Dynamo erlitt im Kampf gegen den Abstieg zwar einen Rückschlag, kann aber dennoch auf einer guten Leistung aufbauen und selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.

16.03.06 Karlsruher SC - 1.FC Saarbrücken  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
16.03.06 SpVgg Unterhaching - SC Freiburg  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
25. Spieltag   Zuschauer: 93 861 - 10 429 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 18 - 2,0 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
12.03.06 Hansa Rostock  - Wacker Burghausen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 10 000   - - - -
12.03.06 Dynamo Dresden - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 10 711   - - - -
10.03.06 Offenbacher Kickers - SC Paderborn 07 1 : 1 ( 0 : 0 ) 7 531   - - - -
13.03.06 TSV 1860 München - VfL Bochum 0 : 1 ( 0 : 0 ) 30 000   - 3:1 2:4 -
12.03.06 SC Freiburg  - Eintracht Braunschweig 1 : 0 ( 1 : 0 ) 12 000   - - 2:0 -
10.03.06 1.FC Saarbrücken  - SpVgg Unterhaching  5 : 3 ( 3 : 1 ) 4 700   0:1 - 1:1 0:0
12.03.06 Energie Cottbus  - Karlsruher SC  0 : 0 ( 0 : 0 ) 8 740   4:1 2:1 - -
10.03.06 LR Ahlen  - Erzgebirge Aue  3 : 1 ( 1 : 1 ) 3 279   1:2 1:0 - -
14.03.06 SpVgg Greuther Fürth  - Alemannia Aachen 0 : 0 ( 0 : 0 ) 6 900   3:2 7:1 0:0 3:0
      Zuschauer gesamt: 2 869 322 - 12 753 pro Spiel            
      Tore gesamt: 588 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          25   15    4    6  +  21    48-27       49
 2.( 2) VfL Bochum                25   14    7    4  +  20    39-19       49
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      25   12    7    6  +   9    40-31       43
 4.( 4) Energie Cottbus           25   11    8    6  +  11    38-27       41
 5.( 6) SC Freiburg               25   12    5    8  +   6    32-26       41
 6.( 5) Karlsruher SC             25   11    7    7  +   5    35-30       40
 7.( 8) SC Paderborn 07           25   10    7    8  +  13    36-23       37
 8.( 7) SpVgg Unterhaching        25   11    4   10  +   5    39-34       37
 9.( 9) Wacker Burghausen         25    9    8    8  -   6    30-36       35
10.(10) Eintracht Braunschweig    25   10    4   11  +   1    29-28       34
11.(11) Hansa Rostock             25   10    4   11  -   2    34-36       34
12.(12) Erzgebirge Aue            25    7    9    9  -   5    24-29       30
13.(13) TSV 1860 München          25    7    8   10  -   3    32-35       29
14.(15) Dynamo Dresden            25    7    6   12  -   8    26-34       27
15.(14) Offenbacher Kickers       25    7    5   13  -  20    24-44       26
16.(16) LR Ahlen                  25    6    7   12  -  10    29-39       25
17.(18) 1.FC Saarbrücken          25    6    5   14  -  22    30-52       23
18.(17) Sportfreunde Siegen       25    5    5   15  -  15    23-38       20
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 11.3.06:
Wie erwartet vertraute Ahlens Coach Paul Linz der Elf, die in Burghausen mit einem 3:1 die Hoffnung auf den Klassenerhalt nährte. Lediglich der gesperrte Bamba musste ersetzt werden, Daniel Thioune sollte dafür das Offensivspiel beleben.
Auch Aue-Coach Gerd Schädlich nahm eine Änderung gegenüber dem 2:2 gegen Cottbus vor: Lenze agierte im Mittelfeld für Dostalek.
Aue versuchte im Wersestadion zunächst Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bringen, hielt den Ball lange und ließ Ahlen zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Die Anfangsoffensive der Heimelf blieb so aus, die Begegnung entwickelte sich so nur zögerlich. Beide Teams tasteten sich mit zunehmender Spieldauer näher an den gegnerischen Strafraum, aber die Offensivbemühungen waren auf beiden Seiten nur im Ansatz gelungen. Dann überschlugen sich aber innerhalb von zwei Minuten die Ereignisse. Nach einer Ecke von Kurth von der linken Seite brachte Lenze Aue mit einem wuchtigen Kopfball in Führung, doch Ahlen hatte postwendend die passende Antwort. Ebenfalls nach einer Ecke von links, kam die Linz-Elf durch einen Kopfball von Kaluzny zum Ausgleich. Danach nahmen sich beide Mannschaften auf dem schwer bespielbaren Boden zurück, lediglich Kurth, der einen Ball aus 18 Metern rechts vorbeischlenzte, sorgte für etwas Torgefahr.
Auch im zweiten Durchgang tat sich zunächst wenig. Beide Teams wussten zwar kämpferisch zu überzeugen, aber in der Offensive gab es wenig nennenswerte Situationen. Thioune hatte zwei Schusschancen, doch Bobel im Erzgebirge-Tor zeigte sich auf dem Posten. In der 57. Minute hatte aber auch er keine Abwehrmöglichkeit, als der eingewechselte Schäfer einen Freistoß aus gut 20 Metern in den rechten Winkel zirkelte. Bei einem Juskowiak-Schuss auf der Gegenseite war Ahlens Torwart Reus zur Stelle (59.), LRA-Stürmer Jovanovic hatte nach 68 Minuten die Entscheidung auf dem Fuß. Unbedrängt scheiterte er elf Meter vor dem Tor am glänzend reagierenden Bobel. In der 77. Minute war es dann der aufgerückte Kaluzny, der es besser machte, als sein Teamkollege. Nach einem Rückpass von Thioune erzielte er mit einem Flachschuss ins rechte Eck seinen zweiten Treffer. Aue versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, doch es blieb bei einem Emmerich-Aufsetzer und einem Schlenzer von Lenze knapp am rechten Pfosten vorbei.
Der von Präsident Uwe Leonhardt geforderte "Befreiungsschlag" nach vier sieglosen Spielen in Serie gelang Erzgebirge Aue nicht, die Elf von Trainer Gerd Schädlich ging im Wersestadion bei Abstiegskandidat Ahlen leer aus. Die Mannschaft von Coach Paul Linz wittert nach dem zweiten 3:1-Sieg in Folge wieder Morgenluft und konnte vorübergehend die "Rote Laterne" abgeben.
Kicker-Online, 12.3.06:
Zwei Änderungen nahm Dresdens Trainer Peter Pacult gegenüber der 1:2-Niederlage im Nachholspiel gegen Greuther Fürth vor: Votava, der gegen die Franken auf Grund einer Oberschenkelzerrung noch passen musste, rückte wieder in die Innenverteidigung, Pergl übernahm die rechte Seite der Abwehrkette, Langen musste weichen. Im Mittelfeld sollte Ulich für Fröhlich die entscheidenden Akzente setzen.
Sportfreunde-Coach Hannes Bongartz musste mit personellen Problemen das Abstiegsduell angehen: Die Leistungsträger Barletta (Gelb-Rot) und Lintjens (5. Gelbe) fehlten auf Grund einer Sperre, Nauroth (Knieprellung) war angeschlagen und stand nicht in der Startelf. Da war Stammtorwart Masic zu finden, der mit dem neuesten Wettskandal in Verbindung gebracht wird, von Bongartz aber das Vertrauen bekam.
Auf schneebedecktem Boden war bei beiden Mannschaften zunächst viel Leerlauf im Spiel. Dresden konnte nicht den erhofften Anfangsdruck aufbauen, Siegen stand dafür in der Abwehr zu gut organisiert. Die Sportfreunde versteckten sich nicht und tasteten sich in der elften Minute erstmals Erfolg versprechend in die Dynamo-Hälfte. Nach einer Freistoßflanke konnte die Dresdner Hintermannschaft den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone befördern, Weikl schoss aus der Distanz aber über das Tor. Bei einem Schuss von Spizak hatte Dynamo-Torwart Horvat kleine Probleme, konnte den Ball aber im Nachfassen festhalten. Dresden agierte in der Offensive ideenlos, verstärkte aber dennoch die Bemühungen um den Führungstreffer. Der gelang dann Wagefeld in der 36. Minute. Der Mittelfeldspieler, der im Winter vom 1. FC Nürnberg zurück nach Dresden kam, zirkelte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld Richtung Sportfreunde-Tor. Der Ball wurde immer länger, Masic versuchte zu klären, konnte den Ball aber nicht mehr aus dem linken Winkel fischen - 1:0 für Dynamo.
Siegen kam entschlossen aus der Kabine und erarbeitete sich auf dem weiter schweren Geläuf gute Möglichkeiten. So verfehlte ein Melkam-Schuss nur um Zentimeter sein Ziel (49.), Cafú scheiterte am gut mitspielenden Dresdner Torwart Horvat, nachdem er sich gegen Cagara und Votava im Dynamo-Strafraum durchgesetzt hatte (52.), und Spizak fand bei einem gefährlichen Aufsetzer in Horvat ebenfalls seinen Meister (53.). In der Folge entwickelte sich eine offene, kampfbetonte Partie, die geprägt war von vielen Fehlern und kaum nennenswerte Torgelegenheiten vorzuweisen hatte. Erst eine gute Viertelstunde vor dem Ende hatte die Pacult-Elf durch den aufgerückten Kukielka die erste gute Chance im zweiten Durchgang, aber Masic im Sportfreunde-Tor rettete mit einem glänzenden Reflex. Siegen versuchte in der Schlussphase wenigstens einen Punkt gegen den direkten Konkurrenten zu retten, doch die Sportfreunde konnten sich gegen die dichtgestaffelte Dynamo-Abwehr nicht mehr entscheidend in Szene setzen.
Dynamo Dresden zeigte sich von der 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth unter der Woche gut erholt und sicherte sich im Abstiegsduell gegen die Sportfreunde aus Siegen drei eminent wichtige Zähler. Während Dynamo erstmals seit dem elften Spieltag die Abstiegsränge wieder verlässt, wird die Lage für Schlusslicht Siegen nach nun sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer immer prekärer. Der neue Trainer Hannes Bongartz musste auch bei seinem zweiten Spiel auf der Sportfreunde-Bank eine Niederlage hinnehmen.

08.03.06 Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
08.03.06 Eintracht Braunschweig - Energie Cottbus  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
24. Spieltag   Zuschauer: 97 137 - 10 793 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 30 - 3,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
22.03.06 Sportfreunde Siegen - SpVgg Greuther Fürth  1 : 3 ( 1 : 1 ) 6 636   - - - -
06.03.06 Alemannia Aachen - Hansa Rostock  3 : 2 ( 3 : 1 ) 17 050   - - - -
03.03.06 Wacker Burghausen - LR Ahlen  1 : 3 ( 1 : 1 ) 3 300   1:0 0:1 3:1 -
03.03.06 Erzgebirge Aue  - Energie Cottbus  2 : 2 ( 2 : 0 ) 12 800   2:0 1:0 - -
16.03.06 Karlsruher SC - 1.FC Saarbrücken  2 : 1 ( 2 : 0 ) 13 300   1:1 - - 2:0
05.03.06 Eintracht Braunschweig - TSV 1860 München 3 : 3 ( 2 : 2 ) 20 100   - - - -
03.03.06 VfL Bochum - Offenbacher Kickers 0 : 1 ( 0 : 0 ) 14 021   - - - -
05.03.06 SC Paderborn 07 - Dynamo Dresden 0 : 2 ( 0 : 1 ) 6 930   - 1:1 0:1 -
16.03.06 SpVgg Unterhaching  - SC Freiburg  1 : 0 ( 0 : 0 ) 3 000   - - - -
      Zuschauer gesamt: 2 775 461 - 12 849 pro Spiel            
      Tore gesamt: 570 - 2,64 pro Spiel            

 1.( 2) Alemannia Aachen          24   15    3    6  +  21    48-27       48
 2.( 1) VfL Bochum                24   13    7    4  +  19    38-19       46
 3.( 4) SpVgg Greuther Fürth      24   12    6    6  +   9    40-31       42
 4.( 3) Energie Cottbus           24   11    7    6  +  11    38-27       40
 5.( 7) Karlsruher SC             24   11    6    7  +   5    35-30       39
 6.( 5) SC Freiburg               24   11    5    8  +   5    31-26       38
 7.( 9) SpVgg Unterhaching        24   11    4    9  +   7    36-29       37
 8.( 6) SC Paderborn 07           24   10    6    8  +  13    35-22       36
 9.( 8) Wacker Burghausen         24    9    8    7  -   5    30-35       35
10.(10) Eintracht Braunschweig    24   10    4   10  +   2    29-27       34
11.(11) Hansa Rostock             24    9    4   11  -   3    33-36       31
12.(12) Erzgebirge Aue            24    7    9    8  -   3    23-26       30
13.(13) TSV 1860 München          24    7    8    9  -   2    32-34       29
14.(14) Offenbacher Kickers       24    7    4   13  -  20    23-43       25
15.(15) Dynamo Dresden            24    6    6   12  -   9    25-34       24
16.(18) LR Ahlen                  24    5    7   12  -  12    26-38       22
17.(16) Sportfreunde Siegen       24    5    5   14  -  14    23-37       20
18.(17) 1.FC Saarbrücken          24    5    5   14  -  24    25-49       20
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 3.3.06:
Gegenüber dem 1:1 in Saarbrücken nahm Aues Coach Gerd Schädlich in seiner Startformation nur eine Veränderung vor: Kos kehrte nach seiner Rot-Sperre für Loose ins Team zurück. Auf der anderen Seite konnte Energie-Trainer Petrik Sander gegenüber dem 4:1 gegen Burghausen wieder auf den zuletzt Gelb-gesperrten Gregg Berhalter zurückgreifen, für den Hysky weichen musste.
Das Spiel litt unter starken Schneefällen, zeitweilig stand der Anpfiff sogar ganz auf der Kippe. Schließlich konnte Schiedsrichter Anklam die Partie aber pünktlich anpfeifen. Zwar wurde das Wetter im Spielverlauf wieder besser, beide (engagiert zu Werke gehenden) Teams hatten mit den Platzverhältnissen jedoch ihre Probleme, das Kombinationsspiel litt und der eine oder andere Spieler rutschte im Spiel mit oder ohne Ball schlichtweg aus. 
Nachdem sich beide Teams schließlich an die Platzverhältnisse gewöhnt hatten, war Cottbus öfter am Ball, bei beiden Teams häuften sich jedoch die Fehlpässe. Tormöglichkeiten konnte sich unter diesen Bedingungen keine der Mannschaften herausspielen. 
Aus heiterem Himmel fiel in der 35. Minute schließlich das 1:0: Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte kam da Silva an den Ball, hatte jedoch offenbar einen Blackout: Er spielte zurück, obwohl kein eigener Mann mehr hinter ihm stand. Wohl aber Juskowiak, der Piplica noch zum Führungstreffer der Erzgebirgler tunnelte.
Kurz vor der Pause erhöhte Aue sogar auf 2:0: Piplica legte im Herauslaufen den allein aufs Tor zulaufenden Demir im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emmerich sicher.
Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren zunächst weiter die bestimmende Mannschaft, doch in der 58. Minute war Radu zur Stelle und konnte etwas überraschend den Anschlusstreffer erzielen. Nachdem die Aue-Abwehr nach einem Schuss von Gunkel den Ball nicht wegbekam, schob der Rumäne eiskalt an Bobel vorbei zum 2:1 ein. 
Cottbus warf nun noch einmal alles nach vorne, drängte auf den Ausgleich. Kurz nachdem Juskowiak die Entscheidung verpasste und nur den Pfosten traf, glich die Sander-Elf schließlich aus: Radu setzte sich rechts durch, seinen Schuss konnte Bobel nicht festhalten und Jungnickel netzte im Nachsetzen ein (77.). 
Die Partie blieb bis zuletzt spannend und beide zeigten hohen körperlichen Einsatz, was vor allem für Schuppan Folgen hatte: Sein Schubser gegen Heller war für Schiedsrichter Anklam Grund genug, zum zweiten Mal Gelb zu ziehen und den eingewechselten Energie-Akteur vorzeitig vom Feld zu schicken. 
In einer in der ersten Hälfte an den Platzverhältnissen leidenden Partie trennten sich beide Teams letztendlich verdient mit 2:2. Aue verpasste die frühzeitige Entscheidung, Cottbus drehte einmal mehr nach der Pause auf und konnte sich zumindest noch einen Punkt sichern.
Kicker-Online, 5.3.06:
Beim SC Paderborn gab es im Vergleich zum jüngsten 1:1-Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth folgende personelle Änderungen: Gouiffe à Goufan und Schüßler spielten an Stelle von Maaß (Kreuzbandriss) und Brinkmann.
Dresdens Trainer Peter Pacult brachte nach dem 0:0-Remis gegen den VfL Bochum Stürmer Kennedy für Vorbeck und Langen für Votava.
Paderborn war von Beginn an auf dem gut bespielbaren und schneefreien Platz bemüht, das Zepter in die Hand zu nehmen, Dresden stand aber gut sortiert und hielt effektiv dagegen, so dass die Anfangsphase insgesamt ausgeglichen verlief, ohne besondere Höhepunkte hüben wie drüben.
Dresden erspielte sich nach rund zehn Minuten sogar Vorteile, zeigte sich wagemutiger, allerdings fehlte den Aktionen oft die nötige Präzision. Paderborn konnte meist nur reagieren statt selbst zu agieren, versuchte dann, über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen, strahlte aber keine Gefahr aus.
Die erste echte Chance des Spiels gehörte Paderborn: Dogan brachte eine Ecke von der linken Seite an die Nähe des Elfmeterpunktes zu Müller, doch dessen Direktabnahme ging genau in die Mitte des Tores, Horvat hielt sicher (23.).
Die Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Die Einsatzbereitschaft war hoch, das Durchsetzungsvermögen eher niedrig.
Symptomatisch, dass Dresden zur Führung die tatkräftige Mithilfe Paderborns benötigte: Wagefeld trat einen Freistoß von der linken Seite mit Effet nach innen, de Graef fälschte aus sechs Metern unglücklich ins eigene Tor ab (38.).
Paderborn drängte vor der Pause gegen die nun tiefer stehenden Dresdner auf den Ausgleich, kam aber zu keiner echten Möglichkeit.
Die zweite Hälfte begann viel versprechender. Paderborn blieb am Drücker. Ein Kopfball von Müller nach Freistoß-Hereingabe von Dogan strich aber knapp über den rechten Torwinkel. Im Gegenzug wäre aber beinahe das 2:0 für Dresden gefallen: Ulich schoss aus 20 Metern jedoch am leeren Tor vorbei, nachdem Starke zuvor in letzter Sekunde am Strafraum gerettet hatte!
Es dauerte aber nur bis zur 53. Minute, ehe Dynamo tatsächlich erhöhte: Langen schlug den Ball weit aus der eigenen Hälfte auf Bröker, der sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte und Starke aus 13 Metern halbrechter Position keine Chance ließ.
Paderborn war nun klar feldüberlegen, da sich Dresden auf eine sichere Defensive besann und auf Konter lauerte. Dem SC fehlten die Ideen und das Überraschungsmoment gegen die massierte und gut stehende Deckung. Die schnell vorgetragenen Gegenangriffe der Sachsen waren erfolgsversprechender.
Über weite Strecken immer dasselbe Bild: Paderborn durfte angreifen, aber nur bis zum Strafraum. Der Weg in denselben war versperrt. Und nach Balleroberung spielte Dynamo geradlinig nach vorne, Bröker behauptete und verteilte die Bälle geschickt, Kennedy verdribbelte sich aber in letzter Instanz zu häufig.
Eine Viertelstunde vor dem Ende setzte heftiger Schneefall ein, das Spielfeld war im Nu weiß. Es waren nahezu irreguläre Bedingungen, die Spieler suchten nach dem richtigen Stand auf dem glitschigen Geläuf. Dynamo kam aber auch damit besser zurecht, ließ hinten gegen die einfallslosen Paderborner nichts anbrennen und fand selbst immer wieder den Weg in die Spitze.
Fünf Minuten vor dem Ende setzte sich Bröker einmal mehr energisch im Strafraum durch, scheiterte dann aus kürzester Distanz im Fallen aber an Starke.
Dynamo Dresden gewann verdient nach einer taktisch klugen und kämpferisch starken Leistung beim Aufsteiger Paderborn, der mit der Niederlage den Sprung in die Aufstiegsränge verpasste. Der erst zweite Saisonerfolg auf fremdem Platz bringt Dresden zurück in den Kampf um die Nichtabstiegsränge.

23. Spieltag   Zuschauer: 72 512 - 8 057 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 23 - 2,56 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
24.02.06 Energie Cottbus  - Wacker Burghausen 4 : 1 ( 0 : 1 ) 7 450   0:2 2:1 - -
26.02.06 Hansa Rostock  - Sportfreunde Siegen 2 : 0 ( 0 : 0 ) 10 000   - - - -
24.02.06 SpVgg Greuther Fürth  - SC Paderborn 07 1 : 1 ( 0 : 0 ) 5 500   - - - -
26.02.06 Dynamo Dresden - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 13 153   - - - -
26.02.06 Offenbacher Kickers - Eintracht Braunschweig 2 : 0 ( 1 : 0 ) 7 084   - - - -
27.02.06 SC Freiburg  - TSV 1860 München 2 : 1 ( 1 : 1 ) 14 000   - 1:0 - 1:3
26.02.06 SpVgg Unterhaching  - Karlsruher SC  4 : 1 ( 3 : 0 ) 3 800   2:0 3:0 - 0:0
24.02.06 1.FC Saarbrücken  - Erzgebirge Aue 1 : 1 ( 1 : 1 ) 6 400   2:1 - - -
26.02.06 LR Ahlen  - Alemannia Aachen 0 : 2 ( 0 : 1 ) 5 125   1:1 0:0 1:2 1:0
      Zuschauer gesamt: 2 678 324 - 12 939 pro Spiel            
      Tore gesamt: 540 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                23   13    7    3  +  20    38-18       46
 2.( 2) Alemannia Aachen          23   14    3    6  +  20    45-25       45
 3.( 4) Energie Cottbus           23   11    6    6  +  11    36-25       39
 4.( 3) SpVgg Greuther Fürth      23   11    6    6  +   7    37-30       39
 5.( 7) SC Freiburg               23   11    5    7  +   6    31-25       38
 6.( 6) SC Paderborn 07           23   10    6    7  +  15    35-20       36
 7.( 5) Karlsruher SC             23   10    6    7  +   4    33-29       36
 8.( 8) Wacker Burghausen         23    9    8    6  -   3    29-32       35
 9.(10) SpVgg Unterhaching        23   10    4    9  +   6    35-29       34
10.( 9) Eintracht Braunschweig    23   10    3   10  +   2    26-24       33
11.(13) Hansa Rostock             23    9    4   10  -   2    31-33       31
12.(12) Erzgebirge Aue            23    7    8    8  -   3    21-24       29
13.(11) TSV 1860 München          23    7    7    9  -   2    29-31       28
14.(18) Offenbacher Kickers       23    6    4   13  -  21    22-43       22
15.(15) Dynamo Dresden            23    5    6   12  -  11    23-34       21
16.(14) Sportfreunde Siegen       23    5    5   13  -  12    22-34       20
17.(17) 1.FC Saarbrücken          23    5    5   13  -  23    24-47       20
18.(16) LR Ahlen                  23    4    7   12  -  14    23-37       19
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 24.2.06:
Im Vergleich zum 0:2 bei Wacker Burghausen veränderte Saarbrückens Trainer Rudi Bommer seine Startelf nur auf einer Position: Für Dudic rückte Bencik in die Startelf. Gleich vier neue Spieler brachte dagegen Aues Coach Gerd Schädlich. Gegenüber dem 0:1 gegen Unterhaching spielten Klinka, Dostalek, Heller und Mikolajzcak für Kos (Rot-Sperre), Curri, Lenze und Helbig.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die mit offenem Visier geführt wurde. Beide Teams suchten ihre Chancen in der Offensive, so dass sich eine abwechslungsreiche Begegnung entwickelte. Und auch Tormöglichkeiten ließen nicht lange auf sich warten. In der 18. Minute schickte Örtülü Jager steil. Der Franzose scheiterte an Erzgebirge-Keeper Bobel, den Nachschuss setzte Bencik aus kurzer Distanz an den Pfosten. Auch die Gäste hätten in Führung gehen können, doch Nsaliwa rettete bei einem Schussversuch von Juskowiak im letzten Moment (24.).
Im direkten Gegenzug markierten dann aber die Saarländer das 1:0. Nach einer Freistoß-Flanke von der linken Seite stieg Bencik im Strafraum am höchsten und köpfte zur Führung für den 1. FCS ein (25.). Flott ging es auch in der Folgezeit weiter. Saarbrücken ließ sich nun etwas zurückfallen, Aue hatte ein optisches Übergewicht. Um jeden Zentimeter Boden wurde gekämpft, auch spielerisch hatten beide Teams etliches zu bieten. Und kurz vor der Pause wurde Aue für den engagierten Auftritt im Ludwigspark belohnt: Nach einem Lattenkracher von Kurth drückte Demir im Zweikampf mit Eich den Ball über die Linie (44.).
Beflügelt durch den Ausgleich bestimmte Aue nach der Pause die Partie. Die Sachsen konnten sich ein deutliches Übergewicht erspielen, doch Zählbares sprang zunächst nicht heraus. Die größte Chance vergab Klinka, dessen Schuss in der 62. Minute Eich mit einer Glanzparade abwehrte. Saarbrücken war nun hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt und fand nur noch selten den Weg Richtung Auer Tor.
Die Dominanz der Sachsen wurde mit zunehmender Spieldauer immer erdrückender. Lediglich Eich im Saarbrücker Tor verhinderte in der zweiten Halbzeit Schlimmeres. Der 42-Jährige brachte mit etlichen Glanzparaden die Auer zur Verzweiflung. So blieb es am Ende beim 1:1.
Dank seines Keepers Eich retttete der 1. FC Saarbrücken ein 1:1 (1:1) gegen Erzgebirge Aue. In Hälfte eins boten beide Teams hervorragenden Tempofußball. Den zweiten Abschnitt dominierten die Sachsen, die aber bei ihren Tormöglichkeiten entweder an ihren eigenen Nerven oder an Saarbrückens Keeper Eich scheiterten.
Kicker-Online, 26.2.06:
Nach dem 1:0-Sieg unter der Woche über Hansa Rostock sah Dynamos Trainer Peter Pacult keinen Grund für personelle Änderungen und schickte exakt jene Startelf ins Rennen, die auch gegen die Ostseestädter begann. Joshua Kennedy saß erstmals nach seiner Achillessehnenverletzung wieder auf der Bank. Bochums Coach Marcel Koller musste seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen Greuther Fürth auf einer Position umstellen: Der Gelb-gesperrte Bechmann wurde im Angriff durch Edu ersetzt.
Beide Teams begannen die Partie vor rund 13.000 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion verhalten. Kleinere Kopfball-Chancen durch Edu (4.) und Bröker (7.) waren zunächst die einzigen Aufreger.
In der Folgezeit wurden die Dynamos aktiver und konnten sich ein optisches Übergewicht erspielen. Bochums "Brasilien-Sturm" mit Edu und Fabio Junior konnte sich zunächst nicht in Szene setzen. Allerdings stand die Defensive des VfL sicher, so dass die Bemühungen der Sachsen nicht zum Erfolg führten. Und dann hatte der VfL plötzlich die Riesenmöglichkeit zur Führung: Votava schlug ein "Luftloch", so dass Edu freie Fahrt hatte. Der Brasilianer schob den Ball aber freistehend knapp am linken Pfosten vorbei (39.). Bis zum Pausenpfiff tat sich dann nichts mehr.
Nach der Pause war es dann soweit: Nach zwölf Wochen Pause wurde Kennedy für Vorbeck eingewechselt. Bei dichter werdendem Schneetreiben und sich verschlechternden Platzverhältnissen war Kampf nun Trumpf, Kombinationsspiel auf dem rutschigen Boden war kaum mehr möglich. Das Niveau der Partie nahm auch kontinuierlich ab, wie in Hälfte eins gab es nur eine zwingende Aktion, als ein Kopfball von Beuchel in der 87. Minute knapp am Tor vorbeiging. Dem Spielverlauf entsprechend endete die enttäuschende Partie mit einem torlosen Remis.
Schneetreiben, schlechte Platzverhältnisse und ein trübes torloses Remis. Die Fans im Rudolf-Harbig-Stadion haben schon bessere Nachmittage erlebt. Doch weder Dynamo Dresden noch der Spitzenreiter VfL Bochum konnten Torgefahr entwickeln, so dass die langweilige Partie folgerichtig mit 0:0 endete.

22.02.06 Dynamo Dresden - Hansa Rostock  -  Nachholespiel vom 17.Spieltag
22. Spieltag   Zuschauer: 133 398 - 14 822 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 16 - 1,78 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
19.02.06 VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth  1 : 1 ( 1 : 0 ) 17 157   - - - 1:1
19.02.06 SC Paderborn 07 - Hansa Rostock  3 : 0 ( 3 : 0 ) 6 850   - - - -
29.03.06 Sportfreunde Siegen - LR Ahlen  0 : 3 ( 0 : 2 ) 5 676   - - - -
20.02.06 Alemannia Aachen - Energie Cottbus 0 : 0 ( 0 : 0 ) 16 515   4:0 0:2 - -
19.02.06 Wacker Burghausen - 1.FC Saarbrücken  2 : 0 ( 2 : 0 ) 4 500   1:2 - - -
19.02.06 Erzgebirge Aue  - SpVgg Unterhaching  0 : 1 ( 0 : 1 ) 9 900   1:0 3:3 - -
17.02.06 TSV 1860 München - Offenbacher Kickers 1 : 1 ( 0 : 0 ) 27 800   - - - -
17.02.06 Eintracht Braunschweig - Dynamo Dresden 1 : 0 ( 0 : 0 ) 17 100   - 3:2 - -
17.02.06 Karlsruher SC  - SC Freiburg  1 : 1 ( 0 : 0 ) 27 900   - - 1:1 -
      Zuschauer gesamt: 2 605 812 - 13 161 pro Spiel            
      Tore gesamt: 517 - 2,61 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                22   13    6    3  +  20    38-18       45
 2.( 2) Alemannia Aachen          22   13    3    6  +  18    43-25       42
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      22   11    5    6  +   7    36-29       38
 4.( 4) Energie Cottbus           22   10    6    6  +   8    32-24       36
 5.( 5) Karlsruher SC             22   10    6    6  +   7    32-25       36
 6.( 7) SC Paderborn 07           22   10    5    7  +  15    34-19       35
 7.( 6) SC Freiburg               22   10    5    7  +   5    29-24       35
 8.( 8) Wacker Burghausen         22    9    8    5      0    28-28       35
 9.( 9) Eintracht Braunschweig    22   10    3    9  +   4    26-22       33
10.(10) SpVgg Unterhaching        22    9    4    9  +   3    31-28       31
11.(13) TSV 1860 München          22    7    7    8  -   1    28-29       28
12.(12) Erzgebirge Aue            22    7    7    8  -   3    20-23       28
13.(11) Hansa Rostock             22    8    4   10  -   4    29-33       28
14.(14) Sportfreunde Siegen       22    5    5   12  -  10    22-32       20
15.(15) Dynamo Dresden            22    5    5   12  -  11    23-34       20
16.(18) LR Ahlen                  22    4    7   11  -  12    23-35       19
17.(16) 1.FC Saarbrücken          22    5    4   13  -  23    23-46       19
18.(17) Offenbacher Kickers       22    5    4   13  -  23    20-43       19
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 19.2.06:
Drei Änderungen nahm Aues Trainer Gerd Schädlich im Vergleich zum 2:5 beim Karlsruher SC vor: Kapitän Emmerich kehrte nach Rot-Sperre in die Abwehr zurück, Curri nach überstandener Schienbeinverletzung. Günther und Dosalek mussten weichen. Zudem stürmte Helbig für Klinka. Drei personelle Umstellungen gab es auch bei den Gästen aus Oberbayern: Nach dem 1:1 gegen Burghausen brachte Hachings Coach Harry Deutinger Tavcar, Holzer und N'Diaye für Oswald, Sobotzik (Faserriss) und Ghigani (Gelb-Sperre).
Viele Hände mussten vor der Partie im Erzgebirge-Stadion geschüttelt werden, denn mit Loose, Liebers, Curri und Helbig spielten immerhin vier Akteure bereits in den Reihen des Gegners.
Erfreulich offensiv und engagiert begannen dann beide Teams die Partie. Bereits in der ersten Minute hätte die SpVgg in Führung gehen können, Sträßers Schuss ging aber haarscharf am rechten Pfosten des Auer Gehäuses vorbei. Doch auch die Sachsen ließen sich nicht lange bitten: In der 5. Minute wurde Demir schön frei gespielt, bei dessem Linksschuss musste SpVgg-Keeper Heerwagen sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.
Flott war auch das Tempo in der Folgezeit. Die Auer hatten etwas mehr von der Partie, Unterhaching strahlte über schnelle Konter aber mehr Gefährlichkeit aus. Und kurz vor dem Pausenpfiff brachte einer dieser schnellen Gegenstöße die nicht unverdiente Führung für die Oberbayern: Kos wusste sich im Strafraum gegen Lechleiter nur mit einem Foul zu behelfen, Rot und Strafstoß waren die Folgen. Buck trat an und traf zum 0:1, obwohl Bobel noch am Ball war, den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern konnte (45. + 1).
Aues Trainer Schädlich reagierte auf den Rückstand und brachte mit Jungwirth und Dostalek zwei neue Spieler. Und der Tscheche hatte nach fünf Minuten auch gleich eine Möglichkeit, doch Heerwagen war bei dem Schuss des 31-Jährigen auf dem Posten. Trotz der Unterzahl waren die Sachsen um den Ausgleich bemüht, doch die Hachinger Abwehr ließ kaum Chancen zu. Haching blieb durch Konter weiterhin gefährlich.
In der Schlussphase erhöhte Schädlich nochmals den Druck und brachte mit Klinka einen zusätzlichen Stürmer. Doch auch diese Maßnahme sollte sich nicht mehr auszahlen. Die kompakte und aufopferungsvoll kämpfende Hachinger Defensive ließ auch in der Schlussphase kein Durchkommen zu.
Die SpVgg Unterhaching hat dank einer konzentrierten Defensiv-Leistung bei Erzgebirge Aue mit 1:0 gewonnen. Die Sachsen verloren nicht nur die drei Punkte, sondern auch noch Verteidiger Kos, der wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Aue verlor das zweite Spiel in Folge, Unterhaching rutscht in der Tabelle wieder in die obere Hälfte.
Kicker-Online, 17.2.06:
Eintracht-Coach Michael Krüger sah dem dem 1:0-Auswärtssieg bei Greuther Fürth keinen Grund, seine Startelf gegenüber der Vorwoche zu ändern. Peter Pacult, Trainer von Dynamo Dresden, nahm im Vergleich zum 2:0 über 1860 München zwei personelle Umstellungen vor: Im Tor vertrat Horvath Kresic, der sich gegen die "Löwen" ein leichtes Schädeltrauma zuzog. Zudem spielte im Mittelfeld Csik für Hauser.
Auf dem durchweichten und rutschigen Rasen erwischte die Eintracht den besseren Start. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Kuru nach Siegert-Pass die Führung auf dem Fuß hatte, doch der Stürmer verzog aus kurzer Distanz.
Auch in der Folgezeit kamen die Braunschweiger mit den schwierigen Platzverhältnissen besser zurecht. Erst nach rund 20 Minuten fanden die Dresdner besser in die Partie und konnten die Partie offener gestalten. Nennenswerte Tormöglichkeiten konnten sich die Sachsen aber nicht erspielen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde die Partie giftiger.
Leidtragender der zunehmenden Härte war Braunschweigs Amedick, der nach einem rüden Einsteigen von Bröker kurz vor dem Pausenpfiff nicht mehr zur zweiten Halbzeit auflaufen konnte. Dennoch erwischte Braunschweig wie schon in Durchgang eins erneut den besseren Start. In der 55. Minute probierte es Kuru nach einer Bick-Flanke mit einem technisch sauberen Flugkopfball, der aber sein Ziel knapp verfehlte.
Dann aber forderte das tiefe Geläuf mehr und mehr seinen Tribut. Auf dem "Rasen" spielte immer mehr der Zufall Regie, zudem wurden die Beine der Akteure schwerer und schwerer. Parallel zum ersten Durchgang war Dresden nun wieder aktiver, Pergl hatte eine gute Kopfball-Chance (69.). Das Tor machten dann aber die Niedersachsen. Nach einer Fuchs-Hereingabe schlug Kukielka unbedrängt über den Ball, Kuru bedankte sich und erzielte mit seiner dritten Chance aus kurzer Distanz das Führungstor (72.).
Dresden suchte nun den Weg nach vorne, so ergaben sich für die Eintracht mehr Räume. In einer hektischen Schlussphase war das Krüger-Team dem 2:0 näher als Dresden dem Ausgleich. Bis zum Schlusspfiff passierte aber nichts mehr.
Eintracht Braunschweig gewann gegen Dynamo Dresden mit 1:0 und hat sich mit dem zweiten Dreier in Folge ins Mittelfeld abgesetzt. Dresden kassierte im zehnten Auswärtsspiel die siebte Niederlage. Matchwinner bei den Niedersachsen war Stürmer Kuru, der nach einem schweren Patzer der Dynamos das Siegtor erzielte.

21. Spieltag   Zuschauer: 81 204 - 9 023 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
12.02.06 SpVgg Unterhaching  - Wacker Burghausen 1 : 1 ( 1 : 1 ) 3 500   0:1 1:2 - -
12.02.06 Energie Cottbus  - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 0 : 0 ) 7 150   - - - -
12.02.06 LR Ahlen  - SC Paderborn 07 0 : 2 ( 0 : 2 ) 5 045   - - - -
13.02.06 Hansa Rostock  - VfL Bochum 0 : 2 ( 0 : 2 ) 14 000   3:1 0:2 1:1 -
12.02.06 SpVgg Greuther Fürth  - Eintracht Braunschweig 0 : 1 ( 0 : 0 ) 6 200   - - 3:0 -
10.02.06 Dynamo Dresden - TSV 1860 München 2 : 0 ( 1 : 0 ) 9 709   0:4 - - -
12.02.06 SC Freiburg  - Offenbacher Kickers 2 : 0 ( 0 : 0 ) 11 500   - - - -
10.02.06 Karlsruher SC  - Erzgebirge Aue  5 : 2 ( 2 : 0 ) 11 500   0:1 3:5 - -
29.03.06 1.FC Saarbrücken  - Alemannia Aachen 2 : 5 ( 2 : 2 ) 12 600   1:2 - - 2:1
      Zuschauer gesamt: 2 472 414 - 13 082 pro Spiel            
      Tore gesamt: 501 - 2,65 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                21   13    5    3  +  20    37-17       44
 2.( 2) Alemannia Aachen          21   13    2    6  +  18    43-25       41
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      21   11    4    6  +   7    35-28       37
 4.( 4) Energie Cottbus           21   10    5    6  +   8    32-24       35
 5.( 5) Karlsruher SC             21   10    5    6  +   7    31-24       35
 6.( 6) SC Freiburg               21   10    4    7  +   5    28-23       34
 7.( 8) SC Paderborn 07           21    9    5    7  +  12    31-19       32
 8.( 7) Wacker Burghausen         21    8    8    5  -   2    26-28       32
 9.(12) Eintracht Braunschweig    21    9    3    9  +   3    25-22       30
10.(11) SpVgg Unterhaching        21    8    4    9  +   2    30-28       28
11.( 9) Hansa Rostock             21    8    4    9  -   1    29-30       28
12.(10) Erzgebirge Aue            21    7    7    7  -   2    20-22       28
13.(13) TSV 1860 München          21    7    6    8  -   1    27-28       27
14.(14) Sportfreunde Siegen       21    5    5   11  -   7    22-29       20
15.(17) Dynamo Dresden            21    5    5   11  -  10    23-33       20
16.(15) 1.FC Saarbrücken          21    5    4   12  -  21    23-44       19
17.(16) Offenbacher Kickers       21    5    3   13  -  23    19-42       18
18.(18) LR Ahlen                  21    3    7   11  -  15    20-35       16
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 10.2.06:
Beim Karlsruher SC nahm Trainer Edmund Becker nach dem 1:1 in Burghausen zwei Änderungen vor: Kies kehrte nach Gelb-Sperre in die Abwehr zurück, Dick musste weichen. Zudem vertrat Rothenbach den Grippe-geschwächten Eggimann. Drei personelle Änderungen nahm Gerd Schädlich im Vergleich zum 1:1 über Freiburg vor: Ehlers (Muskelzerrung), Siradze (Muskelverletzung) und Curri (Schienbeinprellung) wurden durch Günther, Dostalek und Klinka ersetzt.
Die Partie vor 11.500 Zuschauern im Wildparkstadion begann mit einem Paukenschlag: Keine drei Minuten waren gespielt, als Schwarz Dostalek im Mittelfeld den Ball abluchste. Vom Kapitän kam der Ball zu Carnell, der nach einem Dribbling auf Freis ablegte. Der Youngster ließ mit einem Rechtsschuss Aues Keeper Bobel keine Abwehrchance und erzielte seinen ersten Saisontreffer.
Allerdings verletzte sich Schwarz bei seinem Einsatz und musste wenige Minuten später gegen Staffelt ausgewechselt werden. Trotz des Ausfalls des Kapitäns blieb der KSC in der Folgezeit am Drücker. Aue tat sich sehr schwer gegen die Badener und kam kaum zu Torchancen. Das Becker-Team dagegen überbrückte bei eigenem Ballbesitz schnell das Mittelfeld und brachte so die zusammen mit Bochum beste Abwehr der 2. Bundesliga ein ums andere Mal in Bedrängnis. Aus einem Konter resultierte auch das 2:0. Kies mit einem Vorstoß auf der rechten Seite. Der Verteidiger legte quer auf Carnell, der mit einem fulminanten Distanzschuss aus rund 20 Metern genau in den rechten Winkel traf.
Aue wurde im Anschluss an das 0:2 etwas mutiger, doch bis auf eine Chance von Klinka, der mit dem langen Bein nur knapp an einer Hereingabe vorbeirutschte, sprang für die Sachsen nichts heraus. So ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.
Wie verwandelt kam Aue aus der Kabine. Viel früher wurde der Gegner nun attackiert, durch aggressives Forechecking am Aufbauspiel gehindert. Nach nur zwei gespielten Minuten gelang Klinka nach einem Miller-Patzer der Anchlusstreffer. Der KSC-Keeper ließ einen Kurth-Schuss abprallen. Aue wurde nun mutiger und witterte seine Chance. Allerdings nur bis zur 54. Minute. Dann stellte Freis nach Carnell-Vorarbeit den alten zwei-Tore-Abstand wieder her. Damit war den Auern der Zahn gezogen. Der KSC war nun wieder Herr im eigenen Stadion, Federicos 4:1 (63.) und das 5:1 (76.) durch Freis waren Ausdruck der Überlegenheit. Für Aue konnte Juskowiak nur noch Ergebniskorrektur betrieben (87.).
Der Karlsruher SC konnte erstmals ein Liga-Heimspiel gegen Erzgebirge Aue gewinnen. Dank des überzeugenden 5:2-Sieges springen die Badener zumindest bis Sonntag auf den Aufstiegsrang drei. Beim Karslruher SC überzeugte besonders das Duo Carnell und Freis.
Kicker-Online, 10.2.06:
Beim bislang einzigen Rückrundenspiel von Dresden in Freiburg (0:1) vor knapp zwei Wochen sah Csik die Ampelkarte. Für den Verteidiger brachte der Ex-"Löwen"-Spieler wie Trainer und jetzige Dynamo-Coach Peter Pacult die Hertha-Leihgabe Cagara. Zudem musste Lerchl weichen, für den Vorbeck als zweite Spitze in einem 4-4-2-System agieren sollte. Auf Seiten von 1860 nur eine personelle Änderung: Trainer Walter Schachner ersetzte nach dem 2:2 gegen Fürth Ledgerwood durch Milchraum.
Nachdem freiwillige Helfer den Platz größtenteils vom Schnee befreit hatten und ein Hubschrauber das Sportfeld "abtrocknete", waren die Bodenverhältnisse durchaus als nahezu normal zu bezeichnen.
Die Partie litt jedenfalls weniger als befürchtet unter Zufälligkeiten, was den spielerisch besseren Gästen durchaus entgegenkam. 1860 dominierte zumeist das Geschehen gegen das zunächst gehemmt wirkende Dresden und hatte auch die erste Tormöglichkeit, als Reisinger rechts im Strafraum Cagara versetzte und Kresic seinen Schrägschuss nur nach vorne abwehren konnte. Zum Glück für die Sachsen setzte kein "Löwe" nach (13.).
Dynamos erste nennenswerte Torannäherung durch Vorbeck parierte Ochs ohne große Mühe, ansonsten konnte die Pacult-Elf kaum einmal vielversprechend an oder in den gegnerischen Strafraum vordringen. Anders die Gäste, die nach einer tollen Kombination über Steffen Hofmann und den rechts durchgestarteten Meyer fast die Führung erzielt hätten: Shao nahm die Flanke des Schweizers aus 13 Metern volley, Kresic riss die Fäuste hoch und bewahrte seine Elf vor dem Rückstand (21.). Im Nachsetzen übersprang der Chinese die Nummer eins der Gelb-Schwarzen und touchierte ihn am Kopf. Nach kurzer Behandlungspause ging es für den Schlussmann weiter.
Bei der Heimelf blieb nach wie vor vieles Stückwerk, 1860 kontrollierte das Spiel weiterhin, freilich ohne zwingende Torchancen zu erarbeiten. Völlig überraschend deshalb die Führung der Sachsen: Ulich kam aus dem rechten Halbfeld zur Flanke, in der Mitte übersprang Vorbeck Baier und köpfte an den rechten Pfosten. Bröker setzte nach und staubte aus kürzester Distanz zum 1:0 ab (36.).
Zwei brenzlige Szenen hatten die Hausherren vor der Pause noch zu überstehen, bevor es mit der überaus glücklichen Führung in die Kabine ging: Steffen Hofmanns direkter Freistoß segelte ganz knapp am rechten Winkel vorbei (41.), und Reisinger hatte sein Visier bei seinem Kopfball aus fünf Metern um einen Meter zu weit links eingestellt (45.).
Mit Ersatzkeeper Horvat begann Dynamo den zweiten Durchgang - Kresic musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung doch raus. 
Wie erwartet verstärkte die Schachner-Elf weiter ihre Offensivbemühungen und drängte Dresden weit in die eigene Hälfte. Die erste Chance in den zweiten 45 Minuten aber hatte Bröker, der Ochs aus der Distanz prüfte (52.).
Danach aber hatten die Münchner zwei gute Ausgleichschancen: Zunächst lenkte Horvat Schäfers Geschoss über die Querlatte (56.), sah aber dann bei der unmittelbar folgenden Ecke, die er unterlief, nicht gut aus. Milchraum erwischte den Abpraller, platzierte seinen 14-Meter-Schuss aber genau auf den kroatischen Schlussmann (58.).
Gut zehn Minuten später musste 1860 dann einen weiteren Nackenschlag hinnehmen: Im Anschluss an einen Eckstoß flankte Langen hoch in den Strafraum. Votava hatte sich freigelaufen und überwand Torhüter Ochs mit einem platzierten Kopfball aus elf Metern ins rechte Eck (69.).
Kurz zuvor war bereits Adler für den glücklosen Shao eingewechselt worden, es folgten nun Tyce und Agostino für Milchraum und Lanzaat. Gegen die mit Mann und Maus verteidigende Heimelf warfen die "Löwen" alles nach vorn. Doch weder Adler und Steffen Hofmann bei einer Doppelchance schafften den Anschluss (76.), noch erhielten die Gäste nach klarem Foul Pergls an Reisinger einen Strafstoß (78.).
Etwas glücklich sicherte sich Dresden gegen 1860 drei ganz wichtige Zähler im Abstiegskampf. Quasi mit der ersten Torchance ging Dynamo gegen dominierende Münchner in Führung, der die Gäste vergeblich hinterherliefen. Der Treffer des Ex-60ers Votava Mitte des zweiten Durchgangs zog den Löwen dann endgültig die Zähne. Die Aufstiegschancen der Schachner-Elf sind damit weiter gesunken.

20. Spieltag   Zuschauer: 119 775 - 13 308 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 20 - 2,22 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
06.02.06 TSV 1860 München - SpVgg Greuther Fürth  2 : 2 ( 2 : 1 ) 35 400   2:1 - - -
29.03.06 Eintracht Braunschweig - Hansa Rostock  4 : 1 ( 3 : 0 ) 17 700   - - - -
03.02.06 VfL Bochum - LR Ahlen  3 : 0 ( 1 : 0 ) 12 000   - - - 3:1
05.02.06 SC Paderborn 07 - Energie Cottbus  0 : 0 ( 0 : 0 ) 4 386   - - - -
03.02.06 Sportfreunde Siegen - 1.FC Saarbrücken  0 : 4 ( 0 : 1 ) 7 848   - 3:2 0:2 -
05.02.06 Alemannia Aachen - SpVgg Unterhaching  1 : 0 ( 0 : 0 ) 18 632   2:3 5:1 - 3:1
03.02.06 Wacker Burghausen - Karlsruher SC  1 : 1 ( 0 : 1 ) 3 500   1:1 0:0 0:0 -
29.03.06 Offenbacher Kickers - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 10 509   - - - -
05.02.06 Erzgebirge Aue  - SC Freiburg  1 : 0 ( 1 : 0 ) 9 800   - - - -
      Zuschauer gesamt: 2 391 210 - 13 285 pro Spiel            
      Tore gesamt: 475 - 2,64 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                20   12    5    3  +  18    35-17       41
 2.( 3) Alemannia Aachen          20   12    2    6  +  15    38-23       38
 3.( 2) SpVgg Greuther Fürth      20   11    4    5  +   8    35-27       37
 4.( 4) Energie Cottbus           20    9    5    6  +   7    31-24       32
 5.( 6) Karlsruher SC             20    9    5    6  +   4    26-22       32
 6.( 5) SC Freiburg               20    9    4    7  +   3    26-23       31
 7.( 7) Wacker Burghausen         20    8    7    5  -   2    25-27       31
 8.( 8) SC Paderborn 07           20    8    5    7  +  10    29-19       29
 9.( 9) Hansa Rostock             20    8    4    8  +   1    29-28       28
10.(12) Erzgebirge Aue            20    7    7    6  +   1    18-17       28
11.(10) SpVgg Unterhaching        20    8    3    9  +   2    29-27       27
12.(13) Eintracht Braunschweig    20    8    3    9  +   2    24-22       27
13.(11) TSV 1860 München          20    7    6    7  +   1    27-26       27
14.(14) Sportfreunde Siegen       20    5    5   10  -   6    22-28       20
15.(18) 1.FC Saarbrücken          20    5    4   11  -  18    21-39       19
16.(15) Offenbacher Kickers       20    5    3   12  -  21    19-40       18
17.(17) Dynamo Dresden            20    4    5   11  -  12    21-33       17
18.(16) LR Ahlen                  20    3    7   10  -  13    20-33       16
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 5.2.06:
Aues Trainer Gerd Schädlich tauschte in seinem Team nach dem 1:1 gegen Burghausen gleich auf fünf Positionen. Kapitän Emmerich fehlte Rot-gesperrt, Trehkopf musste wegen Adduktorenbeschwerden passen. Außerdem mussten Heller, Günther und Klinka weichen. Dafür rückten Loose, Ehlers, Kurth, Siradze und Curri in die Mannschaft. Auf Seiten des SC Freiburg stellte Trainer Volker Finke seine Elf etwas offensiver auf als beim 1:0-Erfolg über Dynamo Dresden. Koejoe begann für Hermel.
Für die Sachsen begann das Spiel wunschgemäß. Nach einer Ecke von Curri verlängerte Siradze per Kopf zu Ehlers, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, zu vollstecken (8.). Auf dem dank der Rasenheizung gut bespielbaren Platz hatte der Sportclub in der Folge Probleme, zu seinem Spiel zu finden. Aber auch den Gastgebern gelang in der Offensive wenig, so dass spielerische Höhepunkte ausblieben und sich ein von vielen Zweikämpfen geprägtes Spiel entwickelte. Zahlreiche Fehlpässe auf beiden Seiten verhinderten oft geordneten Spielaufbau. Erst in den letzten Minuten vor der Pause wurde die Partie etwas munterer. Erst vergab Olajengbesi für die Freiburger nach Iashvili-Hereingabe (43.), dann hätte Liebers noch das 2:0 erzielen können, doch Walke war bei dem strammen Schuss aus 20 Metern auf dem Posten (44.).
Nach dem Wechsel waren die Freiburger zunächst die aktivere Mannschaft und brachten die Auer Defensive in Bedrängnis. Bobel ließ einen Schuss von Tanko abprallen, doch Mohamad, zu dem die Kugel sprang, konnte den Ball nicht kontrollieren (48.). Der Freiburger Druck verpuffte relativ schnell und Aue kontrollierte die Partie. Kapitän Juskowiak hätte nach einer guten Stunde fast das 2:0 erzielt, doch der Pole hämmerte einen Kopfball aus zehn Metern an die Querlatte (63.).
Erst in der Schlussviertelstunde übernahmen die Gäste das Kommando und drängten mächtig auf den Ausgleich. Doch Sanou und Matmour vergaben die besten Chancen für die Finke-Elf, die am Ende mit leeren Händen da stand.
Die Auer unterstreichen mit dem knappen 1:0-Erfolg ihre Heimstärke. Nur eine Niederlage musste die Schädlich-Elf in den zehn Spielen vor heimischen Publikum einstecken. Ganz anders dagegen die Freiburger Auswärtsbilanz. Zwei Siege in zehn Partien in der Fremde sind zu wenig für einen Aufstiegsplatz.
Kicker-Online, 29.3.06:
Im Kellerduell der beiden Traditionsmannschaften nahm Offenbachs Trainer Wolfgang Frank drei personelle Umstellungen vor: Im Vergleich zum 2:4 gegen Aachen kehrte Thier für Ramovic ins Tor zurück, Miljatovic und Pospischil vertraten die gesperrten Schumann (Gelb-Rot) und Wörle (Gelb). Dresdens Coach Peter Pacult beließ es bei einer Veränderung gegenüber dem 1:2 gegen Wacker Burghausen: Kukielka hatte seine Grippe auskuriert und spielte für Langen.
Die Anfangsphase am Bieberer Berg gehörte den heimischen Kickers, Dresden stand zunächst tief in der eigenen Hälfte. Nach acht Minuten setzte Sieger einen Freistoß aus zentraler Position an das rechte Außennetz, drei Minuten später schoss Dorn nur knapp am Dynamo-Gehäuse vorbei.
Die Dresdner überstanden den Anfangsdruck der Hessen aber ohne Schaden und konnten in der Folgezeit die Partie ausgeglichen gestalten. Beide Teams scheuten lange Zeit letztes Risiko, meistens spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, Torraumszenen und Chancen blieben so Mangelware. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten aber die Sachsen zwei hervorragende Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Zweimal kam Fröhlich frei zum Schuss, zweimal rettete OFC-Keeper Thier jeweils glänzend das Remis (43., 45.).
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine hitzige und umkämpfte Partie. Die Bedeutung der Begegnung ließ die Spieler verkrampfen, zusammenhängende Spielzüge waren Mangelware. Pech hatten die Offenbacher in der 78. Minute, als ein Volleyschuss von Judt nur die Querlatte des Dresdener Gehäuses streifte. So endete die Partie mit einem torlosen Remis.
Sowohl Kickers Offenbach, als auch Dynamo Dresden verpassten einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Der "Abstiegsgipfel" der beiden Traditionsmannschaften endete am Bieberer Berg mit einem torlosen Remis. Offenbach konnte damit auch das dritte Heimspiel in Folge nicht gewinnen, Dresden wartet seit drei Spielen auf einen "Dreier".

19. Spieltag   Zuschauer: 72 131 - 8 015 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 19 - 2,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
28.01.06 Erzgebirge Aue  - Wacker Burghausen 1 : 1 ( 0 : 0 ) 9 300   2:0 3:0 - -
29.01.06 SpVgg Unterhaching  - Sportfreunde Siegen 2 : 1 ( 1 : 1 ) 2 600   - - 2:2 -
28.01.06 1.FC Saarbrücken  - SC Paderborn 07 0 : 0 ( 0 : 0 ) 5 700   - - - -
29.01.06 Energie Cottbus - VfL Bochum 0 : 1 ( 0 : 0 ) 7 525   - - 2:1 -
29.01.06 LR Ahlen  - Eintracht Braunschweig 3 : 0 ( 3 : 0 ) 4 606   - - 1:2 -
29.01.06 Hansa Rostock - TSV 1860 München 3 : 1 ( 1 : 0 ) 14 000   - 3:0 1:4 2:2
29.01.06 SpVgg Greuther Fürth  - Offenbacher Kickers 2 : 0 ( 2 : 0 ) 6 100   - - - -
28.01.06 SC Freiburg  - Dynamo Dresden 1 : 0 ( 0 : 0 ) 12 000   - - - -
30.01.06 Karlsruher SC  - Alemannia Aachen 2 : 1 ( 2 : 0 ) 10 300   0:1 1:0 1:2 1:2
      Zuschauer gesamt: 2 271 435 - 13 283 pro Spiel            
      Tore gesamt: 455 - 2,66 pro Spiel            

 1.( 2) VfL Bochum                19   11    5    3  +  15    32-17       38
 2.( 3) SpVgg Greuther Fürth      19   11    3    5  +   8    33-25       36
 3.( 1) Alemannia Aachen          19   11    2    6  +  14    37-23       35
 4.( 4) Energie Cottbus           19    9    4    6  +   7    31-24       31
 5.( 6) SC Freiburg               19    9    4    6  +   4    26-22       31
 6.( 7) Karlsruher SC             19    9    4    6  +   4    25-21       31
 7.( 5) Wacker Burghausen         19    8    6    5  -   2    24-26       30
 8.( 8) SC Paderborn 07           19    8    4    7  +  10    29-19       28
 9.(10) Hansa Rostock             19    8    4    7  +   4    28-24       28
10.(11) SpVgg Unterhaching        19    8    3    8  +   3    29-26       27
11.( 9) TSV 1860 München          19    7    5    7  +   1    25-24       26
12.(13) Erzgebirge Aue            19    6    7    6      0    17-17       25
13.(12) Eintracht Braunschweig    19    7    3    9  -   1    20-21       24
14.(14) Sportfreunde Siegen       19    5    5    9  -   2    22-24       20
15.(15) Offenbacher Kickers       19    5    2   12  -  21    19-40       17
16.(18) LR Ahlen                  19    3    7    9  -  10    20-30       16
17.(16) Dynamo Dresden            19    4    4   11  -  12    21-33       16
18.(17) 1.FC Saarbrücken          19    4    4   11  -  22    17-39       16
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 28.1.06:
Nach der 1:3-Niederlage in Aachen stellte Aues Trainer Gerd Schädlich die Anfangsformation auf zwei Positionen um. Für den Gelb-gesperrten Mikolajczak spielte Günther, und Klinka ersetzte in der Offensive Curri.
Wacker-Coach Markus Schupp setzte nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen den SC Freiburg auf exakt die gleiche Startelf.
Die Hausherren erwischten den besseren Start und hätten bereits in der zweiten Minute in Führung gehen können. Nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte setzte sich Demir im Laufduell mit Vukovic durch, zielte aber bei seinem Linksschuss knapp neben den langen Pfosten. Doch der anfänglich ausgeübte Druck der Hausherren ließ sehr bald wieder nach, so dass sich Wacker in Ruhe ordnen und auf Konter lauern konnte.
Während die Schupp-Elf das Geschehen defensiv immer besser in den Griff bekam, agierte Aue zu diesem Zeitpunkt viel zu harmlos und ohne die zündende Idee, Wacker wirklich in Bedrängnis zu bringen. Erst in der 27. Minute kam Erzgebirge wieder gefährlich vor das Gäste-Tor. Liebers hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und von der Außenlinie auf Demir zurückgelegt. Doch der Angreifer fand bei seiner zweiten Möglichkeit in Wacker-Keeper Gospodarek seinen Meister. 
Nur kurze Zeit später tauchten die Gäste das erste Mal vor dem Tor von Erzgebirge-Keeper Bobel auf. Nach einem Ballverlust der Schädlich-Schützlinge schalteten die Gäste blitzschnell um, doch Bogavac scheiterte mit seinem Schuss vom Strafraum an Bobel (34.).
Doch das sollte auch die einzige Offensivaktion der Burghauser im ersten Durchgang bleiben, danach verlagerte sich der Tabellenneunte wieder ausschließlich aufs Kontern. So kam Aue in der 40. Minute noch zu einer letzten Chance vor der Pause, erneut stand Demir im Mittelpunkt des Geschehens. Juskowiak hatte aufgelegt, doch diesmal traf Demir mit seinem Linksschuss lediglich das Außennetz, so dass es mit dem torlosen Remis in die Pause ging.
Gleich nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste ihre zweite Chance zur Führung. Kneißl legte das Leder per Hacke auf für Krejci, der allein vor Keeper Bobel überlegt zum 0:1 einschob (47.). Doch dieser Treffer erhitzte die Gemüter der Zuschauer im Erzgebirge-Stadion. Zuvor war Kos nach einem Foulspiel von Bogavac zu Boden gegangen und konnte nicht mehr in den Angriff der Gäste eingreifen.
Aue zeigte sich lange Zeit geschockt und fand überhaupt keine Mittel gegen die defensiven Burghauser. Erst in der Schlussphase warfen die Schädlich-Schützlinge alles nach vorne, was den Gästen allerdings gute Kontermöglichkeiten brachte. So war es in der 82. Minute Bogavac, der mit seinem Schuss an Bobel scheiterte und die Vorentscheidung verpasste.
In der 88. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Heimelf doch noch belohnt: Lenze setzte einen Volley-Knaller an den rechten Pfosten. Von dort sprang der Ball gegen das Knie von Vukovic und trudelte zum Ausgleich über die Linie. Kurz darauf schwächte Emmerich seine Mannschaft noch, nachdem er nach einer Tätlichkeit mit Rot zum Duschen geschickt wurde.
Wacker Burghausen bleibt nach dem Remis im Mittelfeld der Liga, für Aue bringt der Punkt keine enorme Verbesserung der Tabellensituation. Die Schädlich-Elf bleibt weiterhin abstiegsgefährdet und muss nach dem Platzverweis in den kommenden Partien auf Kaptiän Emmerich verzichten.
Kicker-Online, 28.1.06:
Beim SC Freiburg gab es nach der 1:2-Niederlage in Burghausen folgende personelle Änderungen: Olajengbesi (nach Innenbandverletzung) und Hermel spielten an Stelle von Baltes und Kruppke. 
Dresdens neuer Trainer Peter Pacult brachte bei seinem Punktspieldebüt - die Partie des 18. Spieltages gegen Greuther Fürth war abgesagt worden - mit Pergl, Ulich, Votava und Rückkehrer Wagefeld gleich vier Winterneuzugänge. Torjäger Kennedy fehlte wegen Achillessehnenproblemen.
Freiburg übernahm von Beginn an die Initiative, Dresden achtete zunächst auf eine geordnete Defensive, aus der heraus zu schnellen Gegenstößen angesetzt werden sollte. Dynamo verteidigte sehr effizient, stand gut im Raum und gestattete Freiburg kein Durchkommen.
Und Dresden hatte nach einem Konter auch die erste gute Chance des Spiels: Fröhlich köpfte steil in den Lauf zu Ulich, der von der rechten Strafraumseite nach innen zum mitgelaufenen Bröker passte, doch Mohamad rettete in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Stürmer.
Freiburg wirkte zunehmend ratloser gegen die kompakte Abwehr der Sachsen, es fehlten die Ideen, das Überraschungsmoment, allerdings auch das Tempo, um Votava und Co. überrumpeln zu können. Auf der Gegenseite hatte aber auch Torhüter Walke im SC-Tor nichts zu tun, weil die Pacult-Elf nicht präzise genug nach vorne spielte, sich leichte Ballverluste gegen die keineswegs sattelfeste Abwehr der Breisgauer leistete.
Die Torhüter waren beschäftigungslos. Kein Team vermochte es, die gegnerische Defensive auszuhebeln. Das Tempo war nicht eben hoch, Höhepunkte gab es keine.
In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde Dresden immer mutiger, griff immer früher an und schob vom eigenen Strafraum weg. An der Harmlosigkeit im eigenen Offensivspiel änderte sich aber nichts. 
Freiburgs Trainer Volker Finke brachte zu Beginn der zweiten Hälfte mit Koejoe für Mohamad einen Stürmer für einen Abwehrspieler. Und nur eine Minute nach Wiederanpfiff gab's gleich eine Riesenchance für Koejoe! Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam der Angreifer aus sechs Metern frei zum Schuss, scheiterte aber an Kresic.
Beide Teams gingen nun viel höheres Tempo, zeigten größeres Temperament, spielten mutiger und schneller nach vorne.
Die nächste gute Chance hatte die Dresdener: Wagefeld schoss einen indirekt ausgeführten Freistoß aus fast 30 Metern stramm und flach aufs Tor, Walke konnte den Flatterball nicht festhalten, doch Lerchl scheiterte mit dem Nachschuss ebenfalls am Keeper.
Dresden wurde immer stärker, spielte couragiert nach vorne und kombinierte nun gefällig und schnell. Freiburg dagegen schien einerseits etwas überrascht von dem Druck der Sachsen, offenbarte zudem ungewohnte Abstimmungsprobleme in Defensive und Angriff. So war es erneut der Gast aus Dresden, der die Führung auf dem Fuß hatte: Lerchl wurde halbrechts von Fröhlich im Strafraum freigespielt, schoss aber freistehend aus 13 Metern links vorbei.
In der 67. Minute gab der 20-jährige Franzose Karim Matmour sein Zweitliga-Debüt und ersetzte Tanko im Freiburger Offensivspiel.
Die Breisgauer legten nun zu, erhöhten die Schlagzahl. Der Druck der Freiburger wurde immer stärker, Dresden stand zurückgedrängt am eigenen Strafraum, konnte sich nur schwer befreien. Sanou schoss mit links aus 23 Metern hoch aufs linke Eck, doch Kresic wehrte zur Ecke ab.
Dresden blieb bei den nun seltenen Gegenstößen aber gefährlich, so wehrte Walke mit einer tollen Parade einen Bröker-Schuss im rechten Eck ab.
Großes Pech hatten die Finke-Schützlinge in der 82. Minute: Iashvili legte vom Strafraum zurück auf Coulibaly, der aus 25 Metern mit einem strammen Schuss am linken Pfosten scheiterte.
Kurz darauf ging Freiburg aber dann doch in Führung: Nachdem Kresic einen Schuss aus elf Metern von Hansen noch klasse parieren konnte, war der Keeper gegen den Nachschuss von Iashvili ohne Chance (85.).
Eine Minute später flog Dresdens Csik wegen seinem zweiten Gelb-würdigen Foul mit Gelb-Rot vom Platz.
Dresden warf zwar in den letzten Minuten auch in Unterzahl alles nach vorne, Freiburg wehrte sich aber tapfer und erfolgreich, rettete den Sieg über dieZeit.
Nach einer spielerisch dürftigen ersten Hälfte zeigten beide Teams einen sehr temporeichen und unterhaltsamen zweiten Abschnitt mit dem besseren Ende für den SC Freiburg. Der Sieg des SCF ist auf Grund der deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause nicht unverdient, allerdings war Dresden nach einer taktisch und kämpferisch tollen Vorstellung in der ersten Hälfte und gutem Konterspiel in Hälfte zwei einem Remis nahe.

18. Spieltag   Zuschauer: 104 156 - 11 573 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 20 - 2,22 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
08.03.06 Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth  1 : 2 ( 0 : 1 ) 11 478   2:2 - - -
22.01.06 Offenbacher Kickers - Hansa Rostock  1 : 3 ( 1 : 1 ) 8 719   - - - -
20.01.06 TSV 1860 München - LR Ahlen  0 : 0 ( 0 : 0 ) 20 800   3:4 - - -
08.03.06 Eintracht Braunschweig - Energie Cottbus  0 : 1 ( 0 : 0 ) 14 400   - - - -
22.01.06 VfL Bochum - 1.FC Saarbrücken  3 : 0 ( 1 : 0 ) 15 177   - - - 3:2
22.01.06 SC Paderborn 07 - SpVgg Unterhaching 1 : 1 ( 0 : 0 ) 5 013   - - - -
24.01.06 Sportfreunde Siegen - Karlsruher SC  0 : 0 ( 0 : 0 ) 6 176   - - - -
20.01.06 Alemannia Aachen - Erzgebirge Aue 3 : 1 ( 1 : 0 ) 18 393   1:5 1:0 - -
20.01.06 Wacker Burghausen - SC Freiburg  2 : 1 ( 1 : 0 ) 4 000   - - 1:2 -
      Zuschauer gesamt: 2 199 304 - 13 576 pro Spiel            
      Tore gesamt: 436 - 2,69 pro Spiel            

 1.( 1) Alemannia Aachen          18   11    2    5  +  15    36-21       35
 2.( 2) VfL Bochum                18   10    5    3  +  14    31-17       35
 3.( 3) SpVgg Greuther Fürth      18   10    3    5  +   6    31-25       33
 4.( 4) Energie Cottbus           18    9    4    5  +   8    31-23       31
 5.( 8) Wacker Burghausen         18    8    5    5  -   2    23-25       29
 6.( 5) SC Freiburg               18    8    4    6  +   3    25-22       28
 7.( 6) Karlsruher SC             18    8    4    6  +   3    23-20       28
 8.( 7) SC Paderborn 07           18    8    3    7  +  10    29-19       27
 9.( 9) TSV 1860 München          18    7    5    6  +   3    24-21       26
10.(13) Hansa Rostock             18    7    4    7  +   2    25-23       25
11.(12) SpVgg Unterhaching        18    7    3    8  +   2    27-25       24
12.(10) Eintracht Braunschweig    18    7    3    8  +   2    20-18       24
13.(11) Erzgebirge Aue            18    6    6    6      0    16-16       24
14.(14) Sportfreunde Siegen       18    5    5    8  -   1    21-22       20
15.(15) Offenbacher Kickers       18    5    2   11  -  19    19-38       17
16.(16) Dynamo Dresden            18    4    4   10  -  11    21-32       16
17.(17) 1.FC Saarbrücken          18    4    3   11  -  22    17-39       15
18.(18) LR Ahlen                  18    2    7    9  - 13    17-30       13
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 20.1.06:
Aachens Trainer Dieter Hecking vertraute der Elf, die vor der Winterpause erfolgreich auftrat und die Tabellenführung ergatterte. So blieb für den wieder genesenen Torwart Straub nur der Bank auf der Platz, Nicht stand im Alemannen-Gehäuse.
Aue-Coach Gerd Schädlich musste auf den gesperrten Dostalek verzichten, dafür rückte Neuzugang Lenze in die Startelf. Der Ex-Frankfurter agierte hinter der Offensivreihe mit Curri, Juskowiak und Demir.
Aachen ging beherzt in die Partie und hatte gleich in der zweiten Minute durch einen Rösler-Drehschuss die erste Chance. Doch nach den engagierten Anfangsminuten ließ die Alemannia nach, Aue konnte die Partie so ausgeglichen gestalten. Nach einer halben Stunde hatte Curri mit einem Kopfball, der über Torwart Nicht, aber auch über das Alemannen-Gehäuse ging, Pech - ansonsten war von beiden Angriffsreihen nicht viel zu sehen. Bis zur 42. Minute: Da konnte Mikolajczak im letzten Moment noch vor Rösler klären, den anschließenden Eckball durch Reghecampf köpfte Klitzpera aber aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Netz. Fast hätte der Tabellenführer noch nachgelegt, doch ein Reghecampf-Freistoß aus 20 Metern landete am Querbalken des Erzgebirge-Tores.
Aue kam hellwach aus der Kabine und hatte durch Juskowiak in der 47. Minute nach einem Zuspiel von Curri einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Aachen agierte in dieser Phase nicht konzentriert genug, Erzgebirge überzeugte durch laufintensives Spiel und bereitete so der Hecking-Elf Probleme. In der temporeichen Partie hatte Aue durch einen Lenze-Freistoß die nächste Chance, Aachen antwortete im Gegenzug durch Meijer, der einen Flugkopfball nach Flanke von Rösler knapp am rechten Pfosten vorbeisetzte (53.). Nur zwei Minuten später hätte Rösler erhöhen können, bugsierte das Leder aber aus kurzer Distanz über das Tor. Nach einer knappen Stunde hatte Juskowiak den Ausgleich auf dem Kopf, der unbedrängte Aue-Stürmer nickte aber das Leder über das Tor. In der 62. Minute war es dann aber soweit, Demir drückte den Ball über die Linie, nachdem Klitzpera das Leder nach einer Flanke an den eigenen Pfosten gelenkt hatte.
Doch Aachen antwortete prompt. Nach einem Fehler von Trehkopf im Aufbauspiel kam der Ball auf die linke Seite zu Schlaudraff, der alleine auf Bobel zusteuerte und zum 2:1 traf. Aue probierte zwar noch einmal alles, doch die Alemannia konterte eine gute Viertelstunde vor Schluss geschickt. Schlaudraff drang von links in den Strafraum ein, wurde von Trehkopf zu Fall gebracht und Reghecampf verwandelte den Foulelfmeter sicher.
Aachen bleibt zu Hause eine Macht! Mit dem siebten Sieg aus neun Heimpartien kam der Tabellenführer nach der Winterpause glänzend aus den Startlöchern. Allerdings hatte die Alemannia gegen Aue ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe der 3:1-Erfolg unter Dach und Fach war. Der Hecking-Elf gelang gegen Erzgebirge Revanche sowohl für die Vorrunden-Niederlage (1:2) als auch für das 1:5 auf dem Tivoli in der vergangenen Saison.
Kicker-Online, 8.3.06:
Im Vergleich zum 2:0 in Paderborn musste Dresdens Coach Peter Pacult nur auf einer Position ändern: Für Ulich, dessen Frau am Spieltag ein Kind erwartete, stand die Berliner Leihgabe Cagara in der Startformation. Er besetzte die halblinke Mittelfeldposition.
Bei den Franken konnte Trainer Benno Möhlmann wieder auf Christian Timm, der zuletzt Muskelprobleme hatte, zurückgreifen. Für ihn musste im Gegensatz zum Heimspiel gegen Paderborn (1:1) Adlung im Sturm weichen. Für den am Oberschenkel verletzten Mittelfeldmann Andreasen rückte Page aus der Abwehrreihe ins Mittelfeld vor und Innenverteidiger Mijatovic kehrte zurück. Auf der linken Bahn musste Felgenhauer dem wieder fitten Danny Fuchs weichen.
Die Greuther Fürther begannen recht ballsicher und druckvoll. Die Dresdner kamen in den ersten 15 Minuten kaum einmal strukturiert in die Hälfte der Franken, wobei Hilbert und Danny Fuchs über die Außenbahnen mächtig Wirbel entfachten.
Für das Toreschießen war jedoch einmal mehr Christian Eigler zuständig, der seine kleine Flaute (drei Spiele ohne Tor) in der 9. Minute beendete. Seinen zwölften Saisontreffer erzielte der 22-Jährige per Kopf, weil er ein Missverständnis zwischen Keeper Horvat und Pergl eiskalt ausnutzte. In der Folgezeit hatten die Franken die Partie im Griff, die Sachsen wirkten geschockt, doch kämpfte sich die Pacult-Elf peu a peu ins Spiel zurück.
Ab der 25. Minute zogen die Schwarz-Gelben gar ein wahres Powerplay auf, weil sie die SpVgg mit aggressiven Zweikampfverhalten die Spielfreude nahmen. Die langen, wenig produktiven Bälle auf Kennedy wurden nun ersetzt durch bisweilen ansehnliche Kombinationen. Unmittelbar vor der Pause hätte Dynamo den Ausgleich erzielen müssen, doch SpVgg-Keeper Mavric reagierte gegen Kennedys Kopfball (41.) und Brökers Flachschuss (44.) bärenstark. Insofern war die Pausenführung für die Mannschaft von Coach Möhlmann ein wenig glücklich.
In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts wollten die Sachsen gleich wieder an die druckvolle Phase anknüpfen, die die Szenerie vor dem Wechsel prägte. Speziell mit Cagara auf der linken Seite zeigte sich ein Aktivposten, allein die präzisen Zuspiele in die Spitze fehlten. Die Franken besannen sich nach rund 55 Minuten wieder auf ihre kämpferischen Qualitäten und lauerten weiterhin auf Konter.
Allerdings verspielten die Franken ihre Ansätze derart dilettantisch, dass die Dresdner weiter an ihre Chance glaubten. In der 63. Minute war es dann schließlich nach zahlreichen Fehlern in der Defensive der Greuther Fürther passiert. Wagefeld legte den Ball per Lupfer nach links. Kleine und Benjamin Fuchs sprangen unmotiviert am Ball vorbei und dahinter freute sich Cagara - der Linksfuß drosch den Ball flach und humorlos in die Maschen.
Der Ausgleichstreffer verlieh den Hausherren weiterhin Flügel. Dresden merkte nun, dass gegen die seit vier Spielen sieglosen Fürther mehr drin war. Cagara säbelte nach einem weiteren Patzer von Mijatovic aus sechs Metern über den Ball (71.) und Fröhlich lupfte das Leder aus 14 Metern drüber (73.). In der Schlussphase wurden die Partie nun dramatisch, auch weil die Franken ihre allzu abwartende Haltung wieder aufgaben. Durch Eigler hätten sie fast die erneute Führung erzielt, doch der Mittelstürmer hämmerte den Ball aus 14 Metern an die Latte (75.). Fünf Minuten später stand Timm alleine vor Keeper Horvat, weil Pergl völlig unbedrängt über den Ball schlug, doch dem SpVgg-Stürmer versagten die Nerven.
Die behielt dann allerdings Eigler, als Schiedsrichter Gagelmann Pergls Stoß gegen Schröck als Elfmeter auslegte. Der Torjäger der Franken lief kurz an und verlud Horvat zum 2:1-Siegtreffer (87.). Damit war die Partie entschieden, auch wenn die Sachsen in den letzten Minuten alles nach vorne warfen.
Unter dem Strich gewannen die Franken glücklich mit 2:1. Die Greuther Fürther agierten vor allem in den ersten 30 Minuten druckvoll und kompakt, doch kämpften sich die Dresdner ins Spiel zurück und glichen durch Cagara aus. Dann allerdings schlug Eigler eiskalt zu und besorgte den ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. 

17. Spieltag   Zuschauer: 119 875 - 13 319 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
16.12.05 SpVgg Greuther Fürth  - SC Freiburg  1 : 2 ( 0 : 2 ) 6 100   - - 4:0 -
22.12.05 Sportfreunde Siegen - Erzgebirge Aue  0 : 1 ( 0 : 0 ) 7 000   - - - -
19.12.05 SC Paderborn 07 - Karlsruher SC  2 : 0 ( 0 : 0 ) 5 012   - - - -
16.12.05 VfL Bochum - SpVgg Unterhaching  1 : 0 ( 0 : 0 ) 11 773   - - - 4:0
18.12.05 Eintracht Braunschweig - 1.FC Saarbrücken  1 : 2 ( 0 : 0 ) 16 800   - - - -
16.12.05 TSV 1860 München - Energie Cottbus  2 : 3 ( 1 : 1 ) 28 100   1:0 - 3:0 1:0
18.12.05 Offenbacher Kickers - LR Ahlen  0 : 3 ( 0 : 1 ) 7 029   - - - -
22.02.06 Dynamo Dresden - Hansa Rostock  1 : 0 ( 0 : 0 ) 18 700   - - - -
18.12.05 Alemannia Aachen - Wacker Burghausen 2 : 0 ( 2 : 0 ) 19 361   3:1 0:1 2:3 -
      Zuschauer gesamt: 2 095 148 - 13 694 pro Spiel            
      Tore gesamt: 416 - 2,72 pro Spiel            

 1.( 2) Alemannia Aachen          17   10    2    5  +  13    33-20       32
 2.( 3) VfL Bochum                17    9    5    3  +  11    28-17       32
 3.( 1) SpVgg Greuther Fürth      17    9    3    5  +   5    29-24       30
 4.( 6) Energie Cottbus           17    8    4    5  +   7    30-23       28
 5.( 8) SC Freiburg               17    8    4    5  +   4    24-20       28
 6.( 4) Karlsruher SC             17    8    3    6  +   3    23-20       27
 7.(10) SC Paderborn 07           17    8    2    7  +  10    28-18       26
 8.( 5) Wacker Burghausen         17    7    5    5  -   3    21-24       26
 9.( 7) TSV 1860 München          17    7    4    6  +   3    24-21       25
10.( 9) Eintracht Braunschweig    17    7    3    7  +   3    20-17       24
11.(13) Erzgebirge Aue            17    6    6    5  +   2    15-13       24
12.(11) SpVgg Unterhaching        17    7    2    8  +   2    26-24       23
13.(12) Hansa Rostock             17    6    4    7      0    22-22       22
14.(14) Sportfreunde Siegen       17    5    4    8  -   1    21-22       19
15.(15) Offenbacher Kickers       17    5    2   10  -  17    18-35       17
16.(16) Dynamo Dresden            17    4    4    9  -  10    20-30       16
17.(17) 1.FC Saarbrücken          17    4    3   10  -  19    17-36       15
18.(18) LR Ahlen                  17    2    6    9  -  13    17-30       12
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 22.12.05:
Siegens Trainer Jan Kocian stellte sein Team im Vergleich zum 0:1 in Burghausen auf einer Position um: Für den Gelb-gesperrten Döring spielte Steffen Schmitt, Dama rückte in die Defensive zurück. Gleich drei Änderungen nahm Aues Coach Gerd Schädlich gegenüber dem 1:0 über Paderborn vor: Loose ersetzte in der Defensive den verletzten Kos (Rückenprobleme), Dostalek spielte für den gesperrten Günther (Gelb-Rot). Zudem verletzte sich unmittelbar vor dem Anpfiff Juskowiak, sodass Curri in den Angriff rückte und Liebers den freien Platz im Mittelfeld einnahm.
Beide Teams hatten auf dem tiefen Boden Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Eine Viertelstunde war bereits ereignislos verstrichen, als Siegen endlich aktiver wurde. Besonders Angreifer Spizak spielte nun in einigen Situationen seine höhere Grundschnelligkeit gegenüber seinem Gegenspieler Loose aus. Zählbares sprang bei den Versuchen aber nicht heraus.
Damit hatten die Siegener ihr Pulver für den ersten Durchgang aber auch schon verschossen. Bis zur Pause gelang kein einziger vernünftiger Angriffszug mehr. Auf der anderen Seite war Siegens Keeper Masic bis auf eine Szene beschäftigungslos: Einen strammen Freistoß von Trehkopf fischte der Publikumsliebling noch aus dem rechten Toreck (33.). Schiedsrichter Thomas Frank pfiff die schwache erste Halbzeit auf die Sekunde genau ab.
Der zweite Abschnitt sollte dann deutlich attraktiver werden. Grund war die frühe und überraschende Führung der Auer in der 49. Minute: Eine Heller-Flanke erwischte Curri vor Dosek, im Nachsetzen traf der Albaner zum 1:0 für die Sachsen.
Fortan war Feuer in der Partie. Siegen drückte nun auf den Ausgleich, Schmitt (53.) mit einem Distanzschuss und Dama per Freistoß (56.) hatten erste gute Möglichkeiten. Siegen Coach Kocian erhöhte in der 65. Minute den Druck und brachte mit Schoof einen zusätzlichen Stürmer.
Zwar hatte der Aufsteiger nun eine deutliche optische Feldüberlegenheit, doch die Lücke in der kompakten Auer Defensive fanden die Siegener nicht. Und ließ die beste Abwehr der Zweiten Liga dennoch einen Ball durch, war Keeper Bobel auf dem Posten. Der 29-Jährige machte auch kurz vor Abpfiff zwei dicke Chancen durch Schoof (90.) sowie Nemeth (90. + 2) zunichte. Aue verlegte sich nach dem Führungstreffer komplettt auf die Defensive, lediglich Demir hatte fünf Minuten vor Spielende eine Kontermöglichkeit, Neumann klärte aber für seinen bereits geschlagenen Keeper Masic. So blieb es am Ende beim knappen Sieg für Aue.
Dank einer konzentrierten Defensivleistung und einer nahezu hundertprozentigen Chancenverwertung gewinnt Erzgebirge Aue mit 1:0 bei den Sportfreunden aus Siegen. Dem Kocian-Team fehlten bei aller Feldüberlegenheit die Ideen, um den Auer Abwehrriegel zu knacken. Durch den Erfolg setzten sich die Sachsen ins Mittelfeld ab, Siegen überwintert auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.
Kicker-Online, 22.2.06:
Dresdens Trainer Peter Pacult wartete mit einer Änderung nach dem 0:1 in Braunschweig auf: Kapitän René Beuchel konnte nach auskurierter Muskelverletzung für Cagara im defensiven Mittelfeld etwas überraschend auflaufen. Auf vier Neue setzte Hansas Coach Frank Pagelsdorf nach dem 0:3 in Paderborn: Madsen, Gaede, Shapourzadeh und Cetkovic kamen für Bülow, Rydlewicz (Gelb-Sperre) sowie die verletzten Gledson (Adduktoren) und Hansen (Sprunggelenk) ins Team.
Die erste dicke Chance hatte der FC Hansa. Marcel Schied prüfte Dynamo-Keeper Horvat von der Strafraumgrenze, aber der Dresdener war auf dem Posten und entschärfte den Flachschuss (10.). Auf der anderen Seite hatte Dynamo die gefährlichste Szene bei einem Volley-Schuss von Ulich aus 20 Metern, aber Hansa-Keeper Schober hatte keine Mühe, den Ball sicher zu fangen (28.).
In den ersten 45 Minuten prägten viele Zweikämpfe im Mittelfeld das Geschehen. Beide Teams gingen das Derby sehr engagiert an, die spielerische Linie fehlt jedoch bislang. Dresden brauchte eine gute Viertelstunde, um sich auf die bis dahin überlegenen Rostocker einzustellen. Gegen Ende der ersten Hälfte erspielte sich Dynamo ein leichtes Übergewicht. Meist waren die Akteure jedoch am Strafraum mit ihrem Latein am Ende.
Nach der Pause hatte Dynamo die erste hunderprozentige Chance: Wagefeld hebelte mit einem Doppelpass mit Ulich die Rostocker Verteidigung aus, doch der Ex-Nürnberger schoss freistehend weit über den Kasten (52.).
Nach einer Stunde konnten sich die Sachsen bei ihrem Torhüter Horvat bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nach Flanke von Brecko stand der eben erst eingewechselte di Salvo frei, doch seinen Kopfball wehrte Horvat mit einer Glanztat ab. Nur Sekunden später musste der Keeper gleich zweimal gegen Schied und Cetkovic retten.
Doch die Führung erzielte Dresden mit einem schnellen Tempogegenstoß. Kukielka schickte den eingwechselten Langen auf der rechten Bahn. Seine Flanke nahm Wagefeld direkt und ließ Schober mit einem Linksschuss keine Chance (68.). In der Folge blieb Dynamo die effektivere Mannschaft und brachte die knappe Führung mit viel Engagement über die Zeit. Dem FC Hansa fehlten in der Schlussphase die Mittel, die vielbeinige Defensive der Dresdner in echte Verlegenheit zu bringen.
Der "Dreier" bringt Dynamo neue Hoffnung im Abstiegskampf. Nur ein Zähler trennt die Sachsen noch vom rettenden Ufer. Rostock muss sich dagegen nach der dritten Niederlage in Folge wieder nach unten orientieren. Mit dem Aufstieg haben die Ostseestädter in dieser Verfassung nichts zu tun.

14.12.05 LR Ahlen - Hansa Rostock  -  Nachholespiel vom 14.Spieltag
14.12.05 1.FC Saarbrücken - Dynamo Dresden  -  Nachholespiel vom 14.Spieltag
16. Spieltag   Zuschauer: 82 383 - 9 154 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 17 - 1,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
11.12.05 Wacker Burghausen - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 8 714   - - - 0:2
09.12.05 Hansa Rostock  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 2 ( 0 : 1 ) 13 000   - - - -
09.12.05 LR Ahlen  - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 3 819   2:0 - - -
11.12.05 Energie Cottbus  - Offenbacher Kickers 1 : 2 ( 0 : 1 ) 7 950   - - - -
11.12.05 1.FC Saarbrücken  - TSV 1860 München 0 : 0 ( 0 : 0 ) 7 000   4:1 - - -
11.12.05 SpVgg Unterhaching  - Eintracht Braunschweig 1 : 0 ( 1 : 0 ) 5 500   - - - -
11.12.05 Karlsruher SC  - VfL Bochum 4 : 2 ( 1 : 1 ) 15 700   - - - 4:1
09.12.05 Erzgebirge Aue  - SC Paderborn 07 1 : 0 ( 1 : 0 ) 8 700   - - 1:2 2:1
12.12.05 SC Freiburg  - Alemannia Aachen 0 : 2 ( 0 : 2 ) 12 000   - - 1:1 -
      Zuschauer gesamt: 1 975 273 - 13 717 pro Spiel            
      Tore gesamt: 395 - 2,74 pro Spiel            

 1.( 2) SpVgg Greuther Fürth      16    9    3    4  +   6    28-22       30
 2.( 3) Alemannia Aachen          16    9    2    5  +  11    31-20       29
 3.( 1) VfL Bochum                16    8    5    3  +  10    27-17       29
 4.( 8) Karlsruher SC             16    8    3    5  +   5    23-18       27
 5.(10) Wacker Burghausen         16    7    5    4  -   1    21-22       26
 6.( 4) Energie Cottbus           16    7    4    5  +   6    27-21       25
 7.( 7) TSV 1860 München          16    7    4    5  +   4    22-18       25
 8.( 5) SC Freiburg               16    7    4    5  +   3    22-19       25
 9.( 6) Eintracht Braunschweig    16    7    3    6  +   4    19-15       24
10.( 9) SC Paderborn 07           16    7    2    7  +   8    26-18       23
11.(12) SpVgg Unterhaching        16    7    2    7  +   3    26-23       23
12.(11) Hansa Rostock             16    6    4    6  +   1    22-21       22
13.(14) Erzgebirge Aue            16    5    6    5  +   1    14-13       21
14.(13) Sportfreunde Siegen       16    5    4    7      0    21-21       19
15.(15) Offenbacher Kickers       16    5    2    9  -  14    18-32       17
16.(16) Dynamo Dresden            16    3    4    9  -  11    19-30       13
17.(17) 1.FC Saarbrücken          16    3    3   10  -  20    15-35       12
18.(18) LR Ahlen                  16    1    6    9  -  16    14-30        9
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 9.12.05:
Nach dem 0:1 in Bochum wechselte Aues Coach Gerd Schädlich auf vier Positionen Personal aus: Für Loose, Kurth, Liebers und Dostalek rotierten Kos, Heller, Curri und Mikolajczak ins Team. Paderborns Trainer Jos Luhukay brachte nach dem 1:3 gegen Burghausen einen Neuen: Für Dragusha spielte Schüßler.
Erzgebirge legte gleich los wie die Feuerwehr: Schon in der zweiten Minute brannte es nach einem guten Angriff über die linke Seite im Strafraum der Gäste, doch Bollmann konnte im letzten Moment klären.
Nur eine Minute später ging es wieder über den Flügel, diesmal über rechts: Heller flankte auf Juskowiak, der per Kopf zurücklegte. Klinka stand in der Mitte völlig frei und traf per Linksschuss flach ins linke untere Eck.
Das Tor gab den Sachsen Rückenwind, doch trotz Vorteilen im Mittelfeld war das Anspiel in die Spitze zu fehlerhaft. Allmählich befreite sich der SC und hatte seinerseits seine erste Möglichkeit: Bollmann stieg nach einem Freistoß von links fünf Meter vor dem Tor unbedrängt hoch, doch Bobel konnte den zwar scharfen, aber unplatzierten Kopfball noch an die Latte lenken (14.).
Und erneut nach einem Standard wurde es wieder gefährlich für die Hausherren: Nach einer Ecke lieferte Bollmann zum zweiten Mal einen Nachweis seiner Kopfballstärke - Mikolajczak klärte auf der Linie (22.).
Paderborn drängte, Aue suchte sein Heil in Kontern, die aber ungenau verpufften. Der nächste Höhepunkt war nicht spielerischer Art: Kos bekam auf der rechten Außenlinie bei einem Zweikampf de Graefs Ellenbogen an den Kopf, doch das Spiel lief weiter. SC-Kapitän Müller schnappte sich das Leder, und Erzgebirges Günther nahm am Mittelkreis Revanche, indem er Müller von hinten in die Beine sprang – Schiedsrichter Winkmann zückte die Rote Karte (34.). Aues Coach Gerd Schädlich reagierte sofort: Mittelfeldspieler Liebers kam für Stürmer Helbig.
Es war nun viel Hektik im Spiel, neben dem Platzverweis verwarnte der Unparteiische noch vier weitere Akteure. Die letzte Chance vor der Pause hatte Müller, doch Kos und Curri verhinderten in Gemeinschaftsarbeit den Ausgleich (42.).
Nach dem Wechsel versuchte Paderborn, seine Überzahl und seine spielerische Überlegenheit umzumünzen. De Graef stand halblinks völlig frei, vergab aber aus zehn Metern kläglich (49.). Aue fightete, kämpfte um jeden Ball, hatte aber bei einem Kopfball des eingewechselten Dragusha (57.) und Ndjengs Knaller (60.) brenzlige Szenen zu überstehen.
Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe tauchte dann Kruse gegen Juskowiaks Kopfball rechtzeitig runter (63.). 
Die Schlussphase gehörte dann eindeutig dem SC, der aber im Abschluss ohne Fortune agierte und des Öfteren im starken Erzgebirge-Keeper Bobel seinen Meister fand. Gegen Dragushas Kopfbälle hielt Bobel (70., 81.), Müller schoss knapp vorbei (78.).
In einer Partie auf durchschnittlichem Niveau holte Erzgebirge drei wichtige Zähler gegen Paderborn. Nach Aues Blitztor dominierte in der Folge Paderborn, nutzte aber seine Chancen nicht. Nach Günthers Platzverweis spielten die Gäste 55 Minuten in Überzahl, ein echter Vorteil entsprang daraus aber nicht. Mit dem Sieg setzt sich Aue ins Mittelfeld ab und steht nun mit zwei Zählern weniger direkt hinter Paderborn.
Kicker-Online, 9.12.05:
Nach dem 0:2 in Fürth setzte LR-Coach Paul Linz Ndjeng, Book, Ketelaer und Omerbegovic auf die Bank. Dafür standen Keidel, Racanel, Svitlica und Thioune auf dem Feld. Auf der anderen Seite brachte Dynamos Trainer Christoph Franke nach dem 1:1 gegen Cottbus Vorbeck für Kennedy.
Dynamo übernahm nach zehn ereignislosen Minuten das Kommando. Langen, der seine Verteidigerrolle in der Anfangsphase sehr offensiv interpretierte, hatte die erste gute Möglichkeit, scheiterte aber nach Sololauf an LR-Keeper Reus (13.).
Während die Linz-Elf in der Offensive weitgehend ineffektiv agierte und zunächst nicht gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte, nahm Dresden weiter Fahrt auf: Bröker scheiterte allein vor dem Gehäuse an Ahlens Nummer eins und der Schlussmann reagierte Sekunden später ebenso glänzend bei Fröhlichs Knaller aus der Distanz als auch bei Vorbecks Nachschuss (25.).
Nach einer guten halben Stunde Aufregung im Strafraum von Dynamo, als Langeneke zu Fall kam und die Heimelf Strafstoß reklamierte, doch der Unparteiische Stachowiak ließ weiterspielen (33.).
Danach ereigneten sich im Wersestadion in einem kampfbetonten Spiel vor der Pause keine weiteren nennenswerten Szenen - vor allem die Gastgeber enttäuschten in einem mäßigen ersten Durchgang.
Nach der Pause tauchte Thioune plötzlich allein vor Dresdens Torhüter Kresic auf, doch symptomatisch für die Leistung der LR-Offensive bis dorthin mutierte sein Abschluss aus zehn Metern eher zu einer Rückgabe (51.).
Auf der Gegenseite verhinderte erneut Reus gegen Angreifer Bröker den Rückstand (54.).
In einer weiterhin vom Kampf bestimmten Begegnung hatten die Sachsen dann ihr Pulver verschossen, Ahlen wurde nun besser und kam zu Chancen: Bambas Kopfball nach Racanel-Flanke flog knapp am Kasten vorbei (59.), Reus stand bei Thiounes Kopfball richtig (68.), und Kaluznys Flachschuss flog nur um Zentimeter links vorbei (74.).
Der eingewechselte Pole war es auch, der die letzte Möglichkeit zum Sieg aus dem Getümmel heraus vergab (83.).
Das Abstiegsduell im Wersestadion endete mit einem leistungsgerechten Remis. In einer Partie mit zwei verschiedenen Halbzeiten dominierten zunächst die Gäste, während im zweiten Durchgang Ahlen Vorteile hatte. Nach der Punkteteilung bleiben beide Teams weiter im Keller stecken.
Dresdner Neueste Nachrichten, 12.12.05: Personalnot verschärft sich
Dresden/Ahlen. Ein Auswärtspunkt bei einem direkten Konkurrenten ist normalerweise nicht schlecht. Doch das 0:0 beim LR Ahlen löste bei Dynamo wenig Freude aus, denn der dringend benötigte "Dreier" wollte wieder nicht gelingen. Eine starke Halbzeit, in der die Gäste das Spiel klar bestimmten, war zu wenig, um den Abstand zum rettenden Ufer zu verringern. Nur dank der Heimniederlage der Rostocker ist er mit sechs Punkten gleich geblieben. Zudem trübten weitere Ausfälle die Stimmung vor dem Nachholspiel beim 1. FC Saarbrücken. 
Mittelfeldspieler Christian Fröhlich fühlte sich als schwarz-gelbes Eichhörnchen zwar "besser als in den letzten Wochen, als wir mit leeren Händen dastanden", doch "schön wird das Weihnachtsfest mit Sicherheit nicht mehr". Für ihn ist klar: Mindestens vier Punkte aus den letzten beiden Spielen in Saarbrücken und gegen Rostock müssen her - "dann hätten wir Tuchfühlung zum Strich". Mit sechs Punkten Rückstand in die Winterpause gehen möchte er auf keinen Fall.
Um das Horrorszenario zu verhindern, muss sich die Truppe einiges einfallen lassen. Denn am Mittwoch wird die Aufgabe, nach elf sieglosen Spielen endlich einmal wieder die volle Punktzahl zu holen, noch schwerer als im Wersestadion. Kapitän René Beuchel fällt aus, weil er am Freitag zum fünften Mal in dieser Saison den gelben Karton sah. Hinter Dennis Cagara und Joshua Kennedy (beide Zerrung) stehen große Fragezeichen. Cagara musste in Ahlen schon nach 25 Minuten raus, weil nichts mehr ging. Der Däne begab sich zwar sofort in physiotherapeutische Behandlung, doch Wunder kann Masseur Thomas Jurisch auch nicht vollbringen. Kennedy hatte sich schon am Donnerstagabend beim Training verletzt und stand nur pro forma als Einwechsler auf dem Spielberichtsbogen. Finster sieht es nach wie vor auch im Fall von Karsten Oswald (Bänderdehnung, Knieprobleme) aus. Und zu allem Übel steht wohl auch Talent Silvio Bär aus der Landesliga-Mannschaft nicht zur Verfügung. "Er hat muskuläre Probleme und eine Woche nicht trainiert. Deswegen konnte er am Sonnabend nicht spielen", sagte Trainer Jan Seifert. Der Ex-Profi selbst könnte übrigens auch nicht einspringen, um beispielsweise Mariusz Kukielka für das Mittelfeld freizubekommen. "Bei mir geht im Moment gar nichts mehr, ich habe Muskelschmerzen, die kriegst du mit Tabletten oder Spritzen auch nicht weg. Beim Knie oder Knöchel wäre das vielleicht gegangen", bedauerte Seifert. Ihm fiel spontan nur eine Lösung ein, falls bei Kennedy tatsächlich nichts mehr gehen sollte: "Dann muss eben der ,Heid' spielen." 
Doch bevor Steffen Heidrich (38) noch einmal die Töppen schnürt oder gar Co-Trainer Sven Köhler (39) sein Comeback gibt - beide sind noch gut trainiert und erfahrene Mittelfeldstrategen - sollte noch einmal über Witold Wawrzyczek nachgedacht werden. Auch Michael Lerchl ist - anders als Alexander Ludwig - als "Wadenbeißer" im defensiven Mittelfeld vorstellbar. 
Wie er auf die neuen Hiobsbotschaften reagieren wird, wusste Christoph Franke auch noch nicht. Schon in Ahlen hatte er mit düsterer Miene auf die nicht eben proppevolle Wechselbank geschaut, als die Westfalen seine Schwarz-Gelben nach der Pause in die eigene Hälfte drückten. "Wir haben draußen gestanden und uns gefragt: Was können wir denn noch machen?"

07.12.05 Sportfreunde Siegen - SC Freiburg  -  Nachholespiel vom 14.Spieltag
15. Spieltag   Zuschauer: 140 457 - 15 606 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 28 - 3,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
02.12.05 SpVgg Greuther Fürth  - LR Ahlen  2 : 0 ( 0 : 0 ) 4 900   1:0 2:0 1:1 3:2
04.12.05 SC Freiburg  - Hansa Rostock  2 : 2 ( 1 : 1 ) 14 200   0:0 4:1 - 4:0
04.12.05 SC Paderborn 07 - Wacker Burghausen 1 : 3 ( 1 : 1 ) 6 443   - - - -
04.12.05 VfL Bochum - Erzgebirge Aue  1 : 0 ( 0 : 0 ) 15 068   - - - -
02.12.05 Eintracht Braunschweig - Karlsruher SC  1 : 0 ( 0 : 0 ) 16 900   - - 1:2 -
04.12.05 TSV 1860 München - SpVgg Unterhaching 1 : 4 ( 0 : 2 ) 50 000   2:2 - - -
04.12.05 Offenbacher Kickers - 1.FC Saarbrücken  2 : 3 ( 2 : 1 ) 7 471   - 2:3 2:3 -
05.12.05 Dynamo Dresden - Energie Cottbus  1 : 1 ( 1 : 1 ) 13 761   0:1 - - -
02.12.05 Sportfreunde Siegen - Alemannia Aachen 2 : 2 ( 1 : 1 ) 11 714   - - - -
      Zuschauer gesamt: 1 892 890 - 14 021 pro Spiel            
      Tore gesamt: 378 - 2,8 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                15    8    5    2  +  12    25-13       29
 2.( 7) SpVgg Greuther Fürth      15    8    3    4  +   5    26-21       27
 3.( 2) Alemannia Aachen          15    8    2    5  +   9    29-20       26
 4.( 3) Energie Cottbus           15    7    4    4  +   7    26-19       25
 5.( 5) SC Freiburg               15    7    4    4  +   5    22-17       25
 6.( 9) Eintracht Braunschweig    15    7    3    5  +   5    19-14       24
 7.( 4) TSV 1860 München          15    7    3    5  +   4    22-18       24
 8.( 6) Karlsruher SC             15    7    3    5  +   3    19-16       24
 9.( 8) SC Paderborn 07           15    7    2    6  +   9    26-17       23
10.(11) Wacker Burghausen         15    6    5    4  -   2    20-22       23
11.(10) Hansa Rostock             15    6    4    5  +   2    21-19       22
12.(14) SpVgg Unterhaching        15    6    2    7  +   2    25-23       20
13.(12) Sportfreunde Siegen       15    5    4    6  +   1    21-20       19
14.(13) Erzgebirge Aue            15    4    6    5      0    13-13       18
15.(15) Offenbacher Kickers       15    4    2    9  -  15    16-31       14
16.(16) Dynamo Dresden            15    3    3    9  -  11    19-30       12
17.(18) 1.FC Saarbrücken          15    3    2   10  -  20    15-35       11
18.(17) LR Ahlen                  15    1    5    9  -  16    14-30        8
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 4.12.05:
VfL-Coach Marcel Koller vertraute exakt der Startelf, die beim 4:0 in Burghausen begonnen hatte. So spielten also Colding und Meichelbeck erneut auf den defensiven Außenbahnen. Beide kamen in Burghausen in die erste Elf zurück und nutzten ihre Chance.
Aue-Trainer Gerd Schädlich stellte seine Anfangself gegenüber dem 0:2 gegen Braunschweig gleich auf vier Positionen um. Für den Gelb-gesperrten Kos rückte Loose in die Abwehr, und Kurth fing für den angeschlagenen Heller (Bänderdehnung) an. Zudem ersetzten Helbig und Liebers Demir sowie Mikolajczak.
Gleich zu Beginn der Partie nahm der Aufstiegsaspirant aus Bochum das Heft in die Hand und setzte die Gäste unter Druck. Folglich gehörte auch die erste echte Torchance den Hausherren: Nach einem Freistoß von der linken Seite kam in der Mitte der aufgerückte Maltritz völlig frei an den Ball. Doch der Bochumer erwischte das Leder unglücklich mit der Schulter, so dass das Leder haarscharf am linken Winkel vorbeiflog (2.).
Auch in der Folgezeit beherrschte die Koller-Elf das Spielgeschehen, Aue konnte sich nur selten aus der Umklammerung des VfL befreien. In der 12. Minute wurde es schon wieder gefährlich vor dem Tor der Sachsen. Kapitän Zdebel hatte sich gegen zwei Abwehrspieler im Sechzehner durchgesetzt, seinen trockenen Rechtsschuss konnte Erzgebirge-Schlussmann Bobel allerdings zur Ecke klären (12.).
Nach der ersten Viertelstunde verlor der Bundesliga-Absteiger zusehends die Kontrolle über die Gäste, die nun selbst vermehrt vor dem Tor der Bochumer auftauchten. Doch in der Defensive standen die Koller-Schützlinge kompakt, so dass die Angriffsbemühungen der Gäste meist an der Strafraumlinie ihr Ende fanden.
Bochum agierte weiterhin ohne die nötige Durchschlagskraft, die gewohnte Offensivstärke des VfL war nicht zu erkennen. Lediglich durch Standardsituationen kamen die Hausherren zu guten Möglichkeiten. Kurz vor der Pause war es Misimovic, der einen Freistoß aus gut zwanzig Metern auf Drsek zirkelte, doch der Abwehrrecke verpasste das Leder um Haaresbreite, so dass es zur Halbzeit beim torlosen Remis blieb.
Nach dem Seitenwechsel blieb Bochum das spielbestimmende Team, obwohl Aue mit einem Konter die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte. Klinka setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte das Leder in die Mitte. Dort hatte VfL-Keeper Skov-Jensen aufgepasst und kam vor dem einschussbereiten Helbig an die Kugel (49.).
Danach blieb es weiterhin ein Spiel ohne große Höhepunkte, in dem Bochum nicht die richtigen Mittel fand, die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Begegnung spielte sich demnach weitestgehend im Mittelfeld ab.
Erst eine Viertelstunde vor Spielende erzielten die Bochumer das für sie erlösende 1:0. Zunächst konnte die Hintermannschaft der Gäste einen Distanzschuss noch abblocken, doch das Leder sprang direkt vor die Füße von van Hout, der die Kugel wuchtig in die Maschen drosch.
Bis zum Spielende taten die Gastgeber nicht mehr als nötig und schaukelten den kanppen Vorsprung problemlos über die Zeit.
Der VfL Bochum ist durch das 1:0 gegen Erzgebirge Aue neuer Spitzenreiter der Zweiten Liga. Die Schädlich-Elf hingegen verliert etwas an Boden und kommt der Abstiegszone gefährlich nahe.
Sächsische Zeitung, 5.12.05: Das Abwehrbollwerk hält nur 75 Minuten
Der FC Erzgebirge Aue muss sich in der 2. Fußball-Bundesliga weiter nach unten orientieren. Beim Bundesliga-Absteiger und neuen Tabellenführer VfL Bochum unterlagen die Westsachsen gestern mit 0:1 (0:0). Dabei konnten die Schützlinge von Trainer Gerd Schädlich lange auf einen Punktgewinn hoffen, doch nach 75 Minuten durchbrach der Belgier Joris van Hout mit einem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze das Abwehrbollwerk der Gäste.
„Das war eine unnötige, ärgerliche Niederlage“, sagte Abwehrspieler René Trehkopf nach dem Schlusspfiff. Die erste Viertelstunde gehörte den Gastgebern, die bereits nach 40 Sekunden durch einen Kopfball des früheren Hamburgers Marcel Maltritz hätten in Führung gehen können. Die nächste gute Möglichkeit erspielte sich VfL-Kapitän Thomas Zdebel (10.), der im Strafraum gleich drei Auer aussteigen ließ, aber in FCE-Torhüter Tomasz Bobel seinen Meister fand. „Nach der Anfangsphase war mir Angst und Bange“, bekannte Schädlich.
Die Auer Abwehr, mit zwölf Gegentreffern die beste der Liga, hielt der Anfangsoffensive der Westdeutschen stand, nach und nach gestalteten die Gäste die Begegnung sogar offen. Einen Günther-Freistoß (20.) lenkte Bochums Keeper Peter Skov-Jensen mit den Fingerspitzen über die Latte. Weitere aussichtsreiche Kontermöglichkeiten spielten die Westsachsen aber mehr oder weniger halbherzig zu Ende. „Wir haben unsere Angriffe viel zu schlecht ausgespielt“, resümierte der Auer Coach.
Der zweite Durchgang offenbarte dasselbe Bild. Der Bundesliga-Absteiger bemühte sich im Spiel nach vorn, fand aber gegen die wieder einmal sehr kompakt stehende Auer Hintermannschaft kein Mittel. Die Schädlich-Elf wartete ihrerseits geduldig auf Konter und besaß durch Helbig (49.) eine Chance, der eine Eingabe von Tomas Klinka verpasste. Vom Favoriten und ehemaligen Uefa-Cup-Teilnehmer war nicht viel zu sehen. Nach einer Stunde entkam Edu seinem „Schatten“ Trehkopf, doch seinen Schuss setzte der VfL-Stürmer weit neben den Kasten. Wenig später machte es van Hout (75.) besser, der Bobel freistehend keine Chance ließ.
Vogtland-Anzeiger, 5.12.05: Auer Mannschaft agiert zu passiv
Zu einem verdienten 1:0-Arbeitssieg kam der VfL Bochum im Zweitligapunktspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Eine reichliche Viertelstunde vor Schluss erzielte van Hout den Siegtreffer für den Aufstiegsfavoriten. Die Gäste aus dem Erzgebirge wachten erst danach richtig auf – zu spät. 
Der VfL Bochum startete wie die Feuerwehr. Bereits nach 29 Sekunden setzte Maltritz einen Kopfball knapp über das Tor. In der 10. Minute lief Zdebel mit dem Ball am Fuß zwischen Emmerich und Dostalek in Richtung des von Bobel gehüteten Gehäuses, dieser verhinderte mit einer Klasseparade die frühe Führung der Bochumer. Schon zwei Minuten später mussten die Erzgebirger erneut durchatmen, als Looses Kopfballabwehr zu kurz geriet und VfL-Stürmer van Hout scheiterte. 
Die ersten gefährlichen Aktionen der Gäste resultierten aus Freistößen. Günthers Versuch konnte der Bochumer Keeper Skov-Jensen zur Ecke klären (20.), fünf Minuten später schoss Trehkopf knapp vorbei. Nun taute die Auer Mannschaft ein wenig auf, die bis dahin wüsten Angriffe des VfL ebbten ab. 
Kurz vor der Pause drehten die Bochumer noch einmal auf. Drsek verfehlte eine Flanke zwei Meter vor dem Tor knapp (41.) und Trojan brachte das Kunststück fertig, ebenfalls mit dem Kopf, den Ball aus Nahdistanz nicht im Auer Tor unterzubringen, Kurth klärte auf der Linie. 
Auch nach dem Wechsel begann die Heimmannschaft – bei jetzt einsetzendem Dauerregen und glattem Untergrund – aggressiv. Aue war nach wie vor nur selten zu Gast in Nähe des Bochumer Strafraums, hielt aber hinten dicht – bis zur 74. Minute. In dieser wurde Trehkopf angeschossen, van Hout netzte überlegt ein, Torwart Bobel hatte keine Abwehrchance. 
Jetzt versuchten die Gäste noch einmal alles. Eine Flanke von Mikolajczak erreichte Juskowiak, der legte quer auf Kurth, der den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle brachte – der beste Auer Angriff im Spiel. 
Anschließend setzte Trainer Gerd Schädlich alles auf eine Karte, brachte Curri und Demir für Dostalek und Klinka. Die Gäste hatten jetzt vier Stürmer auf dem Platz. Allein es fehlte das Durchsetzungsvermögen im Angriff, so dass die Bochumer, abgesehen von einem Mikolajczak-Schuss, nichts mehr auszustehen hatten. 
„Es hat sich gerächt, dass wir zu passiv agiert haben. In den ersten zehn Minuten musste man Angst haben, dass wir in Rückstand geraten, danach haben wir das Spiel weitgehend ausgeglichen gestalten können. Aber erst nach dem Tor wurde meine Mannschaft aktiver“, resümierte Gerd Schädlich.
Kicker-Online, 5.12.05:
Dresden, das am letzten Spieltag witterungsbedingt pausieren musste, begann im Vergleich zum 2:3 gegen Unterhaching auf drei Positionen verändert. Dynamo-Coach Christoph Franke griff zunächst nicht auf die wegen einer Grippe geschwächten Brinkmann und Vorbeck zurück, auch Wawrzyczek musste auf der Bank Platz nehmen. Csik, Ludwig und Bröker rückten in die Startelf.
Energie-Trainer Petrik Sander nahm gegenüber der 1:2-Niederlage gegen Greuther Fürth zwei Umstellungen vor: Da Silva und Gunkel ersetzten Schuppan und den Gelb-gesperrten Kioyo. Für den rückte einmal mehr McKenna (bislang acht Saisontreffer) in die Sturmspitze.
Dresden begann im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion äußerst engagiert und hatte mehr vom Spiel. Cottbus fand seinen Rhythmus nur schwer und kam kaum vor das Dresdner Tor. Die Franke-Elf gewann viele Zweikämpfe im Mittelfeld, versuchte bei Ballbesitz die Abwehr der Gäste über die Außen zu knacken, doch bei einigen im Ansatz gelungenen Vorstößen fehlte letztlich die Entschlossenheit im Abschluss. Bröker, Lerchl, Kukielka und Kennedy tauchten in den ersten 20 Minuten vielversprechend im Strafraum der Cottbuser auf, waren aber nicht eigensinnig genug, um die Aktion erfolgreich abzuschließen.
Die Lausitzer ließen weiter einen geordneten Spielaufbau sowie Torgefahr vermissen und mussten nach einer halben Stunde einem Rückstand hinterherlaufen. Eine Gunkel-Flanke wehrte Kukielka zu Bröker ab, der an der Mittellinie da Silva und Rost abschüttelte und nach einem Doppelpass mit Cagara alleine vor Piplica auftauchte. Bröker ließ dem Energie-Schlussmann keine Abwehrmöglichkeit und traf zum bis zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0. 
Mit der Führung im Rücken zeigte Dresden weiter mehr Zug zum Tor, doch weder Kennedy (33.) noch Bröker (38.), nach einer gelungenen Vorarbeit von Fröhlich, konnten den Vorsprung ausbauen. Cottbus kam im Gegenzug nach einer Kopfballverlängerung von McKenna zur bis dahin einzig nennenswerten Chance in Hälfte eins - der Schuss flog rechts vorbei. Doch in der Nachspielzeit gelang dann doch noch der überraschende Ausgleich: Eine Freistoßflanke von Szelesi köpfte der ungedeckte Rost wuchtig an den Innenpfosten, den Abpraller bugsierte der Mittelfeldakteur der Lausitzer aber über die Linie. 
Der zweite Durchgang begann mit einem offenen Schlagabtausch. Erst hatte Gomez, von Rost freigespielt die große Chance, doch der Cottbus-Angreifer schoss aus elf Metern halbrechter Strafraumposition drüber (48.). Dann bugsierte Dynamo-Kapitän Beuchel den Ball im Fallen nach einer Ecke Richtung Energie-Tor, doch Sidney konnte auf der Linie klären (50.). Die Sachsen, die dringend drei Punkte benötigten, setzten nach und hatten durch Bröker eine weitere glänzende Gelegenheit. Cottbus spielte auf Abseits, so dass der Dynamo-Angreifer nach einem weiten Schlag von Torwart Kresic alleine vor Piplica auftauchte. Berhalter konnte den Heber aber noch vor der Torlinie wegschlagen (56.). 
Nach einer Stunde kam Cottbus besser ins Spiel und erarbeitete sich gegen die nachlassende Franke-Elf Chancen. Bandrowski legte zweimal vor, doch Radu brachte den Ball zweimal aus kurzer Distanz nicht im Dynamo-Gehäuse unter (66.,72.). Nach 80 Minuten musste Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel unterbrechen, nachdem Cottbus-Anhänger Rauchbomben gezündet hatten. Nach einer kurzen Pause hatte erst Dresden die Chance, doch da Silva konnte einen Bröker-Schuss nach gelungener Vorarbeit von Vorbeck im letzten Moment abblocken (85.). Cottbus antwortete durch einen McKenna-Kopfball, den Cagara wegschlagen konnte. 
In einem ingesamt kurzweiligen Ostderby musste sich Dynamo Dresden gegen Energie Cottbus mit einem 1:1 begnügen und bleibt damit im Tabellenkeller hängen. Die Sachsen warten nun seit zehn Spielen auf einen Sieg, konnten aber nach vier Niederlagen wenigstens wieder einmal einen Punkt ergattern. Cottbus ist seit fünf Spielen ohne "Dreier", kann sich aber mit dem Remis in der Spitzengruppe halten.

14. Spieltag   Zuschauer: 88 767 - 9 863 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 28 - 3,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
25.11.05 Wacker Burghausen - VfL Bochum 0 : 4 ( 0 : 3 ) 4 030   - - - -
07.12.05 Sportfreunde Siegen - SC Freiburg  1 : 0 ( 0 : 0 ) 7 760   - - - -
14.12.05 LR Ahlen  - Hansa Rostock  1 : 3 ( 0 : 1 ) 3 996   - - - -
28.11.05 Energie Cottbus  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 2 ( 1 : 1 ) 6 650   2:0 4:2 - -
14.12.05 1.FC Saarbrücken  - Dynamo Dresden 5 : 1 ( 3 : 1 ) 7 000   0:1 - - -
27.11.05 SpVgg Unterhaching  - Offenbacher Kickers 2 : 0 ( 1 : 0 ) 3 250   - - 2:1 -
27.11.05 Karlsruher SC  - TSV 1860 München 1 : 2 ( 0 : 2 ) 28 000   1:1 - - -
25.11.05 Erzgebirge Aue  - Eintracht Braunschweig 0 : 2 ( 0 : 0 ) 9 500   - - - 2:1
27.11.05 Alemannia Aachen - SC Paderborn 07 2 : 1 ( 1 : 0 ) 18 581   - - - -
      Zuschauer gesamt: 1 752 433 - 13 908 pro Spiel            
      Tore gesamt: 350 - 2,78 pro Spiel            

 1.( 5) VfL Bochum                14    7    5    2  +  11    24-13       26
 2.( 6) Alemannia Aachen          14    8    1    5  +   9    27-18       25
 3.( 1) Energie Cottbus           14    7    3    4  +   7    25-18       24
 4.( 7) TSV 1860 München          14    7    3    4  +   7    21-14       24
 5.( 2) SC Freiburg               14    7    3    4  +   5    20-15       24
 6.( 3) Karlsruher SC             14    7    3    4  +   4    19-15       24
 7.( 8) SpVgg Greuther Fürth      14    7    3    4  +   3    24-21       24
 8.( 4) SC Paderborn 07           14    7    2    5  +  11    25-14       23
 9.(11) Eintracht Braunschweig    14    6    3    5  +   4    18-14       21
10.(12) Hansa Rostock             14    6    3    5  +   2    19-17       21
11.( 9) Wacker Burghausen         14    5    5    4  -   4    17-21       20
12.(13) Sportfreunde Siegen       14    5    3    6  +   1    19-18       18
13.(10) Erzgebirge Aue            14    4    6    4  +   1    13-12       18
14.(14) SpVgg Unterhaching        14    5    2    7  -   1    21-22       17
15.(15) Offenbacher Kickers       14    4    2    8  -  14    14-28       14
16.(16) Dynamo Dresden            14    3    2    9  -  11    18-29       11
17.(17) LR Ahlen                  14    1    5    8  -  14    14-28        8
18.(18) 1.FC Saarbrücken          14    2    2   10  -  21    12-33        8
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 25.11.05:
Beim TSV 1860 München gab es nach dem 2:0-Sieg in Burghausen folgende personelle Änderung: Szukala spielte an Stelle von Schäfer in der Abwehr.
Aues Trainer Gerd Schädlich brachte nach dem 1:0-Sieg gegen Offenbach Heller und Günther für Loose und Kurth.
Die "Löwen" machten von Beginn an Druck, gingen sofort ein hohes Tempo. Der FCE musste sich zunächst einmal orientieren, fand nach zehn Minuten aber besser ins Spiel.
Aue spielte nun munter mit, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive und lieferten ein unterhaltsames, offensives Spiel.
Die 60er zeigten zwar großes Engagement, taten sich gegen die aufmerksame und aggressive Abwehr der Erzgebirger aber schwer. Aue spielte nach Balleroberung schnell und schnörkellos nach vorne.
Das Niveau der Partie nahm nach gut 20 Minuten ein wenig ab. Den Münchnern fehlten die Ideen, um sich entscheidend durchsetzen zu können. Aue konzentrierte sich nun vornehmlich auf eine sichere Defensive, setzte seltener zu durchdachten Gegenstößen an.
Die nächste gute Gelegenheit gab es dennoch für die Schädlich-Elf: Günther kam nach Doppelpass mit Demir aus 17 Metern frei zum Schuss, doch Ochs tauchte ins rechte Eck ab und lenkte den Ball um den Pfosten.
In der 36. Minute gingen die Gäste dann nicht unverdient in Führung, wenn auch gütige Mithilfe der 60er vonnöten war: Ochs schlug ungenau und nicht weit genug ab, der Ball kam postwendend zurück und genau in den Lauf von Demir, der den Keeper rechts umspielte und ins leere Tor einschoss.
Im Anschluss waren die Erzgebirger dem zweiten Treffer sogar näher als die mitunter verwirrten Münchner "Löwen" dem Ausgleich, die keine Struktur ins Spiel brachten und hinten nicht sattelfest waren.
Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Aue die erste gute Gelegenheit: Klinka schoss aus spitzem Winkel, nachdem er zuvor Hoffmann enteilt war, knapp am zweiten Pfosten vorbei.
Danach tat sich längere Zeit sehr wenig in der Allianz Arena. Erzgebirge stand gut in der Defensive, ließ den TSV 1860 nicht gefährlich vors Tor kommen. Die Münchner kamen häufig einen Schritt zu spät, hatten in den direkten Zweikämpfen immer wieder das Nachsehen.
Nach einer Stunde erhöhten die "Löwen" die Schlagzahl, es ging ein Ruck durchs Team, plötzlich unterstützten sie sich gegenseitig und rückten auch entscheidend nach. 
Es dauerte nicht lange, dann wurde das Engagement belohnt: Milchraum kam nach Doppelpass mit Kolomaznik zum Schuss, Bobel parierte gerade noch, doch Shao staubte aus kurzer Distanz ins leere Tor ab (69.).
Aue schien in der Schlussphase mit einem Punkt zufrieden zu sein, die aufstiegsambitionierten "Löwen" dagegen drängten auf das 2:1: Shao passte quer durch den Strafraum zu Milchraum, der - hart bedrängt von Günther - aus acht Metern halblinker Position drüberschoss (85.).
Aue verteidigte das Unentschieden mit Glück und Geschick über die restliche Spielzeit.
Der TSV 1860 München teilt sich mit Erzgebirge Aue letzten Endes verdient die Punkte und übernimmt die Tabellenführung. Die "Löwen" verdienten sich das Remis erst mit einer Leistungssteigerung in der letzten halben Stunde. Zuvor bestachen die Gäste mit geordnetem Defensivspiel und schnörkellosen wie schnellen Angriffen.
Kicker-Online, 14.12.05:
Nach der guten Leistung gegen den Aufstiegsaspiranten 1860 München am Sonntag (0:0) sah Trainer Rudi Bommer keine Veranlassung, seine Anfangsformation zu verändern. Dagegen sah sich Dynamo-Coach Christoph Franke mit erheblichen personellen Engpässen konfrontiert: Nicht nur, dass Kennedy weiterhin verletzt war, auch Cagara musste passen und Beuchel fiel mit Gelb-Sperre. Für die beiden letztgenannten kamen im Vergleich zum 0:0 in Ahlen Weiß und Oswald ins Team, obwohl letzterer ebenfalls stark angeschlagen war.
Bereits in der Anfangsphase hatte der offensiv beginnende FCS zwei gute Chancen durch Bencik und Demai. Doch das Tor machten die Gäste: In der 6. Minute Nach einem Eckball und einer Abwehraktion landete der Ball bei Kukielka, der den Ball zu Fröhlich weitergab. Der konnte aus kurzer Entfernung das 1:0 für seine Mannschaft erzielen.
Doch Saarbrücken gelang schnell wieder der Ausgleich: Bencik spielte zu Amri, der seinen 21. Geburtstag feierte. Das "Geburtstagskind" setzte sich gegen Langen durch und bezwang auch Kresic - es stand schon wieder 1:1.
Es entwickelte sich nun ein munterer Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften, die ihre Tormöglichkeiten suchten und hatten. Beide Keeper wurden gut warm geschossen. Die Saarländer erspielten sich ein Übergewicht, doch Dresden hatte eine gute Riesen-Chance, als Ludwig nach einem Fehlpass von Haastrup, der für den am Oberschenkel verletzten Pelzer ins Spiel kam, aufs gegnerische Tor zulief, den Ball gegen Halet aber vertändelte (26.). 
Die Möglichkeit gab der Franke-Elf wieder Auftrieb, die nach rund einer halben Stunde wieder Oberwasser bekamen. Doch genau in dieser Phase fiel die erneute Führung für den FCS: Ein langer Einwurf wurde von Bencik auf Amri per Kopf verlängert. Der kam aus sieben Metern zum Torschuss und traf zum 2:1 (38.).
Und Saarbrücken legte nach: Amri schickte Bencik, der nahe der Torauslinie zurück auf Örtülü flankte. Der legte sich das Leder zurecht und traf zum 3:1 (43.).
Nach dem Seitenwechsel agierte die Bommer-Elf angesichts des Vorsprungs zunächst aus einer massierten Deckung heraus. Dresden somit zwar nun optisch überlegen, aber ohne große Ideen, wie die FCS-Abwehr zu knacken sei. Im Laufe der Zeit verließ die Franke-Elf der Kampfesmut und die Saarbrücker konnten weiter Selbstbewusstsein tanken: In der 66. Minute fiel das vierte Tor für Saarbrücken durch einen schnellen Spielzug ausgehend von Eich bis hin zu Örtülü, der den Ball von der rechten Seite nach innen spielte. Langen konnte zwar dazwischen gehen, spielte aber den Ball in Richtung von Bencik, der zum 4:1 vollendete.
Die Partie war gelaufen, bei Dresden ging nun nichts mehr. Saarbrücken setzte sogar noch einen drauf: Nach einem schnellen Konter legte Amri in der Mitte auf für Örtülü, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 5:1 (81.). Das Debakel für die Franke-Elf war perfekt. 
Mit dem Schützenfest feierte Saarbrücken seinen ersten Heimsieg der Saison, stürzte zum einen Dynamo tiefer in den Abstiegsstrudel und verkürzte zum anderen den Abstand zwischen beiden Mannschaften auf einen Zähler. Auch wenn die Lage für beide Teams am Tabellenende weiter prekär bleibt: Bei den Saarbrückern ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen, die Bommer-Elf kann somit wieder etwas optimistischer ins neue Jahr sehen. Die Rote Laterne hat nun erst einmal der LR Ahlen übernommen.

13. Spieltag   Zuschauer: 158 914 - 17 657 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
20.11.05 SpVgg Greuther Fürth  - 1.FC Saarbrücken  0 : 0 ( 0 : 0 ) 5 600   2:0 - - 3:1
21.11.05 Hansa Rostock  - Energie Cottbus  0 : 0 ( 0 : 0 ) 22 000   - - 0:0 0:0
18.11.05 SC Paderborn 07 - Sportfreunde Siegen 4 : 0 ( 3 : 0 ) 7 014   - - - -
18.11.05 VfL Bochum - Alemannia Aachen 1 : 4 ( 0 : 2 ) 21 057   - - - 5:3
18.11.05 Eintracht Braunschweig - Wacker Burghausen 1 : 2 ( 1 : 1 ) 17 300   - - 0:0 -
20.11.05 TSV 1860 München - Erzgebirge Aue  1 : 1 ( 0 : 1 ) 51 700   1:0 - - -
18.11.05 Offenbacher Kickers - Karlsruher SC  1 : 3 ( 0 : 2 ) 9 030   - - - -
20.11.05 Dynamo Dresden - SpVgg Unterhaching  2 : 3 ( 2 : 2 ) 12 213   1:0 - - -
20.11.05 SC Freiburg  - LR Ahlen  3 : 0 ( 1 : 0 ) 13 000   - - 4:0 -
      Zuschauer gesamt: 1 663 666 - 14 219 pro Spiel            
      Tore gesamt: 322 - 2,75 pro Spiel            

 1.( 2) Energie Cottbus           13    7    3    3  +   8    24-16       24
 2.( 3) SC Freiburg               13    7    3    3  +   6    20-14       24
 3.( 4) Karlsruher SC             13    7    3    3  +   5    18-13       24
 4.( 5) SC Paderborn 07           13    7    2    4  +  12    24-12       23
 5.( 1) VfL Bochum                13    6    5    2  +   7    20-13       23
 6.( 8) Alemannia Aachen          13    7    1    5  +   8    25-17       22
 7.( 6) TSV 1860 München          13    6    3    4  +   6    19-13       21
 8.( 7) SpVgg Greuther Fürth      13    6    3    4  +   2    22-20       21
 9.(12) Wacker Burghausen         13    5    5    3      0    17-17       20
10.(10) Erzgebirge Aue            13    4    6    3  +   3    13-10       18
11.( 9) Eintracht Braunschweig    13    5    3    5  +   2    16-14       18
12.(11) Hansa Rostock             13    5    3    5      0    16-16       18
13.(13) Sportfreunde Siegen       13    4    3    6      0    18-18       15
14.(15) SpVgg Unterhaching        13    4    2    7  -   3    19-22       14
15.(14) Offenbacher Kickers       13    4    2    7  -  12    14-26       14
16.(16) Dynamo Dresden            13    3    2    8  -   7    17-24       11
17.(17) LR Ahlen                  13    1    5    7  -  12    13-25        8
18.(18) 1.FC Saarbrücken          13    1    2   10  -  25     7-32        5
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 20.11.05:
Beim TSV 1860 München gab es nach dem 2:0-Sieg in Burghausen folgende personelle Änderung: Szukala spielte an Stelle von Schäfer in der Abwehr.
Aues Trainer Gerd Schädlich brachte nach dem 1:0-Sieg gegen Offenbach Heller und Günther für Loose und Kurth.
Die "Löwen" machten von Beginn an Druck, gingen sofort ein hohes Tempo. Der FCE musste sich zunächst einmal orientieren, fand nach zehn Minuten aber besser ins Spiel.
Aue spielte nun munter mit, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive und lieferten ein unterhaltsames, offensives Spiel.
Die 60er zeigten zwar großes Engagement, taten sich gegen die aufmerksame und aggressive Abwehr der Erzgebirger aber schwer. Aue spielte nach Balleroberung schnell und schnörkellos nach vorne.
Das Niveau der Partie nahm nach gut 20 Minuten ein wenig ab. Den Münchnern fehlten die Ideen, um sich entscheidend durchsetzen zu können. Aue konzentrierte sich nun vornehmlich auf eine sichere Defensive, setzte seltener zu durchdachten Gegenstößen an.
Die nächste gute Gelegenheit gab es dennoch für die Schädlich-Elf: Günther kam nach Doppelpass mit Demir aus 17 Metern frei zum Schuss, doch Ochs tauchte ins rechte Eck ab und lenkte den Ball um den Pfosten.
In der 36. Minute gingen die Gäste dann nicht unverdient in Führung, wenn auch gütige Mithilfe der 60er vonnöten war: Ochs schlug ungenau und nicht weit genug ab, der Ball kam postwendend zurück und genau in den Lauf von Demir, der den Keeper rechts umspielte und ins leere Tor einschoss.
Im Anschluss waren die Erzgebirger dem zweiten Treffer sogar näher als die mitunter verwirrten Münchner "Löwen" dem Ausgleich, die keine Struktur ins Spiel brachten und hinten nicht sattelfest waren.
Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Aue die erste gute Gelegenheit: Klinka schoss aus spitzem Winkel, nachdem er zuvor Hoffmann enteilt war, knapp am zweiten Pfosten vorbei.
Danach tat sich längere Zeit sehr wenig in der Allianz Arena. Erzgebirge stand gut in der Defensive, ließ den TSV 1860 nicht gefährlich vors Tor kommen. Die Münchner kamen häufig einen Schritt zu spät, hatten in den direkten Zweikämpfen immer wieder das Nachsehen.
Nach einer Stunde erhöhten die "Löwen" die Schlagzahl, es ging ein Ruck durchs Team, plötzlich unterstützten sie sich gegenseitig und rückten auch entscheidend nach. 
Es dauerte nicht lange, dann wurde das Engagement belohnt: Milchraum kam nach Doppelpass mit Kolomaznik zum Schuss, Bobel parierte gerade noch, doch Shao staubte aus kurzer Distanz ins leere Tor ab (69.).
Aue schien in der Schlussphase mit einem Punkt zufrieden zu sein, die aufstiegsambitionierten "Löwen" dagegen drängten auf das 2:1: Shao passte quer durch den Strafraum zu Milchraum, der - hart bedrängt von Günther - aus acht Metern halblinker Position drüberschoss (85.).
Aue verteidigte das Unentschieden mit Glück und Geschick über die restliche Spielzeit.
Der TSV 1860 München teilt sich mit Erzgebirge Aue letzten Endes verdient die Punkte und übernimmt die Tabellenführung. Die "Löwen" verdienten sich das Remis erst mit einer Leistungssteigerung in der letzten halben Stunde. Zuvor bestachen die Gäste mit geordnetem Defensivspiel und schnörkellosen wie schnellen Angriffen.
Kicker-Online, 20.11.05:
Nach der 1:2-Niederlage in Karlsruhe stellte Dynamo-Coach Christoph Franke, der nach dem Ultimatum von Vereinsseite unter Siegzwang stand, seine Mannschaft auf zwei Positionen um: Wawrzyczek ersetzte den angeschlagenen Oswald, Kukielka stand wieder zur Verfügung und begann für Heiße.
Keinen Grund sah Unterhachings Trainer Harry Deutinger sein Team nach dem 4:1 gegen Greuther Fürth zu ändern und schickte die Erfolgself auf den Platz.
Die Zuschauer im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion sahen zerfahrene erste Minuten zweier bemühter Teams, die aber kaum spielerische Akzente setzen konnten. Dresden agierte erneut mit Brinkmann als Libero hinter einer Viererkette, doch auch diese Maßnahme konnte nicht verhindern, dass es nach neun Minuten 0:1 stand. Hachings Stürmer Teinert erhielt an der linken Außenbahn den Ball, umspielte den nicht entschlossen genug angreifenden Beuchel und war mit einem Flachschuss, bei dem Dynamo-Torwart Kresic keine glückliche Figur abgab, erfolgreich. Haching versuchte nachzulegen, doch Lechleiter wurde nach einem Pass in die Tiefe im letzten Moment gestoppt.
Die Münchner Vorstädter schienen die Partie in den Griff zu bekommen, mussten aber nach einer Viertelstunde durch ein Eigentor den Ausgleich hinnehmen. Nach einem weiten Flugball gewann Kennedy das Kopfballduell an der Strafraumlinie gegen Aygün, der Ball landete bei Omodiagbe. Der Hachinger Abwehrmann wollte das Leder wegschlagen, traf aber aus zwölf Metern ins linke Eck des eigenen Tores. Dresden war nun dank der Hachinger Mithilfe etwas wachgerüttelt und hatte in der 23. Minute das Spiel gedreht. Ein Flanke des freigespielten Vorbeck wuchtete der erneut ungedeckte Kennedy mit Anlauf per Kopf ins rechte Eck. In der 38. Minute befand sich die Hachinger Abwehr im Tiefschlaf , doch Kennedy konnte seine Kopfballchance vom hinteren Fünfmetereck nicht nutzen. Dies sollte sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte rächen, als Sträßer nach einer Ecke das Leder aus 25 Meter mit vollem Risiko nahm und in den rechten Winkel traf. Fast hätte Dresden im Gegenzug geantwortet, doch einen Vorbeck-Kopfball bugsierte Hachings Bucher gerade noch an das Tordreieck und dann aus der Gefahrenzone.
Nach dem dramatischen Schlussakt der ersten Hälfte gab es zu Beginn des zweiten Durchgangs viel Leerlauf. Unterhaching hatte in dieser Phase leichte Vorteile, konnte sich aber in Strafraumnähe nicht entscheidend durchsetzen. Die erste Torgelegenheit ergab sich nach einer knappen Stunde einem Fehler in der Hachinger Hintermannschaft, doch Heerwagen konnte den Schuss von Fröhlich mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken. Dresden rückte weiter auf, um mehr Druck auf das Tor der SpVgg entwickeln zu können, lief aber in der 64. Minute in einen Konter. Ghigani spielte den Ball gegen die völlig entblößte Dynamo-Abwehr in den Lauf von Teinert, der 25 Meter vor dem Tor den herausstürmenden Torwart Kresic umspielte und aus 20 Metern ins leere Tor traf. Die Dresdner Akteure wirkten nach dem Gegentreffer wie gelähmt und konnten in der Offensive keine Akzente setzen. Die Franke-Elf versuchte es immer wieder mit langen, hohen Bällen auf Kennedy, doch die Hachinger Defensive hatte sich gut darauf eingestellt. Teinert hätte nach einem Konter alles entscheiden können (83.), hob den Ball aber über das Tor. Dresden hatte durch Fröhlich noch eine Chance, doch eine zum Torschuss geratene Flanke landete am linken Außenpfosten.
"Sieg oder Beurlaubung", hieß es für Dresdens Coach Christoph Franke vor dem Kellerduell gegen Unterhaching, nach der 2:3-Niederlage wird der Trainer Dresden nach mehr als vier Jahren wohl verlassen müssen. Dynamo steht nach nun neun sieglosen Spielen und nur zwei mageren Punkte weiter im Tabellenkeller. Haching hat mit dem ersten Auswärtssieg der Saison und dem zweiten Erfolg in Serie die Abstiegsränge verlassen.
Sächsische Zeitung, 21.11.05: Wie gewonnen, so zerronnen
Dynamo Dresden holt den frühen Rückstand auf, verliert aber gegen die SpVgg Unterhaching trotzdem mit 2:3 (2:2).
Vor nur 12 213 Zuschauern – so wenige wie noch nie in dieser Saison – verlor der 1. FC Dynamo Dresden bereits das vierte Heimspiel in Folge und ist seit neun Partien in der 2. Fußball-Bundesliga sieglos. Die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Anpfiff: Karsten Oswald musste passen: Bänderverletzung im Sprunggelenk. „Ich habe einfach kein Glück mehr.“ Eine Aussage, die für die gesamte Mannschaft stehen könnte.
Das Schicksalsspiel im Zeitraffer:
9. Minute: Kalte Dusche für die Gelb-Schwarzen. Unterhachings agiler Stürmer Christoph Teinert vernascht René Beuchel und erwischt Torwart Ignjac Kresic mit seinem Flachschuss auf dem falschen Fuß – das 0:1. Trotzig hallen die „Dynamo“-Rufe der Fans durch das weite Rund.
16. Minute: Die Dresdner haben sich gefangen und versuchen es vor allem mit Flanken auf Joshua Kennedy. Eine seiner Kopfballablagen trifft Darlington Omodiagbe optimal mit der Innenseite – der Ball geht in den Winkel. Ein Traumtor ins eigene Netz.
23. Minute: Mit dem Ausgleich spielt Dynamo wieder mutiger nach vorn. René Beuchel schickt mit einem genauen Pass Marco Vorbeck auf der rechten Seite. Der Ex-Rostocker setzt sich endlich einmal durch und flankt zurück – zu Kennedy. Kopfball. Innenpfosten. Tor. „Nach dem 2:1 war ich mir ganz sicher, dass wir das Ding ziehen“, sagte Christoph Franke. „In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir es zusammen umbiegen wollten“, meinte der Trainer.
25. bis 35. Minute: Dynamo in der Abwehr vor allem bei Standards hektisch, unsicher, anfällig. Kopfbälle von Stefan Frühbeis und Stefan Buck pariert Kresic.
38. Minute: Kennedy steigt nach einem Freistoß von Christian Fröhlich unbedrängt hoch, aber der Australier köpft den Ball auf Hachings Schlussmann Phillipp Heerwagen.
Nachspielzeit der 1. Hälfte: Carsten Sträßer nimmt einen abgewehrten Ball volley und trifft aus 25 Metern ins Dreiangel. Ein Sonntagsschuss. Und damit „der entscheidende Knackpunkt im Spiel“, wie Harry Deutinger, Trainer der Spielvereinigung sagte. Kurz danach hatte Dynamo Pech, dass der Ball nach Vorbecks Kopfball nur am Pfosten landete. Das 2:2 zu Pause erhielt die Hoffnung.
46. bis 60. Minute: Engagierten Dresdnern fehlt letztlich die Durchschlagskraft. Beuchels Seitfallzieher drüber, Fröhlichs 14-Meter-Schuss knapp vorbei.
65. Minute: Ein Freistoß von Ansgar Brinkmann wird abgefangen. Mariusz Kukielka kann den Konter der Gäste ebenso wenig stoppen wie der aus seinem Tor eilende Kresic. Teinert sagt Danke – 2:3. „Unglaubliche Fehler“, monierte Franke. „Danach ist die Mannschaft zusammengebrochen.“ Daran konnten ein Kopfball von Kukielka (gehalten) und ein Schuss von Fröhlich (Außenpfosten) in der Schlussphase nichts ändern.

12. Spieltag   Zuschauer: 100 561 - 11 173 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
29.03.06 Wacker Burghausen - TSV 1860 München 1 : 0 ( 0 : 0 ) 6 500   0:3 - - -
06.11.05 Sportfreunde Siegen - VfL Bochum 3 : 0 ( 1 : 0 ) 17 745   - - - -
06.11.05 SC Paderborn 07 - SC Freiburg  1 : 1 ( 1 : 1 ) 8 605   - - - -
04.11.05 Energie Cottbus  - LR Ahlen  0 : 0 ( 0 : 0 ) 11 000   0:0 3:2 - -
06.11.05 1.FC Saarbrücken  - Hansa Rostock  1 : 2 ( 0 : 2 ) 5 800   - - - -
06.11.05 SpVgg Unterhaching  - SpVgg Greuther Fürth  4 : 1 ( 0 : 0 ) 4 000   1:2 3:1 - 1:1
04.11.05 Karlsruher SC  - Dynamo Dresden 2 : 1 ( 1 : 1 ) 18 400   1:1 - - -
06.11.05 Erzgebirge Aue  - Offenbacher Kickers 1 : 0 ( 1 : 0 ) 11 500   - - - -
07.11.05 Alemannia Aachen - Eintracht Braunschweig 2 : 1 ( 0 : 0 ) 17 011   - - 1:3 -
      Zuschauer gesamt: 1 504 752 - 13 933 pro Spiel            
      Tore gesamt: 296 - 2,74 pro Spiel            
                           
04.11.05 Wacker Burghausen - TSV 1860 München 0 : 2 ( 0 : 2 ) - annulliert 10 050          
Im Spiegel der Presse
DFB-Online, 15.2.06: DFB-Sportgericht: Burghausen gegen 1860 München wird wiederholt
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Wertung der Zweitbundesliga-Begegnung zwischen Wacker Burghausen und dem TSV 1860 München (Endstand 0:2 am 4. November 2005) aufgehoben und eine Spielwiederholung in Burghausen angeordnet. Zu diesem Ergebnis kam das Gremium unter Vorsitz von Hans-Hermann Menzel (Langerwehe) bei seiner heutigen Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main.
Da alle am Verfahren beteiligten Parteien – sowohl Wacker Burghausen, vertreten durch Manager Kurt Gaugler und Rechtsanwalt Horst Kletke, als auch der TSV 1860 München, vertreten durch Geschäftsführer Detlef Romeiko und Rechtsanwalt Dr. Christian Quirling, als auch der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) – nach dem Urteilsspruch Rechtsmittelverzicht erklärten, ist das Urteil rechtskräftig.
Wacker Burghausen hatte beim DFB-Sportgericht Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt und darauf verwiesen, dass der TSV 1860 München in besagtem Aufeinandertreffen mit Nemanja Vucicevic einen Spieler eingesetzt hatte, der am 3. Februar 2006 vom DFB-Bundesgericht wegen eines Dopingvergehens (Einnahme der verbotenen Substanz Carboxy-Finasterid) zu einer Sperre von sechs Monaten verurteilt wurde.
"Wir halten die Entscheidung für eine sportliche und gerechte Lösung. Der Spieler wurde erst in der 72. Minute eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt stand das Endergebnis schon fest. Zudem hat der Spieler kein leistungsförderndes Mittel eingenommen, aber ein verbotenes, das der Maskierung eventueller Dopingmittel dient", äußerte sich Hans-Hermann Menzel stellvertretend für das DFB-Sportgericht bei der Urteilsverkündung.

 1.( 1) VfL Bochum                12    6    5    1  +  10    19-9        23
 2.( 2) Energie Cottbus           12    7    2    3  +   8    24-16       23
 3.( 5) SC Freiburg               12    6    3    3  +   3    17-14       21
 4.( 8) Karlsruher SC             12    6    3    3  +   3    15-12       21
 5.( 6) SC Paderborn 07           12    6    2    4  +   8    20-12       20
 6.( 3) TSV 1860 München          12    6    2    4  +   6    18-12       20
 7.( 4) SpVgg Greuther Fürth      12    6    2    4  +   2    22-20       20
 8.( 9) Alemannia Aachen          12    6    1    5  +   5    21-16       19
 9.( 7) Eintracht Braunschweig    12    5    3    4  +   3    15-12       18
10.(10) Erzgebirge Aue            12    4    5    3  +   3    12-9        17
11.(11) Hansa Rostock             12    5    2    5      0    16-16       17
12.(12) Wacker Burghausen         12    4    5    3  -   1    15-16       17
13.(14) Sportfreunde Siegen       12    4    3    5  +   4    18-14       15
14.(13) Offenbacher Kickers       12    4    2    6  -  10    13-23       14
15.(16) SpVgg Unterhaching        12    3    2    7  -  4    16-20       11
16.(15) Dynamo Dresden            12    3    2    7  -   6    15-21       11
17.(17) LR Ahlen                  12    1    5    6  -   9    13-22        8
18.(18) 1.FC Saarbrücken          12    1    1   10  -  25     7-32        4
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 6.11.05:
Bei Erzgebirge Aue gab es im Vergleich zum 4:1-Erfolg in Dresden keine personellen Änderungen.
Offenbachs Trainer Hans-Jürgen Boysen brachte nach der 1:3-Niederlage gegen Burghausen Mokhtari und Yildirim für Weißenfeldt und Fiorentino.
Es ging wenig zusammen in der Anfangsphase. Beide Teams begannen etwas hektisch, Nervosität und teilweise Übereifer prägten das Geschehen.
Nach und nach gab aber Aue immer mehr den Ton an, kontrollierte die Partie und zwang Offenbach in die Defensive. Klare Torgelegenheiten wollten zunächst nicht herausspringen, so musste in der 19. Minute ein Elfmeter herhalten, um Erzgebirge verdient in Führung zu bringen: Nachdem Rehm Klinka im Strafraum mit einem Schubser zu Fall gebracht hatte, ließ sich Emmerich die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß hoch ins rechte Eck.
Die Führung verlieh Aue noch mehr Sicherheit, die Erzgebirger hielten das Zepter nun in der Hand. Offenbach kam nicht ins Spiel, brachte in der Offensive wenig Konstruktives zustande. Hinten dagegen offenbarten die Hessen mitunter Abstimmungsprobleme und hätten noch höher in Rückstand geraten können. So schoss Demir bei Aues größter Gelegenheit völlig alleine vor Ramovic den Ball ganz knapp über das Tor. 
Offenbach fand zu Beginn der zweiten Hälfte besser in die Partie, entwickelte nun mehr Druck, ohne aber wirklich Gefahr auszustrahlen. Aues Abwehr stand sattelfest. Die Erzgebirger gingen kein allzu hohes Risiko, waren zunächst einmal darauf bedacht, die Führung zu sichern, um dann nadelstichartige Gegenstöße zu initiieren.
Die Hessen hatten Probleme im Spielaufbau, leisteten sich immer wieder leichte Abspielfehler und fanden sich prompt im Rückwärtsgang wieder. Die Schädlich-Elf machte aber auch keine Anstalten, auf eine vorzeitige Entscheidung zu drängen, so dass sich herzlich wenig tat. Der Unterhaltungswert für die Zuschauer war gering.
Kampf und Krampf stand Rasse und Klasse - den Akteuren im Mittelfeld ging hüben wie drüben jegliche Kreativität ab.
Eine gute Möglichkeit vergab Dostalek für Aue, als ihm nach präziser Ecke von Curri der Ball sechs Meter vor dem Tor über den Scheitel rutschte. Am zweiten Pfosten rutschte dann noch Juskowiak um Haaresbreite am Ball vorbei.
Offenbach fehlten Kraft und Mittel, um die drohende Niederlage in der Schlussphase noch abwenden zu können.
Erzgebirge Aue setzte nach dem 4:1-Erfolg in Dresden nach und sicherte sich auch gegen Offenbach verdient drei wichtige Punkte in einem insgesamt wenig unterhaltsamen Spiel. Damit setzte sich die Schädlich-Elf erstmal im Mittelfeld fest. Offenbach dagegen enttäuschte, fand über die gesamte Spielzeit nicht recht ins Spiel, agierte harmlos und steckt mitten im Abstiegskampf.
Kicker-Online, 4.11.05:
KSC-Coach Edmund Becker stellte im Vergleich zum 1:3 in Fürth auf einer Positionen um: Federico rückte in die Offensive, Männer musste weichen. Dynamo-Trainer Christoph Franke nahm nach der 1:4-Heimschlappe gegen Aue drei Akteure aus der Startelf: Oppitz musste verletzt passen, Wawryczek und Ludwig wurden nach ihren schwachen Vorstellungen im Sachsenduell nicht berücksichtigt. Neu im Team: Der junge Lerchl sowie Heiße in der Defensive, Oswald kam im Mittelfeld zum Zug. Eine kuriose taktische Variante hatte Franke in Karlsruhe noch parat: "Oldie" Brinkmann spielte einen klassischen Libero im Dresdner Team.
Die häufig zitierte Phase des Abtastens fiel im Wildpark aus, nach zehn Minuten waren bereits zwei Treffer gefallen. Ausgangspunkt bei beiden Toren: ein Eckball. Nach einem Dynamo-Versuch von Oswald köpfte der lange Kennedy wuchtig auf den KSC-Kasten, Fröhlich bekam den Fuß noch ans Leder und sorgte für die Blitzführung der zuletzt in sieben Spielen sieglosen Sachsen. Der KSC ließ sich nicht lange bitten. Masmanidis brachte den Eckball in der neunten Minute von rechts nach innen, Eggimann verlängert auf Federico, der in Abstaubermanier sein fünftes Saisontor erzielte. Der Ex-Kölner trat auch in den Folgeminuten auffällig in Erscheinung, während sein Team die Partie zusehends dominierte. Nach einer Viertelstunde klatschte ein fulminanter Volleyschuss Federicos an den rechten Außenpfosten des Dresdner Gehäuses. Auch Masmanidis sorgte aus der Distanz für Gefahr (21.). Die Schwarz-Gelben stabilisierten sich allmählich wieder und ließen bis zur Pause nur noch selten KSC-Chancen zu.
Abschnitt zwei begann mit zwei Hochkarätern für die Badener. Federico ließ jedoch beide Möglichkeiten binnen 120 Sekunden ungenutzt. Einmal parierte Kresic reaktionsschnell, beim nächsten Versuch kullerte der Drehschuss des KSC-Stürmers aus acht Metern knapp links vorbei (50.). Dresden befreite sich zwischenzeitlich aus der anfänglichen Umklammerung, hatte jedoch Riesenglück, dass Kresic nach 67 Minuten einen scharfen Kopfball von Eggimann mit einem tollen Reflex zur Ecke abwehrte. Drei Minuten später ging der Favorit dann hochverdient in Führung. Ausgangspunkt auf dem linken Flügel war Federico, der mit einem gescheiten Pass von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr seinen Kapitän Schwarz in Szene setzte. Der vollendete volley platziert ins rechte untere Eck zum 2:1. Dresden fehlten danach die spielerischen Mittel, um die Partie noch einmal drehen zu können. In der Nachspielzeit hatte bezeichnenderweise noch der aufgerückte Keeper Kresic per Kopf nach einer Ecke die beste Chance zum Ausgleich (90.+1).
Der Karlsruher SC hat die kleine Schwächephase mit der Niederlage in Fürth und dem Pokalaus in Offenbach gut überstanden. Die Becker-Elf gewann ihr Heimspiel gegen Dynamo Dresden, das seit acht Spielen auf einen Sieg wartet, hochverdient mit 2:1. Während die Badener wieder zum engen Kreis der Aufstiegsanwärter zählen, könnten die Tage von Christoph Franke als Coach bei den Elbstädtern gezählt sein.


11. Spieltag   Zuschauer: 167 654 - 18 628 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 31 - 3,44 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
30.10.05 SpVgg Greuther Fürth  - Karlsruher SC  3 : 1 ( 1 : 0 ) 8 300   1:0 2:1 0:0 1:1
30.10.05 Hansa Rostock - SpVgg Unterhaching  4 : 2 ( 1 : 1 ) 20 000   - - - -
28.10.05 LR Ahlen  - 1.FC Saarbrücken  3 : 1 ( 1 : 1 ) 3 892   2:3 - - 3:1
28.10.05 VfL Bochum - SC Paderborn 07 1 : 1 ( 1 : 0 ) 21 077   - - - -
28.10.05 Eintracht Braunschweig - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 17 600   - - - -
31.10.05 TSV 1860 München - Alemannia Aachen 0 : 0 ( 0 : 0 ) 51 800   3:0 - - -
30.10.05 Offenbacher Kickers - Wacker Burghausen 1 : 3 ( 0 : 3 ) 9 589   - - - 0:1
01.11.05 Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue  1 : 4 ( 0 : 2 ) 19 396   1:0 - 0:1 -
30.10.05 SC Freiburg  - Energie Cottbus  4 : 1 ( 1 : 0 ) 16 000   - - - 3:1
      Zuschauer gesamt: 1 404 191 - 14 184 pro Spiel            
      Tore gesamt: 275 - 2,78 pro Spiel            

 1.( 1) VfL Bochum                11    6    5    0  +  13    19-6        23
 2.( 2) Energie Cottbus           11    7    1    3  +   8    24-16       22
 3.( 3) TSV 1860 München          11    6    2    3  +   7    18-11       20
 4.( 6) SpVgg Greuther Fürth      11    6    2    3  +   5    21-16       20
 5.( 7) SC Freiburg               11    6    2    3  +   3    16-13       20
 6.( 4) SC Paderborn 07           11    6    1    4  +   8    19-11       19
 7.( 9) Eintracht Braunschweig    11    5    3    3  +   4    14-10       18
 8.( 5) Karlsruher SC             11    5    3    3  +   2    13-11       18
 9.( 8) Alemannia Aachen          11    5    1    5  +   4    19-15       16
10.(12) Erzgebirge Aue            11    3    5    3  +   2    11-9        14
11.(14) Hansa Rostock             11    4    2    5  -   1    14-15       14
12.(15) Wacker Burghausen         11    3    5    3  -   2    14-16       14
13.(10) Offenbacher Kickers       11    4    2    5  -   9    13-22       14
14.(11) Sportfreunde Siegen       11    3    3    5  +   1    15-14       12
15.(13) Dynamo Dresden            11    3    2    6  -   5    14-19       11
16.(16) SpVgg Unterhaching        11    2    2    7  -   7    12-19        8
17.(17) LR Ahlen                  11    1    4    6  -   9    13-22        7
18.(18) 1.FC Saarbrücken          11    1    1    9  -  24     6-30        4
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 1.11.05:
Eine Überraschung gab Dynamo-Coach Christoph Franke bereits vor dem Anpfiff des Sachsen-Derbys bekannt: Angreifer Kennedy, der zuletzt wegen Bandscheibenproblemen fehlte, war fit und stürmte für Bröker. Gegenüber dem 0:3 im DFB-Pokal beim 1. FC Nürnberg gab es noch folgende drei Umstellungen: Kresic stand wieder für Horvat im Tor, Langen und Beuchel spielten für Lerchl und Oswald (gesperrt). Beim Gegner aus Aue brachte Trainer Gerd Schädlich im Vergleich zum 0:1 im Pokal gegen die Bayern drei neue Spieler: Loose spielte für Günther, Kurth vertrat Heller (Muskelfaserriss) und Demir stürmte an Stelle von Helbig.
Eine turbulente Anfangsphase sahen die Zuschauer bei nasskaltem Wetter im Rudolf-Harbig-Stadion. Erzgebirge Aue begann sehr forsch und aggressiv, Dynamo Dresden zeigte sich ob dieser Spielweise überrascht. Bereits in der 1. Minute zwang Juskowiak Dresdens Keeper Kresic zu einer Glanzparade, bei der folgenden Unruhe im Strafraum verletzte sich Oppitz. Der 27-Jährige wurde minutenlang an der Seitenlinie behandelt und wenig später gegen Csik ausgetauscht. Und Aue nutzte die vorübergehende Überzahl eiskalt aus: Eine Flanke durch Mikolajczak köpfte Juskowiak unbedrängt zur Führung ein (6.).
Auch in der Folgezeit hatte die Partie hohes Tempo, kennzeichnend waren aber haarsträubende Fehler in der Dresdener Deckung. So in der 16. Minute, als Wawrzyczek einen eigentlich harmlosen Ball in die Mitte klärte, Csik rutschte auch noch weg. Über Juskowiak und Klinka kam der Ball zu Demir, der Kresic mit einem Rechtsschuss aus 15 Metern keine Chance ließ.
Dresden erhöhte das Risiko, Vorbeck (22., 26.) verpasste jeweils den möglichen Anschlusstreffer. Aue blieb aber mit schnellen Angriffszügen die gefährlichere Mannschaft. In der 28. Minute verzog Klinka nach einem Konter nur um Millimeter, 60 Sekunden später rettete der rechte Pfosten bei einem Schuss von Demir.
Mit dem gleichen Personal betraten beide Teams wieder den Rasen. Und Dynamo Dresden übernahm nun das Kommando in der Partie, Erzgebirge Aue zog sich dagegen etwas zurück. Kennedy hatte dann auch in der 47. Minute eine Kopfball-Chance, doch sein Versuch wurde eine Beute von Aues Torhüter Bobel.
Das war's dann aber für die Elbstädter. Aue stand in der Defensive sehr sicher und ließ nur ganz wenige Chancen zu. Im Gegensatz zum ersten Durchgang gab es nun lange Zeit kaum mehr Strafraumszenen, vielmehr spielte sich das Geschehen mehrheitlich im Mittelfeld ab. Dresden fehlten die Ideen, um die vielbeinige Abwehr der Auer zu überwinden.
Die Gäste warteten clever auf die Fehler des Gegners. Und Dresden machte den Erzgebirgern tatsächlich weiterhin Geschenke. Zunächst nutzte Juskowiak einen Schnitzer der Gelb-Schwarzen zum 0:3 (74.) aus, fünf Minuten später traf Klinka nach einem Wawrzyczek-Fehlpass zum 0:4. In der Schlussminute erzielte Kennedy letztendlich per Kopf den Ehrentreffer für maßlos enttäuschende Dynamos.
Erzgebirge Aue hat das Sachsen-Derby bei Dynamo Dresden mit 4:1 für sich entschieden und damit den ersten Dreier nach vier sieglosen Spielen eingefahren. Das Schädlich-Team überzeugte besonders im ersten Durchgang durch blitzsauberen Konterfußball. Dresden verlor die dritte Partie in Folge, zeigte katastrophale Schwächen in der Abwehr und verlor auch in dieser Höhe verdient.

10. Spieltag   Zuschauer: 98 087 - 10 899 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
21.10.05 Wacker Burghausen - Dynamo Dresden 1 : 0 ( 0 : 0 ) 5 150   2:1 - - -
23.10.05 Sportfreunde Siegen - TSV 1860 München 1 : 2 ( 0 : 2 ) 12 608   - - - -
21.10.05 SC Paderborn 07 - Eintracht Braunschweig 3 : 0 ( 3 : 0 ) 7 420   1:3 2:1 - 3:1
21.10.05 VfL Bochum - SC Freiburg  4 : 0 ( 2 : 0 ) 17 132   3:1 3:0 - -
23.10.05 1.FC Saarbrücken  - Energie Cottbus  1 : 3 ( 0 : 1 ) 6 700   0:0 - - -
23.10.05 SpVgg Unterhaching - LR Ahlen  2 : 0 ( 2 : 0 ) 4 000   2:1 0:0 - 2:3
23.10.05 Karlsruher SC  - Hansa Rostock  1 : 0 ( 1 : 0 ) 16 200   - - - -
23.10.05 Erzgebirge Aue  - SpVgg Greuther Fürth  1 : 1 ( 0 : 1 ) 10 100   2:1 1:1 - -
21.10.05 Alemannia Aachen - Offenbacher Kickers 0 : 1 ( 0 : 0 ) 18 777   - - - -
      Zuschauer gesamt: 1 236 537 - 13 739 pro Spiel            
      Tore gesamt: 244 - 2,71 pro Spiel            

 1.( 2) VfL Bochum                10    6    4    0  +  13    18-5        22
 2.( 1) Energie Cottbus           10    7    1    2  +  11    23-12       22
 3.( 4) TSV 1860 München          10    6    1    3  +   7    18-11       19
 4.( 8) SC Paderborn 07           10    6    0    4  +   8    18-10       18
 5.( 9) Karlsruher SC             10    5    3    2  +   4    12-8        18
 6.( 5) SpVgg Greuther Fürth      10    5    2    3  +   3    18-15       17
 7.( 3) SC Freiburg               10    5    2    3      0    12-12       17
 8.( 7) Alemannia Aachen          10    5    0    5  +   4    19-15       15
 9.( 6) Eintracht Braunschweig    10    4    3    3  +   3    13-10       15
10.(13) Offenbacher Kickers       10    4    2    4  -   7    12-19       14
11.(10) Sportfreunde Siegen       10    3    3    4  +   2    15-13       12
12.(14) Erzgebirge Aue            10    2    5    3  -   1     7-8        11
13.(11) Dynamo Dresden            10    3    2    5  -   2    13-15       11
14.(12) Hansa Rostock             10    3    2    5  -   3    10-13       11
15.(15) Wacker Burghausen         10    2    5    3  -   4    11-15       11
16.(16) SpVgg Unterhaching        10    2    2    6  -   5    10-15        8
17.(17) LR Ahlen                  10    0    4    6  -  11    10-21        4
18.(18) 1.FC Saarbrücken          10    1    1    8  -  22     5-27        4
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 23.10.05:
Im Vergleich zum 0:1 in Rostock wechselte Aues Trainer Gerd Schädlich seine Startelf auf zwei Positionen: Im Mittelfeld ersetzte Jungnickel Kurth und im Sturm kam Demir für Klinka.
Greuther Fürths Coach Benno Möhlmann sah keinen Grund, die erfolgreiche Anfangsformation nach dem 6:2 gegen Burghausen zu ändern. Somit konnte auch Rechtsverteidiger Christian Weber spielen, der sich gegen Wacker einen Außenbandanriss im linken Sprunggelenk zuzog.
Eine halbe Stunde passierte unter den Augen von Bayern-Trainer Felix Magath (die Münchner spielen am Mittwoch im DFB-Pokal in Aue) nichts im Erzgebirgestadion. Die zuletzt kriselnden Auer zeigten sich sichtlich verunsichert und hatten Probleme beim Spielaufbau. Allerdings stand die Defensive der Greuther Fürth im ersten Abschnitt sehr sicher, so dass die Schädlich-Elf nur einmal durch Jungnickel gefährlich vor das Gehäuse der Franken kam.
Die SpVgg agierte kompakter und zeigte sich auch in spieltechnischer Hinsicht in den ersten 45 Minuten überlegen. Allerdings agierte die Möhlmann-Elf vor dem Tor der Erzgebirger nicht zwingend genug. So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe Greuther Fürth nach einer Standardsituation in Führung ging. Nach einer Ecke von Kokot herrschte in der Defensive der Auer Verwirrung, das Leder prallte Eigler im Fünfer vor die Füße, so dass der SpVgg-Torjäger mühelos einschieben konnte. Für den 21-Jährigen war es der fünfte Treffer in den fünf zurückliegenden Spielen.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wesentlich bissiger aus der Kabine und drückten die Franken mit großer Leidenschaft in den Zweikämpfen hinten rein. Nachdem die Franken den Ball nicht aus der eigenen Gefahrenzone klären konnten, hielt Aues Sven Günther aus 20 Metern einfach drauf und traf. SpVgg-Keeper Mavric machte sich lang, war aber zu kurz, um den Ball aus dem langen Eck zu fischen. Für die Schädlich-Elf war es der erste Treffer seit 347 Minuten. 
Nach etwa einer Stunde hatte sich Greuther Fürth wieder stabilisiert und es entwickelte sich eine spannende Kampfpartie. Bis auf einen Drehschuss von Helbig (79.) konnten sich aber beide Teams große Chancen nicht mehr herausspielen, so dass es unter dem Strich bei der gerechten Punkteteilung blieb.
Die Greuther Fürther Siegesserie ist gerissen, aber mit dem 1:1 in Aue hält der Aufwärtstrend an. Aue stoppt dank des Distanzschusses von Günther seinen Negativlauf.
Kicker-Online, 21.10.05:
Nach dem 2:6 in Fürth wechselte Wacker-Trainer Schupp auf drei Positionen: In der Abwehr brachte er den nach seinen Adduktorenproblemen ins Training zurückgekehrten Wiesinger für Paul, im Mittelfeld ersetzten Oslislo und Schmidt die am letzten Wochenende enttäuschenden Bonimeier und Fink.
Auf Seiten der Dynamo brachte Trainer Franke Lerchl für den Gelb-Rot-gesperrten Oswald, der am 9. Spieltag beim
1:3 gegen Aachen als Stürmer agierende Fröhlich spielte wieder im Mittelfeld an Stelle von Brinkmann. Auf die vakante Position im Angriff rückte Bröker.
Nach einer Phase des Abtastens war es Bogavac, der sich in der 19. Spielminute mit einer geschickten Körpertäuschung seines Gegenspielers entledigte und mit einem strammen Rechtschuss, der ersten erwähnenswerten Chance des Spiels, den Gästekeeper prüfte. Kresic parierte jedoch ohne Probleme. Im Folgenden wurden die Hausherren, angetrieben vom sehr agilen Bogavac, immer stärker und kamen gegen eine sehr löchrige Dynamo-Defensive konsequenterweise zu deutlichen Möglichkeiten, welche jedoch nicht zur Führung genutzt werden konnten. Die bis zu diesem Zeitpunkt klarste Möglichkeit gehörte dem immer wieder sehr positiv in Erscheinung tretenden Bogavac, der jedoch in der 30. Minute eine Drescher-Flanke am zweiten Pfosten nicht unter Kontrolle bringen konnte und über das Tor schoss.
Auch nach der Pause merkte man der Schupp-Elf förmlich den Willen, die Schmach des 2:6 in Fürth vergessen zu machen, an, sie spielte ansehnlichen Tempo-Fußball und kam dadurch in der 52. Minute - wieder durch Bogavac - zu einer hundertprozentigen Möglichkeit, einem Alleingang, welchen der Serbe von der rechten Grenze des Fünfmeterraumes jedoch nicht im Gehäuse unterbrachte. Die Partie entwickelte sich in der Folgezeit zu einem Spiel auf ein Tor, zu schwach waren die Sachsen, die hinten keine Gegenwehr und nach vorne keine Durchschlagskraft zeigten. Nach einer guten Stunde bekam Wacker einen Freistoß aus viel versprechender Position zugesprochen, Wiesinger zirkelte das Leder aus 18 Metern jedoch nur in die Mauer, Schmidts Nachschuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei.
In der 74. Minute die längst überfällige Führung für die drückend überlegenen Gastgeber: Einen von Drescher in den Strafraum getretenen Eckball nahm der kantige Nico Herzig mit der Stirn und drückte zum 1:0 ein - der verdiente Lohn für permanente Burghausener Bemühungen.
In der Schlussphase kamen die Dresdner noch zu ihrer ersten zwingenden Tormöglichkeit, einem Freistoß aus 20 Metern, den Gospdarek jedoch ohne große Mühe entschärfte.
Ein absolut verdienter Sieg für die Gastgeber, die jedoch ihre Chancen nicht verwerteten und daher lange um die drei Punkte zittern mussten. Der Sieg für Wacker geht jedoch absolut in Ordnung, da die Hausherren in allen Belangen überlegen agierten und Dynamo nichts entgegenzusetzen hatte.

9. Spieltag   Zuschauer: 146 121 - 16 236 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
16.10.05 SpVgg Greuther Fürth  - Wacker Burghausen 6 : 2 ( 4 : 2 ) 7 600   1:1 2:2 2:2 -
14.10.05 Hansa Rostock  - Erzgebirge Aue  1 : 0 ( 1 : 0 ) 23 000   - - - -
14.10.05 LR Ahlen  - Karlsruher SC  2 : 2 ( 2 : 1 ) 5 051   2:2 1:2 2:2 4:1
16.10.05 Energie Cottbus - SpVgg Unterhaching  2 : 0 ( 1 : 0 ) 11 600   0:0 3:1 - -
16.10.05 Eintracht Braunschweig - VfL Bochum 0 : 0 ( 0 : 0 ) 22 100   - - - -
14.10.05 TSV 1860 München - SC Paderborn 07 1 : 0 ( 1 : 0 ) 35 200   - - - -
16.10.05 Offenbacher Kickers - Sportfreunde Siegen 1 : 1 ( 0 : 1 ) 10 935   1:1 5:2 2:0 2:0
17.10.05 Dynamo Dresden - Alemannia Aachen 1 : 3 ( 1 : 1 ) 16 135   2:0 - - -
16.10.05 SC Freiburg  - 1.FC Saarbrücken  3 : 1 ( 1 : 0 ) 14 500   - - - -
      Zuschauer gesamt: 1 138 450 - 14 055 pro Spiel            
      Tore gesamt: 223 - 2,75 pro Spiel            

 1.( 2) Energie Cottbus            9    6    1    2  +   9    20-11       19
 2.( 1) VfL Bochum                 9    5    4    0  +   9    14-5        19
 3.( 6) SC Freiburg                9    5    2    2  +   4    12-8        17
 4.( 7) TSV 1860 München           9    5    1    3  +   6    16-10       16
 5.( 8) SpVgg Greuther Fürth       9    5    1    3  +   3    17-14       16
 6.( 4) Eintracht Braunschweig     9    4    3    2  +   6    13-7        15
 7.( 9) Alemannia Aachen           9    5    0    4  +   5    19-14       15
 8.( 3) SC Paderborn 07            9    5    0    4  +   5    15-10       15
 9.( 5) Karlsruher SC              9    4    3    2  +   3    11-8        15
10.(10) Sportfreunde Siegen        9    3    3    3  +   3    14-11       12
11.(11) Dynamo Dresden             9    3    2    4  -   1    13-14       11
12.(15) Hansa Rostock              9    3    2    4  -   2    10-12       11
13.(13) Offenbacher Kickers        9    3    2    4  -   8    11-19       11
14.(12) Erzgebirge Aue             9    2    4    3  -   1     6-7        10
15.(14) Wacker Burghausen          9    1    5    3  -   5    10-15        8
16.(16) SpVgg Unterhaching         9    1    2    6  -   7     8-15        5
17.(18) LR Ahlen                   9    0    4    5  -   9    10-19        4
18.(17) 1.FC Saarbrücken           9    1    1    7  -  20     4-24        4
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 14.10.05:
Rostocks Coach Frank Pagelsdorf änderte die Startformation im Vergleich zum 1:1 in Burghausen auf einer Position: Löw spielte für Brecko.
Aues Trainer Gerd Schädlich veränderte nach dem 0:0 gegen Ahlen seine Startelf auf zwei Positionen: Mikolajczak und Dostalek (verletzt) rotierten raus, Trehkopf und Kurth rutschten dafür rein.
Die Rostocker nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und drückten den FC Erzgebirge in dessen Hälfte. Die Schädlich-Elf wehrte sich mit bissigem Zweikampfverhalten, so dass Hansa zunächst nicht zu klaren Chancen kam.
Eine schöne Kombination der Rostocker brachte dann die verdiente Führung. Prica legte auf rechts raus zu Rydlewicz, der mit links nach innen flankte. Prica startete in der Mitte durch und drückte den Ball am zweiten Pfosten über die Linie (22.). 1:0 für Hansa und das dank der engagierten Anfangsphase auch völlig verdient. Beinahe hätte Prica schon 90 Sekunden nach dem Führungstor nachlegen können, doch Bobel parierte mit einem tollen Reflex (24.).
Aue hatte in der Offensive lediglich ein paar viel versprechende Ansätze, doch konnten die Erzgebirger das Tor von Hansa-Keeper Schober im ersten Abschnitt mit der Ausnahme von Klinkas Versuch nicht ernsthaft bedrängen. Die 1:0-Führung für den Bundesliga-Absteiger ging somit nach 45 Minuten absolut in Ordnung.
Auch nach dem Seitenwechsel machte der FC Hansa sofort Druck. Sebastians Kopfball nach Rydlewicz-Flanke rauschte zwei Meter vorbei (48.), danach kam Rydlewicz mit links frei zum Schuss, doch Aues Torwart Bobel packte im Nachfassen zu (51.). Noch etwas unbeholfener stellte sich Hansas Stürmer di Salvo an, der von Rydlewicz perfekt frei gespielt wurde, doch schoss er acht Meter vor dem Tor den schon am Boden liegenden Keeper Bobel so an, dass der Ball neben das Tor sprang (61.).
Auch nach der x-ten versiebten Rostocker Chance rafften sich die Auer nicht auf, den knappen Rückstand zu egalisieren. Die Pagelsdorf-Elf, im ersten Schnitt noch mit der einen oder anderen kleinen Unsicherheit im Defensivbereich, stand im zweiten Durchgang bombensicher, so dass Juskowiak&Co. so gut wie keinen Stich bekamen.
Der FC Hansa feiert einen hochverdienten Heimsieg, der bei konsequenterer Chancenverwertung deutlich höher hätte ausfallen müssen. Aue zeigte sich im Ostseestadion viel zu harmlos, um den Erstliga-Absteiger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mit dem Heimsieg verlässt Rostock die Abstiegsränge und überholt Aue, das seit drei Spielen auf einen Sieg wartet.
Kicker-Online, 17.10.05:
Im Vergleich zum 2:2 in Siegen veränderte Dynamo-Coach Christoph Franke seine Startelf auf drei Positionen: Wawrzyczek rückte aus dem Mittelfeld für Landsmann Kukielka (Leiste) in die Viererkette, dafür übernahm Ludwig den Part des Polen im Mittelfeld, wo auch Brinkmann für Lerchl zum Einsatz kam. Vorne ersetzte Fröhlich den angeschlagenen Kennedy (Rücken). Auf der anderen Seite beorderte Aachens Trainer Dieter Hecking nach dem 0:1 gegen Greuther Fürth Routinier Landgraf und Casper für Rauw und Noll jeweils auf die Verteidigerposition. Noll rutschte durch den kurzfristigen Ausfall Plaßhenrichs (Oberschenkelprobleme) weiter nach vorn und ersetzte Fiel im Mittelfeld.
Es ging munter los im Rudolf-Harbig-Stadion, wo Dresden sofort versuchte, den Vorwärtsgang einzulegen. Aachen lauerte zunächst mit allen Akteuren in der eigenen Hälfte auf Konter, rückte aber bei Ballbesitz schnell nach und zeigte dabei vielversprechende Ansätze.
Die erste Möglichkeit aber hatte Dynamo, als Vorbeck nach Brinkmanns Sololauf zu lange mit dem Abschluss zögerte (9.). Auf der Gegenseite scheiterte Sukalo nach einem Eckball per Kopf an Dresdens Keeper Kresic (12.).
Der Spielaufbau des Ostklubs lahmte, während auf der anderen Seite die technisch überlegene Alemannia, diesmal in lila-weißem Dress, nach einer Viertelstunde das Kommando übernahm und den Ball gut zirkulieren ließ. Vor allem über rechts näherte sich die Hecking-Elf immer öfter gefährlich dem gegnerischen Tor an. Echte Torchancen gab es aber zunächst nur nach Standards, als Meijer nach einer Ecke knapp drüberköpfte (23.) und Pintos Freistoßflanke zum Torschuss mutierte (29.). Dresden konnte sich in dieser Phase nicht befreien, weil Aachen aggressiv immer wieder schnelle Ballverluste der Heimelf provozierte.
Überfällig deshalb die Führung der Gäste durch einen tollen Linksschuss von Schlaudraff, der aus 20 Metern ins linke obere Eck traf (34.). Doch die Freude von Meijer & Co. währte nur kurz, Dynamo schlug umgehend zurück: Auch Wawryczeks Fernschuss aus 28 Metern darf zur Kategorie "sehenswert“ gezählt werden (36.).
Nach dem Wechsel machte der West-Klub da weiter, wo er aufgehört hatte, setzte sein überlegenes Spiel fort und wurde alsbald belohnt: Röslers Drehschuss brachte nach 51 Minuten die erneute Führung. Auch in der Folge kontrollierte die Hecking-Elf das Geschehen, Rösler hatte nach einer Stunde das dritte Tor auf dem Fuß.
Die Heimelf hatte kaum eine konstruktiven Angriff zu bieten und dezimierte sich Mitte des zweiten Durchgang nach einer unüberlegten Grätsche von Oswald im Mittelfeld selbst (66.). Aachen zeigte sich von der danach aufkommenden Hektik unbeeindruckt und stand durch Pintos Doppelchance binnen Sekunden erneut vor der Vorentscheidung (76.). Die besorgte dann Schlaudraff mit einem unwiderstehlichem Sololauf zwei Minuten später.
Stanic musste in der Schlussphase nach Schiedsrichterbeleidigung ebenfalls vom Feld (85.).
Mit einer souveränen Vorstellung holte sich Aachen in Dresden verdient drei Zähler, beendete seine Negativserie nach drei Niederlagen bei Ostklubs und schiebt sich ins Verfolgerfeld. Dresden ist nach der Niederlage nur noch drei Punkte von enem Abstiegsrang entfernt und muss sich gehörig steigern, um nicht weiter abzurutschen.

8. Spieltag   Zuschauer: 115 994 - 12 888 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 19 - 2,11 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
02.10.05 Wacker Burghausen - Hansa Rostock  1 : 1 ( 1 : 1 ) 4 650   - - - -
02.10.05 Sportfreunde Siegen - Dynamo Dresden 2 : 2 ( 1 : 1 ) 13 957   - - - -
02.10.05 SC Paderborn 07 - Offenbacher Kickers 4 : 1 ( 1 : 1 ) 5 966   - - - -
03.10.05 VfL Bochum - TSV 1860 München 1 : 0 ( 0 : 0 ) 23 606   - 4:0 1:1 -
02.10.05 Eintracht Braunschweig - SC Freiburg 0 : 0 ( 0 : 0 ) 21 800   - - 0:2 -
30.09.05 SpVgg Unterhaching  - 1.FC Saarbrücken  0 : 1 ( 0 : 1 ) 2 500   1:3 - 1:1 8:0
02.10.05 Karlsruher SC  - Energie Cottbus  3 : 2 ( 0 : 1 ) 15 200   3:2 3:1 - -
30.09.05 Erzgebirge Aue - LR Ahlen  0 : 0 ( 0 : 0 ) 10 200   0:0 2:0 - -
30.09.05 Alemannia Aachen - SpVgg Greuther Fürth  0 : 1 ( 0 : 1 ) 18 115   0:1 0:0 0:0 2:1
      Zuschauer gesamt: 992 329 - 13 782 pro Spiel            
      Tore gesamt: 197 - 2,74 pro Spiel            

 1.( 2) VfL Bochum                 8    5    3    0  +   9    14-5        18
 2.( 1) Energie Cottbus            8    5    1    2  +   7    18-11       16
 3.( 7) SC Paderborn 07            8    5    0    3  +   6    15-9        15
 4.( 4) Eintracht Braunschweig     8    4    2    2  +   6    13-7        14
 5.( 8) Karlsruher SC              8    4    2    2  +   3     9-6        14
 6.( 5) SC Freiburg                8    4    2    2  +   2     9-7        14
 7.( 3) TSV 1860 München           8    4    1    3  +   5    15-10       13
 8.(11) SpVgg Greuther Fürth       8    4    1    3  -   1    11-12       13
 9.( 6) Alemannia Aachen           8    4    0    4  +   3    16-13       12
10.( 9) Sportfreunde Siegen        8    3    2    3  +   3    13-10       11
11.(10) Dynamo Dresden             8    3    2    3  +   1    12-11       11
12.(13) Erzgebirge Aue             8    2    4    2      0     6-6        10
13.(12) Offenbacher Kickers        8    3    1    4  -   8    10-18       10
14.(14) Wacker Burghausen          8    1    5    2  -   1     8-9         8
15.(15) Hansa Rostock              8    2    2    4  -   3     9-12        8
16.(16) SpVgg Unterhaching         8    1    2    5  -   5     8-13        5
17.(18) 1.FC Saarbrücken           8    1    1    6  -  18     3-21        4
18.(17) LR Ahlen                   8    0    3    5  -   9     8-17        3
 
Im Spiegel der Presse
Kicker-Online, 30.9.05:
Aue-Coach Gerd Schädlich änderte sein Team im Vergleich zum 0:1 im Ostderby gegen Cottbus auf einer Position: Der zuletzt angeschlagene Helbig (Bänderdehnung) konnte doch auflaufen und stürmte an Stelle von Demir.
LRA-Coach Frantisek Straka wollte den ersten Saisonsieg mit fünf neuen Akteuren gegenüber dem 2:2 gegen Burghausen erringen: Für den Rot-gesperrten Reus stand Borel im Tor, Tredup, Langeneke und Njdeng spielten für die angeschlagenen Asanin und Fengler sowie Djenic in der Defensive, Thioune sollte an Stelle von Svitlica das Angriffsspiel beleben.
Die Zuschauer im Erzgebirge-Stadion mussten lange warten, ehe sich im ersten Durchgang nennenswerte Aktionen ergaben. Fehlpässe prägten die Partie, vor allem Aue suchte vergeblich ins Spiel zu finden. Die Aktionen der Schädlich-Elf Richtung Ahlener Tor waren zu durchsichtig angelegt und wenig zielgerichtet, von Ahlen war aber eine gute halbe Stunde auch nichts zu sehen. Dann aber hatte Patschinski die Möglichkeit die Gäste in Führung zu bringen: Keidel bediente im Strafraum Bamba, dessen Rückpass an Aue-Keeper Bobel vorbei Patschinski erreichte. Der LRA-Stürmer zog ab, doch Liebers konnte auf der Linie klären. Aue kam erstmals in der 39. Minute gefährlich vor das Ahlener Tor, doch Helbig schoss das Leder nach einem schnellen Konter über Juskowiak weit am rechten Tordreieck vorbei. Mit dem Halbzeitpfiff waren es wieder die gleichen Akteure, die für den nächsten Aufreger sorgten, aber erneut konnte Helbig ein Juskowiak-Zuspiel vom linken Strafraumeck nicht im LRA-Tor unterbringen.
Auch in Hälfte zwei wollte Erzgebirge zunächst nicht allzu viel gelingen. Ahlen agierte nicht ganz so umständlich und hatte Pech, dass Ketelear eine Flanke von Bamba, die Bobel nur abklatschen konnte, um Zentimeter verpasste (46.). Die Antwort von Aue kam rund zehn Minuten später, als Helbig mit einem Drehschuss vom rechten Fünfmetereck an Ahlens Torwart Borel scheiterte. Erzgebirge zeigte sich in der Folge etwas zielstrebiger und hatte durch Juskowiak nach einer guten Stunde die Möglichkeit zur Führung. Der Aue-Torjäger schoss aber unbedrängt aus halbrechter Strafraumposition am Tor vorbei. Auch eine Viertelstunde vor Schluss war Juskowiak nach einer Heller-Flanke zur Stelle, lenkte den Ball mit der Fußspitze aber über das Ahlener Tor.
Aue musste sich gegen Ahlen mit einer enttäuschenden Nullnummer begnügen und verpasste es, sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. In einer über weite Strecken schwachen Partie entfachte Erzgebirge insgesamt zu wenig Druck und machte es so der Straka-Elf leicht, einen Punkt zu entführen. Ahlen rutscht trotz des Punktgewinns auf den letzten Platz ab.
Kicker-Online, 2.10.05:
Siegen-Coach Trainer Jan Kocian nahm gegenüber dem 0:1 in Fürth eine Umstellung in der Anfangsformation vor: Dosek ersetzte Bäcker. Immerhin drei neue Veränderungen auf Seiten von Dynamo Dresden im Vergleich zum 0:2 gegen Paderborn: Zwischen den Pfosten nahm Kresic wieder seinen Platz ein und Horvat nahm auf der Bank Platz. Außerdem ersetzte Lerchl den Gelb-Rot-gesperrten Fröhlich und Wawrzyczek spielte für Ludwig.
Die Sportfreunde machten von Beginn an Druck und kamen auch zu Torchancen, etwa durch Neuzugang Reina (4.). Bis zur 24. Minute dauerte es jedoch, ehe die Offensivaktionen der Siegener belohnt wurden: Lintjens trat eine Ecke von links, Döring sprang höher als Gegenspieler Kennedy und köpfte zum 1:0 für die Sportfreunde ein.
Dresden tat sich auch weiterhin schwer, ein Durchkommen gegen die Abwehrreihen der Heimelf zu kommen, nur Cagara ließ hin und wieder aufhorchen, scheiterte mit seinen Versuchen in der 11. und 23. Minute jeweils am Schlussmann Masic. Kurz vor dem Seitenwechsel ließ sich die Abwehr der Sportfreunde doch noch ausspielen: Kennedy spielte im Mittelfeld quer auf Langen, der zwei Abwehrspieler stehen ließ und mit seinem Schuss Masic anschoss. Der konnte den Ball aber nicht festhalten, das Leder sprang hoch und trudelte ins Tor. 
Nach dem Seitenwechsel kamen die Sachsen immer besser ins Spiel und wurden schließlich in der 68. Minute mit dem Führungstreffer belohnt: Nach einem Spielzug über Langen und Lerchl hatte Kennedy alle Zeit der Welt, den Ball anzunehmen und zum 1:2 zu vollenden.
Anschließend zogen sich die Dresdener in die eigene Hälfte zurück und ließen den Gegner kommen, im eigenen Spielaufbau schlichen sich zudem zunehmend Fehler ein. 
Das rächte sich in der 88. Minute: Reina schlug einen Freistoß von rechts in den Strafraum. Nahe des linken Pfostens lauerte Lintjens und köpfte zum 2:2 ein. Unmittelbar danach fast sogar der Siegtreffer für Siegen, doch Spizaks Kopfball traf nur das Lattenkreuz. 
Am Ende blieb es beim insgesamt leistungsgerechten 2:2. Die Gäste schienen das Spiel noch drehen zu können, bauten den Gegner jedoch wieder auf und mussten noch in der Schlussphase den Ausgleich hinnehmen.

7. Spieltag   Zuschauer: 123 843 - 13 760 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 18 - 2,0 pro Spiel     04/05 03/04 02/03 01/02
25.09.05 SpVgg Greuther Fürth  - Sportfreunde Siegen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 6 500   - - - -
26.09.05 Hansa Rostock  - Alemannia Aachen 1 : 0 ( 1 : 0 ) 11 000   - - - -
25.09.05 LR Ahlen  - Wacker Burghausen 2 : 2 ( 1 : 1 ) 3 322   1:3 3:1 2:4 -
25.09.05 Energie Cottbus  - Erzgebirge Aue  1 : 0 ( 0 : 0 ) 14 300   1:0 2:1 - -
25.09.05 1.FC Saarbrücken  - Karlsruher SC 1 : 2 ( 1 : 0