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Landespokal Sachsen  -  Saison 2004/2005

zur Saison 2003/04   -   zur Saison 2005/06


Teilnehmer

1.Runde/Ausscheidungsrunde (29.8.2004), 2.Runde/Achtelfinale (2.10.2004),

3.Runde/Viertelfinale (17.11.2004/26.2.2005), 4.Runde/Halbfinale (26.3.2005), 5.Runde/Finale (5.5.2005)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)


5.

Runde (Finale)

Zuschauer:

8 592

-

8 592

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore:

3

-

3,0

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04.05.05

Sachsen Leipzig

OL

-

Chemnitzer FC 

RL

 

2

:

1

(

1

:

1

/

0

:

0

)

nach Verlängerung

8 592

in Leipzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tor: 1:0 Jack (60.), 1:1 Stark (65.), 2:1 Schwesinger (119.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leipzig: Burmeister - Kittler, Gerster, Jack, Baum (ab 97. Boltze) - Toku (ab 62. Wejsfelt), Niestroj,
Ferl (ab 33. Noll), Weisert Seifert - Schwesinger, Kujat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chemnitz: Süßner - Kanitz, Schmidt (ab 76. Arzt), Schindler, Stark, Okeke, Mehlhorn, Göhlert,
Meyer (ab 46. Pinto), Becker, Baumann (ab 84. Caliccihio)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

19 323

-

920

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

106

-

4,08

pro Spiel

 

 

 


4.

Runde (Halbfinale)

Zuschauer:

2 125

-

1 063

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

6

-

3,0

pro Spiel

 

 

30.03.05

Sachsen Leipzig II

LL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

0

:

4

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

833

 

Tore: 0:1 Schwesinger (8.), 0:2 Jack (44.), 0:3 Seifert (63.), 0:4 Werner (84.)

20.04.05

VfB Auerbach/V.

OL

-

Chemnitzer FC 

RL

 

0

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

1 292

 

Tore: 0:1 Schindler (1.), 0:2 Schindler (59.)

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

10 731

-

511

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

103

-

4,12

pro Spiel

 

 

 

Im Spiegel der Presse

 

MDR-Online, 30.3.05: Klare Sache für FCS I
Im Halbfinalspiel des Sachsenpokals hat es in Leutzsch das erwartete Ergebnis gegeben. Mit einem klaren 0:4 mussten sich die Youngster von Sachsen Leipzig ihrer 1. Mannschaft beugen.
Keine blauen Flecken bei beiden Teams
Das "Trainingsspielchen" verlief ohne besondere Aufreger - zu klar dominierte die Oberliga-Elf das Geschehen. Bereits in der 8. Minute hatte Schwesinger nach Kujat-Pass aus fünf Metern die Führung erzielt. Kurz vor dem Pausentee legte Jack aus Nahdistanz nach. Den gemütlichen Frühlingskick vor 833 Fans rundeten in der zweiten Halbzeit Tore von Seifert und Werner ab. Da machte es wenig aus, dass Schwesinger in der 82. Minute aufs Tor zulief und völlig freistehend verzog.
Zwei Chancen des Landesliga-Teams sollen nicht verschwiegen werden. Nach einem Steilpass in den Strafraum der "Großen" waren sich Jack und Niestroj nicht einig, so dass Burmeister in höchster Not retten musste( 32.). Und in der 57. Minute ging Streubel allein aufs FCS I-Tor zu, doch sein Schuss aus 14 Metern strich knapp links vorbei.

MDR-Online, 20.4.05: Clevere Chemnitzer im Endspiel
Der Chemnitzer FC hat das Finale des sächsischen Landespokals erreicht. Der Regionalligist tat sich beim 2:0 in Auerbach allerdings lange Zeit recht schwer. Im Endspiel treffen die Himmelblauen nun auf Sachsen Leipzig.
Schindler macht den Unterschied
Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach wenigen Sekunden versenkte Schindler eine Freistoß-Flanke zur Führung des CFC. Auerbach war keineswegs geschockt, aber über weite Strecken in der Defensive. Dennoch hatte Stabenow (24.) den Ausgleich auf dem Fuß. Beim Scharfschuss des Auerbacher kratzte CFC-Keeper Süßner das Leder aus dem unteren linken Eck.
Nach dem Wechsel zeigte sich erneut der Unterschied zwischen beiden Teams. Während der Oberligist tapfer anstürmte, Dietrich (65.) und Korb (73.) aber beste Chancen ausließen, schlug Chemnitz eiskalt zu. Nach einer weiten Flanke von Schmidt drückte Schindler (59.) das Leder im zweiten Versuch in die Maschen.


3.

Runde (Viertelfinale)

Zuschauer:

1 333

-

667

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

12

-

3,0

pro Spiel

 

 

30.03.05

Oberlausitz Neugersdorf

OL

-

Chemnitzer FC 

RL

 

0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

580

26.02.05

FV Dresden-Nord

OL

-

VfB Auerbach/V.

OL

 

1

:

2

(

1

:

1

/

0

:

1

)

nach Verlängerung

 

17.11.04

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

Sachsen Leipzig

OL

 

0

:

4

(

0

:

2

)

 

 

 

 

 

753

26.02.05

VfL Pirna-Copitz 07

LL

-

Sachsen Leipzig II

LL

 

1

:

2

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer:

8 606

-

453

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

97

-

4,22

pro Spiel

 

 


Die Auslosung erfolgte am 9.10.04 in Pirna.
 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

MDR-Online, 17.11.04: Sachsen Leipzig überrollt Görlitz
Der FC Sachsen Leipzig hat locker und leicht das Halbfinale des sächsischen Landespokals erreicht. Die Leutzscher gewannen beim Landesligisten NFV Gelb-Weiß Görlitz mit 4:0.
Görlitz ohne einzige Torchance
Vor 753 Zuschauern brachte Watzka den Favoriten bereits nach 15 Minuten in Front. Sein Kopfballtreffer war verdienter Lohn einer Anfangsphase, in der "Chemie" hoch überlegen war. Görlitz erholte sich von diesem Schock nicht mehr. Anders als von GW-Trainer Nosek angekündigt, spielten die Oberlausitzer Angsthasen-Fußball und kamen zu keiner größeren Chance. Neun Minuten nach dem Führungstreffer legte Ferl nach. Bei seinem trockenen 18-Meter-Schuss wurde er von keinem gegnerischen Spieler gestört. Damit ließen es die Leutzscher nicht bewenden, Ferl und Baum schraubten das Ergebnis in der Schlussphase noch auf 4:0. Ernüchtert musste Görlitz-Coach Nosek festhalten: "Wir wollten dem Oberligisten Paroli bieten. Aber das Spiel hat gezeigt, dass wir noch lange nicht oberligatauglich sind."

MDR-Online, 26.2.05: Auerbach gewinnt in Dresden
In Sachsen konnte sich der VfB Auerbach im Oberliga-Duell beim FV Dresden Nord durchsetzen. Auerbachs Stabenow (12.) und Dresdens Jugo (67.) sorgten für ein 1:1 nach 90 Minuten. In der Verlängerung erzielte Schmidt das entscheidende 2:1 für die Gäste.
Die zweite Mannschaft des FC Sachsen Leipzig qualifizierte sich mit einem 2:1 in Pirna-Copitz für die nächste Runde. Leipzig musste neun Minuten vor Schluss den Augleich hinnehmen, aber Toku sorgte postwendend für den Siegtreffer. Daraufhin verloren die Platzherren die Nerven. Drei Spieler flogen vom Feld.

MDR-Online, 30.3.05: Chemnitz zittert sich ins Halbfinale 
Regionalligist Chemnitzer FC hat mit viel Dusel das Halbfinale des sächsischen Landespokals erreicht. Beim FC Oberlausitz gewann das Demuth-Team durch späte Tore von Devoli (85.) und Schmidt (90.) mit 2:0.
Vor 580 Zuschauern bestimmte der Oberligist die erste Halbzeit klar und hatte durch Havel (18.) und Kubis (22./ 44.) mehrfach die Führung auf dem Fuß.
Chemnitz enttäuscht über weite Strecken und benötigte zwei Standards. Zunächst zirkelte Devoli einen Freistoß von der Strafraumgrenze in den Winkel. Dann traf Schmidt nach einem Eckball Sekunden vor dem Abpfiff.

Sächsische Zeitung, 31.3.05: Chemnitzer FC lässt sich nicht überraschen
Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC erreichte gestern erwartungsgemäß das Halbfinale um den Sachsenpokal. Allerdings hing der 2:0 (0:0)-Sieg beim Oberligisten FC Oberlausitz am seidenen Faden. Bis zur 85. Minute stand die Partie 0:0, ehe Devoli (85.) und Schmidt (90./+2) mit ihren Treffern das Weiterkommen des Drittligisten sicherten.
Die Neugersdorfer waren dem Favoriten über die gesamte Spielzeit ebenbürtig und verzeichneten die Mehrzahl an guten Einschussmöglichkeiten. Doch Havel (18.), Kubis (22., 42., 49.), Krocian (29.) und Janacek (57.) konnten mit ihren Schüssen CFC-Torhüter Süßner nicht überwinden.
Im zweiten Halbfinalspiel müssen die Chemnitzer nun beim Viertligisten VfB Auerbach antreten. Dort wird dann der Finalgegner des FC Sachsen Leipzig ermittelt. Der Oberligist setzte sich gestern vor 833 Zuschauern im Kunze-Sportpark im ersten Halbfinale beim „Leutzscher Familientag“ gegen die Landesliga-Mannschaft des FC Sachsen mit 4:0 (2:0) durch.


2.

Runde (Achtelfinale)

Zuschauer:

2 744

-

392

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

30

-

3,75

pro Spiel

 

 

03.10.04

Hausdorfer SV

LL

-

VfL Pirna-Copitz 07

LL

 

1

:

4

(

1

:

3

)

 

 

 

 

 

200

03.10.04

Bischofswerdaer FV 08 

LL

-

FV Dresden-Nord

OL

 

1

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

 

03.10.04

Chemnitzer FC II

LL

-

Oberlausitz Neugersdorf

OL

 

0

:

1

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

150

02.10.04

FV Dresden-Nord II

LL

-

Sachsen Leipzig 

OL

 

0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

230

03.10.04

Sachsen Leipzig II

LL

-

SV 1919 Grimma

OL

 

3

:

1

(

1

:

1

/

1

:

0

)

nach Verlängerung

421

29.09.04

VfB Auerbach/V.

OL

-

Dresdner SC

LL

 

4

:

1

(

2

:

1

)

 

 

 

 

Dresdner SC hat auf Heimvorteil verzichtet.

301

28.09.04

Budissa Bautzen

LL

-

Chemnitzer FC 

RL

 

1

:

3

(

0

:

1

)

 

 

 

 

 

1 000

03.10.04

Gelb-Weiß Görlitz

LL

-

Kickers 94 Markkleeberg

LL

 

5

:

0

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

442

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

7 273

-

428

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

85

-

4,47

pro Spiel

 

 


Die Auslosung erfolgte am 05.09.04 in der Halbzeitpause der Landesliga-Begegnung Bischofswerdaer FV 08 - Sachsen Leipzig II.
 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

Sächsische Zeitung, 29.9.04: Bautzen scheidet nach 1:3 aus
Bautzen. Sachsenliga-Vierter Budissa Bautzen musste gestern Abend alle Landespokal-Träume begraben. Nach einer 1:3 (0:1)-Niederlage schieden die Oberlausitzer gegen den Chemnitzer FC aus.
Dabei war über weite Strecken der umkämpften Partie kein Klassen-Unterschied erkennbar. Bei Nieselregen offenbarte das favorisierte Regionalliga-Schlusslicht viele spielerische Defizite. Allerdings durften die Gastgeber nur kurze Zeit auf eine echte Pokal-Sensation hoffen. Nachdem Koernig für den verdienten Ausgleich gesorgt hatte, traf der Chemnitzer FC durch Lenk vier Minuten später zur erneuten Führung. Budissa warf nun alles nach vorn. Die Gastgeber mussten aber in der Schlussminute durch einen verwandelten Foul-Elfmeter zum 1:3 die endgültige Entscheidung hinnehmen.
Sächsische Zeitung, 30.9.04: DSC verrechnet sich in Auerbach
Fußball-Oberligist VfB Auerbach zog gestern als zweite Mannschaft nach Regionalligist CFC ins Viertelfinale um den Landespokal ein. Die Vogtländer bezwangen daheim Landesligist Dresdner SC mit 4:1 (2:1). Carsten Pfoh (9., 42.), Danilo Kunze (49.) und Michael Korb (75.) trafen für den Viertligisten. Den Ehrentreffer markierte Dennis Begrow (45.). „Wir konnten Auerbach nie ernsthaft gefährden“, resümierte DSC-Präsident Lutz Hiller. Der DSC hatte das Heimrecht abgegeben, weil man in Auerbach mit einer größeren Einnahme rechnete. Angesichts von nur 301 Zahlenden dürften sich die Elbestädter verrechnet haben, zumal die Gelder geteilt werden.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 4.10.04: Pirna-Copitz schießt HSV aus dem Pokal
Hausdorf. Nachdem am vergangenen Wochenende das Punktspiel aufgrund der widrigen Platzverhältnisse ausgefallen war, trafen die beiden Landesligisten aus Hausdorf und Pirna-Copitz nun bei herrlichen Herbstwetter eine Woche später im Achtelfinale des sächsischen Fußballpokales aufeinander. Dabei galten die Gäste, welche durchaus berechtige Aufstiegshoffnungen hegen und eine erfahrene Landesliga-Elf sind, durchaus als Favorit. Doch da sich der HSV gerade als Außenseiter immer pudelwohl fühlte, schien ein Weiterkommen der Kunath-Schützlinge nicht unrealistisch zu sein, wobei das Fehlen der beiden Langzeitverletzten Nehring und Plecity ein Handicap darstellte. Hinzu kam, dass mit Hausmann und Wuttke aufgrund von Verletzungen zwei weitere Stammspieler zumindest nicht von Beginn an zur Verfügung standen. 
Obwohl sich die Heimelf redlich mühte, hatten sie gegen die äußerst robust und lauffreudig auftretenden Gäste über weitere Strecken des Spieles nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. 15 Minuten war die Partie alt, da lag der Ball das erste Mal in den Hausdorfer Maschen, wobei Björn Bertholdt von einem Blackout des Hausdorfer Mittelfeldes und der Hintermannschaft profitierte. Die Hausdorfer fingen sich und kamen nur sechs Minuten später zum Ausgleich durch Richter. Als sich die Begegnung allmählich zu neutralisieren begann, nutzten die Gäste ein Fehlabspiel von Nickel im Mittelfeld zu einem schnellen Konter, den Bina mit platziertem Kopfball zur erneuten Führung abschloss. 
Danach verlief die Begegnung zunächst ohne weitere Höhepunkte, jedoch mit den schon eingangs angesprochenen Vorteilen für die Pirna-Copitzer. Als sich alle Akteure wohl schon in den Kabinen wähnten, erzielte erneut Björn Bertholdt den wohl vorentscheidenden Treffer zum 1:3. Nach dem Wechsel fanden endlich die Platzbesitzer besser ins Spiel, ohne dabei all zu torgefährlich zu werden. Im Gegenteil: Hätten die Gäste ihre Konterchancen nach leichtsinnigen Ballverlusten des HSV besser genutzt, wären sie mit einem noch höheren Sieg nach Hause gefahren. So blieb es lediglich dem eingewechselten Berko Bertholdt vorbehalten, in der Nachspielzeit den vierten Treffer zu erzielen.

MDR-Online, 3.10.04: Grimma fliegt gegen Landesligisten raus
In den Landespokal-Spielen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat am Sonntag erneut eine Oberliga-Mannschaft eine böse Pleite erlebt. Der SV Grimma verlor überraschend bei der Reserve des FC Sachsen Leipzig, die in der Landesliga beheimatet sind. Magdeburg erreichte wie Dresden Nord souverän die nächste Runde. Oberlausitz hatte mehr Mühe als gedacht.
"Sachsen-Bubis" glückt Überraschung
Sachsen Leipzig bleibt mit zwei Teams im sächsischen Landespokal vertreten. Nach der ersten zog die zweite Mannschaft ins Viertelfinale ein. Das Landesliga-Team besiegte Oberligist SV Grimma mit 3:1 nach Verlängerung. Steuernagel hatte die "Sachsen-Bubis" in Führung gebracht, Kunert glich aus. In der Verlängerung trafen Max und Weihrauch. Vier Spieler erlebten in der farbenfrohen Partie das Ende nicht. Tags zuvor hatte die "Erste" der Leutzscher die Reserve des FV Dresden-Nord mit 0:2 (0:0) besiegt. Allerdings trat Dresdens "Zweite", anders als erwartet, ohne Stammspieler ihres Oberliga-Teams an. Dennoch hielt der massiv verteidigende Landesligist lange und gut mit. Leipzig konnte sich erst kurz vor der Pause die ersten guten Chancen erspielen. Nachdem Dresden fast in Führung gegangen wäre (62.), erzielte Ferl (71.) dann doch das erlösende 1:0 für den Favoriten. Paeslack sorgte anschließend für den Endstand (79.). 
Locker und leicht erreichte Oberligist Dresden Nord gegen Bischofswerda (3:1) die nächste Runde. Der FC Oberlausitz setzte sich gegen den Chemnitzer FC II mit 1:0 durch. Torschütze: Havel.
Leipziger Volkszeitung, 3.10.04: Einzige Überraschung durch Sachsen-Reserve
Leipzig. Für die einzige Überraschung im Achtelfinale um den Fußball-Landespokal hat die Reserve des FC Sachsen gesorgt. Die Jungs von Trainer Hansi Leitzke warfen durch ein 3:1 nach Verlängerung Oberligist SV Grimma aus dem Rennen.
"Das war verdient, weil wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben", freute sich der "blonde Hans" über seine junge Truppe. Die hatte in dieser Partie einige Höhen und Tiefen zu meistern. Der Auftakt durch Renè Steuernagels Führungstor in der Auftaktminute war ganz nach dem Geschmack der 421 Zuschauer. Der Platzverweis für Tim Stammnitz gleich nach Wiederanpfiff natürlich weniger. Gegen den Ausgleich des Grimmaers Alexander Kunert war kein Kraut gewachsen. In der darauf nötigen Verlängerung steigerte sich der Unterhaltungswert noch: Zunächst sah Marcus Saalbach auf Grimmaer Seite wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte, welche die Parität wieder herstellte. Der eingewechselte Thomas Max zog sich umgehend die Gelbe Karte zu und traf dann zum 2:1. Sein Jubel fiel jedoch zu heftig aus, also folgte gemäß einer reichlich unsinnigen Regel Gelb-Rot - ganze sieben Minuten war der 18-Jährige auf dem Feld. Am Leutzscher Sieg rüttelte das indes nicht mehr, denn Thomas Weihrauch erhöhte zum Endstand auf 3:1.

Sächsische Zeitung, 4.10.04: Semmer macht alles klar
Viertligist FV Dresden-Nord hält spielstarke Bischofswerdaer mit 3:1 in Schach
Der FV Dresden-Nord hat nach zwei Oberliga-Niederlagen im Pokal wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Beim Landesliga-Aufsteiger Bischofswerdaer FV 08 setzten sich die Elbestädter mit 3:1 (1:0) durch.
Beide Mannschaften zeigten zunächst viel Respekt voreinander. Nach zehn Minuten war die „Abtastphase“, in der lediglich der Dresdner Tino Semmer mit einem Torschuss aufwartete (2.) vorbei. Die Bischofswerdaer bliesen zur Offensive, aber die Kopfbälle von Lars Marschner (14., 17.) fanden nicht ihr Ziel. Schließlich traf doch ein Spieler der Hausherren, allerdings ins eigene Tor. Nach einem Eckball stiegen Danny Moses und Andreas Hain hoch und vom Kopf des 41-jährigen BFV-Kapitäns ging der Ball ins eigene Tor. Während die Dresdner danach die Führung clever „verwalteten“, versuchte der Landesligist den Ausgleich zu erzielen. Die beste Möglichkeit verzeichnete erneut Marschner, aber sein Kopfball sprang von der Querlatte ins Feld zurück (35.). „Wir haben eine gute Leistung gebracht, aber leider unsere Chancen nicht genutzt“, konstatierte Bischofswerdas Trainer Fred Wonneberger zur Pause.
Auch nach dem Wechsel waren die Platzbesitzer ein ebenbürtiger Kontrahent, obwohl Tino Semmer in der 50. Minute auf 2:0 für die Dresdner erhöhte. Sieben Minuten vor Spielende kam der BFV zum hochverdienten Anschlusstor durch Thomas Latkolik – und die Partie wurde hektisch. Bischofswerdas Libero David Studeny ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Semmer hinreißen und sah die rote Karte (85.). „Eine dumme und völlig überflüssige Aktion, zumal wir gerade wieder dran waren“, ärgerte sich Wonneberger. Semmer sorgte schließlich Sekunden vor dem Abpfiff nach schöner Einzelleistung für die Entscheidung zu Gunsten der Dresdner, denen Trainer Peter Schöne „eine sehr disziplinierte Leistung“ bescheinigte, „die meinen Spielern wieder den nötigen Auftrieb für die kommendne Aufgaben geben wird.“
Sächsische Zeitung, 4.10.04: Nur Havel trifft
Mühevolles 1:0 bei CFC-Reserve
„Wir wollen ins Finale“, hatte FCO-Trainer Matthias Schulz vor der Achtelfinalpartie verkündet. Nach dem mühevollen 1:0 (0:0) bei der Landesliga-Mannschaft des Chemnitzer FC darf bei den Neugersdorfern weiter gehofft werden.
Allerdings wurde es der erwartet schwere Auftritt für den Oberligisten. Wie erwartet verstärkten die „Himmelblauen“ ihre Reserve mit einen halben Dutzend Regionalliga-Spielern. Die konnten die Begegnung dann auch offen gestalten. Erst in der 74. Minute erzielte Dirk Havel den alles entscheidenden Treffer für die Gäste.
Für Matthias Schulz war es ein „Arbeitssieg“, der ihm aber an alter Wirkungsstätte wie Öl runtergegangen sein dürfte. Bis zum 31. Oktober 2002 hatte der 41-Jährige in Chemnitz als Cheftrainer gearbeitet.

Sächsische Zeitung, 4.10.04: Genschur verpasst Führung
Sachsen Leipzig setzt sich mit 2:0 beim FV Nord II durch
Oberligist FC Sachsen Leipzig setzte sich standesgemäß mit 2:0 (0:0) bei der Landesliga-Mannschaft des FV Dresden-Nord durch. Daniel Ferl (71.) und Jens Paeslack (79.) sorgten vor 232 Zuschauern für den Viertelfinal-Einzug der Leutzscher.
„Es war ein verdienter Sieg der Leipziger. Sie haben die Aufgabe sehr ernst genommen und konzentriert gespielt“, schätzte Peter Schöne ein. Der Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft hatte zusammen mit seinem „Chef“ einige Spieler aus dem Viertliga-Kader für die „Reserve“ abgestellt. „Wir hatten gehofft, dass wir dadurch an Durchschlagskraft gewinnen. Aber leider konnten sich Petzold, Düring oder Genschur nicht entscheidend in Szene setzen“, bedauerte Schöne. Einmal allerdings entwischte Martin Genschur und marschierte durch die Leipziger Abwehr – freistehend bugsierte er das Leder aber weit am Sachsen-Gehäuse vorbei (63.). Zu diesem Zeitpunkt stand die Partie noch 0:0.
Vor allem in der Defensive bot die junge Dresdner Mannschaft eine couragierte Leistung. Dabei konnte Spieler-Trainer Tino Gaunitz wegen einer Verletzung nicht mit auflaufen. „Je länger so eine Partie 0:0 steht, desto so größer werden die Chancen des Außenseiters. Aber man muss dann eben die eine Chance auch nutzen“, legte Schöne den Finger in die Wunde. Lange Zeit meisterte Nord-Keeper Rüdiger Huster die Schüsse und Kopfbälle der Paeslack, Gerster, Kujat und Co. Mit dem 0:1 war das Spiel dann aber entschieden und die Leutzscher brachten den Sieg letztendlich ohne große Mühe über die Runden.
Dresdner Neueste Nachrichten, 4.10.04: Nord wieder in der Erfolgsspur
Dresden. Oberligist FV Nord hat die Kurve gekriegt. Nach zwei Punktspielniederlagen gewannen die Dresdner beim Landesliga-Aufsteiger Bischofswerdaer FV vor 250 Zuschauern mit 3:1 und zogen ins Viertelfinale ein. "Es war eine disziplinierte Leistung meiner Männer", freute sich Co-Trainer Peter Schöne. Die "Schiebocker" verlangten den Gästen alles ab. Pechvogel der Partie war der 41-jährige BFV-Kapitän Hain, dem ein Eigentor zum 0:1 (20.) unterlief, ehe Semmer zweimal für Nord traf (50., 89.). Den Ehrentreffer markierte Einwechsler Latkolik (85.). 
Erwartungsgemäß erreichte Oberligist Sachsen Leipzig bei der Landesliga-Vertretung des FV Nord (2:0) die Runde der letzten Acht. Bis zur 71. Minute hielt die Nord-Reserve ein 0:0, dann trafen Ferl und Paeslack (79.). Zuvor hatte Genschur die Führung für die Nord-Reserve verpasst. Freistehend schoss er das Leder vorbei (63.). Peter Schöne sprach den Anschlusskadern eine "engagierte Leistung" zu. Allerdings schränkte er ein: "Uns fehlte in der Offensive das Durchsetzungsvermögen." 
Schwierig gestaltete sich der Auftritt des FC Oberlausitz beim Chemnitzer FC II. Die Landesliga-Elf der "Himmelblauen" hatte sich mit sechs Akteuren aus dem Regionalligakader verstärkt. "Eine offene Partie, der CFC hat uns alles abverlangt", resümierte Trainer Matthias Schulz. Das Tor des Tages erzielte Havel (74.). 
Einen 5:0-Sieg feierte Gelb-Weiß Görlitz gegen Liga-Konkurrent Kickers Markkleeberg. Überragender Spieler war Sentivan, der drei Tore beisteuerte (14., 23. FE, 54.). Eisenreich (67.) und Hänisch (83.) trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Markkleeberg beendete die Partie mit nur neun Feldspielern, weil Franke (Rot/22.) und Metzner (77. Gelb-Rot) vom Platz flogen. 
Ohne Mühe qualifizierte sich Pirna-Copitz. Björn Berthold (1.), Bina (26., 44.) und Berko Berthold (90.) zeichneten für den 4:1-Sieg beim Landesliga-Neuling Hausdorfer SV verantwortlich. Die Platzbesitzer hatten durch Richter das zwischenzeitliche 1:1 markiert (7.). 
Für die einzige Überraschung sorgte Sachsen Leipzig II mit dem 3:1 n.V. über Oberligist Grimma. Beide Teams lieferten sich ein packendes Duell mit vier Feldverweisen (dreimal Gelb-Rot, einmal Rot). Steuernagel (1.) Max (101.) und Weihrauch (115.) trafen für die Leutzscher Reserve. Kunert erzielte das 1:1 (68.).


1.

Runde

Zuschauer:

4 529

-

453

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore:

55

-

5,0

pro Spiel

 

 

31.08.04

Vogtländischer FC Plauen

OL

-

Chemnitzer FC 

RL

 

0

:

2

(

0

:

0

)

 

 

 

 

 

2 130

28.08.04

SSV Markranstädt

LL

-

Sachsen Leipzig 

OL

 

3

:

5

(

3

:

3

/

1

:

1

)

nach Verlängerung

800

28.08.04

Budissa Bautzen

LL

-

FSV Zwickau 

OL

 

3

:

1

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

429

28.08.04

Concordia Schneeberg

LL

-

Oberlausitz Neugersdorf

OL

 

0

:

5

(

0

:

3

)

 

 

 

 

 

41

28.08.04

Erzgebirge Aue (Amateure)

LL

-

SV 1919 Grimma

OL

 

2

:

3

(

2

:

2

/

1

:

1

)

nach Verlängerung

100

28.08.04

Kickers 94 Markkleeberg

LL

-

FV Dresden 06 Laubegast

OL

 

3

:

3

(

2

:

2

/

1

:

1

)

nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:0

95

27.08.04

Merkur 06 Oelsnitz/V.

BK

-

VfB Auerbach/V.

OL

 

1

:

6

(

1

:

3

)

 

 

 

 

 

371

15.09.04

Chemnitzer FC II

LL

-

FC Eilenburg

OL

 

1

:

0

(

1

:

0

)

 

 

 

 

 

 

28.08.04

VfL Pirna-Copitz 07 

LL

-

VfB Zittau 

LL

 

4

:

0

(

2

:

0

)

 

 

 

 

 

150

29.08.04

Bischofswerdaer FV 08 

LL

-

VfB Chemnitz

LL

 

5

:

3

(

1

:

2

)

 

 

 

 

 

153

29.08.04

Hausdorfer SV

LL

-

Dynamo Dresden II

LL

 

3

:

2

(

2

:

2

/

0

:

2

)

nach Verlängerung

260

 

Freilos:

 

 

FV Dresden-Nord

OL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dresdner SC

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sachsen Leipzig II

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FV Dresden-Nord II

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelb-Weiß Görlitz

LL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer gesamt:

4 529

-

453

pro Spiel

 

 

 

 

 

 

Tore gesamt:

55

-

5,0

pro Spiel

 

 


Die Auslosung erfolgte am 23.7.2004 im Rahmen einer Veranstaltung des Sächsischen Fußball-Verbandes im Fußball-WM-Globus auf dem Leipziger Markt.
 

Im Spiegel der Presse

 

 

 

MDR-Online, 28.8.04: Pokal-Aus für Zwickau und Laubegast
Die Oberligisten FSV Zwickau und der FV 06 Laubegast sind bereits in der ersten Runde des Sachsenpokals ausgeschieden.
Zwickau blamierte sich bei Landesligist Budissa Bautzen mit einer 1:3-(0:1)-Niederlage. Vor 429 Fans trafen Schaumkessel (6.), Mees (54./ Eigentor) und Rothenburger (87.) für die Gastgeber. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Müller (55.). Die Westsachsen hatten sich in erschreckend schwacher Form präsentiert. Dresden-Laubegast unterlag beim Landesligisten Kickers Markkleeberg erst im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Beim "Shoot out" am Ende hielt der Markkleeberger Kaiser gleich drei Elfmeter.
Knapp an einer Niederlage schrammte der FC Sachsen Leipzig vorbei. In Markranstädt gewannen die Leutzscher dank dreier Treffer von Ronny Kujat noch mit 5:3 (3:3,0:1) nach Verlängerung. Vor 1000 Zuschauern enttäuschte der Oberligist über weite Strecken. Ebenfalls in die Verlängerung musste der SV Grimma, der bei Erzgebirge Aues Reserve-Team noch mit 3:2 gewann. Nichts anbrennen ließen dagegen der VfB Auerbach (6:1 in Oelsnitz) und der FC Oberlausitz Neugersdorf (5:0 in Schneeberg).
Das Pokal-Topspiel VFC Plauen gegen Chemnitzer FC findet erst am Dienstag statt.
Dresdner Neueste Nachrichten, 30.8.04: Ehrlich als tragischer Held
Dresden. Bei den Kickers Markkleeberg war Laubegast dazu verdammt, immer einem Rückstand hinterher zu laufen. Kein Wunder, dass Trainer Matthias Müller für seine Defensivabteilung nicht gerade lobende Worte verschwendete: "Das 0:1 verschuldete Jens Garbe, Daniel Fischer war verunsichert, beim 1:2 war Matthias Peßolat von der Rolle. Auf Grund der Schnitzer musste ich die Formation umstellen." 
Den ersten Ausgleich erzielte Rico Glaubitz mit einem herrlichen 30-m-Schuss ins Eck. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Blau-Gelben eindeutig das Geschehen, ließen kaum eine Gelegenheit der Hausherren zu. Ein bisschen klopfte sich "Lotte" Müller selbst auf die Schulter für seine Geistesblitz, den wegen seiner Ampelkarte gegen Pößneck fürs nächste Punktspiel gesperrten Thomas Ehrlich kurz vor Ablauf der regulären Zeit aufs Feld zu schicken. Der gelernte Verteidiger egalisierte acht Minuten nach seiner Einwechslung nach Hereingabe vom ebenfalls frisch gekommenen Martin Mikolayczyk und erzwang die Verlängerung sowie 120 Sekunden vor Ablauf der zwei Stunden das Schießen vom Strafstoßpunkt. Dort avancierte "Ehrli" zum tragischen Helden und verschoss wie Garbe und Thomas Eller in Sequenz. Die Kickers netzten dreimal unhaltbar ein zum Gesamtresultat 6:3.
Da bemängelte Matthias Müller die "Körpersprache und überhaupt habe ich den Charakter der Mannschaft vermisst. Insofern sind wir berechtigt ausgeschieden. Nur Eller, Andrè Kohlschütter , Robert Scannewin und ,Eddy' Weidner haben ihr Ding gemacht. Und natürlich Ehrlich, der ,Näschen' bewiesen hat und zweimal goldrichtig stand."
Nicht ganz "nachvollziehen" konnte der Coach, dass sich kein Vorständler die Mühe machte, ihr Team zu dieser doch wichtigen Begegnung zu begleiten.

Sächsische Zeitung, 30.8.04: Copitz ohne Mühe eine Runde weiter
VfL Pirna-Copitz – VfB Zittau 4:0 (2:0) / Gelungene Generalprobe für das kommende Punktspiel
Der VfL Pirna-Copitz steht im Achtelfinale des Landespokals. Schwergefallen ist der Trautmann-Elf der Einzug unter die letzten sechzehn Mannschaften allerdings nicht. Der VfB Zittau verfügte in dieser Partie nicht über die spielerischen Mittel, um den Hausherren einen echten Pokalfight zu liefern.
Trautmann hadert über die vergebenen Chancen
Wenn der VfL nicht so großzügig mit seinen Chancen umgegangen wäre, hätte es für die Ostsachsen durchaus ein Debakel geben können. „So geht das mit dem Toreschießen“, sagte Andreas Trautmann. Er hatte sich nach dem Abpfiff Berko Berthold zur Seite genommen und erklärte seinem Stürmer noch einmal genau, wo er den Ball hinhaben möchte. Berko Berthold gehörte diesmal zu den auffälligsten Akteuren auf dem Rasen. Der 21-Jährige war lauf- und einsatzfreudig, bereitete zwei Tore vor und traf selbst noch einmal zum 4:0-Endstand. Am Ende konnte Trautmann eigentlich rundum mit seinem Stürmer zufrieden sein, wenn da nicht diese katastrophale Chancenverwertung gewesen wäre.
„Das ging über die berühmte Kuhhaut“, wetterte Trautmann. „Das hole ich im Punktspiel alles nach“, versprach Berthold darauf seinem Trainer. Der hat, wenn es am nächsten Sonntag noch einmal gegen den gleichen Gegner um Punkte geht, durchaus einige Bauchschmerzen. „Ich freue mich natürlich über das deutliche Ergebnis. Aber das müssen meine Spieler möglichst schnell aus ihren Köpfen streichen. So leicht wird sich Zittau nicht noch einmal von uns vorführen lassen.“ Copitz hatte vor 150 Zuschauern im Sachsenstadion leichtes Agieren. Mirko Schade überwand nach einem Zuspiel von Berko Berthold in der 18. Minute zum ersten Mal Marco Pöschmann im Zittauer Tor. Der Gästekeeper musste sich nach einer halben Stunde durch ein klassisches Eigentor, Hagen Becke köpfte das Leder hinter die Torlinie, ein zweites Mal geschlagen geben. Vorausgegangen war ein straffer Schuss von Vjacheslav Petrukhin.
Im zweiten Spielabschnitt ließ es die Heimelf im Gefühl der sicheren Führung etwas ruhiger angehen. Das nutzten die Gäste für einige Ausflüge in Richtung Copitzer Tor. Gefährlich wurde es allerdings nicht, weil die Ostsachsen diese wenigen Gelegenheiten vergaben. Auf der Gegenseite trieben Vitezslav Bina und Berko Berthold die Zuschauer fast in den Wahnsinn.
„Die Chancen hätten für drei Spiele gereicht“, kam es von der Copitzer Bank. Beide Stürmer hatten aber noch eine Beruhigungspille für Trainer und Zuschauer parat. Bina stellte in der 75. Spielminute mit seinem Treffer zum 3:0 endgültig die Weichen in Richtung Achtelfinale. Berko Berthold traf drei Minuten vor Ultimo. Nicht auszudenken, wenn Berthold diese Gelegenheit auch noch versiebt hätte.

Leipziger Volkszeitung, 30.8.04: Markkleeberg gelingt die Revanche
Markkleeberg gelingt die Revanche
Leipzig. Die Markkleeberger Kickers haben für eine der beiden Überraschungen dieser Pokalrunde gesorgt. Die andere gab es in Bautzen, wo Landesligist Budissa mit dem FSV Zwickau ebenfalls einen Oberligisten eliminierte.
Die Kickers nahmen mit dem 6:3 nach Elfmeterschießen praktisch Revanche für das Vorjahr, als sie in der ersten Runde auch gegen den FV Dresden 06 Laubegast spielten und in der Verlängerung ausschieden. Am Sonnabend sah es zunächst wieder danach aus, als die Gäste in der Verlängerung ihren dritten Rückstand ausglichen. Doch im Elfmeterschießen parierte Torwart Christian Kaiser drei Mal. "Er gehörte mit Jens Brunke und Christopher Blümel, dem seine Treffer gut getan haben, zu unseren Besten", lobte Hans-Joachim Haubold. Nun hofft der Kickers-Geschäftsführer auf einen attraktiven Achtelfinal-Gegner, der möglichst mehr als nur 100 Fans anlockt.
Der Hausdorfer SV wies seine blendende Verfassung auch im Pokalwettbewerb nach. Trotz eines 0:2-Halbzeitrückstandes triumphierte die Kunath-Truppe nach Verlängerung gegen Dynamo Dresdens Amateure noch mit 3:2. Die Gäste schienen nach einem Doppelschlag auf der Siegerstraße. Doch der eingewechselte Robert Sommer bereitete den Anschlusstreffer von Marco Hausmann vor, in der Nachspielzeit gelang Tino Bergmann das 2:2 und wenig später erzielte Marcus Schweineberg im ersten Pflichtspiel für den HSV per Kopf das 3:2.
Sächsische Zeitung, 30.8.04: Dynamo-Amateure verspielen Führung
Viel Lehrgeld zahlten die Amateure des 1. FC Dynamo Dresden gestern beim Gastspiel in Hausdorf. Der Landesliga-Neuling gewann gegen die Schwarz-Gelben mit 3:2 nach Verlängerung. Zur Pause lagen die Dresdner nach einer bemerkenswerten Vorpausen-Leistung noch mit 2:0 in Führung. Martin Kolan (40.) und Tom Winter (41.) brachten die spielerische Überlegenheit auch im Ergebnis zum Ausdruck.
Hausmann gelang nach 54 Minuten das Anschlusstor, aber Dynamo hielt den 2:1-Vorsprung bis in die Nachspielzeit – ehe der Ex-Dresdner Bergmann ausglich. Schweineberg (94.) traf schließlich in seinem ersten Pflichtspiel für Hausdorf zum entscheidenden 3:2.

Leipziger Volkszeitung, 30.8.04: Knapp am Aus vorbeigeschrammt
Markranstädt. Wieder einmal wurde es ganz knapp für den Favoriten im Pokalspiel beim SSV Markranstädt. Wie schon am 2. September 2003 musste der FC Sachsen - damals noch Regionalligist - in die Verlängerung, um sich beim Landesligisten durchsetzen zu können. Wie vor einem Jahr stand es nach regulärer Spielzeit 3:3, am Ende jubelte der FC Sachsen über ein 5:3 (3:3, 1:1).
Lanze Zeit blieb es eine Zitterpartie für die Leipziger. Denn die SSV-Truppe - wieder gut eingestellt von Uwe Ferl, dem ehemaligen Sachsen-Trainer - mischte munter mit und überraschte mit dem Führungstor. Ronny Ledwoch hatte seine Freude auf der Tribüne, als sein jüngerer Bruder Renè sich ein Herz fasste, nach Freistoß von Christian Mittenzwei den Ball schnappte und Sachsen-Keeper Jan Burmeister überwinden konnte. Die Gastgeber hatten sogar die Chance, die Führung auszubauen. Aber den Schuss des durchlaufenden Lars Freigang parierte der Sachsen-Torwart und Robert Ratkowski schlug den Ball von der Linie (40.). Bis dahin blieben die Leipziger viel von ihrer Höherklassigkeit schuldig. Einen Beweis lieferte jedoch Frank Gerster, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Freistoß zum 1:1 traf.
Mit viel Einsatz ging es nach der Pause weiter, der FC Sachsen kam immer besser ins Spiel, ohne zu dominieren. Ronny Thielemann und Ronny Kujat zerrten immer stärker an den Ketten, die ihnen die SSV-Elf anlegen wollte. Nun entwickelte sich eine Kampf-Partie (zehn gelbe Karten), in der das Schiri-Trio nicht immer souverän wirkte. Nach Klasse-Leistung von Hans-Jürgen Weiß (er zog aus 20 Metern plötzlich ab) zur erneuten Führung, konnte Kujat per Hand-Elfmeter ausgleichen, um kurz darauf nach Pass von Robert Niestroj das 3:2 zu erzielen.
Alles schien gelaufen, doch in der Nachspielzeit holte Lars Weißenberger einen Foulelfmeter heraus - 3:3, denn Mittenzwei behielt die Nerven vom Punkt. In der Verlängerung spielte der Oberligist effektiv gegen die SSV-Elf, die ohne Ledwoch (Gelb-Rot) auskommen musste. Kujat (mit drittem Treffer) und der eingewechselte Jens Paeslack trafen zum 5:3. Trockener Kommentar von Frank Gerster ob der gezeigten Leistung: "Weiterarbeiten, weiterarbeiten, weiterarbeiten."
MDR-Online, 31.8.04: Chemnitzer FC wirft Pokalverteidiger raus
Mit Titelverteidiger VFC Plauen hat bereits die dritte Oberliga-Mannschaft im Landespokal die Segel streichen müssen. Die Vogtländer mussten sich am Dienstag dem favorisierten Regionalligisten Chemnitzer FC mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Zuvor waren bereits der FSV Zwickau und der FV 06 Laubegast aus dem Pokalrennen geworfen worden.
Rot, Elfer, zwei Tore
Für die Chemnitzer erzielten vor 2130 Zuschauern Lenk (72.) und Schindler (90.) die entscheidenden Tore. Der CFC hätte eigentlich schon eher in Führung gehen müssen, doch Zivic (53.) war bei seinem Foulelfmeter an VFC-Torhüter Hruby gescheitert. Kurz davor hatte außerdem der Plauener Findeisen wegen Schiedsrichter-Beleidigung die rote Karte gesehen.
In dieser ersten Pokalrunde ist nun nur noch ein Ergebnis offen. Die verlegte Partie zwischen der zweiten Mannschaft des Chemnitzer FC und Oberligist FC Eilenburg wird am 15. September (20.00 Uhr) ausgetragen. Die Auslosung des Achtelfinals findet allerdings schon am kommenden Sonntag in der Halbzeitpause der Landesliga-Begegnung Bischofswerda gegen FC Sachsen II statt.


Teilnehmer:

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 27 Starter
 

Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 1 Starter

Chemnitzer FC

 

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 9 Starter

Sachsen Leipzig
Vogtländischer FC Plauen
FV Dresden-Nord
FSV Zwickau 
Oberlausitz Neugersdorf
SV 1919 Grimma
FV Dresden 06 Laubegast
VfB Auerbach/V.
FC Eilenburg
 

Landesliga Sachsen (SFV) - 14 Starter

alle Teams der Saison 2003/04 außer Lausitz Hoyerswerda, aber mit dem Absteiger aus der NOFV-Oberliga Dresdner SC.
 

Bezirkspokalsieger 2002 - 3 Starter

Bezirk Leipzig       Hausdorfer SV
Bezirk Dresden       Bischofswerdaer FV 08
Bezirk Chemnitz      Merkur 06 Oelsnitz/V.


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