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Landespokal Sachsen  -  Saison 2003/2004

zur Saison 2002/03   -   zur Saison 2004/05


Teilnehmer

1.Runde/Ausscheidungsrunde (30.8.2003), 2.Runde/Achtelfinale (15./19.11.2003),

3.Runde/Viertelfinale (13.12.2003), 4.Runde/Halbfinale (28.2.2004), 5.Runde/Finale (28.4.2004)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)

5. Runde (Finale) Zuschauer: 8 649 - 8 649 pro Spiel      
        Tore: 1 - 1,0 pro Spiel      
                                   
28.04.04 Vogtländischer FC Plauen OL - Dynamo Dresden  RL   1 : 0 ( 1 : 0 )           8 649 in Plauen
                                           
  Tor: 1:0 M. Pannach (21.)  
                                           
  Plauen: Golle - Berger - Pietsch, Dashi - T. Pannach (80. Weigl), Schulze, Hölzel,
M. Pannach, Paulick - Popa (70. Kellig), Zapyshnyi (90. Risch)
 
                                           
  Dresden: Kresic - Oppitz - Langen, Czik (65. Kunich) - Ratke (69. Scholze), Heidrich,
Heller, Wagefeld, Ziebig - Jovanovic, Fröhlich
 
                                           
        Zuschauer gesamt: 38 103 - 1 411 pro Spiel      
        Tore gesamt: 104 - 3,47 pro Spiel      

 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 28.4.04: Plauen überrascht Dynamo im Finale
Oberligist VFC Plauen hat sich im Endspiel des Sachsenpokals knapp mit 1:0 gegen den 1. FC Dynamo Dresden durchgesetzt. Damit spielen die Vogtländer demnächst im DFB-Pokal.
Frühe Führung
Nach anfänglichem Abtasten und ersten zaghaften Angriffsbemühungen übernahm der Gastgeber die Initiative. Eine Kombination über rechts schloss Matthias Pannach mit einem Schuss ins rechte Dreiangel ab. Die Führung war verdient, auch in der Folge blieben die Gastgeber spielbestimmend. Bis zur Pause wurde der Regionalligist aus Dresden kaum gefährlich.
Plauen hielt dicht
Nach dem Wechsel blies Dynamo-Kapitän Heidrich zum Angriff. Sein 25-Meter-Schuss strich über das Tor. Kurz darauf lenkte VFC-Keeper Golle Heidrichs 20-Meter-Versuch zur Ecke. Dresden drückte auf den Ausgleich, doch auch Langen scheiterte an Golle. Plauen konnte sich darauf etwas befreien und war durch Konter gefährlich. Popa vergab aus 14 Metern ebenso, wie Hölzel per Kopf nach einer Zapyshnyi-Hereingabe. Dynamo warf in der Schlussphase alles nach vorn. Doch die kämpferisch starken Plauener verteidigten den knappen Vorsprung.
Sächsische Zeitung, 29.4.04: Das Vogtland feiert die Revanche
VFC Plauen bezwingt den 1. FC Dynamo Dresden im Finale nach großem Kampf mit 1:0 (1:0)
Der VFC Plauen hat zum zweiten Mal nach 1999 den Fußball-Sachsenpokal gewonnen. Die Vogtländer bezwangen gestern Abend den 1. FC Dynamo Dresden mit 1:0 (1:0).
Volkmar Köster hat eine Sorge mehr. Der Hauptgeschäftsführer des 1. FC Dynamo Dresden muss für die Regionalliga-Lizenz eine Bankbürgschaft über 60 000 Euro zusätzlich besorgen. Das Antrittsgeld für die erste Runde im DFB-Pokal war im Etat nämlich fest eingeplant, aber die Gelb-Schwarzen scheiterten gestern Abend im Endspiel des Oddset-Sachsenpokals mit 0:1 (0:1) am VFC Plauen. Den Vogtländern gelang damit vor mehr 8649 Zuschauern im Vogtlandstadion die Revanche für ihre 2:3-Niederlage im Vorjahr an gleicher Stelle.
Wie bereits vergangenen Freitag gegen die Schalke-Amateure begannen die Dresdner ordentlich, um nach knapp 20 Minuten das Heft des Handelns aus der Hand zu geben. Mehr Torgefahr als einen Kopfball von Ranisav Jovanovic, den VFC-Schlussmann Jens Golle sicher parierte, verbuchten die in Weiß spielenden Gelb-Schwarzen in der Anfangsphase nicht. Die zweikampfstarken Plauener ließen die Gäste kaum in Strafraumnähe kommen. Zudem hatte VFC-Trainer Tino Vogel, dessen Vater und Ex-DDR-Nationalspieler Eberhard Vogel auf der Tribüne zuschaute, Steffen Heidrich (gegen Mathias Pannach) und Christian Fröhlich (Robert Pietsch) Manndeckung verordnet. Damit war die kreative Abteilung der Dynamos praktisch lahm gelegt. So gingen die Plauener nach 20 Minuten zwar überraschend, aber nicht unverdient in Führung. Die Platzherren konnten sich das Leder an der Strafraumgrenze direkt hoch zuspielen, bis ihn Mathias Pannach - von Sven Ratke aus den Augen gelassen - vom linken Strafraumeck ins rechte Dreiangel zirkeln konnte. Die Dresdner waren in den ersten 45 Minuten so gut wie alles schuldig geblieben.
Mit einem Feuerwerk empfingen sie die Fans nach der Pause, und auf dem Rasen gab Kapitän Heidrich mit zwei Fernschüssen (48./drüber, 52./von Golle gehalten) das Signal zum Angriff. Ein Freistoß von Maik Wagefeld - als Eingabe gedacht - segelte knapp am langen Pfosten vorbei (58.). Dynamo machte Druck, bot dadurch den Plauenern Konterchancen. Catalin Popa jagte das Leder freistehend drüber (61.), Steffen Kellig knapp nvorbei (71.), den Kopfball von Marco Hölzel parierte Ignjac Kresic (74.). Dynamo musste etwas riskieren. Trainer Christoph Franke brachte Markus Kunisch und Ronny Scholze, dessen Einsatz eigentlich erst für das Punktspiel am Sonntag gegen die Dortmunder Amateure geplant war. Trotzdem fehlte den Dresdnern Durschlagskraft, um den Abwehrriegel der aufopferungsvoll kämpfenden Vogtländer zu knacken. Scholzes Schuss strich am Pfosten vorbei (78.), ein Kopfball von Kunisch ging übers Dreiangel (82.).
Der Mannschaft gehen damit 35 000 Euro Prämie durch die Lappen, und wenn Dynamo nächste Saison im Lostopf des DFB-Pokals sein will, müsste der Zweitliga-Aufstieg gelingen.

4. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 6 465 - 3 233 pro Spiel    
        Tore: 3 - 1,5 pro Spiel    
10.03.04 Dynamo Dresden RL - Sachsen Leipzig  RL   2 : 0 ( 1 : 0 )           5 220
  Tor: 1:0 Neubert (8.), 2:0 Neubert (85.)                                      
29.02.04 Vogtländischer FC Plauen OL - FV Dresden 06 Laubegast OL   1 : 0 ( 0 : 0 )           1 245
  Tor: 1:0 Zapyshni (63.)                                      
        Zuschauer gesamt: 29 454 - 1 091 pro Spiel    
        Tore gesamt: 103 - 3,55 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 4.1.2004 im Rahmen der Vorrunde zur Chemnitzer Hallenbezirksmeisterschaft in Brand-Erbisdorf.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 29.2.04: Plauen ist erster Sachsenpokal-Finalist
Der VFC Plauen ist mit einem 1:0 (0:0) gegen Oberliga-Konkurrent Dresden-Laubegast ins Sachsenpokal-Finale gezogen. Das Tor des Tages erzielte Zapyshni in der 63. Minute mit einem Heber aus zehn Metern.
Ehrlich erst Opfer, dann Täter 
Plauen musste lange Zeit in Unterzahl spielen. Grund: Dashi durfte wegen eines Ellenbogenchecks gegen Ehrlich (15.) vorzeitig duschen. Trotzdem gab der VFC meist den Ton an. Gut herausgespielte Chancen waren aber selten. Das lag nicht zuletzt am gefrorenen und schneebedeckten Boden, der einen ordentlichen finalen Pass fast unmöglich machte.
In Halbzeit zwei waren die insgesamt dennoch gut mitspielenden Dresdner vor allem per Konter gefährlich. Aber auch sie kamen nicht ohne rote Karte aus. Der bei Dashis Ellenbogencheck niedergestreckte Ehrlich langte diesmal selber zu, trat einen Plauener von hinten in die Beine und flog vom Platz. In der Schlussphase warfen die Dresdner dann alles nach vorn. VFC-Keeper Golle musste gegen Glaubitz (81.) und Hamel (84.) retten. In der 88. Minute köpfte Heise nur an die Latte.
Freie Presse, 1.3.04: Vogtländer stehen im Finale
Fußball-Sachsenpokal: VFC Plauen - FV Dresden Laubegast 1:0 (0:0)
Plauen. Mit einem verdienten 1:0-Sieg gegen den FV Dresden-Laubegast qualifizierte sich der VFC Plauen am Samstag im Vogtlandstadion für das am 10. April an gleicher Stelle stattfindende Sachsenpokalfinale. Schütze des goldenen Tores war Zapyshnyi (63.). Die Plauener treffen nun auf den Sieger der Partie 1. FC Dynamo Dresden gegen FC Sachsen Leipzig (10. März).
„Wir haben unser erstes großes Saisonziel erreicht. Von einem normalen Fußballspiel konnte man heute nicht sprechen. Bei jeder Aktion war der brutale Druck, der auf jedem Spieler lastete, zu erkennen. Sensationell, was meine Jungs geleistet haben“, resümierte VFC-Trainer Tino Vogel. In der Tat, das Spiel hielt die ganze Bandbreite eines Pokalkampfes bereit. Auszugsweise seien genannt: Plauens Dashi sah sich nach 15 Minuten wegen eines Revanchefouls an Ehrlich die Rote Karte ein. Nach der Pause musste auch Ehrlich vorzeitig unter die Dusche, weil er Zapyshnyi umgesäbelt hatte (64.). In der Schlussphase verhinderte Keeper Golle zweimal reakionsschnell den Ausgleich. Zudem hatte er Glück, dass Heiße per Kopfball nur die Latte traf.
Selbst nach dem Abpfiff war die Nervenanspannung noch so hoch, dass einige Dresdener Kicker eine kurze, aber heftige Massenschlägerei auf dem Spielfeld inszenierten. Das Schiedsrichter-Trio befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg in die Kabine. Während Gästecoach Jens Flügel trotz mehrmaliger Bitten der Pressekonferenz fern blieb, sagte Vogel sichtlich erleichtert: „Wir sind im Pokalfinale und in der Meisterschaft nicht der Favorit. Mal schauen, wozu wir in dieser Konstellation noch in der Lage sind.“
MDR-Online, 10.3.04: Dynamo folgt Plauen ins Finale
Fußball-Regionalligist Dynamo Dresden und Oberligist VFC Plauen stehen im Endspiel um den Sachsen-Pokal. Als zweiter Finalist qualifizierte sich am Mittwoch Dynamo mit einem 2:0-Erfolg gegen Liga-Konkurrent FC Sachsen Leipzig. Bereits am 28. Februar war Plauen durch ein 1:0 gegen Dresden 06 ins Finale eingezogen.
Höhepunkte nur die beiden Neubert-Tore
In einer insgesamt sehr schwachen Partie auf matschigem Boden sorgte Neubert mit seinen beiden Toren für seltene Höhepunkte. Der Dresdner Stürmer brachte sein Team schon zeitig in Führung: Nach Heidrich-Einwurf und Langen-Flanke stand er schon in der 8. Minute goldrichtig - FCS-Schlussmann Rechner hatte keine Chance. Auf das zweite Tor mussten die Zuschauer 78 Spielminuten ohne große Möglichkeiten warten. Beim 2:0 verwertete Neubert die Vorarbeit von Jovanovic, der seinen Stürmer-Kollegen perfekt im Fünf-Meter-Raum bediente. Wenig Nenneswertes aus der Zwischenzeit: Kurz nach der Halbzeit setzte sich der Leipziger Kujat im Strafraum durch, sein Schuss ging aber ans Außennetz (51.). Für Dynamo hatte Jovanovic eine weitere Möglichkeit, als er einen Abpraller nach Wagefeld-Freistoß nicht verwerten konnte (83.). Sonst viel Leerlauf im Dresdner Harbig-Stadion.
Für Bittermann ist die Saison wohl vorbei
Dynamo erkaufte sich den Sieg zudem schwer und mit Ausfällen von zwei Abwehrspielern: Für Bittermann dürfte die Saison vorbei sein, er trat ohne gegnerische Einwirkung in den Rasen und zog sich eine schwere Achillessehnenverletzung zu (41.). Weiß verletzte sich ebenfalls ohne Zutun eines Gegenspielers, er musste mit Bänderverletzung im Knie vorzeitig vom Feld (13.): "Es ist bitter für uns, dass wir zwei wichtige Spieler durch so unglückliche Verletzungen ersetzen müssen", so Dynamo-Coach Franke: "Vor allem Bittermann mit seiner Routine wird uns sehr fehlen."
Sächsische Zeitung, 11.3.04: Getrübte Freude über Finaleinzug
Dynamo Dresden verliert beim 2:0-Sieg gegen Sachsen Leipzig Bittermann und Weiß / Neubert trifft doppelt
Im Endspiel des Fußball-Sachsenpokals kommt es zur Neuauflage vom Vorjahr. Nach dem VFC Plauen setzte sich gestern Abend der Cupverteidiger 1. FC Dynamo Dresden mit einem 2:0 (1:0) gegen den FC Sachsen Leipzig durch.
Die Freude darüber wurde bei den Gelb-Schwarzen jedoch durch zwei schwere Verletzungen getrübt. Andre Weiß (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Torsten Bittermann (Verdacht auf Riss der Achillessehne) schieden schon in der ersten Halbzeit aus. Sie werden nicht nur im Spitzenspiel der Regionalliga übermorgen beim Wuppertaler SV fehlen, sondern vermutlich den Rest der Saison.
Besonders Bittermanns Routine wird Dynamo im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg vermissen. Der 36-Jährige hatte unglücklich in den holprigen Rasen getreten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zu dem Zeitpunkt hatte Dynamo den Spielfaden bereits verloren, führte aber mit 1:0. Nach einem von Kapitän Steffen Heidrich schnell ausgeführten Einwurf hatte Dexter Langen präzise geflankt und Thomas Neubert wuchtig eingeköpft.
Danach leisteten sich die Platzherren viele Leichtsinnigkeiten und ließen den Leipzigern Platz zum Kombinieren. Mark Zimmermann, der aus fünf Metern daneben zielte (30.), und Danny Bach, der frei auf Dynamo-Torwart Ignjac Kresic zulaufen konnten und ebenfalls vorbei schoss (37.) hatten den Ausgleich für den FC Sachsen auf dem Fuß. Auf der anderen Seite strich ein Kopfball von Ranisav Jovanovic um Zentimeter am Pfosten vorbei.
Von Fußball konnte nach der Pause kaum noch die Rede sein. Zu viele Nicklichkeiten störten das Spiel, so dass Schiedsrichter Helmut Bley aus Sehma allzu oft in seine Trillerpfeife pusten musste. Zimmermann köpfte freistehend, aber Torwart Ignjac Kresic parierte sicher (73.). Der größte Schreck dürfte Dynamo-Trainer Christoph Franke in die Glieder gefahren sein, als auch noch Rene Beuchel nach einem Kopfballduell liegen blieb. Zum Glück rappelte sich der 30-jährige Mittelfeldspieler wieder auf. Fünf Minuten vor Schluss beendete dann Neubert mit dem zweiten Kopfballtor nach Zuarbeit von Langen und Jovanovic das Zittern der Dynamo-Fans unter den 5 220 Zuschauern im Harbig-Stadion.
Nun winkt den Dresdner eine Prämie. „Für den Pokalsieg gibt es einen Betrag X“, sagte Kapitän Heidrich, der mit der Vereinsführung nicht über einen extra Obolus für das Erreichen des Endspieles verhandelt hatte. Dabei heißt es doch, die Profis würden zuerst an das Geld denken? „Vielleicht sind wir ja die etwas anderen Fußballer“, meinte der 36-Jährige vor dem Anstoß mit Augenzwinkern. „Wir sollten erst vom sportlichen Erfolg profitieren, wenn der Verein mit der ersten DFB-Pokalrunde eine zusätzliche Einnahmequelle hat.“

3. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 11 490 - 3 830 pro Spiel    
        Tore: 12 - 3,0 pro Spiel    
14.12.03 VfB Leipzig OL - Sachsen Leipzig RL   1 : 2 ( 1 : 1 )           4 772
11.12.03 Dresdner SC OL - Dynamo Dresden RL   0 : 2 ( 0 : 1 )           5 818
25.01.04 Bergstädtischer SC Freiberg BL - FV Dresden 06 Laubegast OL   0 : 4 ( 0 : 1 )            
25.01.04 Vogtländischer FC Plauen OL - Oberlausitz Neugersdorf OL   2 : 1 ( 1 : 1 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 900
        Zuschauer: 22 989 - 920 pro Spiel    
        Tore: 100 - 3,7 pro Spiel    
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 11.12.03: Dynamo siegt im Stadtderby
Dynamo Dresden steht im Halbfinales des Oddset-Sachsenpokals. Der Regionalligist setzte sich im Stadtderby mit 2:0 (1:0) gegen den Dresdner SC durch. Der Franke-Elf reichte vor heimischen Publikum eine mäßige Leistung um in die Runde der letzten Vier einzuziehen. 5818 Zuschauer sahen den Kampf zweier ungleicher Gegner. Die Dynamos bestimmten das Spiel nahezu nach belieben, glänzten aber nicht. Zudem wurde vor dem gegnerischen Tor mit Chancen gesündigt.
Wagefeld und Scholze trafen
Die Tore für Dynamo erzielten Maik Wagefeld mit einem verwandelten Foulelfmeter (29.) und Ronny Scholze kurz vor dem Ende der Partie (89.). Der DSC war nahezu über die gesamte Spielzeit in die Statistenrolle gedrängt und vermochte es nicht eigene Akzente zu setzen. Dynamo-Trainer Franke konnte es sich sogar leisten einige Stammkräfte zu schonen. So verzichtete der Coach der Gelb-Schwarzen auf Neubert ganz und brachte Heidrich erst spät in die, insgesamt niveauarme Partie.
MDR-Online, 14.12.03: Grün-Weiß besiegt Blau-Weiß
Vor 4772 Zuschauern im Leipziger Bruno-Plache-Stadion erwischte der FC Sachsen einen Blitzstart. Bereits nach 17 Sekunden traf Ronny Kujat per 20-m-Schuss zur Führung der Leutzscher. Die Gastgeber kamen noch vor der Pause nach einem verwandelten Handelfer durch Andreas Schwesinger (44.) zum Ausgleich. Zuvor hatte der Schiri nach einer Flanke des Torschützen auf Handspiel von Friedrich entschieden.
Nach dem Seitenwechsel drehte der VfB auf, doch es traf der FCS: Kujat sorgte per Kopfball für die Entscheidung zu Gunsten des Drittligisten (76.). Der Oberligist war im Anschluss ebenbürtig und setzte die Gäste trotz Unterzahl (Rot für Olaf Renn nach Notbremse an Kanitz /79.) in der Schlussphase unter Druck. Breitkopf traf in der 86. Minute noch den Pfosten.
Halbfinale im Februar
Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Pokalverteidiger Dynamo Dresden durch ein 2:0 (1:0) gegen Viertligist Dresdner SC die Vorschlussrunde erreicht. Die Viertelfinalspiele BSC Freiberg gegen FV Dresden 06 Laubegast sowie VFC Plauen gegen FC Oberlausitz Neugersdorf waren wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt worden. Die Partien werden voraussichtlich im Januar nachgeholt. Die Halbfinal-Begegnungen sollen am 28. Februar ausgetragen werden.
Leipziger Volkszeitung, 15.12.03: Abgezockter Kujat besiegt starken VfB
Leipzig. Herz-Schmerz-Feeling im Plache-Stadion! Den Tag der großen Taten, Gesten und Reden rundete Germann Andreev mit einer melodramatischen Ansprache via Stadion-Mikro ab. Der VfB-Coach dankte für die "einmalige Unterstützung" während des Pokalfights gegen den FC Sachsen, lobte den Charakter der Seinen ("wir sind der moralische Sieger") und schloss mit dem Bekenntnis: "Ich bin heute sehr stolz darauf, Trainer das VfB zu sein." Applaus, Applaus, Applaus. Nur damit's nicht in Vergessenheit gerät: Die beste Saisonleistung genügte nicht, um die klassenhöheren Leutzscher zu schlagen, Ronny Kujat schoss sein Team mit zwei prächtigen Treffern (1./76.) ins Halbfinale. "Müssen wir uns für den Sieg entschuldigen?", fragte Sachsen-Trainer Harry Pleß nach dem 2:1 (1:1) und dem Einzug ins Halbfinale. So weit kommt's noch ...
Es war ein denkwürdiges Derby, das sich bei eisigen Winden und böigen Schauern auf knöcheltiefem Geläuf vollzog. Während der VfB "mehr Herzblut investierte" (Pleß), welkte der Gast minütlich zum schmückenden Beiwerk. Fast hatte es den Anschein, dass sich die Männer um Kapitän David Bergner bei der Beerdigung (?) des Meisters von 1903 aus Pietätsgründen zurückhielten. Christian Rocca hatte für derartige Anteilnahme kein Verständnis. "Wenn sich unsere Spieler mental so gut vorbereitet hätten wie der Vorstand ...", brummte der Präsident. "... dann hätte das heute anders ausgesehen." Halbzeit eins sei "eine einzige Katastrophe" gewesen, danach "haben wir wenigstens mitgekämpft".
Die 4772 Besucher hatten sich gerade auf ihren Plätzen eingefunden, da klingelte es im VfB-Kasten. Kujat traf aus 20 Metern per Aufsetzer. "Unhaltbar", so Keeper Frank Schöne, der in den nächsten Minuten beinahe die Tore zwei und drei durch Tom Geißler und Mark Zimmermann kassierte. Sachsen-Coach Pleß: "Die ersten 20 Minuten waren okay, da hätten wir alles klar machen können."
Nach 20 Minuten spielte nur noch der VfB-Routinier Almedin Civa kurbelte von hinten an, Jungfuchs Sven Hartwig wirbelte im Mittelfeld, Sprinter Andreas Schwesinger war von den behäbigen Leutzschern nie zu halten. Das 1:1 durch Schwesingers Handelfmeter (44.) war logische Folge der Geschehnisse und rückte erstmals Schiri Walther aus Zwickau in den Mittelpunkt. Nach dessen Einschätzung war Tobias Friedrichs Hand zumBall gegangen - in der Bewertung dieser Szene kamen die Menschen aus Probstheida und Leutzsch überraschenderweise auf keinen gemeinsamen Nenner ...
Nach dem Wechsel ging es im selben Stil weiter: Der VfB berannte den Sachsen-Kasten, scheiterte am Unvermögen oder am glänzend disponierten Michael Rechner. Chemie beließ es bei wenigen Nadelstichen und ging erneut in Führung, als Kujat eine René-Stark-Flanke zum 2:1 einköpfte (76.). Damit konnte/wollte sich VfB-Profi Olaf Renn offenbar nicht anfreunden und senste frustbewältigend seinen Ex-Kollegen Nico Kanitz von den Beinen - Platzverweis (77.).
Danach überschlugen sich die Ereignisse: Nico Breitkopfs Ausgleich wurde abgepfiffen - Abseits. Unmittelbar vorm Abpfiff tankte sich Sven Hartwig in den Strafraum, wurde für alle der 4772 Augenzeugen ersichtlich von Libero David Bergner gefoult und schob das Leder im Fallen an den Pfosten. Guter Mann, der Schiri, hätte man jetzt annehmen können. Wartet klugerweise den Vorteil ab und deutet dann auf den Punkt. Denkste, kein Elfer, Abpfiff. Und Anpfiff durch den sonst besonnenen Germann Andreev: "Dieser Schiri kann nix und sieht nix!"

2. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 7 050 - 881 pro Spiel    
        Tore: 27 - 3,38 pro Spiel    
19.11.03 VfB Auerbach/V. OL - Dynamo Dresden RL   1 : 3 ( 0 : 2 )           2 480
28.10.03 Sachsen Leipzig RL - Chemnitzer FC RL   2 : 1 ( 0 : 1 )         in Eilenburg 1 164
15.11.03 FV Dresden-Nord OL - Dresdner SC OL   1 : 2 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 350
14.11.03 Vogtländischer FC Plauen OL - FSV Zwickau OL   4 : 0 ( 2 : 0 )           1 854
15.11.03 VfB Chemnitz LL - VfB Leipzig OL   0 : 1 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 250
19.11.03 VfL Pirna-Copitz 07  LL - Oberlausitz Neugersdorf OL   1 : 4 ( 0 : 3 )           450
16.11.03 Gelb-Weiß Görlitz LL - FV Dresden 06 Laubegast OL   1 : 2 ( 0 : 0 )           302
15.11.03 Bergstädtischer SC Freiberg BL - VfB Zittau LL   3 : 1 ( 1 : 1 )           200
        Zuschauer gesamt: 11 499 - 523 pro Spiel    
        Tore gesamt: 88 - 3,83 pro Spiel    
Im Spiegel der Presse
Leipziger Volkszeitung, 29.10.03: Einwechsler Koslov bringt Sachsen eine Runde weiter 
Eilenburg. Die Schlussviertelstunde reichte dem FC Sachsen Leipzig, um gestern Abend Regionalliga-Kontrahent Chemnitzer FC aus dem Landespokal zu werfen. Mit 2:1 (0:1) gab es unter Flutlicht im Eilenburger Ilburg-Stadion einen verdienten Sieg. "Wir haben uns in der zweiten Hälfte zu sehr hinten rein drücken lassen", ärgerte sich Gäste-Trainer Frank Rohde über das Aus im Achtelfinale. Sachsen-Coach Harry Pleß dagegen freute sich: "Wir konnten den Gegner noch zu vielen Fehlern zwingen. Das musste sich doch auszahlen."
Pleß begann ohne Ronny Kujat, Mark Zimmermann und Denis Koslov, dafür gab er Petr Nemec als Alleinunterhalter im Angriff eine Chance. Doch der blieb lange Zeit wirkungslos, weil er auch zu ungenau eingesetzt wurde. Schrecksekunde für die Gastgeber gleich in der 3. Minute, als Tobias Friedrich einen Ball gegen den Chemnitzer Daniel Göhlert verlor, Der aber vertändelte. Auch Steve Rolleder wollte es besonders gut machen: völlig frei gespielt, zog er den Ball am Rechner-Tor vorbei. Sachsen hatte dem zwar mehr Spielanteile entgegen zu setzen, doch es gab in der ersten Hälfte nur eine Riesenchance. Nach Eckball von Piet Schönberg köpfte Kevin Kittler das Leder an den Pfosten (23.). Zehn Minuten später konnten die Chemnitzer überraschend jubeln. Nach Eckball von Falk Schindler brachte die Sachsen-Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum. Heiko Meißner schaltet am schnellsten und drückt den Ball über die Linie.
Die Überhast in den Aktionen des FCSachsen legte sich erst, als mit Nemec, Kujat, Koslov und Zimmermann mehr offensive Kräfte das Leutzscher Spiel belebten. Nun gab es viele Anspielstationen, wurden die Bälle besser behauptet. Ausdruck dessen der verdiente 1:1-Ausgleich durch Nemec, der nach Kujats Schuss sofort reagierte und einwuchtete. Wer sonst, als Koslov besorgte dann die Entscheidung der Pokalpartie: Sieben Minuten vor ultimo stand der Russe an der richtigen Stelle, um nach Tom Geißlers Knaller nachzulegen.
Freie Presse, 20.11.03: Fußball-Sachsenpokal: Pokalverteidiger lässt nichts anbrennen
VfB Auerbach unterliegt dem 1. FC Dynamo Dresden mit 1:3 (0:2)
Auerbach. Oberligist VfB Auerbach verpasste am Mittwoch durch eine 1:3 (0:2)-Niederlage gegen Pokalverteidiger Dynamo Dresden das Viertelfinale im Fußball-Sachsenpokal.
Die 2480 Fans, über die Hälfte davon aus der Landeshauptstadt, sahen in der 1. Halbzeit eine druckvoll aufspielende Dynamo-Elf. Dem 0:1 in der 12. Minute ging jedoch ein Schnitzer von VfB-Libero Oehl voraus, der einen Dresdener Befreiungsschlag unglücklich Neubert in den Lauf köpfte, der VfB-Keeper Berger keine Chance ließ. Erst nach einer halben Stunde befreite sich der VfB etwas, kassierte aber prompt (38.) das 0:2. Im Nachsetzen nach einer Ecke zog Scholze aus der Distanz ab. Wie eine Bogenlampe schlug das scharf getretene Leder hinter dem sich vergebens streckenden VfB-Torhüter im Dreiangel ein.
Nach der Pause spielte Auerbach mutiger nach vorn und wurde mit dem Anschlusstreffer (75.) belohnt: Müller verwandelte einen Freistoß von der linken Seite aus 40 Metern direkt. Dresden hatte Glück, dass der eingewechselte Heidrich nur fünf Minuten später nach einer Ecke per Fallrückzieher den alten Abstand wieder herstellte.
Leipziger Volkszeitung, 17.11.03: VfB Leipzig zittert sich ins Pokal-Viertelfinale 
Leipzig. Oberligist VfB Leipzig ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Den 1:0-Sieg im Achtelfinale des Fußball-Landespokals beim Fünftligisten VfB Chemnitz sicherte Nico Breitkopf erst mit seinem Treffer in der Verlängerung. Sven Hartwig hatte einen Eckball geschlagen, Mentor Miftari verlängerte und der Torschütze traf per Hinterkopf in die Maschen.
Der Probstheidaer Trainer German Andreev war gleichwohl froh über das "verdiente Weiterkommen" und schimpfte. Allerdings weniger über die schwache Leistung seiner Schützlinge, sondern über die katastrophalen Platzbedingungen. "Das war unzumutbar. So etwas müsste verboten werden", wetterte der Russe, "ich habe meinen Jungs sogar das Auslaufen nach dem Spiel verboten. Man hat es bei Dirk Hannemann gesehen, der ist in ein Loch getreten und musste ausscheiden." Der nach seiner Sperre erstmals wieder mitwirkende Routinier verdrehte sich dabei das linke Knie.
Andreev haderte eben wegen dieser "Holperwiese" nicht mit seinen Männern. "Wir haben uns trotzdem mindestens fünf klare Möglichkeiten herausgespielt gegen eine Mannschaft, die gleich nach dem Anpfiff damit begann, auf Zeit zu spielen." Der Fußball-Lehrer verriet zudem, dass er trotz des langen 0:0-Standes nie das Gefühl hatte, dass etwas schief gehen könnte.
Bei den zwei Chancen (11., 113.) des Landesliga-Drittletzten Chemnitz zeigte sich Schlussmann Frank Schöne, der am Sonnabend nach langer Zeit wieder mal eine Chance bekam, auf dem Posten. Negativ für den schon knappen Kader der Probstheidaer, dass der erst zu Beginn der Verlängerung eingewechselte Thomas Spiotta nur 14 Minuten später nach zwei Fouls die Ampelkarte sah.
Trainer Andreev hat das Spiel abgehakt: "Wir spielen jetzt mehr ergebnisorientiert, haben nun nach dem 2:0 gegen Pößneck, dem Sieg in Chemnitz eine kleine Serie gestartet. Und wenn wir am Sonnabend in Auerbach auch wieder nur 1:0 gewinnen, bin ich zufrieden." Bescheidene Ziele für eine Profi-Truppe in Liga vier.
Sächsische Zeitung, 20.11.03: Heidrich trifft und poltert
Cupverteidiger Dynamo Dresden steht nach 3:1 beim VfB Auerbach im Viertelfinale
Mit einem 3:1-Sieg beim Oberligisten VfB Auerbach zog Dynamo Dresden in die nächste Runde des Sachsenpokals ein. Das Viertelfinale wird in der Halbzeitpause des Regionalliga-Spiels gegen den KFC Uerdingen am Sonnabend im Harbig-Stadion (14 Uhr) ausgelost.
Während die 1 200 mitgereisten Dynamo-Fans jubelten, konnte sich Steffen Heidrich nicht freuen. Nicht über seinen sehenswerten Seitfallzieher zum 3:1-Endstand im Sachsenpokal-Spiel beim Oberligisten VfB Auerbach. Und nicht über den ersten Auswärtssieg dieser Saison in einem Pflichtspiel. Eine „viel zu lasche Einstellung“ bemängelte der Dynamo-Kapitän. „Gegen eine unterklassige Mannschaft dürfen wir nicht derart ins Schwimmen geraten“, polterte der Regisseur. Sein Trainer formulierte es diplomatischer, kündigte jedoch eine „interne Auswertung“ an. Zum dritten Mal in Folge stellte Christoph Franke nach einer Auswärtspartie „mangelnde Bereitschaft“ fest: „Einige dachten wohl, wir können nach der 2:0-Führung mit dem Fußballspielen aufhören.“
Das unmotivierte Ballgeschiebe in der zweiten Halbzeit hätte der Oberliga-Neuling beinahe ausgenutzt. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Oliver Müller, der einen Freistoß aus 30 Metern direkt verwandelte, witterten die Vogtländer ihre Chance. Doch der eingewechselte Heidrich beendete neun Minuten vor dem Abpfiff ihre Hoffnung auf eine Pokalsensation. Das Zittern der Dresdner war völlig unnötig. Im ersten Abschnitt boten sich ihnen Tormöglichkeiten im Minutentakt (Thomas Neubert/18., René Beuchel/19., 21., 41., Torsten Bittermann 42.). „Die Chancenverwertung war wiederum unzureichend“, kritisiert Franke. „Da fehlt uns ein Knipser.“ Sören Seidel soll das auch nicht sein. Jedenfalls wird Dynamo den bei Holstein Kiel ausgemusterten Stürmer nun doch nicht verpflichten. Diesmal half der Gegner beim Toreschießen tatkräftig mit. Beim ersten Treffer köpfte VfB-Verteidiger Mario Oehl den Ball auf Neubert, und der Dynamo-Stürmer verwandelte „relativ cool“, so Franke. Beim 2:0 faustete Auerbachs Reserve-Torhüter René Berger zu kurz, und Ronny Scholze traf mit dem Kopf aus 20 Metern. „Natürlich gehört bei solch einer Bogenlampe auch Glück dazu“, sagte der Angreifer, der nach langer Zeit in der Anfangself stand.
Trotz des Pflichtsieges mahnte Heidrich: „Wenn wir gegen Uerdingen so weit weg sind von den Gegenspielern wie in der zweiten Halbzeit, kriegen wir drei Stück.“
Vogtland-Anzeiger, 17.11.03: Plauen bezwingt harmlose Zwickauer klar
FUSSBALL: VFC STEHT IM VIERTELFINALE DES LANDESPOKALS
Erschreckend schwach war die Gegenwehr des FSV Zwickau im Achtelfinalspiel um den Oddset- Landespokal am Freitagabend beim VFC Plauen. Die Vogtländer siegten - wir berichteten - klar und verdient mit 4:0, hätten sogar noch höher gewinnen können, eigentlich müssen. 
Vom Anpfiff weg bestimmten die gastgebenden Vogtländer eindeutig das Geschehen auf dem Rasen gegen eine Zwickauer Mannschaft, die sich noch nie so schwach gegen den VFC präsentiert hatte. Plauen startete sofort unter Volldampf, wollte ein frühes Tor. Und das gelang. Nach der ersten VFC-Ecke von Gemeiner köpfte Thomas Pannach und jagte anschließend den abgewehrten Ball selbst in die Maschen. 
Aus Sicht der Plauener ein Auftakt nach Maß, aus Zwickauer Sicht eine frühzeitig beginnende Kopf- und Hilflosigkeit. FSV-Keeper Falk Fährmann war kein Rückhalt, sondern vielmehr ein ständiger Unruheherd. Rebell Alexander Köcher gehörte zwar als Kapitän (!) zur Anfangsformation, fiel aber nicht durch Leistung auf dem Rasen auf, sondern nur durch Fehlpässe, Foulspiele und Unsportlichkeiten. Nach einer Gelben Karte in Halbzeit eins war er zu Beginn der zweiten Hälfte nahe am Platzverweis, deshalb nahm ihn Coach Bernd Tipold in der 54. Minute vom Platz. Diese Entscheidung konnte der Kapitän nicht nachvollziehen, warf seine Spielführerbinde auf den Rasen und stapfte wütend in die Kabine. 
Plauen beherrschte das Geschehen und den Gegner nach Belieben. Der offensiv spielende Sebastian Barich kurbelte das VFC- Spiel an und bediente die Spitzen Popa und Zapyshnyi, aber auch andere Teamkameraden mehrfach mit guten Vorlagen. Doch erst kurz vor der Halbzeit wurde die drückende Überlegenheit des VFC belohnt. In einen katastrophalen Rückpass von Weißenberger (43. Minute) spritzte Popa und wurde vom FSV-Keeper Fährmann von den Beinen geholt. Dafür sah der Torwart die Rote Karte, den fälligen Elfmeter verwandelte Andriy Zapyshnyi ganz sicher gegen seinen Ex-Mannschaftskameraden Thomas Metzner, der fortan zwischen den Pfosten stand. Michael Stuckenbrock musste dafür runter. 
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Findeisen für Weißenberger, aber auch er konnte der Zwickauer Abwehr nicht zu mehr Stabilität verhelfen. Mit dem Tor des Tages durch Andriy Zapyshnyi zum 3:0, nach herrlicher Vorarbeit von Barich, war die Partie entschieden. Plauen tat nicht mehr als notwendig, ließ den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen und hätte den Vorsprung vergrößern müssen. 
Dies gelang dann in der Schlussminute Catalin Popa, der ein Zuspiel von T. Pannach erfolgreich abschloss. Zuvor hatte Popa noch Keeper Metzner ausgespielt.
Sächsische Zeitung, 20.11.03: FC Oberlausitz steht im Viertelfinale
Oberligaelf setzt sich gegen Landesligisten durch
Die Pokalaufgabe beim VfL Pirna-Copitz konnte souverän gelöst werden. Der Gegner hatte insgesamt und vorrangig in der ersten Halbzeit wenig zu melden. Von daher war ein noch höherer Sieg möglich. Trainer Matthias Schulz bemerkte auch nach dem Schlusspfiff, dass das Spiel „kein Maßstab“ gewesen sei. Freute sich aber dennoch mit seiner Mannschaft und den 50 bis 60 FCO-Fans über den Erfolg.
Der spielerisch überlegene FC Oberlausitz bestimmte die Begegnung von Anbeginn. Der Gastgeber kam in der ersten Hälfte nur zu einem einzigen Torschuss. Die Neugersdorfer machten kurzen Prozess und legten in drei Minuten (15., 17., 18.) den Grundstein für das Weiterkommen im Sachsenpokal. Kubis, Miltzow und Krause hießen die Torschützen. Weitere gute Gelegenheiten, zum Teil frei stehend vor Torwart Rautenberg, blieben ungenutzt. Auch der stark spielende Havel besaß nach gelungenen Spielzügen verheißungsvolle Einschussmöglichkeiten (4., 28.).
In den zweiten 45 Minuten schalteten die Neugersdorfer angesichts der deutlichen Führung einige Gänge zurück. Torhüter Barta war jetzt gefordert. So musste er vor dem eingewechselten Bina klären (48.). Auch Schüsse knapp neben das Tor (57., 60.) sorgten für Gefahr. Erwähnenswert der Scharfschuss von Pietsch, den Barta großartig parierte (61.). Auf der anderen Seite vergab Kubis nach einer Miltzow-Flanke eine hundertprozentige Torchance und setzte wenig später einen Kopfball neben das Gehäuse. In der 64. Minute jubelten die Pirnaer Zuschauer. Stohn erzielte ohne Bedrängnis den Ehrentreffer. Anschließend waren die Oberlausitzer wieder am Zuge. Miltzows gefühlvollen Heber konnte ein Abwehrspieler gerade noch zur Ecke klären (72.). Zwei Minuten später durfte „Mille“, von Kubis geschickt, sein zweites Tor zum 1:4 bejubeln. Die spannende Schlussviertelstunde leitete Gierigs Schuss ein, der knapp das Tor verfehlte. Thomas und Joker Kästner hatten weitere Möglichkeiten auf dem Fuße. Zwei, drei Konterchancen der Pirnaer meisterte Torhüter Barta in souveräner Manier. Den Schlusspunkt der Begegnung setzte Kästner, der in der 88. Minute frei vor dem Torwart aufkreuzte, den Ball aber nicht im Kasten unterbrachte.
Dresdner Neueste Nachrichten, 17.11.03: Laubegast mit Mühe weiter
Dresden. Der FV Laubegast hat erwartungsgemäß das Viertelfinale im Sachsenpokal erreicht. Beim Landesliga-Vorletzten erfüllte der Oberliga-Sechste die Pflichtaufgabe mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg. Bernd Fröhlich nutzte die Gelegenheit zu personellen Veränderungen. "Viel ging ja nicht, weil wir durch Verletzungen wenig Alternativen haben", so der FVL-Trainer. Immerhin konnte der verdienstvolle Torhüter Thomas Weidner endlich wieder mal sein Können demonstrieren und auch der im Sommer vom DSC gekommene Ronald Hamel spielte nach langer Verletzungspause erstmals von Beginn an. Die Görlitzer bauten auf eine kompakt stehende Abwehr, Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Was auf das Gelb-Weiß-Tor kam, meisterte Keeper Kleeberg. In der 21. Minute war er schon geschlagen, doch Eißrichs Kopfball landete an der Querlatte. Den Abpraller bugsierte Ronny Kreher neben das Tor. Kurz nach dem Wechsel machte es Kreher besser. Erneut war es Eißrich, der mit einem Schuss (gehalten) die Vorarbeit leistete, doch diesmal ließ sich Kreher die Chance nicht entgehen. Die kämpferisch überzeugenden Görlitzer kamen nach 67 Minuten zum überraschenden Ausgleich. Der Distanzschuss von Kadlec sprang an den Pfosten und von dort auf den Rücken von Weidner - 1:1. Nur acht Minuten später machte Laubegast alles klar. Nach einem Foul an Rico Glaubitz verwandelte Eißrich den "Elfer" sicher. "Wir sind weiter und hoffen jetzt auf einen attraktiven Gegner. Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen", so Dresdens Manager Torsten Mönch nach dem Abpfiff. 
Trainer Udo Schmuck steht mit dem BSC Freiberg im Viertelfinale. Der Chemnitzer Bezirksligist bezwang Landesligist VfB Zittau mit 3:1 (1:1). Die Führung durch Laskowski (17.) egalisierten die Zittauer vor der Pause durch einen umstrittenen Elfmeter (Jeseta/38.). Nach dem Wechsel war BSC-Akteur Hübsch vor 200 Zuschauern mit zwei Treffern (64., 75.) der "Held des Tages". 
Der VfB Leipzig tat sich bei Oberliga-Absteiger VfB Chemnitz schwer. Erst in der Verlängerung traf Breitkopf vor 350 Zuschauern zum Tor des Tages (98.). Die Plauener fertigten im Oberligaduell den FSV Zwickau mit 4:0 (2:0) ab. Gäste-Torhüter Fährmann sah nach einem Foul an Popa die rote Karte (42.). Für die in allen Belangen überlegenen Vogtländer erzielten Pannach (5.), Zapyshnyi (43./Foulstrafstoß, 55.) und Popa (90.) die Tore. 
Gaunitz raus - Nord am Ende
Dresden. Der Dresdner SC hat sich endlich wieder ein Erfolgserlebnis verschafft. Mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung gewannen die Rot-Schwarzen im Pokal-Achtelfinale vor 350 Zuschauern beim Stadtrivalen FV Nord. Letztmalig hatten sich beide Vereine im Wettbewerb 1996/97 gegenüber gestanden. Damals siegte Nord beim DSC mit 5:4 nach Elfmeterschießen. Eine Entscheidung "vom Punkt" bahnte sich auch diesmal auf dem Sportplatz an der Wurzener Straße an - ehe Ex-Bundesliga-Profi Sven Benken in der 110. Spielminute für die Entscheidung zu Gunsten des DSC sorgte. 
Beide Trainer stellten um - teils gewollt, teils ungewollt. Vor allem Nord-Coach Thomas Baron verpasste einigen Spieler nach dem letzten dürftigen Oberliga-Auftritt gegen Dessau (1:1) eine Denkpause. Ausgenommen von der Kritik war Torhüter René Groß, für den Alexander Moritz zwischen den Pfosten stand. Beim DSC meldete sich nach Kapitän Peter Heidler auch noch Libero Danny König mit einer Magen-Darm-Grippe ab. Insgesamt fehlten den Gästen ein halbes Dutzend Spieler. 
Wie im Punktspiel (3:1 für Nord) gingen die Gastgeber in Führung - und das bereits nach wenigen Minuten. Eine Flanke von Reimund Linkert landete zur Überraschung von DSC-Torhüter Rüdiger Huster, der ansonsten an seiner alten Wirkungsstätte eine tadellose Leistung ablieferte, im Netz. Damit schienen die Fronten früh geklärt. 
Die Wende brachte die frühzeitigen Auswechslung von Frank Gaunitz. Der Spielmacher schied mit einer Rückenverletzung aus und musste zur Beobachtung ins Krankenhaus. Danach lief bei Nord fast nichts mehr, die Gäste wurden mutiger. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel der Ausgleich. René Troche verwandelte einen von Moritz an Stephan Nuck verwirkten Foulelfmeter zum 1:1. In der Halbzeit wurde es laut. Thomas Baron "tobte" zehn Minuten lang in der Nord-Kabine. Ohne Erfolg. In der verbissen geführten zweiten Hälfte gab es keine einzige nennenswerte Strafraumszene. 
Michael Krämer blieb hingegen optimistisch. "Troche oder Benken werden noch ein Tor für uns schießen", mutmaßte der DSC-Geschäftsführer vor der Verlängerung. Er sollte Recht behalten. Benken kurbelte unaufhörlich und krönte seine starke Leistung mit dem Siegtor. Für Nord hätte es noch schlimmer kommen können, denn Mikolayczyk (107., 117.) und Fritzsche (109.) trafen noch drei Mal die Torumrahmung.

1. Runde Zuschauer: 4 449 - 318 pro Spiel    
        Tore: 61 - 4,07 pro Spiel    
27.08.03 SV 1919 Grimma OL - Chemnitzer FC RL   0 : 2 ( 0 : 1 )           482
02.09.03 SSV Markranstädt LL - Sachsen Leipzig RL   0 : 3 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 1150
30.08.03 Rapid Chemnitz BL - Dresdner SC OL   0 : 2 ( 0 : 1 )           110
30.08.03 SV Klinga/Ammelshain BL - Vogtländischer FC Plauen OL   0 : 7 ( 0 : 2 )           370
30.08.03 Erzgebirge Aue II LL - VfB Leipzig OL   1 : 3 ( 0 : 1 )           318
30.08.03 Concordia Schneeberg LL - FSV Zwickau OL   1 : 6 ( 0 : 2 )           450
26.08.03 VfB Leipzig II LL - FV Dresden-Nord OL   0 : 5 ( 0 : 3 )           60
03.09.03 Sachsen Leipzig II LL - Oberlausitz Neugersdorf OL   0 : 1 ( 0 : 0 )            
30.08.03 Kickers 94 Markkleeberg LL - FV Dresden 06 Laubegast OL   2 : 3 ( 2 : 2 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 115
30.08.03 FC Eilenburg LL - VfB Auerbach/V. OL   3 : 3 ( 2 : 2 / 2 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:5 250
29.08.03 Budissa Bautzen LL - VfB Chemnitz LL   0 : 1 ( 0 : 0 )           400
30.08.03 Bergstädtischer SC Freiberg BL - Lausitz Hoyerswerda LL   4 : 1 ( 1 : 1 / 1 : 0 ) nach Verlängerung 250
30.08.03 Bischofswerdaer FV 08  BL - VfB Zittau LL   3 : 4 ( 1 : 1 )           84
30.08.03 SV Neueibau  BL - Gelb-Weiß Görlitz LL   0 : 3 ( 0 : 1 )           110
30.08.03 VfL Pirna-Copitz 07  LL - Dynamo Dresden II LL   2 : 1 ( 0 : 1 )           300
  Freilos:     Dynamo Dresden RL                              
        Zuschauer gesamt: 4 449 - 318 pro Spiel    
        Tore gesamt: 61 - 4,07 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 8.8.2003 im Rahmen der Staffeltagung in Markranstädt.
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 30.8.03: Bautzen scheidet aus
DSC holt Troche / Bischofswerda erwartet Zittau
Budissa Bautzen hat den Einzug ins Achtelfinale des Fußball-Sachsenpokals verpasst. Der Landesligist unterlag am Freitagabend zu Hause vor 400 Zuschauern dem VfB Chemnitz mit 0:1 (0:0). Nestler traf in der 56. Minute für die Gäste, die ab der 22. Minute nach Rot für Burkhardt in Unterzahl spielten.
In Neueibau steigt das Duell zwischen dem Bezirksligisten und Landesligist Gelb-Weiß Görlitz an. Die Görlitzer stehen in der Sachsenliga noch ohne Zähler zu Buche. Auch in Bischofswerda wird mit dem VfB Zittau ein bisher erfolgloser Landesligist erwartet. Bereits 1994 trafen beide Vereine aufeinander, damals gewann der BFV in mit 3:1.
Auf Revanche sinnen die Copitzer, die die zweite Mannschaft des 1. FC Dynamo Dresden erwarten. Müller arbeitete einst selbst als Trainer beim VfL und landete mit seiner Mannschaft vor 14 Tagen einen 2:0-Punktspielsieg gegen die Copitzer. Die erste Mannschaft des 1. FC Dynamo steht als Pokalverteidiger (Freilos) bereits im Achtelfinale. Dort einziehen wollen auch die Viertligisten Dresdner SC und der FV Dresden 06 Laubegast.
Die vermeintlich leichtere Aufgabe hat der DSC bei Landesliga-Absteiger Rapid Chemnitz zu bewältigen. Nach Abwehrspieler Sven Benken wird der DSC auch noch Stürmer René Troche, der am Freitag seinen Vertrag beim FSV Zwickau auflöste, verpflichten.
Der FV Laubegast nahm als dritten Torhüter Oliver Tzschoppe (Hessen) in den Kader auf. Der FVL muss in Markkleeberg Farbe bekennen und läuft erstmals in dieser Saison mit Boris Lucic auf. Trainer der Markkleeberger ist der ehemalige DDR-Auswahlspieler Dieter Kühn.
Sächsische Zeitung, 27.8.03: Dresden-Nord zieht ins Achtelfinale ein
Süd-Oberligist gewinnt bei der zweiten Mannschaft des VfB Leipzig mit 5:0 (3:0)
Süd-Oberligist FV Dresden-Nord ist durch ein 5:0 (3:0) bei der zweiten Mannschaft des VfB Leipzig (Landesliga) gestern Abend als zweiter Verein nach Pokalverteidiger 1. FC Dynamo Dresden (Freilos) ins Achtelfinale um den sächsischen Fußball-Landespokal eingezogen. Vor 200 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion waren die Elbestädter über die gesamte Distanz deutlich tonangebend. Mario Scholze brachte die Gäste nach 34 Minuten in Führung. André Heinisch nach Vorarbeit von Bob Arto (38.) sowie Adis Islamowitsch per Kopf (45.) sorgten bereits vor dem Seitenwechsel für die Entscheidung. Nach der Pause war zweimal Routinier Frank Gaunitz erfolgreich (62., 86.).
„Wir haben unsere spielerischen Vorteile ordentlich genutzt und den Kontrahenten klar beherrscht. Alle Treffer wurden sehenswert herausgespielt“, freute sich Peter Schöne, der Nord diesmal als Trainer betreute. Die Dresdner schonten einige Stammspieler (Groß, Streiber, T. Gaunitz, Linkert) mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Oberliga.
Leipziger Volkszeitung, 1.9.03: Trainer trotz Sieges sauer
Aue/Leipzig. So richtig freuen konnte sich VfB-Trainer German Andreev nicht über den 3:1-Erfolg seiner Schützlinge bei der Zweiten des FC Erzgebirge Aue in der Ausscheidungsrunde des Sachsenpokals. "Unser Torwart hat den Ball nach Rückgaben mehr mit den Beinen gespielt als er mit den Händen zu halten hatte. So überlegen waren wir. Trotzdem mussten wir gegen einen Landesligisten bis zwei Minuten vor Schluss zittern", kritisierte der Russe. 
Dabei legten die Gäste einen Start nach Maß hin. Christian Mittenzwei hatte nach gutem Zusammenspiel mit Sven Hartwig bereits in der ersten Minute für die 1:0-Führung der Probstheidaer gesorgt. "Ein lehrbuchreifer Spielzug", lobte Andreev. Gleich nach der Pause schien nach dem 2:0 (53.) alles klar. Nach Eckball Hartwigs köpfte der am langen Pfosten lauernde Andreas Schwesinger die Kugel in die Mitte. Und Manndecker Mentor Miftari beförderte den Ball per Fallrückzieher in den Kasten. 
Doch nach missglücktem Abwehrversuch von Torwart Bastian Becker erhielten die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, den Frank Hahnel zum 1:2 (56.) verwandelte. "Aue hatte dann zwar kaum eine Chance. Aber mich ärgert, dass wir einen solchen Gegner nach einer klaren Führung nicht ausspielen", wetterte der sonst so ruhige Coach. Schlimme Schnitzer im taktischen Bereich hätten sich seine Jungs erlaubt. "Es gibt viel auszuwerten und viel zu arbeiten", so Andreev.
Vogtland-Anzeiger, 1.9.03: Schulze eröffnet den Torreigen
Vor dem Spiel sprachen alle von einem klaren Sieg der Vogtländer, der schließlich auch eingefahren wurde. Der VFC begann mit einer veränderten taktischen Formation. Arnd Spranger rückte auf die zentrale Position in der Dreierkette, Marco Hölzel ging dafür als zentraler Mann ins Mittelfeld. Außerdem kam Rico Kaszuba erstmals im Oberliga-Team zum Einsatz, ,,weil er zuletzt in der zweiten Mannschaft seine Aufgaben ordentlich erfüllte'', so Coach Tino Vogel zur Nominierung des Ex-Dresdners. 
Der VFC begann voll offensiv und wollte frühzeitig für klare Verhältnisse auf dem kleinen Platz sorgen. Die Vogtländer schnürten den Leipziger Bezirksmeister, der auf den Aufstieg in die Landesliga verzichtete, in seiner Hälfte ein, doch Tore für die Plauener fielen bis Mitte der ersten Hälfte nicht. Erst in der 22. Minute wurde der Plauener Torreigen eröffnet. Eine Gemeiner- Eingabe verlängerte Zapyshnyi mit dem Kopf zu Renè Schulze, und der ließ aus acht Metern dem SV-Keeper keine Abwehrchance. Nur vier Minuten später erhöhte Andriy Zapyshnyi mit einem Traumtor auf 2:0. Nach Foul an Popa traf er mit Freistoß genau in den Winkel.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit des VFC noch deutlicher, mit fünf weiteren Treffern wurde ein standesgemäßer Sieg eingefahren.
Der Gastgeber kam im gesamten Spiel lediglich zu zwei Möglichkeiten. Zuerst schoss Kapitän Weitze einen Freistoß (16. Min.) übers Tor, dann scheiterte Tönnessen von rechts (51.) am Fuß von VFC-Keeper Golle.
Vogtland-Anzeiger, 1.9.03: Berger hält den Sieg fest
In einem dramatischen Sachsenpokalspiel siegte der VfB Auerbach am Freitagabend beim Landesligisten FC Eilenburg mit 8:7 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten stand es 2:2, nach 120 3:3.
Dabei sah es über lange Strecken nicht nach einem Erfolg für den VfB aus. Besonders in der ersten Hälfte waren die Gastgeber deutlich überlegen. Eilenburg begann druckvoll, aber zumeist konnte Renè Berger im letzten Moment klären. Im Gegenzug zu einem Eilenburger Angriff, den Uwe Kramer entschärfen konnte, legte Danilo Kunze auf Tilo Reisinger ab. Dessen Direktabnahme war jedoch kein Problem für den FCE-Keeper Maik Kischko. Was sich bereits fünf Minuten zuvor angedeutet hatte, geschah in der 38. Spielminute: Ein Freistoß des FC knallte gegen die Auerbacher Querlatte und von Berger zu Mario Bergfeld, der den Ball im Tor versenkte. Die größte VfB-Chance bis dahin besaß Carsten Pfoh. Seinen Alleingang schloss er mit einem Schuss knapp am rechten Torpfosten vorbei ab. Kurz vor der Pause befürchteten die mitgereisten VfB-Anhänger, dass die Vorentscheidung schon gefallen sei. Rico Knaubel hämmerte einen Freistoß direkt über die Mauer hinweg ins Tor.
Sicherlich wird VfB-Trainer Volkhardt Kramer in der Halbzeitpause eine Standpauke gehalten haben, denn sein Team steigerte sich und konnte nach einer mustergültigen Eingabe von Mario Oehl, der mit dem Ball am eigenen Strafraum gestartet war, durch den eingewechselten Patrick Zschiesche den Anschlusstreffer erzielen. Danach schaltete die Mannschaft wieder einen Gang zurück und hatte Glück, nicht das 1:3 zu fangen. Im Gegenteil: Uwe Kramer fasste sich 15 Minuten vor Schluss ein Herz, zog von rechts quer zum Strafraum . Sein Schuss aus 20 Metern strich durch die Eilenburger Defensivabteilung ins Tor.
Die Gastgeber steckten trotzdem nicht auf und hätten zwei Mal die erneute Führung erzielen müssen. Beide Male ging aber Berger gegen den alleinstehenden Gegenspieler als Sieger hervor. So ging das Spiel in die Verlängerung.
In dieser dezimierten sich die Eilenburger durch die längst fällige Gelb-rote Karte für Knaubel selbst. Den darauf folgenden Angriff vollendete Danilo Kunze nach einer mustergültigen Flanke von Tilo Reisinger zur VfB-Führung. Nach einer Tätlichkeit von Andrè Hund gegen Oliver Müller zum Ende der ersten Hälfte der Verlängerung musste ein weiterer FCE-Spieler das Spielfeld verlassen. Damit schien das Geschehen gegessen. Weit gefehlt. Denn auch mit neun Mann gelang dem Landesligisten der 3:3-Ausgleich durch Sven Meyer nach einer Ecke, der grenzenlosen Jubel beim einheimischen Publikum auslöste. Damit war das Team wieder voll da und spielte, wenn auch sporadisch, weiterhin nach Vorn. Der VfB versuchte alles, brachte aber nichts Zählbares zustande.
Somit musste das Elfmeter- Schießen entscheiden. Die Entscheidung fiel beim dritten Schuss, den Renè Berger mit einer tollen Parade parieren konnte. Absender war Peter-Paul Petzold. Mit dem letzten Schuss machte Holger Schmidt dann den Sieg klar. Ebenso sicher trafen für den VfB Kunze, Reisinger, Oehl und Müller.
Leipziger Volkszeitung, 3.9.03: Trainer Jürgen Raab: Keine Rücksicht mehr auf Namen 
Schön spielen und gewinnen - das hatte Tainer Jürgen Raab für diese Pokalpartie gegen einen Landesligisten nicht gelten lassen: "Nur der Sieg zählt, alles anderes ist egal." Mit Erstaunen musste auch er feststellen, dass es vorbei ist mit dem soliden Auftreten wie in der Oberliga-Saison.
Eine Mannschaft, die von Erfolg zu Erfolg eilte, viele Partien ohne Gegentor überstand, zeigt sich plötzlich wie verwandelt, ist eine Spielklasse höher mehr als verunsichert.
Raab registrierte in Mannschaftssitzungen und auf dem Trainingsplatz einige Fingerzeige der Aktiven in die falsche Richtung. "Die da hinten sollen erst einmal sicher stehen", fliegt da des öfteren ein "Macht vorn erst mal ein Tor" entgegen. "Hier muss ich einschreiten, denn diese Schuldzuweisungen helfen uns keinen Schritt weiter", ärgert ihn das maßlos. "Das lasse ich nicht durchgehen, wenn Spieler auf andere zeigen. Jeder muss sich doch an die eigene Nase fassen."
Fakt bleibt: Beim FC Sachsen stimmt es nicht mit dem Abwehrverhalten - und das in allen Mannschaftsteilen. Es mangelt einfach an an der Organisation. Der Trainer nimmt Torwart Michael Rechner genauso wie Libero David Bergner in die Pflicht. "Das taktische Verhalten muss viel besser werden und sie müssen auf dem Platz mehr miteinander reden, dirigieren." Was er auch von Spielgestaltern wie Piet Schönberg oder Heiko Cramer fordert - und seit gestern auch von Ronny Thielemann. Der Ex-Auer bestritt die erste Partie im Sachsen-Dress. Ein anderer wartet noch auf seinen Einsatz. Der Österreicher Johannes Grissmann (Bregenz) erhielt einen Einjahresvertrag.
Raab sieht sich natürlich auch selbst in die Pflicht: "Ich werde alles dafür tun, um die Karre aus dem Dreck zu ziehen". Für ihn zähle kein Name mehr, keine Person. "Was allein zählt, ist, so zu spielen, dass wir erfolgreich sind." Wegen eines Wechsels auf dem Trainerstuhl ist noch keine Ruf zu ihm gedrungen. "Ich bin aber nicht blauäugig. Auch ich werde an der Tabelle gemessen. Aber wir sind nun mal ein Team. Wir haben gemeinsam verloren - und wir werden gemeinsam auch wieder Erfolg haben", glaubt Trainer Jürgen Raab an eine Steigerung seiner Elf.

Teilnehmer:

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 32 Starter
 
Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 3 Starter

Dynamo Dresden
Chemnitzer FC
Sachsen Leipzig
 

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 9 Starter

Dresdner SC
Vogtländischer FC Plauen
VfB Leipzig 
FSV Zwickau 
FV Dresden-Nord
SV 1919 Grimma
Oberlausitzer FC Neugersdorf
FV Dresden 06 Laubegast
VfB Auerbach/V.
 

Landesliga Sachsen (SFV) - 16 Starter

alle Teams der Saison 2002/03,

mit den Absteigern aus der NOFV-Oberliga VfB Chemnitz und Lausitz Hoyerswerda, jedoch ohne Stahl Riesa.
 

Bezirkspokalsieger 2002 - 3 Starter

Bezirk Leipzig       SV Klinga/Ammelshain
Bezirk Dresden       SV Neueibau
Bezirk Chemnitz      Bergstädtischer SC Freiberg


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