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Bezirkspokal Leipzig  -  Saison 2003/2004

zur Saison 2002/03   -   zur Saison 2004/05


Teilnehmer

1.Runde (9./10.8.2003), 2.Runde (16./17.8.2003), 3.Runde/Achtelfinale (25./26.10.2003),

4.Runde/Viertelfinale (19.11.03), 5.Runde/Halbfinale (10.4.04), 6.Runde/Finale (29.5.04)


Abkürzungen: BL - Bezirksliga (6.Spielklasse), BK - Bezirksklasse (7.Spielklasse), KL - Kreisliga (8.Spielklasse)

6. Runde (Finale) Zuschauer: 500 - 500 pro Spiel      
        Tore: 2 - 2,0 pro Spiel      
                                   
29.05.04 VfB Zwenkau BL - Hausdorfer SV BL   1 : 1 ( 1 : 1 / 1 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 1:4 500 in Zwenkau
                                           
  Tore: 1:0 Huck (29.), 1:1 Hausmann (80.)
  Elfmeterschießen: 0:1 Eichelkraut, 1:1 Winkler, 1:2 Seidel, Huck (gehalten), 1:3 Nehring, Kuhnt (gehalten), 1:4 Hausmann
                                           
  Zwenkau: Scharch, Brumme (Melzer), Dippold (Zahn), Huck, Krahmer, Kuhnt, Müller, Noll, Riedel, Weiß (Kratz), Winkler
                                           
  Hausdorf: Wetzig, Hausmann, Plecity, Seidel, Wuttke, Nehring, Vesely, Girschick (88. Gelb-Rot), Bittner (Eichelkraut),
Nickel, Brumme (Naß)
                                           
        Zuschauer gesamt:     5 617 - 106 pro Spiel      
        Tore gesamt:     196 - 3,7 pro Spiel      

 
Im Spiegel der Presse
Leipziger Volkszeitung, 1.6.04: Hausdorf gewinnt nach Elfmeterschießen mit 5:2
Zwenkau. Der Hausdorfer SV hat zum ersten Mal den Fußball-Bezirkspokal gewonnen. Am Sonnabend setzte sich das Team von Trainer Jochen Kunath im Finale beim VfB Zwenkau mit 5:2 nach Elfmeterschießen durch. Nach der regulären Spielzeit und Verlängerung stand es 1:1.
Die Platzherren begannen vor 500 Zuschauern stürmisch. Vor der Pause verlief die Partie ausgeglichen, aber mit den besseren Torchancen für den gastgebenden Außenseiter. Das 1:0 durch Thomas Huck fiel folgerichtig.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit entfachte der Favorit mächtig Druck, zunächst jedoch ohne Erfolg. Erst zehn Minuten vor dem Ende gelang Marcus Hausmann der Ausgleich. Damit kam noch einmal Spannung in die Partie. In der 88. Minute sah der Hausdorfer Daniel Girschick (wie Coach Kunath früher in Zwenkau) wegen Ballwegschlagens Gelb-Rot. Die sportliche Entscheidung der emotionsgeladenen Begegnung wurde in die Verlängerung vertagt.
Dort hatte Zwenkau in Überzahl mehr vom Spiel, nutzte dies aber nicht. Es ging ins Elfmeterschießen, in dem Hausdorfs Keeper André Wetzig zum Matchwinner wurde. Er hielt die Schüsse von Jörg Winkler und Huck. Den entscheidenden Elfer verwandelte wieder Hausmann.
VfB-Trainer Lars Schubert bemängelte zwar die schlechte Chancenverwertung, war aber trotzdem stolz: "Wir haben mit Herz gespielt und den Favoriten an den Rand einer Niederlage gebracht." Sieger-Trainer Kunath sagte: "Wir haben Zwenkau auf keinen Fall unterschätzt. Jedoch merkte man vielen meiner Spieler die lange Saison an."
Döbelner Allgemeine Zeitung, 1.6.04: Kein Spiel für schwache Nerven: Hausdorf holt sich den Pott
Zwenkau/Hausdorf. Durch den Sieg im Elfmeterschießen gewann der Hausdorfer SV beim VfB Zwenkau zum ersten Mal den Bezirkspokal und feierte damit seinen bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Wie schon zum Punktspiel vor einer Woche lieferten sich beide Teams eine umkämpfte und temposcharfe Partie, in der vor allem im ersten Abschnitt die spielerischen Akzente in den Hintergrund traten. Fans mit schwachen Nerven mussten über zwei Stunden leiden. Zumindest die neutralen Beobachter waren sich am Ende dieser "Schlacht" einig, dass beide Mannschaften den Sieg verdient hätten. Schon nach drei Minuten lag den Gastgebern nach einem Eckball von Winkler der Torschrei auf den Lippen. Doch der Ball von Dippolds Kopf landete nur am Außennetz. Danach erzielten die Platzbesitzer ein optisches Übergewicht, ohne torgefährlich zu werden. Nach Hausmanns abgefälschtem Freistoß, der das Zwenkauer Gehäuse knapp verfehlte, wurden die Hausdorfer Mitte der ersten Halbzeit besser. Doch gerade in dieser Phase ging der VfB durch einen Schuss von Huck in Führung. Vorausgegangen war eine Freistoßeingabe von Winkler und ein übertriebener Körpereinsatz von Noll an seinem Gegenspieler Bittner. Da jedoch Schiedsrichter Herwig, der im weiteren Spielverlauf mit fragwürdigen Entscheidungen zum schlechtesten Akteur wurde, diese Attacke als durchaus korrekt wertete, zählte Hucks Treffer trotz heftiger Hausdorfer Proteste.
Mit einem Schuss von Vesely, der übers Gehäuse strich, begann nach der Pause die Hausdorfer Aufholjagd. Die Kunath-Schützlinge setzten nun auch die bisher vermissten spielerischen Akzente, schufen so Torgefahr. Doch im Abschluss fehlte die Konzentration. Zwenkau hatte sich aufs Kontern verlegt und war dabei nicht ungefährlich (Noll, Winkler). Hausmanns Kopfballtreffer elf Minuten vor Ultimo nach langgezogener Flanke von Seidel wirkte wie eine Befreiung. Fast mit dem Schlusspfiff erhitzten sich die Gemüter ein weiteres Mal, als Girschick den Ball von der Seitenlinie ins Aus schlug. Herwig wertete dies als Ballwegschlagen und zeigte dem bereits Verwarnten Gelb/Rot.
Auch in Unterzahl waren die Gäste im ersten Teil der Verlängerung die Besseren. Als nach knapp 100 Minuten der sehr agile Eichelkraut allein aufs Tor zulief, konnte ihn der eingewechselte Zahn nur durch Foul bremsen. Doch auch hier hatten die Unparteiischen Tomaten auf den Augen. Sie werteten das Foul nicht als Notbremse und so ging es mit elf gegen zehn weiter. In der letzten Viertelstunde versuchten die Gastgeber ihre Überlegenheit nochmal zu nutzen. Der HSV verteidigte mit Geschick und letztem Einsatz sein Gehäuse. Als Torhüter Wetzig in der 120. Minute gegen Noll großartig parierte, hatten der HSV das Elfmeterschießen erreicht. Dort zeigten sich die Gäste nervenstärker und Wetzig avancierte zum Helden, indem er die Schüsse von Huck und Kuhnt parierte, sich nur von Winkler bezwingen ließ.

5. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 800 - 400 pro Spiel    
        Tore: 10 - 5,0 pro Spiel    
10.04.04 Lok Engelsdorf BK - VfB Zwenkau BL   1 : 2 ( 0 : 1 )           150
  Tore: 0:1 Noll (42.), 0:2 Winkler (69.), 1:2 Scholz (87., Foulstrafstoß)
10.04.04 FC Bad Lausick  BK - Hausdorfer SV BL   3 : 4 ( 1 : 1 )           650
  Tore: 0:1 Hausmann (3.), 1:1Senf (24.), 1:2 Schütze (57.), 1:3 Hausmann (59.), 2:3 Wittig (68.), 3:3 Kleinert (77.), 3:4 Girschick (90.) 
        Zuschauer gesamt: 5 117 - 98 pro Spiel    
        Tore gesamt: 194 - 3,73 pro Spiel    

 
Im Spiegel der Presse
Döbelner Allgemeine Zeitung, 13.4.04: Grenzenloser Jubel: Hausdorf steht wieder im Endspiel
Bad Lausick/Hausdorf. Mit seinem Last-Minute-Freistoßtreffer zum 3:4 im Pokalhalbfinale gegen Bad Lausick bewahrte Daniel Girschick seinen HSV vor der drohenden Verlängerung und sorgte somit für den zweiten Finaleinzug in Serie. Auch wenn der Sieg damit glücklich ausfiel, war er aufgrund der abgeklärten Spielweise der Gäste und der daraus resultierenden Chancenvorteile verdient. 
Die 650 Zuschauer sahen einen echten Pokalfight, in dem der Bezirksligist schon nach drei Minuten in Führung ging, als Hausmann nach dem ersten Eckball per Kopf zur Stelle war. Danach war die Begegnung wie auf die Kunath-Schützlinge zugeschnitten. Der FC musste kommen, und der HSV konnte kontern. Dabei verpasste er jedoch den Sack frühzeitig zuzubinden, als Nickel und Hausmann freistehend scheiterten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld gelang den Platzbesitzern Mitte der ersten Halbzeit durch Senf der überraschende Ausgleich. 
Mit Beginn der zweiten Hälfte verstärkte der Hausdorfer SV den Druck. Schüsse von Hausmann und Wuttke, der gegen Routinier Steffen Ziffert ein starkes Spiel machte, konnte der Bad Lausicker Schlussmann gerade noch parieren. Als Schütze in der 57. Minute nach einem Schuss von Bittner dem Ball mit der Fußspitze eine andere Richtung gab, war er aber genauso machtlos, wie nur zwei Minuten später bei einem Hausmann-Solo nach Zuspiel von Brumme. Die Partie schien entschieden. Doch wie schon nach dem 0:1 schafften es die pokalerfahrenen Bad Lausicker wieder ins Match zurückzufinden, ohne dass sie allzu viel dazutun mussten. Bei einer Freistoßeingabe fühlte sich kein Hausdorfer für den aufgerückten Abwehrspieler Wittig verantwortlich, welcher ungehindert einköpfen konnte. 13 Minuten vor Ultimo gelang ihnen der Ausgleich auf ähnliche Art und Weise. Diesmal flankte Wittig, und Kleinert gelang, obwohl von Nehring und Seidel bedrängt, ebenfalls per Kopf der Ausgleich. 
Danach strafften sich die Gäste nochmals, brachten mit Vesely und Kalbitz zwei frische Akteure. Als Letzterer in der Schlussminute an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde, entschied Schiedsrichter Winkler, der sich in keiner Phase von den teilweise euphorischen Bad Lausicker Fans beeindrucken ließ, folgerichtig auf Freistoß. Nachdem Girschick den Ball in den linken oberen Winkel geschossen hatte, kannte der Hausdorfer Jubel keine Grenzen.

4. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 700 - 175 pro Spiel    
        Tore: 12 - 3,0 pro Spiel    
19.11.03 Hausdorfer SV BL - SV Tresenwald Machern BL   1 : 0 ( 0 : 0 )           200
19.11.03 VfB Zwenkau BL - "Frisch Auf" Wurzen BL   3 : 0 ( 2 : 0 )           150
19.11.03 FC Bad Lausick  BK - Rotation 1950 Leipzig BL   3 : 0 ( 2 : 0 )           300
19.11.03 Lok Engelsdorf BK - Döbelner SC BL   3 : 2 ( 3 : 0 )           50
        Zuschauer gesamt: 4 317 - 86 pro Spiel    
        Tore gesamt: 184 - 3,68 pro Spiel    

Die Auslosung des Viertelfinales erfolgte am 27.10.2003.


3. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 690 - 86 pro Spiel    
        Tore: 26 - 3,25 pro Spiel    
25.10.03 Fortuna Leipzig BK - Rotation 1950 Leipzig BL   0 : 1 ( 0 : 0 )           80
25.10.03 SV Tresenwald Machern BL - FSV Beilrode BL   1 : 0 ( 0 : 0 )           80
25.10.03 SV Leipzig Nordwest BL - VfB Zwenkau BL   5 : 5 ( 4 : 4 / 1 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:5 100
26.10.03 FC Eilenburg II BK - Hausdorfer SV BL   1 : 2 ( 1 : 0 )           30
25.10.03 FC Bad Lausick  BK - SSV Stötteritz Leipzig BL   3 : 0 ( 1 : 0 )           200
25.10.03 Döbelner SC BL - SV Klinga/Ammelshain BL   3 : 0 ( 1 : 0 )           120
25.10.03 Lok Engelsdorf BK - FSV Krostitz BL   3 : 1 ( 1 : 1 )           30
25.10.03 "Frisch Auf" Wurzen BL - TuS Leutzsch Leipzig BL   1 : 0 ( 1 : 0 )           50
        Zuschauer gesamt: 3 617 - 79 pro Spiel    
        Tore gesamt: 172 - 3,74 pro Spiel    

 
Im Spiegel der Presse
Leipziger Volkszeitung, 27.8.03: VfB Zwenkau beweist Charakter, der SV Nordwest zeigt Nerven 
Leipzig. "Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt", verkündete Gianfranco Zanirato nicht ohne Stolz nach dem 10:9 seines VfB Zwenkau beim SV Nordwest. Aus einem 1:3-Rückstand zauberte die Mannschaft des früheren Klasse-Liberos noch eine gewonnene Pokalschlacht.
Zunächst aber war der überragende Nordwest-Stürmer Pierre Jabin nicht zu halten, er schoss alle vier Tore für die Gastgeber in der regulären Spielzeit. "Thomas Melzer war gegen ihn überfordert", analysierte VfB-Trainer Zanirato. Doch seine Elf steckte das weg, kämpfte sich immer wieder heran. Im Elfmeterschießen zeigte der Bezirksliga-Dritte Nerven. Der junge Zwenkauer Keeper Alexander Scharch hielt die Elfmeter von Technik-Linksfuß Timo Böhnke und - schließlich entscheidend - von Routinier Dennis Arbeiter.
Pokalverteidiger SV Klinga/ Ammelshain musste in Döbeln die Segel streichen. Allerdings waren die Gäste ab der 36. Minute nach einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl. Mit dem SSVStötteritz flog ein weiterer vermeintlicher Anwärter auf den "Cup" aus dem Wettbewerb. Der derzeitige Bezirksliga-Überflieger kam ebenfalls mit 0:3 unter die Räder. Dass dies bei den pokalerfahrenen Bad Lausickern geschah, relativiert das Stötteritzer Missgeschick etwas. 
"Geteiltes Leid ist halbes Leid" gilt auch für den gestandenen Bezirksligisten FSVKrostitz. Dem half in Engelsdorf nicht einmal, dass ihn der Bezirksklasse-Spitzenreiter per Eigentor in Führung schoss. Lok besorgte dann auch die anderen drei Treffer, und zwar ins "richtige" Tor. Damit stand Trainer Heinz Blümel mit seiner Truppe im Viertelfinale, der FSV hingegen draußen. Bescheidener Kommentar von Blümel: "Wir haben einfach einen guten Lauf. Unsere Verjüngung macht sich bezahlt."
Für Loks Nachbarn Fortuna lief es nicht so gut. Gegen die in der Bezirksliga zuletzt keineswegs berauschend auftretenden Rotationer gelang dem Bezirksklasse-Zweiten keine Überraschung, die Gäste gewannen mit 1:0.
Mit dem gleichen Resultat schied die Leutzscher TuS-Elf in Wurzen aus, wo sie vor Wochenfrist noch glücklich 4:3 gewann. Torschütze für die Wurzener war ausgerechnet Ronald Werner, der als Spielertrainer vor wenigen Tagen noch frustriert hinschmeißen wollte. Der Vorstand des derzeitigen Bezirksliga-Schlusslichts richtete den Ex-Profi wieder auf. Als Spieler soll er auf jeden Fall weiter machen, als Trainer übergangsweise noch so lange, bis ein Nachfolger gefunden ist. Außerdem wurden mit Matthias Fritzsche und Lars Winter zwei wichtige Spieler reaktiviert.
Döbelner Allgemeine, 27.10.03: Döbeln im Pokal weiter
Döbeln. Eine Runde im Pokal weiter ist der Döbelner SC. Erneut lief die Mannschaft von Detlef Müller im neu gebauten Gruner-Sportpark zur Hochform auf und bezwang Klinga/Ammelshain mit 3:0.
Bevor der Ball in den Reihen der Kreisstädter rollte, hatten sie zu Beginn gleich eine brenzlige Situation zu überstehen. Dann ging beim DSC die Post ab. Nach Hänsels Freistoß in der 21. Minute rettete Routinier Barth förmlich auf der Linie. Partzsch wirbelte als nächster die Klingaer Abwehr durcheinander. Als die Gefahr zu groß wurde, zog Gühne die Notbremse. Für ihn war das gleichzeitig die letzte Aktion im Spiel. Schiri Pöckelmann (Leipzig) schickte ihn mit Gelb/Rot in die Kabine.
Kurz darauf fiel die längst fällige Führung für den DSC. Wieder kam Partzsch in Ballbesitz. Er spielte zu Gasch, der sicher traf. Gleicher Spieler traf dann den Außenpfosten. Zuvor jedoch - im Gegenzug nach dem Führungstreffer - hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich. Zu unentschlossen wirkte da dieDSC-Abwehr. Doch hatten die Döbelner Glück. Klinga vergab. Fortuna stand dem DSC unmittelbar nach dem Seitenwechsel noch einmal zur Seite. Diesmal hielt der Pfosten den Ball auf. Absender war Weitzke, der für Born ins Spiel gekommen war.
Für das vorentscheidende 2:0 aus Döbelner Sicht sorgte dann Gasch in der 57. Minute. Hektik machte sich anschließend breit. Teilweise durch das rustikale Spielverhalten der Gäste. Seitens des DSC blieben somit viele Torchancen ungenutzt. Den Punkt aufs I setzte Antony (75.), als er einen Foulelfmeter nicht verwandeln konnte. Glück hatte hier Breitenborn, der als letzter Mann für sein Foul an Gasch nur "Gelb " sah. Dem schnellen Arnold gelang in der 87. Minute dann doch noch ein Treffer zum 3:0-Endstand. Ein verdienter Sieg der Döbelner. Leider mit einem bitteren Beigeschmack. C. Gärtner musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch kurz vor Spielende den Platz verlassen.
Die nächste Runde im Pokal wird am 19. November ausgetragen. Der Döbelner SC hofft, seinen Gegner wieder im Gruner-Sportpark empfangen zu können.
Döbelner Allgemeine, 27.10.03:
Eilenburg/Hausdorf. Ein Wiedersehen in der nächsten Pokalrunde gibt es auch mit dem Hausdorfer SV. Der Bezirksligist gewann Sonntagabend das Achtelfinalspiel gegen den FC Eilenburg II mit 2:1.
Ein holpriger Nebenplatz, tristes Herbstwetter und nur 30 Zuschauer trugen dazu bei, dass während des gesamten Spieles keine richtige Pokalathmosphäre aufkam. So gesehen waren die Hausdorfer am Ende froh, die nächste Pokalrunde erreicht zu haben - auch wenn sie in der Partie keine Bäume ausrissen. Hinzu kam, dass die Gastgeber nach einem groben Abwehrschnitzer der gesamten Hausdorfer Hintermannschaft wie aus dem Nichts nach 36 Minuten durch Niggehoff in Führung gingen. Bis dahin kontrollierte der Bezirksligist das Geschehen, schnürte die Gastgeber teilweise regelrecht in der eigenen Hälfte ein, vergaß aber das Toreschießen, wobei sich vor allem Wuttke gute Gelegenheiten boten. Nach der Führung der Eilenburger herrschte zunächst einmal Konfusion bei den Hausdorfern, die Glück hatten, dass kurz nach der Führung Morgenstern aus 20 Metern nur die Querlatte traf.
Ein mächtiges Pausendonnerwetter von Jochen Kunath zeigte im zweiten Abschnitt Wirkung. Nach einem aus der eigenen Hälfte lang geschlagen Freistoß von Nehring erzielte nach einer knappen Stunde Wuttke per Kopf den 1:1-Ausgleich. Danach hatte der Torschütze weitere gute Gelegenheiten, die er zum Teil unkonzentriert vergab. So dauerte es bis zur 73. Minute, ehe nach einer erneuten Freistoßeingabe von Eichelkraut Plecity per Kopf mit dem Führungstreffer erfolgreich war.
Auch wenn sich die Gastgeber danach noch einmal aufbäumten, ließ eine nun besser stehende Hausdorfer Hintermannschaft keine Gelegenheit mehr zu. Und wenn die Gäste, bei denen Randolf Voigtländer nach fast anderthalb Jahren ein gelungenes Comeback feierte, beim Kontern konzentrierter im Abschluss gewesen wären (Eichelkraut), hätten sie sich und ihrem Trainer ein Zittern bis zum Schlusspfiff ersparen können.
Torgauer Zeitung, 27.10.03: Bezirkspokal ohne TOFV-Vertreter
Leipzig/Beilrode (TZ/tom). Der Wettbewerb um den Fußball-Bezirkspokal der Herren wird ohne Vertreter des Torgau-Oschatzer Fußballverbandes (TOFV) fortgesetzt. Die Beilroder verloren am Samstag bei Ligakonkurrent SV Tresenwald mit 0:1. 
Das Spielgeschehen lässt sich mit einem Satz abtun: In einem grottenschlechten Spiel kam der Glücklichere eine Runde weiter. Auf Kreisebene setzten sich im Achtelfinale um den TZ-Bärenpokal die Favoriten allesamt teils mit Leichtigkeit durch.

2. Runde Zuschauer: 1 370 - 86 pro Spiel    
        Tore: 55 - 3,44 pro Spiel    
16.08.03 "Frisch Auf" Wurzen BL - Bornaer SV 91 BL   4 : 0 ( 1 : 0 )           80
16.08.03 SG Leipziger Verkehrsbetriebe BK - SV Klinga/Ammelshain BL   0 : 2 ( 0 : 0 )           80
16.08.03 FSV Oschatz BK - Döbelner SC BL   1 : 2 ( 1 : 0 )           80
16.08.03 Lipsia Eutritzsch Leipzig BK - Rotation 1950 Leipzig BL   1 : 3 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 90
16.08.03 SV Ostrau KL - Hausdorfer SV BL   0 : 3 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 60
16.08.03 Eintracht Sermuth BL - TuS Leutzsch Leipzig BL   0 : 2 ( 0 : 1 )           90
16.08.03 Alemannia Geithain BK - VfB Zwenkau BL   1 : 4 ( 0 : 3 )           60
16.08.03 SSV Markranstädt II BK - Fortuna Leipzig BK   0 : 3 ( 0 : 0 )           50
16.08.03 SG Taucha 99 BL - SSV Stötteritz Leipzig BL   1 : 1 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 2:4 200
16.08.03 Blau-Weiß Leipzig BK - SV Leipzig Nordwest BL   2 : 4 ( 1 : 1 )           80
17.08.03 Lok Engelsdorf BK - Blau-Weiß Torgau BK   1 : 1 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:2 30
16.08.03 FC Bad Lausick  BK - Wacker Dahlen BK   6 : 1 ( 3 : 1 )           130
16.08.03 BC Hartha BK - SV Tresenwald Machern BL   0 : 2 ( 0 : 1 )           110
16.08.03 FC Eilenburg II BK - LSG Löbnitz BK   2 : 0 ( 1 : 0 )           50
16.08.03 Radefelder SV KL - FSV Krostitz BL   1 : 1 ( 1 : 1 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 2:3 130
16.08.03 SSV Thallwitz BK - FSV Beilrode BL   0 : 6 ( 0 : 2 )           50
        Zuschauer gesamt: 2 927 - 77 pro Spiel    
        Tore gesamt: 146 - 3,84 pro Spiel    

1. Runde Zuschauer: 1 557 - 71 pro Spiel    
        Tore: 91 - 4,14 pro Spiel    
09.08.03 SV Ostrau KL - FSV Kitzscher BK   2 : 1 ( 0 : 1 )           40
09.08.03 VfB Leisnig KL - Blau-Weiß Leipzig BK   1 : 5 ( 0 : 3 )           52
09.08.03 TuS Pegau KL - FSV Krostitz BL   1 : 3 ( 1 : 1 / 0 : 1 ) nach Verlängerung 110
09.08.03 Lok Engelsdorf BK - SV Brehmer Leipzig BK   1 : 0 ( 1 : 0 )           30
09.08.03 SV Strelln/Schöna KL - "Frisch Auf" Wurzen BL   0 : 3 ( 0 : 2 )           100
09.08.03 Blau-Weiß Großlehna KL - SSV Thallwitz BK   2 : 2 ( 1 : 1 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:5 75
09.08.03 SV Naunhof KL - LSG Löbnitz BK   0 : 2 ( 0 : 1 )           95
09.08.03 SV Ost Leipzig KL - Lipsia Eutritzsch Leipzig BK   0 : 1 ( 0 : 0 )           40
09.08.03 Blau-Weiß Torgau BK - SV Grimma II BK   4 : 2 ( 3 : 2 )           50
09.08.03 Thierbacher SV BK - FSV Beilrode BL   2 : 5 ( 2 : 2 )           50
09.08.03 SG Leipziger Verkehrsbetriebe BK - Motor Gohlis Nord Leipzig BK   5 : 0 ( 2 : 0 )           30
09.08.03 SV 29 Gleisberg BK - Rotation 1950 Leipzig BL   0 : 3 ( 0 : 0 )           70
09.08.03 Döbelner SC BL - ESV Delitzsch BL   3 : 2 ( 2 : 1 )           70
09.08.03 Alemannia Geithain BK - SV Groitzsch BK   2 : 0 ( 1 : 0 )           60
09.08.03 SV Lissa KL - TuS Leutzsch Leipzig BL   1 : 2 ( 1 : 0 )           100
09.08.03 SpVgg Leipzig 1899 KL - Fortuna Leipzig BK   0 : 6 ( 0 : 2 )           85
09.08.03 Radefelder SV KL - FV Bad Düben BK   3 : 1 ( 2 : 0 )           100
09.08.03 FSV Dürrweitzschen BK - SSV Markranstädt II BK   0 : 3 ( 0 : 1 )           70
09.08.03 Döbelner SC II KL - BC Hartha BK   1 : 2 ( 1 : 0 )           80
09.08.03 Wacker Dahlen BK - Roland Belgern BK   4 : 1 ( 3 : 0 )           160
09.08.03 Rot-Weiß Mehderitzsch BK - SV Leipzig Nordwest BL   0 : 4 ( 0 : 2 )           50
09.08.03 Mockrehnaer SV BK - SG Taucha 99 BL   2 : 9 ( 1 : 4 )           40
  Freilose:     Bornaer SV 91 BL                              
        SV Klinga/Ammelshain BL                              
        FSV Oschatz BK                              
        Hausdorfer SV BL                              
        Eintracht Sermuth BL                              
        VfB Zwenkau BL                              
        SSV Stötteritz Leipzig BL                              
        SV Tresenwald Machern BL                              
        FC Eilenburg II BK                              
                                         
        Zuschauer gesamt: 1 557 - 71 pro Spiel    
        Tore gesamt: 91 - 4,14 pro Spiel    

 
Im Spiegel der Presse
Döbelner Allgemeine, 11.8.03: Ostrau nimmt erste Hürde
Ostrau. Trotz vieler Ausfälle (Urlaub, Verletzung) raufte sich der SV Ostrau zusammen und schaffte - wenn auch erst in der Schlussphase - gegen FSV Kitzscher endlich wieder einen Sieg. Mit 2:1 schossen sich die Jahnataler in die zweite Runde im LFV-Pokal. 
Kitzscher ging zeitig in Führung. Nach 13 Minuten war es Schulz, der den zum ersten Mal für Ostrau im Tor stehenden Steffen Kaiser überwand. Mehr gelang den Gästen aber nicht. Kaiser war fortan auf derHut. Kitzscher nahm die knappe Führung mit in die Pause. 
Sofort nach Wiederbeginn setzte Litzki mit einem Kopfball das Zeichen zur Aufholjagd. Fritzsches Schuss konnte der Gästehüter noch parieren, bei Singhs Kopfball war Baaske dann aber machtlos. Blum, der vorher noch Retter in höchster Not war und einen Ball auf der Linie klärte (72.), bediente Fritzsche, dessen Flanke senkte sich genau über Singh (83.). Fünf Minuten später reagierte Baaske prächtig. Verhindern konnte er einen zweiten Treffer der Ostrauer aber nicht. Nur Sekunden danach fiel die Entscheidung. Wieder war es der eingewechselte Singh, der sich durchsetzen, den Keeper austricksen und zum 2:1 einschieben konnte. In der letzten Spielminute musste Ostrau noch zwei brenzlige Situationen überstehen, bevor der Sieg gebührend gefeiert werden konnte. Nächster Gegner des SV Ostrau ist Hausdorf I.
Döbelner Allgemeine, 11.8.03: "Das Team hat sich das Weiterkommen redlich verdient"
Döbeln. Döbeln nimmt die erste Hürde. Zum Auftakt der LFV-Pokalrunde besiegten die Kreisstädter den ESV Delitzsch 3:2. Bemerkenswert das hohe Anfangstempo. Die Hitze ließ beide Mannschaften völlig kalt. 
Eiskalt trat nach einer Viertelstunde auch Frank Liebmann in Aktion. Nach Vorarbeit von Hänsel brachte er den DSC mit 1:0 in Führung. Die Döbelner blieben spielbestimmend, wobei die Abwehr nicht immer im Bilde war. So in der 24. Minute, als eine Klein-Eingabe dem DSC fast zum Verhängnis geworden wäre. Noch einmal zittern musste die Mannschaft bei der folgenden Ecke, als DSC-Keeper Niepel beim Herauslaufen nicht gut aussah. Entwarnung gab Krumbholz, der die Gefahr im letzten Moment bereinigte. 
Der DSC fand schnell wieder zu seinem Spiel, war spielerisch und läuferisch das bessere Team. Folgerichtig fiel nach 28 Minuten das 2:0 durch Bößneck. Diesmal war Liebmann der Vorbereiter. Kurz darauf war auch das 3:0 möglich, doch der Ball setzte zu tückisch vor Scharf auf, so dass ihm ein Treffer verwehrt blieb. Wie aus heiterem Himmel fiel dann kurz vor dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer. Gärtners Foul im Strafraum führe zum fälligen Elfmeter. Prautsch lief an und traf zum 2:1-Pausenstand. 
Wer glaubte, dass beide Mannschaften im zweiten Abschnitt einen Gang runterschalten würden, sah sich getäuscht. Auf dem Platz im Bürgergarten ging weiter die Post ab. Besonders den Kreisstädtern gelangen gute Kombinationen. Eine davon schloss Bößneck in der 57. Minute mit dem 3:1 ab. Als sich kurz darauf Gottschalk auf der linken Seite gegen zwei ESV-Spieler durchsetzen konnte, fand sich niemand der seinen Rückpass hätte verwerten können. In dieser Phase beherrschte der DSC den ESV Delitzsch klar. Die Müller-Elf war dem 4:1 näher als die Gäste dem 3:2. Und dennoch fiel der erneute Anschlusstreffer für den ESV in der 70. Minute durch Bothur - wieder wie aus heiterem Himmel. Die Kreisstädter wollten keinesfalls in die Verlängerung. Sie drängten auf ein weiteres Tor. Für die entgültige Entscheidung hätte Krumbholz sorgen können (83.), doch sein Schuss aus halbrechter Position ging am langen Pfosten vorbei. Letztlich reichte dem DSC das 3:2, der in der nächsten Runde am kommenden Wochenende in Oschatz antreten muss.
Döbelner Allgemeine, 11.8.03: Bergstädter bleiben wie erwartet auf der Strecke
Leisnig. Der VfB Leisnig schied wie erwartet in der ersten Runde des LFV-Pokales aus. Gegen den selbsternannten Mitanwärter auf einen Aufstiegsplaz, Blau-Weiß Leipzig, gab es für die Bergstädter nur wenig zu bestellen. Die Niederlage war verdient, fiel aber zu hoch aus (1:5). 
Den Platzherren kann in weiten Phasen der Partie eine engagierte Vorstellung konstatiert werden, wobei Defizite im spielerischen Bereich und Zweikampfverhalten unverkennbar waren. Die Gastgeber gerieten unglücklich in Rückstand. Der erst 18-jährige Rekos fälschte eine Flanke mit dem Kopf leicht ab. VfB-Keeper Gante wähnte das Leder bereits im Toraus, doch der eher harmlose Ball senkte sich zum 0:1 ins Netz (15.). 
In der Folge bot sich Kaczmarek gleich zweimal die Ausgleichschance (17., 19.), er schloss beide Aktionen aber zu unkonzentriert ab. Jegliche Zweifel am Spielausgang waren bereits zur Pause ausgeräumt. In der 39. und 41. Minute vollendete Rekos einen Hattrick, sträflich ungedeckt traf er problemlos zum 0:2 beziehungsweise 0:3. In der zweiten Halbzeit zollten beide Teams der brütenden Hitze Tribut. Der zu Blau-Weiß zurückgekehrte Petsch erhöhte zunächst auf 0:4 (69.). Das Ehrentor der Platzherren markierte Koslowski nach schöner Vorarbeit von Sven Stockmann (82.). Beim letzten Treffer war Sekunden vor dem Abpfiff erneut Pech im Spiel. Der zwischenzeitlich gut agierende Leisniger Schlussmann schien den Schuss von Krahmer bereits pariert zu haben, jedoch trudelte der Ball noch ins Tor.
Döbelner Allgemeine, 11.8.03: Bezirksligist Hartha bekleckert sich nicht mit Ruhm
Döbeln. Keine Blöße gab sich Bezirksligist BC Hartha zum Auftakt der LFV-Pokalrunde gegen den Döbelner SC II. Hartha siegte 2:1. Mit Ruhm bekleckerten sich die Seydel-Schützlinge aber nicht. Weder der BC, obwohl Rieger nach sieben Minuten mit einem Freistoß das erste Achtungszeichen setzte, noch Gastgeber Döbeln fand eine spielerische Linie. Nach 15 Minuten ging der DSC überraschend in Führung. Böhland wurde gefoult und verwandelte den Elfmeter selbst. Nun waren die Har-thaer gefordert. Echte Torchancen bis auf einen Lattenschuss blieben vorerst jedoch aus. Die Gäste hatten sichtlich Probleme, den Abwehrblock der Döbelner auszuspielen. Das 1:1 erzielten sie dennoch. Nach 59 Minuten durch Rieger nach einem Eckball. Zwischenzeitlich hagelte es gelbe und gelb/rote Karten (Kalies/Bunzel). Die Harthaer blieben spielbestimmend, wussten mit ihrer Überlegenheit aber nichts anzufangen. Hinzu kam Glück. Corr vergab kläglich einen der wenigen DSC-Angriffe. Bereits zuvor hatte Seidel das 2:0 vergeben. 
In der 84. Minute erhielt Hartha einen völlig berechtigten Strafstoß. Vorher hatte Schiri Hess ein Foul an Merwart übersehen. Teuber nutzte diese Chance und schoss Hartha in die nächste Runde.
Döbelner Allgemeine, 11.8.03: Pokal-Aus für Gleisberg
Gleisberg. Gleisberg übersteht nicht die erste Runde im LFV-Pokal. Rotation Leipzig besiegte den SV 29 deutlich mit 3:0. Nicht das der SV schlecht spielte, im Gegenteil. Die Heimelf hatte das Spielgeschehen in der Hand. Doch im Gegensatz zu den Messestädtern blieben eine Anzahl von Chancen in der ersten und zweiten Halbzeit sträflichst ungenutzt. 
Das Desaster ging bereits in der vierten Minute los, als Torsten Mikuletz' Flanke von Mertens im Tor der Gäste zur Ecke geklärt werden konnte. Danach verfehlten jeweils mit Kopfball U. Zill und Leimner das Tor, was den Messestädtern zur Halbzeit ein schmeichelhaftes Unentschieden bescherte. 
Auch nach der Halbzeit legten die Gleisberger los wie die Feuerwehr. Zwei Minuten waren gespielt, als nach Pass von Leimner sich wieder für Torsten Mikuletz eine gute Chance ergab. Knapp rollte der Ball am Tor vorbei. Eine Minute später hatte Mikuletz genauer Maß genommen. Der Ball zappelte im Netz. Gewertet wurde der Treffer allerdings nicht. Der Schiri-Assistent hatte zurecht die Fahne oben. Abseits. 
Nachdem sich die Heimelf in die eigene Hälfte zurückgezogen hatte, wurde Rotation mobiler. Mit der ersten Chance übernahm die Mannschaft die Führung. Hahn hatte überraschend aus 20 Metern abgezogen. So kalt die Dusche für die Heimelf auch war, noch war Zeit, das Resultat zu ändern. Gleisberg nahm die Initiative wieder auf. Ohne Erfolg. Das Glück hatten an diesem Tag nur die Leipziger gebucht. Innerhalb von zehn Minuten erhöhte Rotation durch die Treffer von Herzog und Wiese auf 3:0. Schlussendlich gewannen die Gäste auch mit diesem Resultat.
Torgauer Zeitung, 11.8.03: Kampf wurde nicht belohnt
Bezirkspokal: Strelln/Schöna - ATSV FA Wurzen 0:3 (0:2) 
Strelln (TZ/NW). Als Kreispokalsieger hatte der SV Strelln/Schöna die Möglichkeit, am LFV-Bezirkspokal teilzunehmen. Dabei erwischten sie mit dem ehemaligen Landesligisten Frisch Auf Wurzen ein richtiges Hammerlos. Das erste Achtungszeichen setzten auch gleich die Einheimischen durch M. Fromm, dessen Schussversuch vom Keeper abgewehrt wurde. 
Im Spielaufbau zeigten sich die Gäste wie erwartet sicherer, ließen die Bälle geschickt durch die eigenen Reihen laufen, doch in der Strellner Hälfte war an der bissigen Abwehr meist Endstation. Nach 17 Minuten schlug es jedoch ein, als Krause den Ball leicht unterschätzte. Noch vor der Pause nutzten die Wurzener ihre erst zweite richtige Torchance zum zweiten Tor. 
Nach dem Seitenwechsel gaben die Platzherren noch einmal Gas, doch auch sie mussten den heißen Temperaturen irgendwann Tribut zollen. Ein Wittig-Freistoß konnte der Gäste-Keeper noch gerade so zur Ecke lenken (64.). Gleich im Gegenzug vernaschten die Gäste die aufgerückte SV-Abwehr zum 0:3-Endstand.

Teilnehmer

Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse) sowie für die 7 Kreispokal-Sieger - 54 Starter.
 
Bezirksliga (BL) (16 Starter)

alle Teams der Saison 2002/2003
 

Kreispokalsieger 2003 (6 Starter)

Stadt Leipzig                 Lok Engelsdorf
Kreis Borna / Geithain        TuS Pegau
Kreis Döbeln                  FSV Dürrweitzschen
Muldentalkreis                SV Naunhof
Kreis Delitzsch / Eilenburg   SV Lissa
Kreis Torgau / Oschatz        SV Strelln/Schöna

Bezirksklasse (BK) (32 Starter)

alle Teams der Saison 2002/2003


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