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Bezirksliga Dresden  -  Saison 2003/04

zur Saison 2002/03   -   zur Saison 2004/05



Abschlußtabelle - Saisonzusammenfassung - Zusammensetzung der Bezirksliga

Spieltag   1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15

16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30



Abschlußtabelle
      Spiele   S   U   N   Tore     Tordiff.   Punkte    
1. Bischofswerdaer FV 08  (A) 30   23   5   2   88 : 22  + 66   74   Aufstieg in die Landesliga Sachsen
2. SV Bannewitz   30   22   2   6   76 : 37  + 39   68    
3. Einheit Kamenz (N) 30   17   8   5   49 : 21  + 28   59    
4. SV Pirna-Süd    30   15   9   6   53 : 30  + 23   54    
5. Königswarthaer SV   30   16   5   9   58 : 38  + 20   53    
6. SV Wesenitztal (N) 30   13   7   10   53 : 46  + 7   46    
7. Lommatzscher SV 1923   30   14   3   13   52 : 48  + 4   45    
8. SG Weixdorf    30   11   8   11   36 : 30  + 6   41    
9. Meißner SV 08    30   11   7   12   36 : 51  - 15   40    
10. Budissa Bautzen II (N) 30   10   6   14   40 : 47  - 7   36    
11. SSV Neustadt/Hohwald   30   10   4   16   48 : 56  - 8   34    
12. Blau-Weiß Freital  (N) 30   9   5   16   29 : 41  - 12   32    
13. Eintracht Niesky   30   9   5   16   37 : 59  - 22   32   Abstieg in die Bezirksklasse
14. SV Neueibau    30   5   7   18   36 : 83  - 47   22   Abstieg in die Bezirksklasse
15. FV Gröditz 1911    30   5   6   19   23 : 65  - 42   21   Abstieg in die Bezirksklasse
16. Holtendorfer SV   30   3   7   20   32 : 72  - 40   16   Abstieg in die Bezirksklasse

Saisonzusammenfassung

Die besten Torschützen

Jan Beranek (Bischofswerdaer FV 08)      21 Tore
Matthias Schmidt (Königswarthaer SV)     18 Tore
Daniel Pötschke (SSV Neustadt/Hohwald)   17 Tore


30. Spieltag   Zuschauer: 1 395 - 174 pro Spiel  
      Tore: 24 - 3,0 pro Spiel  
12.06.04 Blau-Weiß Freital  - Budissa Bautzen II  2 : 0 ( 0 : 0 ) 200
12.06.04 SV Bannewitz  - SG Weixdorf 3 : 1 ( 1 : 1 ) 120
12.06.04 Meißner SV 08  - FV Gröditz 1911 3 : 1 ( 1 : 1 ) 85
12.06.04 Lommatzscher SV  - Eintracht Niesky 0 : 1 ( 0 : 1 ) 100
12.06.04 Königswarthaer SV  - SV Neueibau 5 : 1 ( 2 : 0 ) 160
12.06.04 Holtendorfer SV  - Bischofswerdaer FV 08 0 : 3 ( 0 : 0 ) 120
12.06.04 Einheit Kamenz  - SV Pirna-Süd 1 : 0 ( 1 : 0 ) 330
12.06.04 SV Wesenitztal - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 2 ( 1 : 1 ) 280
      Zuschauer gesamt: 36 494 - 152 pro Spiel  
      Tore gesamt: 746 - 3,02 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     30   23    5    2  +  66    88-22       74
 2.( 2) SV Bannewitz              30   22    2    6  +  39    76-37       68
 3.( 3) Einheit Kamenz            30   17    8    5  +  28    49-21       59
 4.( 4) SV Pirna-Süd              30   15    9    6  +  23    53-30       54
 5.( 5) Königswarthaer SV         30   16    5    9  +  20    58-38       53
 6.( 6) SV Wesenitztal            30   13    7   10  +   7    53-46       46
 7.( 7) Lommatzscher SV           30   14    3   13  +   4    52-48       45
 8.( 8) SG Weixdorf               30   11    8   11  +   6    36-30       41
 9.( 9) Meißner SV 08             30   11    7   12  -  15    36-51       40
10.(10) Budissa Bautzen II        30   10    6   14  -   7    40-47       36
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      30   10    4   16  -   8    48-56       34
12.(12) Blau-Weiß Freital         30    9    5   16  -  12    29-41       32
13.(13) Eintracht Niesky          30    9    5   16  -  22    37-59       32
14.(14) SV Neueibau               30    5    7   18  -  47    36-83       22
15.(15) FV Gröditz 1911           30    5    6   19  -  42    23-65       21
16.(16) Holtendorfer SV           30    3    7   20  -  40    32-72       16
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 14.6.04: Niesky siegt und steigt ab
Meister Bischofswerdaer FV 08 peilt Double an
Eintracht Niesky steigt trotz des 1:0-Auswärtssieges in Lommatzsch aus der Bezirksliga ab. Der Sieg war nichts mehr wert, da Blau-Weiß Stahl Freital und Neustadt/Hohwald am letzten Spieltag ebenfalls drei Punkte holten. Die schlechtere Tordifferenz der Eintracht-Elf gegenüber den punktgleichen Freitalern entschied über den Abstieg.
Der Bischofswerdaer FV hatte sich bereits vorzeitig souverän den Meistertitel und sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga gesichert. Die Wonneberger-Schützlinge peilen mit einem Sieg im Bezirkspokal-Finale gegen den Bezirksklässler Heidenauer SV (19. Juni in Weinböhla) das begehrte Double an.
Sächsische Zeitung, 14.6.04: Klarer Sieg zum Abschied
Aufsteiger Bischofswerda siegt mit 3:0 in Holtendorf und hat Double im Visier
Standesgemäß haben sich die Bischofswerdaer nach einem Jahr aus der Bezirksliga wieder verabschiedet. Karel Machac (53., 70.) und David Studeny (63. Foulstrafstoß – Herrmann war zu Fall gekommen) sorgten vor 120 Zuschauern für den 3:0 (0:0)-Sieg beim Holtendorfer SV.
BFV-Trainer Fred Wonneberger wollte die Leistung seiner Schützlinge nicht genauer beleuchten. „Wir haben mit diesem Sieg die tolle Rückrunde souverän beendet. Natürlich haben wir bei der Chancenverwertung gesündigt, aber darüber zerbreche ich mir diesmal wirklich nicht den Kopf. Wir haben in der zweiten Halbserie kein einziges Pflichtspiel verloren und wollen nun am kommenden Sonnabend auch den Bezirkspokal holen. Es wäre das Sahnehäubchen auf ein erfolgreiches Spieljahr.“ 
Die Bischofswerdaer ließen in Holtendorf keinen Zweifel daran, unbedingt als Sieger vom Rasen gehen zu wollen. Ein halbes Dutzend Chancen erspielte sich der Bezirksmeister in den ersten 45 Minuten, aber Karel Machac und Martin Kalenda (9.), Robert Riedel (10., 21.), Hagen Lein (11.), erneut Kalenda (37) und David Studeny mit einem Kopfball (38.) trafen nicht ins Holtendorfer Tor. 
Nach dem Wechsel verflachte die Partie. „Sommernachtsfußball“, schmunzelte BFV-Trainer Wonneberger. Zwar vergaben Thomas Latkolik und Robert Riedel erneut jeweils zwei Möglichkeiten, aber Machac (2) und Studeny sorgten noch für die Drei-Tore-Differenz zu Gunsten des Bezirksmeisters. Ab Montag laufen die Vorbereitungen für das Pokalendspiel am Sonnabend in Weinböhla.
„Natürlich wollen wir die Saison mit dem I-Punkt beenden“, sagt Wonneberger. Seine Mannschaft wird gegen Bezirksklässler Heidenauer SV der klare Favorit sein. „Das waren wir in fast jedem Spiel dieser Saison. Meine Jungs sind damit bestens zurecht gekommen.“ 
Am Mittwoch steht noch ein „kleines Freundschaftsspiel in der Nähe von Bischofswerda an“ (Wonneberger), am Donnerstag wird die Formation für das Pokalfinale festgelegt. Das „Double“ ist für den BFV 08 greifbar nahe.
Sächsische Zeitung, 14.6.04: Stahl Freital feiert den Klassenerhalt
Die um zehn Treffer bessere Tordifferenz rettet Blau-Weiß vor der Bezirksklasse
Stahl Freital hat mit einem 2:0 (0:0)-Sieg gegen Budissa Bautzen II am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga den Klassenerhalt perfekt gemacht.
Es wäre sicherlich nicht richtig, den Freitalern eine gelungene Saison zu bescheinigen. Wie sie sich aber in den letzten sechs Spielen erfolgreich gegen den Abstieg gestemmt haben, verdient Respekt. 9:0-Tore und 14 Punkte aus diesen Spielen waren am Ende genug, um das rettende Ufer im letzten Spiel aus eigener Kraft zu erreichen. Dass es überhaupt noch zu einem derartigen Herzschlagfinale kommen würde, bei dem am letzten Spieltag noch drei Mannschaften gegen den Abstieg spielten, hätte noch vor einigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten.
Mit dem Wissen, bei einem eigenen Sieg so gut wie sicher die Klasse halten zu können, begannen die Blau-Weißen zwar schwungvoll, aber auch sehr nervös. Schon nach 25 Minuten hätte das Spiel eigentlich entschieden sein können. Aber Müller, Beer und Küttner scheiterten am Gästetorwart. Die Bautzner ihrerseits prüften nach 15 Minuten einmal den Freitaler Schlussmann.
Zur Pause die Nachricht: Niesky führt in Lommatzsch. Das hieß, dass zur Halbzeit Freital abgestiegen wäre. Aber es gibt eben eine zweite Hälfte. In dieser fand die Stahl-Elf immer besser ins Spiel. Zunehmend konnte sie dabei auch ihre Nervosität ablegen. Nach 65 Minuten war es dann endlich soweit: Beer hatte Müller schön freigespielt (diesmal funktionierte die ansonsten gute Abseitsfalle der Bautzener nicht) und dieser ließ sich die Chance nicht entgehen, lupfte den Ball über den herausstürzenden Torwart hinweg zum 1:0 ins Tor. Schon fünf Minuten später machte Daniel Küttner alles klar und schloss eine schöne Kombination der Platzherren zum 2:0 ab.
Was danach kam, war nur noch das Warten auf den erlösenden Schlusspfiff – spielerisch war von beiden Mannschaften nur noch wenig zu sehen. Wer weiß allerdings, ob es noch einmal spannend geworden wäre, hätte Püschmann nach 85 Minuten nicht zunächst einen Kopfball aus Nahdistanz und dann auch noch den anschließenden Nachschuss entschärft. So blieb es beim verdienten und am Ende mit der Saison versöhnenden 2:0.
Niesky hielt zur gleichen Zeit in Lommatzsch die 1:0-Führung bis zum Schluss. Damit sind die Lausitzer zwar punktgleich mit Freital, müssen aber aufgrund des um zehn Treffer schlechteren Torverhältnisses absteigen.
Sächsische Zeitung, 14.6.04: Gänsehaut im Stadion
Kamenz verteidigt dritten Platz trotz Unterzahl
Mit Laola-Wellen und zwei langen Fliegern über den verregneten Rasen verabschiedete sich die Einheit-Elf von den knapp 300 Zuschauern. Es war eine Saison, in der dem Aufsteiger aus der Lessingstadt eine dicke Überraschung gelang. Dritter im ersten Bezirksligajahr – das hätte vorher nicht einmal Trainer Werner Pafel gedacht: „Es ist auch für mich eine große Freude diesen dritten Platz erreicht zu haben, obwohl mir die ein oder andere Partie der Jungs nicht so gut gefallen hat. Jetzt geht es in die verdiente Sommerpause und dann müssen wir uns auf ein verdammt schweres zweites Jahr einstellen.“ Pünktlich mit dem Anpfiff ging ein stürmisches Unwetter im Stadion der Jugend nieder. Deshalb begannen beide Teams sehr zaghaft.
Steven Kmoch nutzte aber die erste Chance für Kamenz in der 19. gleich zum 1:0. Doch großer Jubel kam nicht auf, denn die Masse der Zuschauer feierte wegen des Regens bereits im Festzelt. So verpassten viele auch die Szene in der 29.: Sascha Schönfeld reklamierte ein an ihm begangenes Foul, kassierte dafür Gelb, diskutierte weiter und flog mit Gelb-Rot vom Platz. Was die verbliebenen zehn Mann an kämpferischem Einsatz und Spielwitz boten, war hervorragend.
Pünktlich mit dem Pausenpfiff kam das schöne Wetter zurück, die Ränge füllten sich. Die Einheit-Akteure staffelten die von Thomas Waurick dirigierte Abwehr tief in der eigenen Hälfte, so dass Pirna der Zug zum Tor schwer gemacht wurde. Einheit versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen, hatte mit Bergmann in der Schlussminute noch eine Riesenchance, die aber knapp vorbei ging. Als der Abpfiff ertönte entstand richtige Gänsehautstimmung, als die Mannschaft mit den Zuschauern Sieg und Tabellenplatz drei feierte.
Sächsische Zeitung, 14.6.04: Abschluss nach Maß für den Königswarthaer SV
5:1 (2:0)-Heimsieg über Absteiger SV Neueibau
Als der ausgezeichnete Schiedsrichter Schuster aus Reichenbach das letzte Punktspiel der Saison im Stadion an der Winze abpfiff, herrschte Jubelstimmung und es stieg eine zünftige Grillfete. Anfangs konnten die Gäste noch mithalten, aber in der zwölften Minute vernaschte Stefan Jank seinen Gegenspieler auf der linken Seite und seine präzise Eingabe jagte der Knipser vom Dienst, Matthias Schmidt, unhaltbar zum 1:0 in die Maschen.
Dann ging ein Gewitterguss nieder und der Rasen wurde sehr glatt. So fasste sich in der 33. Minute Silvio Soor ein Herz, zog urplötzlich aus 30 Metern ab und das Leder schlug zum 2:0 im Neueibauer Kasten ein. Nach der Pause kamen die Einheimischen noch besser ins Spiel und boten ihren Fans begeisternden Fußball, obwohl zahlreiche Stammspieler fehlten.
Die Gäste versiebten in der 56. Minute eine Riesenchance. Als Theo Wauro auf dem nassen Boden den Ball prallen ließ, ging der Nachschuss des Polen Ireniuz Slowaniak weit am Tor vorbei. In der 66. Minute war Schmidt nach einer Ecke vom eingewechselten Thomas Preibsch zum 3:0 erfolgreich. In der 72. Minute kam Mario Schröter ins Spiel und war bereits eine Minute später an einer Traumkombination beteiligt. Nach einen Sturmlauf von links zog er eine butterweiche Flanke auf Stefan Jank und dieser traf volley genau in den Winkel zum 4:0.
Nun folgten wunderschöne Aktionen des KSV gegen einen Gegner, der sich mit fairen Mitteln gegen ein Debakel stemmte. Als in der 78. Minute Christian Kühne Matthias Schmidt geschickt freispielte, war das 5:0 fällig. Um ein Haar wäre Schröter noch sein Abschiedstor gelungen, aber sein Hammer aus 16 Metern ging nur um Millimeter am Tor vorbei. Den Gästen gelang in der Schlussminute durch Offermann der Ehrentreffer.

29. Spieltag   Zuschauer: 927 - 116 pro Spiel  
      Tore: 31 - 3,88 pro Spiel  
05.06.04 SG Weixdorf - SV Wesenitztal 0 : 1 ( 0 : 0 ) 155
05.06.04 Budissa Bautzen II  - Einheit Kamenz  0 : 0 ( 0 : 0 ) 84
05.06.04 SV Pirna-Süd - Holtendorfer SV  6 : 4 ( 1 : 2 ) 100
05.06.04 Bischofswerdaer FV 08 - Königswarthaer SV  3 : 0 ( 2 : 0 ) 173
05.06.04 SV Neueibau - Lommatzscher SV  2 : 7 ( 0 : 2 ) 45
05.06.04 Eintracht Niesky - Meißner SV 08  0 : 0 ( 0 : 0 ) 158
05.06.04 FV Gröditz 1911 - SV Bannewitz  1 : 4 ( 1 : 1 ) 100
05.06.04 SSV Neustadt/Hohwald - Blau-Weiß Freital  0 : 3 ( 0 : 1 ) 112
      Zuschauer gesamt: 35 099 - 151 pro Spiel  
      Tore gesamt: 722 - 3,03 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     29   22    5    2  +  63    85-22       71
 2.( 2) SV Bannewitz              29   21    2    6  +  37    73-36       65
 3.( 3) Einheit Kamenz            29   16    8    5  +  27    48-21       56
 4.( 4) SV Pirna-Süd              29   15    9    5  +  24    53-29       54
 5.( 5) Königswarthaer SV         29   15    5    9  +  16    53-37       50
 6.( 6) SV Wesenitztal            29   13    7    9  +   8    52-44       46
 7.( 7) Lommatzscher SV           29   14    3   12  +   5    52-47       45
 8.( 8) SG Weixdorf               29   11    8   10  +   8    35-27       41
 9.( 9) Meißner SV 08             29   10    7   12  -  17    33-50       37
10.(10) Budissa Bautzen II        29   10    6   13  -   5    40-45       36
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      29    9    4   16  -   9    46-55       31
12.(13) Blau-Weiß Freital         29    8    5   16  -  14    27-41       29
13.(12) Eintracht Niesky          29    8    5   16  -  23    36-59       29
14.(14) SV Neueibau               29    5    7   17  -  43    35-78       22
15.(15) FV Gröditz 1911           29    5    6   18  -  40    22-62       21
16.(16) Holtendorfer SV           29    3    7   19  -  37    32-69       16
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Bischofswerdaer steigen auf
Freital kann aus eigener Kraft die Klasse halten / Niesky fällt auf Abstiegsplatz zurück
Am vorletzten Spieltag hat der Bischofswerdaer FV mit einem 3:0-Sieg über den Königswarthaer SV in Burkau den Bezirksmeister-Titel und sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Die Schützlinge von Trainer Fred Wonneberger können die erfolgreiche Saison mit einem Sieg im Pokalfinale gegen den Heidenauer SV am 19. Juni noch krönen.
Am Tabellenende gelang Stahl Freital mit dem 3:0 beim SSV Neustadt vielleicht der entscheidende Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Eintracht Niesky leistete sich daheim gegen den Meißner SV ein enttäuschendes 0:0 und musste den Nichtabstiegsplatz 12 in der Tabelle wegen der schlechteren Tordifferenz an Freital abtreten.
Neben Niesky und Freital gerät Neustadt nach den letzten desolaten Vorstellungen auch noch in Abstiegsgefahr. Schon seit längerem sind der Holtendorfer SV und FV Gröditz abgestiegen. Der SV Neueibau erlitt das gleiche Schicksal durch die 0:2-Niederlage im Nachholspiel in Meißen am Mittwoch.
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Gröditzer werden lehrbuchreif ausgekontert
FV Gröditz verliert im letzten Bezirksliga-Heimspiel gegen SV Bannewitz mit 1:4
Im letzten Heimpunktspiel der Gröditzer ging es eigentlich für beide Teams um nichts mehr. Gröditz ist abgestiegen und Bannewitz konnte vom zweiten Platz auch nicht mehr verdrängt werden.
Beide Mannschaften begannen mit offenem Visier. Es gab zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste sichtbare Chancenvorteile hatten und auch im Feldspiel die besseren Möglichkeiten sich erspielten. Schon in der neunten Minute hatten sie die erste klare Gelegenheit, aber der Bannewitzer platzierte das Leder aus bester Position neben das FV-Tor. Zehn Minuten später starteten die Gäste nach einem Gröditzer Abspielfehler im Vorwärtsgang einen Konter, trafen aber nur die Torumrandung. Aber auch die Gäste waren nicht frei von Fehlern, ein Missverständnis in der Deckung brachte Mirko Dietrich in eine gute Position, aber er verfehlte das leere Tor (25.), während auf der Gegenseite ein schneller Konter M. Seifert in eine hundertprozentige Schussposition brachte. Er schoss aber weit daneben (28.), wie auch drei Minuten später. Die erste Ecke der Bannewitzer führte zum 1:0, die Eingabe von F. Seifert köpfte Wecker am langen Pfosten ins Netz der Gastgeber (34.). Aber die Gröditzer hatten noch eine Antwort parat, als nach einem Freistoß von Ruprich Ziebig zum 1:1 ausgleichen konnte (44.). Gleich danach hatte Ziebig nach einem Torwartfehler das 2:1 auf dem Fuß, traf aber nur das Außennetz.
Die zweite Halbzeit begann mit einem tollen Schuss von Schiffner aus 20 Metern, der aber nur am rechten Pfosten endete (46.). Bedingt durch notwendige Auswechslungen zog mehr Unsicherheit in die FV-Abwehr ein. Die Bannewitzer ließen die Gastgeber kommen, um blitzgefährliche Konter zu starten, zumal sie auch am Ball und in der Raumaufteilung klare Vorteile hatten. Beim 1:2 in der 57. Minute durch Zimmermann fehlte die notwendige Konsequenz, ähnlich war es beim 1:3 sieben Minuten später durch den gleichen Spieler der Gäste. Damit war alles entschieden, zumal die Gastgeber im Angriff nicht mehr viel zustande brachten. Ein Konter aus dem Fußballlehrbuch führte zum 1:4 (85.), und hätte Marko Dietrich nicht noch eine gute Reaktion gezeigt, es hätte auch 1:5 stehen können. So fiel der Sieg der Bannewitzer etwas zu hoch aus, denn die Gastgeber hielten doch über weite Strecken der Begegnung gut mit, aber am Ende zählen die Tore.
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Sektduschen in Burkau
Bischofswerdaer FV gewinnt gegen Königswartha und kehrt in die Landesliga zurück
Der Bischofswerdaer FV 08 kehrt in die Landesliga zurück. Mit dem 3:0 (2:0)-Sieg im letzten Heimspiel gegen den Königswarthaer SV machten die Schützlinge von Trainer Fred Wonneberger auch rechnerisch alles klar. David Studeny (9. Foulstrafstoß) - an Karel Machac verwirkt -, Hagen Lein (34.) und der eingewechselte Richter (81.) erzielten in Burkau vor 173 Zuschauern die Tore für den neuen Bezirksmeister.
Erneut machte der BFV mit einer guten Vorpausen-Leistung schon im ersten Abschnitt alles klar. Machac (5.), Lein (14.) und Thomas Latkolik (25.) hätten den Halbzeitstand locker auch auf 3:0 oder 4:0 schrauben können. Nach dem Wechsel verflachte die Partie erheblich. BFV-Trainer Fred Wonneberger erklärte Augen zwinkernd: „Wir spielen am 19. Juni im Pokalfinale gegen den Heidenauer SV, dessen Trainer Uwe Kuhl unter den Zuschauern war. Daher wollten wir nicht alles zeigen.“
Der Flachs blühte nach dem Abpfiff der Partie, wobei mehr Sekt als Wasser auf die durchschwitzten Körper der BFV-Kicker gelangte. Bevor die Bischofswerdaer in zwei Wochen nach der Pokal-Trophäe greifen, will Trainer Wonneberger in den kommenden Trainingstagen „den Spaß in den Vordergrund rücken.“ Der BFV-Coach überglücklich: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sich auch als solche präsentiert hat. Alle haben vor dem Start gesagt, die steigen sowieso auf. Aber wir haben eine neue Mannschaft formiert, hatten zwischenzeitlich schon sieben Punkte Rückstand auf Bannewitz. All das hat die Truppe bestens weggesteckt. In den entscheidenden Spielen, wie beim 4:1 in Bannewitz, hat man den Charakter dieser Mannschaft gesehen.“
Nach acht Jahren Talfahrt endlich der Aufstieg
Zehn Jahre mussten die BFV-Anhänger warten, bis endlich wieder ein Aufstieg bejubelt werden konnte. 1994 hatten sich die Bischofswerdaer in zwei Relegationsspielen gegen Optik Rathenow für die neugegründete Regionalliga Nordost qualifiziert. Dort spielte man 1995/96 sogar mit dem zukünftigen Zweitligisten Dynamo Dresden in einer Spielklasse! Ab 1996 setzte die sportliche Talfahrt ein, die in den letzten Jahren an Tempo beängstigend zugenommen und dramatische Ausmaße angenommen hatte. Dabei hatte der Verein zu DDR-Zeiten immer wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Aufstieg in die DDR-Oberliga 1986 (mit dem heutigen Kapitän Andreas Hain) und 1989. Auch in den 90er Jahren hielt der Höhenflug an: Landespokalsieg und DFB-Pokal-Teilnahme (1992), Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga (1993) und Qualifikation zur Regionalliga (1994). Doch nicht nur finanziell übernahm sich der Traditionsverein dadurch gehörig. Zwar wurden in den Folgejahren gute Platzierungen in der Oberliga erreicht - auch weil Horst Rau zum dritten Mal als Trainer anheuerte -, doch dann war der Bogen weit überspannt. Der Verein musste sogar Insolvenz anmelden.
Jetzt wurde mit der Rückkehr in die Landesliga ein erster Schritt endlich wieder in die richtige Richtung vollzogen. Der Traditionsverein aus der Oberlausitz hat sich beeindruckend zurückgemeldet. Neben der Mannschaft um die erfahrenen Stützen Rene Katzwinkel, Stefan Hoßmang, Andreas Hain oder Karel Machac, gebührt dem Trainer ein großes Kompliment. Er hat es verstanden, aus einem Kader mit guten Fußballern, eine Einheit zu schmieden. Groß gefeiert werden soll erst am 19. Juni. Dann hoffentlich mit dem „Double“ im Gepäck.
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Meissner SV liefert in Niesky lahme Partie ab
Mittwochspiel noch in den Knochen
Im vorletzten Punktspiel der Saison hat sich der bereits aller Sorgen ledige Meissner SV 08 in Niesky torlos von den abstiegsbedrohten Gastgebern getrennt. Das Spiel selbst war jedoch beiderseits keine Offenbarung und hatte nur wenige Höhepunkte zu bieten.
Beim MSV 08 steckte das Mittwochspiel gegen Neueibau noch in den Knochen, was sich speziell im Offensivspiel deutlich bemerkbar machte. Stand die Abwehr um Kapitän Huste noch relativ sicher (was sich im „zu Null“ ausdrückt), so ging nach vorn so gut wie gar nichts. Zu wenig Laufbereitschaft und ungenaue Zuspiele ließen den MSV einfach nicht ins Spiel finden.
Zusätzlich war das Spiel über die Flügel ein Fremdwort für die Meißner an diesem Tag. Der Meißner Angriff mit Piotr Palczewski und David Tronicke blieb wirkungslos und stellte die Nieskyer Abwehr vor keinerlei Probleme. Auch das Mittelfeld der Domstädter konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen, so dass die Gastgeber kaum zu beeindrucken waren.
Von diesen hätte man aber auch wesentlich mehr erwartet. Immerhin steckt der Nieskyer Elf das Abstiegsgespenst bedrohlich im Nacken. Damit konnte die Eintracht nicht umgehen und wirkte genau wie der MSV nervös und zerfahren.
Meißens Torwart Detlef Heinrich, dessen Karriere sich nach vielen Höhepunkten nun langsam dem Ende zuneigt, hatte somit einen ruhigen Nachmittag und wie sein Gegenüber fast keine Möglichkeit sich auszuzeichnen.
Einzig in der 80. Minute musste Heinrich bangen, als er erst im Nachfassen die beste Torchance der Gastgeber zunichte machte.
Auf Seiten des MSV 08 versuchten sich Montwill, Schuster, Belafi und Piotr Palczewski, hatten aber im Abschluss nicht den nötigen Biss. Beide Mannschaften merkten zeitig, dass an diesem Tag so gut wie nichts gelang und fanden sich mit dem am Ende den gezeigten Leistungen entsprechenden torlosen Unentschieden ab.
Am kommenden Sonnabend (15 Uhr) empfangen die Meißner den als Absteiger feststehenden FV Gröditz zum Saisonfinale und hoffen dabei nochmals auf große Unterstützung der Zuschauer, die sich anschließend mit der Mannschaft auf den Saisonabschluss freuen dürfen.
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Torfestival an der Rottwerndorfer Straße
SV Pirna-Süd – Holtendorfer SV 6:4 (1:2) / Siegeszug beginnt mit der 65. Minute
Im letzten Heimspiel trafen die Südstädter auf die bereits abgestiegenen Gäste aus Holtendorf. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit vielen Torchancen. Den Torreigen eröffneten die Gäste durch Mikenda, als die umformierte Südabwehr erstmals nicht im Bilde war (12.). Es dauerte aber nicht lange, bis Gerigk den Ausgleich besorgte (22.) Er war es aber auch, der die Pausenführung für die Gäste durch ein Foulspiel im Strafraum ermöglichte. Mikenda verwandelte den Elfmeter sicher (36.). Als die Gäste kurz nach Beginn der 2. Spielhälfte durch Nicke ihre Führung erhöhten (47.), erwachte der Kampfgeist der Gastgeber. Scheiterte Reiche aus Nahdistanz noch, köpfte Hanke nach Eckball den Anschlusstreffer (50.). Nun rollte Angriff auf Angriff auf das Tor von Radek Suchy, der den Ausgleich bis zur 65. Minute verhindern konnte, aber gegen den Nachschuss von Reiche aus fünf Metern machtlos war. Immer mehr kam die Überlegenheit der Südstädter zum Tragen. Als Bellmann für den verletzt ausscheidenden Hollain kam, startete er einen Flügellauf, bediente Gerigk, der aus Nahdistanz die erstmalige Führung erzielte (76.). Vier Minuten später erhöhte Egerer auf 5:3. Im Gegenzug schwächelte die Südabwehr und Novotny erzielte den Anschluss. Bei allen vier Gegentoren war Keeper Schöler machtlos. Den krönenden Abschluss setzte Thomas Horacek in der Schlussminute mit dem zehnten Tor. Mit dem Sieg hielt sich Süd die Option offen, bei einem Erfolg im Abschlussspiel in Kamenz, noch Dritter werden zu können.
Sächsische Zeitung, 7.6.04: Freital packt die Chance am Schopf
Einen Spieltag vor Schluss Nichtabstiegsplatz erreicht / Bannewitz gewinnt glanzlos
Stahl Freital hat sich mit einem 3:0 (1:0)-Erfolg beim SSV Neustadt/Hohwald aus eigener Kraft von den Abstiegsrängen befreit, da Konkurrent Niesky gegen Meißen über ein 0:0 nicht hinaus kam. Bannewitz kam zu einem glanz- und bedeutungslosen 4:1 (1:1)-Sieg bei Absteiger FV Gröditz.
Dass die Begegnung nie aus geordneten Bahnen lief, lag zum einen an der disziplinierten Leistung der Stahl-Elf und zum anderen am rigorosen Schiedsrichter Wockatz, der jede aufkeimende Härte schnell mit gelben Karten eindämmte. Die Blau-Weißen begannen die defensiv eingestellten Neustädter von Anfang an zeitig zu attackieren und sorgten über die beiden Halbstürmer Kolbe und Beer immer wieder für Verwirrung in der wenig sattelfesten Abwehr. Eine solche Aktion von Beer, der einen Gegenspieler auf der rechten Seite ausspielte und danach von der Strafraumgrenze flach abzog, führte zum Führungstor (15.).
Nun mussten die Gastgeber ihre auf ein Unentschieden gerichtete Taktik ändern. Allerdings bissen sie sich bei ihren Angriffsbemühungen immer wieder in der aufmerksamen Freitaler Abwehr fest. Die beiden Torjäger Herzig und Pötschke waren bei Aigner und Melde gut aufgehoben. Die sich auf der Gegenseite ergebenden Lücken bei den Platzherren kamen dem Freitaler Spiel nun noch mehr entgegen, so dass sich Chancen für weitere Tore ergaben. Aber Beer, Kolbe, Wallußek und Küttner scheiterten. Lediglich einmal nach der Pause hatten die Neustädter die Chance zum Torerfolg, aber Püschmann kratzte den straffen Schuss aus der kurzen Ecke (64.). Die Gastgeber verzweifelten immer mehr und den Blau-Weißen gelang es wieder, schnelle Konter anzusetzen. Nach 78 Minuten zog Küttner einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum genau in den Lauf von Kolbe, der mit einem schönen Flugkopfball das 2:0 erzielte. Schon zwei Minuten später gelang es dem gleichen Spieler nach sehenswertem Zusammenspiel mit Beer den Torwart auszuspielen und den Ball zum 3:0 über die Linie zu spitzeln.
Nach elf Punkten aus den letzten fünf Spielen, die dazu noch ohne Gegentor absolviert wurden, ist der Klassenerhalt, an den vor zwei Monaten wohl kaum noch jemand geglaubt hatte, wieder greifbar nahe.
Bannewitz gewinnt Partie auf niedrigem Niveau
Die erste Chance der Begegnung hatten die Gastgeber schon in der zweiten Minute, als der Bannewitzer Nico Boyer für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie klären musste. Von da an hatten zwar die Bannewitzer die wesentlich besseren Torchancen, wie sie diese allerdings vergaben, war grausam. In der 10. Minute schoss Silvio Karkusz nach Zuspiel von Rene Balatka knapp vorbei. Allein dreimal wurde Stürmer Michael Seifert von seinem Bruder Frank glänzend freigespielt, der Torerfolg blieb aus.
Das Spiel bewegte sich in dieser Phase auf einem äußerst dürftigen Niveau. Die wenigen Gröditzer Chancen resultierten aus Fehlern des an diesem Tag nicht immer sicheren Bannewitzer Torhüters Uwe Rosenkranz. Zum Ende der ersten Halbzeit bekam das Bannewitzer Angriffsspiel durch Silvio Karkusz und Frank Seifert einen gefährlicheren Zuschnitt. Einen sehr schönen Angriff der beiden Mittelfeldspieler konnte zwar Michael Seifert erneut nicht nutzen, der anschließende Eckball brachte aber die verdiente Führung der Gäste. Den lang geschlagenen Ball konnte am hinteren Pfosten Tino Wecker unbedrängt zur Führung einköpfen. Bereits vor der Partie hatte der Torschütze seinen Wechsel zu Landesligist Bautzen bekannt gegeben.
Kurz vor der Pause kamen die Gröditzer zum unverhofften Ausgleich. Einen Freistoß von außen unterlief Torhüter Rosenkranz und der hinter ihm stehende Gröditzer Stürmer konnte den Ball zum Ausgleich einköpfen. In der zweiten Halbzeit konnten die Bannewitzer ihren wiederum zahlreich mitgereisten Fans etwas bessere Fußballkost zeigen. Jeder gefährliche Spielzug ging jetzt über Frank Seifert, dem überragenden Akteur der zweiten Hälfte. In der 46. Minute brachte der eingewechselte Daniel Zimmermann das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern einem auf der Torlinie stehenden Abwehrspieler in die Füße zu schieben. Besser machte er es in der 54. Minute, als er wiederum durch Frank Seifert glänzend freigespielt wurde und erfolgreich abschloss. Eine erneute Koproduktion Seifert/Zimmermann führte zum 3:1 (63.) Den schönsten Spielzug des Tages leitete Silvio Karkusz ein und vollendete ihn auch.

28. Spieltag   Zuschauer: 1 119 - 140 pro Spiel  
      Tore: 27 - 3,38 pro Spiel  
22.05.04 Holtendorfer SV  - Budissa Bautzen II  0 : 1 ( 0 : 0 ) 30
22.05.04 SSV Neustadt/Hohwald - SG Weixdorf 0 : 4 ( 0 : 3 ) 104
22.05.04 SV Wesenitztal - FV Gröditz 1911 8 : 0 ( 3 : 0 ) 180
22.05.04 SV Bannewitz  - Eintracht Niesky 3 : 2 ( 2 : 0 ) 150
02.06.04 Meißner SV 08  - SV Neueibau 2 : 0 ( 2 : 0 ) 80
22.05.04 Lommatzscher SV  - Bischofswerdaer FV 08 1 : 2 ( 1 : 2 ) 130
22.05.04 Königswarthaer SV  - SV Pirna-Süd 2 : 1 ( 2 : 0 ) 245
22.05.04 Einheit Kamenz  - Blau-Weiß Freital  0 : 1 ( 0 : 0 ) 200
      Zuschauer gesamt: 34 172 - 153 pro Spiel  
      Tore gesamt: 691 - 3,0 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     28   21    5    2  +  60    82-22       68
 2.( 2) SV Bannewitz              28   20    2    6  +  34    69-35       62
 3.( 3) Einheit Kamenz            28   16    7    5  +  27    48-21       55
 4.( 4) SV Pirna-Süd              28   14    9    5  +  22    47-25       51
 5.( 5) Königswarthaer SV         28   15    5    8  +  19    53-34       50
 6.( 7) SV Wesenitztal            28   12    7    9  +   7    51-44       43
 7.( 6) Lommatzscher SV           28   13    3   12      0    45-45       42
 8.( 8) SG Weixdorf               28   11    8    9  +   9    35-26       41
 9.( 9) Meißner SV 08             28   10    6   12  -  17    33-50       36
10.(10) Budissa Bautzen II        28   10    5   13  -   5    40-45       35
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      28    9    4   15  -   6    46-52       31
12.(12) Eintracht Niesky          28    8    4   16  -  23    36-59       28
13.(13) Blau-Weiß Freital         28    7    5   16  -  17    24-41       26
14.(14) SV Neueibau               28    5    7   16  -  38    33-71       22
15.(15) FV Gröditz 1911           28    5    6   17  -  37    21-58       21
16.(16) Holtendorfer SV           28    3    7   18  -  35    28-63       16
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 24.5.04: Bischofswerda auf Titelkurs
Holtendorf und Gröditz sind zwei der vier Absteiger
Nach dem Abstieg des Dresdner SC aus der Oberliga und dem daraus resultierenden Abstieg von Lausitz Hoyerswerda aus der Landesliga herrscht nun auch zwei Spieltage vor Saisonende Klarheit in der Abstiegsfrage der Bezirksliga: Vier Vereine müssen in dieser Saison absteigen. Der Holtendorfer SV, der gegen Bautzen II mi 0:1 unterlag, und der FV Gröditz, der in Wesenitztal eine 0:8-Klatsche bezog, sind bereits abgestiegen.
Für den SV Neueibau, den auf der Fahrt nach Meißen eine Buspanne ereilte und deshalb nicht spielte, ist der Klassenerhalt kaum noch zu schaffen. Als vierten Absteiger dürfte es entweder Stahl Freital, das überraschend bei Einheit Kamenz mit 1:0 gewann, oder Eintracht Niesky nach der 2:3-Niederlage in Bannewitz erwischen.
Der Bischofswerdaer FV ist nach dem 2:1-Sieg in Lommatzsch auf dem besten Weg zur Erringung des Titels. Bei sechs Zählern Vorsprung ist der Aufstieg greifbar nahe.
Sächsische Zeitung, 24.5.04: Munteres Toreschießen
Wesenitztal landet den bisher höchsten Sieg / Neustadt blamiert sich erneut
Auch der kühnste Optimist der Wesenitztaler Anhänger hätte dieses Resultat nicht vorhersagen können, auch wenn die einstige Fußballhochburg Gröditz überaus abstiegsgefährdet ist. Die 180 Zuschauer auf der Anlage in Dürrröhrsdorf sahen ein mitreißendes Spiel, in dem Steffen Hähnel schon in der sechsten Minute das 1:0 auf dem Fuß hatte und dabei nur ganz knapp verzog. Zehn Minuten später war es dann soweit. Daniel Krause setzte sich gekonnt auf der rechten Seite durch, Rene Zetzsch war zur Stelle und schoss zum 1:0 ein. Gröditz steckte noch nicht auf und verzeichnete in der 28. Minute einen Pfostenschuss.
Das 2:0 markierte Dobroslav Hamousz nach prima Vorarbeit von Rene Zetzsch in der 37. Minute. Auf Vorlage von Franta Hruska erhöhte Maik Schindler in der 41. Minute zum 3:0-Pausenstand. Das muntere Toreschießen setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Nach einem Alleingang von Daniel Krause, ab der Mittellinie hatte er vier Gröditzer umkurvt, schloss dieser seine bemerkenswerte Einzelleistung mit einem unhaltbaren Torschuss ab (57.). Schon zwei Minuten später ein Angriff von René Zetzsch wieder auf der rechten Außenbahn.
Roßburgs Treffer schließt den Torreigen
Seine Flanke erreichte erneut Dobroslav Hamousz, der mit wuchtigem Kopfball das 5:0 erzielte. Als erneut der schnelle Krause gelegt wurde, kam Frank Rudolph auch noch zu Torschützenehren. Er verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 6:0. René Zetzsch markierte in der 88. Minute das 7:0 und der eingewechselte Robert Roßburg schloss den Torreigen in der Schlussminute mit dem 8:0 ab.
Der hohe Wesenitztaler Sieg wurde durch selten gesehenen Kombinationsfußball herausgespielt, wobei sich Angriff und Abwehr harmonisch ergänzten. Ausschlaggebend war auch die hohe Laufbereitschaft aller Aktiven. Somit konnte der höchste Sieg in der Bezirksliga bejubelt werden.
Zum zweiten Mal in dieser Saison glückte der Hollstein-Elf das Kunststück, sich mit vier Toren Differenz vor heimischer Kulisse zu blamieren. Im Gegensatz zu dem „letztmaligen Höhepunkt“, dem 2:6 Desaster gegen den designierten Landesligaaufsteiger aus Bischofswerda, ließ der SSV sich nunmehr von einen Kontrahenten aus dem Mittelfeld vorführen. Die Anstrengungen der SG Weixdorf, die keineswegs eine Übermannschaft darstellte, hielten sich dabei in Grenzen, um als verdienter Sieger den Rasen zu verlassen.
Vorentscheidung fällt schon vor der Pause
Geradliniger Fußball der Gäste, die vornehmlich im Mittelfeld und im Sturm ihren jeweiligen SSV-Widerpart um Längen überlegen waren, ließ die Hollstein-Schützlinge bereits zur Halbzeit hoffnungslos mit drei Toren in Rückstand geraten. Wenigstens gelang dem Gastgeber eine Art Schadensbegrenzung. Trotzdem schlug es in der letzten Spielminute ein viertes Mal im Ullmann-Gehäuse ein, wobei der Heimelf nur ein verschwindend wenige Torgelegenheiten attestiert werden konnten.
Die lange Ausfallliste des SSV kann als Entschuldigung nur bedingt herhalten. Zu lustlos, zu unmotiviert wirkte die Darbietung einer nicht bezirksligareifen Mannschaft. Die daraus resultierende Folge ist ein Quasi-Endspiel in vierzehn Tagen gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Stahlwerker aus Freital. Dann geht es wirklich um den Klassenerhalt.

19.05.04 SV Neueibau - Bischofswerdaer FV 08  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
27. Spieltag   Zuschauer: 697 - 87 pro Spiel  
      Tore: 31 - 3,88 pro Spiel  
15.05.04 Eintracht Niesky - SV Wesenitztal 1 : 2 ( 0 : 2 ) 100
15.05.04 Blau-Weiß Freital  - SG Weixdorf 0 : 0 ( 0 : 0 ) 70
15.05.04 Einheit Kamenz  - Holtendorfer SV  4 : 3 ( 3 : 1 ) 100
15.05.04 Budissa Bautzen II  - Königswarthaer SV  1 : 1 ( 0 : 1 ) 77
16.05.04 SV Pirna-Süd - Lommatzscher SV  0 : 1 ( 0 : 1 ) 140
15.05.04 Bischofswerdaer FV 08 - Meißner SV 08  3 : 1 ( 2 : 1 ) 100
15.05.04 SV Neueibau - SV Bannewitz  3 : 7 ( 2 : 5 ) 50
15.05.04 FV Gröditz 1911 - SSV Neustadt/Hohwald 2 : 2 ( 2 : 1 ) 60
      Zuschauer gesamt: 33 053 - 153 pro Spiel  
      Tore gesamt: 664 - 3,0 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     27   20    5    2  +  59    80-21       65
 2.( 2) SV Bannewitz              27   19    2    6  +  33    66-33       59
 3.( 3) Einheit Kamenz            27   16    7    4  +  28    48-20       55
 4.( 4) SV Pirna-Süd              27   14    9    4  +  23    46-23       51
 5.( 5) Königswarthaer SV         27   14    5    8  +  18    51-33       47
 6.( 6) Lommatzscher SV           27   13    3   11  +   1    44-43       42
 7.( 8) SV Wesenitztal            27   11    7    9  -   1    43-44       40
 8.( 7) SG Weixdorf               27   10    8    9  +   5    31-26       38
 9.( 9) Meißner SV 08             27    9    6   12  -  19    31-50       33
10.(10) Budissa Bautzen II        27    9    5   13  -   6    39-45       32
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      27    9    4   14  -   2    46-48       31
12.(12) Eintracht Niesky          27    8    4   15  -  22    34-56       28
13.(13) Blau-Weiß Freital         27    6    5   16  -  18    23-41       23
14.(14) SV Neueibau               27    5    7   15  -  36    33-69       22
15.(15) FV Gröditz 1911           27    5    6   16  -  29    21-50       21
16.(16) Holtendorfer SV           27    3    7   17  -  34    28-62       16
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Neueibau kommt zu Hause unter die Räder 
Den Oberländern fehlt jetzt ein Punkt zu einem Nichtabstiegsplatz
Der Tabellenzweite war dem Platzbesitzer vor allem in der ersten Halbzeit klar überlegen. Fast jeder Schuss endete mit einem Torerfolg. Bereits in der fünften Minute schlug es nach einem Freistoß von Frank Seifert im Neueibauer Gehäuse ein. Dann war es Michael Krulis, der nach Vorarbeit von Nico Boyer das 0:2 besorgte (20.). Der erste Schuss auf das Gästetor brachte durch Jens Marschner den Anschlusstreffer (24.). Es folgte ein Doppelschlag vom Torjäger Frank Seifert zum 1:3 (31.) und nach einer Freistoßvariante zum 1:4 (35.). Anschließend verfehlten Ryszard Szydlo (37.) und Jens Fournes (38.) nur knapp das gegnerische Tor. Besser machte es fünf Minuten später Daniel Zimmermann, der einen Flankenball von Silvio Karkusz zum 1:5 ins Netz beförderte. Im Gegenzug verkürzte der Gastgeber durch Ireneusz Slomiak zum 2:5-Pausenstand (44.)
Erst ab der 60. Spielminute war wieder „Feuer“ im Spiel. Jens Marschner erzielte nach einem schönen Spielzug über Ireneusz Slomiak und Grzegorz Saficki das 3:5. Vor allem beim „Kartenspiel“ traf Schiedsrichter Thomas Koneczny aus Dresden nicht immer die glücklichsten Entscheidungen. Während die Bannewitzer ungeschoren davon kamen , sahen die Neueibauer Jens Marschner (17.), Ireneusz Slomiak (33.), Thomas Scheufler (63.) und Ryszard Szydlo (65.) Gelb.
Das änderte aber nichts daran, dass der Favorit in der Endphase der Partie noch zweimal zu Torerfolgen kam. Zunächst war es wieder Frank Seifert mit seinem vierten Treffer zum 3:6 (76.)und unmittelbar vor dem Abpfiff der eingewechselte Bert Schindler zum 3:7-Endstand.
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Nur Unentschieden durch Kalenbergs Fehltritt
Gröditzer nutzen Torchancen zu wenig und müssen sich mit einem Remis begnügen
Der große Einsatz wurde nicht belohnt. Mit einem unglücklichen 2 : 2 trennte sich der FV Gröditz vom SSV Neustadt/Hochwald. Die Gäste kassierten fünf gelbe Karten.
Eigentlich hatten sich die Gröditzer, bei denen fünf Stammspieler zu ersetzen waren, den Sieg verdient. Sie knieten sich mit großem Einsatz ins Geschehen, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. Sie hatten Vorteile im Feldspiel und bei den Torchancen, während die Gäste in der Abwehr sehr unsicher wirkten.
Die „Stärken“ der Neustädter lagen oft im Trikotziehen. Dafür sahen sie insgesamt fünfmal Gelb. Die erste klare Chance im Spiel hatten allerdings die Gäste. Doch Kalenberg rettete tollkühn gegen einen durchgebrochenen Angreifer.
Während die Gastgeber das Geschehen kontrollierten, kamen die Gäste in der 19. Minute überraschend zur 1:0-Führung, als ein Schuss von Mattusch von Hiepler unglücklich abgefälscht im FV-Tor landete. Ähnliches geschah drei Minuten später auf der Gegenseite, als der Schuss von Zeibig aus der Distanz unhaltbar ins linke Dreiangel abgelenkt wurde.
In der Folge hatten die Gröditzer gute Möglichkeiten zur Führung. Zum Beispiel als Ziebig einen Eckball von Ruprich nur knapp verfehlte (24.), Grafe aus Linksaußen den Schuss nicht wagte (25.) und Kaufmann nach einem Kräfte zehrenden Alleingang übers Tor schoss (34.). Die Gäste tauchten nur einmal gefährlich vor dem FV-Gehäuse auf. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit krönte Kaufmann seine gute Leistung, als er mit einem Flachschuss die Gröditzer Führung erzielte. Nach Wiederbeginn drückten die Gäste zunächst, und in der 50. Minute gelang ihnen das 2:2 auf glückliche Weise.
Kalenberg wollte per Fuß retten, verfehlte jedoch und Winter kullerte den Ball ins verlassene Gröditzer Tor. Die beste Chance bot sich in der 69. Minute Berndt, als er zehn Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam, aber das lange Eck knapp verfehlte. Trotz Feldvorteile konzentrierten die Gröditzer nach der Pause die Offensivbemühungen zu sehr auf der linken Seite.
Das erleichterte die Gäste-Abwehr. Mit Zeitschinderei kamen sie über die Runden, während das Remis für Gröditz einfach zu wenig ist.
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Unentschieden im Derby auf der Müllerwiese
FSV-Reserve und Königswartha spielen 1:1 (0:0)
Das auf der Müllerwiese stattfindende Kreisderby war an diesem verregneten Sonnabendnachmittag nicht das erhoffte große Fußballfest. Zum einen waren die Königswarthaer leicht ersatzgeschwächt angereist und zum anderen verstand es die Landesligareserve erneut nicht, die in ihr steckenden fußballerischen Fähigkeiten spielerisch umzusetzen.
Dies zeigte sich auch gleich am Anfang des Spieles. Als die Bautzener noch gar nicht richtig auf dem Platz waren, führten die Gäste durch Andreas Noack mit 1:0 (1.). Budissa antwortete mit einem von Jens Larisch getretenen Freistoß, der die Lattenoberkante rasierte (8.). Der KSV sorgte durch gefälliges Konterspiel immer wieder für Gefahr vor dem Budissentor und hätte in der zwölften Minute den Vorsprung durch einen Elfmeter ausbauen können, aber Thomas Herold scheiterte an Torhüter Albrecht Jeremies, dem besten Bautzener.
Danach lief das Spiel zwischen beiden Strafräumen ab. Erst zum Ende der ersten Halbzeit entwickelten sich noch einmal beidseitig Torraumszenen. Der Königswarthaer René Springer sorgte mit einem Heber neben das Tor für Gefahr (43.) und der Bautzener Tilo Schütze zwang Ersatztorwart Dirk Assmann mit einem 16-Meter-Schuss zu einer tollen Parade.
In der zweiten Hälfte boten beide Mannschaften den Zuschauern nur noch Schmalkostfußball an. Die Königswarthaer zogen sich fast vollständig in ihre Hälfte zurück und Budissa fand kein Mittel, sich gegen die massive Abwehr zwingende Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Nur Jens Larisch setzte einen 20-Meter-Freistoß an den Pfosten (52.).
Als dann kurz vor Ende des Spieles der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Bautzener entschied, konnte selbiger Spieler zum schmeichelhaften und glücklichen 1:1 ausgleichen (88.). Nach der Begegnung waren sich aber beide Seiten einig, das dieses Kreisderby, trotz der unglücklichen Elfmeterentscheidung für die Gastgeber keinen Sieger verdient hatte. Mit diesem Punktgewinn können die Bautzener theoretisch nicht mehr aus der Bezirksliga absteigen.
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Spitzentrio im Gleichklang
Freital und Gröditz nutzen Nieskyer Pleite nicht aus
Das Spitzentrio gewann am 27. Spieltag seine Spiele. Bischofswerda führt nach dem 3:1-Erfolg über Meißen weiter vor dem SV Bannewitz und kann den Vorsprung mit einem Sieg im Nachholspiel beim SV Neueibau (Mittwoch, 18.00 Uhr) auf sechs Punkte ausdehnen.
Niesky bringt mit seiner eklatanten Heimschwäche die Zuschauer zum Verzweifeln. Die Eintracht-Elf verlor gegen Wesenitztal mit 1:2. Es war die siebente Niederlage in den letzten acht Heimpartien. Trotzdem behauptet Niesky mit fünf Zählern Vorsprung sicher seinen derzeitigen Nichtabstiegsplatz. Die Abstiegs-Konkurrenten Freital und Gröditz vermochten mit ihren Unentschieden daheim kein Kapital aus der Niekyer Schwäche zu schlagen. Für den Holtendorfer SV besteht trotz der 3:4-Niederlage in Kamenz noch immer ein winziger Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Dem Aufstieg wieder ein Stück näher
Bischofswerda siegt 3:1 gegen Meißen / Nachholspiel am Mittwoch in Neueibau
Der Bischofswerdaer FV 08 ist seinem erklärten Ziel „Landesliga-Aufstieg“ wieder ein Stück näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Fred Wonneberger gewann ihr „Heimspiel“ vor 100 Zuschauern in Burkau gegen den Meißner SV mit 3:1 (2:1). Zur gleichen Zeit kam an diesem 27. Spieltag Verfolger SV Bannewitz beim abstiegsbedrohten SV Neueibau zu einem 7:3-Kantersieg.
In Neueibau bestreitet der BFV am kommenden Mittwoch (18 Uhr) sein Nachholspiel. Die Bischofswerdaer führen die Tabelle vor dieser Partie mit drei Punkten Vorsprung und dem um 20 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Bannewitz an. Gegen Meißen musste Trainer Wonneberger auf seinen Kapitän Andreas Hain verzichten. Den 40-Jährigen plagten Rückenprobleme. Trotz „Hainis“ Ausfall starteten die Bischofswerdaer gewohnt offensiv. Die Domstädter hatten Mühe, die Ordnung im Abwehrbereich zu halten.
Torjäger Beranek bringt die Gastgeber in Führung
Karel Machac (3.), David Studeny mit einem Kopfball (4.) und Thomas Latkolik (16.) verpassten das Führungstor. So mussten die Zuschauer immerhin bis zur 27. Minute warten, ehe Torjäger Jan Beranek zur Stelle war und das hochverdiente 1:0 markierte. Nur sieben Minuten später war Hagen Lein zur Stelle und sorgte für die Vorentscheidung zu Gunsten des Spitzenreiters.
Kurz vor der Pause erzielten die Meißner zwar ihren Ehrentreffer (2:1 durch Montwill/42.), doch kurz nach Wiederanpfiff stellte Robert Riedel den alten Abstand wieder her (50.). In der Folgezeit verflachte die Partie, auch weil beide Teams mit den widrigen Platzverhältnissen zu kämpfen hatten.
Der Dauerregen verwandelte die Spielfläche zunehmend in ein „Schlammfeld“. Trainer Wonneberger konnte trotzdem zufrieden resümieren: „Wir haben die drei Punkte eingefahren, jetzt gilt es, in Neueibau nachzulegen. Auf keinen Fall dürfen wir leichtfertig werden, sondern müssen konzentriert weiter arbeiten.“
Das Hinspiel hatten die Bischofswerdaer übrigens mit 9:1 gewonnen, im Pokal behielt man mit 3:1 die Oberhand.
Sächsische Zeitung, 17.5.04: Nullnummer im Regen
Weixdorf spielt beim Abstiegskandidaten Freital nur 0:0
Nach den drei Siegen in Folge musste sich die SG Weixdorf am 27. Spieltag mit nur einem Zähler begnügen. Bei der stark vom Abstieg bedrohten Elf von Blau-Weiß Stahl Freital reichte es für die Weixdorfer nur zu einem torlosen Unentschieden. In der Tabelle fielen dadurch die Schützlinge von Trainer Uwe Pordzik um einen Platz auf Rang acht zurück.
Von den äußeren Bedingungen her stand dieser Mai-Sonnabend unter keinem guten Stern. Der strömende Regen setzte beiden Mannschaften arg zu und erschwerte das Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit auf dem glatten Rasen. So bekamen die nur 70 Zuschauer ein Spiel mit wenig Höhepunkten zu sehen. Echte Torchancen waren auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen. Die erste halbe Stunde im Spiel gehörte noch zur besten Zeit der Weixdorfer. Die erste Gefahrensituation vor dem Freitaler Tor beschwörte Jens Kaiser mit einem Freistoß (10.) herauf. Ein Solo von Michael Schubert (13.) wurde durch den Freitaler Torwart bereinigt. In der 35. Minute setzte sich Stefan Grafe geschickt durch, übersah aber im entscheidenden Moment den besser postierten freien Mitspieler.
In der zweiten Halbzeit konnte sich Freital steigern, allerdings begünstigt durch die passive Spielweise der Weixdorfer. Zu hundertprozentigen Torchancen kam Freital auch nicht. Im Kampf um den Klassenerhalt hätte von den Gastgebern mehr gezeigt werden müssen. Offenbar hat man sich in Freital mit dem Abstieg schon abgefunden.

26. Spieltag   Zuschauer: 1 282 - 160 pro Spiel  
      Tore: 20 - 2,5 pro Spiel  
08.05.04 Lommatzscher SV  - Budissa Bautzen II  2 : 1 ( 1 : 1 ) 80
08.05.04 Königswarthaer SV  - Einheit Kamenz  1 : 1 ( 0 : 1 ) 320
09.05.04 SG Weixdorf - FV Gröditz 1911 3 : 1 ( 0 : 1 ) 120
08.05.04 SSV Neustadt/Hohwald - Eintracht Niesky 0 : 2 ( 0 : 1 ) 82
08.05.04 SV Wesenitztal - SV Neueibau 0 : 0 ( 0 : 0 ) 180
08.05.04 SV Bannewitz  - Bischofswerdaer FV 08 1 : 4 ( 0 : 1 ) 400
08.05.04 Meißner SV 08  - SV Pirna-Süd 2 : 2 ( 0 : 1 ) 70
08.05.04 Holtendorfer SV  - Blau-Weiß Freital  0 : 0 ( 0 : 0 ) 30
      Zuschauer gesamt: 32 356 - 156 pro Spiel  
      Tore gesamt: 633 - 2,97 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     26   19    5    2  +  57    77-20       62
 2.( 2) SV Bannewitz              26   18    2    6  +  29    59-30       56
 3.( 3) Einheit Kamenz            26   15    7    4  +  27    44-17       52
 4.( 4) SV Pirna-Süd              26   14    9    3  +  24    46-22       51
 5.( 5) Königswarthaer SV         26   14    4    8  +  18    50-32       46
 6.( 6) Lommatzscher SV           26   12    3   11      0    43-43       39
 7.( 8) SG Weixdorf               26   10    7    9  +   5    31-26       37
 8.( 7) SV Wesenitztal            26   10    7    9  -   2    41-43       37
 9.( 9) Meißner SV 08             26    9    6   11  -  17    30-47       33
10.(10) Budissa Bautzen II        26    9    4   13  -   6    38-44       31
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      26    9    3   14  -   2    44-46       30
12.(12) Eintracht Niesky          26    8    4   14  -  21    33-54       28
13.(13) Blau-Weiß Freital         26    6    4   16  -  18    23-41       22
14.(14) SV Neueibau               26    5    7   14  -  32    30-62       22
15.(15) FV Gröditz 1911           26    5    5   16  -  29    19-48       20
16.(16) Holtendorfer SV           26    3    7   16  -  33    25-58       16
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 10.5.04: Vorentscheidung gefallen
Tabellenführer Bischofswerda siegt mit 4:1 in Bannewitz
Vier Spieltage vor Saisonende ist eine Vorentscheidung im Titelkampf gefallen. Spitzenreiter Bischofswerda gewann das Gipfeltreffen beim Verfolger SV Bannewitz verdient mit 4:1 und hat jetzt die deutlich besseren Karten für das Schlussprogramm der Meisterschaft. Vor allem in der zweiten Hälfte konnte Bischofswerda durch seine reifere Spielweise die Partie klar für sich entscheiden.
Auf Platz drei behauptet sich weiter Aufsteiger Kamenz, der in Königswartha erst in der sehr hektischen Schlussphase (zwei Feldverweise für Königswartha) den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste.
Eintracht Niesky stellte mit dem 2:0-Erfolg beim SSV Neustadt/Hohwald erneut seine Auswärtsstärke unter Beweis. Mit dem vierten Auswärtssieg hintereinander verschafften sich die Nieskyer wieder Luft zur Abstiegszone, wo Schlusslicht Holtendorf nach dem 0:0 gegen Freital praktisch schon abgestiegen ist.
Sächsische Zeitung, 10.5.04: Nicht rechtzeitig den Sack zu gemacht
Königswartha trifft gegen Einheit in der Nachspielzeit trotz Unterzahl
Zirka 300 Zuschauer, davon knapp die Hälfte aus Kamenz, sahen am Sonnabend ein umkämpftes Derby. Bei Einheit mussten der gesperrte Pafel und der verletzte Koksch im zentralen Mittelfeld ersetzt werden. Trainer Werner Pafel bot deshalb Thomas Waurick als zentralen Spieler und Sascha Schönfeld als letzten Mann auf.
Königswartha kam mit Elan in die Partie und versuchte die anfangs abwartenden Kamenzer zu überraschen. Über die gesamten 90 Minuten versuchte Königswartha das spielerische Defizit durch Moral und Zweikampfhärte, teilweise nicht mehr im fairen Bereich, wettzumachen. In der 9. und 11. Minute brannte es im Einheit-Strafraum lichterloh. Erst hielt Glöckner, dann rettete der heranfliegende Schönfeld im kurzen Eck. Das erste Kamenzer Achtungszeichen markierte der wohl stabilste Einheit-Abwehrspieler der Serie, Georg Vogt. Aber seinen Schuss in der 10. Minute parierte der Königswarthaer Schlussmann. Nach etwa 20 Minuten bekamen die Kamenzer das Spiel in den Griff. Königswartha kämpfte, aber die spielerische Klasse der Rot-Weißen setzte dem Anfangssturm des Gastgebers ein Ende. In der 40. Spielminute verfehlte Tom Lehmann das Gehäuse noch knapp, eine Minute später zirkelte Peter Lilge den Ball unhaltbar zur Führung ins linke Dreiangel.
Nach der Pause kam Königswartha erneut hochmotiviert aus der Kabine und verlangte Torwart Glöckner nach einem Freistoß gleich eine Faustabwehr ab. Doch Kamenz fand wieder schnell probate Mittel gegen die nun oft überhart einsteigenden Gastgeber. Kamenz verstand es, klug die Räume hinten dicht zu machen und mit Kontern für Gefahr zu sorgen. Der Gastgeber gab alles, musste sich aber das Einheit-Spiel aufzwingen lassen. Einheit hatte durch Lilge, den eingewechselten Richter und Kmoch gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung. Diese Chancen wurden aber vergeben. Eine Viertelstunde vor Schluss gab es nach einem Handgemenge zwischen Lilge und einem Königswarthaer Spieler für beide Akteure gelb, der bereits verwarnte Königswarthaer musste vom Platz. Die Überzahl konnte Einheit aber trotz überlegter Spielzüge nicht in Tore umsetzen.
Kurz nachdem der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, gab es Ecke für Königswartha. Die Gastgeber vollstreckten nach einem Gewühl im Fünfmeterraum der Rot-Weißen zum Ausgleich. Eine Minute später brannten einem weiteren Königswarthaer die Nerven durch. Er trat gegen Kmoch nach und sah rot.
Da den Kamenzern nun die Zeit davon lief, erkämpfte sich der Gastgeber einen fast nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt und Einheit trauerte den vergebenen Chancen in diesem heißen Derby nach. Die Kamenzer Mannschaft hat jetzt zwei Heimspiele in Folge vor sich.
Sächsische Zeitung, 10.5.04: Verdienter Sieg für Lommatzsch
In der Bezirksliga trennen sich der Lommatzscher SV und der FSV Budissa Bautzen 2. mit 2 : 1
In einer sehenswerten Partie gelang den Lommatzschern ein verdienter Sieg gegen Budissa Bautzen. Damit festigen sie ihren sechsten Tabellenplatz.
Zu einem verdienten Erfolg kam der Lommatzscher SV am Sonnabend gegen die Landesliga-Reserve des FSV Budissa Bautzen. Nicht zu unrecht gingen die Gäste in der 25. Minute durch Larisch in Führung. Infolgedessen war es aber die Lommatzscher Elf, die sich dann zu steigern und in der jeder Einzelne seine Aufgaben zu erfüllen wusste. Pabst, der in der Vorwoche als Sündenbock für die Niederlage in Kamenz herhalten musste, gefiel diesmal mit vielen gekonnten Einzelaktionen. Ihm war es vorbehalten, das Spiel mit dem Treffer zum 2 : 1 zugunsten des LSV zu entscheiden.
Von Beginn an entwickelte sich eine sehr ansprechende Partie. Die Bautzener erlangten dabei leichte Vorteile und hatten zunächst auch die besseren Gelegenheiten. Mit zaghaften Angriffen konnten sich die Lommatzscher dann etwas befreien. Jedoch rannten sich die Rot-Schwarzen immer wieder in der Abseitsfalle fest oder platzierten ihre Schüsse aus der Distanz zu ungenau. In der 25. war der LSV dann wieder weit aufgerückt. Zu weit, denn die Bautzener konnten einen schnellen Gegenzug mit einem sehenswerten Abschluss starten. Die musterhafte Hereingabe von Fasold nahm Larisch direkt ab und zirkelte das Leder unhaltbar in den linken oberen Winkel. Der Gegentreffer zeigte beim LSV keinerlei Wirkung. Ganz im Gegenteil, die Elf spornte sich an, spielte fortan aggressiver und beschäftigte den Gegner zunehmend. Pabst versetzte auf Linksaußen immer wieder seine Gegenspieler, im Angriff rackerten Beier und Zschätzsch fleißig. Pönisch indes beorderte den Bautzener Torgaranten Larisch aufs Abstellgleis. Und mit einem ebenso prächtigen Tor gelang der Ausgleich. Pabst brachte eine Flanke von links maßgerecht auf den Kopf von Oster. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und setzte die Kugel in der 34. ebenfalls unhaltbar in die Maschen. Keine 90 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, als der LSV in Führung ging. Einen Pass von der Mittellinie durch Beier nahm Pabst auf. Der düpierte seinen Gegenspieler und zog in den gegnerischen Strafraum. Dort behielt der Lommatzscher die Übersicht und knallte das Leder vorbei an Keeper Jeremies zum 2:1 in den Kasten. Die Gastgeber suchten in der Folgezeit die Spielentscheidung, vergaßen diese aber herzustellen. Pönisch's Zuspiel (54.) mit Übersicht auf die andere Seite nahm Zschätzsch auf, doch scheiterte er am Keeper. Beier fand selten eine Lücke zum Abschluss und ein weiterer Treffer durch Oster (60.), der den Ball mit der Hand gespielt hatte, wurde zurecht vom sehr guten Schiedsrichter aberkannt.
Sächsische Zeitung, 10.5.04: Eintracht Niesky fast am rettenden Ufer
Mit drittem Auswärtssieg in Folge Abstand zur Abstiegszone geschaffen
Nach der Heimniederlage vor einer Woche gegen Weixdorf gerieten die Nieskyer mehr oder weniger erneut in Zugzwang. Wiedergutmachung war von Beginn an angesagt und zugleich die Zielstellung für das schwierige Auswärtsspiel in Neustadt. Diesmal standen Routinier Mike Meier-Delius und Guido Gangloff wieder in der Nieskyer Anfangsformation.
Von Beginn an wirkten die Gäste äußerst konzentriert, attackierten ihre Gegenspieler bereits bei der Ballannahme und Hagen Rothnauer übernahm die Sonderaufgabe, den Neustädter Torjäger Daniel Pötschke nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Waren die Nieskyer im Ballbesitz wurde schnell und konsequent über die Außenpositionen gespielt. Heiko Marx (8.) verfehlte mit seinem Schuss nur knapp das Neustädter Gehäuse. Im Gegenzug musste Daniel Höher einen abgefälschten Schuss im Anschluss an einen Eckball parieren. Pjotr Andrzejewski (16.) scheiterte mit seinem Schussversuch am Neustädter Schlussmann. Dann traf Stefan Herrmann (21.) mit seinem Direktschuss nach einer Flanke von Heiko Marx nur den linken Pfosten. Eine zwingende Möglichkeit bot sich Pjotr Andrzejewski (22.), doch der Neustädter Schlussmann lenkte den sofortigen Schuss an die Latte. Auch Jan Beier (26.) brachte aus aussichtsloser Position den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. Die nächste Chance nutzte Holger Walter (27.) endlich zum Nieskyer Führungstreffer, als er einen mustergültigen Rückpass von Jan Beier direkt ins lange Eck schmetterte. Noch einmal trafen die Nieskyer durch Jan Beier (37.) den Pfosten des Gastgebertores. Mit weiteren Chancen für Niesky durch Heiko Marx (42.) und Hagen Rothnauer (45.) ging es vorerst in die Halbzeitpause.
Von den Gastgebern war bis zu diesem Zeitpunkt nicht allzu viel zu sehen. Nach Wiederanpfiff brachten sich die Neustädter mit couragierter Spielweise besser zur Geltung. Bei Niesky schien etwas der Spielfaden gerissen zu sein. In der 59. Minute musste Daniel Höher eine Gastgeberchance vereiteln. Die Neustädter kamen zu weiteren Chancen (62./66.). Für die Spielentscheidung zum 2:0-Endstand sorgte per Kopfball Guido Gangloff (84.). Einen großen Anteil an diesem Treffer hatten sowohl Stefan Herrmann als auch Pjotr Andrzejewski, die dazu die Vorarbeit leisteten. Noch einmal ging Jan Beier im Neustädter Strafraum energisch zur Sache und wurde offensichtlich festgehalten. Doch der Pfiff zum fälligen Foul-Elfmeter blieb aus. So blieb es beim insgesamt verdienten 2:0-Sieg der Nieskyer und drei wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt.
Sächsische Zeitung, 10.5.04: Abstieg endgültig ausgeschlossen
SG behält nach frühem Rückstand die Nerven / René Siegert besorgt Ausgleich und Führung
Weixdorf wollte auf jeden Fall einen Heimsieg einfahren. Die Gröditzer hingegen wollten unbedingt die letzte, theoretische Chance auf den Klassenerhalt nutzen. Doch zunächst war gar keiner da, der das Spiel anpfeifen wollte. Die angesetzten Schiedsrichter ließen sich nicht blicken. Dankenswerter Weise sprang der anwesende Schiedsrichterbeobachter Leibnitz in die Presche, zwei Nachwuchsschiedsrichter der SG Weixdorf stellten sich ihm zur Seite, so dass es mit 35 Minuten Verspätung dann doch los gehen konnte.
Den Gastgebern fehlte in den ersten fünf Minuten die Zuordnung, was die Gröditzer konsequent zur 1:0-Führung nutzten (4.). Der Gröditzer Schiffner traf aus 25 Metern genau in den Winkel. Danach fing auch Weixdorf an, Fußball zu spielen. Von hinten heraus wurde das Spiel aufgebaut und auf die Möglichkeit gewartet, zum Abschluss zu kommen. René Siegert scheiterte mit einem Freistoß am Torhüter, wiederum Siegert sowie Maik Hägner verfehlten mit ihren Kopfbällen nur knapp das Tor. Auch ein Schuss von Thomas Müller im Anschluss an einen Sololauf fand nicht das Tor. Der Ausgleich hing in der Luft, vor der Pause konnten die Weixdorfer ihre Überlegenheit aber nicht mehr in Tore ummünzen.
Dafür sorgte René Siegert gleich in der 46. für das langersehnte 1:1. Nach zwei Torschussversuchen von Stefan Krause stand er am langen Pfosten und konnte aus zehn Metern abstauben. Weixdorf ließ sich das Zepter jetzt nicht mehr aus der Hand nehmen. In der 60. Minute zappelte der Ball wieder im Netz. Dieses Tor fand jedoch keine Anerkennung, da René Siegert den Schuss von Stefan Grafe mit der Hand ins Tor lenkte und dafür Gelb sah. In der Folgezeit ergaben sich weitere Torchancen für die Weixdorfer Stürmer, die jedoch ungenutzt blieben. Für die verdiente Führung in der 74. Minute sorgte erneut René Siegert, der einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer platziert ins Tor lenkte. Nur zwei Minuten später hatte Jens Kaiser die Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen, konnte jedoch im letzten Moment abgeblockt werden. Einzig nennenswerte Aktion für die Gäste in dieser Phase war ein Kopfball im Anschluss an einen Freistoß, der jedoch über das Tor ging. Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute Enrico Heber, der nach einem Diagonalpass von Dominik Zenker den Ball in den Strafraum mitnahm und mit seinem linken Standfuß den Ball gefühlvoll über den Torhüter zum 3:1 in die Maschen setzte.
SG-Trainer Uwe Pordzik war mit der Leistung und dem Ergebnis sehr zufrieden. Denn damit ist ein Abstieg in die Kreisliga nun endgültig ausgeschlossen. Die restlichen vier Spiele können demnach von Weixdorfer Seite her ruhiger angegangen werden. Der Siegeswille ist aber natürlich auch weiterhin ungebrochen.

25. Spieltag   Zuschauer: 1 347 - 168 pro Spiel  
      Tore: 30 - 3,75 pro Spiel  
01.05.04 Bischofswerdaer FV 08 - SV Wesenitztal 4 : 0 ( 4 : 0 ) 177
01.05.04 Eintracht Niesky - SG Weixdorf 1 : 3 ( 1 : 1 ) 170
01.05.04 Blau-Weiß Freital  - FV Gröditz 1911 3 : 0 ( 1 : 0 ) 165
01.05.04 Holtendorfer SV  - Königswarthaer SV  3 : 3 ( 0 : 0 ) 75
01.05.04 Einheit Kamenz  - Lommatzscher SV  2 : 0 ( 1 : 0 ) 350
01.05.04 Budissa Bautzen II  - Meißner SV 08  1 : 0 ( 0 : 0 ) 100
02.05.04 SV Pirna-Süd - SV Bannewitz  2 : 2 ( 0 : 2 ) 260
01.05.04 SV Neueibau - SSV Neustadt/Hohwald 2 : 4 ( 1 : 2 ) 50
      Zuschauer gesamt: 31 074 - 155 pro Spiel  
      Tore gesamt: 613 - 3,0 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     25   18    5    2  +  54    73-19       59
 2.( 2) SV Bannewitz              25   18    2    5  +  32    58-26       56
 3.( 4) Einheit Kamenz            25   15    6    4  +  27    43-16       51
 4.( 3) SV Pirna-Süd              25   14    8    3  +  24    44-20       50
 5.( 5) Königswarthaer SV         25   14    3    8  +  18    49-31       45
 6.( 7) Lommatzscher SV           25   11    3   11  -   1    41-42       36
 7.( 6) SV Wesenitztal            25   10    6    9  -   2    41-43       36
 8.( 9) SG Weixdorf               25    9    7    9  +   3    28-25       34
 9.( 8) Meißner SV 08             25    9    5   11  -  17    28-45       32
10.(10) Budissa Bautzen II        25    9    4   12  -   5    37-42       31
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      25    9    3   13      0    44-44       30
12.(12) Eintracht Niesky          25    7    4   14  -  23    31-54       25
13.(15) Blau-Weiß Freital         25    6    3   16  -  18    23-41       21
14.(13) SV Neueibau               25    5    6   14  -  32    30-62       21
15.(14) FV Gröditz 1911           25    5    5   15  -  27    18-45       20
16.(16) Holtendorfer SV           25    3    6   16  -  33    25-58       15
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 3.5.04: Freital atmet auf
Nach 3:0-Sieg verlassen die Blau-Weißen erstmals seit August die Abstiegsränge
Stahl Freital hat sich im Abstiegskampf gegen den direkten Kontrahenten aus Gröditz mit 3:0 (1:0) durchgesetzt. Damit stehen die Blau-Weißen erstmals seit dem dritten Spieltag wieder auf einem Nichtabstiegsplatz.
Abstiegskampf pur erlebten die über 150 Zuschauer am Freitaler Burgwartsberg zwischen den beiden Tabellennachbarn Freital und Gröditz. Viel Kampf und kaum eine Kombination, die über mehr als drei Stationen lief. Dass es bei der Brisanz des Spieles immer ruhig zuging und in keiner Phase Hektik aufkam, kann zu einem großen Teil dem souverän leitenden Schiedsrichtergespann zugeschrieben werden.
Nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Niesky und Königswartha half den Blau-Weißen nur ein Sieg, um im Rennen um die Nichtabstiegsplätze zu verbleiben. Es war dem Spiel deutlich anzumerken, dass die Gäste in der gleichen Situation waren. Sie waren es auch, die nach 15 Minuten die erste Möglichkeit zur Führung besaßen. Symptomatisch für das ganze Spiel war aber, dass ihnen nicht ein Spielzug oder eine Kombination diese Chance bescherte, sondern ein Missverständnis zwischen Prudlo und Püschmann. Das war’s dann aber auch schon mit Gelegenheiten für die Gäste. Auf der Gegenseite war fast eine halbe Stunde nichts Nennenswertes zu verzeichnen. In der 26. Minute dann aber doch der erlösende Torschrei. Nach einer Ecke von links bekamen die Gröditzer den Ball nicht aus dem Strafraum, Birnbaum schaltete am schnellsten und schob das Leder am Gästehüter vorbei ins Netz.
Nach der Pause kaum ein anderes Bild. Auch wenn die Blau-Weißen dem Spiel nun ihren Stempel aufdrückten, es war nicht unbedingt schön anzuschauen. Lediglich die beiden Tore zum 2:0 und 3:0 waren noch das Eintrittsgeld wert. Schon vier Minuten nach dem Seitenwechsel hielt erneut Birnbaum aus 20 Metern einfach drauf und sein Flatterball senkte sich über dem Torhüter im Gröditzer Netz. Den Gästen fehlten nun die spielerischen Mittel, um die Stahl-Elf noch einmal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Prudlo entschärfte nach gut einer Stunde noch einen Flachschuss und auf der anderen Seite besaß Birnbaum noch eine Kopfballchance. Am Ende führte der schönste Spielzug des Tages nach einem wunderschönen Pass von Null auf Kolbe, der den Gästetorhüter umkurvte, nach 90 Minuten noch zum dritten Freitaler Tor.
Sächsische Zeitung, 3.5.04: Das Abstiegsgespenst schwebt über Neueibau
Kämpferische Steigerung allein reicht nicht zum Erfolg
Nach dieser Heimniederlage trennt die Oberländer nur noch ein Punkt von einem Abstiegsplatz. Die Alarmglocken in der Bergland-Arena läuten unüberhörbar.
Die Gästeelf präsentierte sich nicht wesentlich besser als die Einheimischen, verstand es aber, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn der Schiedsrichter ein gefährliches Spiel mit Körperkontakt im Strafraum an Jens Marschner mit Strafstoß geahndet hätte (10.). Stattdessen ging der SSV mit 2:0 (16./35.) in Führung. Beide Male kam eine flache Eingabe vor das Neueibauer Tor, die erst Thomas Mattusch, dann Jens Venus zu Treffern nutzten. Damit schien vorzeitig eine Entscheidung gefallen zu sein. Doch der von der Abwehr in die Sturmmitte beorderte Ireneusz Slomiak besorgte mit einem Kopfball, nach einer Massflanke von Jens Fournes, den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer (43.).
Die erste Chance nach Wiederbeginn besaßen zunächst die Gäste. Michael Hutter im Neueibauer Tor reagierte jedoch großartig. Zwischen der 50. und 60. Minute folgte die beste Phase der Platzbesitzer. Doch Zählbares sprang vorerst nicht heraus. Steffen Herrmann scheiterte mit einem Kopfball und Ireneusz Slomiak mit einem Schlenzer. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 fiel nach genau einer Stunde Spielzeit durch Rafal Saficki, der das Leder mit einem direkten Freistoß genau ins linke obere Eck platzierte.
Konnte Michael Hutter in der 66. Minute den erneuten Führungstreffer der Gäste noch verhindern, war er nur eine Minute später machtlos. Der von Jan Händel aus der Distanz getretene Ball sprang von der Lattenunterkante hinter die Torlinie. Auf der Gegenseite bewahrte Thomas Ullmann bei einem platzierten Schuss von Ireneusz Slomiak seine Elf vor dem möglichen Ausgleich(79.). Die Entscheidung fiel dann vier Minuten später, als ein Foulspiel von Rafal Saficki im Strafraum zum Elfmeter führte und kurz darauf Thomas Mattusch mit dem vierten Treffer den Sieg des SSV endgültig perfekt machte.
Gelb gab es vom Schiedsrichter Dr. Mario Thieme aus Bautzen für Tom Offermanns (69.) und Rafal Saficki (83.) sowie für René Löschan (23.), Thomas Mattusch (59.) und Jan Händel (85.) auf Seiten der Gäste. Bei den Neueibauern war zwar eine kämpferische Steigerung gegenüber der Vorwoche erkennbar, doch die allein reichte diesmal nicht zum Erfolg.
Sächsische Zeitung, 3.5.04: SV Bannewitz gestürzt 
Bischofswerdaer FV heißt der neue Tabellenführer
Erstmalig in dieser Saison gibt es einen Wechsel an der Tabellenspitze. Der SV Bannewitz, der seit dem ersten Spieltag das Feld ununterbrochen anführte, musste nach dem 2:2 beim SV Pirna-Süd die Führung an den Bischofswerdaer FV abgeben. Bischofswerda führt vor den punktgleichen Bannewitzern dank der besseren Tordifferenz und hat noch ein Spiel in Neueibau (19. Mai) nachzuholen. Bannewitz kann sich den Platz an der Sonne zurückholen, wenn am Sonnabend gegen den direkten Konkurrenten Bischofswerda ein Sieg gelingt.
In Pirna konnte Bannewitz eine 2:0-Halbzeitführung nicht behaupten und musste noch den Ausgleich hinnehmen. Die Aufholjagd der Pirnaer wurde durch die rote Karte für Jörg Horn (76.) unterbrochen, der wegen Nachschlagens vom Platz flog. Der 4:0-Sieg von Bischofswerda gegen Wesenitztal stand schon nach einer halben Stunde fest.
Sächsische Zeitung, 3.5.04: Eintracht kläglich
Niesky verpasst eine Vorentscheidung im Abstiegskampf
Nach sieben Punkten aus den letzten drei Partien wollte die Eintracht die Erfolgsserie unbedingt fortsetzen, musste aber auf Mike Meier-Delius (Urlaub), Guido Gangloff und Marcel Seidler (verletzt) verzichten, so dass Holger Walter auf den Liberoposten rückte.
Die erste Chance hatten die Gäste, aber gleich zwei Angreifer verfehlten die Eingabe (7.). Mit ihrer ersten Chance gelang der Eintracht-Elf der ersehnte Führungstreffer, als Pjotr Andrzejewski Mannschaftskapitän Jan Beier herrlich freispielte und der sich die Chance nicht entgehen ließ. Die Freude währte aber nicht lange. Die Gäste verwandelten einen 22 Meter-Freistoß direkt, um die schlecht postierte Mauer herum, ins kurze Eck (21.).
Niesky hatte danach zwei Chancen: Erst wurde Jan Beier im Strafraum von den Beinen geholt (ein Foulstrafstoß war hier sicher möglich) und dann hatte sich Stefan Herrmann auf der linken Seite durchgespielt. Seine Eingabe konnte aber nicht verwertet werden. Danach aber riss der Spielfaden endgültig. Eine spielerische Linie war bis zur Pause auf beiden Seiten kaum zu erkennen.
Das Niveau besserte sich nach der Pause kaum. Jan Beier hatte eine gute Möglichkeit, als er das Tor, wunderbar freigespielt, nur knapp verfehlte. Aber die Gäste fanden jetzt zunehmend besser ins Spiel und kamen zum Führungstor. Der Rechtsaußen spielte seine Schnelligkeitsvorteile aus, kam unbedrängt fast bis an den kurzen Pfosten. Seine scharfe Eingabe verwertete Enrico Heber (60.). Eintracht kam danach zu keiner Großchance mehr, fand einfach nicht die richtigen spielerischen Mittel. Jan Beier wurde nach einem energischen Solo im letzten Moment gestoppt (72.). Die Entscheidung schaffte kurz vor Schluss der eingewechselte Gästestürmer Sebastian Badura, der nicht attackiert aus 16 Metern überlegt einschob.
Die Nieskyer Mannschaft enttäuschte auf der ganzen Linie. Die Chance, eine kleine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg zu schaffen, wurde kläglich vergeben.

24. Spieltag   Zuschauer: 1 195 - 149 pro Spiel  
      Tore: 30 - 3,75 pro Spiel  
24.04.04 SV Bannewitz  - Budissa Bautzen II  2 : 1 ( 0 : 0 ) 120
24.04.04 Meißner SV 08  - Einheit Kamenz  1 : 2 ( 0 : 0 ) 80
24.04.04 Lommatzscher SV  - Holtendorfer SV  5 : 0 ( 4 : 0 ) 130
24.04.04 FV Gröditz 1911 - Eintracht Niesky 0 : 2 ( 0 : 0 ) 140
25.04.04 SG Weixdorf - SV Neueibau 4 : 0 ( 2 : 0 ) 115
24.04.04 SSV Neustadt/Hohwald - Bischofswerdaer FV 08 2 : 6 ( 1 : 3 ) 175
24.04.04 SV Wesenitztal - SV Pirna-Süd 1 : 1 ( 0 : 0 ) 250
24.04.04 Königswarthaer SV  - Blau-Weiß Freital  3 : 0 ( 0 : 0 ) 185
      Zuschauer gesamt: 29 727 - 155 pro Spiel  
      Tore gesamt: 583 - 2,97 pro Spiel  

 1.( 1) Bischofswerdaer FV 08     24   17    5    2  +  50    69-19       56
 2.( 2) SV Bannewitz              24   18    1    5  +  32    56-24       55
 3.( 3) SV Pirna-Süd              24   14    7    3  +  24    42-18       49
 4.( 4) Einheit Kamenz            24   14    6    4  +  25    41-16       48
 5.( 5) Königswarthaer SV         24   14    2    8  +  18    46-28       44
 6.( 6) SV Wesenitztal            24   10    6    8  +   2    41-39       36
 7.( 7) Lommatzscher SV           24   11    3   10  +   1    41-40       36
 8.( 8) Meißner SV 08             24    9    5   10  -  16    28-44       32
 9.( 9) SG Weixdorf               24    8    7    9  +   1    25-24       31
10.(10) Budissa Bautzen II        24    8    4   12  -   6    36-42       28
11.(11) SSV Neustadt/Hohwald      24    8    3   13  -   2    40-42       27
12.(12) Eintracht Niesky          24    7    4   13  -  21    30-51       25
13.(13) SV Neueibau               24    5    6   13  -  30    28-58       21
14.(14) FV Gröditz 1911           24    5    5   14  -  24    18-42       20
15.(15) Blau-Weiß Freital         24    5    3   16  -  21    20-41       18
16.(16) Holtendorfer SV           24    3    5   16  -  33    22-55       14
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Höchster Saisonsieg
SG Weixdorf schickt SV Neueibau mit 4:0 nach Hause
Endlich einmal waren Spieler, Trainer und Anhänger der SG Weixdorf nach der sonntäglichen Heimpartie vollends zufrieden. Die Schützlinge von Trainer Uwe Pordzik gaben dem SV Neueibau mit 4:0 klar das Nachsehen. Mit dem bisher höchsten Saisonsieg festigten die Weixdorfer ihren neunten Tabellenplatz und entfernten sich weiter von der Abstiegszone.
In der völlig einseitigen Partie brachten die Gäste aus der Oberlausitz kaum ein Bein auf den Platz und präsentierten sich wie ein Absteiger. Die beste Chance der Neueibauer fabrizierten die Weixdorfer selbst. Eine Kopfball-Rückgabe von Kai Vogel konnte Torwart Victor Janakiew gerade noch von der Linie kratzen. Ansonsten waren die Weixdorfer läuferisch und kämpferisch deutlich überlegen.
Den Torreigen eröffnete Maik Hägner, der in der 28. Minute aus fünf Metern plaziert einschoss. Beim 2:0 in der 41. Minute brauchte Enrico Heber nach einer Eingabe von Rene Siegert nur noch den Fuß hinzuhalten. Für das dritte Weixdorfer Tor (68.) sorgte Jens Kaiser, der einen Freistoß aus 20 Metern flach in die Maschen setzte. Danach gaben sich die Neueibauer auf und prompt folgte zwei Minuten später der vierte Treffer. Nach einem Zuspiel von Maik Hägner stand Enrico Heber völlig frei vor dem Tor und drückte mühelos den Ball über die Linie. Danach ergaben sich weitere Möglichkeiten für die Weixdorfer.
Mit dieser Leistung kann die SG hoffnungsvoll zum nächsten Spiel nach Niesky reisen.
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Klarer Heimerfolg für Königswartha
3:0 (0:0)-Sieg über Blau-Weiß Freital durch Treffer von Schmidt, Springer und Jank
Der KSV kam gegen einen offensiv und aggressiv eingestellten Gegner nur schwer ins Spiel. Hierbei erwiesen sich die schnellen und beweglichen Sturmspitzen der Freitaler als ständiger Unruheherd, die KSV-Abwehr hatte damit zunächst einige Schwierigkeiten.
Aber ab der 15. Spielminute änderte sich das Bild. Der Gastgeber war jetzt aufmerksamer im Spielaufbau und auch in den Zweikämpfen. So boten sich Matthias Schmidt und Stefan Jank innerhalb weniger Minuten mehrmals hochkarätige Chancen zur Führung, die jedoch vergeben wurden. Freital überstand diese Druckperiode unbeschadet und war selbst im Konterspiel nicht ungefährlich, so Benjamin Beer, der zweimal scheiterte (32. und 38.).
Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzte Dauerregen ein, der den Rasen tückisch glatt machte. Damit kamen die Gastgeber besser zurecht, setzten den Gegner sofort unter Druck. So wurde Carsten Schneider bei einer erfolgversprechenden Aktion im Strafraum zu Fall gebracht (48.) und Schiedsrichter Christoph Schuster-Reichenbach zeigte auf den Punkt. Andreas Noack scheiterte aber am Gästetorwart, der das zu lasch getretene Leder abwehrte.
Aber der KSV legte nach, hatte jetzt auch im Mittelfeld deutliche Vorteile. Mario Dörfer setzte sich am rechten Flügel energisch durch und legte uneigennützig auf Matthias Schmidt ab, der wenig Mühe hatte und aus Nahdistanz zum 1:0 (62.) verwandelte.
Das KSV-Angriffsspiel kam richtig auf Touren und es boten sich Möglichkeiten zu weiteren Treffern. So in der 70. Spielminute, als der eingewechselte René Springer eine sehenswerte Vorarbeit von Matthias Schmidt zum 2:0 nutzte. Jetzt wurden die Stahlwerker klar beherrscht und als Stefan Jank eine schöne Kombination zum 3:0 (78.) nutzte, verloren doch einige Blau-Weiß Spieler und ihr Trainer die Nerven und zeigten sich wenig sportlich.
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Endlich ein Erfolgserlebnis für den LSV
Schon nach 28 Minuten war die Partie beim Stand von 4 : 0 entschieden
Keine vier Minuten dauerte es, um einen der ersten vielversprechenden Angriffe im Tor unterzubringen. Beier bereitete vor, Zschätzsch legte in die Mitte ab. Dort war U. Rennert freigelaufen, der seinen Flachschuss aus 12 Metern an den linken Innenpfosten platzierte. Den Gästen gelang es kaum Luft zu holen, weil der LSV sein gefälliges Spiel fortsetzte und sich Chance um Chance erarbeitete. F. Rennert spielte Beier mustergültig frei, dieser scheiterte zunächst am Torhüter. Zschätzsch war aber rechtzeitig zur Stelle - 2 : 0 (10.). Herrlich herausgespielt über die Stationen Beier und Zschätzsch erhielt Oster in der 20. die Kugel zum 3 : 0. Wenig später lenkte der Mannschaftskapitän den von Zschätzsch hereingehobenen Ball mit der Stirn ins Tor - 4 : 0. (28.) Noch vor dem Seitenwechsel verpasste er einen möglichen Hattrick.
Nach der Pause ließ es der LSV ruhiger angehen. Beinahe zu ruhig, denn Holtendorf kam zu Chancen, die sie jedoch nicht nutzten. Erst in den Schlussminuten erlebte die Partie noch einmal echte Höhepunkte. Gleich zwei Tausendprozentige für die Einheimischen: Zschätzsch war jeweils mit Beier (82., 83.) allein auf das gegnerische Tor zugesteuert. Doch sowohl beim Abschluss, als auch den Mitspieler einzubinden, fehlte die Präzision. Maul verzog dann aus 18 Metern knapp, ehe Zschätzsch beim dritten Versuch die Brechstange auspackte, um die Kugel im Holtendorfer Kasten einzuklinken - 5 : 0. Ein Dank geht an das Siebenlehner Sporthaus Haubold, das Mario Oster kurzfristig seinem Einsatz in der ersatzgeschwächten Mannschaft ermöglichte.
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Keine Schützenhilfe
Die FSV-Reserve verliert gegen Spitzenreiter Bannewitz mit 1:2 (0:0)
Die Bautzener mussten in Bannewitz eine unnötige Niederlage hinnehmen, die sie sich durch 15 Minuten Schlafwagenfußball in der zweiten Halbzeit selbst zuzuschreiben hatten.
Budissa spielte in der ersten Halbzeit gefälligen Fußball gegen den Spitzenreiter und erarbeitete sich Chancenvorteile. So konnte ein Schuss aus der Drehung von Matthias Hennig gerade noch von einem Bannewitzer Spieler abgewehrt werden (8.). Ein gut getretener Freistoss von Jens Larisch faustete der Gästetorwart reaktionsschnell über den Kasten (22.). Die Bannewitzer konnten nur zwei verheißungsvolle Möglichkeiten verzeichnen, wobei Torhüter Enrico Lötzsch glänzend parierte (12.) und ein Freistoss von Spezialist Tino Wecker nur knapp am Tor vorbei rutschte (27.).
In der 36. Minute hätte Matthias Hennig die Führung erzielen müssen, aber leider traf er nach guter Vorarbeit von Mario Mögel den Ball nicht richtig. Am Anfang der zweiten Hälfte ließ bei den Budissen die Konzentration nach und man bettelte förmlich darum, Tore zu kassieren. So schlug nach mehreren Fehlern ein straffer Schuss von halb links im Bautzener Gehäuse zum 1:0 für die Gastgeber ein (52.). Danach konnte Torwart Enrico Lötzsch noch einen 16-m-Schuss abwehren (65.), aber in der 68. Minute war er nach erneuten Missverständnissen in der Bautzener Hintermannschaft beim 2:0 durch ein halbes Eigentor machtlos.
Jetzt wachten die Budissa-Spieler auf und gestalteten das Spiel wieder gleichwertig. Jens Larisch erzielte dann folgerichtig mit einem Heber über den Torwart den 1:2-Anschlusstreffer (74.). Aber mehr sollte an diesem Nachmittag nicht gelingen. So musste man nach Spielende eingestehen, dass gegen diese Bannewitzer deutlich mehr möglich war, als mit einer Niederlage im Koffer die Heimreise anzutreten.
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Dem Abstieg nahe
Gröditzer spielen zu defensiv beim Sechs-Punkte-Spiel gegen Niesky
Nach einem schlechten Spiel der Gröditzer Mannschaft, müssen sich die Gastgeber der Eintracht Niesky mit 0 : 2 geschlagen geben. Damit sind sie dem Abstieg näher gerückt.
In einem so genannten Sechspunktespiel „wahrten“ die Gröditzer ihre Chance auf den Abstieg mit einer indiskutablen Leistung vor allem in der ersten Halbzeit. Statt die Gäste unter Druck zu setzen, wurde kaum Offensivdruck entwickelt.
Nach vorn gab es so gut wie keine Aktionen, die den Ausdruck Angriffsfußball verdienten. Die Laufbereitschaft, sich dem Ballführenden anzubieten, tendierte gegen Null. Die Folge waren nur weite Schläge in den freien Raum, die mühelos von der Gästedeckung abgefangen wurden. Die Nieskyer profitierten davon, dass die Gastgeber viel zu weit vom Mann standen. Sie konnten so ungefährdet ihre Angriffe aufbauen. So plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte dem Halbzeitpfiff entgegen, wobei viele Unsauberkeiten auf beiden Seiten den Spielfluss noch mehr hemmten. Der Schiedsrichter Hillig aus Meißen hatte Probleme insbesondere in der Beurteilung von Situationen für Verwarnungen. Bis zur Pause hatte der Gästetorwart keinen Ball zu halten. Erst in der 56. Minute hatte er die erste Bewährungsprobe bei einem Schuss der Gastgeber, die er mühelos meisterte. Mit der Einwechslung von Schiffner kam mehr Schwung ins Gröditzer Spiel, und es gab gute Chancen für sie, während die Gäste mehr in der Defensive gebunden waren. In der 62. Minute war Dubiel allein durch, im letzten Moment wurde ihm der Ball weggespitzelt. Dann wurde ein für die Gäste gefährlicher Freistoß, abgefälscht und ging ganz knapp am Nieskyer Tor vorbei (65.). Dann zwang Heidrich mit seinem 22-Meter-Schuss den Gästekeeper zu einer guten Reaktion (73.). So auch vier Minuten später, als der Torwart den Schuss von Heidrich aus acht Metern entschärfte. In der 80. Minute wurde ein Nieskyer Angreifer von Steuer gestreckt und sah dafür die rote Karte. Den folgenden Freistoß köpfte Beier ins Gröditzer Netz.
Das Aufbäumen der Gastgeber hielt sich in bescheidenen Grenzen, und nach einem Ballverlust im Mittelfeld hatte Heinrich wenig Mühe, allein durchlaufend, das 0 : 2 zu erzielen. Damit wird die Lage für die Gröditzer mehr als prekär im Kampf gegen den Abstieg.
Sächsische Zeitung, 26.4.04: Kapitän fehlt in Bautzen
Der Meissner SV 08 verliert gegen den Favoriten aus Kamenz unglücklich mit 1 : 2
Die Meißner waren sich ihrer Außenseiter-Rolle bewusst. Aber auch die Gäste begannen respektvoll und ließen ihren Spielmacher Schönfeld vorerst auf dem Liberoposten. Erste Annäherungen an das Einheit-Tor versuchten Belafi und Braun (8./12.), aber ohne Erfolg. Nach etwa 20 Minuten kamen die Kamenzer mehr und mehr aus der Reserve und wirbelten die MSV-Abwehr durcheinander. Lilge traf zum Glück nur den Pfosten und kurz darauf strich sein Freistoß am langen Eck vorbei. Danach setzte der MSV wieder Akzente. Ein Freistoß Montwills klatschte an die Latten-Unterkante (31.), und zwei Minuten später schickte er Schuster mit einem Steilpass, der sich das Leder aber zu weit vorlegte. In der letzten Viertelstunde vor der Pause erlahmte das Geschehen, wobei der MSV noch eine gute Gelegenheit zum Führungstreffer hatte. Wieder war Montwill mit einem Freistoß der Ausgangspunkt. Braun hatte den Ball gut aufgenommen, doch sein Schuss landete in den Armen des Kamenzer Schlussmannes (42.). Insgesamt mangelte es bei den Meißnern an Konstruktivität im Angriffsaufbau. Das Spiel der Gäste sah dagegen mit schnellen Ballpassagen gefälliger aus. Gebracht hatte es ihnen aber auch nichts und so fiel der Meißner Führungstreffer wie aus dem Nichts. Braun, steil angespielt, ließ seine zwei Bewacher stehen und traf aus gut 25 Metern ins obere Eck (54.). Jetzt waren die Gäste wachgerüttelt. Schönfeld verließ seinen Abwehrposten und sorgte vorn für Belebung, fand aber das Tor nicht. Der Druck der Kamenzer nahm zu. Der MSV wurde zeitweise regelrecht eingeschnürt, verlor zu viele Zweikämpfe. So kam der Ausgleichstreffer nicht unerwartet. Kmoch hatte sich links durchgesetzt und sein scharfer Flachschuss landete im Netz (73.).
In der Schlussphase kämpften beide Teams mit „offenem Visier“ um den Sieg. Die Gastgeber allerdings mit einem Handicap. Flade hatte nach einem Frontspiel mit gelb-rot den Platz verlassen müssen. Da beide Seiten erfolglos blieben, befand Schiedsrichter Gärtner (Dresden) in der 90., selbst eine Entscheidung herbeiführen zu müssen. Bei einem vermeintlichen Handspiel zeigte er auf den Punkt, und Schönfeld nahm das Geschenk an. Kapitän Sven Huste, ebenfalls vorgewarnt, erregte sich über diese Entscheidung maßlos und sah dafür die Ampelkarte. Das Ausmaß dieses Schadens wird wohl erst beim nächsten Spiel in Bautzen spürbar.

23. Spieltag   Zuschauer: 1 240 - 155 pro Spiel  
      Tore: 24 - 3,0 pro Spiel  
18.04.04 Budissa Bautzen II  - SV Wesenitztal 1 : 1 ( 0 : 0 ) 120
17.04.04 Bischofswerdaer FV 08 - SG Weixdorf 2 : 1 ( 0 : 1 ) 100
17.04.04 SV Neueibau - FV Gröditz 1911 1 : 1 ( 0 : 0 ) 100
17.04.04 Blau-Weiß Freital  - Eintracht Niesky 1 : 3 ( 0 : 0 ) 150
17.04.04 Königswarthaer SV  - Lommatzscher SV  3 : 1 ( 2 : 1 ) 150
17.04.04 Holtendorfer SV  - Meißner SV 08  1 : 2 ( 0 : 2 ) 45
17.04.04 Einheit Kamenz  - SV Bannewitz  2 : 1 ( 0 : 0 ) 315
18.04.04 SV Pirna-Süd - SSV Neustadt/Hohwald 2 : 1 ( 2 : 0 ) 260
      Zuschauer gesamt: 28 532 - 155 pro Spiel  
      Tore gesamt: 553 - 2,95 pro Spiel  

 1.( 2) Bischofswerdaer FV 08     23   16    5    2  +  46    63-17       53
 2.( 1) SV Bannewitz              23   17    1    5  +  31    54-23       52
 3.( 3) SV Pirna-Süd              23   14    6    3  +  24    41-17       48
 4.( 4) Einheit Kamenz            23   13    6    4  +  24    39-15       45
 5.( 5) Königswarthaer SV         23   13    2    8  +  15    43-28       41
 6.( 6) SV Wesenitztal            23   10    5    8  +   2    40-38       35
 7.( 7) Lommatzscher SV           23   10    3   10  -   4    36-40       33
 8.( 8) Meißner SV 08             23    9    5    9  -  15    27-42       32
 9.( 9) SG Weixdorf               23    7    7    9  -   3    21-24       28
10.(11) Budissa Bautzen II        23    8    4   11  -   5    35-40       28
11.(10) SSV Neustadt/Hohwald      23    8    3   12  +   2    38-36       27
12.(14) Eintracht Niesky          23    6    4   13  -  23    28-51       22
13.(12) SV Neueibau               23    5    6   12  -  26    28-54       21
14.(13) FV Gröditz 1911           23    5    5   13  -  22    18-40       20
15.(15) Blau-Weiß Freital         23    5    3   15  -  18    20-38       18
16.(16) Holtendorfer SV           23    3    5   15  -  28    22-50       14
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 19.4.04: Doppelschlag bringt Niederlage
Weixdorf verliert nach guter kämpferischer Leistung beim Tabellenzweiten Bischofswerda
Nach der Pause am Osterwochenende reisten die Weixdorfer zum Auswärtsspiel nach Bischofswerda. Die Vorzeichen standen nicht gut für die Gäste, fehlten Trainer Uwe Pordzik mit Victor Janakiew, Enrico Heber, Sebastian Badura, Stefan Grafe und Carsten Petzold gleich fünf Spieler. Zudem stand den Weixdorfern der beste Angriff der Liga gegenüber.
Die Schiebocker begannen wie die Feuerwehr. Die erste Möglichkeit hatten aber die Gäste, doch René Siegert überlegte zu lange, wen er von der Grundlinie anspielen sollte. Danach machten die Bischofswerdaer das Spiel, versuchten durch frühzeitiges Stören schnell in Ballbesitz zu kommen. Einen 35-Meter-Freistoß vom Oldie der Gastgeber, Andreas Hain, parierte Marco Götz im Weixdorfer Kasten bravourös. In der 14. Minute hatten die Gäste Glück, als ein Kopfball nach einer Flanke nur knapp das Tor verfehlte. Dennoch versteckte sich Weixdorf nicht, hatte durch Siegerts Freistoß aus zentraler Position sogar die zweite gute Möglichkeit. Mitte der ersten Hälfte folgte die bis dahin größte Drangphase der Gastgeber. Erst klatschte ein Kopfball aus fünf Metern an die Latte, dann konnten die Weixdorfer zwei Schüsse aus Nahdistanz abwehren.
Genau in diese Angriffsserie hinein starteten die Weixdorfer einen Konter. Mit genauem Direktspiel über die linke Seite hebelten sie die Abwehr der Gastgeber aus. Eigentlich war der Pass von Eric Parschfeld ein wenig zu steil, doch der herausgelaufene Bischofswerdaer Torhüter Katzwinkel schlug aufgrund des miserablen Rasens im Bischofswerdaer Stadion am Ball vorbei, so dass René Siegert in der 29. Minute keine Mühe mehr hatte, den Ball im leeren Tor unterzubringen. Doch ausruhen konnten sich die Gäste auf der glücklichen Führung nicht, da sich die Gastgeber nur kurz von dem Rückstand beeindrucken ließen. In der 36. Minute hätte der Ausgleich eigentlich fallen müssen, doch der Schiebocker Lein brachte aus zwei Metern den Ball im Tor nicht unter. Kurz vor der Pause waren nochmals die Weixdorfer am Zug. Nach schöner Vorarbeit von Maik Hägner über links rutschte Dominik Zenker um Zentimeter am 2:0 vorbei. Und in der Nachspielzeit hämmerte Siegert einen Freistoß aufs Tor, den der Schiebocker Torhüter mit einer tollen Parade entschärfte.
Die zweite Halbzeit begann ebenso wie die erste mit wütenden Angriffen der Gastgeber. Sie drängten die Weixdorfer in die eigene Hälfte und erspielten sich einige gute Chancen. Doch entweder verfehlten sie das Tor knapp oder scheiterten an Marco Götz. Michael Schubert hingegen hätte für die Weixdorfer für die Vorentscheidung sorgen können. Nach einem schönen Sololauf von der Mittellinie ging er allein auf den Schlussmann der Gastgeber zu, verstolperte aber im Strafraum den Ball. Die Bischofswerdaer blieben das engagiertere Team. In der 71. Minute wurden sie für ihre Bemühungen belohnt. Nach einer Eingabe von der rechten Seite brachten die Weixdorfer den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Lein traf aus zwölf Metern unter die Latte. Zwei Minuten später erzielte der BFV sogar das Führungstor. Eine flache Eingabe von der rechten Seite jagte erneut Lein mit seiner Direktabnahme dem Weixdorfer Schlussmann sozusagen durch die Augen ins Tor. Den geschockten Gästen blieben noch 17 Minuten, um eventuell noch ein Unentschieden zu erzielen. Sie waren zwar bis zum Schlusspfiff bemüht, doch es nutzte nichts. Es blieb beim durchaus verdienten Sieg für Bischofswerda.
Sächsische Zeitung, 19.4.04: Verdienter Heimsieg für den Königswarthaer SV
3:1 (2:1)-Erfolg über den Lommatzscher SV / Klassenerhalt schon gesichert
Eigentlich reichen 40 Punkte zum Klassenerhalt. Die waren bei Saisonbeginn auch das Ziel der Schützlinge von Hartmut Jank. Nun ist diese Vorgabe schon sieben Spieltage vor Schluss erreicht. Der fünfte Tabellenplatz wurde mit dem Sieg im Spiel gegen den direkten Konkurrenten Lommatzsch ebenfalls gesichert. Auch die Tatsache, dass in diesen Match drei A-Jugendspieler auf Seiten des KSV zum Einsatz kamen, ist positiv zu bewerten.
Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die allerhand Pfeffer ins Spiel brachten. Sie hatten bereits in der fünften Minute eine Doppelchance. Torsten Hanewald parierte erst einen Schuss aus Nahdistanz von Mirko Beier und Sekunden später holte er einen spektakulären Hechtkopfball von Mario Oster aus dem Winkel.
Aber bereits bei der ersten Möglichkeit der Gastgeber klingelt es im Lommatzscher Kasten. Torschütze war in der 15. Minute Sven Unversucht. Als vier Minuten später Stefan Jank Gästekeeper Marko Wolf zum 2:0 tunnelt, schien der KSV auf Siegeszug zu gehen. Doch die Lommatzscher, vom einstigen Riesaer Eisenfuß Klaus Schlutt trainiert, brachten nun eine harte Note ins Spiel und kämpften um jeden Ball.
Kapitän Angermann verletzt ausgewechselt
Da auch der KSV dagegenhielt, wurde es in dieser Phase ein verbissener Kampf, und Schiedsrichter Lehmann (Dresden) hätte energischer durchgreifen müssen. So musste Mannschaftskapitän Enrico Angermann in der 27. Minute mit einer schweren Verletzung das Feld verlassen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste nach einer feinen Einzelleistung durch Jens Zschätzsch zum Anschlusstreffer (43.).
In der zweiten Hälfte beruhigte sich das Spiel und der KSV wurde die bestimmende Mannschaft. Nachdem zweimal Matthias Schmidt und Christian Kühne mit ihren Chancen scheiterten, war es dann Stefan Jank, der genau zum richtigen Zeitpunkt in der 65. Minute das 3:1 erzielt. Dabei nahm er ein kluges Anspiel von Sven Unversucht direkt an, drang in den Strafraum ein, degradierte zwei Gegenspieler zu Fahnenstangen und narrte auch noch den Torwart. Allein dieses Tor war das Eintrittsgeld schon wert. Selbst der mit Lob sonst so sparsame KSV-Trainer Jank konnte sich über diesen Treffer und an der Leistung seines Sohnes erfreuen. Nun lief das Spiel der Platzherren, und es kam zu einigen sehenswerten Kombinationen, wenn auch keine Tore mehr fallen wollten. Der Lommatzscher Torwart konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. Gegen den wuchtigen Kopfball von Thomas Herold in der 85. Minute an die Querlatte wäre er allerdings machtlos gewesen. Die Gäste hatten nicht mehr die Kraft zurückzuschlagen und gratulierten den Königswarthaern zu ihrem verdienten Sieg.
Sächsische Zeitung, 19.4.04: Erst clever, dann mit Herz
Einheit Kamenz besiegt Spitzenreiter Bannewitz in der Schlussphase
Bei herrlichem Frühlingswetter und einer Kulisse von 316 Zuschauern stieg am Sonnabend das Spiel gegen den Tabellenführer Bannewitz. Einheit hatte nichts zu verlieren und wollte durch Kampf und hohe Laufbereitschaft dem Spitzenreiter Paroli bieten. Die Einheit-Fans hofften vor allem auf eine Steigerung nach den letzten eher schwachen Spielen. Insgesamt entwickelte sich ein gutklassiges Match, das durch taktische Disziplin geprägt war.
Vor allem in der ersten Hälfte kamen Bewunderer der Fußballtaktik auf ihre Kosten. Kamenz und Bannewitz zogen sich bei Ballbesitz des Gegners ständig in die eigene Hälfte zurück, um dem Kontrahenten den Zug zum Tor unmöglich zu machen. Eine Folge dessen war, dass die Zuschauer vergeblich auf Großchancen warteten. Lediglich der Kamenzer Steglich kreuzte einmal gefährlich im Bannewitzer Strafraum auf, doch sein Schuss aus der Drehung strich knapp am Gehäuse von Gästekeeper Rosenkranz vorbei (30.).
In der zweiten Hälfte war besonders Bannewitz gefordert, mehr für das Spiel zu tun. Denn ein Remis würde ihnen nicht weiter helfen. Die Gäste begannen dann druckvoller. Doch damit ergab sich aber auch Raum für das Kamenzer Offensivspiel. Nachdem Bannewitz gleich in der ersten Minute der zweiten Halbzeit am gut aufgelegten Einheit-Keeper Glöckner scheiterte, setzte Koksch mit einem knapp am Dreiangel vorbei geschossenen Freistoß das erste Achtungszeichen der Platzherren. Die nächsten Akzente markierte der Schiedsrichter, indem er Tom Lehmann nach Foulspiel die gelb-rote Karte (63.) zeigte. Nur zwei Minuten später gingen die Gäste in Führung. Ein Kopfball senkte sich unhaltbar ins linke obere Eck. Trotz Rückstand und Unterzahl kämpfte Einheit tapfer, aber auch clever weiter. Als in der 77. Minute ein Bannewitzer ebenfalls mit Gelb-Rot das Spielfeld verlassen musste, schöpften die Kamenzer nochmal Hoffnung. Der von Sascha Schönfeld ausgeführte Freistoß nach diesem Foul wurde prompt durch die Mauer abgefälscht und landete zum Ausgleich im Netz. Bannewitz war verunsichert und musste dann den nächsten Rückschlag verkraften.
Der eingewechselte Waurick spielte Kmoch frei, der den Ball flach vor das Gästetor knallte. Ein Bannewitzer lenkte diesen Schuss zum 2:1 ins eigene Gehäuse (86.). Der Jubel der Kamenzer war riesengroß. In den Schlussminuten knüpften die Rot-Weißen wieder an ihre taktisch gute Leistung an und ließen keine Chance mehr zu.
Sächsische Zeitung, 19.4.04: Umkämpft, aber fair
Schiller hütet erstmals das Neustädter Tor
Der SV Pirna-Süd hat das Derby der Bezirksliga gegen den SSV Neustadt/Hohwald mit 2:1 (2:0) für sich entschieden.
Bei schönstem Sonnenwetter erlebten 260 Zuschauer ein interessantes, umkämpftes, aber jederzeit faires Derby. Die erste Möglichkeit besaßen die Gäste durch einen abgefälschten 17-Meter-Freistoß, der knapp über die Querlatte ging (7.). Auf der anderen Seite landete ein Freistoß Horns in den Armen des Ex-Copitzers Schiller, der erstmals das Neustädter Tor hütete (11.).
Die Gäste besaßen anfangs mehr Ballkontakte und erarbeiteten sich in Strafraumnähe einige gute Freistoßmöglichkeiten. Aber weder Torjäger Pötschke noch Mattusch per Kopfball konnten Kretzschmar überwinden. Süd versuchte vornehmlich durch lange Bälle auf Engler Gefahr zu erzeugen, wobei in der 8. Minute der Dresdner Schiedsrichter nach Stoßen auch auf Elfmeter hätte entscheiden können. Kurz vor der Halbzeit machten die Gastgeber aber Nägel mit Köpfen. Nach einem Eckball stieg Gerigk am höchsten, köpfte das Leder gegen die Querlatte und versenkte im Nachschuss den Ball im Netz, da die Gästeabwehr zu langsam reagierte (40.). Drei Minuten später schlug Maik Hähnel über den Ball, Thomas Horacek nahm das Geschenk an und schoss platziert im langen Eck ein (43.). Beinahe wäre auch Bellmann per Kopf noch erfolgreich gewesen, aber Schiller parierte.
Pötschke ist als einziger torgefährlich
Im zweiten Spielabschnitt mussten die Gäste mehr nach vorn tun, waren aber meistens mit ihrem Latein an der Strafraumgrenze am Ende. Gefährlich wurde es nur, wenn Pötschke mal anzog. So hätten die Pirnaer, die jetzt auch mehr Platz hatten, den Sack zubinden müssen. Jedoch schoss Egerer am kurzen Eck vorbei (52.), Engler bediente eigensinnig den freien Gerigk nicht (55.) und Reiche rutschte an einer Horacek-Eingabe vorbei (58.). Inzwischen hatte auch Verteidiger Pietsch nach dem neunten Foul an Engler Gelb gesehen, wobei die Kartenverteilung durch den Schiedsrichter 2:2 unentschieden endete.
Die größte Möglichkeit zum dritten Tor besaß Gerigk nach schönem Spielzug über Bzunek und Erler, als er sieben Meter allein vor Schiller stand, aber knapp verzog (72.). Zuvor hatte Schiller noch einen 20-Meter-Schuss Bzuneks entschärft. Auch einem Bellmann-Solo sowie einem Knaller von Horacek (85.) fehlte die Krönung.
So kamen die Gäste, von denen man ein größeres Aufbäumen erwartet hatte, in der Schlussminute durch eine Direktabnahme Pötschkes aus 16-Metern ins linke untere Eck nur noch zum Ehrentor.
Sächsische Zeitung, 19.4.04: Niesky freut sich über den Nichtabstiegsplatz
Nach Freitaler Druckphase gelingen der Eintracht zwei Tore binnen vier Minuten
Sowohl beim 2:1-Heimsieg über Neueibau als auch beim völlig überraschenden 3:2-Auswärtssieg gegen Lommatzsch ließen die Freitaler einen merklichen Aufwärtstrend erkennen. Am Sonnabend sollte diese kleine Siegesserie gegen Niesky eine Fortsetzung finden. In einem weiteren Kellerderby brauchten beide Kontrahenten den kompletten dreifachen Punkterfolg.
Niesky musste diesmal den Ausfall von Guido Gangloff und Grzegacz Zowczak verkraften. Dafür stand Routinier Mike Meier-Delius von Beginn an zur Verfügung. Die Anfangsphase dieser Partie gehörte den äußerst konzentriert wirkenden Gästen aus Niesky. Jan Beier verfehlte mit der ersten Schuss-Chance (4.) äußerst knapp das Freitaler Gehäuse. Vier Minuten später scheiterte wiederum Jan Beier (8.) mit einem abgefälschten Schuss. Ein schneller Konter über Jan Beier zu Christian Heinrich (25.) blieb erfolglos, da der Torjäger den Ball nicht unter Kontrolle bekam. Mit gefährlichem Konterspiel versuchten die Gastgeber zum Erfolg zu kommen. Eine Doppel-Chance für Freital (32.) brachte nichts ein, als zwei Freitaler Angreifer jeweils völlig frei vor dem Nieskyer Tor auftauchten. Zu verheißungsvollen Situationen kamen erneut Christian Heinrich (34.), dessen Schuss aus der Drehung vom Freitaler Schlussmann gehalten wurde, Pjotr Andrzejewski (40.) und Jan Beier (43.), der seine Chance durch eine überhastete Aktion nicht nutzte. In der 44. Minute vergaben die Freitaler eine klare Möglichkeit durch eigenes Unvermögen. Bei einer Eingabe von Heiko Marx kam Christian Heinrich (45.) nicht an den Ball, da der Schlussmann der Gastgeber ihm zuvorkam. So verlief die erste Spielhälfte insgesamt gesehen recht ausgeglichen und trotzdem äußerst spannend. Ein 2:2-Halbzeitstand währe möglich gewesen.
Niesky übersteht Freitaler Druckphase ohne Tor
Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Freitaler noch aktiver und hatten zunächst mehr vom Spiel. So musste Daniel Höher voll auf dem Posten sein, um eine Doppel-Chance (50.) der Gastgeber zu vereiteln. Die Freitaler trafen im Anschluss an einen Eckball beim Kopfballversuch (55.) nur die Lattenoberkante. Weitere zwingende Chancen verzeichneten die Gastgeber, als sie frei zum Schuss kamen (58.) und das Gehäuse der Gäste nur knapp verfehlten, und als sie in der 65. Minute erneut am eigenen Unvermögen scheiterten. Die Nieskyer überstanden diese 20 Minuten währende Druckphase der Freitaler ohne negative Folgen.
Dann aber konterte Niesky eiskalt: Heiko Marx spielte Pjotr Andrzejewski an, der noch einen Freitaler Abwehrspieler versetzte und mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Eck zur 1:0-Führung traf. Danach hatte Niesky noch einmal Glück, als ein direkter Freistoß für Freital knapp am Pfosten vorbei ging. Das vorentscheidende 2:0 zugunsten der Nieskyer gelang Christian Heinrich (70.) mit einem Solo.
Erneut stand Daniel Höher im Nieskyer Tor im Brennpunkt des Geschehens, als er wiederum eine Doppelchance der Gastgeber (75.) zunichte machte. Nach der Ampelkarte für Ronny Neuendorff (76.) für ein erneutes Foulspiel mussten die Nieskyer diese umkämpfte Begegnung in Unterzahl zu Ende spielen. Der Treffer von Heiko Marx (83.),der geschickt von Jan Beier in Szene gesetzt wurde, brachte die endgültige Spielentscheidung. Der Anschlusstreffer für Freital (88.) kam zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Wie schon beim 5:1-Hinspielerfolg der Nieskyer wurden die Freitaler unter Wert geschlagen. Ein wesentlicher Garant für diesen Auswärtssieg war ein überragender Nieskyer Schlussmann Daniel Höher!

12.04.04 SV Pirna-Süd - SV Neueibau  -  Nachholespiel vom 19.Spieltag
10.04.04 SSV Neustadt/Hohwald - Holtendorfer SV  -  Nachholespiel vom 20.Spieltag
08.04.04 Eintracht Niesky - Einheit Kamenz  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
08.04.04 SV Neueibau - Holtendorfer SV  -  Nachholespiel vom 16.Spieltag
22. Spieltag   Zuschauer: 1 104 - 138 pro Spiel  
      Tore: 22 - 2,75 pro Spiel  
03.04.04 SSV Neustadt/Hohwald - Budissa Bautzen II  0 : 1 ( 0 : 0 ) 110
03.04.04 SV Wesenitztal - Einheit Kamenz  1 : 1 ( 1 : 0 ) 180
03.04.04 SV Bannewitz  - Holtendorfer SV  3 : 1 ( 3 : 0 ) 120
03.04.04 Meißner SV 08  - Königswarthaer SV  0 : 4 ( 0 : 3 ) 90
03.04.04 Eintracht Niesky - SV Neueibau 0 : 2 ( 0 : 1 ) 160
03.04.04 FV Gröditz 1911 - Bischofswerdaer FV 08 1 : 1 ( 1 : 0 ) 140
04.04.04 SG Weixdorf - SV Pirna-Süd 2 : 0 ( 2 : 0 ) 170
03.04.04 Lommatzscher SV  - Blau-Weiß Freital  2 : 3 ( 0 : 0 ) 134
      Zuschauer gesamt: 27 292 - 155 pro Spiel  
      Tore gesamt: 529 - 2,96 pro Spiel  

 1.( 2) SV Bannewitz              22   17    1    4  +  32    53-21       52
 2.( 1) Bischofswerdaer FV 08     22   15    5    2  +  45    61-16       50
 3.( 3) SV Pirna-Süd              22   13    6    3  +  23    39-16       45
 4.( 4) Einheit Kamenz            22   12    6    4  +  23    37-14       42
 5.( 5) Königswarthaer SV         22   12    2    8  +  13    40-27       38
 6.( 6) SV Wesenitztal            22   10    4    8  +   2    39-37       34
 7.( 7) Lommatzscher SV           22   10    3    9  -   2    35-37       33
 8.( 8) Meißner SV 08             22    8    5    9  -  16    25-41       29
 9.(10) SG Weixdorf               22    7    7    8  -   2    20-22       28
10.( 9) SSV Neustadt/Hohwald      22    8    3   11  +   3    37-34       27
11.(11) Budissa Bautzen II        22    8    3   11  -   5    34-39       27
12.(14) SV Neueibau               22    5    5   12  -  26    27-53       20
13.(13) FV Gröditz 1911           22    5    4   13  -  22    17-39       19
14.(12) Eintracht Niesky          22    5    4   13  -  25    25-50       19
15.(15) Blau-Weiß Freital         22    5    3   14  -  16    19-35       18
16.(16) Holtendorfer SV           22    3    5   14  -  27    21-48       14
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 5.4.04: Stahl Freital holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
Daniel Küttner rettet mit seinem Tor in der 90. Minute drei Punkte für Blau-Weiß
So langsam entwickeln sich die Lommatzscher zum Lieblingsgegner der Blau-Weißen. Schon in der Hinrunde lieferten sie alle drei Punkte in Freital ab und nun gelang den Freitalern auch der erste Auswärts-Dreier in der Rückrunde. In den vergangenen Spielen wurden immer wieder ausgelassene Chancen und Pech in der Schlussphase beklagt, diesmal bekam die Stahl-Elf das bisher vermisste Glück zurück.
Während sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte weitestgehend neutralisierten und kaum Chancen herausarbeiteten, kam nach der Pause richtig Stimmung auf und es entwickelte sich ein gutklassiges Spiel. Vor der Pause gab es lediglich drei torreife Situationen: Nach drei Minuten war Torhüter Püschmann nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Platzherren auf der Hut, danach blieb der Elfmeterpfiff nach einem Handspiel der Lommatzscher aus und später war nochmals Püschmann nach einem Steilpass der Einheimischen schneller als alle Gästestürmer.
Schon zwei Minuten nach der Pause schalteten die Lommatzscher am schnellsten und spitzelten einen Schussversuch zum 1:0 ins Freitaler Tor. Es nötigt Respekt ab, wie die Stahl-Spieler danach wieder in die Partie fanden. Schon sieben Minuten später (53.) erzielte Daniel Küttner nach einem Wallusek-Pass mit einer schönen Einzelaktion den Ausgleich. Damit nicht genug: 15 Minuten vor Schluss erkämpfte sich Marco Kolbe auf der rechten Seite im Strafraum das Leder und schlenzte den Ball Richtung Tor. Ein Abwehrspieler der Lommatzscher konnte das Leder nur abfälschen und diesmal schaltete Null am schnellsten – 2:1.
Wie aus dem Nichts erzielte der eingewechselte Rennert, der einen Freistoß im Freitaler Strafraum mit dem Kopf erwischte, den Ausgleich. Die Blau-Weißen hatten aber das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, denn Küttner gelang in der 90. Minute der Siegtreffer.
Sächsische Zeitung, 5.4.04: Stahl Freital holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
Daniel Küttner rettet mit seinem Tor in der 90. Minute drei Punkte für Blau-Weiß
Lommatzscher SV – Stahl Freital 2:3 (1:2). So langsam entwickeln sich die Lommatzscher zum Lieblingsgegner der Blau-Weißen. Schon in der Hinrunde lieferten sie alle drei Punkte in Freital ab und nun gelang den Freitalern auch der erste Auswärts-Dreier in der Rückrunde. In den vergangenen Spielen wurden immer wieder ausgelassene Chancen und Pech in der Schlussphase beklagt, diesmal bekam die Stahl-Elf das bisher vermisste Glück zurück.
Während sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte weitestgehend neutralisierten und kaum Chancen herausarbeiteten, kam nach der Pause richtig Stimmung auf und es entwickelte sich ein gutklassiges Spiel. Vor der Pause gab es lediglich drei torreife Situationen: Nach drei Minuten war Torhüter Püschmann nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Platzherren auf der Hut, danach blieb der Elfmeterpfiff nach einem Handspiel der Lommatzscher aus und später war nochmals Püschmann nach einem Steilpass der Einheimischen schneller als alle Gästestürmer.
Schon zwei Minuten nach der Pause schalteten die Lommatzscher am schnellsten und spitzelten einen Schussversuch zum 1:0 ins Freitaler Tor. Es nötigt Respekt ab, wie die Stahl-Spieler danach wieder in die Partie fanden. Schon sieben Minuten später (53.) erzielte Daniel Küttner nach einem Wallusek-Pass mit einer schönen Einzelaktion den Ausgleich. Damit nicht genug: 15 Minuten vor Schluss erkämpfte sich Marco Kolbe auf der rechten Seite im Strafraum das Leder und schlenzte den Ball Richtung Tor. Ein Abwehrspieler der Lommatzscher konnte das Leder nur abfälschen und diesmal schaltete Null am schnellsten – 2:1.
Wie aus dem Nichts erzielte der eingewechselte Rennert, der einen Freistoß im Freitaler Strafraum mit dem Kopf erwischte, den Ausgleich. Die Blau-Weißen hatten aber das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, denn Küttner gelang in der 90. Minute der Siegtreffer.
Sächsische Zeitung, 5.4.04: Meißen verunsichert
Königswartha hat mit Lauer-Taktik Erfolg und gewinnt mit 0 : 4 gegen den MSV
Mit Detlef Heinrich, Ronny Braun und Steve Helbig hatten sich gleich drei Leistungsträger verletzt abgemeldet. Das ließ Schlimmes befürchten, und es kam schlimm. Bereits in der zweiten Minute verfehlte Herold einen Eckball kurz vor der Torlinie von Christian Herrmanns Kasten. Es dauerte bis zur 6., bevor Meißen erstmals die Mittellinie überschreiten konnte und mit einem Schuss von Montwill, der ebenfalls angeschlagen in die Partie gegangen war, ihren Angriff abschlossen. Nach einigen Chancen für den MSV stand dann aber Herrmann unter Druck. Nachdem er noch nach einem abgefälschten Freistoß abtauchen konnte, hatte er noch in der gleichen Minute bei Kargers Kopfball das Nachsehen (15.). Fünf Minuten später musste er schon wieder den Ball aus dem Netz holen. Ein katastrophales Querspiel von K. Palczewski im Strafraum landete vor den Füßen von Schmidt, der keine Mühe bei der Vollendung hatte. Da der MSV im Abwehrverhalten sehr ängstlich und unsicher wirkte, gab es permanent Gefahr in der eigenen Hälfte. Und als Schmidt zum zweiten Mal traf (35.), drohte den Meißnern nach Lommatzsch ein weiteres Debakel. Nach vorn ging, bis auf wenige Versuche von Förster, gar nichts. Beispielhaft für die Verunsicherung war die 37., in der Wolf an der gegnerischen Strafraumgrenze in guter Schussposition war, aber auf Montwill ablegte mit dem Ergebnis: Ballverlust.
Nach der Pause musste auch noch May ersetzt werden. Trotzdem kam der MSV in der Abwehr etwas besser zum Zuge, doch nach vorn gab es immer wieder Leerlauf. Chancen waren dennoch vorhanden, da die Gäste sich abwartend verhielten, auf Konter lauerten. So ging Försters Bogenlampe am weit vorn postierten Schlussmann ins Aus (48.), Montwills Solo verebbt, weil er den frei stehenden Förster nicht sieht (60.) und K. Palczewskis Kopfballaufsetzer erwischt der Keeper noch mit den Fingerspitzen (67.).
Vier Minuten vor dem Ende hatten die Gäste mit ihrer Lauer-Taktik Erfolg. Ein Ballverlust im Mittelfeld führte zum schnellen Konter und zum 0 : 4 aus Sicht des MSV.

27.03.04 SSV Neustadt/Hohwald - Lommatzscher SV  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
27.03.04 SV Neueibau - Budissa Bautzen II  -  Nachholespiel vom 18.Spieltag
27.03.04 Holtendorfer SV - Eintracht Niesky  -  Nachholespiel vom 17.Spieltag
21. Spieltag   Zuschauer: 1 067 - 133 pro Spiel  
      Tore: 18 - 2,25 pro Spiel  
20.03.04 Holtendorfer SV  - SV Wesenitztal 1 : 0 ( 1 : 0 ) 45
20.03.04 Budissa Bautzen II  - SG Weixdorf 0 : 0 ( 0 : 0 ) 60
21.03.04 SV Pirna-Süd - FV Gröditz 1911 0 : 1 ( 0 : 0 ) 142
20.03.04 Bischofswerdaer FV 08 - Eintracht Niesky 3 : 0 ( 1 : 0 ) 100
20.03.04 Blau-Weiß Freital  - SV Neueibau 2 : 1 ( 0 : 0 ) 130
20.03.04 Lommatzscher SV  - Meißner SV 08  5 : 0 ( 2 : 0 ) 230
20.03.04 Königswarthaer SV  - SV Bannewitz  2 : 1 ( 1 : 0 ) 160
20.03.04 Einheit Kamenz  - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 1 ( 0 : 1 ) 200
      Zuschauer gesamt: 26 188 - 156 pro Spiel  
      Tore gesamt: 507 - 2,97 pro Spiel  

 1.( 2) Bischofswerdaer FV 08     21   15    4    2  +  45    60-15       49
 2.( 1) SV Bannewitz              21   16    1    4  +  30    50-20       49
 3.( 3) SV Pirna-Süd              21   13    6    2  +  25    39-14       45
 4.( 4) Einheit Kamenz            21   12    5    4  +  23    36-13       41
 5.( 6) Königswarthaer SV         21   11    2    8  +   9    36-27       35
 6.( 5) SV Wesenitztal            21   10    3    8  +   2    38-36       33
 7.( 7) Lommatzscher SV           21   10    3    8  -   1    33-34       33
 8.( 8) Meißner SV 08             21    8    5    8  -  12    25-37       29
 9.( 9) SSV Neustadt/Hohwald      21    8    3   10  +   4    37-33       27
10.(10) SG Weixdorf               21    6    7    8  -   4    18-22       25
11.(11) Budissa Bautzen II        21    7    3   11  -   6    33-39       24
12.(12) Eintracht Niesky          21    5    4   12  -  23    25-48       19
13.(14) FV Gröditz 1911           21    5    3   13  -  22    16-38       18
14.(13) SV Neueibau               21    4    5   12  -  28    25-53       17
15.(15) Blau-Weiß Freital         21    4    3   14  -  17    16-33       15
16.(16) Holtendorfer SV           21    3    5   13  -  25    20-45       14
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 22.3.04: Der Bischofswerdaer FV gewinnt 3:0 gegen Niesky
Tore durch Latkolik und Hain / Titelkampf ist wieder offen / Nachholspiel in Neueibau steht noch aus
Die Bischofswerdaer Bezirksliga-Kicker hatten am vergangenen Sonnabend gleich doppelten Grund zur Freude. Einerseits landete die Mannschaft um Kapitän Andreas Hain den erwartet sicheren Heimsieg (3:0), andererseits sorgte wenige Minuten nach dem Abpfiff die Kunde aus Königswartha für Jubel. Ein hoch motivierter KSV schlug den Spitzenreiter SV Bannewitz mit 2:1 und machte damit den Titelkampf wieder völlig offen.
Bannewitz rangiert zwar noch drei Zähler vor dem BFV 08, hat aber eine Partie mehr bestritten. Die Bischofswerdaer müssen noch das Nachholspiel in Neueibau austragen. Rund 100 Zuschauer sahen im Heimspiel gegen Eintracht Niesky eine im ersten Abschnitt dominierende BFV-Elf. Thomas Latkolik sorgte mit seinem ersten Treffer (25.) für den hochverdienten 1:0-Pausenvorsprung der Platzbesitzer. Während Latkolik nach 58 Minuten erneut seinen Torriecher demonstrierte, hatte sein Sturmpartner Jan Beranek diesmal weniger Glück.
Seine beiden klaren Chancen vor dem Seitenwechsel hätten schon bis zur 45. Minute für klare Fronten sorgen können. Mit dem 2:0 waren die Bischofswerdaer praktisch am Ziel ihrer Wünsche. Kapitän Hain erhöhte noch auf 3:0 (72.), während Latkolik (61.) und Sebastian Schmidt (80.) jeweils die Torumrahmung des Gäste-Tores trafen. Erst als die Gastgeber zwei Gänge zurückschalteten, kam auch Niesky zu verheißungsvollen Offensiv-Aktionen, und die Hausherren mussten zweimal in höchster Not auf der Torlinie klären.
Sächsische Zeitung, 22.3.04: Drei Punkte waren durchaus drin
SG Weixdorf muss sich trotz Chancenvorteile mit einem 0:0 bei Bautzen II begnügen
Die SG Weixdorf erreichte bei der zweiten Mannschaft von Budissa Bautzen ein torloses Unentschieden. In der von Schiedsrichterin Ina Michel gut geleiteten Partie war für Weixdorf allerdings mehr als der eine Punkt drin. Selbst der Bautzener Mannschaftsleiter gab zu, dass Weixdorf auf Grund der vielen Chancen hätte gewinnen können.
Weixdorf zeigte ein gutes Auswärtsspiel, es fehlte für die vielen Torchancen diesmal ein Vollstrecker. So ergaben sich für die Pordzik-Schützlinge zwischen der 28. und 41. Minute fünf hochkarätige Möglichkeiten. Dominik Zenker, Jan Zöppel, Rene Siegert und Jens Kaiser scheiterten entweder am Bautzener Torwart oder schossen den Ball knapp vorbei. Nach Kai Vogels Kopfball-Chance (48.) gab es im Weixdorfer Spiel eine kleine Flaute zu verzeichnen. Die Gastgeber setzten sich jetzt besser in Szene, ohne die Weixdorfer in große Nöte zu bringen. Die letzte Weixdorfer Chance in der Partie hatte Sebastian Badura, doch sein Freistoß (84.) klatschte nur an den Posten.
Sächsische Zeitung, 22.3.04: Der Königswarthaer SV bezwingt Bannewitz
Die Jank-Elf leistet Bischofswerdaer Aufstiegsambitionen Schützenhilfe
Als der umsichtige Schiedsrichter Fürschke aus Neugersdorf das rassige Spiel zwischen Königswartha und Bannewitz beendete, da herrschte unter den einheimischen Fans, Spielern und Verantwortlichen kollektiver Jubel. Denn mit den etwas glücklichen, aber keineswegs unverdienten 2:1 (1:0)-Sieg über den Landesligaaspiranten gelang dem KSV eine Überraschung.
Der Beginn des Spieles war stürmisch wie das Wetter. So hatten die Gäste bereits in der ersten Minute durch Silvio Karkusz eine tolle Möglichkeit, als er mit seinem Schuss nur die Querlatte des KSV-Gehäuses traf. In der sechsten Minute verzog auf der Gegenseite Stefan Jank ganz knapp.
Die Einheimischen spielten aus einer sicheren Abwehr heraus, aber ihr Spiel nach vorn wollte nicht so richtig in Gang kommen. Die Gäste erspielten sich ein leichtes Übergewicht, ohne aber nennenswerten Schaden anrichten zu können. In der 28. Minute scheiterte Mario Dörfer nach einem Alleingang am großartig haltenden Uwe Rosenkranz im Bannewitzer Tor. Alles rechnete mit einem 0:0 zur Pause, doch dann fiel in der 42. Minute praktisch aus dem Nichts die 1:0-Führung für die Platzherren. Mannschaftskapitän Enrico Angermann konnte sich rechts energisch durchsetzen und seine Maßflanke versenkte Matthias Schmidt – waagerecht in der Luft liegend – per Kopf im Tor der Randdresdner. Es war ein Tor zum Genießen.
Eine Minute später folgte eine Traumkombination zwischen Sven Unversucht und Daniel Jannasch, aber letzterer hob den Ball knapp über den Balken. Nach der Pause wogte das Spiel hin und her. In der 70. Minute der überraschende Ausgleich, als Nico Boyer einen nicht unhaltbaren Freistoß aus 28 Metern, der als Flanke gedacht war, im sonst von Theo Wauro gut behüteten Tor unterbrachte.
Genauso glücklich dann der Siegtreffer. Als der Bannewitzer Abwehr in der 82. Minute ein Handspiel unterlief, setzte Sven Unversucht den Elfer gekonnt in die Maschen. Danach wütende Angriffe der Gäste, doch die KSV-Abwehr war auf der Höhe der Situation. In der Hektik unterlief dem eingewechselten René Springer ein plumpes Foulspiel und er musste mit Rot vom Platz.
Die Einheimischen kreuzten noch mit zwei Kontern durch Stefan Jank und Ronald Wichmann vor dem Gästetor auf, fanden aber in Keeper Rosenkranz ihren Meister. Nach den Schlusspfiff herrschte im Stadion an der Winze allgemeine Glückseeligkeit. Nun ist man gespannt auf das Halbfinale im Bezirkspokal am nächsten Wochenende gegen den Heidenauer SV.
Sächsische Zeitung, 22.3.04: Durststrecke ist zu Ende
Nach 13 Spieltagen verlässt Holtendorf den Platz mal wieder als Sieger
Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet diese „Verlegenheitself“ kam zum ersten Holtendorfer Sieg nach 13 Spieltagen. Im Tor musste zudem Radek Suchy ersetzt werden, der wegen Muskelfaserriss ausfiel. Doch Robert Zech war mehr als ein Ersatz und für seine Mannschaft ein ebenso sicherer Rückhalt. Beide Teams waren noch in der Phase des Abtastens, als Torsten Knoll bei einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Gäste an den Ball kam und den hochwichtigen frühen Führungstreffer für den Holtendorfer SV erzielen konnte. Das hinterließ Wirkung bei den Gästen, die fortan im Wesentlichen nur noch durch Einzelaktionen ihres auffälligsten Akteurs, Mannschaftskapitän Frank Rudolph, in Erscheinung treten konnten. So auch in der zwölften Minute, als Zech seinen platzierten und straffen Freistoß mit Bravour parieren konnte. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, bis ein unnötiger Ballverlust der Holtendorfer beim Spielaufbau an der eigenen Strafraumgrenze den Gästen urplötzlich eine gute Torgelegenheit eröffnete (28.). Doch was die Chancenverwertung betraf, so hatten diese – zum Glück für den HSV – nicht den besten Tag erwischt.
HSV-Abwehr steht sehr sicher
Aber die Dürröhrsdorfer schienen nun „Lunte gerochen“ zu haben und wollten natürlich nicht mit einem Rückstand in die Kabinen gehen. Sie forcierten ihre Angriffsbemühungen und bis zum Halbzeitpfiff des alles andere als überzeugenden Schiedsrichters hatten sie nun ihre besten Torgelegenheiten.
Ansonsten stand die Hintermannschaft um Libero Jens Runge sicher und gestattete dem Gegner nur wenig. Auch Ronald Gründer überzeugte in seinem ersten Spiel für die Erste mit viel Spielübersicht und gefühlvollen Flanken. Kurz vor dem Pausentee wäre dem jungen Matthias Scholze nach Vorarbeit von Carsten Hoer fast noch so etwas wie eine Vorentscheidung gelungen, doch sein Schuss strich am Tor vorbei. Die Holtendorfer machten in der zweiten Hälfte zum Glück nicht den Fehler, sich auf ein Halten des Resultates zu beschränken und sorgten mit den beiden Spitzen für viel Unruhe im Strafraum der Gäste, denen zunehmend weniger gelang und deren Angriffsbemühungen manchmal schon recht hilflos aussahen. Auch Gäste-Kapitän Rudolph ließ sich davon anstecken und drosch seine Freistöße zumeist über das Tor. Ein letztes Aufbäumen der Gäste überstand der HSV mit Glück und Geschick, ein gefährlicher Hinterhaltsschuss von Steffen Hähnel strich vorbei (65.), und zehn Minuten später war Zech bei einem verdeckten Schuss desselben Spielers auf dem Posten. Die mitgereisten Gästefans waren am Ende höchst unzufrieden und meinten, das bislang schlechteste Spiel ihrer Mannschaft gesehen zu haben. Doch boten die Holtendorfer andererseits ihre wohl taktisch beste Leistung in dieser Saison, so dass dank eines hervorragenden kämpferischen Einsatzes aller Spieler dieser Sieg nach einer langen Durststrecke mit fortschreitender Spielzeit kaum noch in Gefahr schien. In der Nachspielzeit hätte der eingewechselte Miroslav Novotny nach einem schönen Spielzug über Hoer das Ergebnis noch höher schrauben können, doch war Gästetorwart Eisold kein zweites Mal zu überwinden.

20. Spieltag   Zuschauer: 993 - 166 pro Spiel  
      Tore: 19 - 2,38 pro Spiel  
13.03.04 FV Gröditz 1911 - Budissa Bautzen II  0 : 1 ( 0 : 0 ) 120
14.03.04 SG Weixdorf - Einheit Kamenz  0 : 1 ( 0 : 1 ) 230
10.04.04 SSV Neustadt/Hohwald - Holtendorfer SV  3 : 0 (   :   )  
13.03.04 SV Wesenitztal - Königswarthaer SV  2 : 0 ( 0 : 0 ) 200
13.03.04 SV Bannewitz  - Lommatzscher SV  1 : 0 ( 0 : 0 ) 200
19.05.04 SV Neueibau - Bischofswerdaer FV 08 1 : 7 (   :   )  
13.03.04 Eintracht Niesky - SV Pirna-Süd 0 : 2 ( 0 : 0 ) 163
13.03.04 Meißner SV 08  - Blau-Weiß Freital  1 : 0 ( 0 : 0 ) 80
      Zuschauer gesamt: 25 121 - 157 pro Spiel  
      Tore gesamt: 489 - 3,02 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              20   16    1    3  +  31    49-18       49
 2.( 2) Bischofswerdaer FV 08     20   14    4    2  +  42    57-15       46
 3.( 3) SV Pirna-Süd              20   13    6    1  +  26    39-13       45
 4.( 4) Einheit Kamenz            20   12    4    4  +  23    35-12       40
 5.( 6) SV Wesenitztal            20   10    3    7  +   3    38-35       33
 6.( 5) Königswarthaer SV         20   10    2    8  +   8    34-26       32
 7.( 7) Lommatzscher SV           20    9    3    8  -   6    28-34       30
 8.( 8) Meißner SV 08             20    8    5    7  -   7    25-32       29
 9.(10) SSV Neustadt/Hohwald      20    8    2   10  +   4    36-32       26
10.( 9) SG Weixdorf               20    6    6    8  -   4    18-22       24
11.(11) Budissa Bautzen II        20    7    2   11  -   6    33-39       23
12.(12) Eintracht Niesky          20    5    4   11  -  20    25-45       19
13.(13) SV Neueibau               20    4    5   11  -  27    24-51       17
14.(14) FV Gröditz 1911           20    4    3   13  -  23    15-38       15
15.(15) Blau-Weiß Freital         20    3    3   14  -  18    14-32       12
16.(16) Holtendorfer SV           20    2    5   13  -  26    19-45       11
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 15.3.04: Meissner SV 08 tanzt auf dem Rasen
Favorit aus der Domstadt tut sich schwer mit dem vermeintlich schwächeren Gegner
Trotz einer glanzlosen Partie kann der MSV wieder drei Punkte auf seinem Konto verbuchen. Damit haben sie den achten Platz in der Tabelle, hinter dem Lommatzscher SV, weiter sichern können.
Die Voraussetzungen für einen erneuten „Dreierpack“ standen gut für den MSV 08. Erwartete das in Bestbesetzung antretende Meißner Team doch lediglich den Tabellen-Vorletzten, dem bisher nur vier Zähler auf Gegners Platz gelangen. Aber wie so oft, wenn die Favoritenrolle eindeutig vergeben scheint, spielt der vermutlich „Kleinere“ ohne Angst und mit viel Herz. So auch in dieser Partie, in der die Freitaler erstaunlicherweise die Offensiv-Variante wählten und damit die Domstädter von Anfang an zu einer jederzeit offenen Begegnung herausforderten.
Der MSV begann mit „breiter Brust“ und versuchte das Spiel zu kontrollieren. Dies gelang aber nicht, da im Vorwärtsgang erneut zu viele Fehler passierten. Die nötige Ruhe und Abgeklärtheit fehlten und auch die Laufbereitschaft lies zu wünschen übrig. So hingen Förster, dem man seinen Trainingsrückstand nach Verletzung noch deutlich anmerkte, und Tronicke, der auch nicht spritzig genug wirkte, oftmals in der Luft, weil auch die finalen Anspiele in die Spitze nicht klappten. So zum Beispiel schon in der Anfangsphase, als der nach seiner Gelb-Sperre wieder mitwirkende Andrè Flade eine Eingabe von rechts vor Püschmanns Gehäuse brachte, aber vergeblich auf Abnehmer hoffte.
Auch die nächsten Offensivaktionen, wie Montwills Flanke auf Tronicke oder May`s Solo in guter Position, verpufften im Freitaler Strafraum wirkungslos. Und als Nico Förster aus spitzem Winkel abzog (20.), riss Keeper Püschmann gedankenschnell die Fäuste hoch. Der MSV 08 war einfach nicht in der Lage, Dominanz auszuüben, und dies merkten die vom Abstieg bedrohten Freitaler, die mehr und mehr frecher wurden und durch Kolbe (16.) und Melde (22.) Meißens erneut sicher haltenden Detlef Heinrich prüften. Die 105 Zuschauer mussten schon viel Geduld aufbringen, doch ob der zuletzt stetig nach oben gehenden Formkurve ihrer Mannschaft wurde so mancher Fehler verziehen.
Nach der Pause sollte P. Palczewski für neuen Angriffsschwung sorgen, doch auch er konnte kaum Akzente in der Gästeabwehr setzen. Ein Höhepunkt in der 59., als Jens May`s wunderbarer langer Ball Erik Montwill erreichte, dieser aber diese nahezu hundertprozentige Chance nicht verwerten konnte.
Ronny Braun gelingt sein erstes Saisontor
Der MSV zwar bemüht und gewillt, das Tor zu machen, agierte aber weiterhin zu unruhig und zeigte erneut, dass es der Elf nicht unbedingt liegt, das Spiel machen zu müssen. Dennoch Einsatz und Wille warn da und wurden nach 83 Minuten belohnt. Ronny Braun köpfte das 1 : 0 nach Montwills Eckball und machte damit sein erstes Saison-Tor. Die Führung der Meißner war zu diesem Zeitpunkt zwar glücklich, aber nicht unverdient, denn ab der 60./65. Minute hatten die Meißner wesentlich mehr Spielanteile. Die Führung dennoch glücklich, da kurz vor Baums Treffer der Freitaler Beer das Tor auf dem Fuß hatte, doch Mario Belafi im eins gegen eins seinen Fehler noch rechtzeitig ausbügeln konnte.
Auf Grund der Steigerung in der zweiten Halbzeit verdiente sich der Meissner SV den Sieg, der ein hartes Stück Arbeit war und nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Sebastian Strehle (Dresden) noch auf dem Rasen tanzend gefeiert wurde.
Sächsische Zeitung, 15.3.04: Minimalisten verteidigen Spitze
Bannewitzer trotz vieler Umstellungen sehr spielstark / Michael Krulis köpft goldenes Tor
Nach der unerwarteten Niederlage am vergangenen Wochenende hat sich der SV Bannewitz wieder gefangen. Im Heimspiel gegen den Lommatzscher SV gewannen die Schützlinge von Gerald Müller mit 1:0 (0:0). Die Mannschaft bleibt damit zehn Spieltage vor Schluss Tabellenführer der Bezirksliga.
Der Lommatzscher SV witterte ob der vielen Spielerausfälle beim Spitzenreiter seine große Chance auf einen Punktgewinn. Dementsprechend kampfstark begann der Gast aus Lommatzsch diese Partie. Die Bemühungen des Gastgebers wurden von den Lommatzschern schon frühzeitig im Mittelfeld gestört und die Abwehr der Gäste ging sehr resolut zu Werke.
Nach 20 Minuten kamen die Platzbesitzer zu ersten guten Gelegenheiten. Der aus der zweiten Mannschaft zurückgekehrte André Heinze spielte im Mittelfeld seine ganze Routine aus und bereitete viele gute Angriffszüge über die rechte Seite vor. Nach einem Seitfallzieher von Michael Krulis konnte der Lommatzscher Abwehrspieler Mario Pabst im letzten Moment auf der Torlinie klären. In der 36. Minute legte Frank Seifert – nach missglücktem Abwehrversuch der Lommatzscher – sehr gut auf Michael Krulis ab, dessen Schussversuch aber über das Tor ging.
Trotz des Fehlens des Bannewitzer Freistoßspezialisten Tino Wecker (rotgesperrt), waren es immer wieder Standardsituationen, meistens herausgeholt vom agilen Bannewitzer Stürmer Steve Müller, die Gefahr für das Tor des Lommatzscher Keepers Marco Wolf brachten. Die größte Chance auf Seiten der Gastgeber hatte Silvio Karkusz in der 40. Minute nach einer Freistoßeingabe von Frank Seifert. Der Bannewitzer Mittelstürmer köpfte aber völlig freistehend dem Lommatzscher Torhüter direkt in die Arme.
Auch in der zweiten Halbzeit konnten die starken Gäste, bei denen fast alles über ihren Mittelfeldstrategen Mario Oster lief, dem Gastgeber Paroli bieten. Zur spielentscheidenden Szene kam es dann in der 66. Minute. Einen Freistoß von der rechten Seite unterlief der ansonsten gute Lommatzscher Torhüter Wolf, Michael Krulis sprang am höchsten und köpfte das Leder zum umjubelten Führungstor ins Netz.
In den letzten 20 Spielminuten forcierten die Lommatzscher noch einmal ihre Angriffsbemühungen und es ergaben sich auf beiden Seiten Tormöglichkeiten. Die Bannewitzer Abwehr wankte nun etwas, fiel aber nicht, weil Torhüter Uwe Rosenkranz die nötige Ruhe ausstrahlte. Es gelang den Lommatzscher Stürmern aber auch nicht, sich gegen die Bannewitzer Abwehrspieler entscheidend durchzusetzen.
Außerdem sorgten die Bannewitzer durch gutes Konterspiel immer wieder für Entlastung. In der 86. Minute hatte der engagiert spielende Silvio Karkusz mit einem gefährlichen Freistoß Pech und in der 88. Minute scheitert er nach guter Vorarbeit des eingewechselten Vincenz Jager ebenfalls knapp. Die wohl größte Chance besaßen die Gäste in der Nachspielzeit, als Stürmer Maik Thieme im linken Strafraumeck, freistehend zum Schuss kam, das Tor aber knapp verfehlte.
Der Bannewitzer Trainer Gerald Müller zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. „So ist Fußball. Vergangene Woche haben wir in Meißen gut gespielt, aber keinen Punkt geholt. Heute war das Spiel nicht so gut, aber wir haben gewonnen. Durch die Umstellungen kam kein richtiger Spielfluss auf. Dennoch mein Kompliment an alle eingesetzten Spieler, jeder hat heute seine Aufgabe erfüllt.“
Sächsische Zeitung, 15.3.04: Wesenitztal zieht auch an Königswartha vorbei
Hamousz trifft zweimal für Wesenitztal / Pirna-Süd holt Auswärtssieg
Zwei Spiele, sechs Punkte. Die Kreisteams schafften diesmal eine maximale Ausbeute. Pirna-Süd mischt damit weiter um die Tabellenspitze mit. Wesenitztal ist weiter auf dem Vormarsch.
SV Wesenitztal gegen Königswarthaer SV 2:0 (0:0). 
Die zwei Hamousz-Tore in der 50. und 85. Minute waren das einzige Sahnehäubchen in dieser bewegungsarmen Partie. Die Gäste mir ihren kämpferischen, aber wenig einfallsreichen Aktionen, hatten kaum eine Chance, zu Torerfolgen zu kommen. Dabei hätten sie es diesmal sehr leicht gehabt. Die Wesenitztaler präsentierten sich im Heimstadion, vor allem in den Mittelfeldreihen, alles andere als spielfreudig.
Hamousz-Tore sind die einzigen Höhepunkte
Von Oberritter, Schindler, Kerle und Steglich gab es kaum etwas Konstruktives zu sehen. Unendliches Quergespiele wirkte beinahe lustlos. Die 200 Zuschauer, die an den Platz „An der Mühle“ gekommen waren, zeigten sich nicht gerade beeindruckt. Beide Torleute verbrachten einen relativ geruhsamen Nachmittag. An den beiden herausgespielten Toren hatte der Gäste-Keeper keine Schuld. Dem ersten Tor war ein straffer Freistoß von Steffen Hähnel vorausgegangen, und beim zweiten Wesenitztal-Treffer hatte Robin Steglich auf der linken Angriffsseite gute Vorarbeit geleistet. Hamousz hatte beide Male keine Mühe aus zentraler Position zu verwandeln. Schiedsrichter Stefan Hillig aus Meißen leitete die Partie sicher, wobei es ihm die Aktiven auch sehr leicht machten.
Nieskyer FV – SV Pirna-Süd 0:2 (0:0). Nach der witterungsbedingten Zwangspause waren die abstiegsbedrohten Lausitzer für den Tabellendritten ein guter Gegner, um wieder in Tritt zu kommen. Die Pirnaer wurden ihrer Favoritenrolle auch gerecht und sind nun mittlerweile 360 Minuten ohne Gegentor. Mit dem Anpfiff begann der Ansturm auf das Nieskyer Tor, und nach fünf Minuten stand das Eckenverhältnis bereits 4:0. Als nach elf Minuten ein Horn Schuss knapp am Dreiangel vorbei pfiff, schien ein Tor, nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch Süd agierte danach zu selbstzufrieden. Mit dieser Einstellung baute man den Gastgeber auf, der jedoch an seinen Schwächen, mangelnde Treffsicherheit und fehlender Abgeklärtheit, litt. Die Südstädter hatten nochmals in der 34. Minute die Führung auf den Füßen, doch wurde Egerers straffer Schuss vom Torwart pariert. Nach der ersten Halbzeit war die Ansprache des Trainers dann doch etwas energischer und lauter als sonst.
Torschütze Hanke tanzt den Gegner aus
Für den enttäuschenden und rotgefährdeten Bzunek kam als Offensivspieler Henze, der zum Joker avancieren sollte. Nach einem Lattenknaller von Horn staubte er im Nachsetzen per Kopf ab und erzielte die Führung (57.). Nun erwachten die Gastgeber und versuchten Druck zu entwickeln. Sie verbuchten aber nur eine gute Ausgleichsmöglichkeit, als Kretzschmar einen Freistoß nicht festhielt, aber Horn noch klären konnte (75.). Süd boten sich nun größere Räume, wobei ein Gegenstoß in der 79. Minute zur endgültigen Entscheidung genutzt wurde. Horacek bediente im Vorwärtsgang Hanke, der seinen Gegenspieler austanzte und ins rechte untere Eck einschoss. Niesky erkannte, dass an diesem Tag nichts zu holen war, und ergab sich in den letzten Minuten seinem Schicksal.
Sächsische Zeitung, 15.3.04: Steglich schießt Tor des Tages
Weixdorf kann die Leistung der letzten Wochen nicht bestätigen und verliert gegen Aufsteiger Einheit Kamenz
Zum Heimspiel an diesem Wochenende erwarteten die Weixdorfer die spielstarken Gäste aus Kamenz. Bei den ersatzgeschwächten Gastgebern stand zum ersten Mal Thomas Peter in der Anfangsformation, da sich am Vormittag auch noch Andre Neubauer mit Rückenschmerzen abmeldete. Vor dem Spiel machte sich erst mal Schiri Göllner wichtig, der sich mit weißen Trikots und roten Hosen der Gastgeber gegen ganz in rot gekleidete Gäste nicht zufrieden gab und weiße Hosen und blaue Trikots forderte. Nach mehreren Minuten gab er sich mit weißen Hosen und Trikots zufrieden.
Das Spiel begann flott von beiden Seiten, jedoch überließen die Gastgeber den Kamenzern mehr und mehr das Spiel, was sich auch in der Chancenverteilung bemerkbar machte. Die erste halbe Stunde gab es fast nur Möglichkeiten für die Gäste. Mit Fernschüssen verfehlten sie knapp das Ziel. In der 23. Minute setzte sich ein Kamenzer über die rechte Seite durch, brachte den Ball flach vors Weixdorfer Tor. Am langen Pfosten konnte Jan Zöppel gerade noch vor seinem einschussbereiten Gegenspieler zur Ecke klären. Jan Zöppel war es dann auch, der in der 35. Minute das erste Mal so richtig aufs Gästetor schoss, aber am Schlussmann scheiterte. Nur zwei Minuten später dann der vermeidbare Rückstand für die Gastgeber. Mit energischem Nachsetzen konnte sich Rüdiger Steglich an der Grundlinie den Ball erkämpfen. Ein Meter von der Grundlinie entfernt und sechs Meter seitlich vom Tor wuchtete er dann die Kugel zur Führung für die Gäste ins Tor. Vor der Pause versuchten die Gastgeber dann, mit vorzeitigem Stören zum Erfolg zu kommen. Zwar hatten die Gäste einige Unsicherheiten in ihrer sonst so stabilen Hintermannschaft, die Weixdorfer konnten diese aber nicht nutzen.
In der zweiten Hälfte wollten sich die Gastgeber dann mit mehr kämpferischen Einsatz den spielstarken Gästen entgegenstellen. Dies gelang auch recht gut, eine klare Linie oder gar herausgespielte Torchancen waren trotzdem nicht zu sehen. So hatten wieder die Gäste die erste Großchance, aber der Kamenzer Spieler konnte seinen Sololauf nicht erfolgreich abschließen (58.). Erst in der 72. Minute die erste gute Möglichkeit für die Gastgeber, aber Michael Schuberts Schuss konnte der Gästetorwart parieren. Kurze Zeit später ging Jan Zöppels Kopfball nach einem Freistoß knapp übers Tor. Die Gäste stellten sich nicht nur noch hinten rein, sondern versuchten ihrerseits die Entscheidung zu erzielen. Die letzte verheißungsvolle Möglichkeit gab es kurz vor Schluss noch mal für die Gastgeber, doch Sebastian Baduras Kopfball nach einer Ecke fand nur die Arme des Kamenzer Torwarts.
Somit blieb es am Ende bei der knappen Niederlage für die Weixdorfer, die mit ihrer Leistung nicht an die letzten Wochen anknüpfen konnten.

19. Spieltag   Zuschauer: 1 126 - 141 pro Spiel  
      Tore: 18 - 2,25 pro Spiel  
06.03.04 Lommatzscher SV  - SV Wesenitztal 0 : 1 ( 0 : 0 ) 80
06.03.04 Holtendorfer SV  - SG Weixdorf 0 : 2 ( 0 : 0 ) 66
06.03.04 Einheit Kamenz  - FV Gröditz 1911 2 : 0 ( 0 : 0 ) 240
06.03.04 Budissa Bautzen II  - Eintracht Niesky 5 : 0 ( 1 : 0 ) 150
12.04.04 SV Pirna-Süd - SV Neueibau 3 : 1 ( 2 : 1 ) 190
06.03.04 Blau-Weiß Freital  - Bischofswerdaer FV 08 0 : 2 ( 0 : 1 ) 170
06.03.04 Meißner SV 08  - SV Bannewitz  1 : 0 ( 1 : 0 ) 90
06.03.04 Königswarthaer SV  - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 0 ( 0 : 0 ) 140
      Zuschauer gesamt: 23 888 - 157 pro Spiel  
      Tore gesamt: 470 - 3,06 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              19   15    1    3  +  30    48-18       46
 2.( 2) Bischofswerdaer FV 08     19   13    4    2  +  36    50-14       43
 3.( 3) SV Pirna-Süd              19   12    6    1  +  24    37-13       42
 4.( 4) Einheit Kamenz            19   11    4    4  +  22    34-12       37
 5.( 6) Königswarthaer SV         19   10    2    7  +  10    34-24       32
 6.( 7) SV Wesenitztal            19    9    3    7  +   1    36-35       30
 7.( 5) Lommatzscher SV           19    9    3    7  -   5    28-33       30
 8.( 9) Meißner SV 08             19    7    5    7  -   8    24-32       26
 9.(10) SG Weixdorf               19    6    6    7  -   3    18-21       24
10.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      19    7    2   10  +   1    33-32       23
11.(12) Budissa Bautzen II        19    6    2   11  -   7    32-39       20
12.(11) Eintracht Niesky          19    5    4   10  -  18    25-43       19
13.(13) SV Neueibau               19    4    5   10  -  21    23-44       17
14.(14) FV Gröditz 1911           19    4    3   12  -  22    15-37       15
15.(15) Blau-Weiß Freital         19    3    3   13  -  17    14-31       12
16.(16) Holtendorfer SV           19    2    5   12  -  23    19-42       11
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 8.3.04: Meißner bangten bis zum Schluss um ihre Punkte
Meissner SV bleibt in Rückrunde weiter ungeschlagen
MSV 08 – SV Bannewitz 1 : 0
Es wurden drei Punkte und auf Trainer Norbert Schleichers Gesicht zeigte sich nach der Partie ein zufriedenes Lächeln. In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab. Zunächst gelang es den Meißner, die erste Angriffswelle des Spitzenreiters abzufangen und Erik Montwill hatte nach Ronny Brauns Zuspiel sogar die Chance zur Führung. Seine Direktabnahme ging aber über das von Rosenkranz gehütete Gästetor.
Auf Bannewitzer Seite machte vor allem Michael Krulis über links sehr viel Druck und brachte immer wieder gefährliche Flanken von der Grundlinie. Detlef Heinrich im MSV-Kasten ließ sich mehrmals nicht überwinden und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Bei den Domstädtern schlichen sich viele Fehler im Spielaufbau ein, so dass gut angelegte Angriffe sehr selten waren. Auch defensiv stand der MSV nicht gut und meist zu weit weg vom Gegenspieler. Heinrich monierte diese Stellungsfehler seiner Vorderleute lautstark. In der 26. Minute kam der MSV zum 1 : 0, als er im Anschluss an einen abgewehrten Eckball durch Hilbig nachsetzte. Dessen Flanke versenkte Jens May mit einem Kopfball ins linke Dreiangel zum Führungstreffer. Fast hätte nach 32 Minuten ein Konter zum zweiten Treffer der Domstädter geführt, doch Nico Försters Rückpass konnten weder Martin Wolf noch Erik Montwill im Bannewitzer Kasten unterbringen.
Nach der Pause dezimierten sich die unbeherrschten Gäste selbst. Erst verpasste mit Frank Seifert der agilste Bannewitzer Spieler den Ausgleich nur um Zentimeter. Dann flog der schon verwarnte Wecker nach Schiedsrichterbeleidigung mit Rot vom Platz. Kurz darauf folgte ihm sein Mannschaftskollegen René Balatka nach Tätlichkeit an Sven Huste. Keeper Heinrich schimpfte wie ein Rohrspatz auf seine, alles andere als sicher wirkenden, Vorderleute. So vertändelte May gleich zweimal im Abwehrzentrum und Helbig sowie Belafi konnten Seifert auch nicht binden.
Sächsische Zeitung, 13.4.04: SG Pirna-Süd 3 (1) - SV Neueibau 1 (1)
Die erhoffte Überraschung blieb aus, obwohl die Neueibauer in der 27. Minute in Führung gingen. Nach einem Steilpass von Ireneusz Slomiak markierte Rafal Saficki das 1:0. Der Gastgeber erwies sich jedoch als angriffsstärker, beweglicher und schneller am Ball. Bereits sechs Minuten später folgte der Ausgleich durch Jörg Reiche, der Torhüter Hutter auf dem falschen Fuß erwischte. Bis dahin stand die Neueibauer Deckung sicher und verstand es geschickt, die Räume eng zu machen. Noch vor dem Seitenwechsel gelang dem Gastgeber durch einen verwandelten Foulstrafstoß der Führungstreffer. Fünf Minuten nach der Halbzeit fiel mit dem 3:1 bereits die Entscheidung. Torhüter Hutter vereitelte kurz darauf den vierten Pirnaer Treffer. Trainer Herbert Hamann: „Trotz der Niederlage war eine Steigerung zu erkennen.“
Sächsische Zeitung, 8.3.04: Freital stößt den Bock nicht um
Bischofswerda schiebt sich mit 2:0-Sieg gegen Blau-Weiß näher an Spitzenreiter Bannewitz heran
Stahl Freital steht weiter auf einem Abstiegsplatz. Am Sonnabend verloren die Blau-Weißen gegen den Tabellenzweiten Bischofswerda mit 0:2 (0:1).
Wie auch in den vergangenen beiden Spielen gegen Aufstiegsaspiranten waren die Blau-Weißen nicht chancenlos. Schon nach drei Minuten verfehlte Melde mit einem Gewaltschuss aus 18 Metern nur knapp das Bischofswerdaer Gehäuse. Auch in der Folgezeit hatten die Freitaler mehr vom Spiel. Schade, dass durch die harte Gangart der Schiebocker immer wieder der Freitaler Spielfluss unterbrochen wurde.
Nach 15 Minuten stiefelte Benjamin Beer allein auf das Bischofswerdaer Tor zu, wurde aber vom Torhüter vor dem Strafraum noch gestoppt. Minuten später eine ähnliche Szene. Erneut war es Beer, der nur mit einem Foul am Strafraum gebremst werden konnte. Schon hier hätte eigentlich der Libero der Gäste, Stefan Hoßmang vom Platz gemusst, kam aber mit einer gelben Karte davon. Bis zur Halbzeit schaffte es der Favorit, noch fünf gelbe Karten zu bekommen. Aber ihnen reichte auch eine einzige Situation zur Führung. Freitals Wallusek rutschte im Zweikampf aus, Prudlo kam zu spät, um die präzise Flanke zu verhindern und in der Mitte schauten zwei Freitaler zu, wie Latkolik den Ball per Kopf zum 1:0 versenkte (22.).
Auch wenn es mit einem Rückstand in die Pause ging, waren sich die Platzherren sicher, dass noch nichts verloren ist. Schnell wurden sie allerdings eines Besseren belehrt. Schon fünf Minuten nach dem Wechsel machte Beranek mit einer sehenswerten Einzelaktion alles klar. Alles klar? Nein – die Schiebocker machten es noch einmal spannend. Nach seinem fünften Foul an Beer (darunter ein elfmeterwürdiges, das der Schiri aber außerhalb des Strafraums gesehen hatte), musste Hoßmang den Platz verlassen. Aber auch in Überzahl gelang der Stahl-Elf nichts Zählbares. Lediglich bei einem Freistoß von Kolbe, den Katzwinkel aus dem Dreiangel fischte, lag noch einmal ein Tor in der Luft. Am Ende gewann Bischofswerda verdient.
Sächsische Zeitung, 8.3.04: Wesenitztal verbessert sich auf Platz sechs
Neustadt-Hohwalds Niederlagenserie hält an
Die Rückrunde steht für Neustadt-Hohwald bislang unter keinem guten Stern. Der SSV konnte seit der Winterpause nicht mehr punkten. Gegen Königswartha war die Hollstein-Elf nahezu chancenlos. Nach zwei Niederlagen kann sich der SV Wesenitztal in der Lausitz wieder über einen Sieg freuen.
Königswarthaer SV – SSV Neustadt/Hohwald 1:0 (0:0)
In einer Partie, die phasenweise stark an einen Abstiegskampf erinnerte, musste der SSV die dritte Niederlage in der Rückrunde hinnehmen.
Der gastgebende Tabellensechste wird sich mit seinem siebenten Heimsieg aller Abstiegssorgen entledigt haben, ganz im Gegensatz zur Hollstein-Elf. Diese begann den Spieltag sehr konzentriert und mit ungewohnten Temperament.
So besaß Pavel Nechuta die einzige Großchance im gesamten ersten Durchgang, traf aber mit seinem Kopfball aus drei Metern nicht ins Schwarze (21.).Obwohl der Königswarthaer SV spielbestimmend war, benötigte er zum Sieg die wohlwollende Unterstützung der Hollstein-Schützlinge – und bekam sie auch. Eine Viertelstunde, in der plötzlich sämtliche Ordnung im SSV-Spiel verloren ging, entschied die hart umkämpfte Begegnung zugunsten des Gastgebers.
Denn zwischen Wiederanpfiff und der sechzigsten Minute war der SSV mit dem 0:1 durch Mario Dörfer (47.) noch gut bedient. „Es ist deprimierend, so zu verlieren. Wir haben uns zwar auch noch in Unterzahl (Hähnel sah Gelb/Rot, 76.) gegen die Niederlage gestemmt, aber wer sich keine einzige Chance mehr erspielen kann, der holt logischerweise keine Punkte“, sagte Keeper Alexander Pajkó und verließ enttäuscht den Rasen.
Lommatzscher SV – SV Wesenitztal 0:1 (0:0)
Frostige Temperaturen und dichtes Schneegestöber prägten den äußeren Rahmen dieses gutklassigen Bezirksligaspiels.
Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung der Gäste ragten Jens Seifried, Frank Rudolph und Alexander Sygo noch heraus. Schon die ersten 15 Minuten brachten zwei Großchancen für Wesenitztal. In der zweiten Minute marschierte Sygo auf der linken Seite, seine Abgabe zu Oberritter verfehlte knapp das Gehäuse. Das Gleiche passierte St. Hähnel in der zwölften Minute.
Schindler holt drei Punkte für Wesenitztal
Aber auch Lommatzsch hatte in diesem kurzweiligen Spiel seine Torchancen, die aber von Jens Seifried mit Ruhe und Routine zunichte gemacht wurden. Als sich schon alles auf ein torloses Remis eingepegelt hatte, musste in der 82. Minute LSV-Torwart Wolf den Ball doch noch aus seinem Kasten holen.
Ein Zuspiel von der rechten Seite durch Daniel Krause in den Rücken der Lommatzscher Abwehr, nutzte der freistehende Maik Schindler zum 0:1. Mit diesem Tor zogen die Wesenitztaler an den punktgleichen Lommatzschern vorbei. Schiedsrichter Stefan Gärtner aus Cossebaude zeigte eine außergewöhnlich gute Leistung.
Sächsische Zeitung, 8.3.04: In sicherer Entfernung
Weixdorf vergrößert mit einem Sieg die Distanz zu den Abstiegsrängen
Nach dem Erfolg vor zwei Wochen gegen Königswartha wollten die Weixdorfer an diesem Wochenende beim Tabellenletzten nachlegen, um sich weiter an das Mittelfeld heranzupirschen.
SV Holtendorf 0 (0)
SG Weixdorf 2 (0)
Auf dem unter der Grasnarbe noch gefrorenen, aber trotzdem gut zu bespielenden Rasen in Holtendorf hatten die Gäste aus Weixdorf bereits nach zwei Minuten die erste sogenannte Hundertprozentige. Nach einem weiten Pass unterliefen gleich zwei Holtendorfer Spieler den Ball, so dass René Siegert plötzlich allein vor dem Schlussmann der Gastgeber stand. Er schob den Ball überlegt am Torwart, aber leider auch am Tor vorbei. Die Gastgeber hatten kurze Zeit später ihre erste Möglichkeit, schossen aber aus 12 Metern über das Tor.
Weixdorf fand nun immer besser ins Spiel und gewöhnte sich auch an den starken Gegenwind. Durch René Siegert, Jan Zöppel, Stefan Grafe und Maik Hägner kamen die Gäste zu mehreren gut herausgespielten Chancen. Die Gastgeber hingegen brachten kaum etwas Kreatives im Spiel nach vorn zustande, versuchten meist mit langen Bällen und dem Wind im Rücken zum Zuge zu kommen. Die einzig gefährliche Aktion entstand aus einem Freistoß heraus, aber Victor Janakiew im Weixdorfer Kasten war auf dem Posten. Chancen vor der Pause gab es dann nur noch für die Gäste. Nach schöner Vorarbeit von Michael Schubert verstolperte Maik Hägner in aussichtsreicher Position den Ball, beim Nachschuss scheiterte Enrico Heber am Torwart. Und einen Sololauf schloss Stefan Grafe kurz vorm Halbzeitpfiff mit einem straffen Schuss ab, den der Schlussmann nur abprallen lies, René Siegert drosch im Nachsetzen den Ball aus fünf Metern übers Tor.
Gastgeber wirken nach dem 1:0 geschockt
Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hatten die Gastgeber, aber der Kopfball im Anschluss an eine Ecke ging über das Tor. Danach übernahmen wieder die Weixdorfer das Geschehen. Jens Kaiser fing in der Hälfte des Gegners den Ball ab und zog Richtung gegnerisches Tor. Aus 16 Metern zog er ab, verfehlte das Tor aber um gut einen halben Meter. In der 52. Minute dann das erlösende 1:0. Nach einem weiten Einwurf bediente Jan Zöppel den startenden Maik Hägner, der aus zehn Metern überlegt einschob. Die Gastgeber waren geschockt, Weixdorf erspielte sich noch mehr Chancen. Die nächste Möglichkeit für die Gastgeber ergab sich in der 66. Minute. Sie hatten sich bis zum Strafraum durchgespielt, doch dann kam Kai Vogel dazwischen. Dessen Rettungsversuch entwickelte sich zu einem guten Schuss – aufs eigene Tor. Doch Victor Janakiew reagierte gut. Die Gäste hingegen ließen in ihren Bemühungen nach einem zweiten Tor nicht locker und wurden belohnt. Nach energischer Vorarbeit von Stefan Grafe kam René Siegert im Strafraum an den Ball und ließ dem Schlussmann in der 69. Minute keine Abwehrmöglichkeit.
Kurze Zeit später scheiterte Enrico Heber mit einem Kopfball. Im Gegenzug kam ein Holtendorfer Spieler frei zum Schuss, traf aber den Ball nicht richtig. Bei einem Schuss aus 16 Metern war der Weixdorfer Schlussmann auf dem Posten, nach einer missglückten Abseitsfalle verfehlten die Gastgeber das Gästegehäuse nur knapp. Den Schlusspunkt in der 92. Minute setzten noch einmal die Weixdorfer. Nach einer Ecke kam der Ball zu Enrico Heber, der völlig frei aus drei Metern unglücklich den Torwart anschoss.
Somit blieb es am Ende beim verdienten Sieg der Weixdorfer gegen doch relativ harmlose Holtendorfer, die es somit sehr schwer haben werden, den Klassenerhalt noch zu schaffen.

28.02.04 SV Bannewitz - SV Wesenitztal  -  Nachholespiel vom 17.Spieltag
18. Spieltag   Zuschauer: 1 256 - 157 pro Spiel  
      Tore: 22 - 2,75 pro Spiel  
27.03.04 SV Neueibau - Budissa Bautzen II  2 : 5 ( 0 : 4 ) 40
08.04.04 Eintracht Niesky - Einheit Kamenz  0 : 0 ( 0 : 0 ) 137
21.02.04 FV Gröditz 1911 - Holtendorfer SV  3 : 1 ( 0 : 1 ) 133
22.02.04 SG Weixdorf - Königswarthaer SV  2 : 0 ( 0 : 0 ) 150
27.03.04 SSV Neustadt/Hohwald - Lommatzscher SV  3 : 1 ( 1 : 1 ) 200
21.02.04 SV Wesenitztal - Meißner SV 08  1 : 2 ( 0 : 1 ) 150
21.02.04 Bischofswerdaer FV 08 - SV Pirna-Süd 0 : 0 ( 0 : 0 ) 146
21.02.04 SV Bannewitz  - Blau-Weiß Freital  2 : 0 ( 0 : 0 ) 300
      Zuschauer gesamt: 22 762 - 158 pro Spiel  
      Tore gesamt: 452 - 3,12 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              18   15    1    2  +  31    48-17       46
 2.( 2) Bischofswerdaer FV 08     18   12    4    2  +  34    48-14       40
 3.( 3) SV Pirna-Süd              18   11    6    1  +  22    34-12       39
 4.( 4) Einheit Kamenz            18   10    4    4  +  20    32-12       34
 5.( 5) Lommatzscher SV           18    9    3    6  -   4    28-32       30
 6.( 6) Königswarthaer SV         18    9    2    7  +   9    33-24       29
 7.( 7) SV Wesenitztal            18    8    3    7      0    35-35       27
 8.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      18    7    2    9  +   2    33-31       23
 9.( 9) Meißner SV 08             18    6    5    7  -   9    23-32       23
10.(10) SG Weixdorf               18    5    6    7  -   5    16-21       21
11.(11) Eintracht Niesky          18    5    4    9  -  13    25-38       19
12.(13) Budissa Bautzen II        18    5    2   11  -  12    27-39       17
13.(12) SV Neueibau               18    4    5    9  -  19    22-41       17
14.(15) FV Gröditz 1911           18    4    3   11  -  20    15-35       15
15.(14) Blau-Weiß Freital         18    3    3   12  -  15    14-29       12
16.(16) Holtendorfer SV           18    2    5   11  -  21    19-40       11
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 29.3.04: Lommatzsch wird ausgekontert
Gegen den SSV Neustadt/Hohwald muss der LSV eine 3 : 1-Niederlage einstecken
In der Nachholepartie der Bezirksliga hatten die Lommatzscher das Nachsehen. Die Neustädter hatten sich erfolgreich auf Konterspiel eingestellt und bei Lommatzsch liefen Angriff und Verteidigung nicht immer optimal.
In den ersten 30 Minuten der Nachhole-Partie waren die Lommatzscher die deutlich überlegene Mannschaft, konnte aber eine Vielzahl Chancen nicht zu Toren nutzen.
Auf dem diesmal gut zu bespielenden Hartplatz - vor vier Wochen war der LSV umsonst angereist - entwickelte sich von Beginn an eine abwechslungsreiche, vor allem aber ansehnliche Partie. Die Neustädter versuchten die Gäste mit ihren offensiven Bemühungen sofort unter Druck zu setzen. Dem LSV gelang es schnell den Angriffen entgegenzutreten. Auch eigene Angriffe konnten initiiert werden. Einem wunderschönen Spielzug in der 10. Minute konnte Mirko Beier nach Mario Oster's Zuspiel von rechts nicht die Krönung verschaffen. Das Leder verfehlte den Kasten am linken Pfosten um Haaresbreite. Dann spielte Uwe Rennert (14.) mustergültig nach rechtsaußen zu Jens Thieme und der wieder nach innen. Dort vermochte Mario Pabst die Kugel nicht einzuschießen.
Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass die Neustädter vornehmlich auf Kontergelegenheiten lauerten. Pötschke war erstmals ohne Bewachung unterwegs in den Strafraum und versuchte gegen Marco Wolf einen Elfmeter zu schinden. Dass der Schiedsrichter von seiner Entscheidung, den Strafstoß zu verweigern, nicht überzeugt war, war kurz darauf zu erahnen. Denn ein vom Neustädter Keeper Pajko an Mirko Beier verursachtes Foulspiel blieb ebenfalls ungeahndet. Der Torwart der Schwarz-Gelben hatte sich jedoch in dieser Situation nicht nur schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht, sondern auch ersetzt werden.
Jens Zschätzsch gelang in der 29. dann das überfällige 1 : 0, welches auch Uwe Rennert (25.) und Mario Oster (28.) auf dem Fuß hatten. Im linken Strafraumeck war der Lommatzscher zunächst am neuen Schlussmann Ullmann gescheitert, mit einem wuchtigen zweiten Schuss ließ er dem Neustädter dann keine Abwehrchance.
Trainer ermahnt seine Mannschaft
Wie aus heiterem Himmel folgte umgehend der Ausgleich. Jan Händel zirkelte einen Freistoß von rechts auf den Kopf von Daniel Pötschke. Der platzierte die Kugel ins linke obere Torangel. Dieser Gegentreffer zeigte beim Lommatzscher SV sofort Wirkung. Der ließ nun in seinen Angriffsbemühungen deutlich nach, da er in der eigenen Abwehr nicht sattelfest agierten. 
Trainer Klaus Schlutt ermahnte seine Mannschaft zur Pause, besser in der Verteidigung zu stehen. Die eigenen Angriffsbemühungen sollten vor allem abgeschlossen werden. Wurden sie aber nicht: Jens Thieme's Ballverlust (52.) führte zum ersten Gegenzug, das daraufhin folgende Solo von Daniel Pötschke schloss dieser mit einem Schuss über den Kasten ab. Steffen Diettrich spielte einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte (62.), Mario Oster unterschätzte den abgewehrten Ball und musste ihn passieren lassen. Neustadt's Stürmer bedankten sich mit einem mustergültigen Konter: Pötschke bediente den mitgelaufenen Herzig, welcher auch noch Marco Wolf versetzte, um ohne Mühe einschieben zu können - 2 : 1.
Vor allem Sven Pönisch konnte einem nun Leid tun. Zumeist bestand er zwar die Zweikämpfe gegen den Neustädter Torgaranten. Doch war er dann nur einen einzigen Schritt weiter, fehlte ihm die Unterstützung seiner Nebenleute. So auch in der 82., als Jens Thieme weit in der Neustädter Spielhälfte eingeworfen hatte. Die Schwarz-Gelben angelten sich das Leder und schickten los. Pötschke vollendete den Gegenzug zum 3 : 1. Ansonsten hatten sich die Neustädter nach dem Seitenwechsel besser auf die Angriffe der Lommatzscher eingestellt. Dem in der ersten Hälfte so quirligen Jens Zschätzsch wurde Pietsch zugeordnet, da Hähnel zumeist das Nachsehen hatte.
Sächsische Zeitung, 13.4.04: Einheit kann seine Chancen nicht nutzen
Kamenz vergaß in der zweiten Halbzeit, wie man Fußball spielen kann
Spielerisch konnten die Lessingstädter im Jahr 2004 noch nicht überzeugen. So hofften alle mitgereisten Zuschauer, dass im Nachholespiel gegen die im Abstiegskampf stehenden Nieskyer die Einheit-Akteure zu alter Stärke finden würden. Mit einer 3:4:3-Aufstellung setzte Trainer Werner Pafel auch alles auf Angriff, um sich das nötige Selbstbewusstsein vor dem Spiel gegen Spitzenreiter Bannewitz nächste Woche zu holen. Spielmacher Schönfeld war wieder mit von der Partie, dafür musste Koksch seine fünfte gelbe Karte absitzen. Das gleiche Schicksal trifft nächste Woche Steven Kmoch, der sich in der 45. Minute seine fünfte Gelbe abholte.
Die Anfangsminuten waren vom Abtasten geprägt. Niesky war von Beginn an darauf bedacht, einen Gegentreffer zu verhindern. Kamenz brauchte einige Zeit, um seine spielerische Linie zu finden. Ab der zehnten Spielminute verlagerte sich das Geschehen fast ausschließlich in die Hälfte des Gastgebers. Einheit kam zu zahlreichen Möglichkeiten. Doch wie kläglich die Pafel-Kicker mit den Torchancen umgingen, spiegelt das derzeitige Tief der Elf wieder. So kamen Kapitän Hesse (14.), Steglich (26.) und Spielmacher Schönfeld (30.) ungestört vor dem gegnerischen Keeper zum Torschuss. Alle drei vergaben ihre hundertprozentigen Einschusschancen.
Der wieder auf dem Liberoposten agierende Waurick schaltete sich ebenfalls mehrmals vielversprechend über die rechte Außenbahn mit ein, doch auch seine präzisen Vorlagen konnten die Rot-Weißen nicht nutzen. Zu diesem Unvermögen kam auch noch die Tatsache, dass Trainer Werner Pafel hinter die Barriere beordert wurde, da er sich lautstark um die Motivation seiner Mannschaft sorgte.
Aber der Trainer wurde in seiner Ahnung bestätigt. Hofften alle, dass das spielerische Übergewicht in der zweiten Hälfte in Tore umgesetzt werden würde, spielte Einheit im zweiten Abschnitt seine wohl schlechtesten 45 Minuten der laufenden Saison. Zu kompliziert und unentschlossen wirkten die Kamenzer. Ergaben sich annähernd torgefährliche Aktionen, kamen die Einheit-Spieler entweder zu spät oder vergaben erneut kläglich. Kamenz wurde mit zunehmender Zeit unsicherer und machte die immer selbstbewusster auftretenden Gastgeber mutiger, so dass in den Schlussminuten auch noch ein Gegentreffer in der Luft lag. Zum Glück waren die Spieler von Niesky ebenso glücklos im Ausnutzen ihrer wenigen Möglichkeiten.
Vor dem Spiel am kommenden Sonnabend gegen Bannewitz müssen nun Trainer, Mannschaft und Fans auf eine Trotzreaktion hoffen. Zu verlieren haben die Kamenzer nichts, doch irgendwann muss die Pafel-Truppe wieder zu alter Stärke zurückfinden.

17. Spieltag   Zuschauer: 1 153 - 144 pro Spiel  
      Tore: 22 - 2,75 pro Spiel  
28.02.04 SV Bannewitz  - SV Wesenitztal 3 : 1 ( 1 : 0 ) 250
14.02.04 Lommatzscher SV  - SG Weixdorf 1 : 0 ( 0 : 0 ) 70
14.02.04 Königswarthaer SV - FV Gröditz 1911 3 : 1 ( 2 : 0 ) 200
27.03.04 Holtendorfer SV  - Eintracht Niesky 1 : 2 ( 0 : 0 ) 148
14.02.04 Einheit Kamenz  - SV Neueibau 2 : 0 ( 2 : 0 ) 200
14.02.04 Budissa Bautzen II  - Bischofswerdaer FV 08 0 : 4 ( 0 : 2 ) 120
14.02.04 Blau-Weiß Freital  - SV Pirna-Süd 0 : 0 ( 0 : 0 ) 110
14.02.04 Meißner SV 08  - SSV Neustadt/Hohwald 3 : 1 ( 2 : 0 ) 55
      Zuschauer gesamt: 21 506 - 158 pro Spiel  
      Tore gesamt: 430 - 3,15 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              17   14    1    2  +  29    46-17       43
 2.( 3) Bischofswerdaer FV 08     17   12    3    2  +  34    48-14       39
 3.( 2) SV Pirna-Süd              17   11    5    1  +  22    34-12       38
 4.( 4) Einheit Kamenz            17   10    3    4  +  20    32-12       33
 5.( 6) Lommatzscher SV           17    9    3    5  -   2    27-29       30
 6.( 7) Königswarthaer SV         17    9    2    6  +  11    33-22       29
 7.( 5) SV Wesenitztal            17    8    3    6  +   1    34-33       27
 8.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      17    6    2    9      0    30-30       20
 9.(10) Meißner SV 08             17    5    5    7  -  10    21-31       20
10.( 9) SG Weixdorf               17    4    6    7  -   7    14-21       18
11.(12) Eintracht Niesky          17    5    3    9  -  13    25-38       18
12.(11) SV Neueibau               17    4    5    8  -  16    20-36       17
13.(13) Budissa Bautzen II        17    4    2   11  -  15    22-37       14
14.(15) Blau-Weiß Freital         17    3    3   11  -  13    14-27       12
15.(14) FV Gröditz 1911           17    3    3   11  -  22    12-34       12
16.(16) Holtendorfer SV           17    2    5   10  -  19    18-37       11
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 16.2.04: Gedränge an der Spitze
Bischofswerda nach 4:0-Auswärtssieg jetzt Zweiter
Nach dem 17. Spieltag herrscht ein dichtes Gedränge an der Tabellenspitze. Hinter dem Spitzenreiter SV Bannewitz, dessen Partie gegen Wesenitztal wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausfiel, liegen der Bischofswerdaer FV und der SV Pirna-Süd mit jeweils einem Zähler Abstand auf der Lauer.
Bischofswerda gelang beim Aufsteiger Budissa Bautzen II ein souveräner 4:0-Erfolg. Die Schützlinge von Trainer Fred Wonneberger landeten den zweiten Sieg in der Rückrunde und verdrängten damit den SV Pirna-Süd vom zweiten Tabellenplatz. Die Pirnaer mussten sich in Freital in einer beiderseits schwachen Begegnung mit einem 0:0 begnügen. Auch der Tabellenvierte Einheit Kamenz riss bei seinem 2:0-Sieg gegen Neueibau keine Bäume aus. Gäste-Libero Ladislav Sorm sorgte hier mit einem frühen Eigentor für die Führung.
Schlusslicht Holtendorfer SV wurde bereits vom zweiten Spielausfall in der Rückrunde betroffen. Das Heimspiel gegen Eintracht Niesky fiel den widrigen Bodenverhältnissen zum Opfer.
Sächsische Zeitung, 16.2.04: Meißner machen Hinspieldisaster wett
MSV 08 - Neustadt/Hohwald 3 : 1
Beide Teams zogen von Beginn an ein flottes Spiel auf, in dem keiner wesentliche Vorteile verbuchen konnte. Dennoch waren beide Torhüter gefragt. Nach 22 Minuten verhinderte Heinrich mit großer Parade eine hundertprozentige Chance der Gäste. Nur drei Minuten später war es SSV-Keeper Pajko, der seine Farben gegen Montwill vor einem Rückstand bewahrte. Chancenlos war er allerdings bei zwei sehenswerten Treffern, mit denen der MSV das Pausenresultat herstellte. Zunächst hob Montwill einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, wo Sven Huste mit einer Kopfballverlängerung den Ball unter die obere Torbegrenzung setzte. Bei einem zweiten Freistoß-Versuch verzichtete Montwill auf jegliche Assistenz und zirkelte das Leder aus 25 Metern an den Innenpfosten, von wo es ins Netz sprang. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es Aufregung im Strafraum der Gäste. Tronicke, von Montwill steil angespielt, marschierte in den Sechzehner, wo ihn der Neustädter Venus in die Beine grätschte.
Da er aber auch den Ball traf, gab es nur Eckstoß. Tronicke bekam aber nochmals die Chance zum beruhigenden 3 : 0 bei einem von Kittner eingeleiteten Konter, scheiterte aber am Schlussmann. Neustadt hatte das Spiel aber keineswegs abgeschrieben. Kapitän Händel sorgte für eine erste Schrecksekunde, als er nach einem Eckball freistehend per Kopf das Ziel verfehlte. Mattusch machte es besser und nutzte einen Freistoß, den er ins obere Toreck zirkelte. 
Zunächst konnte der SSV-Schlussmann noch mit dem Fuß gegen Montwill klären, doch auch Tronicke kam zum Zug, Diesmal schloss er erfolgreich zum 3 : 1 ab. Beinahe hätte Flade mit Treffer Nummer vier krönen können, doch der Ball sprang von der Lattenunterkante zurück. Eine von beiden Seiten fair geführte Partie fand einen verdienten Sieger.
Sächsische Zeitung, 16.2.04: In Freital gestolpert
FV Blau-Weiß Stahl Freital – SV Pirna-Süd 0:0
Wie Wesenitztal in der Vorwoche, strauchelte jetzt auch Pirna-Süd gegen die abstiegsbedrohten Freitaler. Mit dem torlosen 0:0 büßte das zweitstärkste Kreisteam seine Rolle als unmittelbarer Verfolger des Spitzenreiters Bannewitz ein.
Von der Papierform her lag die Favoritenbürde bei den Südstädtern, trat man doch beim Tabellenvorletzten an, so dass laut Trainers Aussage „nur drei Punkte das Ziel sein konnten.“ Trotzdem schien Vorsicht geboten, hatte man doch im Hinspiel erhebliche Mühe, den Gegner zu bezwingen, außerdem besaßen diese nach dem Punktgewinn in Wesenitztal genügend Selbstbewusstsein. Ein gut bespielbarer Rasen weckte zusätzlich die Hoffnung auf eine interessante Partie, aber im Endeffekt wurde den Zuschauern ein Spiel ohne große Höhepunkte und Torchancen geboten. In der ersten Viertelstunde besaßen die Gastgeber eine optische Überlegenheit, ohne jedoch Torgefahr ausstrahlen zu können. Danach legte Süd seine abwartende Haltung ab, war aber ebenfalls nicht in der Lage, sich Tormöglichkeiten herauszuarbeiten. Bezeichnend für dieses Spiel zwischen zwei Strafräumen war, dass es den ersten Eckball in der 23. Minute gab. Torchancen wurden nur durch Fehler ermöglicht, so etwa, als Süd im Vorwärtsgang per Fehlpass den Gegner bediente und bei diesem Konter der Freitaler mit der Nummer 11 seinem Namen (Null) glücklicherweise alle Ehre machte. Er brachte das Kunststück fertig, am langen Eck stehend, über den Ball zu schlagen (32.). Diese Aktion zeigte, warum Freital im Tabellenkeller steht und den schlechtesten Sturm der Liga besitzt. Brenzlig wurde es noch einmal nach einem Foul von Bellmann, als der Freitaler Freistoß knapp über die Querlatte zischte (41.). Auch die zweite Spielhälfte sollte nicht besser werden, obwohl die Gastgeber nun Morgenluft witterten. Kretzschmar hatte in der 47. Minute Glück, als er unmotiviert aus seinem Kasten lief, aber das Leder am Tor vorbei rollte. So rettete er mit einer spektakulären Fußabwehr nach einem Eckball sein Team vor einem Rückstand (60.).
Einzige Südchance vergibt Engler
Die einzige Möglichkeit für einen Südtreffer bot sich Engler nach Zuspiel von Horacek. Jedoch verfehlte sein Schuss die linke Torecke (55.). Es wäre auch zu schön gewesen, mit nur einer gelungenen Aktion drei Punkte mitnehmen zu können. Die restlichen 30 Minuten wurden schließlich in freundlichem Einvernehmen zwischen den Strafräumen verbracht, so dass am Ende Süd mit dem einen Punkt zufrieden sein musste, was Bischofswerda ermöglichte, in der Tabelle vorbeizuschlüpfen.
Sächsische Zeitung, 16.2.04: Unruhige Begegnung
Lommatzscher SV trennte sich von SG Weixdorf mit einem glücklichen 1 : 0 - Sieg
In der Bezirksliga traf der Lommatzscher SV auf die SG Weixdorf. Ein glücklicher Treffer der Gastgeber brachte den Sieg. 
Auf dem vom Wetter nicht ganz unverschonten Rasenplatz, der so manchen Ball verspringen ließ, wollten die Schlutt-Schützlinge von Beginn an Druck machen. Die Rand-Dresdner hielten aber dagegen und überließen dem LSV keineswegs das Terrain. Beiers erster Schuß (07.) verfehlte den Kasten knapp. Wenig später wurde Osters Versuch zur Ecke abgefälscht.
Auf der Gegenseite unterschätzte Hönigschmid einen Ball, der die Seitenlinie entlang tänzelte. Marco Wolf packte nach der für Dominik Zenker ermöglichten Flanke (10.) nicht richtig zu. Als ein Weixdorfer Stürmer dann nachsetzte, war der Lommatzscher Keeper aber rechtzeitig zur Stelle. Der LSV schaffte es gegen die gut gestaffelte Gäste-Abwehr sich dennoch, Torchancen zu erarbeiten. Neuzugang Detlef Müller, der bei seinem ersten Einsatz durchaus zu gefallen wusste, zog aus 20 Metern ab (17.), doch Janakiew wehrte den Ball ab. Die beste Gelegenheit in der ersten Halbzeit vergab Libero Steffen Diettrich (29.), als er einen Kopfball nach Müllers Freistoßhereingabe etwas zu hoch angesetzt hatte.
Kurz vor dem Seitenwechsel waren dann die Weixdorfer noch einmal dran. Erst sicherte Marco Wolf einen 18-Meter-Schuss von René Siegert (42.) im zweiten Zupacken, dann ermöglichte der Schiedsrichter den Gästen gleich drei Freistoßgelegenheiten an der Strafraumgrenze. Bei der indirekten Ausführung waren Sven Pönisch beim ersten und Kay Hönigschmid beim zweiten zu zeitig aus der Mauer getreten und kassierten dafür den Gelben Karton, den dritten Versuch hielt Mannschaftskapitän Mario Oster auf. Die zweite Hälfte der Partie bot nicht viel besseren Fußball. Lediglich das Geschehen wurde hektischer, als der LSV in der 58. Minute in Führung gegangen war. Viele Fouls unterbrachen weiterhin den Spielfluss und mit einigen weiteren umstrittenen Entscheidungen sorgte auch der Referee immer wieder für unruhige Gemüter. Kurz vor Schluss ertönte der Strafstoßpfiff, denn der Lommatzscher Angreifer ging zu Boden. Mario Oster jagte die Kugel am linken Torpfosten vorbei, so daß die Gastgeber in den Schlussminuten weiterhin um einen möglichen Erfolg zittern mussten. Der LSV verstand es aber, den knappen Vorsprung zu sichern.
Nicht nur, weil sich die Weixdorfer durch ein unnötiges Foul des eingewechselten Parschfeld (Rote Karte) 60 Sekunden später im Mittelfeld dezimierten, sondern weil man, vor allem in der Abwehr, die Übersicht behielt.
Sächsische Zeitung, 29.3.04: Am Ende lacht Eintracht Niesky
Holtendorf kassiert vermeidbare Niederlage
Die Konstellation war einfach und klar: Der Verlierer hat die „rote Laterne“. Und so dominierte in diesem kampfbetonten Spiel lange Zeit die Sicherheit. Die Nieskyer zeigten jedoch nicht nur die aggressivere Spielweise, sondern gingen besonders in der ersten Halbzeit alles andere als zimperlich zu Werke. Carsten Hoer wurde schon kurz nach Spielbeginn verletzt und konnte nur mit einem Pflaster über der linken Augenbraue das Spiel fortsetzen.
Doch Holtendorf bemühte sich um Linie im eigenen Spiel und hatte auch zunächst mehr von der Partie. Bereits in der fünften Minute ergab sich die erste Torchance für den HSV, als Matthias Scholze seinem Gegenspieler im Nieskyer Strafraum den Ball abjagen konnte. Der aufmerksame Gästetorwart Sören Gründer konnte jedoch klären.
Gangloff hat Eintrachts Abwehr gut im Griff
Auf der anderen Seite sorgte der wirkungsvollste Nieskyer Angreifer, Christian Heinrich, für Aufregung vor dem Gehäuse der Holtendorfer. Doch er legte sich den Ball etwas zu weit vor und Robert Zech im HSV-Tor konnte eingreifen. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, hätte Petr Mikenda zwei Minuten später nach einer Eingabe von rechts den direkten Schuss gewagt. So aber konnte die durch Guido Gangloff gut organisierte Nieskyer Hintermannschaft auch diese Gefahr bannen. Eine gute Partie in den Reihen der Holtendorfer spielte der junge Scholze, der bis zu seiner Auswechslung eine Viertelstunde vor Spielschluss eine hervorragende Laufbereitschaft zeigte. Bei einem Konter der Nieskyer wiederum durch Heinrich (26.) war er Retter in höchster Not. Nach einem fast schon verzweifelten Fernschuss von Miroslav Radnik pfiff der in diesem Spiel ziemlich beschäftigte Unparteiische zum Pausentee.
Die Eintracht kam mit Stefan Schönherr für Robert Marx aus den Kabinen, was sich in der Folgezeit als guter Griff für die Gäste erweisen sollte. Doch die Nieskyer machten es sich selbst schwer, indem sie zumeist mit hohen Eingaben den Erfolg suchten. Damit war der lange Zech natürlich nicht in Verlegenheit zu bringen. In der Schlussviertelstunde bliesen die Gäste zur Offensive. Ein gefährlicher Schuss von Schönherr konnte gerade noch zur Ecke abgefälscht werden, doch in der 78. Minute jubelten die Nieskyer. Nach guter Vorarbeit des trickreichen Piotr Andrzejewski gelang dem bis dahin glücklos spielenden Jan Beier per Kopfball der Führungstreffer für die Gäste. Deren Freude sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein, denn schon im Gegenzug gelang den Holtendorfern das bislang anscheinend Unmögliche. Der fünf Minuten vorher eingewechselte Miroslav Novotny setzte sich auf der rechten Angriffseite gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und flankte maßgerecht in den Strafraum auf Mikenda, der den Ball zum Ausgleich in die Maschen köpfte. Doch das Spiel nahm an Hektik zu. Die Nerven lagen blank, die Trainer an der Seitenlinie schienen der Verzweiflung nahe. Ein Remis war keiner Mannschaft von Nutzen und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams.
Zunächst ergab sich für den soeben eingewechselten Tom Ambrosius eine Chance (82.), eine Minute später war Mikenda mit Kopfball zur Stelle. Für beide war Eintracht-Keeper Gründer, der mehr als nur ein Ersatztorwart war, Endstation. Fünf Minuten vor Ultimo hatte der agile Andrzejewski nach tollem Solo die Spielentscheidung auf dem Fuß, vergab jedoch kläglich. Zech brauchte nicht einzugreifen. Aber auch die Gastgeber erhöhten noch einmal den Angriffsdruck und drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erkämpfe sich der HSV einen Freistoß an der Strafraumgrenze der Nieskyer. Mikenda nahm Maß, doch auch diesmal verfehlte der Ball um Zentimeter das Tor.
Die Dramatik war kaum noch zu überbieten, als der Nieskyer Oliver Nitsche als „letzter Mann“ nach Notbremse gegen einen Holtendorfer die rote Karte bekam (89.) und Michel wenig später die „Ampelkarte“ sah (90.).
Doch das Spiel sollte nach 90 Minuten noch nicht zu Ende sein. Schiedsrichter Thieme zeigte optisch und auch akustisch vernehmlich drei Minuten Nachspielzeit an.
So musste HSV-Keeper Zech bei einem Nieskyer Konter über Beier und Hagen Rothnauer noch einmal auf der Hut sein (92.). Nachdem sich Ambrosius in der 93. Minute noch die gelbe Karte eingehandelt hatte, wäre die Partie eigentlich zu Ende gewesen.
Kartenflut am Ende der Partie
Das Spiel aber lief weiter und tatsächlich gelang es Heinrich in der 94. Minute, das Streitobjekt per Kopf unhaltbar für Zech in die lange Ecke zu spitzeln.
Zum Entsetzen der Holtendorfer, die an das tolle Spiel vor Wochenfrist nicht anknüpfen konnten und für diese neuerliche Niederlage die Schuld bei sich selbst suchen müssen. So konnte Niesky an diesem Tage mit dem Glück des Tüchtigen das Derby für sich entscheiden und der HSV musste einmal mehr feststellen, zu wenig Angriffsdruck entwickelt zu haben, um zu dringend notwendigen Punkten zu kommen.

16. Spieltag   Zuschauer: 947 - 118 pro Spiel  
      Tore: 15 - 1,88 pro Spiel  
08.02.04 SV Pirna-Süd - Budissa Bautzen II  4 : 0 ( 2 : 0 ) 110
07.02.04 Bischofswerdaer FV 08 - Einheit Kamenz  1 : 0 ( 0 : 0 ) 175
08.04.04 SV Neueibau - Holtendorfer SV  1 : 1 ( 1 : 0 ) 45
07.02.04 Eintracht Niesky - Königswarthaer SV  1 : 6 ( 0 : 3 ) 142
07.02.04 FV Gröditz 1911 - Lommatzscher SV  0 : 0 ( 0 : 0 ) 170
08.02.04 SG Weixdorf - Meißner SV 08  0 : 0 ( 0 : 0 ) 110
07.02.04 SSV Neustadt/Hohwald - SV Bannewitz  0 : 1 ( 0 : 1 ) 75
07.02.04 SV Wesenitztal - Blau-Weiß Freital  0 : 0 ( 0 : 0 ) 120
      Zuschauer gesamt: 20 353 - 159 pro Spiel  
      Tore gesamt: 408 - 3,19 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              16   13    1    2  +  27    43-16       40
 2.( 2) SV Pirna-Süd              16   11    4    1  +  22    34-12       37
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08     16   11    3    2  +  30    44-14       36
 4.( 4) Einheit Kamenz            16    9    3    4  +  18    30-12       30
 5.( 5) SV Wesenitztal            16    8    3    5  +   3    33-30       27
 6.( 6) Lommatzscher SV           16    8    3    5  -   3    26-29       27
 7.( 7) Königswarthaer SV         16    8    2    6  +   9    30-21       26
 8.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      16    6    2    8  +   2    29-27       20
 9.( 9) SG Weixdorf               16    4    6    6  -  6    14-20       18
10.(10) Meißner SV 08             16    4    5    7  -  12    18-30       17
11.(11) SV Neueibau               16    4    5    7  -  14    20-34       17
12.(12) Eintracht Niesky          16    4    3    9  -  14    23-37       15
13.(13) Budissa Bautzen II        16    4    2   10  -  11    22-33       14
14.(14) FV Gröditz 1911           16    3    3   10  -  20    11-31       12
15.(15) Blau-Weiß Freital         16    3    2   11  -  13    14-27       11
16.(16) Holtendorfer SV           16    2    5    9  -  18    17-35       11
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 9.2.04: Wichtiger Erfolg im Auftaktspiel
Lars Kellert ist der Schütze des goldenen Tores für Bannewitz
Neustadt-Hohwald – SV Bannewitz 0:1 (0:1).
Bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen, die fast schon als irregulär zu bezeichnen waren, gelang den Bannewitzern ein erfolgreicher Start in die 2. Halbserie der Bezirksliga. Der Spitzenreiter spielte in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken und hatte damit zunächst Probleme. Gegen die sehr engagierten Gastgeber hatten die Bannewitzer Probleme im Spielaufbau, wobei der extreme Wind kaum das bekannte Kurzpassspiel zuließ.
Die ersten Torchancen erarbeiteten sich dennoch die Gäste durch einen Fernschuss von Lars Kellert in der 10. Minute, durch den aufgerückten Alexander Karrei in der 15. Minute und mit einem scharfen Schuss von Frank Seifert, den der Neustädter Torwart Pajko großartig parierte. Auf der anderen Seite hatte die Bannewitzer Abwehr zunächst Probleme, den Neustädter Spielmacher Pötschke in den Griff zu bekommen, der sich immer wieder geschickt vom Mann lösen konnte und so ein ständiger Unruheherd war.
Gegner trifft nur die Latte
In der 30. Minute setzte sich der beste Bannewitzer an diesem Tag, Lars Kellert, energisch gegen zwei Gegenspieler durch und sein platzierter Schuss von der Strafraumgrenze war auch für den guten Neustädter Torhüter unhaltbar. Glück hatten die Bannewitzer in der 40. Minute bei einem Lattenschuss von Pötschke.
In der zweiten Halbzeit kam Neustadt mit dem Wind im Rücken besser zum Zuge, ohne sich allerdings zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die Bannewitzer spielten jetzt gut organisiert in der Abwehr. Die wenigen Schüsse, die auf’s Tor kamen, meisterte der sichere Bannewitzer Torhüter Uwe Rosenkranz. René Balatka hatte in der 76. Minute die Riesenchance zur Spielentscheidung. Nach seinem Sololauf über den halben Platz schoss er aber etwas überhastet über das Tor. Die gefährlichste Aktion in der zweiten Halbzeit für den Gastgeber leitete der Bannewitzer Silvio Karkusz ein, als er im 16-Meterraum mit einem unkontrollierten Rückpass seinen Torhüter in arge Schwierigkeiten brachte. Den Schuss des Neustädters Pötschke aus Nahdistanz meisterte Rosenkranz aber im großen Stil und hielt damit die verdiente Führung der Bannewitzer fest.
Sächsische Zeitung, 9.2.04: Freital holt sich mit Remis Mut im Abstiegskampf
Neuzugang Daniel Küttner fügt sich gut ins Team ein
SV Wesenitztal – FV Blau-Weiß Stahl Freital 0:0.
Wie schon in der Hinrunde trennten sich beide Mannschaften mit einem torlosen Remis. Hatten die Freitaler im Hinspiel etwas Glück, lag dieses diesmal eindeutig auf Seiten der Wesenitztaler. Schon nach 20 Sekunden landete ein weiter Flugball vom Freitaler Neuzugang Daniel Küttner mit Windunterstützung am Pfosten. In den folgenden Minuten wurde das Spiel weitgehend von dem böigen Wind bestimmt – beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und scheiterten immer wieder an den gut organisierten Abwehrreihen.
Es wird wieder geredet
Erster Aufreger dann auf Seiten der Platzherren, die nach 20 Minuten nach einer Aktion von Aigner vehement einen Strafstoß forderten. Auf der Gegenseite mussten sie nach 25 Minuten eine Eingabe von Kolbe auf der eigenen Torlinie klären. Bei den Freitalern zeigte der erstmalige Einsatz von Küttner vor allem in der Abwehrorganisation durchaus Wirkung. Gemeinsam mit Prudlo wurde ein wesentliches Manko der Blau-Weißen in der Hinrunde ausgemerzt – es wurde viel gesprochen und angewiesen.
Nach der Pause mussten die Gäste dann gegen den Wind spielen. Aber auch dieses Handicap wurde sehr ordentlich gemeistert. Vor allem die beiden schnellen Stürmer Beer und Null konnten sich immer wieder gefährlich in Szene setzen. Schade, dass gerade diese beiden mehrfach am stellungssicheren Libero oder im letzten Moment am Torhüter der Platzherren scheiterten. Nach 55 Minuten tauchte Null allein vor diesem auf, konnte den Ball und auch den Nachschuss aber nicht im Kasten unterbringen. Nicht anders erging es Beer, der Minuten später einen weiten Abschlag von Püschmann aufnahm, aber mit seinem Flachschuss ebenfalls am Torhüter scheiterte.
Glück hatte die Stahl Elf dann fünf Minuten vor Schluss, als nach einer Kopfballablage des Tschechen Dobroslaw Hamousz auf der rechten Seite Daniel Krause frei zum Schuss kam, seine Chance aber nicht nutzen konnte. Sein Schuss landete an der Freitaler Querlatte. Am Ende bleibt den Freitalern mit diesem Unentschieden ein Start in die Rückrunde, der Mut für den Abstiegskampf machen sollte.
Sächsische Zeitung, 9.2.04: Trotz vieler Chancen kein Torerfolg
SG Weixdorf erreicht nur ein 0:0 gegen den Meißner SV zum Rückrunden-Auftakt
Die Kicker der SG Weixdorf mussten sich zum Rückrunden-Auftakt gegen den Meißner SV mit einem 0:0 begnügen. Es war bereits das sechste Unentschieden in dieser Saison, damit festigten die Weixdorfer ihre Position als Remis-König in der Bezirksliga.
Vor Beginn des Spieles zeigte sich der Hartplatz noch in einem erstaunlich guten Zustand. Während der ersten Halbzeit fegte ein Schneeschauer mit Gewitter über den Forstsportplatz und verwandelte den Platz in eine Pfützenlandschaft.
In der ersten Hälfte gab es klare spielerische Vorteile für die Gastgeber. Bereits in der 2. Minute hätte Stefan Grafe die Führung für Weixdorf erzielen können, als er nach einem glänzenden Zuspiel von Michael Schubert (wirkte erstmalig nach halbjähriger Pause wieder mit) nur den Meißner Torwart Detlef Heinrich anschoss. Einen 20-Meter-Freistoß von Jens Kaiser (19.) lenkte Torhüter Heinrich an den Pfosten. Aber auch der Weixdorfer Schlussmann Victor Janakiew war auf dem Posten. Einen Distanzschuss der Gäste kurz vor dem Pausenpfiff hielt er mit Bravour.
Auch im zweiten Spielabschnitt verzeichnete Weixdorf die besseren Einschussmöglichkeiten. In der 46. Minute scheiterte Maik Hägner in aussichtsreicher Position. Nur drei Minute später blieb ein Schuss von Eric Parschfeld drei Meter vor dem Tor in einer Pfütze hängen. Das gleiche Schicksal ereilte auch den Gegner. Nach einem Solo-Lauf des Meißners Eric Montwill, dem allerdings ein vom guten Schiedsrichter Wockatz übersehenes Handspiel vorausging, kam die Kugel ebenfalls im Schlamm auf der Torlinie zum Liegen. Die letzte Weixdorfer Torgelegenheit vergab Maik Hägner mit einem Kopfball im Anschluss an eine Ecke.
Sächsische Zeitung, 13.4.04: Neueibau holt in zwei Spielen nur einen Punkt
Dem Remis gegen das Schlusslicht folgt eine Niederlage beim Tabellendritten
Zwei Nachholespiele innerhalb von vier Tagen brachten dem SV Neueibau lediglich einen Punkt ein. Den Oberländern sitzt das Abstiegsgespenst weiter im Nacken.
Nach dem Auswärtssieg und dem ordentlichen Spiel ihrer Mannschaft in Niesky erwarteten die Fans gegen den Tabellenletzten einen vollen Erfolg. Doch sie wurden einmal mehr enttäuscht und fragten sich nach dem Schlusspfiff: „Wie schafft es eine Mannschaft, innerhalb von fünf Tagen das Fußballspielen zu verlernen?“ Darüber sollten die Neueibauer Kicker einmal nachdenken und ihren treuen Fans beim nächsten Heimspiel die Drei-Punkte-Antwort geben.
Die Partie begann eigentlich nach dem Geschmack der einheimischen Fans. Jens Marschner nutzte bereits in der achten Minute einen missglückten Abwehrversuch der Gäste zum 1:0. Sechs Minuten später hatte Ireneusz Slomiak nach einer Marschner-Flanke das 2:0 auf dem Fuß, doch er verfehlte knapp das Ziel. Der gleiche Spieler besaß nach einer halbe Stunde eine weitere klare Torchance, die er jedoch kläglich vergab. Aber auch die Gäste kamen zu drei, vier guten Möglichkeiten. Doch weder Sandro Nicke (11.) noch Carsten Höer (20.) oder Radislav Radnik mit einem Kopfball trafen das Neueibauer Tor.
Nach dem Seitenwechsel passierte nicht mehr allzu viel. Der Gastgeber agierte ohne Biss und ausgesprochen laufschwach, so dass kaum Anspielpunkte gefunden wurden. Der Ball wurde vielmehr planlos nach vorn geschlagen. Die Angriffsversuche der Gäste, vor allem über Petr Mikenda, wirkten hingegen etwas gefälliger. Während Carsten Höer mit einem Kopfball den Ausgleich noch verfehlte (80.), traf Torsten Knoll drei Minuten später zum verdienten 1:1. Ladislav Sorm „säbelte“ über einen versprungenen Ball, und der Torschütze hatte freie Bahn. Die letzte Möglichkeit besaßen die Platzherren, doch Marschner schoss knapp am linken Pfosten vorbei.

15. Spieltag   Zuschauer: 1 001 - 125 pro Spiel  
      Tore: 18 - 2,25 pro Spiel  
06.12.03 Budissa Bautzen II  - Blau-Weiß Freital  1 : 3 ( 1 : 1 ) 80
07.12.03 SG Weixdorf - SV Bannewitz  1 : 0 ( 1 : 0 ) 200
06.12.03 FV Gröditz 1911 - Meißner SV 08  1 : 1 ( 0 : 0 ) 110
06.12.03 Eintracht Niesky - Lommatzscher SV  1 : 2 ( 0 : 1 ) 102
06.12.03 SV Neueibau - Königswarthaer SV  3 : 1 ( 1 : 0 ) 48
06.12.03 Bischofswerdaer FV 08 - Holtendorfer SV  1 : 1 ( 0 : 0 ) 67
07.12.03 SV Pirna-Süd - Einheit Kamenz  0 : 0 ( 0 : 0 ) 150
06.12.03 SSV Neustadt/Hohwald - SV Wesenitztal 2 : 0 ( 1 : 0 ) 244
      Zuschauer gesamt: 19 406 - 162 pro Spiel  
      Tore gesamt: 393 - 3,28 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              15   12    1    2  +  26    42-16       37
 2.( 2) SV Pirna-Süd              15   10    4    1  +  18    30-12       34
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08     15   10    3    2  +  29    43-14       33
 4.( 4) Einheit Kamenz            15    9    3    3  +  19    30-11       30
 5.( 5) SV Wesenitztal            15    8    2    5  +   3    33-30       26
 6.( 7) Lommatzscher SV           15    8    2    5  -   3    26-29       26
 7.( 6) Königswarthaer SV         15    7    2    6  +   4    24-20       23
 8.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      15    6    2    7  +   3    29-26       20
 9.(12) SG Weixdorf               15    4    5    6  -   6    14-20       17
10.(10) Meißner SV 08             15    4    4    7  -  12    18-30       16
11.(13) SV Neueibau               15    4    4    7  -  14    19-33       16
12.( 9) Eintracht Niesky          15    4    3    8  -   9    22-31       15
13.(11) Budissa Bautzen II        15    4    2    9  -   7    22-29       14
14.(14) FV Gröditz 1911           15    3    2   10  -  20    11-31       11
15.(16) Blau-Weiß Freital         15    3    1   11  - 13    14-27       10
16.(15) Holtendorfer SV           15    2    4    9  -  18    16-34       10
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 8.12.03: Weixdorf besiegt Bannewitz
Führende Vereine verteilen Weihnachtsgeschenke
Die faustdicke Überraschung des 15. Spieltages vollbrachte die SG Weixdorf, die den Spitzenreiter SV Bannewitz mit 1:0 bezwang. Auch die anderen führenden Mannschaften zeigten sich am letzten Spieltag der Hinrunde in Spendierlaune und verteilten großzügige Punktgeschenke an bedürftige Vereine.
In Weixdorf führte ein von Jens Kaiser verwandelter Foulelfmeter in der 26. Minute zur Spielentscheidung. Der Weixdorfer Torwart Victor Janakiew verhinderte mehrfach mit Glanzparaden einen Torerfolg der pausenlos anrennenden Bannewitzer.
Verfolger Pirna-Süd trennte sich von Einheit Kamenz in einer von Kampf geprägten Partie torlos. Der Bischofswerdaer FV musste sich gegen das neue Schlusslicht Holtendorfer SV mit einem 1:1 begnügen.
Stahl Freital feierte bei Budissa Bautzen II mit 3:1 seinen ersten Auswärtssieg und gab vor der Winterpause die Rote Laterne ab.
Sächsische Zeitung, 8.12.03: Niesky einfach schwach
Der Lommatzscher Kapitän Beier stiehlt dem Nieskyer Kapitän Beier die Show
Wie im vergangenen Spieljahr siegten die Schützlinge von Trainer Klaus Schlutt auf der Nieskyer Jahnsportstätte mit 2:1. Auf Grund der spielerischen Leistungssteigerung in den letzten Spielen hatten die Nieskyer Fußballanhänger im Abschlussspiel der ersten Halbserie einen knappen Sieg erwartet. Die Anfangsviertelstunde verlief recht ausgeglichen und ohne zwingende Torchance auf beiden Seiten. Die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gastgeber hatte Stefan Schönherr (19.) aus halblinker Position. Doch sein Schuss war nicht platziert genug und konnte vom Schlussmann der Gäste abgewehrt werden.
Die Angriffsbemühungen der Gäste aus Lommatzsch hatten gefährlichen Zuschnitt. Ihr Mannschaftskapitän Mirko Beier beschäftigte mit seiner agilen Spielweise die Nieskyer Abwehr. Er war nur schwer unter Kontrolle zu bekommen. Seine Nebenleute standen ihm spielerisch kaum nach. Das Angriffsspiel der Nieskyer dagegen war weniger erfolgreich, da die Konstruktivität in Mittelfeld und Angriff fehlte. Jeder versuchte auf eigene Faust, zum Erfolg zu kommen, so dass die Abwehr der Lommatzscher eigentlich leichtes Spiel hatte. Auf der Gegenseite scheiterte Mirko Beier (36.) bei seiner klaren Chance noch an Daniel Höher. Doch eine Minute später erzielte der Lommatzscher Kapitän (37.) aus Nahdistanz die 1:0-Führung der Gäste. In dieser Situation bekam die Nieskyer Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Mit einem Schuss aus der zweiten Reihe verfehlte Sven Pönisch nur ganz knapp das Nieskyer Gehäuse. Mit dem 0:1-Rückstand zur Pause war das Spiel noch keinesfalls verloren.
Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich an der Spielweise der Gastgeber nicht allzu viel. Fast wäre den Gästen bei einem Alleingang von Sven Pönisch (55.) das 2:0 geglückt, doch zum Glück verfehlte der Lommatzscher das Gehäuse. Nach einem Foul an Guido Gangloff im Strafraum der Gäste nutzte Holger Walter (60.) die Elfmeterchance zum 1:1-Gleichstand. Nur drei Minuten später war fast die 2:1-Führung der Lommatzscher perfekt. Im letzten Moment konnten die Nieskyer zur Ecke klären. Einen gefährlichen Kopfballversuch von Heiko Marx (65.) klärte Torhüter Marco Wolf mit reaktionsschneller Parade zur Ecke. Auch die Einwechslungen von Stefan Herrmann (64.) und Pjotr Andrzejewski (75.) brachten keine wesentlichen Veränderungen. Für die Spielentscheidung sorgte schließlich erneut Mirko Beier (88.) mit einem platzierten und unhaltbaren Schuss ins lange Eck. Dabei blieb es trotz drei Minuten Nachspielzeit. Damit wiederholten die Lommatzscher ihren 2:1-Sieg aus der vergangen Saison, den sie sich mit ihrer variablen Spielweise durchaus verdienten. Die Nieskyer Sturmspitzen Jan Beier und auch Torjäger Christian Heinrich blieben in diesem Spiel chancenlos.

14. Spieltag   Zuschauer: 1 105 - 138 pro Spiel  
      Tore: 28 - 3,5 pro Spiel  
29.11.03 SV Wesenitztal - SG Weixdorf 7 : 1 ( 3 : 0 ) 180
29.11.03 Einheit Kamenz  - Budissa Bautzen II  4 : 0 ( 0 : 0 ) 150
29.11.03 Holtendorfer SV  - SV Pirna-Süd 0 : 2 ( 0 : 1 ) 45
29.11.03 Königswarthaer SV  - Bischofswerdaer FV 08 0 : 1 ( 0 : 0 ) 265
29.11.03 Lommatzscher SV  - SV Neueibau 2 : 1 ( 0 : 1 ) 54
29.11.03 Meißner SV 08  - Eintracht Niesky 2 : 1 ( 0 : 0 ) 80
29.11.03 SV Bannewitz  - FV Gröditz 1911 3 : 0 ( 3 : 0 ) 180
29.11.03 Blau-Weiß Freital  - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 3 ( 0 : 2 ) 151
      Zuschauer gesamt: 18 405 - 164 pro Spiel  
      Tore gesamt: 375 - 3,35 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              14   12    1    1  +  27    42-15       37
 2.( 2) SV Pirna-Süd              14   10    3    1  +  18    30-12       33
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08     14   10    2    2  +  29    42-13       32
 4.( 4) Einheit Kamenz            14    9    2    3  + 19    30-11       29
 5.( 6) SV Wesenitztal            14    8    2    4  +   5    33-28       26
 6.( 5) Königswarthaer SV         14    7    2    5  +   6    23-17       23
 7.( 7) Lommatzscher SV           14    7    2    5  -   4    24-28       23
 8.( 9) SSV Neustadt/Hohwald      14    5    2    7  +   1    27-26       17
 9.( 8) Eintracht Niesky          14    4    3    7  -   8    21-29       15
10.(13) Meißner SV 08             14    4    3    7  -  12    17-29       15
11.(10) Budissa Bautzen II        14    4    2    8  -   5    21-26       14
12.(11) SG Weixdorf               14    3    5    6  -   7    13-20       14
13.(12) SV Neueibau               14    3    4    7  -  16    16-32       13
14.(14) FV Gröditz 1911           14    3    1   10  -  20    10-30       10
15.(15) Holtendorfer SV           14    2    3    9  -  18    15-33        9
16.(16) Blau-Weiß Freital         14    2    1   11  -  15    11-26        7
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 1.12.03: Gröditz entgeht Debakel
FV-Elf findet erst in der zweiten Halbzeit zum Spiel
Die Gastgeber begannen äußerst stürmisch, und nach sechs Minuten Spielzeit war das Konzept der Gröditzer, mit einer defensiven Grundhaltung dem Treiben des Tabellenführers Einhalt zu bieten, eigentlich im Eimer. Nach einer Ecke köpfte der Libero unbedrängt das Leder ins FV-Gehäuse. Danach steigerten sich die Bannewitzer in eine Spiellaune, die für die Gäste ein Debakel fürchten ließen. Da bewährte sich M. Dietrich im FV-Tor als zuverlässiger Rückhalt. Erst nach etwa 20 Minuten kamen die Gröditzer besser ins Spiel und auch zu Chancen, als der Schuss von Berndt im letzten Moment abgeblockt werden konnte. Aber die Gastgeber blieben tonangebend und kamen zum 2:0, als ein 15-Meter-Schuss unhaltbar im rechten unteren Eck einschlug (31.). In der 40. Minute hatte Schiffner freie Schussbahn, als ein Gegenspieler weggerutscht war, aber er schoss ohne die erforderliche Konzentration zwei Meter übers Tor. In der Nachspielzeit fiel ein Bannewitzer über das ausgestreckte Bein von Steuer, der klar den Ball gespielt hatte. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, der zum entscheidenden 3:0 führte.
Nach der Pause agierte der Tabellenführer zurückhaltender, das Spiel wurde verteilter, mit allerdings besseren Chancen für die Bannewitzer, denen aber es an der erforderlichen Genauigkeit fehlte. Die Schlussviertelstunde war die beste Zeit der Gäste, erst wurde ein an sich reguläres Tor von Hirschnitz nach einem Zusammenprall von Schiffner mit dem gegnerischen Torwart nicht anerkannt, dann verfehlte Ropos nur knapp das Ziel (85.).
Sächsische Zeitung, 1.12.03: Böse 1:7-Auswärtsschlappe
SG Weixdorf kommt in Wesenitztal unter die Räder
Am vorletzten Spieltag der Hinrunde erlitt die SG Weixdorf beim SV Wesenitztal mit 1:7 eine der höchsten Niederlagen in einem Pflichtspiel. Mit dieser Schlappe haben die Weixdorfer auch ihr bis dahin fast ausgeglichenes Torverhältnis beschädigt. Da zum Glück außer Meißen alle anderen Mannschaften in der Abstiegszone ebenfalls verloren haben, fiel Weixdorf nur um einen Platz in der Tabelle auf Rang 12 zurück.
Schon zur Pause lag Weixdorf deutlich mit 0:3 zurück. Wesenitztal nutzte an diesem trüben Novembertag die sich bietenden Chancen konsequent. Nach dem Seitenwechsel sollte es für die Gäste noch schlimmer kommen. Bis zur 71. Minute kassierten die Weixdorfer weitere vier Tore. Der Wesenitztaler Spielertrainer Rico Clemens war mit drei Treffern erfolgreichster Torschütze seiner Elf.
Erst beim Stande von 0:7 gelang Rene Siegert der Ehrentreffer für die Weixdorfer. Trainer Uwe Pordzik sah die Hauptursache für die hohe Niederlage in der mangelhaften Zweikampfbereitschaft seiner Mannschaft. Torwart Victor Janakiew trifft keine Schuld an dem Debakel. Der Weixdorfer Keeper machte noch einige Chancen der Wesenitztaler zunichte und verhinderte damit sogar eine mögliche zweistellige Niederlage.

13. Spieltag   Zuschauer: 946 - 118 pro Spiel  
      Tore: 21 - 2,63 pro Spiel  
22.11.03 Budissa Bautzen II  - Holtendorfer SV  2 : 2 ( 0 : 0 ) 41
23.11.03 SG Weixdorf - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 1 ( 0 : 1 ) 160
22.11.03 FV Gröditz 1911 - SV Wesenitztal 0 : 1 ( 0 : 0 ) 180
22.11.03 Eintracht Niesky - SV Bannewitz  0 : 3 ( 0 : 2 ) 152
22.11.03 SV Neueibau - Meißner SV 08  1 : 2 ( 0 : 1 ) 26
22.11.03 Bischofswerdaer FV 08 - Lommatzscher SV  5 : 0 ( 3 : 0 ) 107
23.11.03 SV Pirna-Süd - Königswarthaer SV  2 : 0 ( 0 : 0 ) 160
22.11.03 Blau-Weiß Freital  - Einheit Kamenz  0 : 1 ( 0 : 0 ) 120
      Zuschauer gesamt: 17 300 - 166 pro Spiel  
      Tore gesamt: 347 - 3,34 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              13   11    1    1  +  24    39-15       34
 2.( 2) SV Pirna-Süd              13    9    3    1  +  16    28-12       30
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08     13    9    2    2  +  28    41-13       29
 4.( 4) Einheit Kamenz            13    8    2    3  +  15    26-11       26
 5.( 5) Königswarthaer SV         13    7    2    4  +   7    23-16       23
 6.( 7) SV Wesenitztal            13    7    2    4  -   1    26-27       23
 7.( 6) Lommatzscher SV           13    6    2    5  -   5    22-27       20
 8.( 8) Eintracht Niesky          13    4    3    6  -   7    20-27       15
 9.( 9) SSV Neustadt/Hohwald      13    4    2    7  -   1    24-25       14
10.(10) Budissa Bautzen II        13    4    2    7  -   1    21-22       14
11.(11) SG Weixdorf               13    3    5    5  -   1    12-13       14
12.(12) SV Neueibau               13    3    4    6  -  15    15-30       13
13.(14) Meißner SV 08             13    3    3    7  -  13    15-28       12
14.(13) FV Gröditz 1911           13    3    1    9  -  17    10-27       10
15.(15) Holtendorfer SV           13    2    3    8  -  16    15-31        9
16.(16) Blau-Weiß Freital         13    2    1   10  -  13    10-23        7
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 24.11.03: Glanzloser Sieg
SV Pirna-Süd – Königswarthaer SV 2:0 (0:0) / Pausenpredigt zeigt Wirkung
Zum Spitzenspiel empfing der Tabellenzweite den Tabellenfünften. Die Gäste, überraschend stark in dieser Saison, wollten ihre gute Form auch auswärts unter Beweis stellen. Und sie erwiesen sich als kompaktes Team, so dass Pirnaer Chancen Mangelware blieben. In der 14. Minute markierte Schade die erste Pirnaer Chance. Nach 28 Minuten konnte sich der Süd-Schlussmann auszeichnen, als ein Königswarthaer Spieler allein vor dem Kasten auftauchte. Spielerisch lief auf beiden Seiten allerdings wenig zustande. Eher glänzten beide Teams mit zahlreichen Fouls. Bis zur Pause konnte Süd drei Großchancen verbuchen: Hanke verzieht nach einem Solo (34.), ein Freistoß von Horn streift am langen Eck vorbei und Bellmanns Kopfball in der Schlussminute der ersten Halbzeit landet nicht im Kasten. Die lautstarke Pausenpredigt von Trainer Straßburger sollte Wirkung zeigen. In der 49. Minute wurde Erler im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bellmann sicher zum 1:0. Süd spielte jetzt zielstrebiger und wurde in der 65. Minute mit dem 2:0 belohnt. Nach einem Kopfball an die Querlatte verwandelte Hanke per Nachschuss zur Spielentscheidung. In der Folgezeit verflachte das Spiel zusehends. Es gab wenig Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nur je eine Großchance zum Schluss der Partie belegen dies. Die Pirnaer können mit dem Resultat zufrieden sein, nicht aber mit der spielerischen Leistung.
Sächsische Zeitung, 24.11.03: Neueibau rutscht ab
Oberländer gehen nach der erneuten Heimniederlage schweren Zeiten entgegen
Die Neueibauer Kicker haben erneut ein Heimspiel gegen einen „Mitabstiegsaspiranten“ verloren. Das ist bitter. Aber es zählen nun mal die erzielten Treffer, und die gehören seit einiger Zeit in Neueibau zur Mangelware. Die Platzherren ließen zwar einen gewissen Siegeswillen erkennen, aber die fußballerische Qualität war einmal mehr nicht bezirksligatauglich. Dieses Spiel war Abstiegskampf pur. Speziell in der zweiten Halbzeit, als die Schiedsrichterin Ina Michel aus Stolpen gelbe Karten an Ryszard (65.) und Ireneusz Slomiak (79.) sowie an Jens May (75.) und Krzysztof Palczewski (88.) verteilen musste. In der 79. Spielminute schickte sie den Neueibauer Ryszard Slomiak wegen Nachtretens vorzeitig zum Duschen. Fußball wurde dennoch gespielt, wenn auch nicht besonders guter. Das Spiel begann im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Schreckschuss für den Gastgeber. Nico Förster (6.) ließ Torhüter Michael Hutter sprichwörtlich „alt“ aussehen und erzielte aus spitzem Winkel die Gästeführung. Doch der Torwart steigerte sich und entschärfte Chancen von Nico Förster (12. und 16.), Piotr Palczewski (35.), Jens May (40. und 53.) und Toni Schuster (83.). Aber auch der Gastgeber besaß Möglichkeiten zu Treffern. Ireneusz Slomiak traf nur den rechten Pfosten (16.), scheiterte mit einem Schlenzer (41.) am Torhüter Detlef Heinrich und vergab in der Schlussminute den möglichen Ausgleich. Tom Offermanns konnte seine beiden guten Möglichkeiten (19. und 26.) ebenso nicht nutzen wie Mariusz Achcinski (45.), der den linken Torpfosten traf und nach 59 Spielminuten am Torhüter scheiterte. Es wurde in vielen Situationen zu umständlich agiert und vor allem zu ungenau geschossen. Als Petr Topinka in der 64. Minute einmal genau zielte, konnte der Ball nur noch aus dem Tornetz geholt werden. Aber die Freude über den Ausgleichstreffer zum 1:1 währte ganze zwei Minuten, dann bestrafte Torjäger Nico Förster eine nicht resolut geführte Abwehraktion mit dem 1:2. In der Folgezeit stellten sich die Gäste „hinten rein“ und verteidigten mit Glück und Geschick den Vorsprung. Ladislav Sorm vergab in der Nachspielzeit das mögliche und letztlich auch verdiente Unentschieden. Die Domstädter feierten den Sieg nach dem Schlusspfiff gebührend, während der SV Neueibau schweren Zeiten entgegen geht. 
Sächsische Zeitung, 24.11.03: Drei Zähler fürs Konto
FV Gröditz 1911 – SV Wesenitztal 0:1 (0:0)
Laut Gröditzer Programm sollten nach dem Auswärtssieg in Neustadt/Hohwald die Punkte natürlich vor Ort bleiben. So versuchte auch die Heimmannschaft, mit viel Elan zum Torerfolg zu kommen. Außer zwei Eckbällen in der ersten Halbzeit bestand aber keine Gefahr für den Wesenitztaler Kasten. Torgelegenheiten auf beiden Seiten waren Mangelware. Das gesamte Spielgeschehen fand nur im Mittelfeld statt und hier traten erhebliche Mängel in der Ballannahme, in der Schnelligkeit und beim Torschuss auf. So ging es torlos in die Pause. Eine Viertelstunde nach der Halbzeit verhängte der Schiedsrichter nach einem Foul am schnellen Daniel Krause 25 Meter vor dem Tor einen Freistoß für Wesenitztal. Diesen trat Frank Rudolph mit enormer Schärfe. Der Gröditzer Torwart konnte den Ball nicht festhalten. Tino Symank war zur Stelle und schoss den Ball zum 0:1 unter die Latte (59. Minute). Gröditz wechselte nun drei neue Spieler ein und warf alles nach vorn. So ergaben sich für die Gäste drei klare Torchancen, die aber leichtfertig von Hamousz, Schindler und Clemens vergeben wurden. Fazit: Trotz schwachen Spiels wurden drei Punkte geholt. So gesehen kann man sehr zufrieden sein mit den bisher geholten 23 Pluspunkten, obwohl der Elan der ersten Punktspiele momentan kaum vorhanden ist.

12. Spieltag   Zuschauer: 1 180 - 148 pro Spiel  
      Tore: 20 - 2,5 pro Spiel  
15.11.03 SV Wesenitztal - Eintracht Niesky 1 : 1 ( 0 : 1 ) 220
16.11.03 SG Weixdorf - Blau-Weiß Freital  1 : 0 ( 1 : 0 ) 170
15.11.03 Holtendorfer SV  - Einheit Kamenz  0 : 2 ( 0 : 1 ) 80
15.11.03 Königswarthaer SV  - Budissa Bautzen II  1 : 1 ( 0 : 0 ) 265
15.11.03 Lommatzscher SV  - SV Pirna-Süd 1 : 1 ( 0 : 1 ) 122
15.11.03 Meißner SV 08  - Bischofswerdaer FV 08 0 : 3 ( 0 : 1 ) 92
15.11.03 SV Bannewitz  - SV Neueibau 4 : 0 ( 1 : 0 ) 125
15.11.03 SSV Neustadt/Hohwald - FV Gröditz 1911 1 : 3 ( 0 : 0 ) 106
      Zuschauer gesamt: 16 354 - 170 pro Spiel  
      Tore gesamt: 326 - 3,4 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              12   10    1    1  +  21    36-15       31
 2.( 2) SV Pirna-Süd              12    8    3    1  +  14    26-12       27
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08     12    8    2    2  +  23    36-13       26
 4.( 5) Einheit Kamenz            12    7    2    3  +  14    25-11       23
 5.( 4) Königswarthaer SV         12    7    2    3  +   9    23-14       23
 6.( 6) Lommatzscher SV           12    6    2    4      0    22-22       20
 7.( 7) SV Wesenitztal            12    6    2    4  -   2    25-27       20
 8.( 8) Eintracht Niesky          12    4    3    5  -   4    20-24       15
 9.( 9) SSV Neustadt/Hohwald      12    4    1    7  -   1    23-24       13
10.(11) Budissa Bautzen II        12    4    1    7  -   1    19-20       13
11.(12) SG Weixdorf               12    3    4    5  -   1    11-12       13
12.(10) SV Neueibau               12    3    4    5  -  14    14-28       13
13.(16) FV Gröditz 1911           12    3    1    8  -  16    10-26       10
14.(13) Meißner SV 08             12    2    3    7  -  14    13-27        9
15.(14) Holtendorfer SV           12    2    2    8  -  16    13-29        8
16.(15) Blau-Weiß Freital         12    2    1    9  -  12    10-22        7
11. Spieltag   Zuschauer: 1 249 - 156 pro Spiel  
      Tore: 27 - 3,38 pro Spiel  
08.11.03 Budissa Bautzen II  - Lommatzscher SV  1 : 2 ( 1 : 0 ) 120
08.11.03 Einheit Kamenz  - Königswarthaer SV  3 : 1 ( 1 : 1 ) 310
08.11.03 FV Gröditz 1911 - SG Weixdorf 0 : 1 ( 0 : 1 ) 130
08.11.03 Eintracht Niesky - SSV Neustadt/Hohwald 3 : 2 ( 2 : 1 ) 112
08.11.03 SV Neueibau - SV Wesenitztal 1 : 3 ( 1 : 2 ) 50
08.11.03 Bischofswerdaer FV 08 - SV Bannewitz  2 : 0 ( 1 : 0 ) 157
09.11.03 SV Pirna-Süd - Meißner SV 08  2 : 2 ( 2 : 2 ) 250
09.11.03 Blau-Weiß Freital  - Holtendorfer SV 3 : 1 ( 1 : 0 ) 120
      Zuschauer gesamt: 15 174 - 172 pro Spiel  
      Tore gesamt: 306 - 3,48 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              11    9    1    1  +  17    32-15       28
 2.( 2) SV Pirna-Süd              11    8    2    1  +  14    25-11       26
 3.( 4) Bischofswerdaer FV 08     11    7    2    2  +  20    33-13       23
 4.( 3) Königswarthaer SV         11    7    1    3  +   9    22-13       22
 5.( 5) Einheit Kamenz            11    6    2    3  +  12    23-11       20
 6.( 6) Lommatzscher SV           11    6    1    4      0    21-21       19
 7.( 7) SV Wesenitztal            11    6    1    4  -   2    24-26       19
 8.(11) Eintracht Niesky          11    4    2    5  -   4    19-23       14
 9.( 8) SSV Neustadt/Hohwald      11    4    1    6  +   1    22-21       13
10.( 9) SV Neueibau              11    3    4    4  -  10    14-24       13
11.(10) Budissa Bautzen II        11    4    0    7  -   1    18-19       12
12.(14) SG Weixdorf               11    2    4    5  -   2    10-12       10
13.(12) Meißner SV 08             11    2    3    6  -  11    13-24        9
14.(13) Holtendorfer SV           11    2    2    7  -  14    13-27        8
15.(16) Blau-Weiß Freital         11    2    1    8  -  11    10-21        7
16.(15) FV Gröditz 1911           11    2    1    8  -  18     7-25        7
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 10.11.03: Erste Saisonniederlage für Bannewitz
Verdienter Erfolg der Gastgeber / Nur zweite Halbzeit gleichwertig
Bischofswerdaer FV 08 – SV Bannewitz 2:0 (1:0). 
Am 11. Spieltag hat es nun auch die bisher ungeschlagenen Bannewitzer erwischt. Der Landesliga-Absteiger aus Bischofswerda gewann das Spitzenspiel verdient mit 2:0. Der Gastgeber musste diese Partie gewinnen, um an der Spitze dran zu bleiben und dementsprechend forsch ging der BFV auch zu Werke. Die Bannewitzer waren sichtlich beeindruckt von der engagierten Gangart der Schiebocker. Mit enormen Laufaufwand, den man bei den Gästen völlig vermisste, schnürte der Gastgeber die Bannewitzer in deren Hälfte förmlich ein. Bannewitz schlug die Bälle nur unkontrolliert nach vorn, Stürmer Michael Seifert bekam in der ersten Halbzeit kaum ein verwertbares Zuspiel. Die Gäste fanden in den ersten 45 Minute nie ins Spiel, waren fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. In dieser Phase bewahrten Libero Thomas Benedix mit seiner Kopfballstärke und der mehrmals in letzter Sekunde klärende Kai Ziegner ihre Mannschaft vor einem schnellen Rückstand. Die einzige Chance für Bannewitz hatte Tino Wecker mit einem Freistoß in der 37. Minute.
Völlig verdient fiel dann in der 41. Minute das Führungstor für den Gastgeber. Im Nachschuss erzielte der junge Gedert die Führung für den BFV. Nach einer sichtlich harschen Pausenpredigt von Trainer Müller spielten die Bannewitzer im zweiten Spielabschnitt engagierter und erzielten jetzt zumindest teilweise Gleichwertigkeit. Die beste Phase hatten die Gäste zwischen der 60. und 70. Minute mit guten Chancen für Lars Kellert und den aufgerückten Kai Ziegner.
Durch die nun offensiveren Gäste ergaben sich für Bischofswerda klare Kontermöglichkeiten, die allerdings kläglich vergeben oder vom guten Bannewitzer Torhüter Uwe Rosenkranz vereitelt wurden. In der 83. Minute setzte sich der Tscheche Kalenda im Bannewitzer Strafraum energisch durch und erzielte das vorentscheidende 2:0 für den Gastgeber. In der hektischen Schlussphase verlor der wenig überzeugende Schiedsrichter völlig die Übersicht und stellte erst Lars Kellert mit Gelb-Rot und anschließend den Schiebocker Steffen Hoßmang mit Rot vom Platz.
Der Bischofswerdaer Trainer Fred Wonneberger lobte seine Mannschaft für ihr Spiel. „Meine Spieler wussten um die Situation, dementsprechend war auch ihr Engagement. Ich denke der Sieg geht völlig in Ordnung. Bei einer besseren Chancenausnutzung hätten wir uns die hektische Schlussphase ersparen können. Bannewitz überzeugte nur 20 Minuten und das ist in solch einem Spiel zu wenig.“
Sächsische Zeitung, 10.11.03: Freital erlöst sich selber
Mit dem zweiten Sieg der Saison verlässt Blau-Weiß das Tabellenende
Blau-Weiß Stahl Freital beginnt sich selber vom Tabellenende zu befreien. Gegen den Holtendorfer SV wurde der zweite Saisonsieg gefeiert. Mit 3:1 (1:0) fiel dieser deutlich aus. Die Freitaler sind damit auf Platz 15 vorgerückt und haben nur noch zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.
Endlich gelang es den Freitalern einmal, ein überlegen geführtes Spiel in Tore und Punkte umzusetzen. Die drei Tore gegen den Tabellennachbarn waren dabei fast genauso viele, wie die Hälfte aller geschossenen Tore in zehn Spielen vorher. Die Umstellung des Spielsystems auf eine offensivere Variante mit drei Stürmern zeigte schon in den ersten Minuten Wirkung. Vor allem mit den langen Dribblings von Marco Kolbe kam die insgesamt sehr unsicher wirkende Gästeabwehr über die gesamten 90 Minuten nicht klar.
Schon nach elf Minuten wusste sich ein Holtendorfer Abwehrspieler im Strafraum nicht anders als durch ein Foulspiel zu helfen. Den Strafstoß verwandelte Sven Müller sicher zur zeitigen Führung. Bis zur Halbzeit versuchten die Platzherren eine Vorentscheidung herbeizuführen. In dieser Phase fehlte aber immer wieder die Präzision beim letzten Abspiel oder aber beim sicheren Gästetorwart war Endstation. Die wenigen Angriffsversuche der Gäste machte eine sicher stehende Freitaler Abwehr zunichte.
Nach der Pause stellten die Gäste um und beorderten ihren Libero ins Angriffszentrum. Die kurzzeitige Verunsicherung in der Freitaler Hintermannschaft nutzten die Gäste schon zwei Minuten nach der Pause zum Ausgleich. Eine Eingabe von der Grundlinie konnte Püschmann im Freitaler Kasten nur kurz abwehren und am langen Pfosten brauchte der Holtendorfer Stürmer nur noch den Kopf hinhalten. Anders als in den letzten Spielen brachte dieser Gegentreffer aber keinen Bruch in das Spiel der Stahl-Elf. Nach 61 Minuten verwandelte Kolbe einen Eckball von Müller mit herrlichem Kopfstoß zur erneuten Führung. Die Gäste versuchten nun alles auf eine Karte zu setzen, ohne dabei aber ernsthaft für Torgefahr zu sorgen. Im Gegenteil – die schnellen Freitaler Angriffszüge sorgten immer wieder für Torgefahr. Wieder war es in der 75. Minute Kolbe, der mit einem energischen Dribbling in den Gästestrafraum eindrang und nur durch ein Foul zu bremsen war. Auch diesen Strafstoß verwandelte Müller sicher. In den letzten Minuten musste Püschmann noch zweimal klären, ehe der völlig verdiente Erfolg feststand. Freital ist damit Fünfzehnter der Tabelle und es fehlen nur noch zwei Punkte zu einem Nichtabstiegsplatz.
Sächsische Zeitung, 10.11.03: Gröditz setzt fünfjährige Minus-Serie fort
FV 1911 unterliegt Angstgegner Weixdorf mit 0:1
Gegen den Angstgegner aus Weixdorf blieben sich die Gastgeber treu, denn mit einer verdienten Niederlage setzten sie die Serie ohne Sieg fort, denn der letzte Erfolg gegen Weixdorf liegt nun schon fünf Jahre zurück. Die Begegnung selbst hatte höchstens Kreisklassenniveau. Was die Akteure auf dem Rasen boten (und dazu gehörten auch die Unparteiischen), konnte nur Kopfschütteln hervorrufen.
Das Spiel begann für die Gröditzer völlig unprogrammgemäß. Denn nach drei Minuten Spielzeit starteten die Gäste einen zügigen Angriff über die rechte Seite. Die Eingabe jagte Petzold mit Direktschuss aus 14 Metern ins Gröditzer Netz. Nun waren die Gastgeber gefordert, aber die Spielweise war uneffektiv, denn zahlreiche Stockfehler bei der Ballannahme unterbrachen fast jeden Spielfluss. Wenn die FV-Spieler mal in Strafraumnähe kamen, dann wurde so ziemlich jeder Zweikampf verloren. So blieb eine einzige klare Chance erwähnenswert, als Dubiel nach dem ersten Eckball zum Kopfball kam, aber übers Tor traf (13.). Da auch die mit aufwendiger Laufarbeit operierenden Gäste harmlos blieben, war der weitere Verlauf der ersten Halbzeit sehr langweilig.
Wer auf eine Steigerung in der zweiten Halbzeit hoffte, sah sich schwer getäuscht. Denn das Niveau wurde noch schlechter. Die Gäste produzierten sich in Mätzchen und sehr offensichtlicher Zeitschinderei, die nicht unterbunden wurden. Erst in der Schlussphase gab es einige Situationen, die zu Toren hätten führen können. Nach Freistossflanke kam Grafe zum Kopfball, den der Gästetorwart mit den Fingerspitzen halten konnte (89.). Im Gegenzug marschierte der Weixdorfer Hägner allein aufs FV-Tor, vergab kläglichst, und in der Schlusssekunde rettete die Latte für die Weixdorfer, aber ein Remis hätte den Gröditzern auch kaum geholfen.
Sächsische Zeitung, 10.11.03: Probleme in allen Mannschaftsteilen
Trotz einer 1:0-Führung verlassen die Neueibauer als Verlierer den Platz
Der Sportverein steckt offensichtlich in einer Krise und konnte auch gegen den Aufsteiger nicht punkten. Es läuft einfach nichts zusammen. Der Angriff ist ohne Durchschlagskraft, dem Mittelfeld fehlen die Ideen, und die Abwehr hat Probleme.
In der ersten Halbzeit war trotz des Rückstandes das Feuer noch am Lodern. Petr Topinka zerrte an den Ketten und versuchte es aus der Distanz (5.), freistehend(17.) und probierte es mit dem Kopf (20.). Außerdem bewahrte der Gästetorwart seine Elf vor dem 0:1, als Ireneusz Slomiak (12.) aus der Drehung abgezogen hatte. Zehn Minuten später fiel der Neueibauer Führungstreffer. Nach einem Foul an Ryszard Szydlo im Strafraum verwandelte Jens Marschner sicher. Aber dieser Treffer brachte keine Ordnung ins Spiel. Fast im Gegenzug kamen die Gäste durch einen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich. Zwei Minuten später gelang dem Tabellensiebenten der 2:1-Führungstreffer. Daniel Krause hatte von rechts geflankt und Dobroslav Hamouz den Ball direkt ins linke obere Eck gezirkelt. Ein klasse Treffer! Noch einmal wurde der Gästetorwart zu einer Glanztat gezwungen, aber der Ausgleichstreffer glückte nicht mehr (35.).
Im zweiten Spielabschnitt verflachte das Spiel zusehends. Der harmlose Gastgeber war zwar optisch überlegen, Entscheidendes passierte aber vor dem Neueibauer Tor. Einen Einwurf wehrte der Torhüter genau vor die Füße von Dobroslav Hamouz ab, der wenig Mühe hatte, auf 3:1 (63.) zu erhöhen. Hätte der eingewechselte Steffen Hähnel (70.) die Übersicht behalten, wäre das Debakel perfekt gewesen. Der letzte Höhepunkt war ein direkter Freistoß (82.), den der Keeper fast noch ins eigene Tor abgefälscht hätte. In den nächsten Tagen muss einiges passieren, wenn die Neueibauer am kommenden Wochenende beim Spitzenreiter in Bannewitz nicht unter die Räder kommen wollen.
Sächsische Zeitung, 10.11.03: Rückschlag für Königswartha
1:3 (1:1)-Niederlage für die Jank-Elf bei Einheit Kamenz / Gelb-rot für Andreas Noack
Der KSV erlebte in Kamenz eine recht unsanfte Landung auf dem Boden der Realität, denn dies war nach einer Serie von guten Spielen das wohl schwächste Spiel dieser Serie, welches die Nordlichter in diesen Spieljahr abgaben. Wenn es auch einige unglückliche Begleitumstände gab, diese Niederlage kann man nicht schön reden. Denn an diesem Tag war man eindeutig unterlegen.
Bereits in der neunten Minute lag man 0:1 zurück. Sven Brühl hatte nach einen Eckball – als die KSV-Abwehr nur halbherzig zur Sache ging – die Führung für die Lessingstädter erzielt. Im Gegenzug wurde Enrico Angermann im Strafraum umgerissen, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Die Platzherren erspielten sich ein deutliches Übergewicht und hatten in Sascha Schönfeld ihren überragenden Akteur, bis zur Pause gelang aber auch ihm kein Tor.
Kurz vor der Pause dann die einzige KSV-Chance, und die führte nach einer Ecke durch einen wuchtigen Kopfball von Thomas Herold zum überraschenden Ausgleich. Die aggressive Spielweise der Gastgeber forderte beim KSV mit Enrico Angermann und Carsten Schneider zwei Verletzte, was doch den Spielfluss der Gäste negativ beeinflusste. In der 52. Minute kamen die Einheimischen durch ein unglückliches Eigentor zur 2:1. Als in der 65. Minute der bereits verwarnte Andreas Noack im Mittelfeld wieder einmal zu hart zulangte, musste er mit gelb-rot vom Feld (bereits sein zweiter Feldverweis in dieser Saison !). Als Schönfeld zwei Minuten später mit einer feinen Einzelleistung das 3:1 erzielt, musste man um die Gäste fürchten. Allerdings bewiesen sie in dieser Phase des Spieles Moral und erzielten trotz der Unterzahl sogar Feldüberlegenheit. An eine Wende war allerdings nicht mehr zu denken.

10. Spieltag   Zuschauer: 1 617 - 202 pro Spiel  
      Tore: 30 - 3,75 pro Spiel  
02.11.03 SV Wesenitztal - Bischofswerdaer FV 08 3 : 2 ( 3 : 1 ) 350
02.11.03 SG Weixdorf - Eintracht Niesky 0 : 1 ( 0 : 0 ) 160
02.11.03 FV Gröditz 1911 - Blau-Weiß Freital 2 : 0 ( 0 : 0 ) 180
31.10.03 Königswarthaer SV  - Holtendorfer SV  5 : 0 ( 2 : 0 ) 265
02.11.03 Lommatzscher SV  - Einheit Kamenz  1 : 2 ( 1 : 2 ) 120
02.11.03 Meißner SV 08  - Budissa Bautzen II  3 : 2 ( 0 : 2 ) 70
02.11.03 SV Bannewitz  - SV Pirna-Süd 3 : 2 ( 2 : 0 ) 350
02.11.03 SSV Neustadt/Hohwald - SV Neueibau 3 : 1 ( 1 : 0 ) 122
      Zuschauer gesamt: 13 925 - 174 pro Spiel  
      Tore gesamt: 279 - 3,49 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz              10    9    1    0  +  19    32-13       28
 2.( 2) SV Pirna-Süd              10    8    1    1  +  14    23-9        25
 3.( 4) Königswarthaer SV         10    7    1    2  +  11    21-10       22
 4.( 3) Bischofswerdaer FV 08     10    6    2    2  +  18    31-13       20
 5.( 6) Einheit Kamenz            10    5    2    3  +  10    20-10       17
 6.( 5) Lommatzscher SV           10    5    1    4  -   1    19-20       16
 7.( 7) SV Wesenitztal            10    5    1    4  -   4    21-25       16
 8.(10) SSV Neustadt/Hohwald      10    4    1    5  +   2    20-18       13
 9.( 8) SV Neueibau               10    3    4    3  -   8    13-21       13
10.( 9) Budissa Bautzen II        10    4    0    6      0    17-17       12
11.(11) Eintracht Niesky          10    3    2    5  -   5    16-21       11
12.(14) Meißner SV 08             10    2    2    6  -  11    11-22        8
13.(12) Holtendorfer SV           10    2    2    6  -  12    12-24        8
14.(13) SG Weixdorf               10    1    4    5  -   3     9-12        7
15.(16) FV Gröditz 1911           10    2    1    7  -  17     7-24        7
16.(15) Blau-Weiß Freital         10    1    1    8  -  13     7-20        4
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 3.11.03: Gangloff-Tor bedeutet Sieg
Eintracht Niesky gewinnt nach schwachem Spiel mit 1:0 (0:0) in Weixdorf
Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel. Der Sieger der Partie konnte sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen, der Verlierer dagegen steckt wieder ganz tief drinnen.Für die Wichtigkeit des Spieles begannen beide Mannschaften sehr verhalten. Die erste Chance verzeichneten die Eintracht-Männer: Heiko Marx lief allein auf den Torwart der Gastgeber zu, vergab aber überhastet (13.). Glück hatte Niesky wenig später, als die Weixdorfer nach einer Flanke im Fünf-Meter-Raum zu einem Kopfballversuch kamen (19.).
Letzte nennenswerte Szene vor der Pause war ein 20 Meter Hinterhalts-Schuss im Anschluss an eine Ecke, den Daniel Höher parieren konnte. Eintracht-Trainer Christian Nitschke zum Spiel seine Mannschaft in der ersten Halbzeit: „Wir waren in unseren Aktionen nicht bissig genug, teilweise sogar ängstlich und das Spiel ohne Ball funktionierte nicht richtig.“
Die Kabinenansprache muss wohl angekommen sein. Niesky kam besser ins Spiel, hatte den Gegner im Griff. Trotzdem spielte sich das Geschehen zunächst nur zwischen den Strafräumen ab, Niesky blieb trotz der Feldüberlegenheit harmlos. Die Weixdorfer dagegen waren bei einem 16 Meter-Schuss an den Außenpfosten dem Führungstreffer sehr nahe (65.). Im Gegenzug kam Niesky zu einer Überzahlsituation, bei der aber der Abschluss nicht schnell genug gefunden wurde.
Anders ein wenig später: Guido Gangloff schloss einen Konter technisch gekonnt mit dem rechten Außenrist an den Innenpfosten des Weixdorfer Tores zum viel umjubelten Nieskyer Führungstreffer ab. Weixdorf musste jetzt etwas mehr riskieren. Niesky kam zu Konterchancen. Eine davon musste eigentlich zur spielentscheidenden 2:0-Führung genutzt werden, bei der größten Kontermöglichkeit spielte aber Jan Beier zu ungenau auf den schnellen Christian Heinrich, so dass der Torwart klären konnte. In der Schlussphase stand die Nieskyer Abwehr insgesamt recht gut, bis auf eine Groß-Chance der Gastgeber, die der Niesker Keeper Daniel Höher zunächst mit Fußabwehr und dann im Nachfassen klären konnte. Weitere Chancen erspielten sich die an diesem Tag schwachen Weixdorfer nicht, so dass die höchstens durchschnittliche Leistung der Eintracht zum Gewinn der drei wichtigen Punkte ausreichte. Die Eintracht-Kicker blieben damit bereits im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage.
Sächsische Zeitung, 3.11.03: Bannewitz setzt sich ab
Doppelschlag vor Halbzeit spielentscheidend / 30 Minuten mit zehn Mann
Der SV Bannewitz hat durch einen 3:2 (2:0)-Sieg gegen Pirna-Süd die alleinige Tabellenführung in der Bezirksliga übernommen.
Das mit Spannung erwartete Duell der bisher ungeschlagenen Mannschaften der Bezirksliga gewann der SV Bannewitz am Ende hochverdient. Beide Teams begannen sehr verhalten und mit viel Respekt vor dem Gegner das Spiel. Die ersten Chancen verzeichnete der Gastgeber in der 3. Minute durch Michael Seifert nach Eingabe von Michael Krulis und in der 7. Minute nach einem Freistoß von Tino Wecker. Danach wurde auch Pirna-Süd offensiver und kam zu ersten Tormöglichkeiten.
Das Bannewitzer Angriffsspiel wurde immer wieder angekurbelt vom überragenden Frank Seifert und von einem gut aufgelegten Lars Kellert. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit schnürten die Bannewitzer die Gäste förmlich in deren Strafraum ein und der Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit. In der 43. Minute legte sich Spezialist Tino Wecker den Ball zum Freistoß bereit und zirkelte ihn an den Innenpfosten; den Abpraller konnte der am schnellsten reagierende Bannewitzer Libero Thomas Benedix zum Führungstreffer nutzen. Bereits zwei Minuten später kam Bannewitz nach einer tollen Einzelaktion von Frank Seifert nach Zuspiel von Lars Richter zum 2:0.
Die zweite Hälfte begann Pirna offensiver und Bannewitz lauerte auf seine Kontermöglichkeiten. In der 58. Minute ließ sich der Bannewitzer Lars Richter zu einem Revanchefoul hinreißen und sah berechtigt die rote Karte von Schiedsrichter Wockatz. Jetzt spielte Pirna absolut offensiv. Bannewitz hatte aber die besseren Individualisten in seinen Reihen – und hatte auch mit zehn Mann die besseren Tormöglichkeiten.
Der Pirnaer Torhüter Kretschmar vertändelte in der 70. Minute den Ball gegen den ständig nachsetzenden Frank Seifert und der hatte wenig Mühe zur 3:0-Führung ins leere Tor zu schieben. In dieser Phase zeigte sich die Klasse dieser Bannewitzer Mannschaft. Auch mit einem Mann mehr konnte Pirna die starken Bannewitzer nicht unter Druck setzen und die Abwehr um Libero Thomas Benedix und Torhüter Uwe Rosenkranz war immer im Bilde. Nur in der 75.Minute war die Abwehr nicht auf der Höhe und bei dem langen Ball in den Strafraum stand der Pirnaer Marko Bellmann völlig ungedeckt und konnte zum 1:3 verkürzen. Der Pirnaer Anschlusstreffer in der 90. Minute durch Hense kam zu spät, um den Spiel noch eine Wende zu geben.
Der Pirnaer Trainer Jürgen Straßburger sagte nach dem Spiel: „Wir haben es nicht verstanden, die Bannewitzer Individualisten Frank und Michael Seifert sowie Tino Wecker in den Griff zu bekommen und deshalb haben die Bannewitzer verdient gewonnen. Kein Vorwurf an meine Mannschaft, wir haben bis zum Schluss gekämpft und fast noch das Unentschieden erreicht.“
Sächsische Zeitung, 3.11.03: Chancen sind an einer Hand abzuzählen
Holtendorfer lassen Einsatzbereitschaft vermissen
Den erwartet schweren Stand hatte der Holtendorfer SV in Königswartha. Die Gastgeber präsentierten sich eine Klasse besser und waren in allen Belangen überlegen.
Der HSV fand zu keiner Zeit ins Spiel, die Chancen waren deshalb auch an den Fingern einer Hand abzuzählen. Die Distanzschüsse von Hentschel (11. Minute) und Nicke (33. und 45. Minute) sowie der Kopfball von Radnik (55. Minute) stellten jedoch die Hintermannschaft von Königswartha kaum vor größere Probleme. In der 24. Minute begann dann der Torreigen. Matthias Schmidt, an diesen Tage der beste Mann auf dem Feld, erfasst am schnellsten die Situation. Sein trockener Schuss brachte die 1:0-Führung.
Zehn Minuten später traf Ronny Lange zum 2:0. Lange hätte in der 39. Minute weiter erhöhen können, doch seinen lasch getretener Strafstoß konnte Suchy halten. Danach stabilisierte sich das Spiel der Gäste zwar etwas, doch Königswartha war weiterhin stets einen Schritt schneller am Ball und auch konstruktiver im Spielaufbau. Bereits an der Mittellinie wurden die Angriffsbemühungen des HSV unterbunden, wobei die körperbetonte Spielweise des Gastgebers den Holtendorfern sichtlich wenig behagte. Der Gastgeber blieb auch nach der Pause drückend überlegen und spielte herrlich über die Flügel.
Immer wieder war es Matthias Schmidt, der seine Gegner narrte. In der 79. Minute setzte er sich auf Rechtsaußen gekonnt durch, und Sven Weiß brauchte die Flanke nur noch einzulochen. Sechs Minuten vor dem Ende spitzelte dann Schmidt den Ball zum 4:0 am herauslaufenden Suchy vorbei. Als in der 87. Minute Thomas Herold sogar noch das 5:0 gelang, sehnten die Gäste nur noch den Abpfiff vom überzeugend leitenden Schiedsrichter herbei.
Suchy hält zu lasch getretenen Elfmeter
Wieder gab es in den Reihen der Holtendorfer keinen Spielgestalter im Mittelfeld, so dass auch die Angreifer meist allein auf sich gestellt waren. Fast jeder Ball der nach vorne gebracht wurde, kam somit postwendend zurück.
Königswartha dagegen gefiel besonders durch konsequentes Flügelspiel. Im Strafraum des HSV lauerten dann schon die kopfballstarken Stürmer, um die scharfen Eingaben zu verwerten. Die Verteidigung der Ostsachsen, in der Mikenda wieder den etatmäßigen Libero vertrat, hatte Schwerstarbeit zu verrichten.
Doch trotz des gehaltenen Elfmeters konnte es auch Torwart Suchy nicht verhindern, dass seine Mannschaft mit 0:5 unter die Räder kam. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg für die Gastgeber sogar noch deutlicher ausfallen können.
Sächsische Zeitung, 3.11.03: Die gelb-rote Karte, aber keinen Punkt
Neueibau versiebt in Neustadt reihenweise beste Torchancen
Wieder war für den Sportverein im Neustädter Stadion kein Punkt zu holen. Dabei war diesmal wirklich mehr möglich. Zwei Freistöße von Rafal Saficki (15., 22.) zwangen den Torhüter des Gastgebers zu Glanzparaden. Anschließend verfehlte Ladislav Sorm nur um Zentimeter das Ziel. Ein Flugkopfball von Petr Topinka (40.) strich über die Querlatte und aus der Distanz traf Ryszard Szydlo (41.) nur die Oberkante selbiger. Auf der Gegenseite klärte Torwart Ireneusz Kroczek durch blitzschnelles Herauslaufen. Dann fiel wie aus heiterem Himmel das 1:0 (43.). Abwehrorganisator Wieland Steps war mit aufgerückt und verwandelte eiskalt. Im Gegenzug kam etwas überraschend die Abseitsfahne, als der Ball im Neustädter Tor lag.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste erneut den Druck und erzielten durch einen Kopfballtreffer von Ladislav Sorm (59.) den 1:1-Ausgleich. Knackpunkt des Spieles war die 78. Minute. Ladislav Sorm musste nach einer „Festhalte“ mit Gelb-Rot vom Platz. Nur zwei Minuten später gelang Daniel Pötschke mit einem Drehschuss der 2:1-Führungstreffer. Kurz darauf entschied Thomas Mattusch mit dem 3:1 (84.) die Partie. Am Ende siegte nicht die bessere Mannschaft, denn von den gezeigten Leistungen her hatte eigentlich keine den Sieg verdient.
Sächsische Zeitung, 3.11.03: Erster Auswärtssieg
Einheit hält den knappen Vorsprung auch nach roter Karte für Kmoch
Nach dem sicheren Sieg und der überzeugenden Leistung der Vorwoche gegen Meißen, traten die Kamenzer mit breiter Brust beim Tabellenfünften, dem Lommatzscher SV, an.
Mit sicheren Ballstafetten aus der vom überzeugenden Libero Sascha Schönfeld koordinierten Abwehr heraus, stürzten die Gäste die Lommatzscher Hausherren von einer Verlegenheit in die nächste.
In der fünften Spielminute stürmte der pfeilschnelle Steven Kmoch unwiderstehlich über die linke Grundlinie. Von dort aus passte er nach innen und es stand 1:0 durch Robert Franke. Jetzt lief das Spiel der Gäste auf Hochtouren und die zahlreichen aus Kamenz mitgereisten Fans warteten auf das nächste Tor. Bei den vielen vergebenen Torchancen trat die immer noch mangelnde Cleverness der Einheit-Kicker zu Tage. So kam es wie es kommen musste: Die Hausherren nutzten einen Freistoß zum 1:1-Ausgleich (17.). Im Gegenzug zeigte der Mannschaftskapitän, Mirko Hesse, wie es gehen muss. Einen Eckball, gefühlvoll getreten von Heiko Koksch, versenkte er mit unhaltbarem Kopfball im gegnerischen Gehäuse und stellte damit den alten Abstand wieder her. Von den Gastgebern war bis dahin nur bei Standards etwas zu sehen. Aber die kopfballstarke Abwehr der Kamenzer hatte mit den hohen Bällen relativ wenig Mühe. Im weiteren Verlauf verflachte die Partie und die Gäste vernachlässigten das bis dato erfolgreiche Passspiel. Das Spiel wurde zunehmend härter und der Schiedsrichter hatte Probleme, die Übersicht zu behalten.
Nach dem Pausentee starteten die Kamenzer furios und hatten glänzend herausgespielte Chancen durch Franke und Steglich. Somit hätte dem Gästetrainer Werner Pafel eine nervenaufreibende Schlussphase erspart werden können. Doch es blieb bei dem knappen Spielstand. Nachdem der Schiedsrichter in der 60. Spielminute Steven Kmoch nach einer unübersichtlichen Situation mit Rot vom Platz geschickt hatte, witterten die Gastgeber ihre Chance und stürmten mit Mann und Maus.
Die Kamenzer kämpften aufopferungsvoll einer für den anderen und brachten so den ersten Auswärtssieg mit nach Hause. Nach Spielschluss wurden sie dafür von den vielen Fans gefeiert.

31.10.03 Königswarthaer SV - Meißner SV 08  -  Nachholespiel vom 7.Spieltag
9. Spieltag   Zuschauer: 1 121 - 140 pro Spiel  
      Tore: 28 - 3,5 pro Spiel  
25.10.03 Budissa Bautzen II  - SV Bannewitz  1 : 2 ( 0 : 2 ) 75
25.10.03 Einheit Kamenz  - Meißner SV 08  4 : 0 ( 2 : 0 ) 220
25.10.03 Holtendorfer SV  - Lommatzscher SV  2 : 3 ( 0 : 2 ) 55
25.10.03 Eintracht Niesky - FV Gröditz 1911 3 : 3 ( 1 : 2 ) 136
25.10.03 SV Neueibau - SG Weixdorf 0 : 0 ( 0 : 0 ) 45
25.10.03 Bischofswerdaer FV 08 - SSV Neustadt/Hohwald 3 : 2 ( 1 : 2 ) 120
26.10.03 SV Pirna-Süd - SV Wesenitztal 2 : 1 ( 1 : 1 ) 340
25.10.03 Blau-Weiß Freital  - Königswarthaer SV  0 : 2 ( 0 : 0 ) 130
      Zuschauer gesamt: 12 308 - 171 pro Spiel  
      Tore gesamt: 249 - 3,46 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               9    8    1    0  +  18    29-11       25
 2.( 2) SV Pirna-Süd               9    8    1    0  +  15    21-6        25
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08      9    6    2    1  +  19    29-10       20
 4.( 4) Königswarthaer SV          9    6    1    2  +   6    16-10       19
 5.( 5) Lommatzscher SV            9    5    1    3      0    18-18       16
 6.( 9) Einheit Kamenz             9    4    2    3  +   9    18-9        14
 7.( 6) SV Wesenitztal             9    4    1    4  -   5    18-23       13
 8.( 8) SV Neueibau                9    3    4    2  -   6    12-18       13
 9.( 7) Budissa Bautzen II         9    4    0    5  +   1    15-14       12
10.(10) SSV Neustadt/Hohwald       9    3    1    5      0    17-17       10
11.(12) Eintracht Niesky           9    2    2    5  -   6    15-21        8
12.(11) Holtendorfer SV            9    2    2    5  -   7    12-19        8
13.(13) SG Weixdorf                9    1    4    4  -   2     9-11        7
14.(14) Meißner SV 08              9    1    2    6  -  12     8-20        5
15.(15) Blau-Weiß Freital          9    1    1    7  -  11     7-18        4
16.(16) FV Gröditz 1911            9    1    1    7  -  19     5-24        4
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 27.10.03: Erst mit Schlusspfiff Sack zugebunden
Lommatzscher holen mit 2:3-Erfolg in Holtendorf drei Punkte
Die Lommatzscher hatten sich für ihr Auswärtsspiel gegen Holtendorf viel vorgenommen. Das Team in rot-schwarz schießt drei Tore in 70 Minuten, kassiert aber kurz vor Abpfiff zwei Treffer.
Was der Lommatzscher SV am Sonnabend in den ersten 30 Minuten bot, war Fußball vom Feinsten. Der Gegner kam gar nicht erst zum Luft holen. Trainer Klaus Schlutt indes konnte sich zurecht über die gelungenen Spielzüge seiner Kicker freuen und schon bald über eine zu diesem Zeitpunkt vermeintlich sichere 2:0-Führung. Dass beim Abpfiff der Partie dann doch nur ein knapper Vorsprung zu Buche stand, ließ der Freude über die eingesammelten drei Punkte keinen Abbruch, wohl aber, dass das Team auf Grund einer Vielzahl an Torchancen, den Sack hätte schon eher zubinden können. Zudem sorgte Beiers Feldverweis in der 40. Minute für einen bitteren Beigeschmack. Pabst gelang es wertvolle Flanken von der linken Seite zu schlagen. Schon in der 8. Minute konnte Oster daher beim aussichtsreichen Versuch eines Kopfballs von einem Holtendorfer Abwehrspieler nur noch zu Boden gestoßen werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Mannschaftskapitän sicher. 
Der LSV spielte beherzt mit weiteren Torgelegenheiten (Beier 10., Zschätzsch 23., Stephan 29.). Pabst passte mit viel Übersicht zurück auf Oster. Es stand verdientermaßen 2:0 für die Lommatzscher. Dennoch brachte das Auslassen der vielen Chancen und die Nachlässigkeit die Holtendorfer allmählich ins Spiel. Außerdem spielten beide Mannschaften ab der 40. Minute die Partie nur zu zehnt. Der Verlust war beim LSV erheblich. Beier hatte sich in einen Zweikampf mit Novotny verstrickt und versuchte sich zu lösen, was der Unparteiische als Treten wertete. Der Schiedsrichter griff zur Roten Karte. Welch Dummheit des Holtendorfer's Tom Ambrosius. Der hatte den Vorfall wohl ganz genau gesehen und eilte herbei, um dem Lommatzscher eine Ohrfeige zu verpassen. Ebenfalls rot für ihn. Mit dem Seitenwechsel stellte sich der LSV darauf ein, vorwiegend über gezielte Konter zum Erfolg zu kommen. Viele Chancen für den LSV, aber ohne Erfolg. Ein Ballgewinn an der Mittellinie sollte erfolgreich enden: Zschätzsch erzielte das 3:0 für den LSV. Mikenda's Kopfballtor in der 76. Minute zum 1:3 sorgte kaum für Aufregung, wohl aber, als der Holtendorfer in der Schlussminute den Ball zum zweiten Male in den Kasten beförderte. Bloß gut, daß die Partie mit dem dritten Lommatzscher Treffer schon vorentschieden war.
Sächsische Zeitung, 27.10.03: Es geht doch: Gröditz mit erstem Auswärtspunkt
FV Gröditz 1911 verschenkt beim 3:3 in Niesky sogar zwei weitere Punkte
Wer sagt's denn. Es geht doch: Endlich haben sich die Spieler des FV Gröditz 1911 zusammengerissen und auswärts ihren ersten Punkt eingefahren. Auch wenn sie einen Sieg verspielten, bleibt die Hoffnung nach der Trendwende in einer bisher blamablen Bezirksliga-Saison?
Mit einer soliden kämpferischen Leistung und vor allem weit verbesserten und energischeren Zweikampfverhalten als vor Wochenfrist verdienten sich die Gröditzer diesen ersten Punktgewinn auf fremdem Boden. Manko war allerdings, dass eine zweimalige Führung nicht zum Sieg reichte.
Wohl hatten die Nieskyer die erste Chance im Spiel, die aber M. Dietrich reaktionsschnell zunichte machte (6.). Dann aber spielten die Gäste richtig gut. In der zwölften Minute musste sich der Torwart der Gastgeber ganz lang machen und konnte damit einen 18-Meter-Schuss mit großer Mühe abwehren.
Ausdruck der besseren Spielweise war die Gröditzer Führung durch Kunert, der einen schlimmen Abwehrfehler mühelos zum 1:0 nutzte (23.). Dann war es Berndt, der eine missglückte Abseitsfalle zum zweiten Tor nutzte (27.).
Aber nach zirka 35 Minuten Spielzeit verloren die Gröditzer ihren Spielfaden. Die Gastgeber machten Druck, zumal die Gästedeckung nicht fehlerfrei operierte. Die Folge war das 1:2 im Nachschuss, nachdem der Gröditzer Torwart einen Schuss aus 13 Meter Entfernung nicht festhalten konnte (40.).
Gleich nach dem Seitenwechsel fiel der Ausgleich, nachdem eine Kopfballabwehr beim Gegner landete (47.). Auf beiden Seiten gab es gute Chancen. Berndt traf nur die Latte in der 60. Minute. Auf der Gegenseite konnte sich Dietrich mehrmals auszeichnen. In der 75. Minute kam Schiffner nach einem Diagonalpass von Grafe zum Schuss, der wurde nur ungenügend abgewehrt, und Ziebig besorgte die erneute Führung für Gröditz.
Nun gab es einen Schlagabtausch mit offenem Visier. Ein Foulstrafstoß für die Lausitzer ergab das 3:3 in der 79. Minute. Auf der Seite der Gröditzer war die Chance zum Sieg durchaus vorhanden, aber der 20-Meter-Schuss von Ruprich konnte vom Eintracht-Keeper entschärft werden, so dass es beim insgesamt gerechten Remis blieb.
Sächsische Zeitung, 27.10.03: Joker Engler sticht, und Süd bleibt dran
SV Pirna-Süd – SV Wesenitztal 2:1 (1:1) / Neustadt unterliegt nach Halbzeitführung gegen Bischofswerda 2:3
Hatte am Sonnabend der Tabellenführer Bannewitz vorgelegt, wollten am Sonntag bei nasskaltem Wetter die Südstädter im Kampf um die Spitze nachlegen. Die Aufgabe war aber nicht leicht, da die Gäste aus Wesenitztal über ein spielstarkes Team verfügen. So sollte sich ein spannendes und umkämpftes Kreisderby entwickeln. 340 Zuschauer zog das Spiel in das Stadion an der Rottwerndorfer Straße. Die ersten 15 Minuten gehörten eindeutig den Gästen, die aber aus ihren Möglichkeiten kein Kapital schlagen konnten. So entschärfte Torwart Kretzschmar einen gefährlichen Flachschuss (8.), ein Kopfball streifte knapp am linken Pfosten vorbei (11.). Nur zwei Minuten später rettete der Südkeeper reaktionsschnell per Fußabwehr.
Danach fand Süd besser ins Spiel und erarbeitete sich selbst gute Einschussmöglichkeiten. Gerigk setzte sich zweimal energisch im Strafraum durch. Zuerst verzog er in Rücklage übers Tor (32.), dann scheiterte er an Torhüter Kibler (36.) Auch Hanke scheiterte aus spitzem Winkel am Gästetorwart, anstatt nach innen zu flanken, wo ein Spieler besser postiert waren. Kurz vor der Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst foulte Horn Symank ungeschickt, so dass Rudolph den fälligen Elfmeter zur Wesenitztaler Führung einschießen konnte (44.). Noch im Gegenzug kam Süd durch Egerer zum Ausgleich, den dieser per Freistoß erzielte. Die zweite Spielhälfte blieb umkämpft, aber beide Mannschaften konnten sich vorerst keine klaren Chancen erspielen. Unrühmlich war indes das Auftreten des Wesenitztaler Trainers Clemens, der nach 60 Minuten vom Dresdner Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde. Das Blatt wendete sich zugunsten der Platzherren, als Interimscoach Gladrow Joker Engler brachte. Nach einem Vorstoß Schades waren sich Libero und Torwart uneinig, so dass Engler dazwischen spritzen konnte, den Torwart umspielte und den Siegtreffer erzielte. Wesenitztal kämpfte zwar bis zum Abpfiff um den Ausgleich, jedoch besaß Süd im Konterspiel die größeren Möglichkeiten, das Resultat zu erhöhen. Letztlich ein verdienter Sieg der Heimmannschaft, die kommenden Sonntag zum Spitzenspiel nach Bannewitz muss.
Sächsische Zeitung, 27.10.03: Meißner weiter auf Talfahrt
In Kamenz verliert der MSV klar mit 0:4
Die ohnehin geringen Hoffnungen auf ein Ende der Talfahrt bei dem heimstarken Neuling erfüllten sich nicht. Das wurde schon nach wenigen Minuten deutlich. Ein guter Pass Tronickes auf Montwill, dessen Schuss aber zur Ecke abgefälscht wurde, ließ nur kurz Optimismus aufkommen. Das war in Minute zwei und auch die letzte derartige Aktion im ersten Durchgang. Im Gegenzug ging es Sebastian Prasse - sein Vater spielte einst für Meißen - nicht besser. Doch in der achten Minute schlug Kamenz zu. Von Schönfeld in Szene gesetzt, brach der Kamenzer Kmoch zur Grundlinie durch und überwand Schrauber, der für den verletzten Heinrich das Tor hütete, aus spitzem Winkel. Er stand immer wieder im Brennpunkt, weil seine Vorderleute bei den schnellen Ballpassagen der Gastgeber meist das Nachsehen hatten. Im Spiel nach vorn war die Fehlerquote zu hoch, um für Entlastung zu sorgen. Noch war das Glück seitens des MSV, denn die Kamenzer versiebten viele hochkarätige Chancen. Nach einer halben Stunde hätte es gut und gern schon 3 : 0 stehen können. In der 38. Minute aber passierte es doch. Wieder ging ein schulmäßiger Angriff über die Außenposition bis zur Grundlinie voraus. Eingabe. Tor. Auch hier wirkte Schrauber nicht souverän. Ihm die Schuld für die Niederlage zuzuschreiben, wäre indes völlig fehl am Platz. Er wurde von seiner Abwehr allein gelassen. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs begann das Debakel.
Schönfeld wurde vom eingewechselten Hesse nicht energisch attackiert, so dass dessen Ablage von Prasse zum 3 : 0 genutzt wurde (48.). Die in puncto Spielkultur und Laufbereitschaft eine Klasse höher angesiedelten Gastgeber dominierten das Geschehen nach Belieben. Glück noch einmal für den MSV, als der Ball das obere Eck touchierte (65.), doch drei Minuten später schlug es ein. Die Meißner hatten den Ball am Kamenzer Strafraum vertändelt und wurden mit einem Konter überlaufen - 4 : 0. Erst als Kamenz dreimal gewechselt hatte, ließ der Druck nach. Für die Meißner reichte es nicht einmal zur Resultatskosmetik. Eine von Braun für Tronicke gedachte Flanke landete auf dem Tornetz (78.), und Montwill verzog im Duell mit dem Torwart das Leder ganz knapp.
Sächsische Zeitung, 27.10.03: Bischofswerda – SSV Neustadt Hohwald 3:2 (1:2).
Der Bischofswerdaer FV 08 hat erwartungsgemäß seinen dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga mit einem „Dreier“ verteidigt. Im Heimspiel feierte der Landesliga-Absteiger vor 120 Zuschauern gegen den SSV Neustadt/Hohwald einen 3:2 (1:2)-Erfolg. Nach zwölf Minuten stand die (Fußball-)Welt im Wesenitzsportpark aber erst einmal Kopf. Eiskalt nutzten die Gäste die Unaufmerksamkeiten der verhalten beginnenden Gastgeber zu zwei Toren durch Mattusch (7.) und Elsner (12.). BFV-Trainer Fred Wonneberger schilderte seinen Gemütszustand später so: „Ich hatte schon beim Aufwärmen das Gefühl, dass einige meiner Spieler nicht hundertprozentig bei der Sache waren. Aber es war ja noch genügend Zeit, den Schaden zu korrigieren, zumal uns relativ schnell der Anschlusstreffer gelang.“ Bereits in der 17. Spielminute war David Studeny zur Stelle und verkürzte auf 1:2. Doch bis zur Pause gelang der Ausgleich für die Bischofswerdaer, die auf die verletzten Martin Kalenda und Hagen Lein verzichten mussten, nicht.Nach dem Seitenwechsel setzten die Platzbesitzer ihre Aufholjagd erfolgreich fort. Patrick Herrmann glich zum 2:2 aus, (57.), ehe Karel Machac der Siegtreffer (78.) gelang. Die Neustädter, zwar meist in der Abwehr gebunden, hatten durchaus ein, zwei Gelegenheiten, um doch noch einen Zähler mit nach Hause zu nehmen. „Ich habe gesehen, dass meine Mannschaft auch einen deutlichen Rückstand wettmachen kann. Das war sicherlich positiv zu werten. Über die Fehler, vielleicht auch die zu Beginn mangelhafte Einstellung, werden wir aber noch einmal reden müssen“, verabschiedete sich Wonneberger aus dem Bischofswerdaer Stadion. Die Erleichterung war ihm anzumerken.

8. Spieltag   Zuschauer: 1 194 - 149 pro Spiel  
      Tore: 27 - 3,38 pro Spiel  
18.10.03 SV Wesenitztal - Budissa Bautzen II  2 : 1 ( 1 : 1 ) 180
19.10.03 SG Weixdorf - Bischofswerdaer FV 08 1 : 1 ( 0 : 1 ) 250
18.10.03 FV Gröditz 1911 - SV Neueibau 0 : 3 ( 0 : 1 ) 130
18.10.03 Eintracht Niesky - Blau-Weiß Freital  5 : 1 ( 1 : 0 ) 126
18.10.03 Lommatzscher SV  - Königswarthaer SV  1 : 1 ( 0 : 0 ) 105
18.10.03 Meißner SV 08  - Holtendorfer SV  2 : 3 ( 1 : 1 ) 75
18.10.03 SV Bannewitz  - Einheit Kamenz  4 : 1 ( 0 : 0 ) 185
18.10.03 SSV Neustadt/Hohwald - SV Pirna-Süd 0 : 1 ( 0 : 1 ) 143
      Zuschauer gesamt: 11 187 - 175 pro Spiel  
      Tore gesamt: 221 - 3,45 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               8    7    1    0  +  17    27-10       22
 2.( 2) SV Pirna-Süd               8    7    1    0  +  14    19-5        22
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08      8    5    2    1  +  18    26-8        17
 4.( 4) Königswarthaer SV          8    5    1    2  +   4    14-10       16
 5.( 6) Lommatzscher SV            8    4    1    3  -   1    15-16       13
 6.( 9) SV Wesenitztal             8    4    1    3  -   4    17-21       13
 7.( 5) Budissa Bautzen II         8    4    0    4  +   2    14-12       12
 8.(10) SV Neueibau                8    3    3    2  -   6    12-18       12
 9.( 7) Einheit Kamenz             8    3    2    3  +   5    14-9        11
10.( 8) SSV Neustadt/Hohwald       8    3    1    4  +   1    15-14       10
11.(12) Holtendorfer SV            8    2    2    4  -   6    10-16        8
12.(15) Eintracht Niesky           8    2    1    5  -   6    12-18        7
13.(11) SG Weixdorf                8    1    3    4  -   2     9-11        6
14.(13) Meißner SV 08              8    1    2    5  -   8     8-16        5
15.(14) Blau-Weiß Freital          8    1    1    6  -   9     7-16        4
16.(16) FV Gröditz 1911            8    1    0    7  -  19     2-21        3
7. Spieltag   Zuschauer: 1 259 - 157 pro Spiel  
      Tore: 20 - 2,5 pro Spiel  
11.10.03 Budissa Bautzen II  - SSV Neustadt/Hohwald 1 : 0 ( 0 : 0 ) 80
11.10.03 Einheit Kamenz  - SV Wesenitztal 6 : 0 ( 3 : 0 ) 230
11.10.03 Holtendorfer SV  - SV Bannewitz  0 : 1 ( 0 : 1 ) 75
31.10.03 Königswarthaer SV  - Meißner SV 08  1 : 0 ( 0 : 0 ) 315
11.10.03 SV Neueibau - Eintracht Niesky 1 : 1 ( 0 : 0 ) 65
11.10.03 Bischofswerdaer FV 08 - FV Gröditz 1911 3 : 1 ( 1 : 0 ) 94
12.10.03 SV Pirna-Süd - SG Weixdorf 2 : 1 ( 1 : 1 ) 220
11.10.03 Blau-Weiß Freital  - Lommatzscher SV  2 : 0 ( 0 : 0 ) 180
      Zuschauer gesamt: 9 993 - 178 pro Spiel  
      Tore gesamt: 194 - 3,46 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               7    6    1    0  +  14    23-9        19
 2.( 2) SV Pirna-Süd               7    6    1    0  +  13    18-5        19
 3.( 3) Bischofswerdaer FV 08      7    5    1    1  +  18    25-7        16
 4.( 4) Königswarthaer SV          7    5    0    2  +   4    13-9        15
 5.( 8) Budissa Bautzen II         7    4    0    3  +   3    13-10       12
 6.( 5) Lommatzscher SV            7    4    0    3  -   1    14-15       12
 7.( 9) Einheit Kamenz             7    3    2    2  +   8    13-5        11
 8.( 6) SSV Neustadt/Hohwald       7    3    1    3  +   2    15-13       10
 9.( 7) SV Wesenitztal             7    3    1    3  -   5    15-20       10
10.(10) SV Neueibau                7    2    3    2  -   9     9-18        9
11.(11) SG Weixdorf                7    1    2    4  -   2     8-10        5
12.(12) Holtendorfer SV            7    1    2    4  -   7     7-14        5
13.(13) Meißner SV 08              7    1    2    4  -   7     6-13        5
14.(16) Blau-Weiß Freital          7    1    1    5  -   5     6-11        4
15.(14) Eintracht Niesky           7    1    1    5  -  10     7-17        4
16.(15) FV Gröditz 1911            7    1    0    6  -  16     2-18        3
03.10.03 SV Pirna-Süd - Bischofswerdaer FV 08  -  Nachholespiel vom 3.Spieltag

6. Spieltag   Zuschauer: 1 388 - 174 pro Spiel  
      Tore: 27 - 3,38 pro Spiel  
27.09.03 SV Wesenitztal - Holtendorfer SV  3 : 0 ( 1 : 0 ) 200
28.09.03 SG Weixdorf - Budissa Bautzen II  3 : 0 ( 1 : 0 ) 190
27.09.03 FV Gröditz 1911 - SV Pirna-Süd 0 : 4 ( 0 : 2 ) 140
27.09.03 Eintracht Niesky - Bischofswerdaer FV 08 0 : 5 ( 0 : 2 ) 181
27.09.03 SV Neueibau - Blau-Weiß Freital 2 : 1 ( 0 : 1 ) 50
27.09.03 Meißner SV 08  - Lommatzscher SV  1 : 3 ( 0 : 0 ) 280
27.09.03 SV Bannewitz - Königswarthaer SV  4 : 1 ( 2 : 0 ) 157
27.09.03 SSV Neustadt/Hohwald - Einheit Kamenz  0 : 0 ( 0 : 0 ) 190
      Zuschauer gesamt: 8 734 - 182 pro Spiel  
      Tore gesamt: 174 - 3,63 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               6    5    1    0  +  13    22-9        16
 2.( 2) SV Pirna-Süd               6    5    1    0  +  12    16-4        16
 3.( 4) Bischofswerdaer FV 08      6    4    1    1  +  16    22-6        13
 4.( 3) Königswarthaer SV          6    4    0    2  +   3    12-9        12
 5.( 7) Lommatzscher SV            6    4    0    2  +   1    14-13       12
 6.( 6) SSV Neustadt/Hohwald       6    3    1    2  +   3    15-12       10
 7.( 9) SV Wesenitztal             6    3    1    2  +   1    15-14       10
 8.( 5) Budissa Bautzen II         6    3    0    3  +   2    12-10        9
 9.( 8) Einheit Kamenz             6    2    2    2  +   2     7-5         8
10.(12) SV Neueibau                6    2    2    2  -   9     8-17        8
11.(15) SG Weixdorf                6    1    2    3  -   1     7-8         5
12.(10) Holtendorfer SV            6    1    2    3  -   6     7-13        5
13.(11) Meißner SV 08              6    1    2    3  -   6     6-12        5
14.(13) Eintracht Niesky           6    1    0    5  -  10     6-16        3
15.(14) FV Gröditz 1911            6    1    0    5  -  14     1-15        3
16.(16) Blau-Weiß Freital          6    0    1    5  -   7     4-11        1
5. Spieltag   Zuschauer: 1 245 - 156 pro Spiel  
      Tore: 41 - 5,13 pro Spiel  
20.09.03 Budissa Bautzen II  - FV Gröditz 1911 4 : 0 ( 2 : 0 ) 55
20.09.03 Einheit Kamenz  - SG Weixdorf 3 : 1 ( 1 : 0 ) 250
20.09.03 Holtendorfer SV  - SSV Neustadt/Hohwald 3 : 4 ( 2 : 1 ) 50
20.09.03 Königswarthaer SV  - SV Wesenitztal 4 : 2 ( 1 : 0 ) 285
20.09.03 Lommatzscher SV  - SV Bannewitz  1 : 4 ( 0 : 2 ) 160
20.09.03 Bischofswerdaer FV 08 - SV Neueibau 9 : 1 ( 5 : 0 ) 85
21.09.03 SV Pirna-Süd - Eintracht Niesky 3 : 1 ( 1 : 1 ) 180
20.09.03 Blau-Weiß Freital  - Meißner SV 08  0 : 1 ( 0 : 0 ) 180
      Zuschauer gesamt: 7 346 - 184 pro Spiel  
      Tore gesamt: 147 - 3,68 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               5    4    1    0  +  10    18-8        13
 2.( 2) SV Pirna-Süd               5    4    1    0  +   8    12-4        13
 3.( 3) Königswarthaer SV          5    4    0    1  +   6    11-5        12
 4.( 5) Bischofswerdaer FV 08      5    3    1    1  +  11    17-6        10
 5.( 8) Budissa Bautzen II         5    3    0    2  +   5    12-7         9
 6.( 7) SSV Neustadt/Hohwald       5    3    0    2  +   3    15-12        9
 7.( 4) Lommatzscher SV            5    3    0    2  -   1    11-12        9
 8.(11) Einheit Kamenz             5    2    1    2  +   2     7-5         7
 9.( 6) SV Wesenitztal             5    2    1    2  -   2    12-14        7
10.(10) Holtendorfer SV            5    1    2    2  -   3     7-10        5
11.(15) Meißner SV 08              5    1    2    2  -   4     5-9         5
12.( 9) SV Neueibau                5    1    2    2  -  10     6-16        5
13.(12) Eintracht Niesky           5    1    0    4  -   5     6-11        3
14.(13) FV Gröditz 1911            5    1    0    4  -  10     1-11        3
15.(14) SG Weixdorf                5    0    2    3  -   4     4-8         2
16.(16) Blau-Weiß Freital          5    0    1    4  -   6     3-9         1
4. Spieltag   Zuschauer: 1 046 - 131 pro Spiel  
      Tore: 29 - 3,63 pro Spiel  
13.09.03 SV Wesenitztal - Lommatzscher SV  6 : 3 ( 5 : 1 ) 200
14.09.03 SG Weixdorf - Holtendorfer SV  1 : 1 ( 0 : 1 ) 120
13.09.03 FV Gröditz 1911 - Einheit Kamenz  1 : 0 ( 0 : 0 ) 170
13.09.03 Eintracht Niesky - Budissa Bautzen II  0 : 3 ( 0 : 1 ) 118
13.09.03 SV Neueibau - SV Pirna-Süd 0 : 3 ( 0 : 2 ) 48
13.09.03 Bischofswerdaer FV 08 - Blau-Weiß Freital  4 : 1 ( 2 : 1 ) 100
13.09.03 SV Bannewitz  - Meißner SV 08  2 : 2 ( 2 : 2 ) 162
13.09.03 SSV Neustadt/Hohwald - Königswarthaer SV  2 : 0 ( 1 : 0 ) 128
      Zuschauer gesamt: 6 101 - 191 pro Spiel  
      Tore gesamt: 106 - 3,31 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               4    3    1    0  +   7    14-7        10
 2.( 4) SV Pirna-Süd               4    3    1    0  +   6     9-3        10
 3.( 2) Königswarthaer SV          4    3    0    1  +   4     7-3         9
 4.( 3) Lommatzscher SV            4    3    0    1  +   2    10-8         9
 5.( 7) Bischofswerdaer FV 08      4    2    1    1  +   3     8-5         7
 6.( 9) SV Wesenitztal             4    2    1    1      0    10-10        7
 7.(10) SSV Neustadt/Hohwald       4    2    0    2  +   2    11-9         6
 8.(12) Budissa Bautzen II         4    2    0    2  +   1     8-7         6
 9.( 5) SV Neueibau                4    1    2    1  -   2     5-7         5
10.( 8) Holtendorfer SV            4    1    2    1  -   2     4-6         5
11.( 6) Einheit Kamenz             4    1    1    2      0     4-4         4
12.(11) Eintracht Niesky           4    1    0    3  -   3     5-8         3
13.(16) FV Gröditz 1911            4    1    0    3  -   6     1-7         3
14.(13) SG Weixdorf                4    0    2    2  -   2     3-5         2
15.(15) Meißner SV 08              4    0    2    2  -   5     4-9         2
16.(13) Blau-Weiß Freital          4    0    1    3  -   5     3-8         1
3. Spieltag   Zuschauer: 1 989 - 249 pro Spiel  
      Tore: 18 - 2,25 pro Spiel  
03.09.03 Budissa Bautzen II  - SV Neueibau 2 : 3 ( 0 : 0 ) 125
30.08.03 Einheit Kamenz  - Eintracht Niesky 2 : 0 ( 0 : 0 ) 310
30.08.03 Holtendorfer SV  - FV Gröditz 1911 2 : 0 ( 1 : 0 ) 68
31.08.03 Königswarthaer SV  - SG Weixdorf 1 : 0 ( 0 : 0 ) 310
30.08.03 Lommatzscher SV  - SSV Neustadt/Hohwald 3 : 1 ( 1 : 1 ) 170
30.08.03 Meißner SV 08  - SV Wesenitztal 0 : 1 ( 0 : 0 ) 96
03.10.03 SV Pirna-Süd - Bischofswerdaer FV 08 1 : 1 ( 0 : 0 ) 390
30.08.03 Blau-Weiß Freital  - SV Bannewitz  0 : 1 ( 0 : 1 ) 520
      Zuschauer gesamt: 5 055 - 211 pro Spiel  
      Tore gesamt: 77 - 3,21 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               3    3    0    0  +   7    12-5         9
 2.( 2) Königswarthaer SV          3    3    0    0  +   6     7-1         9
 3.( 4) Lommatzscher SV            3    3    0    0  +   5     7-2         9
 4.( 3) SV Pirna-Süd               3    2    1    0  +   3     6-3         7
 5.( 9) SV Neueibau                3    1    2    0  +   1     5-4         5
 6.(10) Einheit Kamenz             3    1    1    1  +   1     4-3         4
 7.( 7) Bischofswerdaer FV 08      3    1    1    1      0     4-4         4
 8.(15) Holtendorfer SV            3    1    1    1  -   2     3-5         4
 9.(13) SV Wesenitztal             3    1    1    1  -   3     4-7         4
10.( 5) SSV Neustadt/Hohwald       3    1    0    2      0     9-9         3
11.( 6) Eintracht Niesky           3    1    0    2      0     5-5         3
12.( 8) Budissa Bautzen II         3    1    0    2  -   2     5-7         3
13.(10) Blau-Weiß Freital          3    0    1    2  -   2     2-4         1
13.(10) SG Weixdorf                3    0    1    2  -   2     2-4         1
15.(14) Meißner SV 08              3    0    1    2  -   5     2-7         1
16.(16) FV Gröditz 1911            3    0    0    3  -   7     0-7         0
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 1.9.03: Meißner SV von der Rolle
Gröditz ohne Tor und Punkt / Gerangel an der Spitze
Der Meißner SV hat den Saisonstart völlig verpatzt. Die Domstädter handelten sich gegen Aufsteiger SV Wesenitztal eine 0:1-Heimniederlage ein und rangieren mit nur einem Zähler aus drei Spielen auf dem vorletzten Platz. Die Wesenitztaler, bei denen mit Dirk Oberritter, Rico Clemens und Frank Rudolph diesmal alle erfahrenen Spieler dabei waren, kamen nicht unverdient durch Robin Steglichs Treffer zum Sieg.
Ebenfalls schweren Zeiten geht der FV Gröditz entgegen. Die Gröditzer, die in den letzten Jahren knapp dem Abstieg entgingen, kassierten beim Holtendorfer SV mit 0:2 bereits die dritte Niederlage und müssen weiter auf ihr erstes Saisontor warten. Bei null Toren und Punkten leuchtet in Gröditz die Rote Laterne.
520 Zuschauer lockte das Nachbarschaftsduell zwischen Freital und Bannewitz an. Der Spitzenreiter gewann knapp dank eines Treffers von Frank Seifert beim Aufsteiger mit 1:0. Die Verfolger Königswartha und Lommatzsch sind ebenfalls weiter siegreich und bleiben an Bannewitz dran (alle neun Punkte).
Da Bischofswerda und Neueibau im Landespokal beschäftigt waren, wurden ihre Partien auf spätere Termine verlegt.

2. Spieltag   Zuschauer: 1 387 - 173 pro Spiel  
      Tore: 32 - 4,0 pro Spiel  
23.08.03 SV Wesenitztal - SV Bannewitz  2 : 6 ( 2 : 2 ) 300
24.08.03 SG Weixdorf - Lommatzscher SV  1 : 2 ( 0 : 1 ) 200
23.08.03 FV Gröditz 1911 - Königswarthaer SV  0 : 3 ( 0 : 3 ) 140
23.08.03 Eintracht Niesky - Holtendorfer SV  4 : 0 ( 2 : 0 ) 185
23.08.03 SV Neueibau - Einheit Kamenz  1 : 1 ( 1 : 0 ) 100
23.08.03 Bischofswerdaer FV 08 - Budissa Bautzen II  1 : 2 ( 0 : 1 ) 200
24.08.03 SV Pirna-Süd - Blau-Weiß Freital  2 : 1 ( 1 : 0 ) 130
23.08.03 SSV Neustadt/Hohwald - Meißner SV 08 5 : 1 ( 1 : 1 ) 132
      Zuschauer gesamt: 3 066 - 192 pro Spiel  
      Tore gesamt: 59 - 3,69 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               2    2    0    0  +   6    11-5         6
 2.( 2) Königswarthaer SV          2    2    0    0  +   5     6-1         6
 3.( 2) SV Pirna-Süd               2    2    0    0  +   3     5-2         6
 4.( 4) Lommatzscher SV            2    2    0    0  +   3     4-1         6
 5.(13) SSV Neustadt/Hohwald       2    1    0    1  +   2     8-6         3
 6.(14) Eintracht Niesky           2    1    0    1  +   2     5-3         3
 7.( 5) Bischofswerdaer FV 08      2    1    0    1      0     3-3         3
 8.(14) Budissa Bautzen II         2    1    0    1  -   1     3-4         3
 9.( 6) SV Neueibau                2    0    2    0      0     2-2         2
10.( 6) Blau-Weiß Freital          2    0    1    1  -   1     2-3         1
10.(12) Einheit Kamenz             2    0    1    1  -   1     2-3         1
10.( 6) SG Weixdorf                2    0    1    1  -   1     2-3         1
13.( 6) SV Wesenitztal             2    0    1    1  -   4     3-7         1
14.( 6) Meißner SV 08              2    0    1    1  -   4     2-6         1
15.( 6) Holtendorfer SV            2    0    1    1  -   4     1-5         1
16.(16) FV Gröditz 1911            2    0    0    2  -   5     0-5         0
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 25.8.03: Bannewitz im Torrausch
Dezimierte Meißner gehen in Neustadt mit 1:5 unter
Der SV Bannewitz ist derzeit in der Bezirksliga kaum zu bremsen. Beim Aufsteiger SV Wesenitztal lag der Spitzenreiter zwar durch zwei Tore von Steffen Hähnel schnell mit 0:2 im Rückstand, gewann aber am Ende noch mit 6:2. Wesenitztal büßte Alexander Sygo, der nach einem Ellenbogencheck die rote Karte sah, nach 35 Minuten ein. In der zweiten Hälfte trumpfte Bannewitz klar auf. Tino Wecker schoss erneut drei Tore, seinem Kopfballtreffer zum 1:2 ließ der Torjäger zum Schluss noch zwei verwandelte Elfmeter folgen.
Der Meißner SV ging in Neustadt mit einer deftigen 1:5-Niederlage vom Platz. Nach dem 1:1-Pausenstand brachen die Gäste völlig ein, bei denen sich Ronny Braun und Sven Huste jeweils die Ampelkarte wegen Meckerns einhandelten.

1. Spieltag   Zuschauer: 1 679 - 210 pro Spiel  
      Tore: 27 - 3,38 pro Spiel  
16.08.03 Budissa Bautzen II  - SV Pirna-Süd 1 : 3 ( 1 : 1 ) 83
16.08.03 Einheit Kamenz  - Bischofswerdaer FV 08 1 : 2 ( 1 : 1 ) 615
16.08.03 Holtendorfer SV  - SV Neueibau 1 : 1 ( 0 : 0 ) 126
16.08.03 Königswarthaer SV  - Eintracht Niesky 3 : 1 ( 0 : 1 ) 185
16.08.03 Lommatzscher SV  - FV Gröditz 1911 2 : 0 ( 2 : 0 ) 150
16.08.03 Meißner SV 08  - SG Weixdorf 1 : 1 ( 0 : 0 ) 80
16.08.03 SV Bannewitz  - SSV Neustadt/Hohwald 5 : 3 ( 3 : 2 ) 160
16.08.03 Blau-Weiß Freital  - SV Wesenitztal 1 : 1 ( 0 : 1 ) 280
      Zuschauer gesamt: 1 679 - 210 pro Spiel  
      Tore gesamt: 27 - 3,38 pro Spiel  

 1.( 1) SV Bannewitz               1    1    0    0  +   2     5-3         3
 2.( 1) Königswarthaer SV          1    1    0    0  +   2     3-1         3
 2.( 1) SV Pirna-Süd               1    1    0    0  +   2     3-1         3
 4.( 1) Lommatzscher SV            1    1    0    0  +   2     2-0         3
 5.( 1) Bischofswerdaer FV 08      1    1    0    0  +   1     2-1         3
 6.( 1) Blau-Weiß Freital          1    0    1    0      0     1-1         1
 6.( 1) Holtendorfer SV            1    0    1    0      0     1-1         1
 6.( 1) Meißner SV 08              1    0    1    0      0     1-1         1
 6.( 1) SG Weixdorf                1    0    1    0      0     1-1         1
 6.( 1) SV Neueibau                1    0    1    0      0     1-1         1
 6.( 1) SV Wesenitztal             1    0    1    0      0     1-1         1
12.( 1) Einheit Kamenz             1    0    0    1  -   1     1-2         0
13.( 1) SSV Neustadt/Hohwald       1    0    0    1  -   2     3-5         0
14.( 1) Budissa Bautzen II         1    0    0    1  -   2     1-3         0
14.( 1) Eintracht Niesky           1    0    0    1  -   2     1-3         0
16.( 1) FV Gröditz 1911            1    0    0    1  -   2     0-2         0
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 18.8.03: Dreierpack von Wecker
Lommatzscher Mirko Beier erzielt die ersten Saisontore
Die ersten Saisontore wurden in Lommatzsch bejubelt. Mirko Beier machte mit zwei Blitz-Toren (2., 4.) den 2:0-Sieg gegen Gröditz perfekt.
Erster Tabellenführer ist der SV Bannewitz nach dem 5:3-Erfolg über Neustadt. Torschützenkönig Tino Wecker steuerte dabei drei Tore (davon zwei Freistöße) für den Aufstiegsfavoriten bei.
Zwei Neulinge mussten bei ihrem Heimauftritt Lehrgeld zahlen. Einheit Kamenz unterlag vor der Rekordkulisse von 615 Zuschauern dem Bischofswerdaer FV mit 1:2. Beide Treffer für den Landesliga-Absteiger markierte Neuzugang Jan Beranek, der in der 88. Minute noch einen Elfmeter verschoss. Budissa Bautzen II verlor gegen den SV Pirna-Süd mit 1:3.
Am ersten Spieltag ging es mit drei roten und zwei gelb-roten Karten gleich hart zur Sache.


Zusammensetzung der Bezirksliga Dresden

Bischofswerdaer FV 08 (A)
SV Bannewitz
Meißner SV 08
SV Pirna-Süd
Königswarthaer SV
SSV Neustadt/Hohwald
SG Weixdorf Dresden
Holtendorfer SV
Lommatzscher SV 1923
Eintracht Niesky
SV Neueibau Eibau
FV Gröditz 1911
Budissa Bautzen II (N)
Einheit Kamenz (N)
SV Wesenitztal (N)
Blau-Weiß Stahl Freital (N)


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