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Landespokal Sachsen  -  Saison 2002/2003

zur Saison 2001/02   -   zur Saison 2003/04


Teilnehmer

1.Runde/Ausscheidungsrunde (31.8.2002), 2.Runde/Achtelfinale (3.10.2002),

3.Runde/Viertelfinale (31.10.2002), 4.Runde/Halbfinale (29.3.2003), 5.Runde/Finale (10.5.2003)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)

5. Runde (Finale) Zuschauer: 10 400 - 10 400 pro Spiel      
        Tore: 5 - 5,0 pro Spiel      
                                   
10.05.03 Vogtländischer FC Plauen OL - Dynamo Dresden RL   2 : 3 ( 0 : 0 )           10 400 in Plauen
                                           
  Tore: 0:1 Jovanovic (47.),1:1 Schulze (60.), 1:2 Jovanovic (63.), 1:3 Koslov (90.), 2:3 Popa (90.)
                                           
  Plauen: Golle - Hölzel (ab 80. Popa) - Krasselt, Richter - Schulze, Spranger, T. Pannach, Gemeiner (ab 70.
Gemazashvili) - Gleis (ab 57. Risch), Curri, Zapyshnyi
                                           
  Dresden: Kresic - Oppitz - Bittermann, Paulus (ab 46. Dabac), Ziebig (ab 84. Weiß) - Jovanovic, Wagefeld,
Heller, Kuhnert - Koslov, Neubert
                                           
        Zuschauer gesamt: 40 230 - 1 387 pro Spiel      
        Tore gesamt: 115 - 3,83 pro Spiel      

 
Presseschau
MDR-Online, 10.5.03: Dynamo gewinnt dramatisches Pokalfinale
Dynamo Dresden ist zum ersten Mal Sachsenpokalsieger. Der Regionalligist bezwang den VFC Plauen in einem würdigen und dramatischen Finale mit 3:2 (0:0). Etwas Glück brauchten die Dresdner für ihren Triumph allerdings schon, denn der eine Klasse tiefer spielende Gegner verlangte alles ab.
Curri stark - Jovanovic erfolgreich
Über weite Strecken hatten die Plauener sogar mehr Spielanteile. Vor allem der agile Curri sorgte für viel Gefahr. Für die erste gefährliche Aktion des Spiels allerdings sorgte VFC-Libero Hölzel, dessen riskanten Rückpass Keeper Golle außerhalb des Strafraums per Kopf entschärfen musste. Dennoch war Plauen in der ersten Hälfte näher am 1:0 als Dynamo. Kurz vor der Pause hätte es auch beinahe "geklingelt". Aber Bittermann rettete auf der Linie für den bereits geschlagenen Kresic.
Zum Dynamo-Glück kam nach der Pause auch noch die Cleverness. Jovanovic traf aus acht Metern zur Führung. Dann war endlich auch der VFC-Druck von Erfolg gekrönt. Schulze traf aus 18 Metern sehenswert und unhaltbar. Doch kurz darauf war wieder Jovanovic zur Stelle. Er schloss einen Konter über links ebenso erfolgreich ab - Plauen warf alles nach vorn - wie später dann Koslov. Das 2:3 von Popa in der Nachspielzeit kam entsprechend zu spät.
Hooligans randalieren
Außerhalb des Spielfeldes sorgten einige Dynamo-Fans für Aufregung. Den Sicherheitsleuten zufolge stürmten Dresdner Hooligans drei Imbissbuden. Eine Frau wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auf den Rängen blieb es während des Spiels in dieser Hinsicht ziemlich ruhig.
Dresdner Neueste Nachrichten, 12.5.03: Pokalfieber steigt: Dynamo hofft jetzt auf die Bayern
Plauen. Volles Haus, fünf Tore und ein Krimi, der mit Dynamos erstem Finalsieg im Sachsenpokal einen tollen Abschluss fand - besser konnte es aus Dresdner Sicht eigentlich nicht laufen. Wenn man von den kriminellen Aktionen einiger Chaoten im Gästeblock absieht, die den Ruf der Dresdner Anhänger und auch des Vereins im Vogtland schwer beschädigt haben dürften, war es für Dynamo ein überaus lohnender Ausflug. Mit dem 3:2-Sieg über aufopferungsvoll kämpfende Plauener sicherten sich die diesmal inWeiß spielenden Dresdner erstmals seit dem Bundesligaabstieg 1995 den Einzug in den DFB-Pokal (letztes Spiel am 25.8. 1995: 1:3 gegen Düsseldorf) und müssen nun automatisch 60.000 Euro weniger in Bürgschaften und Werbeverträgen nachweisen, um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. 
"Wir haben mit diesem Pokal die letzten zwei Jahre gekrönt", freute sich Keeper Ignjac Kresic, der mit Dynamo zuvor eine lange Durststrecke zu überstehen hatte. Der Torwart schnappte sich den Pott und trug ihn jubelnd in die Fankurve, wo die übergroße Mehrheit friedlicher Anhänger sehnsüchtig wartete. "Ich muss ihnen ein riesengroßes Lob aussprechen - wenn wir sie nicht gehabt hätten, stünden wir nicht hier", sagte Kresic. Er hofft nun, dass im "großen" Pokal "noch ein paar Runden" folgen und "wir das Image, das Phänomen Dynamo weiter nach vorne bringen". 
Das will auch Ranisav Jovanovic, mit zwei Toren vor 10.400 Zuschauern im Vogtlandstadion Mann des Tages. "Ich bin froh, dass ich bei Dynamo verlängert habe. Hier macht es einfach Spaß. Und so einen Pokal in den Händen zu halten, ist ein wunderschönes Gefühl." Der Berliner, der mit TeBe bereits im DFB-Pokal gegen Bielefeld und Bremen spielte und jeweils in der ersten Runde ausschied, will das Pokalfieber diesmal richtig auskosten: "Mir wäre anfangs ein schwächerer Gegner zwar ganz recht, um noch weiterzukommen, aber von mir aus dürfen es auch gleich die Bayern sein." 
Über seinen Wunschgegner im DFB-Pokal hat sich Trainer Christoph Franke indes noch keine Gedanken gemacht. Zu groß war die Anspannung vor und während des Spieles gewesen. "Wir haben die ersten 15 Minuten gut angefangen, um für den Rest der Halbzeit den Faden zu verlieren. Wir haben die Bälle nur noch geschlagen. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas besser und haben deshalb verdient gewonnen", resümierte Franke in der Pressekonferenz wieder gewohnt ruhig, nachdem der 58-Jährige beim Abpfiff vor Freude wie ein Schulbub in die Luft gesprungen war. Gut gelaunt tröstete er seinen Kollegen René Müller, der noch viel Zeit habe, Erfolge als Trainer zu feiern. Müller flüchtete sich in die Ironie: "Das war eine wunderschöne Veranstaltung - nur ich bin der Looser." Der ehemalige Dynamo-Torwart haderte mit der mangelnden Effektivität seiner Kicker, die in Halbzeit eins das Spiel machten und durch Thomas Pannach (26.) sowie den starken Skerdilaid Curri (34., 45.) drei hochkarätige Chancen hatten. Gegen Pannach aus 14 m parierte Kresic, Curri traf die Latte und scheiterte später an Torsten Bittermann, der für den geschlagenen Kresic auf der Linie rettete. Dynamo war nur mit einem Fernschuss von Lars Heller gefährlich (20.), den Jens Golle im VFC-Tor im Nachfassen parierte. "Da hätten wir zustechen müssen", so Müller. 
Nach der Pause traf Jovanovic nach Heller-Pass (47.), indem er einen Stellungsfehler der VFC-Abwehr nutzte, doch Schulz glich nach einer Stunde aus 22 m aus. "Doch kaum machen wir den Ausgleich, haben wir den zweiten Fehler gemacht", ärgerte sich Müller. Erneut Jovanovic schoss nach einem Bittermann-Pass die Dynamo-Führung heraus (63.). Und Plauens Kapitän René Krasselt gestand nachher: "Nach dem zweiten Tor waren wir geschockt." Alles schien endgültig klar, als Denis Koslov nach sehenswerter Vorarbeit von André Weiß cool das 3:1 (89.) machte, aber Catalin Popas 2:3 im Gegenzug (90.) ließ Dynamo noch Sekunden zittern. Als der Referee abpfiff, feierten die Dresdner Spieler und die Trainer ausgelassen. Traditionell lud Keeper Kresic alle Mann in seine Kneipe ein, wo bis ca. ein Uhr gefetet wurde. "Danach sind wir noch lange um die Häuser gezogen", so der Wirt, der sich gestern Nachmittag gemütlich vor dem Fernseher von den Strapazen erholte.
Vogtland-Anzeiger, 12.5.03: VFC verpasst Triumph zwei
Rekordkulisse im Vogtlandstadion / Tore von Schulze und Popa reichen nicht 
Nicht geschafft hat der VFC Plauen den zweiten Pokalsieg im Sächsischen Fußball-Verband. Dafür feierte der 1. FC Dynamo Dresden den ersten Triumph in diesem Wettbewerb. In einem dramatischen Pokalfinale setzte sich der in der Regionalliga spielende Dresdner Verein gegen den Oberligisten aus Plauen mit 3:2 durch, nachdem mit einem torlosen Remis die Seiten gewechselt worden waren. 
Die Rekordkulisse nach der Wende von 10403 Zuschauern, darunter 5000 Fans aus der Landeshauptstadt, sahen nach 90 Minuten, plus vier Minuten Nachspielzeit, einen glücklichen Gewinner, der durch zwei Treffer von Ranisav Jovanovic (47. und 63. Minute) sowie durch Denis Koslov (90.) den Pott an die Elbe holte. Renè Schulze erzielte für den VFC den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (60.), den Anschlusstreffer zum 2:3 hatte Catalin Popa in der Nachspielzeit markiert. 
Während Plauen im gewohnten Gelb-schwarz auflief, kamen die Dresdner Kicker ganz in Weiß und waren vom Anpfiff weg putzmunter, während die gastgebenden Plauener eine knappe Viertelstunde brauchten, um ins Spiel zu finden. 
Deshalb hatte der Gast aus Dresden auch die erste nennenswerte Tormöglichkeit. Allerdings nur nach einem riskanten Rückpass von Hölzel in der 17. Minute auf seinen eigenen Keeper, den Golle außerhalb des Strafraumes mit dem Kopf klären musste. 
Danach aber fing sich der VFC und erarbeitete sich ein spielerisches Übergewicht. Nur mit der Chancenverwertung standen die VFC-Kicker wieder auf Kriegsfuß. Curri zielte in der 18. Minute über den Dynamo-Kasten, Thomas Pannach (26.) scheiterte an Dresdens Keeper Kresic. In der 34. Minute landete ein Curri-Heber aus 18 Metern auf der Querlatte, und Sekunden vor dem Pausenpfiff verhinderte Dynamos Bittermann auf der Torlinie einen Rückstand seiner Elf nach einem Curri-Schuss aus zwölf Metern. 
Für den Dresdner Paulus, der Curri nicht an die Leine legen konnte, brachte Dynamo-Coach Franke mit Beginn der zweiten Halbzeit Dabac. Noch waren keine zwei Minuten gespielt, da bejubelten die Dresdner das Führungstor. Ranisav Jovanovic hatte aus acht Metern abgezogen und ins lange Eck getroffen. Dabei war Keeper Golle die Sicht versperrt, deshalb kam er auch nur noch mit den Fingerspitzen ran. 
Nach exakt einer Stunde traf Renè Schulze mit einem unhaltbaren Knaller aus 18 Metern zum 1:1. Aber die Dresdner Antwort kam postwendend über die linke Seite. Diesmal traf Jovanovic im linken Strafraumeck mit Flachschuss ins lange rechte Eck. 
Danach öffnete der VFC die Deckung, wollte unbedingt den Ausgleich und mehr. Dafür musste sogar Libero Hölzel in der 80. Minute vom Platz, mit Popa kam ein weiterer Offensivspieler ins Team. Da Plauen trotz Dauerdrucks den Ausgleich nicht schaffte, traf Koslov nach einem Konter und Zuspiel von Jovanovic zum 3:1. Schon in der Nachspielzeit gelang dem VFC durch den eingewechselten Popa lediglich noch der Anschlusstreffer zum 2:3-Endstand. 
Trainerstimmen Renè Müller (Plauen): ,,Wir haben in der ersten Hälfte vergessen, Tore zu schießen, und hätten zumindest das 1:0 machen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei entscheidende Fehler in der Defensive gemacht. Wir sind wieder einmal an der mangelnden Effektivität gescheitert und haben deshalb verloren.'' 
Christoph Franke (Dresden): ,,Wir haben die erste Viertelstunde gut gespielt, danach aber den Faden verloren. Aus meiner Sicht recht glücklich fiel das 1:0 für uns kurz nach der Pause. Die Schlussoffensive der Plauener war wie erwartet stark, deshalb sind wir ein glücklicher Sieger.''
Vogtland-Anzeiger, 12.5.03: ,,Großes Lob an den VFC Plauen''
STIMMEN ZUM SPIEL
Ralf Oberdorfer (Oberbürgermeister von Plauen): ,,Wer überlegen spielt, aber dabei keine Tore schießt, kann ein Fußballspiel nicht gewinnen. Das ist der Fußball. Und als unsere Kicker den Ausgleich geschafft hatten, führten im nun folgenden Willen, das Spiel noch zu kippen, zwei weitere Gegentore zur durchaus vermeidbaren Niederlage. Ich möchte aber an dieser Stelle betonen: Für mich war der heutige Spielausgang, wie natürlich auch für viele vogtländische Fußball-Fans, nicht erfreulich. Trotzdem sollten wir alle zusammen anerkennen, dass die Mannschaft den Einzug in ein Pokalfinale geschafft hat.'' 
Klaus Reichenbach (Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes): ,,Mit Dresden hat die glücklichere und im zweiten Abschnitt cleverer spielende Mannschaft gewonnen. Deshalb gilt mein Glückwunsch zuerst natürlich der Mannschaft des 1. FC Dynamo. Doch auch dem VFC Plauen gilt ein großes Kompliment. Mit ihrer Leistung haben die Vogtländer zu einem großartigen Finalspiel beigetragen und hätten den Cup-Sieg auch verdient gehabt. Zumal der VFC nach 15 Minuten bis zum Ende der ersten Halbzeit deutlich das Spiel bestimmte und die Führung durchaus verdient gehabt hätte.'' 
Jochen Rudi (Präsident von Dynamo Dresden): ,,Ich glaube, wir haben ein packendes Herzschlagfinale erlebt. Dabei war Plauen in der ersten Halbzeit besser, wir in der zweiten Hälfte cleverer und erfolgreicher.'' 
Günter Männig (Schiedsrichter-Ansetzer im Sächsischen Fußball-Verband): ,,Wir haben ein gutklassiges Endspiel gesehen, in dem beide Mannschaften über weite Strecken der Partie ebenbürtig waren. Was mich besonders gefreut hat, war die Fairness auf dem Rasen. Daran hatte natürlich auch der Schiedsrichter mit seinen Assistenten gerüttelt Maß Anteil, die das nicht leicht zu leitende Spiel sicher im Griff hatten. Die gezeigten gelben Karten waren alle vertretbar und kamen im richtigen Moment.'' 
Renè Krasselt (Kapitän VFC): ,,Ich bin natürlich traurig, dass wir den Pokal nicht zum zweiten Male nach Plauen geholt haben. Doch wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt und in der Defensive bei allen drei Gegentoren schlecht gestanden und somit den Dynamo-Spielern das Toreschießen leicht gemacht. Trotzdem haben wir gezeigt und bewiesen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen und auch mit einer Regionalliga-Mannschaft mithalten können.'' 
Levente Csik (Ex-VFC-Spieler und heutiger Dynamo-Kicker): ,,Wir haben ein tolles Pokal-Endspiel gesehen, in dem sich Dynamo Dresden zum ersten Male den Pott geholt hat. Trotzdem bin ich mir sicher: Im heutigen Spiel gab es keinen Verlierer, und der große Sieger war der Fußball. Mein Ex- Verein war in der ersten Halbzeit besser, doch wir waren zu Beginn der zweiten Halbzeit im Abschluss zielstrebiger, auch weil die Plauener Hintermannschaft bei allen drei Gegentoren nicht sattelfest stand. Nach dem Ausgleich zum 1:1 fiel zu einem für uns psychologisch günstigen Zeitpunkt das 2:1. Danach ließen wir in der Abwehr nichts mehr anbrennen und machten mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter den Sack endgültig zu.'' 
Steffen Heidrich (Kapitän von Dynamo Dresden, der verletzungsbedingt fehlte): ,,Ein großes Lob an den VFC Plauen, die Mannschaft war uns ebenbürtig. Wir haben aus unseren drei, vier dicken Chancen drei Tore gemacht und sind deshalb Pokalsieger geworden. Plauen dagegen hat aus einer Vielzahl von so genannten halben Chancen nichts gemacht und deshalb das Spiel verloren.''

4. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 8 293 - 4 147 pro Spiel    
        Tore: 3 - 1,5 pro Spiel    
28.03.03 Vogtländischer FC Plauen OL - Sachsen Leipzig  OL   1 : 0 ( 0 : 0 )           4 100
  Tor: 1:0 Krasselt (90.)
30.03.03 Gelb-Weiß Görlitz  LL - Dynamo Dresden RL   0 : 2 ( 0 : 2 )           4 193
  Tore: 0:1 Neubert (30.), 0:2 Koslov (33.)
        Zuschauer gesamt: 29 830 - 1 029 pro Spiel    
        Tore gesamt: 110 - 3,79 pro Spiel    

 
Presseschau
MDR-Online, 28.3.03: Plauen in letzter Sekunde ins Pokalfinale 
Der VFC Plauen ist der erste Finalist im Fußball-Sachsenpokal. Die Vogländer besiegten am Freitagabend den FC Sachsen 1:0 (0:0). In der Partie der beiden Oberliga-Spitzenvereine fiel das Tor des Tages erst in der 90. Minute: VFC-Kapitän Krasselt verwandelte eine Flanke von Curri aus Nahdistanz (90.)
Bissiger Beginn
Nach bissigem Beginn ohne große Möglichkeiten erspielte sich Plauen nach 15 Minuten Übergewicht und hätte zur Halbzeit führen müssen. Zunächst scheiterte Zapyshnyi mit einem Kopfball aus zehn Metern, der knapp über das Tor ging (15.). Nach 29 setzte sich Krasselt mit einer schönen Einzelaktion auf der linken Seite durch, traf aus acht Metern aber das Tor nicht. Als wenig später sich Curri ebenfalls auf der linken Seite durchsetzte, hätte die Führung für die Heimelf fallen müssen. Doch der Albaner ließ sich den Ball noch vom herauslaufenden FCS-Keeper Schöne vom Fuß nehmen.
Abwechslungsreiche Partie nach dem Wechsel
Vor der Halbzeit bis auf einen Struck-Freistoß (43.) völlig harmlos, kamen die Leipziger druckvoll aus der Kabine und gleich zu zwei Riesenchancen. Nach zwei Schlafeinlagen der Plauener Abwehr tauchte Kujat jeweils allein vor VFC-Tormann Golle auf, der konnte aber in höchster Not an der Strafraumgrenze klären. Das Spiel gestaltete sich nun zum offenen Schlagabtausch, und dies auch im wörtlichen Sinne, denn Schiedsrichter Bley musste fünf Mal zum gelben Karton greifen. Vor 4500 Zuschauern kamen Gleis und Richter (VFC, 53., 75.) sowie Cramer für den FC Sachsen (70.) zu ausgelassenen Möglichkeiten. Nachdem sich der FC Sachsen Mitte der zweiten Hälfte Übergewicht erspielt hatte, drückte Plauen in den letzten Minuten auf die Entscheidung - und wurde belohnt.
VFC-Finalgegner wird Sonntag ermittelt
Der Finalgegner der Plauener wird am Sonntag ermittelt: Ab 14 Uhr gastiert beim Landesligisten Görlitz Regionalligist Dynamo Dresden. Der Sieger des Finales qualifiziert sich für den DFB-Pokal in der kommenden Saison.
Dresdner Neueste Nachrichten, 31.3.03: Mit halber Kraft ins Finale
Görlitz. Dynamo steht kurz davor, im DFB-Pokal der kommenden Spielzeit antreten zu dürfen. Dem Regionalligisten reichten gestern zehn starke Minuten, um den Landesligisten Gelb-Weiß Görlitz in dessen Stadion mit 2:0 zu besiegen. Im Finale wartet mit dem VFC Plauen, welcher in der Partie Heimrecht genießt, aber ein weitaus schwerer Gegner. 
In Görlitz fehlten den Schwarz-Gelben von Anfang an die zündenden Ideen, um den keineswegs sicheren Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Dynamo ließ in der ersten Halbzeit den Ball zwar gut in den eigenen Reihen laufen, in Tornähe wurde aber zu harmlos agiert. Erst nach dreißig Minuten erwachten die Mannen von Christoph Franke aus der unerklärlichen Lethargie - und gingen prompt in Führung. Sven Ratke - bester Dresdner Akteur mit viel Übersicht in der Rolle des Spielmachers - flankte einen Freistoß von rechts, Torwart Josef Taborsky griff daneben und lud so Thomas Neubert förmlich zum Torschuss ein (30.). Dynamo wurde nach der Führung aggressiver und versucht es einige Male aus der zweiten Reihe (Koslov/31., Ratke/32.). Koslov machte es schließlich in der 33. Minute aus Nahdistanz besser. Nach einem sehenswerten Solo von Ratke stand der clever freigespielte Russe allein vor Taborsky und schob unten rechts ein. 
Nach dem Wechsel konnten sich die 4193 Zuschauer (darunter ca. 3000 Dynamo-Fans) eigentlich nur noch über das schöne Wetter freuen. Dynamo schien anscheinend mit den zwei Toren Vorsprung zufrieden, und der Landesligist beschränkte sich nur noch darauf, keinen Treffer mehr einstecken zu müssen. Die wenigen Chancen der Schwarz-Gelben wurden auch noch kläglich vergeigt. So traf Koslov aus 18 Metern das leere Tor nicht (64.), Neubert konnte nach einer Ecke aus fünf Metern den Ball nicht im Gehäuse unterbringen (69.) und Ratke und Neubert bedrängten sich nach einer Flanke, des fleißigen, aber manchmal unglücklich agierenden Daniel Ziebig gegenseitig (81.). 
Dynamo-Coach Christoph Franke war nicht gerade begeistert: "Die Leistung in der zweiten Halbzeit war inakzeptabel, das war gar nichts, nur Stückwerk", schimpfte der Trainer nach Spielende. Der Einbruch nach dem Wechsel sei für ihn unerklärlich. "Und ich habe noch in der Kabine gesagt: Jetzt geht raus und knüpft an die guten ersten 45 Minuten an". Der Gölitzer Spielertrainer Frank Gaida machte seiner Mannschaft ein großes Kompliment: "Wer gegen eine Mannschaft mit Ambitionen für die 2. Bundesliga eine Halbzeit lang kein Tor kassiert, muss gut gespielt haben".
MDR-Online, 30.3.03: Dynamo zieht locker ins Finale ein
Regionalligist Dynamo Dresden ist im Halbfinale des Sachsenpokals seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Bei Landesligist Gelb-Weiß Görlitz siegte Dynamo trotz schwacher Leistung ungefährdet mit 2:0 (2:0). Im Endspiel treffen die Dresdner nun auf Oberligist VFC Plauen.
Drei gute Minuten reichte Dynamo
Die Dresdner boten den 4193 Zuschauern keinen spielerischen Glanz. So war zunächst vom Klassenunterschied nichts zu spüren. Erst nach 30 Minuten ging Dynamo per Standardsituation in Führung: Nach einem Freistoß von Ratke verpasste der Görlitzer Keeper den Ball und Neubert staubte ab. Nur drei Minuten später leistete wiederum Ratke die Vorarbeit. Nach einem sehenswerten Solo passte er auf den freistehenden Koslov, der zum 2:0 vollendete.
Zweite Hälfte auf Landesliga-Niveau
Nach der Pause flachte die Partie ab und es überzeugten nur noch die aufopferungsvoll kämpfenden Görlitzer. Dennoch blieb ein 20-m-Freistoß von Gaida, den Dynamo-Torwart Kresic erst im Nachfassen hielt, die einzige Gelegenheit zum Anschluss. Die Dresdner enttäuschten ohne spielerische Linie und mit einer kläglichen Chancenverwertung. So traf Koslov aus 20 m das leere Tor nicht (64.), Ziebig schoss kurz darauf völlig freistehend über das Gehäuse (69.).
Leipziger Volkszeitung, 31.3.03: Für manche war der Fight Plauen gegen Sachsen erstligareif
Plauen/Leipzig. Beim Mitteldeutschen Rundfunk, Abteilung Videotext, fristen fähige, ja visionäre Kräfte ein selten gewürdigtes Dasein. Diese Not macht erfinderisch, abzulesen am Freitag Abend auf MDR-Tafel 218, wo die Partie des VFC Plauen gegen Sachsen Leipzig blinkte. Über der 218 thronten Sportart und Spielklasse: Fußball/1. Bundesliga. Klasse Idee!Bringt den einen Aufmerksamkeit, spornt die anderen an und ist im konkreten Fall sowieso entschuldbar: Das sächsische Pokal-Halbfinale war in der Tat viel mehr als ein Kräftemessen profaner Viertligisten. Spannung? Jede Menge - der Plauener 1:0-Siegtreffer fiel in letzter Minute. Atmosphäre? Mitreißend - dafür sorgten viele strittige Szenen, über 4000 Fans und gleißendes Flutlicht. 
Auch das Nachspiel genügte höchsten Ansprüchen, spiegelte Brisanz und "herzliche Verbundenheit" beider Übungsleiter wieder. Sachsen-Coach Jürgen Raab: "Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen." VFC-Trainer Ren? Müller: "Ein verdienter Sieg für uns! Wir haben zum richtigen Zeitpunkt das Richtige gemacht." 
Schon während des Spiels hatten die Ex-Nationalspieler mehrfach ihre konträren Ansichten ausgetauscht. Beispielsweise als der Leutzscher Norman Struck von einem Plauener attackiert zu Boden ging (60.) und die Meinungen zwischen Tätlichkeit (Raab) und Schauspielkunst (Müller) auseinander gingen. "Bleib du mal ganz ruhig", zischte Plauens Coach in besagter Szene mehrfach Richtung Raab. 
Müller selbst wütete an der Außenlinie wie ein Derwisch, sprintete nach René Krasselts Kopfball zum 1:0 (90.) mit seiner kompletten Bankbesatzung aufs Spielfeld und rannte dabei um eine Haar den im Weg stehenden Linienrichter um. Sachsen-Keeper Roger Schöne hätte dem Mann mit der Fahne diese Schwulität ersparen können, wenn er in der 90. Minute "in seinem Scheiß-Tor" (Ronny Kujat) geblieben wäre. Schöne blieb nicht in seinem Sch...-Tor, griff an einem Freistoß vorbei und Krasselt köpfelte sich und die Seinen ins Glück/Finale. Laut Christian Rocca gehen den Sachsen runde 20 000 Euro flöten. Zugrunde gelegt hatte der Präsident 6000 Zuschauer im Finale gegen Dynamo Dresden. Die entledigten sich ihrer Halbfinal-Aufgabe in Görlitz mit 2:0 und spielen am 1. Mai in Plauen um Pott und Teilnahme an der DFB-Pokalhauptrunde. Bliebe eine finale Frage: Wie nur arbeiten die MDR-Visionäre den 1. Mai auf?

3. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 4 663 - 1 166 pro Spiel    
        Tore: 19 - 4,75 pro Spiel    
31.10.02 SV 1919 Grimma  OL - Dynamo Dresden  RL   2 : 4 ( 1 : 1 )           1 959
14.12.02 Lausitz Hoyerswerda  OL - Sachsen Leipzig  OL   1 : 3 ( 0 : 1 )           265
31.10.02 VfL Pirna-Copitz  LL - Gelb-Weiß Görlitz  LL   2 : 2 ( 2 : 2 / 2 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 2:3 300
30.10.02 Vogtländischer FC Plauen  OL - Chemnitzer FC  RL   3 : 2 ( 2 : 0 )           2 139
        Zuschauer: 21 537 - 798 pro Spiel    
        Tore: 107 - 3,96 pro Spiel    

 
Presseschau
MDR-Online, 31.10.02: Favoriten setzen sich durch
Am Feiertag hatten die Fußballer in Sachsen und Sachsen-Anhalt keine Pause. Im Landespokal standen Spiele auf dem Programm. In Sachsen ging es um das Halbfinale, die Vertreter aus Sachsen-Anhalt mussten die 2. Runde überstehen.
Dynamo Dresden zieht ins Halbfinale ein
Nach dem VFC Plauen sind Dynamo Dresden und GW Görlitz in das Halbfinale des sächsischen Landespokals eingezogen. Vor einer tollen Kulisse feierte Regionaligist Dynamo Dresden einen 4:2-Sieg beim SV Grimma. In einem flotten Spiel traf Liebich für den Oberligisten doppelt. Die Treffer für Dynamo erzielten Ahanfouf (2), Ziebig und Oppitz. Landesligist Görlitz gewann das Duell beim Liga-Gegner Pirna-Copitz mit 5:4 nach Elfmeterschießen.
Für eine Überraschung hatte Plauen am Mittwoch gesorgt: Der VFC besiegte den Chemnitzer FC mit 3:2. Krasselt und Curri brachten den CFC in Rückstand. Nach der Pause gelang durch einen Doppelschlag von Demir der Ausgleich, doch Zapyshnyi traf kurz vor Schluss zum VFC-Sieg. Die Folge: CFC-Trainer Schulz wurde entlassen.
Magdeburg souverän - Stendal zittert
Im Landespokal Sachsen-Anhalt bleiben die Oberligisten im Rennen: Der 1. FC Magdeburg und der 1. FC Lok Stendal besiegten in der 2. Runde ihre unterklassigen Gegner. Magdeburg war beim 4:0-Erfolg in Naumburg deutlich überlegen. Die Gastgeber boten dem FCM nur 30 Minuten Paroli, dann erwies sich Naumburgs Keeper Schulz als "gastfreundlich" und verhalf Magdeburg mit zwei Patzern zur 2:0-Pausenführung. Mit einem Doppelschlag machten Woitha und Eschholz alles klar. Mehr Mühe als erwartet hatte Stendal beim mageren 1:0-Sieg in Irxleben. Das Tor erzielte Bergen acht Minuten vorm Abpfiff.
Freie Presse, 1.11.02: VFC Plauen: Himmelblaue stolpern im Pokal über VFC
Plauen. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel beim VFC Plauen keine Grenzen. Die Kicker des Chemnitzer FC lagen dagegen konsterniert auf dem feuchten Rasen. Der eingewechselte Tchipev gehörte zu den wenigen, die zu den 250 mitgereisten CFC-Anhängern in die Kurve liefen und sich verabschiedeten. 3:2 (2:0) hieß es nach 90 Minuten im Viertelfinale des Sachsenpokals aus Sicht des Oberligisten. Während die Vogtländer mit dem überragenden Curri ihre Chance auf den Pott und damit auf einen attraktiven Gegner im DFB-Pokal wahrten, hat sich die Hoffnung auf zusätzliche Einnahmen bei den Himmelblauen erledigt. Einige Stunden nach der Schlappe wurde Trainer Matthias Schulz beurlaubt. Sein Gegenüber René Müller schätzte nach der Partie zufrieden ein: „Wir setzten auf Offensive, schossen zur richtigen Zeit die Tore und gewannen verdient. Das Punktspiel Sonntag beim VfB Chemnitz wird wohl schwerer als das Pokalmatch.“
Leipziger Volkszeitung, 1.11.02: Grimmaer lassen 1. FC Dynamo zittern
Grimma. "Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen", ärgerte sich Grimmas Kapitän Steffen Ziffert nach der 2:4-Niederlage zu Hause gegen den Regionalligisten 1. FC Dynamo Dresden, "Das 1:2 kurz vor der Pause war der Knackpunkt. Aber Dynamo hat auf Grund der Steigerung in der zweiten Hälfte verdient gewonnen." Dresdens Trainer Christoph Franke sah es genauso: "Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu leger gespielt. Grimmas Ausgleich war hochverdient. Mit Wiederbeginn haben wir die Gastgeber durch unser engagiertes Spiel zu Fehlern gezwungen. Dass wir uns gegen ein solches Team durchsetzen, dass nicht unter Profibedingungen wie wir trainiert, erwarte ich einfach."
Die höherklassigen Landeshauptstädter konnten in dieser kampfstarken Partie nie überzeugen, Grimma dagegen umso mehr. Selbst in der Bedrängnis versuchten die Schützlinge von Trainer Rainer Lisiewicz den Ball noch zum Mitspieler zu passen. Das 1:1 zur Pause entsprach dem Geschehen auf dem gepflegten Rasen.
Aber in der 54. Minute leistete sich die Gastgeber-Abwehr einen schweren Schnitzer, als Ragnar Zaulich die hohe Eingabe von Nico Däbritz nicht wegköpfte und der gerade eingewechselte Ahanfouf aus Nahdistanz zur 2:1-Führung einnicken konnte. "Ganz klar mein Fehler" gab Zaulich zu. Als Volker Oppitz zum 3:1 (76.) für Dynamo traf, schien die Partie gelaufen. Doch dann eroberte Mirko Liebich nach Fehlpaß des sonst so starken Daniel Ziebig das Leder und schob zum 2:3 (79.) ein. Grimma witterte Morgenluft. Fünf Minuten vor Schluss kratzte Torwart Kresic den 16-m-Schuss von Sven Birnbaum aus dem Winkel und ersparte seiner Mannschaft die Verlängerung. Dynamo wankte, einige Akteure schrien sich gegenseitig an. "Organisiert euch wieder", rief Trainer Franke ärgerlich. Dann köpfte Ahanfouf zum für die Gäste erlösenden 4:2-Endstand (90.) ein, als Torwart Ronny Winkler bei der Ratke-Flanke auf der Linie kleben blieb.
"Wir haben gezeigt, was wir drauf haben. Die Fehler zum 1:2 und 2:4 waren unser Verhängnis. Die cleverere Mannschaft hat gewonnen. Ich bin trotzdem zufrieden", zog Grimmas Coach Rainer Lisiewicz Bilanz.
Dresdner Neueste Nachrichten, 16.12.02: FC Sachsen zieht ins Halbfinale ein
Hoyerswerda. Sachsen Leipzig ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im letzten Viertelfinalspiel um den Landespokal setzten sich die Leutzscher vor 265 Zuschauern beim FC Lausitz Hoyerswerda mit 3:1 (1:0) durch. Die Treffer für die Messestädter erzielten Nemec (45., 79.) und Kopunovic (88.), für die Lausitzer war Schmeißer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erfolgreich (64.). Neben dem FC Sachsen stehen Dynamo, der VFC Plauen und Gelb-Weiß Görlitz im Halbfinale, das im Januar (Termin steht noch nicht fest) ausgelost wird. 
Passierte im Jahnstadion bis auf das Tor von Nemec zunächst wenig, so entwickelte sich die zweite Spielhälfte zu einem mitreißenden Pokalfight. Die Offensivbemühungen der Gastgeber wurden schließlich belohnt. Libero Dörner schlug eine Bogenlampe Richtung Sachsen-Tor, die Ex-DSCer Schöne nicht festhalten konnte - und Schmeißer bedankte sich auf seine Weise. Danach stand das Spiel auf der Kippe. Leipzig lauerte auf Konter, von denen einer erfolgreich durch Nemec abgeschlossen wurde. Gleich darauf vergab Schmeißer das 2:2, als ein Abpraller ihm vor die Füße sprang (80.). Ein weiterer Konter über Ex-Dynamo Kopunovic brachte die endgültige Entscheidung.

2. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 6 245 - 781 pro Spiel    
        Tore: 29 - 3,63 pro Spiel    
03.10.02 SSV Markranstädt  LL - Chemnitzer FC  RL   1 : 5 ( 0 : 1 )           911
03.10.02 Sachsen Leipzig  OL - Erzgebirge Aue  RL   1 : 0 ( 0 : 0 )           2 192
09.10.02 Chemnitzer FC II BL - Dynamo Dresden  RL   0 : 4 ( 0 : 1 )           1 100
29.09.02 VfB Chemnitz  OL - Vogtländischer FC Plauen  OL   0 : 2 ( 0 : 0 )           250
03.10.02 BSC Freiberg  BL - Lausitz Hoyerswerda  OL   2 : 3 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 500
03.10.02 "Frisch Auf" Wurzen  BL - SV 1919 Grimma  OL   1 : 5 ( 1 : 0 )           250
02.10.02 Budissa Bautzen LL - VfL Pirna-Copitz  LL   0 : 2 ( 0 : 0 )           850
03.10.02 Kickers Markkleeberg  LL - Gelb-Weiß Görlitz  LL   1 : 2 ( 1 : 1 )           192
        Zuschauer gesamt: 16 874 - 734 pro Spiel    
        Tore gesamt: 88 - 3,83 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 4.9.02 in der Halbzeitpause des Spieles der Ausscheidungsrunde BSC Freiberg - Sachsen Leipzig II.
 
Presseschau
Vogtland-Anzeiger, 30.9.02: VFC im Viertelfinale
Der VFC Plauen hat mit diesem 2:0-Auswärtssieg, dem ersten in einem Pflichtspiel der laufenden Saison, beim Punktspielkontrahenten der Oberliga, dem VfB Chemnitz, als erste Mannschaft das Viertelfinale im Fußball-Sachsenpokal der Spielzeit 2002/2003 erreicht.
250 Zuschauer, darunter 80 aus dem Vogtland, sahen einen über 90 Minuten überlegenen VFC, der sich aber zum wiederholten Male im Auuslassen der herausgespielten Möglichkeiten übertraf. So mussten dass VFC-Lager und die mitgereißten Fans bis zur 70. Minute warten, ehe Kapitän Renè Krasselt mit einem verwandelten Foulelfmeter die Gelb-schwarzen in Front brachte. Sekunden vor dem Abpfiff sicherte der eingewechselte Thomas Pannach mit seinem Kopfballtreffer endgültig den Einzug in die nächste Pokalrunde.
Während der VFC mit der Vorwochenformation vom Punktspiel gegen Dresden-Nord begann, musste Chemnitz auf Laudeley und Büttner verzichten, hatte dafür aber wieder den Spielmacher Dittrich dabei.
Der VFC startete druckvoll, wollte ein frühes Tor. Doch die Chancenverwertung war erneut mehr als kläglich. Hinzu kam, Chemnitz hatte an diesem Tag in Keeper Fröhlich seinen besten Akteur, der mit mehreren Glanzparaden Gegentreffer verhinderte.
Nachdem Popa, Curri, Schulze für den VFC ihre Möglichkeiten nicht nutzten, vergaben die Chemnitzer zwei Möglichkeiten in der 18. und 20. Minute.
Danach drückte der VFC bis zum Pausenpfiff auf den Führungstreffer, doch der fiel nicht.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bestimmten Fehlpässe und Ungenauigkeiten in beiden Teams das Geschehen auf dem Rasen. Dennoch hatten die Vogtländer viele Möglichkeiten, nutzten aber keine. Dies trieb wieder ein Mal Plauens Coach Renè Müller die Zornesröte ins Gesicht: ,,Die Chancenverwertung ist katastrophal und unser Riesenaufwand führt nicht zum Erfolg.''
Erst in der 70. Minute geht der Favorit in Führung, allerdings nur durch einen Foulelfmeter. Der war allerdings berechtigt, denn Weizel hatte Schulze im Strafraum gefoult und sah dafür auch noch die gelbe Karte. Krasselt verwandelte ganz sicher vom Punkt.
Kurz darauf flog Burkhardt vom Platz, doch erst in der Schlussminute stellte Thomas Pannach mit seinem platzierten Kopfstoß genau ins Dreiangel, nach Flanke von Krasselt, den Sieg sicher.
,,Ein verdienter Sieg für uns, wir waren über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft'', resümierte Kapitän Renè Krasselt.
MDR-Online, 3.10.02: Überraschungen durch Meuselwitz und Sachsen Leipzig
Sachsenpokal: Erzgebirge Aue fliegt raus
Im Achtelfinale des Sachsenpokals hat es eine große Überraschung gegeben. Oberligist Sachsen Leipzig schlug den FC Erzgebirge Aue verdient mit 1:0. Vor 2132 Zuschauern erzielte Nemec in der Schlussminute den umjubelten Siegtreffer. Nach einem Pfostenschuss Cramers verwandelte er den Abpraller. Broum hatte vor der Pause die beste Chance für Aue. Seinen Schuss (12.) kratzte Schöne aus dem Winkel. Ab der 35 Minute übernahmen die Leutzscher die Szenerie und vergaben dabei drei Hundertprozentige. Auch nach dem Wechsel waren die Gastgeber aktiver, während Aue zu zögerlich agierte. Cramer vergab in der 87. Minute eine gute Gelegenheit, als er von Nemec in Szene gesetzt wurde.
Keine Probleme für Chemnitz und Grimma
Seiner Favoritenrolle gerecht wurde dagegen der Chemnitzer FC. Der Regionalligist siegte bei Landesligist Markranstädt vor knapp 1200 Zuschauern mit 5:1 (1:0). Für den sicheren Erfolg sorgten Zedi (27.), Walther (55., Foulelfmeter), Demir (60./62.) und Biermann (87.). Ledwoch (78.) traf zum zwischenzeitlichen 1:4. CFC-Keeper Hiemann sorgte mit einer roten Karte für den negativen Höhepunkt.
Oberligist SV 1919 Grimma hatte gegen Wurzen nur 45 Minuten Probleme. Aus dem 0:1 machten die Lisiewicz-Schützlinge ein 5:1. Mehr Probleme hatte der FC Lausitz Hoyerswerda. Beim 3:2 in Freiberg benötigten die Lausitzer die Verlängerung, ehe Dörner (95.) und Sarodnik (100.) die entscheidenden Tore vor den 500 Besuchern erzielten.
Freie Presse, 4.10.02: Erzgebirger zu harmlos
Pokalverteidiger Aue verliert 0:1 bei Sachsen Leipzig
Leipzig. Riesenüberraschung im Achtelfinale des sächsischen Landespokals: Favorit FC Erzgebirge Aue flog am Donnerstag nach einer 0:1 (0:0)-Niederlage beim Oberligisten FC Sachsen Leipzig raus. Gute vierzig Minuten in der ersten Hälfte waren zu wenig, um den später konzentriert zu Werke gehenden Gastgebern den Schneid abzukaufen. „Einige meiner Spieler waren vielleicht schon bei der nächsten Punktspiel-Aufgabe in Wattenscheid“, beklagte Trainer Gerd Schädlich die mitunter harmlosen Aktionen des Regionalliga-Spitzenreiters. 
Die Standards - ansonsten eine der Stärken des Pokalverteidigers - brachten ebenso wenig ein, wie die Fernschuss-Versuche. Zweimal musste Sachsen-Keeper Roger Schöne allerdings bei den Chancen von Broum (12.) und Kurth (66.) auf der Hut sein. Dem standen jedoch drei hochkarätige Möglichkeiten der Gastgeber gegenüber. Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang Petr Nemec im Nachsetzen der goldene Treffer, zuvor hatte Heiko Cramer den Ball aus 16 Metern an den Pfosten geknallt.
Freie Presse, 4.10.02: Rote Karte für Hiemann
Chemnitzer FC gewinnt in Markranstädt klar mit 5:1
Makranstädt. Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC erreichte beim SSV Markranstädt wie erwartet die 2. Runde im Sachsenpokal. Mit 5:1 (1:0) gab es einen klaren Erfolg beim Landesligisten. Vor 950 Zuschauern konnten die Rand-Leipziger allenfalls bei Fehlern des Favoriten Akzente setzen. Eine derartige Situation hat jedoch für den CFC negative Folgen. Torhüter Holger Hiemann holte beim Stand von 1:0 kurz nach der Pause den heraneinlenden Martin Werner außerhalb des Strafraumes von den Beinen und sah für diese Attacke von Schiedsrichter Nixdorf die Rote Karte. Er fällt somit für die Regionalla-Heimpartie am Sonntag (14 Uhr) gegen den VfL Osnabrück aus, muss wahrscheinlich mit zwei Spielen Sperre rechnen.
Nachdem der CFC trotz Überlegenheit bis zur Pause nur 1:0 führte, fiel die Vorentscheidung mit dem 2:0(54.) durch einen umstrittenen Foulstrafstoß, den Walther verwandelte. Demir machte danach mit einem „Doppelschlag“ alles klar.
Dresdner Neueste Nachrichten, 4.10.02: Pleite für Regionalliga-Primus Aue
Dresden. Sachsen Leipzig hat für die große Überraschung gesorgt. Der Oberligist bezwang Regionalliga-Spitzenreiter Erzgebirge Aue mit 1:0. Das viel umjubelte Tor gelang Nemec in der 88. Minute. 
Mühe hatte Viertligist Lausitz Hoyerswerda, der sich beim Chemnitzer Bezirksligisten Freiberg erst nach Verlängerung mit 3:2 durchsetzte. Strauß (36.), Dörner (95.) und Sarodnik (100.) erzielten die Gäste-Tore. Gläsner (35.) und Bierbaum (112.) trafen für den BSC. 
In den Landesliga-Duellen zwischen Bautzen und Pirna-Copitz sowie Markkleeberg und Görlitz gab es jeweils Gästesiege. Copitz demonstrierte auf der Müllerwiese vor 850 Zuschauern Konter-Fußball wie aus dem Lehrbuch. Pietsch (65.) und Bina (78.) sorgten für den den 2:0-Erfolg. Für Görlitz 2:1 trafen nach frühem Rückstand (Hensgen/2.) Marschner (42.) und Picek (60.).
Sächsische Zeitung, 4.10.02: VfL Pirna-Copitz und Gelb-Weiß Görlitz weiter
Hoyerswerda mit Mühe ins Viertelfinale / Aue scheidet aus
Pokalverteidiger FC Erzgebirge Aue ist im Achtelfinale ausgeschieden. Der Regionalligist, der im sächsischen Landespokal in den letzten fünf Jahren immer das Endspiel erreichte, unterlag beim Süd-Oberligisten Sachsen Leipzig mit 0:1. Vor der Rekord-Kulisse des Tages (2 192) glich der altehrwürdige Kunze-Sportpark in der 89. Minute einem Tollhaus. Sekunden vor dem Spielende erzielte Nemec das Siegtor für die Leutzscher.
Dagegen hielt sich der Chemnitzer FC schadlos. Die „Himmelblauen“ siegten beim Landesligisten SSV Markranstädt mit 5:1. Beim Stand von 1:0 flog CFC-Keeper Hiemann nach einer Notbremse vom Platz (48.). Trotz Unterzahl ließ der Drittligist danach nichts anbrennen.
Ebenfalls mit 5:1 behauptete sich Süd-Oberligist SV 1919 Grimma beim Leipziger Bezirksligisten in Wurzen. Dabei lagen die Muldestädter bis zur 48. Minute im Hintertreffen, ehe Brumme und Wohllebe mit einem Doppelschlag alles klar machten. Weit mehr Mühe hatte der FC Lausitz Hoyerswerda in Freiberg. Vor 500 Zuschauern bot der Chemnitzer Sechstligist, der vom ehemaligen DDR-Auswahlspieler Udo Schmuck trainiert wird, einen beeindruckenden Pokalfight. Die Führung durch Gläsner (35.) egalisierten die Lausitzer durch Strauß zwar postwendend, aber danach war ein Zwei-Klassen-Unterschied kaum auszumachen. In der Verlängerung setzten sich die Hoyerswerdaer besser in Szene und kamen durch Dörner (95.) und Sarodnik (100.) auf die Siegerstraße. Allerdings hielten die Gastgeber weiter gegen und die Begegnung durch das 2:3 von Bierbaum (112.) bis zum Abpfiff offen.
Eine tolle Kulisse sah die Bautzner „Müllerwiese“, wo Budissa gegen die konterstarken Copitzer allerdings mit 0:2 den Kürzeren zog. Pietsch (65.) und Bina (78.) sorgten für den Erfolg des VfL. Ebenfalls durch einen Auswärtssieg in einem Landesliga-Duell kamen die Görlitzer ins Viertelfinale. Zwar geriet Gelb-Weiß früh in Rückstand (Hensgen/2.), aber Marschner und Picek drehten das Ergebnis.
In der letzten Achtelfinal-Begegnung stehen sich die zweite CFC-Mannschaft und der 1. FC Dynamo Dresden am 9. Oktober gegenüber.
Leipziger Volkszeitung, 4.10.02: Trotz Moral untergegangen
Für den SSV Markranstädt blieb die Sensation im Landespokal aus. Die Schützlinge von Trainer Uwe Ferl unterlagen gestern Nachmittag dem Regionalligisten Chemnitzer FC mit 1:5. Im heimischen Stadion am Bad ließen sich die Blau-Weißen vor 1200 Zuschauern (neben knapp 1000 zahlenden Fans kamen diesmal viele mit Freikarten) in die Defensive drängen und konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Folgerichtig erzielte Rudolf Zedi in der 25. Minute das 0:1. Rainer Krieg und Ersin Demir vergaben eine höhere Führung.
Kurz nach Wiederanpfiff sorgte der Chemnitzer Torhüter Holger Hiemann für Aufregung. Nachdem er den heraneilenden Martin Werner von den Beinen geholt hatte, zeigte ihm Schiri Nixdorf die Rote Karte. In Überzahl fanden die Hausherren zwar besser ins Spiel, konnten sich aber keine klaren Möglichkeiten erarbeiten. Ihre Offensivbemühungen fanden ein Ende, als der Unparteiische in der 54. Minute nach einem Gewirr im 16-Meter-Raum auf Strafstoß für die Gäste entschied. Ingo Walther verwandelte sicher zum 0:2.
Nun setzte ein wahrer Sturmlauf auf das Tor von Nicky Gödt ein. Ersin Demir hatte nur fünf Minuten später wenig Mühe, als er ein herrliches Solo von der Mittellinie mit dem 0:3 krönte und wenig später sogar auf 0:4 erhöhte. Die Gastgeber steckten trotz des deutlichen Rückstands nicht auf und kamen in der 80. Minute zum verdienten 1:4-Anschlusstreffer. Uwe Ferl zeigte sich nach dem Abpfiff enttäuscht: "Meine Jungs haben nicht umgesetzt, was wir besprochen haben. Trotzdem: Ohne den mysteriösen Elfmeter hätten wir die Partie vielleicht drehen können."
Leipziger Volkszeitung, 4.10.02: 1:0 - Sachsen-Elf überrascht Aue
Leipzig. Lange versuchte Petr Nemec zum Erfolgserlebnis zu kommen: Gestern nun gelang dem Tschechen einer der wertvollsten Treffer in seiner Stürmer-Laufbahn. Mit seinem Goldenen Tor zwei Minuten vor Abpfiff bescherte er der Sachsen-Elf den Einzug ins Viertelfinale des sächsischen Landespokals - und das gegen FC Erzgebirge Aue. Eine Mannschaft, die als Regionalliga-Spitzenreiter der Favorit dieser Partie war.
Doch davon war spätestens nach 40 Minuten wenig im Kunze-Sportpark zu sehen. Die Gastgeber bekamen mehr und mehr Ordnung in die eigenen Reihen, so dass sich Gäste-Trainer Gerd Schädlich veranlasst sah, den quirligen Khvicha Shubitidze auszuwechseln und mit Mirko Ullmann einen weiteren Angreifer zu probieren. Doch ganz gleich, wer vor das Tor vom aufmerksamen Roger Schöne kam, er sah sich von einer kompakten Abwehr um den groß aufspielenden Libero David Bergner gestoppt.
Weder bei den gefürchteten Standards (Eckbälle, Freistöße) noch mit ihren Fernschüssen konnten die Gäste etwas ausrichten. Mehr noch: Die größten Chancen waren auf Seiten der Leutzscher, die jedoch die drei klarsten Möglichkeiten ausließen. Regisseur Heiko Cramer passt zu Nemec, der völlig frei den Ball Richtung Torwart schiebt, als wollte er eine Rückgabe machen (26.). Eine Minute vor dem Seitenwechsel spielt der eingewechselte Tom Geißler zwischen zwei Auern hindurch zum frei laufenden Cramer, der jedoch mit schwachem Schuss den Torwart zur Reaktion einlädt. Radojicic und Cramer versuchen es nochmal - alles Muntermacher für die gut 2200 Fans, aber das Tor will den Leutzschern einfach nicht gelingen.
"Spätestens da war zu merken, dass einige nicht konzentriert genug waren, mit den Gedanken vielleicht schon beim nächsten Regionalliga-Gegner Wattenscheid weilten", kritisierte Aues Trainer die Minuten, da der FC Sachsen begann, phasenweise das Spiel an sich zu reißen. Roman Müller (48.) oder Norman Struck (53.) fehlte nicht viel bei ihren Versuchen, aber vieles wurde Opfer überhasteter Aktionen. Zumal Aue immer noch gut genug blieb, zu treffen. Torwart Schöne musste mit großer Parade einen Freistoß von Matthias Heidrich parieren und konnte auch beim 25-Meter-Schuss von Marco Kurth glänzen.
Dann die Riesen-Chance für Struck: Kujat hatte sich wieder einmal rechts durchgesetzt, den Pass auf den völlig frei stehenden Sachsen-Angreifer jedoch verstolperte er zum Entsetzen der Fans. Die sahen drei Minuten vor Ultimo eine sehenswerte Kombination zwischen Bergner, Müller und Struck, der Ball kommt zu Cramer, der aber von Marcel Salomo in guter Schussposition abgeblockt wird. Eine Minute darauf traf Cramer den Pfosten, Nemec schob den Abpraller über die Linie.
"Ich glaube, wir haben verdient gewonnen, weil wir klare Chancen hatten. Meine Mannschaft brauchte einige Zeit, um sich zu finden. Dann kamen wir besser in die Zweikämpfe, übten mehr Druck aus", so Sachsen-Coach Jürgen Raab. "Kompliment an die Leutzscher. Ihr Sieg geht heute in Ordnung", lobte auch Schädlich.

1. Runde Zuschauer: 10 329 - 689 pro Spiel    
        Tore: 59 - 3,93 pro Spiel    
01.09.02 Oberlaus. FC Neugersdorf OL - Chemnitzer FC  RL   0 : 3 ( 0 : 1 )           525
04.09.02 VfB Auerbach  LL - Erzgebirge Aue  RL   2 : 7 ( 0 : 3 )           1 600
25.09.02 Dresdner SC  RL - Dynamo Dresden  RL   0 : 1 ( 0 : 1 )           5 040
01.09.02 Eiche Reichenbrand  BL - Vogtländischer FC Plauen  OL   0 : 7 ( 0 : 0 )           280
31.08.02 Sachsen Leipzig  OL - FV Dresden-Nord  OL   3 : 2 ( 2 : 1 )           758
31.08.02 Chemnitzer FC II BL - FSV Zwickau  OL   1 : 0 ( 0 : 0 )           242
30.08.02 Bischofswerdaer FV 08  LL - Lausitz Hoyerswerda  OL   0 : 1 ( 0 : 1 )           200
01.09.02 FC Eilenburg  LL - SV 1919 Grimma  OL   1 : 2 ( 0 : 0 )           310
11.09.02 VfB Chemnitz OL - FV Dresden 06 Laubegast  OL   2 : 0 ( 1 : 0 )           70
31.08.02 SSV Markranstädt  LL - VfB Zittau  LL   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:3 150
31.08.02 VfL Pirna-Copitz  LL - Stahl Riesa  LL   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:3 250
31.08.02 VfB Leipzig II  LL - Gelb-Weiß Görlitz  LL   2 : 3 ( 0 : 1 )         in Störmthal 50
31.08.02 Kickers Markkleeberg  LL - Dynamo Dresden II  LL   5 : 3 ( 2 : 0 )           114
30.08.02 Budissa Bautzen LL - Concordia Schneeberg LL   4 : 1 ( 1 : 1 )           650
31.08.02 "Frisch Auf" Wurzen  BL - Rapid Chemnitz LL   6 : 3 ( 3 : 3 / 2 : 0 ) nach Verlängerung 90
04.09.02 BSC Freiberg  BL - Sachsen Leipzig II  LL   2 : 2 ( 1 : 1 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 6:5 300
        Zuschauer gesamt: 10 329 - 689 pro Spiel    
        Tore gesamt: 59 - 3,93 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 8.8.2002 im Rahmen der Staffeltagung.
 
Presseschau
Leipziger Volkszeitung, 2.9.02: Wenige Überraschungen - Frisch Auf Wurzen wirft Landesligisten raus
Leipzig. Die so genannte Ausscheidungsrunde im Fußball-Landespokal strotzte nicht gerade vor Überraschungen, die ja vornehmlich den Reiz dieses Wettbewerbs ausmachen. Zwei Resultate ließen zumindest etwas aufhorchen: Bezirksligist Chemnitzer FCII eliminierte Oberligist FSV Zwickau mit 1:0, wenngleich das entscheidende Tor durch einen Akteur aus dem CFC-Regionalliga-Aufgebot fiel. Sebastian Meyer schoss den FSV vier Minuten vor Abpfiff aus dem Pokal. 
Die zweite Überraschung schufen die Wurzener, die nach ihrem Abstieg nun als Bezirksligist den Landesligisten Rapid Chemnitz rauswarfen. Frisch Auf hatte die mit großem Selbstbewusstsein antretenden Gäste schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Aber durch Unkonzentriertheiten verschenkten die Muldestädter ihren 2:0-Vorsprung und es stand plötzlich 2:3. Mit viel Kampfgeist gelang jedoch wieder der Ausgleich und in der Verlängerung sogar noch ein klarer 6:3-Erfolg. 
Das Glück des Tüchtigen hatte der SSV Markranstädt im Elfmeterschießen gegen den VfB Zittau. Kickers Markkleeberg dagegen überzeugte erneut im Angriff und hatte beim 5:3 gegen Dynamo Dresden II insgesamt wenig Mühe. "Nur kurz nach der Pause brachten wir uns für zehn Minuten beinah selbst von der Rolle, wodurch Dynamo nochmal auf 3:2 heran kam", analysierte Kickers-Trainer Frank Baum, "doch das konnten wir wieder korrigieren." 
Anders die "Zweite" des VfB Leipzig, sie konnte nichts korrigieren. Zwar kämpfte sie gegen Gelb-Weiß Görlitz auch, doch der Rückstand von 0:3 ließ sich nur bis zum 2:3 verkürzen. Vor allem den Gäste-Stürmer Lars Marschner, der alle drei Görlitzer Treffer besorgte, bekam die junge, neuformierte VfB-Abwehr nie in den Griff. Da wurde von der VfB-Reserve wohl Lehrgeld gezahlt. Das ist im Pokal allerdings eher verschmerzbar als in den Punktspielen. 
Im Bezirksderby zwischen Landesligist FC Eileburg und Oberligist SVGrimma brauchten die höherklassigen Gäste eine Halbzeit, um nach ihrer dreiwöchigen Hochwasser-Pflichtspielpause in die Gänge zu kommen. "Nach dem Seitenwechsel steigerte sich meine Mannschaft", war Trainer Rainer Lisiewicz zufrieden. Der zweifellos verdiente Grimmaer 2:1-Sieg wurde allerdings durch zwei krasse Fehler der Eilenburger, deren Anschlusstor zu spät fiel, begünstigt.
Leipziger Volkszeitung, 2.9.02: FC Sachsen nach Zitterpartie im Pokal eine Runde weiter
Leipzig. Trotz des mühevollen 3:2-Erfolges gegen den FV Dresden-Nord in der Ausscheidungsrunde des Sachsenpokals war Sachsen-Trainer Jürgen Raab mit seinen Schützlingen nicht unzufrieden. "Wir haben fußballerisch das Beste seit langem geboten, vor allem in der ersten Halbzeit. Allerdings hätten wir zur Pause schon mit 4:0 oder 5:0 führen müssen", blickte er zurück. 
Die Leutzscher mussten in diesem Treffen auf Velibor Kopunovic (Bänderdehnung im Sprunggelenk), Tom Geißler (Grippe) und Tobias Friedrich (verletzt) verzichten. Trotzdem boten die Raab-Schützlinge in den ersten 45 Minuten eine starke Partie. Die sichere 2:0-Führung entsprach voll dem Geschehen auf dem Rasen. 
Zunächst schaffte Ronny Kujat, mit dessen Leistung Raab sehr zufrieden war, durch platzierten Kopfstoß nach einem von Roman Müller getretenen Eckball das 1:0 (29.). Nach schöner Kombination gelang Petr Nemec mit Direktschuss wiederum nach genauer Flanke von Müller die 2:0-Führung (33.). Und schon wenige Minuten später wäre fast die Entscheidung gefallen, wenn nicht Dresdens Torwart René Groß den Kopfball Norman Strucks mit toller Parade entschärft hätte. 
So mussten die Leutzscher doch noch zittern. Die Gästen kamen innerhalb von zehn Minuten zum Ausgleich. Zunächst landete ein Sonntagsschuss von Elvir Jugo zum 1:2 (40.) im Winkel. Dem gleichen Akteur gelang auch das 2:2 (50.). "Nach ihrer hunderprozentigen Chancenverwertung waren die Gäste jetzt gleichwertig", anerkannte auch Raab die Steigerung der Landeshauptstädter . 
Der Favorit aus Leutzsch schaffte schließlich den Siegtreffer. Schiedsrichter Oehme zeigte auf den Elfmeterpunkt, als Struck am Trikot festgehalten wurde. Ronny Kujat ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß mit einem Heber eiskalt zum 3:2-Endstand (86.). "Unser Sieg war insgesamt hoch verdient", sagte Sachsen-Coach Raab nach dem Abpfiff. 
Gestern waren der FC Sachsen bereits am Vormittag beim Nachbarn wieder aktiv. Der Oberligist bezwang in einem Benefizspiel den TuS Leutzsch (Bezirksliga) mit 6:0. Die Einnahmen in Höhe von 2500 Euro (16 Uhr) sowie wertvolle Sachspenden kommen der Kindertagesstätte "Bärchen" im hochwassergeschädigten Eilenburg zugute.
Dresdner Neueste Nachrichten, 2.9.02: Copitz schlägt Riesa im Elfmeterduell
Dresden. In der Ausscheidungsrunde um den Sachsenpokal erreichte der Chemnitzer FC mit beiden Mannschaften das Achtelfinale. Das Regionalliga-Team setzte sich in Neugersdorf nach Treffern von Zedi und Krieg mit 3:0 durch. Die Landesliga-Vertretung des CFC sorgte mit dem 1:0 gegen Viertligist FSV Zwickau durch ein Tor von Meyer (86.) für eine Überraschung. Der VFC Plauen feierte einen 7:0-Erfolg beim Landesligisten Eiche Reichenbrand. Zapyshnyi, Popa und Curri trafen jeweils doppelt, den siebenten Treffer steuerte Risch bei. Der FC Lausitz Hoyerswerda gewann in Bischofswerda mit 1:0. Torschütze Meinhardt (6.) sah nach 44 Minuten Gelb-Rot. Als dreifache Torschützen konnten sich der Bautzner Mihalik beim 4:1 gegen Schneeberg und der Görlitzer Marschner beim 3:2 gegen den VfB Leipzig II feiern lassen. Im Elfmeterschießen unterlagen Zittau in Markranstädt und Riesa bei Pirna-Copitz.
Dresdner Neueste Nachrichten, 2.9.02: Raus trotz zweier Jugo-Tore
Dresden (güfra). Für den FV Nord wars eine Ausscheidungsrunde im wahrsten Sinne des Wortes: Nach dem unglücklichen 2:3 bei Sachsen Leipzig findet der Pokal nun ohne die Dresdner statt. Dabei hatte sich Elvir Jugo die beste Mühe gegeben und die Führung der Leutzscher von Kujat und Nemec egalisiert. In der 40. krönte der Stürmer eine Einzelleistung mit straffem Schuss ins Dreiangel; sechs Minuten nach der Pause verwertete er eine exakte Flanke von Mirko Soltau. 
Nach dem 2:0 verhinderte René Groß eine vorzeitige Entscheidung und entschärfte einen Struck-Kopfball mit reaktionsschneller Parade. Kurz vor ultimo geschah der Witz des Tages. Oliver Keutel soll Struck am Trikot festgehalten haben, den fragwürdigen Elfmeter verwandelte Kujat. "In der zweiten Halbzeit haben wir gut mitgehalten", berichtete Mannschaftsleiter Uwe Fischer.
MDR-Online, 2.9.02: Grimma und CFC weiter im Geschäft
Am Wochenende hat es im Landespokal keine Überraschungen gegeben. Regionalligist Chemnitzer FC ließ sich in Neugersdorf nicht überraschen. Bereits am Sonnabend hatten die Oberligisten FC Sachsen und Wacker Gotha mit viel Mühe die dritte Runde in den Länderpokalen Sachsen und Thüringen erreicht. Jena gewann dagegen locker.
CFC locker, Grimma mit starker zweiter Halbzeit
Der Chemnitzer FC hat einen sicheren 3:0-Erfolg in Neugersdorf herausgespielt. Zedi (25.) erzielte vor 525 Zuschauern die Führung, als er nach einem Freistoß per Kopf traf. Der gleiche Spieler erhöhte kurz nach dem Wechsel mit straffem 11-Meter-Schuss. Mit dem Schlusspfiff sorgte Krieg, der aus dem Gewühl traf, für die Entscheidung.
Oberligist SV Grimma konnte die Partie in Eilenburg mit 2:1 für sich entscheiden. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit nutzte Großmann einen groben Abwehrschnitzer zur Führung. Sieben Minuten vor dem Ende entschied Mähne die Partie, als er mit einem Traumtor den Ball ins kurze obere Eck versenkte. Vorausgegangen war ein Ballverlust der Eilenburger Hintermannschaft. Den Anschlusstreffer erzielte Stolle kurz vor Ultimo.
Sachsen: FCS mit Mühe - CFC II überrascht
Oberligist FC Sachsen hat das Spitzenspiel im Fußball-Landespokal Sachsen gegen Staffelkonkurrenten Dresden-Nord knapp mit 3:2 (2:1) gewonnen. Die Leipziger spielten vor der Pause ansehnlich und sahen nach dem 2:0 in Min. 35 schon wie der sichere Sieger aus. Nach dem Wechsel war der FCS dann nicht wiederzuerkennen und durch zwei Treffer von Jugo der Niederlage nah. Erst vier Min. vor dem Ende sicherte Kujat per Elfmeter den knappen Sieg.
Für die Überraschung der zweiten Runde sorgte Bezirksligist Chemnitzer FC II: Die CFC-Bubis besiegten Oberligist FSV Zwickau 1:0.
MDR-Online, 25.9.02: Siege für Dynamo & HFC
Dynamo Dresden ist in die nächste Runde des sächsischen Landespokals eingezogen. Gegen den Dresdner SC gab es einen 1:0-Erfolg. Vor 5040 Zuschauern im Harbig-Stadion zeigten beide Mannschaften wenig Erwärmendes. Neubert brachte Dynamo in der 17. Minute in Führung. Bittermann hatte das zweite Tor auf dem Fuß (40.), traf aber nur die Latte. Nur eine Minute später brachte ein Fehler von DSC-Keeper Keller Neubert in aussichtsreiche Position. Er verfehlte jedoch das Tor. Nach dem Wechsel wurde der DSC stärker und hatte durch Zöphel (73.) und Seifert (80.) gute Ausgleichschancen.
HFC mit Mühe
Oberligist Hallescher FC hat die nächste Runde im Sachsen-Anhalt-Pokal erreicht. Vor 800 Zuschauern gab es einen 2:1-Erfolg in Sangerhausen. Riediger (51./80.) erzielte beide Tore für die Mankowski-Schützlinge. In der Schlussminute gelang den Gastgebern durch Jadlos der Anschlusstreffer.
Nach einer zerfahrenen ersten Hälfte hatten die Sangerhäuser in der 48. Minute durch Christian Hering die Chance zum 1:0. Doch HFC-Keeper Maik Völkner war auf dem Posten. Nach der Führung erarbeiteten sich die Hallenser weitere Möglichkeiten. Allein Enrico Kricke vergab drei Hochkaräter (61., 64., 78.).
Vogtland-Anzeiger, 2.9.02: Erst pfui, dann hui
Der zwei Klassen höher spielende Oberligist VFC Plauen enttäuschte in den ersten 45 Minuten beim Landesliga-Absteiger SV Eiche Reichenbrand, und die vogtländischen Kicker schlichen mit gesenkten Häuptern Richtung Kabine zum Pausen-Tee. Wohl ahnend, jetzt folgt eine deftige Ansprache des Trainers. Renè Müller verriet auf dem Weg zur zweiten Halbzeit den Inhalt seiner Ansprache: ,,Ich habe lediglich gesagt, wenn wir so weiter spielen, dann brauchen wir nicht mehr zu trainieren, sondern können uns am Spieltag treffen und dann loslegen. Außerdem habe ich sie erneut daran erinnert, dass man das Fußball spielen nicht zum zweiten Male erfinden muss.'' Diese zwei Sätze haben gereicht, denn mit Beginn der zweiten Halbzeit schien eine andere Plauener Mannschaft auf dem Rasen zu stehen. 
Jetzt wurden Spiel und Gegner eindeutig beherrscht und mit sieben, teilweise schön herausgespielten, Treffern das standesgemäße Endresultat geschafft. Damit steht der VFC im Achtelfinale des Sachsen-Pokals, welches am Donnerstag, 3. Oktober, ausgetragen wird. Der Gegner steht allerdings noch nicht fest. 
VFC-Coach Renè Müller hatte nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Renè Krasselt eine andere taktische Formation gewählt. Er begann lediglich mit zwei Manndeckern, Richter und Dashi. Dafür übernahm auf der rechten Außenbahn Neumann den defensiven Part, Risch den offensiven. 
Erneut lief der VFC-Motor in der Anfangsphase stotternd. Auch deshalb, weil die Mannschaft insgesamt verunsichert wirkte, die Raumaufteilung nicht stimmte und zuviel ausgerissen wurde, statt dem Ballbesitzenden entgegen zu gehen. So blieb in dieser Phase viel zu viel Stückwerk, und das merkten die Eiche- Kicker. Die hatten zwischen der neunten und elften Minute drei große Möglichkeiten. Aber nicht etwa, weil sie drangvoll spielten, sondern weil es erneut in der Plauener Hintermannschaft drunter und drüber ging. So zwang ein schlampiger Rückpass von Dashi auf Golle, den VFC- Keeper in höchster Not vor dem heranstürzenden Dathe mit dem Fuß zu klären, eine Minute später dribbelte sich Dietrich gegen Hölzel und Richter bis zur Grundlinie durch, seinen Rückpass semmelte Janecek aus zehn Metern freistehend drüber, und in der elften Minute vernaschte der beste Chemnitzer, Dathe, die VFC- Abwehr und wurde gerade noch von Richter abgeblockt. 
Danach kam der VFC zu optischer Überlegenheit, aber keinem Tor. Curri wurde zwei Mal im Strafraum gefoult (24. und 28. Minute), einen Elfmeter gab es aber nicht. Außerdem kam Pech hinzu. Zapyshnyi (26.) scheiterte mit einem Freistoß und Gemazashvili (39.) mit einem fulminanten Knaller an der Latte. 
Mit der Einwechslung von Catalin Popa (für den übermotiviert und daher fehlerhaft spielenden Schulze) kam deutlich frischer Wind ins Plauener Spiel. Popa ging in die Spitze, und Spranger spielte fortan aus der zweiten Reihe. Mit dem 4:0 nach den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit hatten sich die VFC-Kicker den ganzen Frust der ersten 45 Minuten von der Seele geballert. Während die Plauener förmlich aufblühten, verwelkten die Eiche- Kicker unter dem Dauerdruck und den schwülwarmen Temperaturen. Drei weitere Treffer führten zum klaren Sieg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.
Dresdner Neueste Nachrichten, 11.9.02: Nur zum Anfang Feuerwerk durch Kolbe, Ehrlich und Flügel
Dresden. Neu-Oberligist FV Dresden 06 Laubegast verlor gestern Abend seine Partie in der Ausscheidungsrunde um den sächsischen Landespokal beim VfB Chemnitz vor der Minimalkulisse von 70 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße mit 0:2 (0:1). 
Die Blau-Gelben starteten furios und dominierten die Szenerie. Allein in der ersten Viertelstunde mussten die gastgebenden Verteidiger dreimal in höchster Not auf der Linie retten. Verursacher waren Marco Kolbe sowie Thomas Ehrlich und Kapitän Jens Flügel mit Kopfbällen. Einen Flachschuss von Alexander Eißrich, der seine Virusgrippe überwunden hat, entschärfte VfB-Torwart Daniel Fröhlich. Auch ein spektakulärer Fallrückzieher von Eißrich nach Hereingabe von Kolbe fand nicht sein Ziel. So schlug der Führungstreffer der "Heckerts" durch Christian Pafel im Nachsetzen in der 19. Minute wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein. Keeper Robert Rinke konnte die Kugel nicht unter Kontrolle bringen. 
Der zweite Abschnitt plätscherte vor sich hin und brachte kaum zwingende Einschussgelegenheiten auf beiden Seiten. In der 77. brach Eißrich durch, schoss aber freistehend den Hüter an. Im Gegenzug markierte Steffen Kellig den Endstand, nachdem Rinke ihm mit seinem Abschlag den Ball "serviert" hatte. Trainer Bernd Fröhlich war "überhaupt nicht zufrieden. Nach dem Anfangsfeuerwerk lahmte unser Spiel mit zunehmendem Verlauf. Wir haben zu wenig Zug zum Tor entwickelt."

Teilnehmer:

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 32 Starter
 
Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 4 Starter

Chemnitzer FC
Erzgebirge Aue
Dresdner SC
Dynamo Dresden

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 9 Starter

Vogtländischer FC Plauen
Sachsen Leipzig
FSV Zwickau 
FV Dresden-Nord
FSV Hoyerswerda
SV 1919 Grimma
OFC Neugersdorf
Stahl Riesa
FV Dresden 06 Laubegast

VfB Leipzig  -  Ausschluß vom Pokalwettbewerb wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Kontingentes!

Landesliga Sachsen (SFV) - 16 Starter

alle Teams der Saison 2001/02,

mit dem Absteiger aus der NOFV-Oberliga VfB Zittau, jedoch ohne den TSV Pulsnitz.

Bezirkspokalsieger 2002 - 3 Starter

Bezirk Leipzig       Kickers Markkleeberg
Bezirk Dresden       Budissa Bautzen
Bezirk Chemnitz      BSC Freiberg


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