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Bezirkspokal Leipzig  -  Saison 2002/2003

zur Saison 2001/02   -   zur Saison 2003/04


Teilnehmer

1.Runde (10./11.8.2002), 2.Runde (31.8.2002), 3.Runde/Achtelfinale (31.10.2002),

4.Runde/Viertelfinale (8./9.3.2003), 5.Runde/Halbfinale (1.5.2003), 6.Runde/Finale (7.6.2003)


Abkürzungen: BL - Bezirksliga (6.Spielklasse), BK - Bezirksklasse (7.Spielklasse), KL - Kreisliga (8.Spielklasse)

6. Runde (Finale) Zuschauer: 620 - 620 pro Spiel      
        Tore: 2 - 2,0 pro Spiel      
                                   
07.06.03 SV Klinga/Ammelshain BL - Hausdorfer SV BL   2 : 0 ( 1 : 0 )           620 in Klinga:
                                           
  Tore: 1:0 Witt (45.), 2:0 Zschau (53.)
                                           
  Klinga/Ammelshain: Mieglitz - Sickert - Witt, Raschke - Koch - Zschau (ab 75. Nguyen), Schmidt, Kahdemann,
Tröger - Zimmermann (ab 90. Bäßler), Klimmey (ab 60. Schlüter)
                                           
  Hausdorf: Krasselt - Wuttke - Seidel, Plecity - Silligmann (75. Leonhardt), Nehring, Keller (20. Voigtländer),
Wolf (46. König) - Eichelkraut, Hausmann
                                           
        Zuschauer gesamt:     6 107 - 120 pro Spiel              
        Tore gesamt:     222 - 4,35 pro Spiel              
Presseschau
Döbelner Allgemeine Zeitung, 10.6.03: Frustfoul vernichtet Pokaltraum
Klinga. Hausdorf vom Pech verfolgt. Im Finale um den Fußball-Bezirkspokal unterlag die Elf von Jochen Kunath gegen Klinga/Ammelshain mit 0:2. In einer zunächst ausgeglichenen Partie senste Keller seinen Gegenspieler Schmidt nach 15 Minuten im Mittelfeld völlig unnötig von hinten um. Schiedsrichter Rustler zeigte dafür nur die Gelbe Karte, wofür er herbe Kritik der Platzbesitzer einstecken musste. Davon wohl beeindruckt, entschied er ab diesem Zeitpunkt mehrere zweifelhafte Entscheidungen zu Gunsten der Gastgeber und schürte damit viel Hektik. Keine andere Wahl blieb ihm, als er nach Rücksprache mit seinem Assistenten in der 22. Minute Hausmann wegen einer Tätlichkeit mit "Rot" zum Duschen schickte. Der Mann inSchwarz hatte erkannt, dass Hausmann, nachdem er von drei Klingaern hart attackiert worden war, Schmidt zur Seite gestoßen hatte. Als dieser theatralisch umfiel, waren die Hausdorfer nur noch zu zehnt und die Partie, obwohl sie noch 0:0 stand, damit praktisch entschieden. Die Platzherren erhöhten daraufhin logischerweise den Druck. Doch eine aufopferungsvoll kämpfende Hausdorfer Truppe gestattete kaum Möglichkeiten, ohne dabei jedoch eigene Torgefahr zu entwickeln und für Entlastung zu sorgen. Als HSV-Coach Kunath schon hoffte, ohne Gegentreffer in die Kabine zu gehen, schlugen die Klingaer doch noch zu. Einen Eckball des überragenden Schmidt verwandelte Witt im Nachsetzen. 
Der Pausenpfiff unterbrach zunächst die Bemühungen der Einheimischen, die aber auch nach Wiederanpfiff ihr druckvolles Spiel fortsetzten. Als in der 53. Minute Silligmann und Wuttke zu unentschlossen gegen Zschau agierten, markierte der aus zwölf Metern das 2:0. Es spricht für die Gäste, dass sie danach noch mal versuchten, das Unmögliche möglich zu machen. Nach Trögers Gelb/Roter Karte wegen wiederholtem Foulspiels lag der Anschlusstreffer mehrmals in der Luft. Doch da Seidel freistehend knapp verzog, Wuttkes Kopfball von der Torlinie geschlagen wurde und der Schiedsrichter ein Foulspiel an Plecity im Sechzehner nicht ahndete, blieb die Hausdorfer Druckperiode gegen sichtlich nachlassende Klingaer ohne zählbare Folgen. Als in der Schlussphase Voigtländer nach einem Abwehrfoul in der gegnerischen Hälfte auch noch Gelb-Rot sah und der HSV gänzlich ohne Absicherung spielte, verhinderte Torhüter Krasselt gegen die frei durchgebrochenen Zimmermann und Schlüter mit tollen Paraden eine höhere Niederlage in einem aus Hausdorfer Sicht verkorksten Pokalfinale, welches da schon lange entschieden war.
Leipziger Volkszeitung, 10.6.03: Havenstein-Truppe holt den Pott
Klinga. War das ein Endspiel, besser ein verbissener Kampf. Die Kicker von Gastgeber Klinga/Ammelshain und dem Hausdorfer SV knieten sich in jedes Duell, als ob es um zigtausend Euro ginge. Aber für den Bezirkspokalsieg gab's keinen Cent. Am Ende jubelten die Schützlinge von Coach Klaus Havenstein nach dem verdienten 2:0-Erfolg gegen den Bezirksliga- und Kreisrivalen Hausdorf, dessen Spieler nach dem Abpfiff wie begossene Pudel da saßen. 
Beiden Trainern war es in der Tat gelungen, ihre Mannschaften richtig heiß zu machen. Vielleicht brannten deshalb bei einigen Spielern schnell Sicherungen durch. Vielleicht waren's auch nur die 40 Grad auf dem Sportplatz an der A 14. Egal. Bereits in Minute 16 foulte Andreas Keller den überragenden Klingaer Spielmacher Renè Schmidt im Mittelfeld. Und sah dafür von Schiedsrichter Uwe Rustler nur den gelben Karton. "Ich bin schon einiges gewöhnt. Nichts gegen gesunde Körperhärte. Aber es ist schlimm, wenn's so auf die Knochen geht", ärgerte sich Schmidt. 
Der Hausdorfer Coach Jochen Kunath reagierte sofort, nahm Keller vom Platz. Das schützte seine Elf auch nicht vor der Unterzahl. 180 Sekunden später beging Marko Hausmann eine Tätlichkeit (Ellenbogencheck). Wieder war Schmidt das Opfer. Der 22-jährige Torjäger flog sofort vom Platz. Aber die Männer von Klinga/Ammelshain waren auch keine Kinder von Traurigkeit. Lars Tröger hatte sich nach seinem Foul (26.) gegen Renè Wolf Rot statt Gelb verdient. 
Fußball wurde auch gespielt auf dem gepflegten Rasen. Zumindest ansatzweise. Das sah bei den Gastgebern wesentlich besser aus als bei Hausdorf. Kein Wunder bei einem Mann mehr und diesen tropischen Temperaturen. Zunächst ließen die Platzbesitzer gute Möglichkeiten von Schmidt (3) und Koch ungenutzt. Doch in der 45. Minute schlug es ein bei den Gästen. Nach Schmidt-Ecke schraubte sich Jens Kahdemann am höchsten, der Ball wurde zwar abgewehrt, aber Alexander Witt reagierte am schnellsten, schoss zur 1:0-Führung ein. In der Nachspielzeit traf Jens Kahdemann in günstiger Position den Ball nicht. Es hätte die Vorentscheidung zugunsten der Platzbesitzer sein müssen. 
Nach Wiederbeginn schlug die Havenstein-Truppe eiskalt zu. Matthias Zschau zirkelte die Kugel nach Doppelpass mit Marco Zimmermann ins linke Eck. 2:0 (53.). Das Spiel war entschieden. Schmidt ließ danach noch eine gute Möglichkeit aus. Dann musste Klingas Lars Tröger nach der Ampelkarte den Platz verlassen. "Jetzt noch mal Jungs" machte Hausdorfs Coach Kunath seinen Spielern Mut. Und die Gäste kamen nun bei zehn gegen zehn besser ins Spiel. Vielleicht wäre die Partie noch mal spannend geworden, wenn nicht Renè Schmidt nach Kopfball des guten Jens Wuttke (71.) auf der Linie gerettet hätte. 
So blieb es beim verdienten 2:0 der Hausherren. Das sah Gäste-Coach Kunath allerdings anders: "Der Schiri war das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Die lange Zeit in Unterzahl konnten wir nicht verkraften. Kollege Havenstein indes strahlte: "Wir haben verdient gewonnen. Hausdorf war übermotiviert. Der Sieg ist die Bestätigung für meine fünfjährige Arbeit hier." Die Zuschauer freilich hätten für vier Euro Eintritt mehr Fußball verdient.

5. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 780 - 390 pro Spiel    
        Tore: 10 - 5,0 pro Spiel    
01.05.03 FC Bad Lausick BK - SV Klinga/Ammelshain BL   4 : 4 ( 4 : 4 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:5 400
  Tore für Bad Lausick: Metzler, Kluczyk, Senf, Martin, Tore für Klinga: Born, Schlüter (2 x), Schmidt
01.05.03 FSV Beilrode BK - Hausdorfer SV BL   0 : 2 ( 0 : 1 )           380
  Tore: 0:1 Hausmann (35.), 0:2 Hausmann (77.)
        Zuschauer gesamt: 5 487 - 110 pro Spiel    
        Tore gesamt: 220 - 4,4 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 14.4.03 im Rahmen der Staffeltagung. Das Heimrecht im Finale hat der Sieger der Paarung FC Bad Lausick  - SV Klinga/Ammelshain.
 
Presseschau
Döbelner Allgemeine Zeitung, 2.5.03: Jubel: Hausdorf steht erstmals im Pokalfinale
Beilrode/Hausdorf. Riesen Jubel gestern am späten Nachmittag inBeilrode. Dort feierten allerdings nicht die Gastgeber, sondern vielmehr die Gäste aus Hausdorf, die sich zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in ein Bezirkspokal-Finale gespielt hatten. 2:0 für die Kunath-Elf hieß es nach 90 Minuten, die zwar nicht berauschend und übermäßig einfach für die Gäste waren, ihren Zweck aber wohl erfüllten. 
Die Begegnung war von Anfang bis Ende hauptsächlich von Taktik geprägt, spielte sich zumeist zwischen den Strafräumen ab. Als Hausmann nach 35 Minuten die Führung für Hausdorf erzielte, war das die erste Chance der Gäste überhaupt. 
Kurz davor hatte Gräfe nach einem Einwurf nur die Querlatte an Krasselts Gehäuse getroffen, und das sollte im gesamten Spielverlauf die einzige Möglichkeit für den Aufsteiger aus der Bezirksklasse bleiben. 
Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Beilroder zunächst noch einmal den Druck. Nennenswerte Möglichkeiten erzielten sie damit allerdings auch nicht. Nach einer Tätlichkeit von Gräfe gegen Voigtländer, die jedoch vom Neukieritzscher Schiedsrichter nicht geahndet wurde, kam etwas Hektik auf. 
Doch die routinierten Gäste überstanden diese Phase und setzten im weiteren Spielverlauf auf Konter. Einen dieser Konter verwandelte Hausmann schließlich 13 Minuten vor Schluss nach einem schönen Solo zum 0:2. 
Nach diesem Treffer legte sich die Hektik und der Bezirksligist hatte jede Menge Möglichkeiten, die Partie noch höher zu seinen Gunsten zu entscheiden. Allein Hausmann scheiterte zweimal frei durchgebrochen am Beilroder Torhüter. Und da auch einige gut gemeinte Pässe von Voigtländer seine Mitspieler nur um Zentimeter verfehlten, blieb es letztlich beim 0:2. 
Das Bezirkspokalfinale wird am 7. Juni inKlinga/Ammelshain stattfinden.

4. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 910 - 228 pro Spiel    
        Tore: 14 - 3,5 pro Spiel    
08.03.03 FV Bad Düben BK - SV Klinga/Ammelshain BL   0 : 3 ( 0 : 1 )           100
21.04.03 FC Bad Lausick BK - SV Tresenwald Machern BL   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:1 350
09.03.03 FSV Beilrode BK - SG Taucha 99  BL   4 : 3 ( 0 : 0 )           250
21.04.03 Wacker Dahlen BL - Hausdorfer SV BL   1 : 3 ( 1 : 2 )           210
        Zuschauer gesamt: 4 707 - 98 pro Spiel    
        Tore gesamt: 210 - 4,38 pro Spiel    
Presseschau
Döbelner Allgemeine Zeitung, 22.4.03: Kampfbetont in die nächste Runde gekickt
Dahlen/Hausdorf. Hausdorf ist im LFV-Pokal eine Runde weiter. In einem typischen Pokalspiel mit viel Kampf und Einsatzbereitschaft gewannen gestern Abend die Kunath- Schützlinge auf dem Platz von Wacker Dahlen nicht unverdient mit 1:3, da sie in dieser Begegnung vor allem auch spielerisch die besseren Akzente setzten.
Dabei mussten die Gäste bereits in der 13. Minute einem Rückstand hinterherlaufen, als Runge mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich gewesen war. Und eben dieser Runge hatte nach einem Fehlabspiel von Wuttke nach einer knappen halben Stunde sogar das 2:0 auf dem Fuß, traf jedoch nur die Querlatte.
Von nun an bemühten sich die Gäste, besser ins Spiel zu kommen. Doch da zunächst Hausmann bei seinem Gegenspieler Schütze in guten Händen war, musste Wolf nach 34 Minuten den Ausgleich besorgen. Doch der Hausdorfer Goalgetter brachte noch vor dem Seitenwechsel mit einer scharfen Eingabe fast von der Grundlinie aus - die Torhüter Schöche unterschätze - seine Farben in Führung (2:1).
Nach dem Seitenwechsel wollten die Kunath-Schützlinge unbedingt den dritten Treffer erzielen, um die nötige Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch da einige gute Möglichkeiten vertan wurden, dauerte es bis eine Viertelstunde vor Schluss, ehe wiederum Hausmann nach einer Eichelkraut-Eingabe erfolgreich war (3:1).
Die nie aufsteckenden Gastgeber, die sich am Tabellenende der Bezirksliga eingenistet zu haben scheinen, bäumten sich noch einmal auf. Doch außer einer Möglichkeit vonPolster nach einem Freistoß, sowie einem Schuss von Schütze, den Hausdorfs Keeper Krasselt hielt, konnten sie die Gäste, die wiederum einige gute Kontermöglichkeiten leichtfertig vergaben, nicht mehr gefährden.

3. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 690 - 86 pro Spiel    
        Tore: 43 - 5,38 pro Spiel    
31.10.02 Lipsia Eutritzsch Leipzig BK - Hausdorfer SV BL   1 : 4 ( 0 : 3 )           50
31.10.02 Wacker Dahlen BL - Alemannia Geithain  BL   7 : 1 ( 2 : 1 )           115
31.10.02 SV Klinga/Ammelshain BL - FSV Krostitz BL   5 : 3 ( 1 : 2 )           100
31.10.02 FSV Oschatz BK - FSV Beilrode BK   1 : 2 ( 1 : 1 )           60
31.10.02 SG Taucha 99  BL - Motor Nord Leipzig KL   5 : 1 ( 2 : 1 )         Motor Nord Leipzig trat Heimrecht ab 150
31.10.02 SV Brehmer Leipzig BK - SV Tresenwald Machern BL   2 : 4 ( 1 : 1 )           70
31.10.02 FV Bad Düben BK - Thierbacher SV BK   3 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 45
15.02.03 FC Bad Lausick  BK - SV Leipzig Nordwest BL   3 : 1 ( 1 : 1 )           100
        Zuschauer gesamt: 3 797 - 86 pro Spiel    
        Tore gesamt: 196 - 4,45 pro Spiel    

2. Runde Zuschauer: 1 270 - 85 pro Spiel    
        Tore: 66 - 4,4 pro Spiel    
31.08.02 FV Bad Düben BK - VfB Zwenkau  BL   2 : 1 ( 2 : 1 )           45
31.08.02 FC Eilenburg II BK - Wacker Dahlen BL   1 : 2 ( 1 : 1 )           20
31.08.02 SV Leipzig Nordwest BL - Döbelner SC  BL   3 : 2 ( 1 : 0 )           50
31.08.02 SV Klinga/Ammelshain BL - Rotation 1950 Leipzig BL   5 : 0 ( 2 : 0 )           130
31.08.02 SSV Stötteritz Leipzig BK - SV Tresenwald Machern BL   1 : 2 ( 0 : 2 )           70
31.08.02 Thierbacher SV BK - Mockrehnaer SV BK   4 : 0 ( 2 : 0 )           60
31.08.02 SpVgg. 1899 Leipzig BK - Hausdorfer SV BL   0 : 4 ( 0 : 1 )           70
31.08.02 Lipsia Eutritzsch Leipzig BK - Blau-Weiß Torgau  BK   3 : 2 ( 1 : 1 )           75
31.08.02 FSV Dürrweitzschen KL - Alemannia Geithain  BL   0 : 2 ( 0 : 1 )           70
31.08.02 Rot-Weiß Mehderitzsch BK - FSV Beilrode BK   0 : 4 ( 0 : 1 )           270
31.08.02 Motor Nord Leipzig KL - Blau-Weiß Leipzig BK   4 : 2 ( 1 : 0 )           100
31.08.02 LSG Löbnitz BK - SV Brehmer Leipzig BK   2 : 4 ( 1 : 3 )           60
31.08.02 SV 29 Gleisberg BK - FSV Krostitz BL   2 : 2 ( 2 : 2 / 0 : 2 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 6:7 70
  Döbelner SC II BK - SG Taucha 99  BL     :   (   :   )         Döbelner SC II verzichtete auf die weitere Teilnahme aufgrund der durch die Hochwasser-Katastrophe angerichteten Schäden im Vereinsgelände  
31.08.02 TSV Lobstädt 1863 KL - FSV Oschatz BK   2 : 3 ( 0 : 1 )           30
31.08.02 FC Bad Lausick  BK - Roland Belgern BK   5 : 2 ( 0 : 1 )           150
        Zuschauer gesamt: 3 107 - 86 pro Spiel    
        Tore gesamt: 153 - 4,25 pro Spiel    
Presseschau
Döbelner Allgemeine Zeitung, 2.9.02: Gleisberg nimmt Abschied
Gleisberg. Fast schon dramatisch mussten die Fußballer des SV 29 Gleisberg am Sonnabend den Bezirkspokal verlassen. Gegen die Gäste vom FSVKrostitz verlor die Schroth-Elf nach dem Elfmeterschießen mit 6:7. Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. 
Die Gäste bestimmten in der ersten Häfte das Spiel und waren auch verdient mit 2:0 in Führung gegangen. nach einem Gleisberger Fehler in der Abwehr wurde Fellbrich im Strafraum der Gastgeber gefoult. Geppert verwandelte den Strafstoß zur 1:0-Führung. In der 29. Minute fiel dann auch schon das 2:0, Ludwig war der Schütze. 
Im zweiten Abschnitt drehten die Gleisberger den Spieß herum. Krostitz wurde in die eigene Hälfte zurückgedrängt, Gleisberg selbst spielte sich diverse Chancen heraus. In der 53. Minute dann der verdiente Lohn für die Mühen: N. Zill erzielte den Anschlusstreffer. 
Davon motiviert, setzten die Gastgeber nun zur Aufholjagd an. Die Früchte dieser Arbeit ernteten sie schließlich in der 83. Minute. Büttner köpfte eine weite Flanke in den Innenraum, Starke setzte nach und erzielte mit einem Kopfballtreffer den Ausgleich.
In der 88. Minute dann noch einmal eine Schrecksekunde, als Gepperts Freistoß an den Pfosten klatschte. 
In den 30 Minuten der Verlängerung passierte nichts Nennenswertes, das Elfmeterschießen war nicht zu umgehen. Und hier hatten die Krostitzer am Ende die Nase vorn und gewannen knapp.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 2.9.02: Gut gespielt, aber knapp verloren
Leipzig. Nach dreiwöchiger Zwangspause musste der Döbelner SC am Wochenende beim SV Leipzig zum Pokalspiel antreten und verlor am Ende äußerst knapp mit 2:3. 
Die Gastgeber begannen das Spiel sehr druckvoll, doch Döbeln ließ sich davon nicht groß beeindrucken. Vielmehr setzte man selbst Akzente. Wie in der fünften Minute, als C. Gärtner einen schnellen Vorstoß aus der Abwehr heraus einleitete. Oder in der siebenten, als nach schneller Freistoßausführung von Kupper auf Partzsch dessen Eingabe Freund und Feind verpassten. In der 22. Minute fiel dann das 1:0 für die Gastgeber. Winkler foulte unnötig seinen Gegenspieler im Strafraum und Böhnke ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt aus nicht entgehen. 
Danach bestimmte Döbeln weiter das Spiel und erarbeitete sich Chance auf Chance. Gleich dreimal scheiterte allerdings der agile Gasch nach gutem Anspiel am Torwart der Gastgeber. In der 44. Minute hätte Jabin eigentlich das 2:0 für Leipzig schießen müssen, doch Ca. Gärtner unterlief eine lange Eingabe, Jabin stand frei vorm Tor und scheiterte am gut agierenden Niepel. 
Nach der Pause zeigte sich ein hochmotivierter DSC, der tollen Kombinationsfußball zeigte. Leipzig reagierte mit aggressiver Spielweise und harten Fouls. In der 57. Minute dann fiel der hochverdiente Ausgleich durch Partzsch nach schöner Vorarbeit von Kupper. Döbeln blieb am Drücker, auch, nachdem Gasch und Kupper am keeper scheiterten. Gasch war es vorbehalten, nach tollem Angriff das 2.1 zu markieren. Leider währte die Freude darüber nicht lange, Patula kam nach einer Flanke freistehend zum Kopfball und erzielte das 2:2. 
Nach einer erneuten Standartsituation sah die Döbelner Abwehr einschließlich Torwart Niepel schlecht aus und Jabin erzielte das 3.2. 
Nun versuchte der DSC noch einmal alles, doch Scepanski köpfte nach einer Flanke von Kupper freistehend den Ball übers Tor und Partzsch verfehlte dieses ebenso knapp.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 2.9.02: Gewonnen, doch Trainer unzufrieden
Leipzig/Hausdorf. Obwohl das Ergebnis im Bezirkspokalspiel gegen die SpVgg mit 4:0 klar und deutlich ausgefallen ist, war der Hausdorfer Trainer doch nicht zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft. So muss mit Blick auf die in der nächsten Woche beginnenden Punktspiele doch noch einiges getan werden. Vor allem mangelnde Bewegung und unnötige Fehlabspiele als Folge nachlassender Konzentration waren seine Kritikpunkte. 
Trotzdem zeigte der Bezirksligist dem letztjährigen Absteiger die Grenzen auf und ließ nie Zweifel am Erreichen der nächsten Pokalrunde aufkommen. Die Gäste dominierten in der Anfangsphase eindeutig, so dass die Führung durch Hausmann nach schöner Vorarbeit von Vesely und Funke hochverdient war. Danach ließen die Hausdorfer unverständlicherweise die Zügel schleifen, hatten aber dennoch vor allem durch Hausmann gute Möglichkeiten, das Resultat zu erhöhen.
Zunächst setzte sich auch im zweiten Abschnitt die legere Spielweise fort, wodurch die Gastgeber nochmals ihre Chance witterten. Sie konnten aber aufgrund ihrer begrenzten Fähigkeiten daraus kein Kapital schlagen. 
Innerhalb von sieben Minuten machte dann ein sich etwas steigernder HSValles klar. Tore von Funke, Schömann und Eichelkraut machten die vagen Hoffnungen der Leipziger auf ein Weiterkommen zunichte. 
Fair und anständig ergab sich die SpVgg danach ihrem Schicksal und hatte Glück, dass die Hausdorfer durch die bereits angesprochenen Konzentrationsschwächen vor allem im Abschluss weitere gute Möglichkeiten leichtfertig vergaben.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 2.9.02: FSV Dürrweitzschen ist raus
Dürrweitzschen. Im Bezirkspokal-Spiel zwischen FSV Dürrweitzschen und Alemannia Geithain setzte sich der Favorit durch - mit 2:0 gewannen die Gäste. 
Diese bestimmten in der ersten Hälfte klar das Geschehen. Doch obwohl sie eindeutig mehr Ballkontakte hatten, erspielten sie sich keine Chancen. Die FSV-Abwehr um Hoffmann hatte alles imGriff. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann aber doch der erste Treffer. Im Mittelfeld des FSV wurde der Ball vertändelt, ruckzuck spielten die Geithainer den Ball nach vorn. Und Frohburg ließ Bloi mit einem platzierten Schuss keine Chance. Nach der Pause übernahm der FSVdas Zepter auf dem Platz und Gästelibero Dennhardt musste lautstark seine Abwehr organisieren. Ein Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Doch was fehlte, waren die Treffer. Ein Kopfball von Springsguth ging knapp am Kasten vorbei, Schüsse von Merz und O. Hempel hielt Teubert. Als sich ein Heber von Merz über Teubert senkte, lag den Zuschauern der Torschrei schon auf den Lippen. Doch das Leder verfehlte das Gehäuse um Zentimeter. 
Nun warf der FSValles nach vorn und lief in einen Konter, den Frohburg erfolgreich in der letzten Minute zum 0:2 abschloss. Enttäuscht war der FSV nach dem Spiel nicht, denn die mannschaftliche Geschlossenheit während des Spiels stimmte.

1. Runde Zuschauer: 1 837 - 87 pro Spiel    
        Tore: 87 - 4,14 pro Spiel    
10.08.02 LSV Mörtitz KL - Hausdorfer SV BL   0 : 4 ( 0 : 3 )           80
10.08.02 Roßweiner SV KL - FC Eilenburg II BK   2 : 3 ( 1 : 1 )           20
10.08.02 Eintracht Weßnig KL - Wacker Dahlen BL   0 : 3 ( 0 : 2 )           60
10.08.02 SV Panitzsch KL - FC Bad Lausick  BK   1 : 2 ( 0 : 2 )           120
10.08.02 Leipziger SV Südwest KL - VfB Zwenkau  BL   0 : 5 ( 0 : 2 )           50
10.08.02 Motor Nord Leipzig KL - SSV Thallwitz BK   4 : 4 ( 4 : 4 / 2 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 4:3 100
10.08.02 Grün-Weiß Selben KL - LSG Löbnitz BK   0 : 2 ( 0 : 1 )           120
10.08.02 FSV Dürrweitzschen KL - SSV Markranstädt II BK   2 : 1 ( 1 : 1 )           50
31.08.02 "Frisch Auf" Wurzen II KL - SG Taucha 99  BL   0 : 3 ( 0 : 0 )           40
10.08.02 TSV Lobstädt 1863 KL - SV Ost Leipzig BK   4 : 1 ( 0 : 0 )           50
10.08.02 Eintracht Schkeuditz KL - Döbelner SC  BL   0 : 4 ( 0 : 3 )           25
10.08.02 Rot-Weiß Mehderitzsch BK - Fortuna Leipzig BK   5 : 3 ( 3 : 3 )           100
10.08.02 Chemie Böhlen KL - FV Bad Düben BK   1 : 1 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 7:8 80
10.08.02 SV Groitzsch BK - Blau-Weiß Torgau  BK   2 : 3 ( 0 : 1 )           70
10.08.02 SSV Stötteritz Leipzig BK - Eintracht Sermuth BL   2 : 0 ( 0 : 0 )           80
10.08.02 Roland Belgern BK - VfB Leisnig BK   5 : 0 ( 2 : 0 )           257
10.08.02 Lipsia Eutritzsch Leipzig BK - BC Hartha BK   1 : 0 ( 1 : 0 )           35
10.08.02 SpVgg. 1899 Leipzig BK - ESV Delitzsch  BL   5 : 3 ( 3 : 2 )           70
10.08.02 FSV Oschatz BK - Motor Gohlis Nord Leipzig BK   2 : 1 ( 1 : 1 )           100
10.08.02 Alemannia Geithain  BL - Bornaer SV 91  BL   3 : 2 ( 1 : 1 )           180
10.08.02 FSV Beilrode BK - TuS Leutzsch Leipzig BL   2 : 1 ( 0 : 0 )           150
  Freilose:     Döbelner SC II BK                              
        Rotation 1950 Leipzig BL                              
        Blau-Weiß Leipzig BK                              
        FSV Krostitz BL                              
        SV 29 Gleisberg BK                              
        Thierbacher SV BK                              
        SV Tresenwald Machern BL                              
        SV Leipzig Nordwest BL                              
        SV Brehmer Leipzig BK                              
        Mockrehnaer SV BK                              
        SV Klinga/Ammelshain BL                              
        Zuschauer gesamt: 1 837 - 87 pro Spiel    
        Tore gesamt: 87 - 4,14 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 26.6.02.
 
Presseschau
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: Riedel erspart seiner Mannschaft ein Debakel
Belgern/Leisnig. Eine arge Schlappe (5:0) handelte sich der VfB Leisnig beim Pokalspiel in Belgern ein. Ungeachtet jener Tatsache, dass den Bergstädtern der Pokalwettbewerb völlig "Buggy" war, ist die Leistung als unakzeptabel einzustufen. Mit derartigen Leistungen hat das Seydel-Team im Saisonverlauf nur wenig zu bestellen. Speziell in der Anfangsphase enttäuschten die Leisniger. Einmal mehr war das Deckungsverhalten zu bemängeln.
Belgern ging frühzeitig mit 2:0 in Führung. Speziell Torwart Riedel war es zu danken, dass dem VfB ein Debakel erspart blieb. In der Folge gestaltete der VfB das Spielgeschehen ausgeglichener, ohne jedoch zu überzeugen. Im Spielverlauf landeten Aktionen der Bergstädter an den Pfosten und Latte, zählbare Erfolge blieben aber aus.
Nach dem Wechsel entschied der Ex-Torgauer Jessulat die Begegnung fast im Alleingang (46., 63.). Seyert markierte das 5:0 in der 67. Minute.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: 0:4 - ein Sieg des Döbelner SC war Pflicht
Schkeuditz/Döbeln. Ohne Zweifel, der Döbelner SC war in der Pflicht, im LFV-Pokal eine Runde weiter zu kommen. Und tatsächlich: Der DSC wurde seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte Schkeuditz mit 4:0. 
Schon nach fünf Minuten brachte Kapitän Müller die Döbelner auf die Siegerstraße - 0:1. Und weiter gings in Richtung Eintracht-Tor. Besonders über die rechte Angriffsseite brachten die Kreisstädter die Schkeuditzer Abwehr in arge Bedrängnis. Die Eingaben von Hänsel, Müller und Wagner waren allerdings zu ungenau. Ein weiterer Treffer gelang zunächst nicht. 
Es dauerte bis zur 23. Minute, ehe Wagner das 0:2 gelang. Ausgangspunkt des dritten Treffers war ein katastrophaler Abschlag von Keeper Gaschka. Leimner kam in Ballbesitz und vollendete sicher zum 0:3. 
Von Schkeuditz war im Spiel nichts zu sehen. Bereits nach dem ersten Gegentreffer wirkten die SC-Akteure wie gelähmt. Niepel blieb "arbeitslos". 
Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber alle "Luken" dicht. Weder Gasch (53., 55.) noch Wagner (60.) und Matjeka kamen an der Abwehr, geschweige denn am Keeper der Gastgeber, der eigentlich der größte Unsicherheitsfaktor der Schkeuditzer war, vorbei. 
Tormöglichkeiten ergaben sich für Döbeln fast im Minutentakt. Nach Partzschs Vorarbeit traf dann aber doch Gasch zum 0:4 (73.). Kurz danach lenkte Gaschka einen Kopfball von Wagner an die Lattenoberkante. 
Sonderlich mehr mussten die Kreisstädter in dieser einseitig geführten Partie nicht tun. Die Klassenunterschiede waren über die gesamte Spielzeit unübersehbar. Der Sieg ist aber kein Grund zur Euphorie, die Messlatte am kommenden Sonnabend bei Stahl Nordwest liegt weit höher.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: Zwei Fehler, doch RSV bügelt nur einen aus
Eilenburg/Roßwein. Standesgemäß spielte sich der FC Eilenburg II in die zweite Hauptrunde. Die Elf besiegte den Roßweiner SV mit 3:2. Einfach hatte es der Bezirksklasse-Vertreter aber nicht. Der amtierende Kreispokalsieger verlangte dem FC alles ab. Nach fünf Minuten rannten die Gäste schon einem Rückstand hinterher. J. Schäfer traf im Nachschuss, nachdem Stocklauser einen Schuss von Kirchhof nicht festgehalten hatte. 
In der Folgezeit bestimmten die Eilenburger das Geschehen. Der RSV konzentrierte sich auf Konter. In der zwölften Minute hatten die Gäste ihre erste Chance. Drei Minuten später - Zettwitz konnte Löser im Strafraum nicht aufhalten - fiel das 1:1. Das war aber auch schon alles, was den Eilenburgern im ersten Abschnitt gelang. RSV-Keeper Herrmann war auf dem Posten, genau wie Stocklauser, der W. Burkhardts Geschoss noch an den Pfosten lenken konnte. 
Nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste dann aber gleich ihren ersten Angriff zur Führung. Vorausgegangen war eine misslungene Abseitsfalle des RSV. Auch beim 1:3 halfen die Roßweiner mit - Libero Pfitzner verlor im eigenen Strafraum den Ball und Niggehof erhöhte. Die Roßweiner gaben sich nicht auf und so war es Korte, dem in der 77. Minute das 2:3 gelang. In den Schlussminuten versuchte der RSV, noch den Ausgleichstreffer zu schießen. Vergeblich - Eilenburg verteidigte die knappe Führung bis zu Abpfiff.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: FSV nach klugem Spiel im Freudentaumel
Dürrweitzschen. Verdient zog der FSV Dürrweitzschen im Bezirkspokal eine Runde weiter. Die Elf aus dem Obstland besiegte Markranstädt nach einem taktisch klugen Spiel mit 2:1. 
Ein Rückpass auf Klimas leitete den ersten Treffer ein. Der SSV-Keeper rutschte unbedrängt weg und so war der Weg für Höhme frei - 1:0. Vor Freude darüber ließen die Dürrweitzschner die Gäste aus den Augen. Das rächte sich. Fast im Gegenzug konnte Freigang ungestört mit einem platzierten Schuss ins obere Eck zum 1:1 einschießen (15.). 
Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die besseren Chancen allerdings besaß der FSV. So scheiterte Balmer allein vor Klimas (26.) und ein Fernschuss von Bäurich klatschte ans Lattenkreuz (33.). 
Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Rand-Leipziger ihren Laufaufwand. Sie versuchten das Spiel an sich zu reißen, vernachlässigten aber ihre Abwehr. Merz nutzte dies und beendete einen schönen Spielzug zwischen Höhme und Weinert zur erneuten Führung - 2:1 (55.). 
Die Partie wurde bissiger. Viele kleine Fouls unterbrachen das Spielfluss. Folglich ergab sich für die Gäste nur noch eine nennenswerte Chance (57.), die Bloi allerdings entschärfte. Gegen Ende brachte der FSV Routinier Hoffmann als neuen Libero. Er gab der Abwehr noch mehr Halt - der 2:1-Sieg war somit nicht mehr in Gefahr.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: BC misslingt Trick mit der Abseitsfalle
Eutritzsch/Hartha. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle (Hentzschel, Bleil, Klein) hieß die Zielvorgabe des BC-Trainers im Spiel gegen Lipsia Eutritzsch: Einzug in die nächste Pokalrunde. Am Ende jedoch kam für die Bamburski-Schützlinge das Aus. Sie verloren mit 1:0.
Die erste Viertelstunde ließ noch nichts vom Ausscheiden der Harthaer erahnen. Klar gab Hartha den Ton an. Eutritzsch spielte zurückhaltend, tat nur selten etwas für die Offensive. Dennoch gelang der Heimelf, die nach 25 Minuten verletzungsbedingt einen ihrer Stürmer verlor, das Führungstor. Bamburski hatte auf Abseits gespielt, doch die Falle schnappte nicht zu. Lesser überwand Deitelhoff ohne Mühe. In der 40. Minute - zuvor wurde ein Schuss von Jahn vom Keeper der Gäste gehalten - war der Trick mit der Abseitsfalle erneut misslungen. Wieder stand Lesser allein vorm Tor. Diesmal aber war sein Schuss zu schwach und der Ball für Deitelhoff eine sichere Beute. Wenig später hielt das Holz den Ball auf. 
Nach dem Seitenwechsel - Eutritzsch versuchte noch einmal sein Glück mit einem direkten Freistoß (47.), plätscherte das Spiel nur noch dahin. Keiner zog an den Ketten. Das Spiel fand ausnahmslos zwischen den Strafräumen statt. Nach einer Stunde war Eutritzsch stehend K.o. Die Chance für Hartha, die Partie zu drehen. Doch keiner der BC-Kicker war clever und zielstrebig genug, dem Spiel eine Wende zu geben. Alles in allem: Hartha enttäuschte.
Döbelner Allgemeine Zeitung, 12.8.02: Vorbei sind die glorreichen Zeiten
Hausdorf. Die glorreichen Zeiten der Mörtitzer sind vorbei - spielten sie in den 90er Jahren als SV Mörtitz und später als MFC Eilenburg sogar in der Landesliga, war der heutige Kreisligist von Delitzsch froh, letztlich nur mit 0:4 nicht alszu arg unter die Räder gekommen zu sein. 
Froh war übrigens auch der Hausdorfer Coach Jörg Krauße, dass sich keiner seiner Spieler ernsthaft verletzte, denn die Gastgeber versuchten vor allem im ersten Abschnitt, ihre spielerischen Nachteile durch robusten Körpereinsatz und Kampfgeist zu überdecken. So gesehen war er auch mit den nur vier erzielten Treffen zufrieden, obwohl seine Truppe über die gesamte Spielzeit überlegen war. 
Nach einem an Weber verwirkten und durch Vesely verwandelten Foulstrafstoß sowie je einem Treffer von Hausmann und Scholz führten die Gäste zur Pause bereits sicher. Musste Torhüter Krasselt im ersten Abschnitt bei einem Kopfball von Böttner und einem Hinterhaltschuss von Berger noch eingreifen, war er im zweiten Abschnitt beschäftigungslos. So gesehen enttäuschte es schon, dass die Hausdorfer nach Veselys 0:4 in der 50. Minute das Toreschießen gänzlich einstellten und teilweise fahrlässig, aber auch ein wenig überheblich weitere Möglichkeiten vergaben. 
Mit diesem Sieg zog der Hausdorfer SV letztlich ungefährdet in die zweite Hauptrunde des Bezirkpokales ein, in der die Mannschaft am nächsten Sonnabend beim Bezirksliga-Absteiger SpVgg Leipzig antreten muss.
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Alle weiter, außer die Weßniger
Landkreis (TZ/tom). Am Samstag ertönte der Anpfiff zur neuen Punktspielserie. Die 1. Runde um den LFV-Bezirkspokal wurde ausgespielt. Mit sieben Vertretern war der Torgau-Oschatzer Fußballverband (TOFV) am Start und sechs von ihnen kamen in Runde zwei. Ausgeschieden ist hingegen Kreisligist SG Eintracht Weßnig. Der hatte sich viel vorgenommen und wollte sich zuhause gegen den Bezirksliga-Aufsteiger aus Dahlen gut aus der Affäre ziehen, doch letztlich fehlten einfach die spielerischen Mittel, um dem hohen Favorit wirkungsvoll Paroli bieten zu können. 
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Vier Tore von Keeper "Jesse"
Fußball: (LFV-Pokal) Roland Belgern - VfB Leisnig 5:0 (2:0) 
Belgern (TZ/LSZ). Es war der perfekte Schachzug des Belgeraner Trainerduos Mossdorf/Rössel den noch immer an der Hand lädierten Stammkeeper R. Jessulat im Sturmzentrum für B. Stäger auflaufen zu lassen. Nicht nur das Jessulat mit seinen vier Treffern (!) zum Matchwinner avancierte. Auch Stäger, der bis zur 65. Minute auf der Bank schmorrte, zeigte sich danach noch torhungrig. 
Der Start hätte nicht besser verlaufen können für den SV Roland. Bereits nach neun Spielminuten führte die Döhner-Elf mit 2:0. Erst köpfte Jessulat eine Jentzsch-Flanke ins lange Eck (4.), dann zeigte er, dass er es auch mit dem Fuß kann. Von Schulze freigespielt, beförderte er das Leder wieder ins lange Eck. (9.). Belgern nutzte diesen starken Auftakt, um den Takt des Spieles zu bestimmen. 
Die Abwehr um den frisch gebackenen Vater A. Näke, in der R. Reitmajer mit toller Leistung aufwartete, hatte die Gegenspieler im Griff. Torwart Philipp brauchte nur selten eingreifen. Die Rolandstädter spielten bis zur Pause den gefälligeren Ball, zeigten sich aber im gegnerischen Strafraum zu umständlich, um weitere Treffer nachlegen zu können. 
Zu Beginn der 2. Hälfte stand erneut Jessulat im Mittelpunkt. Wie üblich flog er durch den Strafraum, nur dass er diesmal als Torsteher als Stürmer eine Ecke per Flugkopfball zum 3:0 (47.) in die Maschen wuchtete. Und als sei dies noch nicht genug, war er bei der nächsten Schulze-Ecke wieder zur Stelle, 4:0 (65.). Danach verließ der vierfache Torschütze Jessulat das Feld. 
Stäger kam und der brauchte keine fünf Minuten, um einen Treffer zu erzielen. Die Leisniger waren längst abgetaucht. Belgern ließ nach dem 5:0 die Zügel kurzzeitig schleifen. 
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Gäste erst zögerlich, dann dominant
Fußball: (LFV-Pokal) SG Eintracht Weßnig - SV Wacker Dahlen 0:3 (0:2) 
Weßnig (TZ/FWK). Die Gastgeber hatten zunächst mehr vom Spiel. Bereits in der 2. Min. der erste Eckball, nachdem Blochwitz im letzten Moment gegen Klitza klären konnte. Beran scheiterte in der 4. Min. ebenfalls am Torwart. 
Die Gäste kamen in den ersten 15 Min. nur zögerlich über die Mittellinie. Bei einem Freistoß in der 18. Min. musste Torhüter Lippe sein ganzes Können aufbieten, um zur Ecke zu klären. Dann in der 19. Min. die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung der Gäste. 
Weickert nahm den Ball mit der Hand mit und ließ Torhüter Lippe keine Chance. Alle sahen das Handspiel, nur Referee Schneider und Linienrichter Kühne nicht. Dieser Treffer machte die Gäste stärker. Die Weßniger beschränkten sich auf das Konterspiel. Nach einem Freistoß von M. Richter köpfte Hempel in der 25. Min. über den Kasten. In der 29. Min. das 0:2. Nach einer Flanke konnte Hähne unbehindert mit Kopfball einlochen. 
Heika musste in der 40. Min. nach einer Platzwunde am Kopf das Spiel verlassen. R. Klöhn übernahm jene Position. Nach der Pause wurden die Dahlener stärker, spielten ihre spieltechnischen Vorteile aus, so dass die Weßniger voll in die eigene Hälfte gedrängt wurden. Bei einem Konter in der 60. Minute scheiterte Hempel am Torwart der Gäste. Ein Freistoß aus 20 Metern bringt das 0:3 in der 62. Minute, wiederum per Kopf durch Hähne. 
Die jungen Nachwuchsspieler Rzeppa und Seifert nun im Spiel, die Platzherren versuchten durch ihre Schnelligkeit Konterchancen zu erspielen. Die Dahlener Abwehr mit Libero Rüster gab sich aber keine Blöße. Die Dahlener hatten noch zwei Gelegenheiten, das Ergebnis zu erhöhen. So blieb es am Ende beim verdienten Sieg der Gäste.
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Acht Tore im Waldstadion - Gastgeber sind weiter
(LFV-Pokal) RW Mehderitzsch-Fortuna Leipzig 5:3 (3:3) 
Mehderitzsch (TZ/Land). Aufsteiger Mehderitzsch hat die erste Pflichtspielhürde erfolgreich gemeistert: Im Bezirkspokal wurde Staffel zwei-Konkurrent Fortuna Leipzig verdient in die Schranken gewiesen, so dass am kommenden Sonntag in Runde zwei gegen Beilrode ein echter Kracher zustande kommt. 
Die Rotweißen begannen gewohnt offensivstark. Holecek prüfte nach wenigen Sekunden den gegnerischen Torwart. Acht Minuten später stand der "Tschechen-Blitz" nach gelungener Reuschel-Vorlage am Fünfmeterraum goldrichtig und vollendete zur Führung (9.). Die Antwort der Fortunen ließ nicht lange auf sich warten. Sachse verwandelte 120 Sekunden danach einen Eckball direkt zum Ausgleich. 
Vom Anstoß weg traf Prochazka nur den Querbalken (12.). Auf die RWM-Offensive war weiter Verlass. Holecek flankte nach 19 Minuten auf Müldner, der per Flugkopfball das 2:1 besorgte. Neuzugang Reuschel luchste nach einer halben Stunde einem Leipziger den Ball ab und schaffte das 3:1. Unachtsamkeiten in der Verteidigung - hatte Torwart Bürger einen rabenschwarzen Tag erwischt - geschuldet, kamen die Gäste noch vor der Pause ins Spiel zurück. 
Erst hatte Bürger zu kurz gefaustet und sich M. Klopf aus wenigen Metern mit dem 2:3 bedankt, dann ließ der Keeper einen harmlosen Albrecht-Schuss in die kurze Ecke passieren und es stand 3:3. In den zweiten 45 Minuten gelang den vehement angreifenden Gastgebern durch Holecek die erneute Führung (59.). Chancen für zweifach Reuschel und Prochazka verstrichen ungenutzt (62., 72., 78.). 
Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Zgodda in der Schlussminute. Der Neuling hat für ein erstes Aufhorchen gesorgt. 
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Neuverpflichtungen trafen
Fußball: (LFV-Pokal) FSV Beilrode - TuS Leutzsch 2:1 (0:0) 
Beilrode (TZ/Land). Das erste Pflichtspiel absolvierte der FSV 09 mit Bravour. Gegen den Bezirksligisten gab es in der ersten Runde des Bezirkspokals einen verdienten Erfolg. Aber der Reihe nach. Beide Mannschaften schrieben sich zunächst Sicherheit auf die Fahnen, beschnupperten sich ausgiebig und testeten die Haltbarkeit der Deckungsreihen mit langen Ballstaffetten. 
Die erste Chance hatten die Gäste (Scholz/8.). Auf der Gegenseite prüften Schwarz per Freistoß und R. Herrmann Torwart Preil (10., 11.). Im weiteren Spielverlauf sollten die Gäste zwar häufiger am Ball sein, aber zu klaren Aktionen kamen sie dank der aufmerksamen Töpfer und Täsch, die die Tor-Garanten Sutschko und Bieleit eng beschatteten, nicht. So verlebten die Torhüter eine relativ geruhsame erste Hälfte. 
Mit dem Pausenpfiff kamen die Ostelbier zu ihrer bis dato besten Chance: Gräfe schnippelte einen Freistoß in den Strafraum, wo R. Herrmann und Töpfer nicht richtig zum Ball kamen. Im zweiten Abschnitt deutlich besseres Niveau. Die FSV-Führung bereitete Friemelt mit einem genauen Pass in die Gasse vor. Ch. Töpfer hob die Kugel über Preil hinweg ins Netz (51.). Nur wenige Sekunden später führte Zweigler einen Freistoß auf M. Kramp schnell auf. Der Kapitän zog in Richtung Grundlinie, flankte präzise und M. Gräfe traf im Sturmzentrum per Kopf zum 2:0 (53.). 
Die Messestädter antworteten mit wütenden Attacken und dem Öffnen der Abwehr. Kretzschmar entschärfte einen Bieleit-Schuss in großem Stil (54.). Beilrode hatte nun Platz zum Kontern, so dass Töpfer und Gräfe, der per Heber nur den Innenpfosten traf, weitere Treffer auf dem Fuß hatten (59., 63.). Spannend wurde die Partie durch das Anschlusstor von Petsch vier Minuten vor Ende. Allerdings schafften die Gastgeber über Cyranek und Gräfe Entlastung und konnten letztlich einen gerechten Sieg jubeln. 
Torgauer Zeitung, 12.8.02: Torsten Scholtyssek schießt Blau-Weiße in Runde 2
Fußball: (LFV-Pokal) SV Groitzsch 1861 - 1. FC Blau-Weiß Torgau 2:3 (0:1) 
Groitzsch (TZ/W. H.). Nach den nicht gerade überzeugenden Vorbereitungsspielen ein guter Auftritt beim Bezirksklasse-Vertreter der Staffel 1 SV Groitzsch. Mit dem SV Groitzsch stellte sich eine junge Mannschaft, unter Trainer G. Zanirato, den Blauweißen von der Elbe zum Kampf. 
Schon nach wenigen Minuten konnte man feststellen, die Heimelf wollte den Platz unbedingt als Sieger verlassen, dementsprechend groß war der Einsatz. Trainer Trapp stellte aber ein ehrgeizig und auch spielerisch ansprechendes Team zum Kampf. Viel Druck der Platzherren in der Anfangsphase auf das sicher gehütete Torgauer Tor. Moek musste frühzeitig ins Geschehen eingreifen (3., 15.). 
So nach und nach machten sich die Blauweißen frei und starteten gefährliche Gegenangriffe, so nach einem schnell angelegten Konter über Heinrich, Hache und J. Richter, der gegnerische Torwart rettete mit guter Parade zur Ecke (17.). In der 18. Minute der Führungstreffer für die Blauweißen. Scholtyssek verwandelte nach einem Eckball von Seidat per Kopf. 
Weiterhin ein offener Schlagabtausch mit Torchancen für beide Seiten, so hatten die Elbestädter bei einem Lattenschuss Glück (29.). In der Schlussphase der ersten Spielhälfte wieder Überlegenheit der Torgauer, bei Flanken von Wagner und Heinrich war aber kein Torgauer zur Stelle (36., 37.). Immer wieder wurde das Spiel vom Mittelfeldakteur Hache angetrieben. Nach der Pause erhöhten die Platzherren den Druck auf das Torgauer Tor, so rettete Moek in gefährlichen Situationen (53., 57.). Nach 64 Minuten dann der 1:1-Ausgleichstreffer. Schon wenige Sekunden später gelang Wagner mit einem Distanzschuss die erneute Führung zum 2:1. Weiter wogte das Spiel hin und her. Der Gastgeber, immer wieder von G. Zanirato angetrieben, schaffte nach 74 Minuten den 2:2-Ausgleich, das wohl schönste Tor des Spieles. 
In der Schlussviertelstunde trieben beide Trainer ihre Mannschaften noch einmal an, um nicht in die Verlängerung zu gehen. Und tatsächlich schaffte Scholtyssek kurz vor Ultimo noch das erlösende 3:2. Kurz danach pfiff der recht sicher pfeifende Schiedsrichter das kampfbetonte Pokalspiel ab.

Teilnehmer

Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse) sowie für die 7 Kreispokal-Sieger - 54 Starter.
 
Bezirksliga (BL) (16 Starter)

alle Teams der Saison 2001/2002

jedoch ohne Landesliga-Aufsteiger Kickers Markkleeberg
 

Kreispokalsieger 2002 (6 Starter)

Stadt Leipzig                   Motor Nord Leipzig
Kreis Borna / Geithain          Chemie Böhlen
Kreis Döbeln                    Roßweiner SV
Muldentalkreis                  "Frisch Auf" Wurzen II
Kreis Delitzsch / Eilenburg     LSV Mörtitz
Kreis Torgau / Oschatz          Rot-Weiß Mehderitzsch

Bezirksklasse (BK) (32 Starter)

alle Teams der Saison 2001/2002


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