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Landespokal Sachsen  -  Saison 2001/2002

zur Saison 2000/01   -   zur Saison 2002/03


Teilnehmer

1.Runde/Ausscheidungsrunde (1.9.-3.10.2001), 2.Runde/Achtelfinale (27./31.10.2001),

3.Runde/Viertelfinale (21.11.2001), 4.Runde/Halbfinale (1.5.2002), 5.Runde/Finale (31.5.2002)


Abkürzungen: RL - Regionalliga (3.Spielklasse), OL - Oberliga (4.Spielklasse), LL - Landesliga (5.Spielklasse), BL - Bezirksliga (6.Spielklasse)

5. Runde (Finale) Zuschauer: 7 519 - 7 519 pro Spiel      
        Tore: 2 - 2,0 pro Spiel      
                                   
31.05. FSV Zwickau OL - Erzgebirge Aue RL   1 : 1 ( 0 : 0 / 1 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:6 7 519 in Zwickau
                                           
  Tore: 1:0 Schmidt (75.), 1:1 Kunze (77.)
                                           
  Zwickau: Mewes - Krauß - Kramer, Vogel, Findeisen (92. Gelb-Rote Karte) - Düring, Köcher, Gerloff (ab 119. Drechsel), Arzt - Shubitidze,
Schmidt
                                           
  Aue: Petkov - Hasse - Noveski, Grund - Kurth (ab 72. Jasarevic), Heidrich (ab 103. Jank), Tomoski, Sionko - Kunze, Broum, Müller (ab 72.
Kadow) 
                                           
        Zuschauer gesamt: 21 604 - 745 pro Spiel      
        Tore gesamt: 133 - 4,43 pro Spiel      

 
Im Spiegel der Presse
Freie Presse, 1.6.02: FC Erzgebirge Aue schreibt Pokalgeschichte
Veilchen holen in Zwickau durch 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen zum dritten Mal in Folge den sächsischen Cup
Ob er die Trophäe mit ins Bett genommen hat? Am Freitagabend im Zwickauer Westsachsenstadion jedenfalls wollte Russi Petkov den Sachsenpokal nicht mehr hergeben. „Einfach ein Superspaß“, fasste der Torhüter seine Gefühlslage zusammen, und - schwupps - erstickte die Schampusdusche seiner Mannschaftskameraden alle weiteren Redeversuche. Ganz klar: Es war Zeit zu feiern und zu jubeln. 120 Spielminuten und ein Elfmeterschießen lang hatten die Veilchen und ihre vielen Fans auf den Pokal-Hattrick gehofft und genauso um ihn gebangt.
Denn ein „Superspaß“ war dieser Endspielabend zuvor für die Auer nur ganz selten. Es fing schon bei der Anreise an: „Wenn Bierflaschen gegen den Bus krachen und ein Mensch die Frontscheibe zerschlägt, dann sollten wir uns Gedanken machen“, stand Trainer Gerd Schädlich selbst nach dem Sieg noch unter dem Eindruck des Angriffs auf den Mannschaftsbus der Veilchen. Müßig, darüber zu spekulieren, ob dieses Erlebnis dazu beitrug, dass der FC Erzgebirge besonders in der ersten Hälfte überhaupt nicht in Tritt kam. Die erwartungsgemäß defensiv eingestellten Zwickauer wurden durch schlampige Abspiele sogar zu Kontern eingeladen.
Auch die später immer deutlicher werdende Feldüberlegenheit änderte nichts an der Chancenarmut einer Partie, die eigentlich nur von der Spannung des 0:0 lebte. Das änderte sich, als der Zwickauer Jörg Schmidt dem einige Male verunsichert wirkenden Holger Hasse enteilte und den FSV in Führung schoss (74.). „Irgendwie ein komisches Gefühl. Ich wollte mich ordentlich verabschieden, alles geben und gewinnen. Aber da waren einige Fehler dabei“, sagte der Kapitän später. Glück für ihn und seine Mannschaft, dass das Gegentor einige Blockaden zu lösen schien. Nach dem Ausgleich durch Maik Kunze (77.) hätte der FCE den Sieg eigentlich in der regulären Spielzeit einfahren müssen. So aber folgten Verlängerung und Elfmeterschießen.
Dass dabei mit Khvicha Shubitidze ausgerechnet einer der besten Zwickauer am Pfosten scheiterte, fanden viele irgendwie gerecht. Hätte der dribbelstarke Offensivmann, an dem auch der FCE sehr interessiert ist, doch in der Verlängerung wegen Nachtretens eindeutig Rot sehen müssen. So blieb es mit Ronny Jank einem früheren FSV-Spieler vorbehalten, den entscheidenden Ball zum 5:4-Sieg der Auer im Elfmeterschießen und zum 6:5-Erfolg insgesamt in die Maschen zu setzen. „Ich bin gefragt worden, ob ich den schießen will, und hab’ gesagt, ich mach’s. Es ist natürlich ein ganz großes Gefühl, ihn versenkt zu haben“, freute sich der Angreifer.
Keinen glücklicheren Abschied konnten sich Radek Sionko, Roman Müller und Maik Kunze vorstellen. „Einfach Klasse. Genau der richtige Abschluss der Saison und meiner Zeit in Aue“, so Sionko. Und während die Zwickauer Anhänger unter den gut 7500 Zuschauern hinter ihm enttäuscht das Stadion verließen, schaute der Tscheche optimistisch voraus: „Jetzt will ich zuhause einen Stammplatz in der ersten Liga und dann im Uefa-Pokal weiterkommen.“ Maik Kunze nutzte die Gelegenheit dagegen für einen Blick zurück: „Im Nachhinein war es ein Riesenwechsel, zum FCE zu gehen. Ich habe mich hier ordentlich entwickelt und komme nun in die zweite Liga. Aue wünsche für die Zukunft einfach alles Gute."
Während die Spieler so kurz nach dem historischen dritten Pokalsieg schon wieder in der Lage waren, sich solcherlei Gedanken zu machen, rang Gunter Leichsenring vor Freude mit den Tränen. Während des Spiels ließ sich der Mannschaftsarzt nach seiner „roten Karte“ aus dem Braunschweigspiel in Zwickau zwar von seinem Kollegen Eberhard Winkler vertreten, aber zum Feiern durfte er natürlich mit auf den Rasen.
Kommentar: Ausgeblendet - Zu unwichtig fürs Fernsehen? 
Einmal mehr saßen die sächsischen Fußball-Fans am Freitag beim MDR-Fernsehen in der letzten Reihe. Auf eine Live-Ausstrahlung des brisanten Pokalfinals zwischen Zwickau und Aue hofften sie vergeblich. Klar, es gibt ja wichtigere Partien: Das Hinspiel um den Regionalliga-Aufstieg von Dynamo Dresden zum Beispiel. Das wurde am Sonntag direkt übertragen. Anscheinend haben die TV-Verantwortlichen noch immer nicht gemerkt, dass Dresden längst nicht mehr der Nabel der Fußballwelt im Freistaat ist.
So gesehen kann man echt nur hoffen, dass die Dresdner den Aufstieg in die Regionalliga verpassen. Sonst steht zu befürchten, dass in der MDR-Sendung „Sport im Osten“ künftig von Aue und Chemnitz nur noch die Ergebnisse vermeldet werden, weil den Rest der Sendezeit Dynamo die Hauptrolle spielt.

4. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 2 342 - 1 171 pro Spiel    
        Tore: 6 - 3,0 pro Spiel    
10.04. VfB Leipzig OL - FSV Zwickau OL   1 : 2 ( 0 : 1 )           1 177
  Tore: 0:1 Shubitidze (15.), 0:2 Shubitidze (64.), 1:2 Räbsch (90.)
01.05. FSV Hoyerswerda OL - Erzgebirge Aue RL   1 : 2 ( 0 : 0 )           1 165
  Tore: 0:1 Tomoski (53.), 0:2 Tetzner (70.), 1:2 Zimmer (88.)
        Zuschauer gesamt: 14 085 - 486 pro Spiel    
        Tore gesamt: 131 - 4,52 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgt am 9.12.2001 im Rahmen der Fernsehsendung MDR-Sachsenspiegel des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Gleichzeitig wurde der Endspielort ausgelost. Gastgeber des Finales wird der Sieger aus der Partie VfB Leipzig gegen FSV Zwickau sein.
 
Im Spiegel der Presse
Freie Presse, 12.4.02: FSV schafft Einzug ins Sachsenpokal-Finale
300 mitgereiste Fans feiern Zwickauer 2:1-Sieg beim VfB Leipzig – Am Sonntag geht’s zum Oberliga-Punktspiel nach Hoyerswerda
Leipzig/Zwickau. Die Fans haben es zwar inständig gehofft, aber wohl nur die wenigsten hatten wirklich damit gerechnet: Durch seinen 2:1 (1:0)-Erfolg beim VfB Leipzig (zweifacher Torschütze: Shubitidze) schaffte der FSV erneut den Einzug ins Endspiel des Sachsenpokals, das am 1. oder 2. Juni im Westsachsenstadion ausgetragen wird. Der Zwickauer Endspielgegner wird am 1. Mai zwischen Hoyerswerda und Cupverteidiger Erzgebirge Aue ermittelt.
300 mitgereiste Anhänger feierten am Mittwochabend im Bruno-Plache-Stadion den FSV-Triumph über die Dörner-Elf. „Das tut allen gut!“ freute sich Konrad Weise, der vor allem mit dem Abwehrverhalten seiner Elf sehr zufrieden war. Indem man die Leipziger Außenpositionen in ihrem Wirkungsradius einengte, habe man dem Gegner nicht viel gestattet. Nur im Abschluss hapert’s etwas. Sonst hätte man den Sack schon eher zubinden können. „Das Pokalfinale wird ein absoluter Saisonhöhepunkt“, blickt Weise voraus.
Jetzt gilt es aber erst mal, sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. In der Oberliga muss Zwickau am Sonntag beim FSV Hoyerswerda ran. „Wir sollten das Selbstvertrauen mitnehmen, aber nach dem Erfolgserlebnis nicht überheblich werden“, warnt der Trainer. Die Lausitzer, die zuletzt immerhin viermal in Folge siegreich waren (2:1 gegen Zittau, 4:0 gegen Riesa, 1:0 in Halle, 1:0 gegen Braunsbedra), könne man nicht im Vorbeigehen bezwingen. Im Hinspiel gab es lediglich ein mageres 1:1. „Jeder einzelne Spieler muss seine Bestleistung abrufen“, fordert Weise. Drei Tage Pause sollten ausreichen, um sich zu regenerieren. Definitiv nicht zur Verfügung stehen am Sonntag in Hoyerswerda René Troche (Muskelfaserriss) und David Wagner (Magen-Darm-Grippe).
Dresdner Neueste Nachrichten, 2.5.02: Zimmers Treffer kam zu spät
FUSSBALL/Sachsenpokal-Halbfinale: Hoyerswerda - Aue 1:2
Hoyerswerda. Fußball-Regionalligist FC Erzgebirge Aue erreichte gestern vor 1165 Zuschauern im Hoyerswerdaer Jahnstadion durch einen 2:1-Sieg bei Süd-Oberligist FSV Hoyerswerda das Endspiel um den Sachsenpokal. Für die Erzgebirgler ist es der fünfte Finaleinzug in Folge. Endspielgegner ist am 1. oder 2. Juni in Zwickau der gastgebende FSV.
"Meine Mannschaft hat alles gegeben, dem Favoriten einen Kampf auf Biegen und Brechen geliefert", lobte FSV-Trainer Manfred Weidner seine Schützlinge. Vor allem im ersten Abschnitt war kein Klassenunterschied zu erkennen. Hoyerswerda verzeichnete da sogar die beste Chance, aber den 20-m-Freistoß von Dirk Rettig parierte Aues Keeper Petkov mit großartigem Reflex (40.). Im zweiten Abschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Spielmacher Borislav Tomoski traf zum 1:0 (55.). Danach hatte Aue die Partie bis zur 80. Minute im Griff, zumal Alexander Tetzner noch auf 2:0 erhöhte (76.). Erst gegen Ende geriet Aue unter Druck. Hoyerswerda riskierte alles und kam durch den eingewechselten Karsten Zimmer noch zum Anschlusstor (88.).
In der Oberliga droht Hoyerswerda ein Punktabzug. Im 4:0 gewonnenen Heimspiel gegen Stahl Riesa soll mit Matthias Ringel ein nicht spielberechtigter Akteur (Sperre nach fünf gelben Karten) mitgewirkt haben. Gewinner am "grünen Tisch" wäre Riesa, zu dessen Gunsten das Spiel mit 2:0 Toren und drei Punkten gewertet würde.
Freie Presse, 2.5.02: FC Erzgebirge Aue zieht ins Finale ein
Hoyerswerda. Der FC Erzgebirge Aue steht zum fünften Mal in Folge im Finale des sächsischen Landespokals. Beim eine Klasse tiefer spielenden FSV Hoyerswerda setzte sich der Fußball-Regionalligist am Mittwoch Nachmittag aber nur mühevoll mit 2:1 (o:0) durch. Im Endspiel muss die Elf von Trainer Gerd Schädlich wie im Vorjahr beim FSV Zwickau antreten. Damals gewann der FCE klar mit 3:1. Als Spieltermin wurde inzwischen der 31. Mai, 19 Uhr festgelegt.
„Wir haben richtig schlecht gespielt und uns blamiert“, sparte Alexander Tetzner nach dem Abpfiff nicht mit Kritik. Lange Zeit war kaum ein Klassenunterschied zu sehen. Erst nach der Pause machten die Gäste Druck und bogen durch Treffer von Tomoski (53.) nach schönem Doppelpass-Spiel mit Broum sowie Tetzner (70.) auf die Siegerstraße ein. Hoyerswerda steckte nie auf und kam kurz vor Schluss durch Zimmer zum verdienten Anschlusstreffer.

3. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 2 609 - 652 pro Spiel    
        Tore: 15 - 3,75 pro Spiel    
21.11. OFC Neugersdorf OL - Erzgebirge Aue RL   0 : 4 ( 0 : 2 )           660
21.11. SSV Markranstädt LL - FSV Zwickau OL   2 : 3 ( 1 : 2 )           600
21.11. VfB Leipzig OL - VFC Plauen OL   3 : 0 ( 1 : 0 )           1 149
21.11. Bischofswerdaer FV LL - FSV Hoyerswerda OL   1 : 2 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 200
        Zuschauer: 11 743 - 435 pro Spiel    
        Tore: 125 - 4,63 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte in der Halbzeitpause des Spieles der 2.Runde zwischen dem Bischofswerdaer FV und dem Chemnitzer FC.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 21.11.01: VfB Leipzig wirft Plauen raus
Das Schlagerspiel im Viertefinale um den Sachsenpokal hat am Mittwoch der VfB Leipzig für sich entscheiden können. Die Messestädter besiegten vor eigenem Publikum den Oberliga-Konkurrenten aus Plauen klar mit 3:0 (1:0).
Sadlo doppelt erfolgreich
Der Oberliga-Zweite aus dem Vogtland begann das Spiel verhalten und aus einer sicheren Abwehr heraus, so dass die Leipziger Angriffsbemühungen immer wieder erfolglos blieben. Kurz vor der Pause gelang es jedoch Sadlo, die mit nur fünf Gegentoren beste Abwehr der Oberliga Süd zu überwinden. VfB-Trainer Dörner nach dem Spiel: "Der erste Treffer von Sadlo war das Schlüsseltor der Partie. Plauen musste nun die Deckung öffnen. Die sich uns nun bietenden Räume haben wir effektiv genutzt." Für die Vorentscheidung sorgte Krznaric eine halbe Stunde vor dem Ende mit seinem Treffer zum 2:0, ehe Sadlo wenig später mit seinem zweiten Treffer den Endstand herausschoss.
Aue souverän
In den restlichen drei Partien des Viertelfinals setzten sich jeweils die Favoriten durch. Jedoch nur der Regionalligist Erzgebirge Aue präsentierte sich bei seinem Auftritt souverän. Die Westsachsen setzten sich beim Oberligisten Neugersdorf ungefährdet mit 4:0 (2:0) durch. Dreyer (20.), Noveski (34.) und zwei Mal Jank (59./66.) erzielten die Treffer für die "Veilchen".
Zwickau und Hoyerswerda zittern sich weiter
Die Oberligisten FSV Zwickau und FSV Hoyerswerda taten sich bei ihren Auftritten dagegen schwerer als gedacht. Zwickau setzte sich beim SSV Markranstädt 3:2 (2:1) durch. Als der Zwölfte der Landesliga Sachsen in der 60. Minute zum 2:2 ausglich, standen die Schützlinge von Coach Weise jedoch kurz vor der Blamage. Vor 600 Zuschauern schoss schließlich Köcher (70.) den erlösenden 3:2-Siegtreffer. Der FSV Hoyerswerda musste sogar in die Verlängerung. Beim Landesliga-Neunten öffnete Zimmer erst in der 113. Minute mit seinem 2:1 das Tor zum Halbfinale.
Dresdner Neueste Nachrichten, 22.11.01: Neugersdorf ohne Chance gegen Aue
FUSSBALL: Landespokal
Neugersdorf. Pokalverteidiger Erzgebirge Aue strebt seinen fünften Final-Einzug in Folge an. Der Regionalligist gewann das Viertelfinalspiel um den Landespokal beim Oberligisten OFC Neugersdorf mit 4:0 (2:0). Schwerer taten sich die Viertligisten Zwickau und Hoyerswerda gegen ihre Landesliga-Kontrahenten. Zwickau siegte in Markranstädt mit 3:2 (2:1), Hoyerswerda brauchte in "Schiebock" sogar die Verlängerung, um 2:1 (1:1, 1:1) zu gewinnen. Das Duell der Oberligisten VfB Leipzig und VFCPlauen entschieden die Messestädter mit 3:0 (1:0) für sich. 
In Neugersdorf sahen 660 Zuschauer eine konzentriert aufspielende Auer Mannschaft. Der Drittligist setzte sofort auf Offensive. Dreyer (20.), Noveski (34.) und Jank mit einem Doppelschlag (59., 66.) erzielten die Gäste-Treffer. Der OFC kam erst kurz vor der Pause richtig ins Spiel, aber Schmidt (41.) und Kulhanek (45.) scheiterten am Auer Keeper Petkov. Kurz nach dem Seitenwechsel rettete Noveski bei Kulhaneks Heber auf der Torlinie (52.). 
In Bischofswerda gingen die Gäste vor knapp 200 Besuchern durch Garbe (19.) in Führung. Routinier Tillig glich sechs Minuten später wieder aus. In der regulären Spielzeit verzeichneten die "Schiebocker" die klareren Möglichkeiten, aber ein Treffer fiel nicht. Die Entscheidung in der Verlängerung erzwang schließlich Zimmer (113.), der einen Abwehrfehler des BFV 08 zum 2:1 nutzte.
Vogtland-Anzeiger, 22.11.01: VFC scheitert im Viertelfinale in Leipzig
Endstation war das Viertelfinale im Landespokal-Wettbewerb von Sachsen für den Fußball-Oberligisten VFC Plauen. Die Vogtländer verloren gestern beim Punktspielkontrahenten VfB Leipzig mit 0:3 und sind damit ausgeschieden. Dagegen spielt der VfB Leipzig weiter in diesem Wettbewerb und kann im Halbfinale dem FC Erzgebirge Aue, dem FSV Zwickau oder dem FSV Hoyerswerda zugelost werden. 
Der VfB Leipzig ist der Stolperstein der Vogtländer in dieser Saison. Denn gegen diesen Gegner kassierten die Plauener die zweite Niederlage in diesem Spieljahr in einem Pflichtspiel. Das Punktspiel am 7. September verloren die Vogtländer im Vogtlandstadion mit 0:2.
Ohne Hölzel, Curri (Rotsperre) und Gemazashvili (Knöchelverletzung) begann der VFC das Spiel. Ronald Färber ging in die Abwehrkette und Sven Gemeiner auf die linke Außenbahn. Beiden merkte man aber an, dass ihnen die Spielpraxis im Team fehlte. 
Die 50 mitgereisten Plauener Fans sahen nach zehn Minuten gegenseitigen Abtastens ein von beiden Seiten offensiv geführtes Spiel. Schon in der zweiten Minute flankte Kanitz gefühlvoll nach innen, Gunkel jagte das Spielgerät über das Plauener Tor. Zehn Minuten später zog Zapyshnyi, nach Zuspiel von Spranger, entschlossen ab, doch VfB-Keeper Grundmann parierte glänzend. 
Ein Fehler von VFC-Torwart Golle führte in der 17. Minute zum 1:0 für den Gastgeber. Nach einer weiten Eingabe von Krznaric lief Golle aus seinem Kasten und schätzte die Flugbahn des Balles falsch ein. Der Rettungsversuch von Veiko Berger mit dem Kopf kam nur bis zu Sadlo und der knallte volley ins leere Tor. 
Der VFC zog sich aber nicht zurück, sondern versuchte zum Ausgleich zu kommen. Zuerst schoss Spranger (30. Minute) knapp vorbei, kurz darauf hatte Plauen Pech. In eine Zapyshnyi-Eingabe spritzte Popa, doch der Ball sprang vom Pfosten an die Latte und von dort ins Feld zurück. 
Mit dem 2:0 nach einer knappen Stunde war mehr als eine Vorentscheidung gegen die Plauener gefallen. Eine Flanke von Kanitz nahm Krznaric volley, sein straffer Linksschuss schlug für VFC- Keeper Golle unerreichbar im Plauener Kasten ein. Unglücklich das 3:0 für Leipzig. Dashi verlängerte einen weiten Flugball ungewollt mit dem Kopf zu Krznaric, dessen Eingabe nahm Sadlo volley und Krasselt fälschte unglücklich ab - 0:3 aus Plauener Sicht. Sekunden vor dem Abpfiff lenkte Leipzigs Keeper Grundmann einen Freistoß von Veiko Berger über die Querlatte. 
Trainerstimmen
Renè Müller: ,,Wir konnten die Ausfälle nicht kompensieren. Außerdem fehlte nach dem schweren Jena-Spiel die Frische.'' 
Hans-Jürgen Dörner: ,,Der Sieg von uns geht in Ordnung. Wir haben die Fehler der Plauener bestraft.''
Sächsische Zeitung, 22.11.01: OFC kann Aue nicht stoppen
Sachsenpokal: Hoyerswerda, Leipzig und Zwickau weiter
Viertelfinale Sachsenpokal: Pokalverteidiger FC Erzgebirge Aue steht im Halbfinale des sächsischen Landespokals. Der Regionalligist hatte beim 4:0 gegen Oberligist OFC Neugersdorf wenig Mühe. Dreyer (20.), Noveski (34.) und Jank (59., 66.) erzielten vor 660 Zuschauern die Tore. Der Oberligist hatte Möglichkeiten durch Schmidt (41.) und Kulhanek (45.), aber Aues Keeper Petkov parierte. Kämpferisch überzeugten die Platzbesitzer, aber Aue war spielerisch deutlich besser.
Schwerer tat sich Viertligist FSV Zwickau, der beim Landesligisten SSV Markranstädt vor 600 Zuschauern 3:2 gewann. Dabei führten die Westsachsen nach Treffern von Troche (2.) und Gumprecht (24.) bereits 2:0, doch die Gastgeber schafften durch Bittner (43.) und Simon (60.) den Ausgleich. In der offenen Schlussphase gelang Köcher das Siegtor für Zwickau (70.).
Der FSV Hoyerswerda musste beim Fünftligisten in Bischofswerda sogar in die Verlängerung (2:1). Zimmers Treffer sicherte dem Oberligisten das Weiterkommen (113.). In der regulären Spielzeit hatten Garbe für die Gäste (19.) und Tillig für Bischofswerda (26.) getroffen. Vor 200 Besuchern waren die "Schiebocker", die ohne Hoßmang und Novak auskommen mussten, durchgängig gleichwertig. In der 110. Minute verpasste BFV-Libero Rodak die Möglichkeit zum 2:1. Ein Abwehrfehler ermöglichte Hoyerswerda drei Minuten später das entscheidende Tor.
Das Duell der Süd-Oberligisten VfB Leipzig und VFC Plauen endete mit einem unerwartet deutlichen 3:0-Heimsieg der Messestädter. Sadlo (16., 82.) und Krznaric (82.) trafen vor 1 149 Zuschauern für die klar überlegenen Leipziger.
Freie Presse, 22.11.01: FSV Zwickau: FSV steht im Halbfinale
Fußball-Sachsenpokal/Viertelfinale: SSV Markranstädt - FSV Zwickau 2:3 (1:2)
Ein spannendes Pokalspiel lieferten sich am Mittwoch vor 600 Zuschauern im „Stadion am Bad“ in Markranstädt der Tabellenelfte der Landesliga Sachsen, SSV Markranstädt und der Staffelsechste der NOFV-Oberliga Süd, FSV Zwickau. Nach einer 2:0-Gästeführung (20.) schafften die Platzherren den Ausgleich zum 2:2 (65.), ehe sich der Favorit mit 3:2 (70.) durchsetzte.
Schiedsrichter Jens Oehme aus Witzschdorf zückte in dem sehr kampfbetonten Pokalfight dreimal gelb gegen Markranstädt (Ledwoch, Lehrke, Scholze) und viermal gegen Zwickau (Krauß, Troche, Schmidt, Kramer). Der Landesligist, der seit einer Woche von Uwe Pfau trainiert wird, forderte dem FSV alles ab. „Die Markranstädter waren lange Zeit gleichwertig. Wir sind eine Runde weiter, was wollen wir mehr? Nachdem wir 2:0 führten, haben wir einen Gang zurückgeschraubt, und so kam der Anschlusstreffer und nach der Pause der Ausgleich zustande. Eine schöne Kombination von Marcetic und Köcher führte dann zum verdienten 3:2“, freute sich André Gumprecht. „Auf dem schweren Boden konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so spielen wie vorher, und wir mussten mehr dagegenhalten, was uns auch gelang“, ergänzte der Mittelfeldakteur.
Die Zwickauer versäumten es, bereits nach dem 2:0 oder 2:1 einen dritten Treffer nachzulegen, und so wurde es ungewollt noch mal spannend. „Nach dem Ausgleichstreffer war es eine schwere Partie“, gestand FSV-Cheftrainer Konrad Weise, „am Ende sind wir mit dem knappen Sieg und dem Erreichen des Halbfinales zufrieden.“ Die Runde der letzten Vier erreichten außerdem Aue, der VfB Leipzig und Hoyerswerda.
Bei den Gästen fehlte nach zwei gelben Karten Karol Thaly, dafür stand Holger Krauß als Libero wieder zur Verfügung. Branko Marcetic und Jörg Schmidt bildeten die Doppelspitze. Bereits nach 90 Sekunden hatte der Jugoslawe per Kopfball eine gute Möglichkeit, traf aber nur die Querlatte. In der 35. Minute hätte der Markranstädter Markus Unverricht fast ein Selbsttor fabriziert, doch sein Rückpass knallte an den Pfosten.
Vogtland-Anzeiger, 22.11.01: Köcher erspart Nachsitzen
Erfolgreich hat der Fußball-Oberligist FSV Zwickau die Viertelfinal-Hürde im Landespokal von Sachsen übersprungen. Dank eines knappen 3:2-Auswärtssieges beim Landesligisten SSV Markranstädt spielt der FSV nun im Halbfinale des laufenden Pokal- Wettbewerbes, welches aber erst im nächsten Jahr ausgetragen wird.
Die Westsachsen mussten auf Thaly nach zweier gelber Karten im laufenden Pokalwettbewerb verzichten. Für ihn ging wieder Krauß auf die Liberoposition. Als Sturmspitzen schickte FSV-Coach Konrad Weisse Marcetic und Schmidt auf das Feld. 
Zwickau begann druckvoll und stürmisch, wollte ein frühes Tor. Schon nach 90 Sekunden knallte ein Marcetic-Kopfstoß an die Querlatte. Doch bereits wenig später markierte der in der Anfangsphase auffälligste Zwickau er, Renè Troche, das 1:0. In der 12. Minute verfehlte sein Distanzschuss knapp das Tor. 
Mitte der ersten Hälfte erhöhte Gumprecht auf 2:0, er traf genau ins linke Dreiangel. Trotzdem gab sich der SSV nicht auf, Krüger wurde in der 26. Minute in höchster Not noch von Kramer gestoppt. Zwei Minuten vor der Pause erzielte Bittner mit einem Flachschuss den Anschlusstreffer. 
Auch in Hälfte zwei blieb die Partie offen. Nach einem direkt verwandelten Freistoß von Simon - ein Traumtor aus 25 Metern - lag die Überraschung in der Luft, doch Köcher ersparte mit seinem erfolgreich abgeschlossenen Solo dem FSV das Nachsitzen. 
FSV-Coach Konrad Weise: ,,Nur das Weiterkommen zählt. Der Landesligist spielte ordentlich mit.''
Leipziger Volkszeitung, 22.11.01: VfB lässt Plauen beim 3:0 nur eine Chance
Sadlo (2) und Krznaric schießen Leipzig ins Pokal-Halbfinale / Stadionsprecher sorgt für Stimmung
Leipzig. Kein Zweifel, auffälligster VfB-Akteur beim 3:0-Pokalsieg gegen Plauen war Harald Krause. Kein Tor geschossen, auch keins vorgelegt, nicht feststellbare Zweikampfbilanz und doch in aller Munde!Krause, sonst für die Beschallung in Probstheida zuständig, brillierte als Stadionsprecher der etwas anderen Art. Eine seiner Stärken: Auswechslungen. "Für ..ähh, Kanitz, ... Weiß? oder ähh ... doch Weiß! ... kommt Rock ähh ... Embingou." Ein Brüller. Bei Toren ist der Fan interaktiv dabei. Zu bewundern nach Mike Sadlos 1:0 (16.). "Was sehe ich da auf der Anzeigetafel?" Pause. "Ich sehe ... eine EINSSS!" Pause. "Und Plauen?" Die Fans erstarrt vor Spannung. "Eine NULLLL!!!" Vor Davor Krznarics 2:0 (55.), dramaturgisch geschickt, die nächste Nummer. "Soeben hat mir jemand einen Zettel gereicht. Und was sehe ich?" Vielleicht einen Zettel?, vermutete ein Tribünengast, oder "gar nix?", ein anderer. Weit gefehlt, Harald, "the voice", zelebrierte die sonst lieblos heruntergeleierte Zuschauerzahl. "Heute sind 1149 Besucher gekommen - dafür bedanken wir uns. Danke!" Bitte, riefen die Beglückten. "Bitte!"
Auf die VFC-Abwehr färbt das blinde Verständnis zwischen Sprecher und Besucher nicht ab. 16. Minute, VfB-Profi Thorsten Görke flankt nach innen. Keeper Jens Golle hebt ab, will zupacken, da streckt Kollege Veiko Berger den Kopf dazwischen; "individueller Fehler", wird VFC-Trainer Müller später dazu sagen. Der Ball rollt durch den Strafraum, Sadlo dankt - 1:0. Es dauert eine halbe Stunde ehe die Gäste andeuten, wie sie der bisher 33 Oberligapunkte habhaft wurden. Dann nimmt Catalin Popa eine Zapyshnyi-Vorlage mit dem viel zitierten "vollen Risiko", also volley. Über den weiteren Weg des Kunstleders gehen die Meinungen auseinander. Das gesamte Vogtland behauptet felsenfest, der Ball habe sich mindestens einmal hinter der Torlinie wiedergefunden. Ganz Probstheida ist der Überzeugung, der Ball sei vom rechten oberen Innenpfosten auf die Linie gesprungen, habe sich dann Richtung linken oberen Innenpfosten verabschiedet, von wo er für alle ersichtlich ins Spielfeld zurückprallt. Motto von Schiri Jens Stahlmann. ImZweifel für den Angeklagten - kein Tor.
Das 2:0, ein ganz linkes Ding! Zunächst flankt Gunkel mit links und butterweich auf Krznaric, der - auch mit links - ausholt, als wolle er den Keeper mit ins Netz befördern. Heraus kommt ein Kullerball, der unmittelbar hinter der Line seine letzte Drehung schafft. Unhaltbar ist anders. Gegen die ersatzgeschwächten Plauener, deren Übungsleiter René Müller den Test für die Sonntagspartie gegen den FC Sachsen als aufschlussreich bezeichnete, machte Sadlo nach Krznaric-Zuspiel das 3:0 (82.). VfB-Coach Hans-Jürgen Dörner war nach dem Erreichen das Pokal-Halbfinales "sehr zufrieden". Herr Krause verabschiedete sich stilecht: "Auf Widerhören."
Leipziger Volkszeitung, 22.11.01: Markranstädt lässt Favoriten zittern
SSV-Elf unterliegt dem Oberliga-Sechsten FSV Zwickau nach großem Kampf mit 2:3
Markranstädt. Erschöpft schlichen Markranstädts Landesliga-Fußballer gestern Nachmittag nach der 2:3-Heimniederlage gegen den Oberliga-Sechsten FSV Zwickau vom aufgeweichten Rasen. Aber sie brauchten sich nicht zu schämen.
Der höherklassige Kontrahent musste bis zum Abpfiff des Viertelfinalspieles ums Weiterkommen zittern. "Ein Sieg wäre für uns machbar gewesen", ärgerte sich Robert Simon, der den Ball aus 25 Metern zum 2:2-Ausgleich (60.) ins Dreiangel gejagt hatte. Der SSV-Mittelfeldmann ragte aus einer kämpferisch starken Elf der Platzbesitzer auf Grund seiner spielerischen Qualitäten noch heraus. Uwe Ferl, seit wenigen Tagen wieder Trainer Markranstädts, tröstete Torwart Nicky Gödt, nach dessen Abwurf ins Mittelfeld die Zwickauer das Siegtor zum 3:2-Endstand (70.) durch Köcher erzielten: "Er hat schon manchen Punkt für uns gerettet. Das kann passieren. Wir haben eine tolle kämpferische Leistung geboten. In der zweiten Hälfte waren wir gleichwertig."
Sein Kollege Konrad Weise atmete auf: "Wir haben nach unserer 2:0-Führung versäumt, das entscheidende dritte Tor nachzulegen. So kam Markranstädt wieder ins Spiel zurück. Gegen einen solchen Gegner können wir uns doch nur blamieren."
Die SSV-Elf war vor der Pause klar unterlegen. Doch André Bittners 14-m-Knaller zum 1:2 in der 43. Minute weckte die nervösen Gastgeber aus ihrer Lethargie. Nach Simons Traumtor zum 2:2 (60.) ließen die Fans die neue Tribüne wackeln. Aber Zwickau, das keine Bäume ausriss, war cleverer, erspielte sich wenige hochkarätige Chancen, nutzte eine. Bei Markranstädts Akteuren ließ nun auch die Kraft nach in einem Spiel, welches trotz sieben gelber Karten heiß umkämpft, aber nie unfair war.
Vogtland-Anzeiger, 22.11.01: Dreyer zum ersten
Ins Viertelfinale des Fußball- Landespokals zog wie erwartet Fußball-Regionalligist FC Erzgebirge Aue nach einem 4:0 beim OFC Neugersdorf ein.
Keine Probleme hatte der 1. FCE bei seiner Aufgabe im Sachsenpo kalviertelfinale. Beim OFC Neugersdorf siegten die Veilchen verdient mit 4:0 und qualifizierten sich zum sechsten Mal in Folge für das Pokalhalbfinale. Der FCE spielte konzentriert, ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer das Spielfeld als Sieger verlassen wird. In Minute 22 bereitet Maik Kunze über die linke Seite den Führungstreffer für die Erzgebirger vor. Kunzes Eingabe verwertete Swen Dreyer, der zum ersten Mal überhaupt für die Veilchen traf. Ein Kopfball von Nic Noveski nach Flanke von Marco Kurth bedeuteten nach einer guten halben Stunde das 2:0, die Vorentscheidung. 
In der Hälfte zwei ließ FCE etwas ruhiger angehen, hatte das Geschehen aber jederzeit im Griff. Rony Jank sorgte mit einem Doppelpack für den 4:0-Endstand.

2. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 3 615 - 452 pro Spiel    
        Tore: 28 - 3,5 pro Spiel    
27.10. VfB Auerbach LL - VfB Leipzig OL   2 : 4 ( 1 : 1 )           850
27.10. SV 1919 Grimma OL - FSV Zwickau OL   0 : 4 ( 0 : 0 )           320
31.10. FC Eilenburg LL - Erzgebirge Aue RL   0 : 3 ( 0 : 0 )           720
31.10. Bischofswerdaer FV LL - Chemnitzer FC RL   1 : 0 ( 0 : 0 )           518
27.10. FV Dresden-Nord OL - FSV Hoyerswerda OL   1 : 2 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 85
28.10. Gelb-Weiß Görlitz LL - VFC Plauen OL   0 : 3 ( 0 : 1 )           652
27.10. SSV Markranstädt LL - Dynamo Dresden II LL   2 : 1 ( 1 : 0 )           130
28.10. OFC Neugersdorf OL - VfB Chemnitz OL   3 : 2 ( 2 : 2 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 340
        Zuschauer gesamt: 9 134 - 397 pro Spiel    
        Tore gesamt: 110 - 4,78 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte in der Halbzeitpause des Spieles der 1.Runde zwischen dem FC Bad Lausick  und dem Chemnitzer FC.
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 29.10.01: VfB Leipzig und Markranstädt unter den letzten Acht
Angreifer Hansi Weiß bedankt sich für Trainer-Vertrauen mit Tor
Leipzig. Ohne Überraschungen für die Vertreter der Region Leipzig endeten die Achtelfinal-Partien des Wochenendes im Landespokal Sachsen. So freute sich Michael Greiner, Trainer des Landesligisten SSV Markranstädt nach dem 2:1-Sieg gegen die Dresdner Dynamo-Reserve: "Ich bin zufrieden. Wir haben uns gegenüber den letzten Spielen gesteigert und verdient gewonnen. Ich hoffe, dass wir diese Form fürs Treffen gegen Tabellenführer Schneeberg am Wochenende konservieren können." Greiner wünscht sich fürs Viertelfinale den VfB Leipzig als Gegner. 
Der standesgemäße 4:2-Erfolg der Probstheidaer beim VfB Auerbach lässt dort keine Jubelstürme aufkommen. Trotzdem gab es auch lachende Gesichter: "Es war ein typisches Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Gegen vermeintlich schwächere Gegner ist es immer schwer. Ich persönlich bin erstmal glücklich, dass ich wieder mal über 90 Minuten spielen durfte. Um so schöner dabei, dass mir sogar ein Tor gelang", freute sich noch gestern Stürmer Hans-Jürgen Weiß. 
Eine derbe 0:4-Schlappe kassierte der SV 1919 Grimma zu Hause gegen den Ligakonkurrenten FSV Zwickau. "Wir haben in der ersten Halbzeit uns zwei, drei Chancen erspielt, sie aber nicht genutzt. Nach der Zwickauer 1:0-Führung verstärkten wir unsere Offensivbemühungen, machten hinten auf. Das nutzten die Gäste zu schnellen Kontern", blickte Grimmas Libero Steffen Ziffert enttäuscht zurück, der dabei selbst ins Mittelfeld aufrückte.
MDR-Online, 31.10.01: Pokal-Aus für CFC
Der Bischofswerdaer FV hat im Achtelfinale um den sächsischen Sachsen-Pokals für eine Sensation gesorgt. Der von Wolfgang Juhrsch betreute Landesligist besiegte den Regionalligisten Chemnitzer FC mit 1:0 (0:0). Vor 518 Zuschauern erzielte Michael Novak nach 49 Minuten das Tor des Tages. Der CFC dominierte zwar über die gesamte Spielzeit, scheiterte aber immer wieder an der von Libero Stefan Hoßmang glänzend organisierten BFV-Abwehr. Nächster Gegner des Landesligisten ist die Oberliga-Mannschaft von FSV Hoyerswerda. 
Eilenburg verpasst Überraschung
Auch Titelverteidiger Erzgebirge Aue hat das Viertelfinale erreicht. Nach Anlaufschwierigkeiten der "Veilchen" beim ehrgeizigen Landesligisten FC Eilenburg hieß es am Ende 3:0 für die Schützlinge von Gert Schädlich. Besonders in der ersten Halbzeit konnten die 720 Zuschauer keinen Klassenunterschied erkennen. Im Gegenteil: Die Eilenburger hatten die besseren Chancen. Als Bachmann (22.) volley abzog, hatte Aue das Glück auf seiner Seite. In der Pause gab es dann in der Kabine der Erzgebirgler ein Donnerwetter. Die von Trainer Schädlich geforderte Steigerung wurde danach auch umgesetzt. Die Führung für den Favoriten resultierte aus einem Fehlpass im Mittelfeld, Tomoski (57.) konnte am Ex-Auer Kischko vorbei einschieben. Grund per Freistoß (77.) und Jank (85.) sorgten für den Endstand. Im Viertelfinale trifft der Pokalverteidiger auf den OFC Neugersdorf.
Dresdner Neueste Nachrichten, 29.10.01: Schöne bemängelt Einstellung
Landespokal: Dresden-Nord unterliegt Hoyerswerda mit 1:2 (0:0) n.V.
Dresden. Erst nach 120 Spielminuten stand der Sieger in der Sachsenpokal-Achtelfinale-Partie zwischen dem FV Dresden-Nord und FSV Hoyerswerda fest. Der Gast aus der Lausitz gewann mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung und zieht somit ins Viertelfinale ein. 
Die Begegnung vor nur 85 Zuschauern im Jägerpark begann schleppend. Beiden Mannschaften merkte man an, nicht sofort aufs Ganze gehen zu wollen, sondern erst einmal abzuwarten und gegebenenfalls auf Fehler des Gegners zu lauern. Ein solcher Fauxpas passierte bereits auf Seiten der jungen Dresdner Truppe - Trainer Thomas Baron gab den Youngstern wie Scholze, Böhme oder Moses eine Chance, sich zu beweisen - nach vier Minuten, als Hoyerswerders Karsten Haasler völlig blank im Strafraum stand, doch sein Schuss aus sechs Metern noch abgeblockt wurde. 
Große Spielabschnitte der ersten Hälfte waren gekennzeichnet von Ballverlusten und Abspielfehlern. Insbesondere bei Nord wurde der Ball zu lange im Mittelfeld gehalten. In der 22. Minute war es erneut der langhaarige Haasler, der Dresdens Torsteher Boris Jovanovic mit einem 22-Meter-Schuss zu einer Glanztat zwang. Im weiteren Spielverlauf sollte er sich noch häufiger auszeichnen. Sechs Minuten später tauchte Martin Vejprava vom Gast völlig frei vor dem Gehäuse der Elbestädter auf, doch aus sechs Metern drosch er die Kugel über den Querbalken. Nach Chancen führte Hoyerswerda zur Halbzeit mit 3:0. 
Die erste dicke Dresdner Einschussmöglichkeit vergab Martin Hauswald. Anstatt aus zehn Meter in guter Position abzuziehen, legte er quer auf Mario Scholze. Dies rief den lauten Unmut von Trainer Thomas Baron hervor. Sein Kollege Peter Buschner, der zum letzten Mal auf der Bank von Hoyerswerda saß (Hans-Jürgen Nünchert übernimmt ab Montag den Trainerposten), machte ebenfalls durch viel Gezeter an der Außenlinie auf sich aufmerksam. 
Langsam kam die Heimmannschaft etwas besser in Tritt und hatte weitere Möglichkeiten, doch Scholze fiel nach der Ballannahme elf Meter vor dem Tor um (60.). Dany Moses schoss nach Doppelpass mit Frank Gaunitz an den Außenpfosten (76.) Bis zum Schlusspfiff nach 90. Minuten hatte vor allem noch der FSV hochkarätige Chancen, doch Jovanovic hielt jedes Mal glänzend. Beim Elfmeter in der 97. hatte er gegen Haasler keine Chance genauso wie beim 0:2 durch den eingewechselten Meinhardt. Robert Böhme verkürzte noch auf 1:2, doch da war es schon zu spät. 
Trainer Baron war nach dem Schlusspfiff nicht zu einem Kommentar zu bewegen. Co-Trainer Peter Schöne bemängelte die fehlende Einstellung bei der Mannschaft: "Einige müssen sich ernsthaft hinterfragen." Die jungen Spieler hätten sich nicht aufgedrängt. "Vor allem die erste Hälfte haben wir verschlafen" analysierte er weiter. "Wir hätten die entscheidenden Chancen nützen müssen."
Dresdner Neueste Nachrichten, 29.10.01: Neugersdorf musste lange zittern, Görlitz ohne Chance gegen Plauen
LANDESPOKAL: Dynamos Zweite verpasst Viertelfinale Dresden.
Die zweite Mannschaft des 1. FC Dynamo Dresden verpasste den Einzug ins Viertelfinale durch ein 1:2 im Duell der Landesligisten beim SSV Markranstädt. Ausgerechnet Müllers ehemaliger Schützling Robert Simon sorgte nach einer Stunde für die Entscheidung. Krüger hatte die Gastgeber vor 150 Zuschauern mit einem Kopfballtor (38.) in Führung gebracht. Die Dresdner kamen nach 78 Minuten durch Paulick zum 1:2, ließen aber in der Schlussphase den unbedingten Willen vermissen. "Wir haben über weite Strecke zu langsam in der Spieleröffnung agiert. Ich bin absolut nicht zufrieden", ärgerte sich Matthias Müller. Der Dynamo-Trainer verstand auch nicht, dass Heller und Köhler aus dem Oberliga-Kader nicht zur Verfügung standen. "Beide sind fit und brauchen aus meiner Sicht Spielpraxis. Außerdem müsste dem Verein doch daran liegen, die Chance zum Weiterkommen möglichst hoch zu halten", kritisierte "Lotte", der auch Lob parat hielt: "Was Simon immer noch leistet, ist hervorragend. Markranstädt sollte den Verein in "FC Simon" umbenennen." Müller hatte Simon einst vom VfB Zittau zum DSC geholt. Über den VfB Leipzig kam der "Wandervogel" (spielte auch schon für Neugersdorf) zum SSV. 
Ohne größere Probleme gewann Oberligist VFC Plauen vor 682 Zuschauern 3:0 in Görlitz. Allerdings benötigten die Vogtländer zunächst zwei Foulelfmeter, um durch Richter (24., 67.) mit 2:0 in Führung zu gehen. Der gleiche Spieler markierte nach 69 Minuten auch den Endstand. Görlitz spielte ordentlich mit, verzeichnete aber lediglich zwei Chancen durch Kapitän Hasse (35., 82.). 
Eine kampfbetonte und über 120 Minuten spannende Partie sahen 340 Zuschauer im Duell der Viertligisten zwischen Neugersdorf und dem VfB Chemnitz (3:2 n.V.). Die Gäste gingen durch einen Foulelfmeter von Schöler (49.) in Führung, aber Kulhanek (56.) und da Silva (70.) schienen den OFC bereits ins Viertelfinale geschossen zu haben. Sekunden vor dem Abpfiff gelang Gläser das 2:2. In der Verlängerung sah der Chemnitzer Schipke Gelb-Rot (103./wiederholtes Foulspiel), ehe Käster sieben Minuten vor dem Ende das umjubelte 3:2 erzielte. "Dieser Sieg stärkt unsere Moral und unser Selbstvertrauen für die Punktspiele", so ein glücklicher Coach Peter Berndt.
Vogtland-Anzeiger, 29.10.01: VFC dominiert deutlich
Zu dem erwartet klaren Auswärtssieg kam der VFC gegen den gastgebenden Landesligisten und hat damit das Viertelfinale im Pokalwettbewerb erreicht. Die Auslosung dieser Partien findet am Mittwoch in der Halbzeitpause des Spieles zwi schen dem Bischofswerdaer FV und dem Chemnitzer FC statt. Spieltermin ist der 28. März des kommenden Jahres. 
Vom Anpfiff weg drückte der VFC dem Spiel seinen Stempel auf. Gefährlich für die Görlitzer wurde es immer dann, wenn die Plauener über die Außenbahnen die Angriffe fuhren und es nicht durch die Mitte versuchten. 
Ein Sieg in der Höhe des Vorjahres war wiederum möglich, doch die Plauener versiebten zu viele gut herausgespielte Möglichkeiten leichtfertig oder scheiterten immer wieder am gut parierenden Görlitzer Schlussmann Radek Suchy. 
In der Mitte der ersten Hälfte dann die längst fällige Führung für die Vogtländer, aber nur durch einen verwandelten Foulelfmeter. Vorausgegangen war ein Foul von Pietsch an den in den Görlitzer Strafraum eingedrungenen Gregor Berger. Andreas Richter schickte den Kee per in die falsche Ecke und traf zur Plauener Führung. 
Nur wenige Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es etwas Leerlauf im Plauener Spiel. Trotzdem gab es zahlreiche Möglichkeiten für das 2:0 des VFC. Nachdem Andriy Zapyshnyi aus sechs Metern nur den Pfosten traf, brachte ein weiterer Foulelfmeter das 2:0. Diesmal wurde der eingewechselte Thomas Pannach im Görlitzer Strafraum von Junghänel gefällt. Andreas Richter verwandelte erneut ganz sicher und band vier Minuten später mit dem 3:0 endgültig den Sack zu. Zuvor hatte sich Zapyshnyi links durchgesetzt und von der Grundlinie einen präzisen Pass gespielt, den Richter unhaltbar in die Maschen setzte. 
VFC-Coach Renè Müller bemängelte, ,,das meine Männer zu lange kein Tor gemacht haben. Nach dem 2:0 war der Widerstand der Gastgeber gebrochen.''
Vogtland-Anzeiger, 29.10.01: Auerbach ein ebenbürtiger Gegner
Der VfB Auerbach ist im Achtelfinale um den sächsischen Fußball-Landespokal ausgeschieden. Der Landesligist verlor gegen den Oberligisten VfB Leipzig mit 2:4. Ein standesgemäßes Resultat könnte man meinen. Auerbach war aber dem Oberligisten ebenbürtig. Es war eine Begegnung zweier gleichwertiger Mannschaften. Die Vogtländer zeigten den 850 Zuschauern ein tolles Spiel. Dass es nicht reichte für eine Überraschung, lag aber an Auerbach selbst. Die schon obligatorische Schwächephase nach der Pause nutzten die Leipziger mit einem Doppelschlag clever aus. Trotzdem kamen sie nach dem 2:3-Anschlusstreffer der Auerbacher nochmal ins Rudern. Mit einem Konter kurz vor Schluss banden die Gäste den Sack zu. 
Auerbach zeigte keinerlei Respekt vor dem großen Namen. Der Gastgeber startete furios. Schon nach fünf Minuten hatte Auerbach zwei gute Möglichkeiten. Eine Flanke von Gunnar Stabenow fischte Gunnar Grundmann gerade noch vorm einschussbereiten Danilo Kunze weg. Die folgende Ecke köpfte Marcus Wieland - stark auf der linken Seite - vorbei. Die Führung war nur die logische Folge. Stabenow bediente Peter Spiller, dessen Flanke versenkte Wieland mit einem Flugkopfball. 
Das Spiel drehte sich, als Kunze nach nur 18 Minuten verletzungsbedingt raus musste. Fortan wurde Leipzig stärker, auch weil Auerbach den Fehler machte, sich zu weit zurückzuziehen. Der erste gefährliche Angriff brachte den Ausgleich. Lars Weißenberger setzte sich auf rechts durch. Seine Eingabe bugsierte Hans- Jürgen Weiß im Fallen ins Tor. Auerbachs Torhüter Frank Baumann war machtlos. In der Folgezeit zeigte ,,Baummidis'' seine ganze Klasse. Auerbach spielte drei Mal vergebens auf Abseits. Gegen Mike Sadlo und zwei Mal Hans-Jürgen Weiß blieb er mit überragenden Paraden Sieger. Auch sonst glänzte Baumann mit einer unglaublichen Ruhe und Sicherheit beim Herauslaufen. Aufregung gab es noch zwei Mal vor der Pause. Die erste verursachte Kai Göschel, der einem langen Ball hinterherging und dabei in Grundmann hineinrutschte. Heiko Brestrich stieß Göschel zu Boden und gab ihm eine Ohrfeige - eigentlich Rot. Schiri Olaf Meißner sah es nicht. Die zweite Aufregung war spielerische Natur. Mit ei ner tollen Direkt-Kombination über den sehr gut spielenden Stabenow, Wieland und Raik Willinger, kam der Ball zu Kevin Schmidt. Dessen Kopfball aus elf Metern klatschte an den Pfosten. Das wärs vor der Pause gewesen. 
Leipzigs Trainer ,,Dixie'' Dörner reagierte auf das schwache Siel seiner Elf und brachte Davor Krznaric für den enttäuschenden Rock Embingou. Das zeigte Wirkung. Auerbach brachte Krznaric zu Beginn nicht in den Griff. Der Kroate passte mit einem klugen Pass auf Lars Weißenberger. Der zog aus 16 Metern ab - ein Strich. Die Kugel schlug unter der Latte ein. Drei Minuten später kam Wieland gegen Krznaric nach einem Einwurf zu spät. Der Leipziger verlängerte das Leder per Kopf, Mike Sadlo hechtete in den Ball - 1:3. 
Auerbach gab sich nicht geschlagen. Die letzte halbe Stunde ging an den Gastgeber, der versuchte, das Blatt noch zu wenden. Einen Freistoß von Stabenow parierte Grundmann glänzend. Ebenso einen Schrägschuss von Willinger. Die große Chance zum Anschluss bot sich Göschel. Der eingewechselte Patrick Zschiesche tankte sich rechts durch. Seinen Rückpass verlängerte Spiller, der mit einem enormen Laufpensum glänzte, auf Göschel. Fünf Meter vorm Tor jagte er die Kugel drüber. Doch das 2:3 fiel. Eine Flanke von Willinger köpfte Wieland mustergültig ins lange Eck. Noch waren 13 Minuten Zeit. Proteste erntete Schiri Meißner, als er bei einem Gerangel im Strafaum zwischen Zschiesche und Nico Kanitz auf Stürmerfoul entschied. So mancher gab in solchen Szenen auch Elfmeter. 
Auerbach machte weiter Dampf. Leipzig präsentierte sich alles andere als ein höherklassiger Gegner. Dennoch kamen die Leipziger zum 4:2. Als Auerbach die Abwehr entblößte, konterte Leipzig den Gastgeber aus. Krznaric traf unhaltbar aus 16 Metern. 
Der VfB Auerbach verabschiedete sich aus dem diesjährigen Pokalgeschehen erhobenen Hauptes und mit viel Beifall von den Zuschauerrängen.

1. Runde Zuschauer: 5 519 - 368 pro Spiel    
        Tore: 82 - 5,47 pro Spiel    
03.10. FC Bad Lausick BL - Chemnitzer FC RL   0 : 8 ( 0 : 5 )           1 020
04.09. Sachsen Leipzig OL - Erzgebirge Aue RL   1 : 5 ( 1 : 0 )           1 783
12.09. TSV Pulsnitz LL - VfB Leipzig OL   0 : 2 ( 0 : 1 )           251
29.09. VfB Leipzig II LL - VFC Plauen OL   1 : 5 ( 0 : 2 )           150
28.09. FV Dresden 06 Laubegast LL - FSV Zwickau OL   2 : 4 ( 2 : 2 )           550
03.10. VfL Pirna-Copitz LL - FSV Hoyerswerda OL   4 : 6 ( 4 : 4 / 0 : 3 ) nach Verlängerung 250
02.10. FC Eilenburg LL - Stahl Riesa OL   2 : 1 ( 1 : 0 )           270
03.10. VfB Zittau OL - FV Dresden-Nord OL   3 : 6 ( 2 : 2 / 1 : 1 ) nach Verlängerung 234
29.09. Rapid Chemnitz LL - SV 1919 Grimma OL   1 : 7 ( 1 : 5 )           150
28.09. Eiche Reichenbrand LL - VfB Chemnitz OL   1 : 3 ( 1 : 1 )           145
12.09. Chemnitzer FC II LL - OFC Neugersdorf OL   1 : 1 ( 1 : 1 / 1 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:4 24
02.09. VfB Auerbach LL - Sachsen Leipzig II LL   6 : 2 ( 4 : 1 )           250
01.09. Bornaer SV 91 BL - Gelb-Weiß Görlitz LL   0 : 3 ( 0 : 0 )           100
02.09. VFC Plauen II BL - SSV Markranstädt LL   1 : 3 ( 0 : 1 )           200
01.09. Döbelner SC BL - Dynamo Dresden II LL   0 : 3 ( 0 : 2 )           142
  Freilos:     Bischofswerdaer FV LL                              
        Zuschauer gesamt: 5 519 - 368 pro Spiel    
        Tore gesamt: 82 - 5,47 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 10.8.01.
 
Im Spiegel der Presse
Sächsische Zeitung, 3.9.01: Dynamo-Reserve mit Schnellstart
"Ein standesgemäßer Sieg, aber berauschend war es nicht", sagte Trainer Matthias Müller nach dem 3:0 der Dynamo-Reserve beim Döbelner SC. Seine Mannschaft hatte das Spiel gegen den Sechstligisten allerdings schon bis zur 22. Minute entschieden. Ziebig (6.) und Pietsch (Foulelfmeter) sorgten für den 2:0-Pausenstand. "Die erste Halbzeit haben wir ordentlich gespielt, danach zog der Schlendrian ein. Unsere Chancenverwertung war schlecht", kritisierte Müller. Das Weiterkommen seiner Mannen war dennoch ungefährdet, weil die Gastgeber ihre Chancen kläglich versiebten und durch Winkler den Ball auch noch zum 0:3 ins eigene Netz beförderten.
MDR-Online, 4.9.01: Aue in Runde zwei
Pokalverteidiger FC Erzgebirge Aue hat sich durch ein klares 5:1 (0:1) beim Oberligisten FC Sachsen Leipzig für die zweite Runde des Sachsen- Pokals qualifiziert. Nach der Halbzeitführung der Gastgeber durch ein Freistoß-Tor von Norman Struck wendete der Regionalligist vor 1783 Zuschauern nach der Pause das Blatt. Treffer von Radek Sionko (54.), Matthias Heidrich (56.), Rostislav Broum (60.), Maik Kunze (72.) und Petr Grund (75./Foulelfmeter) sorgten für den deutlichen Erfolg des Favoriten.
Die "Veilchen" hatten bereits im ersten Abschnitt zahlreiche Tor-Chancen, doch Kunze (8.) und Ronny Jank (39.) trafen nur Latte und Pfosten des Sachsen-Gehäuses. Bei der überraschenden Führung der Leipziger ließ Aue-Torhüter Russi Petkow einen 25 m-Freistoß von Struck durch die Arme gleiten. Nach dem Wechsel machte die Mannschaft von Trainer Schädlich kurzen Prozess. Mit drei Treffern innerhalb von sechs Minuten sowie zwei Toren binnen drei Minuten zogen die Erzgebirgler uneinholbar davon.
Dresdner Neueste Nachrichten, 13.9.01: Pulsnitz unterliegt VfB Leipzig 0:2
FUSSBALL/Landespokal: OFC siegt nach Elfmeterschießen
Pulsnitz/Chemnitz. Für den TSV Pulsnitz ist schon der Ausscheidungsrunde des Fußball-Landespokals Endstation. Gegen Oberligist VfB Leipzig war der gastgebende Landesligist letztlich chancenlos, unterlag vor 251 Zuschauern mit 0:2. Schon in der ersten Hälfte war der Gast aus Probstheida klar überlegen, vergab jedoch etliche gute Torchancen. Erst ein Fehler von TSV-Keeper Rosenkranz, den Sadlo nutzte, ermöglichte die Leipziger Führung, nach der die Moral der Pulsnitzer gebrochen war. Das Weiterkommen für die Mannschaft von Dixie Dörner perfekt machte aber erst Gunkel (78.) Pulsnitz hatte im ganzen Spiel nur eine verheißungsvolle Gelegenheit, die Heßler, der zu lange zögerte, vergab (31.).
Der OFC Neugersdorf qualifizierte sich durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen beim Chemnitzer FC IIfür das Achtelfinale im Sachsenpokal. Nach der Verlängerung stand es 1:1. Der gastgebende Landesligist war nach 18 Minuten in Führung gegangen, Kulhanek glich noch vor dem Seitenwechsel aus (26.). Trotz einiger guten Chancen in den 120 Minuten musste der Oberligisten ins Elfmeterschießen. OFC-Keeper Dolacek parierte zwei Elfer, während auf Neugersdorfer Seite nur Thomas verschoss. Maglica, Studeny, Sigan und Kulhanek verwandelten sicher. "Das Weiterkommen war sicher etwas glücklich. Wir haben uns gegen die konterstarke CFC-Reserve doch recht schwer getan", resümierte OFC-Trainer Peter Berndt.
Freie Presse, 29.9.01: Erste Hürde genommen 
FV Dresden 06 Laubegast – FSV Zwickau 2:4 (2:2) 
Dresden. Ein abwechslungsreiches und interessantes Pokalspiel lieferten sich am Freitag Abend vor 550 Zuschauern auf dem Sportplatz an der Steirischen Straße der Tabellendritte der Landesliga, FV Dresden O6 Laubegast, und der Tabellenfünfte der NOFV-Oberliga Süd, FSV Zwickau. Am Ende setzten sich die favorisierten Gäste verdient mit 4:2 durch. 
Nach 16 Minuten führte der FSV bereits mit 2:0. Mit einem 14-Meter-Flachschuss überwand Stürmer Jörg Schmidt den Ex-DSC-Torhüter Thomas Weidner zum 1:0 (7.). Nachdem eine gute Möglichkeit von Khvicha Shubitidze nur wenige Zentimeter am Gehäuse vorbeigestrichen war (14.), traf wenig später Branko Marcetic aus Nahdistanz zum 2:0 (16.). Trotz dieser beruhigenden Führung schlichen sich Fehler im Zwickauer Spiel ein, und der Landesligist schaffte binnen zehn Minuten den Ausgleich. Sygos herrlicher 16-Meter-Schuss führte zum Anschlusstreffer (34.), für das 2:2 sorgte Eißrich kurz vor der Pause (43.). Trainer Konrad Weise: „Nach der 2:0-Führung haben wir nachlässig im engeren Defensivzentrum agiert und den Gegner zum Ausgleich förmlich eingeladen.“ 
Das erste Achtungszeichen nach Wiederbeginn setzte Karol Thaly mit einem wuchtigen Kopfball (56.). In dem kampfbetonten Pokalfight gab es insgesamt sieben gelbe Karten und für den Dresdner Berthold wegen unsportlichen Verhaltens sogar Gelb-rot (75.). „Wir haben nach dem 2:0 zu naiv gespielt“, gestand Holger Krauß, „als höherklassige Mannschaft darf man nicht mit einem 2:2 in die Kabine gehen. Nach der Pause war bei uns wieder Ordnung drin, und am Ende haben wir verdient gewonnen.“ Schmidt brachte den FSV erneut in Führung (79.), und Shubitidze war nach einem Konter zum 4:2 erfolgreich (87.). Dazwischen hatte Zwickau allerdings Glück, dass Maucksch einen Foulstrafstoß hoch über die Querlatte jagte (84.).
Vogtland-Anzeiger, 1.10.01: VFC schafft nächste Runde
Je zwei Mal Curri, Popa
Zu einem klaren 5:1-Auswärtssieg kam der Oberligist VFC Plauen in der Ausscheidungsrunde des Sächsischen Fußball-Pokals beim Landesligisten VfB Leipzig II und steht damit im Achtelfinale. Begünstigt durch das frühe Führungstor waren die Vogtländer über die gesamten 90 Minuten deutlich überlegen, und das Weiterkommen im Pokal war in keiner Phase des Spieles gefährdet. Die Tore für das vogtländische Siegerteam erzielten Skerdilaid Curri und Catalin Popa (je zwei) sowie Thomas Pannach. Den Ehrentreffer für Leipzig zum 1:4 markierte Nico Kanitz.
Die Vogtländer begannen voll konzentriert und bis in die Haarspitzen motiviert. Vom Anpfiff weg war allen VFC-Kickern anzumerken, sie wollten mit einem Sieg in die nächste Runde des Wettbewerbes einziehen.
Die erste gute Aktion der Plauener führte auch gleich zum 1:0, aber auch deshalb weil die VfB-Abwehr (vergeblich) auf Abseits spielte. Der wieder einmal über 90 Minuten unermüdlich rackernde Marco Hölzel spielte einen klugen Pass auf Skerdilaid Curri, und der verwandelte eiskalt.
Während der gastgebende VfB in Hälfte eins nur drei Mal gefährlich vor das Plauener Tor kam (5., 12. und 33. Minute), hatten die Vogtländer erneut zahlreiche Möglichkeiten. So kratzte VfB-Keeper Schöne einen Spranger-Kopfstoß aus dem Dreiangel (15.), dann traf Zapyshnyi (20./30.) nicht das Tor, und Richter schoss (25./31.) und köpfte (28.) vorbei. Das 2:0 für den VFC ähnelte dem Führungstor. Diesmal legte Zapyshnyi auf Curri ab, wieder spielte die Leipziger Abwehr auf Abseits, Curri schlug erneut eiskalt zu.
Nachdem sich nach der Pause zunächst nicht viel getan hatte, brachte der eingewechselte Catalin Popa frischen Wind in das Plauener Spiel, zusätzlich noch Tore. Das 3:0 köpfte er gegen die Laufrichtung von Schöne nach einer Curri-Flanke, und nur drei Minuten später verwertete er eine Gemeiner-Eingabe. Können die Plauener mit Sicherheit den Ehrentreffer des VfB durch Kanitz verschmerzen, dürfte dessen Entstehung weh tun. Denn Ausgangspunkt fürs 1:4 war ein wiederholtes Foul von Kapitän Renè Krasselt, der dafür die gelb-rote Karte sah und damit im nächsten Pokalspiel fehlt. Den Schlusspunkt unter ein gutes VFC-Spiel setzte der eingewechselte Thomas Pannach mit dem 5:1.
Plauens Co-Trainer Ronald Färber nach dem Spiel: ,,Ein völlig verdienter Sieg für unsere Mannschaft, die von Anfang an konzentriert spielte. Zwei vergebene Großchancen von Andriy Zapyshnyi verhinderten einen höhere Pausenführung für uns. Lediglich zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir einen kleinen Hänger, waren aber nach dem 3:0 wieder souverän.''
Leipziger Volkszeitung, 1.10.01: VfB-Reserve chancenlos gegen Plauen, Grimma souverän weiter 
Im sächsischen Landespokal setzen sich Oberliga-Teams bei unterklassiger Konkurrenz durch / Probstheidaer Fohlen erleben beim 1:5 Lehrstunde
Leipzig. "Das war schon derb, das war ein deutlicher Klassenunterschied", ärgerte sich VfB-Trainer Martin Polten nach der 1:5 (0:2)-Pokalpleite gegen den VFC Plauen. Vor 150 Zuschauern am Sonnabend auf einem Nebenplatz des Plache-Stadions wollten die Probstheidaer "Fohlen" den Oberligisten eigentlich wie im Vorjahr (1:2 nach Verlängerung) in Verlegenheit bringen, doch diesmal hatte der Landesligist keine Chance.
Plauen spielte von Beginn an hoch konzentriert und resolut in den Zweikämpfen, besaß allein vor der Pause acht Großchancen. "Der VfB hat es uns aber auch leicht gemacht, weil er oft auf Abseits spekuliert hat", sagte VFC-Coach René Müller. So konnte der wieselflinke Curri zweimal alleine auf den Leipziger Kasten zusteuern und unbedrängt einschieben.
"Wir gewinnen keinen Zweikampf, wehren uns überhaupt nicht. So billig darf man nicht verlieren", schimpfte Sportdirektor Peter Gießner und unterstützte Trainer Polten wutentbrannt bei der Halbzeit-Ansprache. Der VfB kam denn auch etwas aggressiver aus der Kabine, doch in der überforderten Abwehr ging es nach wie vor drunter und drüber. Zweimal Popa und Pannach sorgten für ein Debakel, Kanitz gelang wenigstens der Ehrentreffer.
Ähnlich souverän wie Plauen trumpfte der SV Grimma bei Rapid Chemnitz auf und gewann sicher mit 7:1 (5:1). Schon zur Pause war alles klar für den in allen Belangen überlegenen Oberligisten. "Wir sind mit der richtigen Einstellung aufs Feld gegangen, haben uns auf nichts eingelassen", freute sich Trainer Rainer Lisiewicz: "Ich hatte der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, wie wichtig für uns der Pokal ist. Sie hat gut zugehört."
Freie Presse, 1.10.01: VFC deutlich überlegen 
Plauener gewinnen beim VfB Leipzig II 5:1
Leipzig. Ohne Verstärkung aus der ersten Reihe und ohne den erfahrenen Pinder war der VfB Leipzig II nur ein Schatten seiner selbst. Der VFC kam in der Ausscheidungsrunde um den Sachsenpokal zu einem nie gefährdeten 5:1-Auswärtssieg. Gemazashvili fütterte seine Stürmer vor der Pause mit Flanken von der linken Seite. Ansonsten lebte das Spiel der Plauener von schnellen und gefährlichen Aktionen auf der rechten Außenbahn 
VFC-Trainer René Müller resümierte: „Das Spiel machten sich die Leipziger selber schwer. Nach zwei Fehlern beim Abseits stellen haben sie uns Tore geschenkt.“ Bereits nach drei Minuten stand es 1:0 für den VFC, als die Leipziger auf Abseits spielten, der wieselflinke Curri die Situation am schnellsten erfasste und zum Führungstreffer einhämmerte. Zapyshnyi aus spitzem Winkel (7.), Spranger – mit Kopfball (13.), Zapyshnyi – aus sechs Metern (19.), Richter – aus der Distanz (26.) und aus drei Metern (28.), Zapyshnyi – frei vor dem Tor (29.) und Richter – schoss vorbei (31.) hatten weitere Chancen. Bis zu diesem Zeitpunkt kam die Heimelf nur dreimal in Strafraumnähe des VFC, wobei Keeper Golle einen abgefälschten Ball von Radisavlievic mit tollem Reflex abwehrte. Dann vergab Spranger freistehenden die Gelegenheit zum 2:0. Wenig später gelang Curri nach guter Vorarbeit von G. Berger und Zapyshnyi der zweite Treffer. Kipping und Knaubel verfehlten danach den VFC-Kasten knapp (44.). 
Einer guten ersten Halbzeit folgte eine schwächere zweite. Zunächst kämpften die VfB-Kicker um den Anschlusstreffer. Doch Breitkopf scheiterte aus 20 Metern (59.) am Plauener Keeper und Radisavlievics Geschoss landete in der VFC-Abwehr (62.). Mit dem Tor von Popa in der 64. Minute waren die Messen gelesen. Das Spiel der Leipziger zerfiel nun zunehmend. So waren die beiden Treffer von Popa und der vom Youngster Pannach nur eine Frage der Zeit. 
Als Krasselt nach seinem zweiten Foulspiel die Ampelkarte erhielt (76.), nutzte die Heimelf eine Minute später die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik.
Sächsische Zeitung, 1.10.01: FSV Zwickau müht sich zum 4:2 beim FV Laubegast
Nach gut einer Viertelstunde schien die Pokalpartie in Laubegast gelaufen. Der Oberligist aus Zwickau hatte sich mit zwei Kontern sofort in Vorhand gebracht. Die Ex-Dresdner Schmidt (7.) und Marcetic (16.) trafen für die Westsachsen. Doch der Landesliga-Aufsteiger ließ sich in seinen Offensiv-Bemühungen nicht beirren. Bis zur Pause bestimmten die Platzbesitzer das Geschehen und erarbeiteten sich gute Chancen. Sygo (34.) und Eißrich kurz vor der Pause machten den Rückstand wett.
Nach dem Seitenwechsel passierte bis zur 76. Minute nicht viel. Die Gäste agierten optisch überlegen, aber in beiden Strafräumen waren die Abwehrreihen im Bilde. Erst als der Laubegaster Berthold nach einem Foul und anschließender Meckerei die gelb-rote Karte sah, wurde es turbulent. Schmidt ließ sich zum zweiten Mal als Zwickauer Torschütze feiern (79.), doch trotz Unterzahl wehrte sich Laubegast wacker. In der 84. Minute hatte Ex-Profi Maucksch die Möglichkeit zum Ausgleich, schoss aber einen Foulelfmeter einen Meter über die Querlatte. So kamen die Zwickauer mit einem blauen Auge davon.
Sächsische Zeitung, 1.10.01: Oberligisten in Schusslaune
Kantersiege für VFC Plauen und SV 1919 Grimma
Die Oberligisten FSV Zwickau, VfB Chemnitz, SV 1919 Grimma und VFC Plauen haben das Achtelfinale um den sächsischen Fußball-Landespokal erreicht. 
Die Zwickauer gewannen beim Landesliga-Aufsteiger FV Laubegast mit 4:2. Schmidt (7., 79.), Marcetic (16.) und Shubitidse (87.) trafen für den Finalisten des letzten Wettbewerbs, Sygo (34.) und Eißrich (44.) für die Ostdresdner. Vor 550 Zuschauern verpasste Laubegast die Überraschung nur knapp, auch weil Libero Maucksch einen Foulelfmeter (84.) nicht verwandeln konnte. 
Der VFC Plauen ließ sich in Leipzig nicht die Butter vom Brot nehmen, gewann gegen die VfB-Reserve hoch mit 5:1. Vor 133 Besuchern trafen Curri (3., 39.), Popa (63., 69.) und Pannach (85.) für die Vogtländer. Kanitz erzielte den Ehrentreffer für den Landesligisten zum zwischenzeitlichen 1:4 (77.). 
Noch klarer gewannen die Grimmaer bei Rapid Chemnitz-Kappel (7:1). Liebich (16., 45.) und Zaulich (24., 32.) sowie Beyer (33.), Wohllebe (49.) und Birnbaum (90.) waren vor 150 Zuschauern für den Viertligisten erfolgreich. Das Ehrentor für die Gastgeber erzielte Czismar zum 1:1 nach 18 Minuten. 
Der VfB Chemnitz behielt gegen Eiche Reichenbrand mit 3:1 die Oberhand. Krasselt (33.) vor und zweimal Kretschmer (78., 88) nach der Pause markierten die Treffer für den Viertligisten. Die Hausherren hatten durch Illgen ausgeglichen (52.) und die Partie vor 150 Zuschauern lange offen gehalten. 
Die Ausscheidungsrunde wird am Dienstag und Mittwoch abgeschlossen. Beim Spiel in Bad Lausick (gegen den CFC) werden die Achtelfinal-Paarungen ausgelost.
Freie Presse, 1.10.01: Dem höherklassigen Gegner lange Paroli geboten 
VfB gewinnt 3:1 gegen Eiche Reichenbrand
Viele schimpften im Vorfeld über die Anstoßzeit für dieses Stadtderby im Landespokal. Dennoch fanden über 200 Zuschauer am Freitag, 20 Uhr den Weg ins Sportforum. Und sie wurden für ihr Kommen belohnt, denn sie sahen ein flottes Spielchen. Auch im Umfeld der Partie stimmte alles - auf der Tribüne befand sich ein Imbissstand und sogar die Anzeigetafel war in Betrieb. 
Nach 33 Minuten leuchtete dort auf: Eiche- gegen VfB 0:1, Torschütze: Rene Krasselt. Dieser hatte nach einem präzisen Pass aus dem Mittelfeld wieder einmal seine Schnelligkeit ausgespielt und schoss den Ball ins lange Eck. Die größte Chance für Eiche im ersten Durchgang besaß Torsten Janecek, als er nach einer Flanke frei vor dem Tor stand, aber das Leder um wenige Zentimeter neben das Gehäuse setzte. 
Nach Wiederbeginn wurden die Mühen der Reichenbrander belohnt. Uwe Illgen erzielte in der 52. Minute den Ausgleich. Danach wurde es ein richtiger Pokalfight mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. „Unser Ziel war, die Partie lange auf des Messers Schneide zu halten, und das ist uns gelungen“, sagte Eiche-Trainer Steffen Richter. Denn der Amateuroberligist schaffte erst in der 78. Minute die erneute Führung und machte zwei Minuten vor Schluss mit dem 3:1 alles klar. Ronny Kretschmar hieß der zweifache Torschütze. „Ich hoffe, dass uns dieser Sieg Auftrieb für die nächsten Punktspiele gibt“, meinte VfB-Spieler Jens König, der nach langer Verletzungspause wieder mitspielte.
MDR-Online, 3.10.01: Favoriten-Siege und Absagen
Der sächsische Landespokal hat in Zittau und Pirna für dramatische Duelle gesorgt. Der FV Dresden-Nord gewann die Partie der Süd-Oberligisten beim VfB Zittau erst nach der Verlängerung mit 6:3. Nachdem der Gastgeber in der regulären Spielzeit tonangebend war, trumpften die Dresdner trotz Unterzahl (Jugo sah in der 82. Rot) in der Verlängerung auf und sorgten für drei Treffer. Kurios ging es in Pirna-Copitz zu, wo Oberligist FSV Hoyerswerda schon zur Pause mit 3:0 führte. Der Landesligist startete im zweiten Abschnitt jedoch eine tolle Aufholjagd, glich aus und und schaffte sogar das 4:3. Erst durch einen umstrittenen Foulelfmeter retteten sich die Hoyerswerdaer in die Verlängerung. Dort waren die Lausitzer dann souveräner und am Ende mit 6:4 erfolgreich. Ohne Mühe erreichte Nord-Regionalligist Chemnitzer FC das Achtelfinale. In Bad Lausick führte der CFC bereits nach 21 Minuten mit 4:0, am Ende des Schützenfests gewann der Drittligist mit 8:0.
Landesligist FC Eilenburg hatte am Dienstag im Sachsenpokal für eine Überraschung gesorgt. Die Rand-Leipziger schickten Favorit Stahl Riesa mit einem 2:1 (1:0) nach Hause. In dem abwechslungsreichen Spiel trafen Delitzsch und Kurz für die Gastgeber. Für Riesa erzielte Miltzow kurz vor Ende nur den Anschlusstreffer. Garant für den Außenseitersieg war auch Ex-Bundesliga-Torwart Kischko.
Freie Presse, 3.10.01: CFC erledigt Pflichtaufgabe
Fußball-Sachsenpokal: Chemnitzer gewinnen 8:0 in Bad Lausick
Chemnitz/Bad Lausick. Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC hat seine Pflichtaufgabe im Sachsenpokal erfüllt. In einem Spiel der Ausscheidungsrunde gewannen die Chemnitzer gestern beim Leipziger Bezirkspokalsieger FC Bad Lausick mit 8:0 (5:0). Die Gäste, bei denen diesmal Steffen Süßner im Tor stand und Ingo Walther von Anfang an eine Einatzchance erhielt, legten nach der 5:0-Halbzeitführung den Schongang ein. Ulf Mehlhorn und Stefan Meissner, die gegen Wattenscheid jeweils zweimal erfolgreich waren, wurden in der zweiten Halbzeit ausgewechselt und für das nächste Auswärtsspiel am Sonntag, 14 Uhr bei den Amateuren von Bayer Leverkusen geschont. Marko Franke schied in der 10. Minute verletzt aus.

Teilnehmer:

Pokal für die sächsischen Vereine der 3.(Regionalliga) und 4. Spielklasse (NOFV-Oberliga Süd) sowie für die Vereine der 5.Spielklasse (Landesliga Sachsen) der letzten Saison, sowie für die 3 sächsischen Bezirkspokal-Sieger - 31 Starter
 
Regionalliga Nord (DFB, sächsische Teams) - 2 Starter

Chemnitzer FC
Erzgebirge Aue

Dresdner SC  -  Ausschluß vom Pokalwettbewerb wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Kontingentes

NOFV-Oberliga Süd (NOFV, sächsische Teams) - 11 Starter

Sachsen Leipzig
VfB Leipzig
Vogtländischer FC Plauen
FSV Zwickau 
FSV Hoyerswerda
Stahl Riesa
FV Dresden-Nord
SV 1919 Grimma
VfB Zittau
VfB Chemnitz
OFC Neugersdorf

Dynamo Dresden  -  Ausschluß vom Pokalwettbewerb wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Kontingentes

Landesliga Sachsen (SFV) - 15 Starter

alle Teams der Saison 2000/01,

außer 1.FC Rodewisch (Mannschaft zurückgezogen), jedoch mit dem Absteiger aus der NOFV-Oberliga Bischofswerdaer FV

Bezirkspokalsieger 2001 - 3 Starter

Bezirk Leipzig       FC Bad Lausick
Bezirk Dresden       FV Dresden 06 Laubegast
Bezirk Chemnitz      VFC Plauen II


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