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Bezirkspokal Leipzig  -  Saison 2001/2002

zur Saison 2000/01   -   zur Saison 2002/03


Teilnehmer

1.Runde (11.8.2001), 2.Runde (18.8.2001), 3.Runde/Achtelfinale (3.10.2001),

4.Runde/Viertelfinale (31.10.2001), 5.Runde/Halbfinale (1.5.2002), 6.Runde/Finale (18.5.2002)


Abkürzungen: BL - Bezirksliga (6.Spielklasse), BK - Bezirksklasse (7.Spielklasse), KL - Kreisliga (8.Spielklasse)


6. Runde (Finale) Zuschauer: 600 - 600 pro Spiel      
        Tore: 4 - 4,0 pro Spiel      
                                   
18.05. FC Bad Lausick BL - Kickers Markkleeberg BL   1 : 3 ( 0 : 2 )           600 in Bad Lausick
                                           
  Tore: 0:1 Schuhmann (4.), 0:2 Goly (10.), 0:3 Goly (47.), 1:3 Kleinert (49.)
                                           
  Bad Lausick: Kochan - Tramp, Metzler, Wittig (ab 32. Walther) - Wipper, Jenner, Fischer, Senf (ab 46. 
Klucyk), Kleinert (ab 49. Kalbitz) - Schaefer, Lippmann
                                           
  Markkleeberg: Kretzschmar - Tenzer - Schuhmann (ab 87. Neßler), Altmann, Nierlich - Feetz, Kuhnt, 
Hensgen - Goly, Wernicke, Becker (ab 90. Uhlmann)
                                           
        Zuschauer gesamt:     5 454 - 105 pro Spiel              
        Tore gesamt:     186 - 3,58 pro Spiel              

5. Runde (Halbfinale) Zuschauer: 450 - 225 pro Spiel    
        Tore: 3 - 1,5 pro Spiel    
01.05. Eintracht Sermuth BK - FC Bad Lausick BL   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 1:4 300
  Tore: -
01.05. SSV Stötteritz Leipzig BK - Kickers Markkleeberg BL   0 : 3 ( 0 : 3 )           150
  Tore: 0:1 Wernicke (14.), 0:2 Feetz (23.), 0:3 Becker (32.)
        Zuschauer gesamt: 4 854 - 95 pro Spiel    
        Tore gesamt: 182 - 3,57 pro Spiel    

Die Auslosung erfolgte am 20.01.2002 im Rahmen des Endrunden-Turnieres der Hallen-Bezirksmeisterschaft in Machern-Tresenwald.

4. Runde (Viertelfinale) Zuschauer: 485 - 121 pro Spiel    
        Tore: 19 - 4,75 pro Spiel    
31.10. Eintracht Sermuth BK - FSV Oschatz BK   4 : 1 ( 2 : 1 )           75
31.10. SSV Stötteritz Leipzig BK - SG Taucha 99 BL   4 : 1 ( 2 : 0 )           180
31.10. SSV Markranstädt II BK - Kickers Markkleeberg BL   1 : 4 ( 1 : 1 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 100
21.11. FC Bad Lausick BL - FSV Krostitz BL   4 : 0 ( 1 : 0 )           130
        Zuschauer gesamt: 4 404 - 90 pro Spiel    
        Tore gesamt: 179 - 3,65 pro Spiel    

3. Runde (Achtelfinale) Zuschauer: 811 - 101 pro Spiel    
        Tore: 19 - 2,38 pro Spiel    
03.10. Eintracht Sermuth BK - Blau-Weiß Leipzig BK   2 : 0 ( 2 : 0 )           60
03.10. Wacker Dahlen BK - Kickers Markkleeberg BL   0 : 3 ( 0 : 0 )           71
03.10. VfB Leisnig BK - FSV Krostitz BL   0 : 2 ( 0 : 0 )           150
03.10. SV Leipzig-Nordwest BL - FC Bad Lausick BL   0 : 1 ( 0 : 0 )           60
03.10. FSV Oschatz BK - Hausdorfer SV BL   1 : 1 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 6:5 120
03.10. SSV Stötteritz Leipzig BK - SV Klinga / Ammelshain BL   1 : 0 ( 0 : 0 )           170
03.10. SSV Markranstädt II BK - ESV Delitzsch BL   1 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 100
03.10. BC Mügeln KL - SG Taucha 99 BL   1 : 6 ( 1 : 3 )           80
        Zuschauer gesamt: 3 919 - 87 pro Spiel    
        Tore gesamt: 160 - 3,56 pro Spiel    

2. Runde Zuschauer: 1 439 - 96 pro Spiel    
        Tore: 61 - 4,07 pro Spiel    
18.08. Thierbacher SV BK - SV Klinga / Ammelshain BL   1 : 5 ( 0 : 2 )           80
18.08. ESV Delitzsch BL - Alemannia Geithain BL   2 : 0 ( 2 : 0 )           50
18.08. Blau-Weiß Torgau BK - SV Leipzig-Nordwest BL   1 : 2 ( 0 : 0 )           110
18.08. FSV Dürrweitzschen BK - Hausdorfer SV BL   1 : 7 ( 0 : 4 )           90
18.08. SV 29 Gleisberg BK - FSV Oschatz BK   0 : 2 ( 0 : 0 )           85
18.08. Blau-Weiß Leipzig BK - Eintracht Schkeuditz BK   3 : 1 ( 0 : 0 )           50
18.08. Kickers Markkleeberg BL - VfB Zwenkau BL   1 : 0 ( 1 : 0 )           184
18.08. Brehmer Leipzig BK - VfB Leisnig BK   1 : 3 ( 0 : 0 )           40
18.08. SG Taucha 99 BL - SpVgg. Leipzig BL   2 : 0 ( 1 : 0 )           170
18.08. SV Panitzsch BK - SSV Stötteritz Leipzig BK   0 : 6 ( 0 : 2 )           120
18.08. Blau-Weiß Großlehna KL - FC Bad Lausick BL   0 : 3 ( 0 : 1 )           70
19.08. FSV Beilrode BK - FSV Krostitz BL   0 : 7 ( 0 : 5 )           160
19.08. Mockrehnaer SV Blau-Weiß BK - Eintracht Sermuth BK   0 : 2 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung 40
19.08. Wacker Dahlen BK - BC Hartha BK   7 : 0 ( 2 : 0 )           130
19.08. SSV Markranstädt II BK - LSG Löbnitz BK   4 : 0 ( 2 : 0 )           60
  Freilos:     BC Mügeln KL                              
        Zuschauer gesamt: 3 108 - 84 pro Spiel    
        Tore gesamt: 141 - 3,81 pro Spiel    
Im Spiegel der Presse
Döbelner Allgemeine, 20.8.01: Gleisberg wird aus Bezirkspokal gekickt
Gleisberg. Aus und vorbei, Gleisberg ist nicht mehr im Rennen um den Bezirkspokal. Im Spiel gegen den FSV Oschatz verlor die Mannschaft mit 0:2. 
Zuzuschreiben haben sich die Gleisberger die Niederlage selbst, abgesehen von den Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, der gleich zu Beginn einen klaren Foulelfmeter für die Heimelf nicht gab (7.). Grund allen Übels war die miserable Chancenverwertung. So scheiterte Zill aus der Distanz (21.) und nach Doppelpassspiel mit Schroth vorm Tor (26.), genauso wie Scheuner in der 37. Minute. 
In der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser, zumal diese abermals mit einem nicht gegebenen Elfmeter für die ohnehin schon gefrusteten Gleisberger begann. Während Muck aus Wurzen beim ersten Mal ein Foul an Zill durchgehen ließ, war es beim zweiten Mal eine Festhalte an Kempe. Die Oschatzer dankten es dem "Unparteiischen" in der 70. Minute mit dem 0:1. 
Gleisberg drängte auf den Ausgleich und verstärkte die Offensive. Aber sowohl Zills Schuss aufs kurze Eck (82.), als auch Hoffmanns Freistoß in Mittelstürmerposition zischten am Tor vorbei (84.). So kam es wie es kommen musste. Oschatz erzielte kurz vor Schluss das entscheidene Tor. Münch profitierte dabei von einer Unaufmerksamkeit der Gastgeber.
Döbelner Allgemeine, 20.8.01: Trotz mieser Aussichten Sieg eingefahren
Leipzig/Leisnig. Der VfB Leisnig schaffte am Sonnabend den Einzug in die dritte Runde des LFV-Pokals. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als günstig, pünktlich zum Saisonstart mehren sich die verletzungsbedingten Ausfälle im Team der Bergstädter. 
Der SV Brehmer Leipzig begannen sehr engagiert, der VfB stand anfänglich gehörig unter Druck. In der 10. Minute rettete Leisnigs Spielführer Jens Zeisig auf der Linie. Etwa ab der 20. Minute fanden die Gäste besser ins Spiel. Die Partie war in der Folge ausgeglichen, das Seydel-Team hatte sogar die größeren Möglichkeiten. 
Tore fielen aber erst nach dem Wechsel. In der 68. Minute brachte der eingewechselte Maik Escher Brehmer Leipzig unhaltbar mit 1:0 in Führung. Doch die Gäste hatten eine Antwort parat. Tino Merkel, der in seinem ersten Spiel für den VfB mit einer guten Leistung aufwartete, wurde gefoult. Jens Zeisig verwandelte den Foulstrafstoß zum 1:1 (73.). Leisnig wurde nun immer stärker und erspielte sich eine Reihe bester Chancen. Rene Lorenschat nutzte eine Unsicherheit von Keeper Fach und staubte zum 1:2 ab (83.). 
In der Schlussphase entschied Sven Funke mit dem 1:3 die Partie endgültig zugunsten der Leisniger (83.)
Döbelner Allgemeine, 20.8.01: Schlimmer kann es nicht kommen
Dürrweitzschen. Dürrweitzschen flog am Sonnabend im hohen Bogen aus dem Bezirkspokal. Hausdorf indes spielte sich überzeugend eine Runde weiter. 
Schlimmer konnte es für den FSV nicht kommen. Die Mannschaft stand kaum auf dem Platz, da erwischte es sie auch schon eiskalt 0:1. Sechs Minuten später lag Dürrweitzschen mit 0:2 hinten. Ueberschär hatte mit einem Eckball die Vorlage für diesen Treffer gegeben, den Wuttke mit einem unhaltbaren Kopfball abschloss. 
Der FSV wirkte wie gelähmt. Selbst die Gegentreffer Nummer drei und vier durch Voigtländer nach einem klasse Spielzug mit Ueberschär und durch Soujon ließen die Dürrweitzschener nicht lockerer werden. Zwar versuchte sich der FSV aufzuraffen, doch Hausdorf ließ nicht locker und legte nach. In der 49. Minute hieß es nach Treffern von Wuttke und Tänzer 0:6. 
Trotz des hoffnungslosen Rückstandes gaben die Obstländer nicht auf. Endlich kamen sie auch zu Torchancen. Krasselt war aber ständig Sieger und konnte Schüsse von Balmer und Merz entschärfen. Einzig beim Kopfballtreffer von Merz war der HSV-Keeper machtlos (81.), zuvor noch hatte sich Krasselt mit seiner Mannschaft über den siebenten Treffer gefreut.
Döbelner Allgemeine, 20.8.01: Die einen konnten, die anderen wollten nicht mehr
Dahlen/Hartha. Neben Dürrweitzschen und Gleisberg muss auch Hartha nach der zweiten Runde Abschied aus dem Bezirkspokal nehmen. Der Schuss im Spiel gegen Wacker Dahlen ging für die Bamburski-Elf völlig nach hinten los Hartha verlor mit 7:0. 
Beide Teams begannen zunächst verhalten. Gefahr entstand dadurch für die Torsteher kaum. Während Sachsenröders Schuss zu schwach war (17.), gingen Oehmichens Freistoß (19.) und Henschels Kopfball (24.) am Tor vorbei. Danach jedoch machte Dahlen Nägel mit Köpfen und zog binnen drei Minuten nach krassen Fehlern der Harthaer mit 2:0 in Führung. Bei diesem Stand ging es schließlich in die Pause. 
Kurz nach dem Wiederanpfiff, die Gäste waren mit den Gedanken noch in der Kabine, erhöhte Runge auf 3:0. Der BC war völlig von der Rolle, spielte auf Abseits und wurde in der 53. Minute mit dem vierten Gegentreffer bestraft. Es kam noch schlimmer. Runge erhöhte bis zur 63. Minute auf 6:0. Obwohl Hartha schon genug Tore gefangen hatte, setzte Vogel noch einen drauf und erhöhte auf 7:0. Trotz weiterer guter Chancen in der Schlussviertelstunde blieb es bei diesem Spielstand, zumal die Harthaer nicht mehr konnten und die Dahlener nicht mehr wollten.

1. Runde Zuschauer: 1 669 - 76 pro Spiel    
        Tore: 80 - 3,64 pro Spiel    
11.08. Bornaer SV 91 BL - SG Taucha 99 BL   0 : 4 ( 0 : 2 )           50
11.08. Lok Engelsdorf KL - Kickers Markkleeberg BL   0 : 3 ( 0 : 2 )           45
11.08. Aufbau Waldheim KL - VfB Zwenkau BL   0 : 2 ( 0 : 2 )           60
11.08. BC Hartha BK - SV Tresenwald Machern BL   3 : 2 ( 2 : 1 )           80
11.08. SSV Thallwitz BK - Alemannia Geithain BL   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 5:6 90
11.08. Dommitzscher SV Grün-Weiß KL - FSV Krostitz BL   0 : 8 ( 0 : 4 )           130
12.08. SG Pehritzsch KL - FC Bad Lausick BL   1 : 2 ( 0 : 0 )           100
11.08. FC Eilenburg II BK - SV Leipzig-Nordwest BL   1 : 2 ( 0 : 1 )           80
11.08. TSV 1886 Markkleeberg KL - Hausdorfer SV BL   0 : 2 ( 0 : 2 )           40
11.08. VfB Leisnig BK - Rotation 1950 Leipzig BL   1 : 0 ( 0 : 0 )           150
11.08. Thierbacher SV BK - Lipsia Eutritzsch Leipzig BK   5 : 1 ( 4 : 1 )           70
11.08. Motor Gohlis Nord Leipzig BK - SV Klinga / Ammelshain BL   0 : 7 ( 0 : 3 )           50
11.08. Blau-Weiß Leipzig BK - TuS Leutzsch Leipzig BL   2 : 2 ( 1 : 1 / 0 : 1 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:2 100
12.08. FSV Beilrode BK - FV Bad Düben BK   2 : 0 ( 0 : 0 )           160
11.08. Eintracht Weßnig BK - SSV Stötteritz Leipzig BK   1 : 2 ( 1 : 0 )           70
11.08. Grün-Weiß Großbothen KL - FSV Oschatz BK   2 : 4 ( 2 : 2 )           40
11.08. SV Ostrau KL - SSV Markranstädt II BK   1 : 5 ( 0 : 3 )           40
11.08. Blau-Weiß Großlehna KL - TSV Lobstädt BK   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:2 50
11.08. SV Jesewitz KL - Brehmer Leipzig BK   2 : 5 ( 2 : 2 )           20
14.08. Blau-Weiß Torgau II KL - SV 29 Gleisberg BK   0 : 0 ( 0 : 0 / 0 : 0 ) nach Verlängerung, Elfmeterschießen: 3:4 70
11.08. BC Mügeln KL - SV Ost 1858 Leipzig BK   4 : 1 ( 1 : 1 )           104
11.08. Sportfreunde Neukieritzsch KL - SV Panitzsch BK   0 : 3 ( 0 : 1 )           70
  Freilose:     ESV Delitzsch BL                              
        SpVgg. Leipzig BL                              
        Blau-Weiß Torgau BK                              
        LSG Löbnitz BK                              
        Eintracht Sermuth BK                              
        Mockrehnaer SV Blau-Weiß BK                              
        Eintracht Schkeuditz BK                              
        Wacker Dahlen BK                              
        FSV Dürrweitzschen BK                              
        Zuschauer gesamt: 1 669 - 76 pro Spiel    
        Tore gesamt: 80 - 3,64 pro Spiel    
Im Spiegel der Presse
Torgauer Zeitung, 13.8.01: Thoss sorgte für Weiterkommen 
Fußball: (Pokal) FSV Beilrode - FV Bad Düben 2:0 (0:0) 
Beilrode (TZ/Land). In einem spannenden Pokalfight hatten die Gastgeber harten Widerstand zu brechen, um die Gäste in die Schranken zu weisen. Die Spielentscheidung fiel in der Schlussviertelstunde. Erst vergaben die Kurstädter durch Rößler und Döbelt zwei Riesenchancen (74., 82.), dann führte der erst 17-jährige Rene Thoss das Weiterkommen herbei (86., 90.). Die von Neukapitän Matthias Kramp auf's Feld geführten 09er legten schwungvoll los. 
Ast, Richter und Cyranek hatten die Führung auf Fuß oder Kopf (4., 6. 7.). Wenig später war dann gehörig Sand im FSV-Getriebe, was auch an den gut mitspielenden Gästen lag. Bei einer Stellmacher-Fackel und einer Rasenberger-Abnahme fehlte jeweils nicht viel (13.). Ab Spielminute 30 kam die FSV-Kombinationsmaschinerie langsam aber sicher auf Touren. 
Richter zwang Kluge per Freistoß zu einer Glanzparade (37.). Henry Ast scheiterte zwei Mal mit seinen Versuchen nur knapp (41., 43.). Dazwischen lag allerdings ein Gefahrenmoment: Wilhelm stand nach einem Stellmacher-Kopfstoß goldrichtig (39.). Torlos wurden die Seiten gewechselt. 
Im zweiten Abschnitt zeigten die Ostelbier ein anderes Gesicht. Druckvoll stürzten sie die Gäste mehrfach in Verlegenheit. Chancen gab es zunächst im Minutentakt. Kluge entschärfte eine "Freistoß-Granate" von Ast (47.). Friemelt und Ast bekamen das Leder nicht unter, Bodachs Heber ging neben den Kasten (47.,48., 50.). Ein Manko zeigte sich aber bei den Chancen wie am Fließband produzierenden Gastgebern: Sie wollten den Ball regelrecht ins Tor tragen. 
R. Herrmann, Zweigler und M. Kramp blieben ohne Abschluss (59., 62., 64.). Doch plötzlich konnten sich die Bad Dübener, die in Runde zwei gern gegen den Bezirksliga-Nachbarn aus Krostitz gespielt hätten, wieder befreien, was zu einem Riss des Beilroder Spielfadens führte. Die frei vor Wilhelm auftauchenden Rößler und Döbelt scheiterten entweder an ihren Nerven oder am cool reagierenden FSV-Torwart-Oldtimer. Als sich alles auf eine Verlängerung einrichtete, sollte der große Auftritt von Neuzugang Rene Thoss kommen. 
Vier Minuten vor Abpfiff wurde der Youngster auf die Reise geschickt, erkämpfte mit viel Einsatz den Ball und schoss ihn unerreichbar in die kurze Ecke. Fast mit dem Schlusspfiff staubte er einen Freistoß von M. Kramp zum 2:0 ab. Am kommenden Sonntag gibt nun Bezirksligist FSV Krostitz in Beilrode seine Visitenkarte ab, ehe am 26. August gegen Löbnitz der Ernst der Punktspiel beginnt.
FSV-Kicker überspringen 1. Hürde
Fußball: (Bezirkspokal - 1. Runde) FSV Grün-Weiß Großbothen - FSV Oschatz 2:4 (2:2)
Oschatz (TZ/D.R.). Dass Pokalspiele ihre eigenen Gesetze besitzen, ist ja nichts Neues. Das bekamen die FSV-Spieler beim Bezirksklassenabsteiger in Großbothen zu spüren. Trainer Jürgen Arlt musste auf Hessel, Queißer und Suda verzichten. Hatte man angenommen, dass die Oschatzer den Ball laufen lassen und ihre spielerischen Vorteile zum Tragen bringen, wurde in der 1. Hälfte arg enttäuscht. 
Nach vorn ging fast nichts, da aus dem Mittelfeld zu wenig Impulse kamen. Die Gastgeber zeigten sich kämpferisch stark, was man von den FSV-Spielern nicht sagen kann. Die Quittung dafür bereits in der 7. Minute. Nach einem Eckball konnte der Großbothener Angreifer ungehindert zum Kopfball hochsteigen und erzielte das 1:0. Danach lief auf beiden Seiten wenig zusammen. 
Meist spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab. Immer wieder versuchten die Oschatzer durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Da hatten die Gastgeber mit ihrem alten Haudegen Schweineberg als Libero wenig Mühe und konnten immer wieder klärend dazwischen gehen. Rudolf setzte sich in der 21. Minute geschickt in Szene, sein Schuss sprang vom Innenpfosten zum Ausgleich ins Netz. 
Danach kamen die Oschatzer besser ins Spiel. Schieler spielte Platzer prächtig frei. Der nutzte diese Möglichkeit mit einem satten Schuss zur Oschatzer Führung (36.). Die Gastgeber verlegten sich fast nur auf ihre Konter, welche aber stets gefährlich waren, eine Unaufmerksamkeit im FSV-Abwehrbereich brachte in der 41. Minute den Ausgleich. 
Nach dem Wechsel eine ganz andere Oschatzer Elf. Jetzt kontrollierten die Oschatzer die Partie, erspielten sich mehrere sogenannte 100prozentige Einschussmöglichkeiten, die vergeben wurden. In der 48. Minute konnte Platzer die gute Vorarbeit von Bößneck nicht nutzen. In der 53. Minute machte man es besser. Ein Superdurchspiel von Platzer auf Kernche, der behielt die Übersicht und schoss zum 3:2 ein. 
Die Oschatzer spielten weiter beherzt auf, ließen Ball und Gegner laufen, aber wie so oft das Manko: Die Chancenverwertung. Fortuna stand an diesem Nachmittag nicht auf Oschatzer Seite. Ein Bößneck-Pass konnte Kernche nicht verwerten. In der 75. Pfostenschuss der Gastgeber, anschließend tolle Reaktion vom Oschatzer Hüter Steffen Jachmann. 
Der Angriffsdruck der Oschatzer wurde immer stärker, Landmann steuerte allein aufs Tor, scheiterte im letzten Augenblick am gut haltenden Torwart. Bößneck setzte in der 89. Minute zum tollen Solo an, tanzte vier Mann aus und schob zum 4:2 ein. Ein verdienter Erfolg der Oschatzer, denen eine starke 2. Hälfte reichte, um die tapferen Gastgeber zu beherrschen.
Döbelner Allgemeine, 13.8.01: Leisniger bezwingen Rotation
Leisnig. Der VfB Leisnig ist am Sonnabend mit einem 1:0 gegen die Bezirksligamannschaft Rotation Leipzig in die nächste Runde des Bezirkspokals eingezogen. Rund 150 Zuschauer waren mit gemischten Gefühlen in die Otto-Schuricht-Sportstätte gepilgert, hatte der VfB doch mehrere Testspiele verloren. Doch diese Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Die Bergstädter waren den favorisierten Leipzigern von Beginn an ebenbürtig und kamen zu einem nicht unverdienten Erfolg. 
Rotation besaß zwar zunächst die größeren Spielanteile, die besseren Chancen verbuchte aber das Seydel-Team. Großes Glück hatten die Gäste, als Referee Schneider in der 19. Minute Nachsicht walten ließ. Jens Zeisig umspielte den aus dem Strafraum eilenden Keeper Jörg Barth, als dieser nochmals nachfasste. Doch der Schiedsrichter entschied sich nur für eine Gelbe Karte, statt die Notbremse regelgerecht mit Rot zu ahnden. 
Obwohl die Gäste viele Ballkontakte hatten, stand die VfB-Abwehr sicher. Torgefahr drohte den Platzherren erst nach 28 Minuten, als Tino Kunze knapp verzog. Ansonsten hatte Torwart Jens Riedel zunächst einen ruhigen Nachmittag. 
Pfosten rettete für den VfB 
Nach der Pause musste Trainer Klaus Seydel seine Mannschaft umstellen. Der gut spielende René Müller schied verletzt aus, für ihn übernahm der im Mittelfeld aufgebotene Jens Zeisig Abwehraufgaben. Der Bezirksligist erzielte nun spielerisches Übergewicht und kam auch zu mehreren Chancen. Leisnigs Schlussmann Jens Riedel hielt aber mit zwei tollen Paraden seinen Kasten sauber. In der 56. Minute war aber auch er machtlos, doch der Pfosten verhinderte den Führungstreffer der Leipziger. 
Siegtor in der Schlussphase 
Nach gut einer Stunde gelang es den Gastgebern, sich vom Druck zu befreien. Der VfB agierte nun wieder zwingender, war aber im Abschluss zu unkonzentriert. So wurden mehrere gute Möglichkeiten nicht genutzt. Oft fehlte auch im Spiel nach vorne die letzte Präzision. Als sich beide Mannschaften schon mit dem Gedanken einer Verlängerung vertraut machten, klappte es dann aber doch noch. Roberto Geißler gelang nach 84 Minuten das Tor des Tages, das die Leipziger in die zweite Runde des Bezirkspokals einziehen lässt. Außerdem dürfte die Mannschaft mit diesem Erfolg auch Selbstvertrauen für die in wenigen Tagen beginnenden Bezirksklasse-Punktspiele getankt haben. 
Döbelner Allgemeine, 13.8.01: Gäste nutzten ihre Freiheiten und ließen Ostrau keine Chance
Ostrau. Kreispokalsieger SV Ostrau 90 musste am Sonnabend in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen den stark besetzten SSV Markranstädt II nach einem 1:5 die Segel streichen. Die Gastgeber zeigten unverständlicher Weise von Beginn an viel zu viel Respekt und gestatten den Gästen viele Freiheiten, die diese auch zu nutzen wussten. Allerdings fehlten bei den Ostrauern mit Rech und Hrouda zwei wichtige offensive Akteure. 
Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld nutzte der gefährliche Zenker und brachte die Gäste in der 22. Minute mit 0:1 in Führung. Bereits vier Minuten später erhöhte der gleiche Spieler auf 0:2. Die Gastgeber wurden durch den Rückstand verunsichert. So konnte Zenker, den die Abwehr nie in den Griff bekam, mit dem 0:3 nach 30 Minuten einen Hattrick erzielen. Damit war die Partie frühzeitig entschieden. Pech hatten die Gastgeber, als Rosenberg anschließend nur den Pfosten traf und Sauers Nachschuss vom Gästetorwart gerade noch pariert werden konnte. So blieb es bis zur Pause bei der klaren Gästeführung. 
In der 49. Minute bekamen die Gäste einen zweifelhaften Freistoß in guter Position zugesprochen. Den geschickt abgelegten Ball verwandelte Kobert mit straffem Schuss zum 0:4. Ein Konter brachte für die Gastgeber in der 56. Minute durch Donath, der von Singh gut freigespielt wurde, das verdiente 1:4-Ehrentor. 
Doch der ungedeckte Zenker stellte in der Schlussphase mit dem 1:5 den alten Abstand wieder her. Fast mit dem Schlusspfiff hatte Rosenberg die Chance zur Resultatsverbesserung, doch der Gästetorwart klärte reaktionsschnell mit Fußabwehr. So blieb es in der fairen Begegnung bei der klaren Niederlage für die Gastgeber. Bei mehr Laufbereitschaft einiger Ostrauer wäre ein besseres Resultat möglich gewesen.
Döbelner Allgemeine, 13.8.01: Pokalfinalist stolpert in Hartha
Hartha. Mit dem Begriff Sensation sollte man sparsam umgehen. Doch der BCHartha sorgte am Sonnabend schon für eine faustdicke Überraschung, als er den Pokalfinalisten des Vorjahres SV Tresenwald gleich in der ersten Runde mit 3:2 aus dem Rennen warf. 
Beide Mannschaften spielten sofort mit offenem Visier, es gab sofort Chancen auf beiden Seiten. Fischer hätte in der siebenten Minute die Führung erzielen müssen, doch nachdem er von Klein wunderschön angespielt wurde, erwischte er den Ball nur mit seinem schwachen rechten Fuß. Mit dem ersten guten Angriff gingen die Gäste in Führung: Blümel traf mit seinem Schuss ins rechte obere Eck, Torwart Zschoche war etwas die Sicht versperrt. 
Nach dem 0:1 schaltete der SV Tresenwald einen Gang zurück. Die Harthaer gaben läuferisch und kämpferisch alles und konnten in der 27. Minute das 1:1 bejubeln: Fuchs zog nach einem Anspiel von Fischer an Verteidiger und Torwart vorbei und schob den Ball in die Maschen. Die Harthaer wollten mehr, und als sich Libero Frank Kalies in die Offensive einschaltete, fiel das 2:1. Von zwei Verteidigern bedrängt, schaffte es der Harthaer, den Ball irgendwie über die Linie zu bugsieren. 
Nun waren die Tresenwalder wachgerüttelt, Zschoche musste bei einem Kopfball von Born sein ganzes Können zeigen, um den Ausgleich zu verhindern. Bis zur Pause ereignete sich dann nicht mehr viel. 
Nach dem Wechsel marschierten die Gäste und wollten unbedingt das 2:2, doch die routinierte BC-Hintermannschaft war meist Herr der Lage. Die Harthaer verlegten sich aufs Kontern und waren dem 3:1 näher als die Gäste dem 2:2, doch Fuchs, Fischer und Klein vergaben hochkarätige Chancen. 
In der 80. Minute schüttelte BC-Trainer Peter Bamburski seinen Joker aus dem Ärmel, der auch prompt stach. Mit seiner ersten Ballberührung schob der eingewechselte Klomhuß den Ball zum 3:1 über die Linie. Die Tresenwalder waren geschockt, aber noch nicht geschlagen. Als in der 86. Minute die Abseitsfalle nicht zuschnappte, konnte Routinier Vatter auf 3:2 verkürzen. Doch mit Glück und Geschick überstand der BCHartha die Schlussphase und die endlos währende Nachspielzeit. 
Döbelner Allgemeine, 13.8.01: Nach neun Minuten war schon alles vorbei
Markkleeberg/Hausdorf. Da der Hausdorfer Coach Jörg Krauße bei seiner äußerst harten Vorbereitung keinerlei Rücksicht auf das Pokalspiel in Markkleeberg genommen hatte, präsentierten sich seine Schützlinge mehr oder weniger platt. Dies genügte aber immer noch, um den völlig neuformierten Absteiger aus der Bezirksklasse TSV Markkleeberg mit einem 2:0 in die Schranken zu weisen. 
Dabei spielten die Hausdorfer in der Anfangsphase stark auf, kombinierten schnell und flüssig, so dass der Gastgeber regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt wurde. Die zwei frühen Treffer von Schömann waren Ausdruck der Hausdorfer Überlegenheit, und die Randleipziger rechneten wohl zu dieser Zeit eher mit einem Debakel. Doch nach der Anfangsoffensive schaltete der HSV mindestens drei Gänge zurück, musste wohl aber auch den schweren Trainingseinheiten der letzten Wochen Tribut zollen. 
Man begann sich die Bälle in der eigenen Hälfte zuzuschieben, da auf Grund fehlender Bewegung im Mittelfeld und im Angriff kaum Anspielstationen vorhanden waren. Einige Unkonzentriertheiten bescherten dem Gastgeber drei gute Einschussmöglichkeiten, die aber von Torhüter Fleischer zunichte gemacht wurden. 
Freilich kontrollierten die Gäste bis zum Schlusspfiff das Geschehen, doch ein Zwei-Klassen-Unterschied war nicht mehr zu erkennen. Obwohl sich die Gäste noch einige hochkarätige Gelegenheiten erspielten, blieb es beim 0:2, da die Chancenverwertung alles andere als befriedigend war. Am Ende war das Weiterkommen des HSV nie in Gefahr, und die äußerst fairen Markkleeberger gaben sich mit dem 0:2 mehr als zufrieden.
Döbelner Allgemeine, 13.8.01: Waldheimer verkauften sich gegen den Favoriten teuer
Waldheim. Bezirksklasse-Absteiger Aufbau Waldheim konnte am Sonnabend im Bezirkspokal letztmalig höherklassige Fußballluft schnuppern. Mit dem VfB Zwenkau kam der Dritte der Bezirksliga ins Richzenhainer Stadion. Da konnte die Devise nur Schadensbegrenzung heißen, zumal mit Pönisch, Th. Frega, Pittroff, Büchel, Münch, Fischer und Fritzsche sieben Stammspieler fehlten. 
Auch die Zwenkauer sind nach dem Weggang von Trainerfuchs Jochen Kunath und einiger Spieler im Umbruch, so war die Partie für die Randleipziger eine Standortbestimmung. Über die gesamte Spielzeit waren die Gäste optisch überlegen. Doch es gelang ihnen nur zweimal, den Ball im Waldheimer Gehäuse unterzubringen. Beim 0:1 nach 20 Minuten hatte Mike Winkler Glück, dass sein Schuss von der Lattenunterkante ins Tor trudelte. Und zwei Minuten später wurde ein Festhalten von Morgner im Strafraum mit einem Elfmeter geahndet, den Jörg Winkler verwandelte. 
Die beiden Torschützen waren auch die auffälligsten Akteure in den Reihen der Gäste, aber auch Routinier Girschick setzte nicht nur bei Standards spielerische Akzente. Allerdings vergaben die Winkler-Brüder reihenweise dicke Chancen, wobei mehrfach Pfosten und Querlatte ein weiteres Gegentor für die Waldheimer verhinderten. 
Bei Aufbau mühten sich alle Akteure, mit großer Einsatzbereitschaft hielt das Team kämpferisch dagegen. Die Mannschaft enttäuschte keinesfalls, sondern hielt sich gegen den Favoriten recht achtbar. Chancen ergaben sich vor allem nach Kontern, die aber von Michael Frega, Jörg Zickmann und Bodo Straßer nicht genutzt werden konnten. Das 0:2 ist kein Weltuntergang, und zum Kreisliga-Auftakt in Böhrigen dürfte das Aufbau-Team personell wieder besser bestückt sein.

Teilnehmer

Pokal für die 6. (Bezirksliga) und 7. Spielklasse (Bezirksklasse) sowie für die 7 Kreispokal-Sieger - 53 Starter.
 
Bezirksliga (BL) (16 Starter)

alle Teams der Saison 2000/2001

inkl. dem Landesliga-Absteiger Bornaer SV 91, jedoch ohne Landesliga-Aufsteiger "Frisch Auf" Wurzen und den

Döbelner SC  -  Ausschluß vom Pokalwettbewerb wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Kontingentes
 

Kreispokalsieger 2001 (6 Starter)

Stadt Leipzig                 Blau-Weiß Großlehna
Kreis Borna / Geithain        Sportfreunde Neukieritzsch
Kreis Döbeln                  SV Ostrau
Muldentalkreis                SSV Thallwitz
Kreis Delitzsch / Eilenburg   SG Pehritzsch
Kreis Torgau / Oschatz        BC Mügeln

Bezirksklasse (BK) (31 Starter)

alle Teams der Saison 2000/2001


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