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NOFV-Oberliga, Staffel Süd  -  Saison 2001/2002

zur Saison 2000/01   -   zur Saison 2002/03


Spiele um den Aufstieg - Spiele gegen den Abstieg - Abschlußtabelle - Saisonzusammenfassung -

Zusammensetzung der NOFV-Oberliga

Spieltag   1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17

18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34


Spiele um den Aufstieg in die Regionalliga
Spiele der beiden Staffelsieger (Staffel Nord und Süd) der NOFV-Oberliga
      Zuschauer: 29 100 - 14 550 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 1 - 0,5 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
02.06. Dynamo Dresden - Hertha Berliner SC (Amateure) 1 : 0 ( 1 : 0 ) 17 100   - 2:3 - -
09.06. Hertha Berliner SC (Amateure) - Dynamo Dresden 0 : 0 ( 0 : 0 ) 12 000   - 1:1 - -

Damit ist Dynamo Dresden Nordostdeutscher Meister und Aufsteiger in die Regionalliga, Staffel Nord. Hertha BSC Berlin verbleibt in der NOFV-Oberliga, Staffel Nord.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 2.6.02: Dynamo mit glücklichem Sieg 
Im ersten Aufstiegsspiel zur Regionalliga hat Dynamo Dresden gegen Hertha BSC Amateure einen glücklichen 1:0-Erfolg geschafft. 
Die Partie begann mit einer Schrecksekunde. In der vierten Spielminute brach der Herthaner Tchami durch und konnte von Czik nur mit Hilfe eines Fouls gebremst werden. Den berechtigten Elfmeter von Stingl konnte aber Kresic parieren. Auch danach fanden die Sachsen nicht so recht ins Spiel. Immer wieder versuchten sie es mit hohen Bällen in die Spitze. Zum ersten Mal gefährlich kamen die Dynamos in der 15. Minute vor das Hertha-Tor: Einen Petrowski-Schuss aus 20 Metern lenkte Koslov, der allerdings im abseits stand, ins Tor. In der 27. Minute dann die Erlösung: Nach flacher Eingabe von Hähnge konnte Steffen Heidrich aus sieben Metern flach ins untere rechte Eck zur umjubelten Führung einschießen. Die schönste Kombination der ersten Halbzeit konnte Wagefeld nicht vollenden. Nach Zuspiel von Neubert scheiterte er am Berliner Keeper.
Hertha-Bubis drängten auf Ausgleich
Die zweite Halbzeit begann mit stürmischen Berliner Gästen. Marx verstolperte eine hundertprozentige Chance (49.), als er nach schöner Kombination frei im Strafraum von Dynamo Dresden auftauchte. Tchamis (67.) Schuss konnte abgewehrt werden. Die Dresdner brauchten bis zur 65. Minute, um gefährlich vor dem Tor der Gäste aufzutauchen. Heidrichs Durchbruch konnte nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze vereitelt werden. Der fällige Freistoß wurde allerdings kläglich vergeben. Doch die Dresdner gestalteten das Spiel jetzt ausgeglichener. Nach einem Steilpass scheiterte Hähnge knapp am herausstürzenden Berliner Torwart. Auch Wagefeld nahm sich ein Herz und drückte aus 25 Metern ab. Sein Aufsetzer wurde eine sichere Beute für Kuszak.
Kresic hält Sieg fest
Die Herthaner blieben weiter gefährlich. Besonders die schnellen Spitzen machten der Dresdener Abwehr gehörig zu schaffen. Der eingewechselte Ludvigsen hatten gleich zwei Mal den Ausgleich auf dem Fuß (80./81.). Zunächst konnte Kresic mit Fußabwehr parieren. Ein 16-Meter-Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Die letzten Minuten war Dresden stehend K.o. . Dank der Unterstützung der 17.000 Fans und einem stark haltenden Kresic konnte der kostbare Vorsprung über die Zeit gerettet werden. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) steht im Berliner Jahnsportpark das Rückspiel auf dem Programm.
Sächsische Zeitung, 3.6.02: Kresic in großer Form
Dynamo Dresden gewinnt gegen Amateure von Hertha BSC mit 1:0
Mit dem knappen Vorsprung eines 1:0-Sieges fährt der 1. FC Dynamo Dresden nächsten Sonntag zum Rückspiel nach Berlin. Aber die Amateure von Hertha BSC sind ein starker Konkurrent im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga. Von wegen Hertha-Bubis. Die zweite Mannschaft des Berliner Bundesliga-Vereins entpuppte sich gestern Nachmittag als sehr spielstarke und clevere Truppe mit Nachwuchsauswahl- sowie Bundes- und Zweitligaspielern. Dass die Dynamos vor der phantastischen Kulisse von mehr als 17 000 Zuschauern dennoch – wenn auch mit etwas Glück – 1:0 (1:0) gewannen, ist aller Anerkennung wert. Die Mannschaft von Trainer Christoph Franke verdiente sich den Sieg vor allem in der ersten Halbzeit. Dabei mussten die Gelb-Schwarzen gleich zwei Schocks wegstecken. Zuerst einen Foulelfmeter (6.), den Csik am durchgebrochenen Kameruner Tchami verursachte. Doch Ignjac Kresic hielt den Schuss von Stingl und lief anschließend zu großer Form auf. Eine Viertelstunde später musste Denis das Feld wegen einer schweren Knieverletzung räumen. Doch Dynamo ließ sich nicht beeindrucken, hatte Hertha im Griff und drei tolle Chancen. Heidrich nutzte seine Möglichkeit zum Tor des Tages, Hähnge und Neubert scheiterten. Das Positive an der zweiten Halbzeit aus Dresdner Sicht ist die Null im Ergebnis. Somit müssen die Berliner zwei Tore mehr schießen als Dynamo, um aufzusteigen. Dass Hertha das Potenzial dazu hat, zeigte sich gestern nach der Pause deutlich. Auch auf der Bank haben die Hauptstädter klare Vorteile. Während Franke für Torjäger Koslov mit Daniel Ziebig einen A-Jugendspieler aufs Feld schickte, konnte Trainerkollege Vogel für den Routinier Kretschmer mit Ludvigsen einen norwegischen U21-Nationalspieler einsetzen.
Dresdner Neueste Nachrichten, 3.6.02: Knapper Sieg sichert Dynamo gute Chancen für das Rückspiel
Heidrich trifft zum 1:0 über die Hertha-Amateure / Kresic hält Elfmeter 
Dresden. "Für uns ist das ein sehr gutes Ergebnis, wenngleich ein 2:0 natürlich noch besser gewesen wäre. Aber wenn wir in Berlin ein Tor schießen, dann müssen die Herthaner schon drei machen, um aufzusteigen", fiel Dynamo-Kapitän Steffen Heidrich ein Stein vom Herzen. Sein sehenswerter Treffer zum spielentscheidenden 1:0 vor 17.100 Zuschauern sicherte den Dresdnern eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag im Berliner Jahnsportpark.
Maßgeblichen Anteil am knappen Erfolg der Gastgeber über die Hertha-Bubis hatte neben Heidrich auch Torhüter Ignjac Kresic, der bereits in der 4. Minute einen von Levente Csik an Joel Tchami verursachten Foulelfmeter parierte: Stingl schoss nicht besonders platziert in die linke Ecke, die Kresic auf Anraten von Heidrich ausgewählt hatte. ",Heid' ist vorher zu mir gekommen und hat gesagt, er wisse, dass der immer in die Ecke schießt. Und weil der auch schon zwei, drei Mal dahin geguckt hatte, war es leicht, sich richtig zu entscheiden", erzählte Kresic nach dem Abpfiff. Der kroatische Keeper war aber auch so einer der Aktivposten auf Seiten der Schwarz-Gelben, die in Halbzeit eins mit kontrollierter Offensive die Partie bestimmten, sich aber nur wenige gute Tormöglichkeiten erarbeiten konnten (Koslovs Abseitstor [?] 15., Hähnge 23., Neubert 36.). Ein großes Handicap war der Ausfall von Torjäger Denis Koslov, der sich nach 22 Minuten ohne Fremdeinwirkung das Knie verdrehte und heute zur Kernspintomographie muss: "Das Knie ist instabil, vielleicht ist was am Außenband kaputt. Ich habe kein gutes Gefühl", sagte der Pechvogel, der vor einem Jahr mit dem BFC Dynamo in der Relegation am 1. FC Magdeburg gescheitert war. Für ihn kam der 18jährige Daniel Ziebig - Trainer Christoph Franke stellte ihn auf rechts, während Petrowsky für Heidrich in die Mitte rückte. Der jetzt in der Koslov-Rolle spielende Kapitän bewies schon wenig später, dass er eigentlich gelernter Mittelstürmer ist und schoss nach einer Hähnge-Flanke aus der Drehung zum Tor des Tages ein (27.). 
Nach der Pause traten die technisch sehr guten und durch ihre beeindruckende Schnelligkeit stets gefährlichen Herthaner engagierter auf, und der bundesligaerfahrene Marx hatte das 1:1 bereits auf dem Fuß, bevor ihn Csik im Strafraum gerade noch vom Ball trennte (48.). Dynamo verteidigte jetzt mit Mann und Maus, während die Berliner den starken Kresic ein ums andere Mal prüften (Mladenov 76., Ludvigsen 80., Tchami 85.). Mit viel Glück aber brachten die Gastgeber das Spiel über die Runden. Hertha-Trainer Frank Vogel resümierte: "Wir waren die klar bessere Mannschaft und sind enttäuscht, dass wir kein Tor gemacht haben, genügend Chancen waren da." Sein Mitstreiter Andreas Thom hakt den Aufstieg auch noch nicht ab: "Das 1:0 ist sicher korrigierbar." Dynamo-Coach Christoph Franke meinte: "Die Chancen stehen immer noch 50:50."
MDR-Online, 9.6.02: Abwehr hielt Aufstiegschance bis zum Schluss fest
Die Dresdner glänzten diesmal mit einer disziplinierten Abwehr, die Tchami weitgehend ausschaltete und nur wenige Berliner Chancen zuließ. Kamen Herthas Spieler doch mal frei zum Schuss (Tchami/32., Balta/56.), zeigte sich Kresic im Dresdner Kasten als ein zuverlässiger Schlussmann. In den letzten Minuten leistete sich die Dresdner Abwehr trotz Herthas Sturmlauf keinen einzigen Wackler.
Im Angriff lief bei Dynamo dagegen fast gar nichts. Hähnge (83.) und Wagefeld (84.) hätten zum Ende der Begegnung eine Vorentscheidung besorgen können, scheiterten mit ihren Schüssen aber an jeweils an Keeper Kuszak. Nach dem Schlusspfiff stürmten die rund 8000 mitgereisten Dynamo-Fans, die auf den Rängen für viel Stimmung gesorgt hatten, den Rasen. Nur einige hatten sich Entgleisungen nicht verdrücken können und skandierten "Juden-Berlin". Der einzige Wermutstropfen an diesem Tag.
Sächsische Zeitung, 10.6.02: 3. Liga – Dynamo ist dabei
Mehr als 10 000 Fans bejubeln 0:0 bei Herthas Amateuren und Aufstieg
Zum Schluss ging alles in einem riesigen Jubel unter. Das 0:0, das der 1. FC Dynamo Dresden gestern Nachmittag bei den Amateuren von Hertha BSC erkämpfte, wurde mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt. „Dritte Liga – Dynamo ist dabei!“, so donnerten die Sprechchöre schon fünf Minuten vor dem Schlusspfiff durch das Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion.
Mehr als 10 000 Dynamo-Fans waren in die Hauptstadt gekommen, um mitzuhelfen, den Triumph, an den noch vor einem Jahr nicht zu denken war, perfekt zu machen. Dynamos wichtigstes Erfolgsrezept war der Zusammenhalt der Spieler. „Der Star ist die Mannschaft“ – diese vom einstigen Bundestrainer Berti Vogts geprägte Formulierung trifft auf das Dynamo-Team der Saison 2001/2001 hundertprozentig zu. „Was jeder in dieser Mannschaft geleistet hat, ist unglaublich. So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Torwart Ignjac Kresic, der eine Klassepartie bot und die wenigen Gelegenheiten der Herthaner zunichte machte.
„Wir können auch drei Tore schießen, wenn es erforderlich sein sollte“, posaunte der Bundesliga-Jungprofi Thorben Marx vorher heraus. Von ihm und seinen Nebenleuten war allerdings kaum etwas zu sehen, als es darauf ankam. Da standen in den Dynamo-Reihen ganz andere Typen. Zum Beispiel Steffen Heidrich. Als er sich im Sommer vorigen Jahresnach seiner Ausmusterung bei Energie Cottbus entschloss, zu Dynamo Dresden zu gehen, wurde ihm von allen Seiten dringend abgeraten. „Bist du verrückt, zu diesem Haufen zu gehen, haben sie mich gefragt. Doch heute hat jeder gesehen, was das für eine tolle Truppe ist. Dynamo Dresden will wieder nach oben, und hier sind unverbrauchte Jungs, die auch in schwierigten Situationen nicht gleich umkippen“, meinte Heidrich.
Um den Routinier baute Trainer Christoph Franke eine erfolgshungrige junge Mannschaft auf. Heidrich stellte sich als Leitwolf an die Spitze, sorgte für Stimmung, Stabilität und Tore. Zum Beispiel Lars Heller. Der Mittelfeldspieler gehörte zu den Reservisten, aber er fühlte sich niemals so. „Der Trainer hat allen das Gefühl gegeben, dass jeder gleichwertig dazugehört. Deshalb ist auch die Mannschaft so gefestigt und stark.“ Da Denis Koslov sich im Hinspiel schwer verletzt hatte, kam Heller im wichtigsten Spiel der Saison von Beginn an zum Einsatz.
Dresdner Neueste Nachrichten, 10.6.02: Nie mehr Vierte Liga
Ein hart erkämpftes 0:0 bei den Hertha-Bubis reicht Dynamo zum Aufstieg
Berlin. Punkt 16.19 Uhr brachen alle Dämme, und der Jahn-Sportpark verwandelte sich in ein Tollhaus: Mehrere Hundertschaften Ordner und Polizei gaben dem Druck von über 10.000 Dynamo-Fans nach und mussten verwundert mitansehen, wie die schwarz-gelben Massen auf den Rasen stürmten, um ihre Lieblinge frenetisch zu bejubeln. Nach zwei bitteren Jahren in der vierten Liga und gar sieben Serien Trostlosigkeit abseits der Bundesliga hatten die Anhänger endlich wieder ihr Erfolgserlebnis und das 0:0 bei den Amateuren von Hertha BSC wurde ausgekostet, als hätte der achtmalige DDR-Meister gerade die Champions League gewonnen. 
Als die Zitterpartie, in der die Herthaner zwar die bessere Mannschaft waren und das Spiel fast durchweg bestimmten, nach drei Minuten Nachspielzeit endlich aus war, ließ Trainer Christoph Franke die in einer schweren Saison voller Höhen und Tiefen angesammelte Anspannung mit einer klassischen "Becker-Faust" raus. Wenig später, als ihn einige eifrige Sicherheitskräfte allzu überschwänglichen Anhängern entrissen hatten, waren stille Freude und Sachlichkeit wieder bei ihm eingekehrt: "Es war eine wunderbare Sache, als wir mit Chemnitz in die Zweite Liga aufgestiegen sind. Doch das hier ist auch wenn es eine Liga tiefer ist mindestens genauso schön", freute sich der bescheidene Fußball-Lehrer mit der himmelblauen Vergangenheit. Doch Schwarz-Gelb ist ihm längst ans Herz gewachsen: "Diese Fans haben den Aufstieg verdient. Ich hoffe auch, dass es Dynamo gelingt, wieder in den bezahlten Fußball zurückzukehren", so Franke. Das ist auch der Wunsch von Kapitän Steffen Heidrich, dessen Tor im Hinspiel letztlich die Relegation entschied: "Das ist ein absolut geiles Gefühl, wie sich die Mannschaft den Erfolg erkämpft hat. Wie sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel gesteigert hat, war phänomenal, Dresden kann stolz sein. Dynamo muss aber noch weiter nach oben. Doch in der Regionalliga müssen wir uns erst einmal konsolidieren." Sebastian Hähnge lobte wie "Heid" den außergewöhnlichen Mannschaftsgeist, der in der Truppe herrscht: "Die Geschlossenheit in sich war der Schlüssel zum Erfolg. Der Teamgeist stimmt, wir haben keine Spinner drin." Sein Dank galt aber auch Franke: "Der Trainer hat Großes geleistet, immer den richtigen Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung gefunden. Er ist ja schon einmal aufgestiegen, hat uns so bestens eingestellt." Glücklich war auch Meinhard Hemp, der die Mannschaft im Frühjahr an Franke übergeben hatte und an deren Neuaufbau mitwirkte: "Ich bin sehr zufrieden, dass ich das als der letzte alte Dynamo-Spieler im Verein noch miterleben durfte. Ich bewerte den Aufstieg sehr hoch, denn aus der Oberliga raus zu kommen ist schwerer als in die Zweite Liga aufzusteigen." 
Große Erleichterung herrschte auch bei Denis Koslov, der frisch operiert mit Mannschaftsarzt Dr. Sigurd Hegner im Auto nach Berlin gekommen war und auf Krücken ins Stadion gehumpelt war: "Das ist ein tolles Gefühl, endlich einmal aufzusteigen. Es gibt doch irgendwo Gerechtigkeit", freute sich der Russe, der im Vorjahr mit dem BFC in der Relegation gescheitert war. Sein schmerzendes Knie sah er nicht als Behinderung an, die ihm das Feiern im Elbepark verwehren würde: "Ich kann auch auf einem Bein tanzen", flachste der Torjäger. Bestens drauf war auch Torhüter Ignjac Kresic, der mehrmals seine Vorderleute vor einem möglicherweise spielentscheidenden Rückstand bewahrte: "Ich werde jetzt fünf Tage besoffen sein. Das habe ich mir verdient. Es wird jetzt gefeiert bis zum Umfallen", ließ der "Keepers" Kneipier die Fans wissen. Und die intonierten mit Bier geölten Kehlen mit voller Inbrunst etwas schräg: "Vierte Liga, nie mehr, nie mehr!"

Spiele gegen den Abstieg aus der NOFV-Oberliga
Spiele der beiden 14., 15. sowie der beiden 16. der Staffel Nord und Süd der NOFV-Oberliga
      Zuschauer: 1 016 - 203 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 20 - 4,0 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
02.06. Eintracht Schwerin - Eintracht Sondershausen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 135   - - - -
02.06. Motor Eberswalde - Stahl Riesa 1 : 9 ( 1 : 4 ) 256   - - - -
02.06. Optik Rathenow - VfB Chemnitz 1 : 2 ( 0 : 1 ) 175   - - - -
08.06. Eintracht Sondershausen - Eintracht Schwerin 1 : 1 ( 1 : 0 ) 350   - - - -
  Stahl Riesa - Motor Eberswalde   :   (   :   ) - Wertung 2:0*   - - - -
08.06. VfB Chemnitz - Optik Rathenow 0 : 1 ( 0 : 0 ) 100   - - - -

*Motor Eberswalde nach Abstimmung mit Stahl Riesa nicht angetreten

Durch die Eröffnung von Insolvenzverfahren gegen Stahl Riesa (Staffel Süd) und den Greifswalder SC (Staffel Nord) nach Beendigung der Punkt-, Aufstiegs- und Abstiegsspiele sind die Entscheidungen der Abstiegsspiele hinfällig.
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 2.6.02: Kantersieg für Stahl Riesa
Stahl Riesa hat das erste Relegationsspiel in Eberswalde mit 9:1 (4:1) gewonnen. Der frühe Doppelschlag von Glaubitz sorgte schnell für klare Fronten. Zunächst hämmerte er das Leder nach Hausmann-Flanke aus 20 m ins rechte obere Eck. Dann nutzte er ein schönes Anspiel des gleichen Spielers.
Zwei Gräfe-Tore nach Kontern, Schilling verkürzte für die Gastgeber, sorgten für die Entscheidung zu Gunsten der Sachsen. Miltzow leistete die Vorarbeit Gleich nach dem Wiederanpfiff nutzte Gräfe einen Abwehrpatzer zum fünften Riesaer Tor. Für unnötige Aufregung sorgte Eberswaldes Beuster, der nach einer Tätlichkeit gegen Gräfe die rote Karte sah. Das halbe Dutzend machte dann Glaubitz voll, als er einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst sah der Eberswalder Beuster nach einer Tätlichkeit an Gräfe die rote Karte. Dann schraubten Miltzow (2x) und Gräfe das Ergebnis auf 9:1. Das Rückspiel am kommenden Sonnabend ist damit nur noch Formsache.
MDR-Online, 2.6.02: Chemnitz siegt durch Krasselt-Doppel
Der VfB Chemnitz hat sein Oberliga-Relegationsspiel bei Optik Rathenow mit 2:1 gewonnen. In den ersten 45 Minuten spielten die sächsischen Gäste um Klassen besser als die Heimelf. Klare Chancen blieben dennoch Mangelware. Bis zur 35. Minute mussten die mitgereisten Fans auf die VfB-Führung warten. Nach einem per Kopf verlängerten Eckball musste Krasselt nur noch einschieben. Nach dem Wechsel zeigten sich die Rathenower verbessert. Tessa sorgte sogar für den zwischenzeitlichen Ausgleich, aber Krasselt traf zum VfB-Sieg. Er schloss ein Solo aus 18 Metern ab.
MDR-Online, 8.6.02: VfB Chemnitz kann weiter hoffen
Der VfB Chemnitz hat den letzten Strohhalm zum Oberliga-Klassenerhalt ergriffen. In der Abstiegsrelegation setzte sich der VfB gegen Rathenow durch. Nach einem 2:1-Sieg vor einer Woche unterlagen die Chemnitzer am Sonnabend vor eigenem Publikum 0:1.
Kein ansehnliches Spiel
Beide Teams boten eine müde Partie, in der Chemnitz die besseren Spielanteile, Rathenow aber die Tormöglichkeiten hatte. Schrancz (22.) und Kruse (43.) jeweils mit 16-Meter-Schüssen sowie Tessa mit einem Seitfallzieher (40.) hätten schon vor der Pause die Führung für Optik erzielen können. Nach der Pause kam Optik dann zum einzigen Tor des Tages: Kienle hatte bei seinem Zwölf-Meter-Schuss Glück, dass der Ball noch von der VfB-Abwehr abgefälscht und dadurch für Keeper Fröhlich unhaltbar wurde. Chemnitz präsentierte sich aber in der zweiten Hälfte stärker, so dass die Sachsen dem Ausgleich näher waren als Rathenow dem zweiten Treffer.
VfB-Trainer Schmidt, der sich wegen Personalmangel kurz vor Ende der Partie selbst einwechseln musste, sagte nach dem Spiel: "Natürlich bin ich froh, dass wir unsere letzte Möglichkeit erhalten haben, doch noch in der Oberliga zu bleiben. Jetzt müssen wir hoffen. Wir haben uns das Leben heute unnötig selbst schwer gemacht. Aber wir sind schließlich auch nur mit einer Notelf angetreten."
Das dritte für den Sonnabend angesetzte Relegationsspiel zwischen Stahl Riesa und Motor Eberswalde war schon am Freitag abgesagt worden. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband folgte einem Antrag von Eberswalde mit. Die Motor-Elf wollte sich nach der deutlichen 1:9-Pleite im Hinspiel den Weg nach Riesa sparen. Wie das Sportgericht das Spiel werten wird, ist noch unklar.


Abschlußtabelle

      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte    
1. Dynamo Dresden    32   24   6   2   61 : 16  +45   78   Qualifiziert für die Spiele um den Aufstieg in die Regionalliga
2. VFC Plauen    32   23   6   3   69 : 18  +51   75    
3. Carl Zeiss Jena  (A) 32   22   5   5   79 : 24  +55   71    
4. VfB Leipzig    32   20   8   4   55 : 18  +37   68    
5. Sachsen Leipzig  (A) 32   20   5   7   65 : 27  +38   65    
6. FSV Zwickau    32   13   8   11   55 : 46  +9   47    
7. Hallescher FC    32   13   5   14   45 : 29  +16   44    
8. FV Dresden-Nord    32   13   5   14   48 : 50  -2   44    
9. Energie Cottbus (Amateure)   32   11   8   13   44 : 40  +4   41    
10. Wacker Gotha (N) 32   10   9   13   34 : 44  -10   39    
11. FSV Hoyerswerda    32   9   8   15   38 : 52  -14   35   Umbenennung in FC Lausitz Hoyerswerda
12. SV 1919 Grimma    32   9   6   17   38 : 68  -30   33    
13. Eintracht Sondershausen    32   8   8   16   31 : 60  -29   32   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg
14. Oberlaus. FC Neugersdorf (N) 32   7   8   17   30 : 60  -30   29    
15. VfB Chemnitz    32   5   10   17   21 : 47  -26   25   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg
16. VfB Zittau    32   5   6   21   36 : 73  -37   21   Abstieg in die Landesliga Sachsen
17. SV Braunsbedra (N) 32   2   5   25   17 : 94  -77   11   Abstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt
18. Stahl Riesa    0   0   0   0   0 : +0   0   Qualifiziert für die Spiele gegen den Abstieg; nach Saisonende Ausschluß vom Spielbetrieb wegen Insolvenzverfahren; Abstieg in die Landesliga Sachsen
                                     
  Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen Stahl Riesa nach Beendigung der Punkt-, Aufstiegs- und Abstiegsspiele wurde die Tabelle neu berechnet.


Saisonzusammenfassung
 
Zuschauer gesamt:   437 169   -  1 429   pro Spiel
Tore gesamt:            843   -   3,09   pro Spiel
 

Hinrunde 2001

Zuschauer gesamt:   228 542   -  1 494   pro Spiel
Tore gesamt:            418   -   2,73   pro Spiel
 

Bei den Zuschauerzahlen handelt es sich nicht um die offiziellen Angaben des NOFV, sondern um eigene Erhebungen anhand der Tages- und Fachpresse.

Rückrunde 2002

Zuschauer gesamt:   208 627   -  1 364   pro Spiel
Tore gesamt:            425   -   2,78   pro Spiel
 

Tabelle der Hinrunde 2001
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. VFC Plauen    17   12   4   1   37 : +30   40
2. Dynamo Dresden    17   11   5   1   30 : 10  +20   38
3. Carl Zeiss Jena    17   11   4   2   38 : 10  +28   37
4. VfB Leipzig    17   11   4   2   34 : 12  +22   37
5. Sachsen Leipzig    17   10   3   4   32 : 17  +15   33
6. FSV Zwickau    17   9   3   5   29 : 18  +11   30
7. FV Dresden-Nord    17   9   2   6   27 : 23  +4   29
8. Hallescher FC    17   8   4   5   28 : 12  +16   28
9. Energie Cottbus II    17   6   4   7   21 : 21  +0   22
10. Wacker Gotha   17   5   7   5   16 : 17  -1   22
11. FSV Hoyerswerda    17   3   8   6   20 : 27  -7   17
12. Stahl Riesa    17   3   7   7   11 : 19  -8   16
13. SV 1919 Grimma    17   4   4   9   21 : 38  -17   16
14. VfB Chemnitz    17   2   7   8   13 : 20  -7   13
15. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   3   4   10   15 : 34  -19   13
16. Eintracht Sondershausen    17   2   5   10   15 : 32  -17   11
17. VfB Zittau    17   2   5   10   22 : 41  -19   11
18. SV Braunsbedra    17   1   2   14   9 : 60  -51   5
Tabelle der Rückrunde 2002
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. Dynamo Dresden   17   14   2   1   34 : +27   44
2. VFC Plauen    17   13   2   2   37 : 11  +26   41
3. Carl Zeiss Jena    17   13   1   3   46 : 14  +32   40
4. VfB Leipzig    17   11   4   2   27 : 6 +21   37
5. Sachsen Leipzig    17   11   3   3   38 : 11  +27   36
6. FSV Zwickau    17   6   5   6   28 : 28  +0   23
7. Energie Cottbus II    17   6   4   7   25 : 21  +4   22
8. Hallescher FC    17   7   1   9   21 : 17  +4   22
9. FSV Hoyerswerda    17   7   1   9   24 : 27  -3   22
10. Eintracht Sondershausen    17   6   4   7   17 : 30  -13   22
11. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   5   5   7   17 : 27  -10   20
12. SV 1919 Grimma    17   6   2   9   19 : 32  -13   20
13. Wacker Gotha    17   5   4   8   19 : 28  -9   19
14. FV Dresden-Nord    17   4   4   9   23 : 30  -7   16
15. VfB Chemnitz    17   4   3   10   13 : 31  -18   15
16. Stahl Riesa    17   4   3   10   13 : 34  -21   15
17. VfB Zittau    17   3   3   11   16 : 34  -18   12
18. SV Braunsbedra    17   1   3   13   8 : 37  -29   6
Tabelle nach Heimspielen
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. VFC Plauen    17   14   1   2   46 : +38   43
2. Carl Zeiss Jena    17   13   2   2   45 : 10  +35   41
3. Sachsen Leipzig    17   13   2   2   40 : +33   41
4. VfB Leipzig    17   12   2   3   34 : +25   38
5. Dynamo Dresden    17   9   6   2   30 : 11  +19   33
6. FSV Zwickau    17   8   7   2   35 : 21  +14   31
7. Hallescher FC    17   8   3   6   26 : 14  +12   27
8. SV 1919 Grimma    17   7   5   5   33 : 29  +4   26
9. FV Dresden-Nord    17   8   1   8   27 : 22  +5   25
10. Wacker Gotha    17   6   7   4   20 : 16  +4   25
11. FSV Hoyerswerda    17   7   4   6   22 : 22  +0   25
12. Eintracht Sondershausen    17   7   2   8   21 : 26  -5   23
13. Energie Cottbus II   17   6   4   7   29 : 19  +10   22
14. Stahl Riesa    17   4   8   5   16 : 24  -8   20
15. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   5   5   7   16 : 24  -8   20
16. VfB Chemnitz    17   5   3   9   17 : 21  -4   18
17. VfB Zittau    17   2   3   12   15 : 36  -21   9
18. SV Braunsbedra    17   0   3   14   8 : 44  -36   3
Tabelle nach Auswärtsspielen
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte
1. Dynamo Dresden    17   16   1   0   34 : +28   49
2. VFC Plauen    17   11   5   1   28 : 10  +18   38
3. Carl Zeiss Jena    17   11   3   3   39 : 14  +25   36
4. VfB Leipzig    17   10   6   1   27 : +18   36
5. Sachsen Leipzig    17   8   4   5   30 : 21  +9   28
6. Hallescher FC    17   7   2   8   23 : 15  +8   23
7. FSV Zwickau    17   7   1   9   22 : 25  -3   22
8. Energie Cottbus II    17   6   4   7   17 : 23  -6   22
9. FV Dresden-Nord    17   5   5   7   23 : 31 -8   20
10. Wacker Gotha    17   4   4   9   15 : 29  -14   16
11. FSV Hoyerswerda    17   3   5   9   22 : 32  -10   14
12. VfB Zittau    17   3   5   9   23 : 39  -16   14
13. Oberlaus. FC Neugersdorf    17   3   4   10   16 : 37  -21   13
14. Stahl Riesa    17   3   2   12   8 : 29  -21   11
15. VfB Chemnitz    17   1   7   9   9 : 30  -21   10
16. Eintracht Sondershausen    17   1   7   9   11 : 36  -25   10
17. SV 1919 Grimma    17   3   1   13   7 : 41  -34   10
18. SV Braunsbedra    17   2   2   13   9 : 53  -44   8
Zuschauer-Tabelle nach Heimspielen
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Dynamo Dresden 91 279 5 369
2. Carl Zeiss Jena 55 506 3 265
3. Sachsen Leipzig 43 492 2 558
4. VfB Leipzig  39 554 2 327
5. VFC Plauen 39 028 2 296
6. Hallescher FC  26 542 1 561
7. FSV Zwickau  19 028 1 119
8. Eintracht Sondershausen 16 210 954
9. SV Braunsbedra  15 833 931
10. Wacker Gotha  15 050 885
11. Stahl Riesa  12 858 756
12. FSV Hoyerswerda  12 532 737
13. Oberlaus. FC Neugersdorf  11 218 660
14. VfB Zittau 10 218 601
15. SV 1919 Grimma  10 046 591
16. FV Dresden-Nord 8 290 488
17. VfB Chemnitz 6 870 404
18. Energie Cottbus II 3 615 213
Zuschauer-Tabelle nach Auswärtsspielen
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Dynamo Dresden 66 404 3 906
2. Carl Zeiss Jena 40 425 2 378
3. VfB Leipzig  39 561 2 327
4. Sachsen Leipzig 35 589 2 093
5. VFC Plauen 25 570 1 504
6. Hallescher FC  23 955 1 409
7. FSV Zwickau  20 791 1 223
8. Stahl Riesa  20 234 1 190
9. Energie Cottbus II 18 436 1 084
10. Wacker Gotha  17 704 1 041
11. VfB Zittau 17 191 1 011
12. Oberlaus. FC Neugersdorf  17 122 1 007
13. SV 1919 Grimma  16 956 997
14. FSV Hoyerswerda  16 076 946
15. FV Dresden-Nord 15 631 919
16. VfB Chemnitz 15 298 900
17. SV Braunsbedra  15 194 894
18. Eintracht Sondershausen 15 032 884
Die Spiele mit den meisten Zuschauern
(alle Spiele mit 5 000 und mehr Zuschauern)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Zuschauer
20.10.01 11. Dynamo Dresden - Carl Zeiss Jena 0 : 0 12 241
12.04.02 28. Carl Zeiss Jena - Dynamo Dresden 0 : 2 12 165
16.02.02 20. Dynamo Dresden - VfB Leipzig  1 : 1 10 900
30.03.02 26. Sachsen Leipzig - VfB Leipzig  0 : 1 8 111
28.03.02 26. VFC Plauen - Dynamo Dresden 0 : 1 7 824
20.04.02 29. Dynamo Dresden - Sachsen Leipzig 1 : 2 7 500
06.10.01 9. VfB Leipzig  - Sachsen Leipzig 1 : 1 7 400
19.05.02 33. Dynamo Dresden - Stahl Riesa  2 : 0 6 820
26.05.02 34. FSV Hoyerswerda - Dynamo Dresden 1 : 3 6 250
18.08.01 3. VfB Leipzig  - Dynamo Dresden 0 : 1 6 100
08.05.02 31. VFC Plauen - Carl Zeiss Jena 1 : 0 5 902
23.09.01 8. Carl Zeiss Jena - VfB Leipzig  3 : 0 5 368
06.10.01 9. Dynamo Dresden - VFC Plauen 0 : 1 5 340
05.04.02 27. Dynamo Dresden - VfB Zittau 3 : 0 5 000
Die Spiele mit den wenigsten Zuschauern
(alle Spiele mit 100 und weniger Zuschauern)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Zuschauer
08.09.01 6. FV Dresden-Nord - Energie Cottbus II 0 : 2 50
19.05.02 33. FV Dresden-Nord - SV Braunsbedra  2 : 3 55
01.09.01 5. Energie Cottbus II - VfB Chemnitz 0 : 0 64
24.11.01 15. Energie Cottbus II - FSV Hoyerswerda  0 : 0 70
20.04.02 29. FV Dresden-Nord - VfB Zittau 4 : 0 72
23.03.02 25. Energie Cottbus II - VfB Zittau 3 : 1 80
24.11.01 15. VfB Chemnitz - SV Braunsbedra  4 : 0 90
09.03.02 23. Energie Cottbus II - FV Dresden-Nord 0 : 1 95
24.11.01 15. FV Dresden-Nord - Wacker Gotha  3 : 0 100
08.12.01 17. Energie Cottbus II - Oberlaus. FC Neugersdorf  5 : 4 100
18.08.01 3. Energie Cottbus II - Eintracht Sondershausen 0 : 0 100
Ergebnisstatistik
306 Spiele
(Ergebnis / Häufigkeit)

  Gesamt        Heim       Auswärts 
 0:0 - 24
 1:1 - 30
 2:2 - 10
 3:3 -  4
 1:0 - 57     1:0 - 25     0:1 - 32
 2:0 - 39     2:0 - 22     0:2 - 17
 3:0 - 33     3:0 - 19     0:3 - 14
 4:0 - 17     4:0 - 12     0:4 -  5
 5:0 - 10     5:0 -  8     0:5 -  2
 6:0 -  1                  0:6 -  1
 8:0 -  1     8:0 -  1
 

 68 Unentschieden
134 Heimsiege
104 Auswärtssiege

  Gesamt        Heim       Auswärts
 2:1 - 25     2:1 - 14     1:2 - 11
 3:1 - 22     3:1 - 10     1:3 - 12
 4:1 - 11     4:1 -  9     1:4 -  2
 5:1 -  4     5:1 -  4
 6:1 -  1                  1:6 -  1
 8:1 -  1     8:1 -  1
 3:2 -  7     3:2 -  5     2:3 -  2
 4:2 -  5     4:2 -  1     2:4 -  4
 5:2 -  1     5:2 -  1
 4:3 -  2     4:3 -  1     3:4 -  1
 5:4 -  1     5:4 -  1
 

Die torreichsten Spiele
(alle Spiele mit 7 und mehr Toren)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tore
19.05.02 33. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 9
08.12.01 17. Energie Cottbus II - Oberlaus. FC Neugersdorf  5 : 4 9
08.12.01 17. VFC Plauen - SV Braunsbedra  8 : 0 8
02.09.01 5. FSV Hoyerswerda  - Carl Zeiss Jena 1 : 6 7
05.04.02 27. FSV Zwickau  - FV Dresden-Nord 5 : 2 7
06.10.01 9. Energie Cottbus II - Carl Zeiss Jena 3 : 4 7
21.04.02 29. SV 1919 Grimma  - FSV Hoyerswerda  4 : 3 7
Die Tabellenführer

VfB Leipzig                1 x
Carl Zeiss Jena           22 x
VFC Plauen                 6 x
Dynamo Dresden             5 x
 

Die besten Torschützen

Mike Sadlo (VfB Leipzig)         19 Tore
Sven Kubis (Energie Cottbus II)  17 Tore
Denis Koslov (Dynamo Dresden)    17 Tore
René Behring (FSV Hoyerswerda)   17 Tore
Petr Nemec (Sachsen Leipzig)     17 Tore
Stefan Treitl (Carl Zeiss Jena)  16 Tore
 

Die höchsten Heimsiege
(alle Heimsiege mit 4 und mehr Toren Differenz)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tordifferenz
08.12.01 17. VFC Plauen - SV Braunsbedra  8 : 0 8
19.05.02 33. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 7
12.08.01 2. Carl Zeiss Jena - SV Braunsbedra  5 : 0 5
09.09.01 6. Carl Zeiss Jena - SV 1919 Grimma  5 : 0 5
13.10.01 10. Hallescher FC  - SV 1919 Grimma  5 : 0 5
13.04.02 28. Sachsen Leipzig - Eintracht Sondershausen 5 : 0 5
21.04.02 29. Energie Cottbus II - SV Braunsbedra  5 : 0 5
04.05.02 30. Sachsen Leipzig - VfB Chemnitz 5 : 0 5
19.05.02 33. VFC Plauen - Wacker Gotha  5 : 0 5
26.05.02 34. Hallescher FC  - FV Dresden-Nord 5 : 0 5
10.11.01 13. VFC Plauen - VfB Zittau 5 : 1 4
08.02.02 19. FSV Zwickau  - Energie Cottbus II 5 : 1 4
19.05.02 33. Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau  5 : 1 4
04.05.02 30. Carl Zeiss Jena - FV Dresden-Nord 5 : 1 4
04.08.01 1. VfB Leipzig  - Energie Cottbus II 4 : 0 4
01.09.01 5. FSV Zwickau  - SV Braunsbedra  4 : 0 4
22.09.01 8. Sachsen Leipzig - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
12.10.01 10. VFC Plauen - VfB Chemnitz 4 : 0 4
24.11.01 15. VfB Chemnitz - SV Braunsbedra  4 : 0 4
17.02.02 20. FV Dresden-Nord - SV 1919 Grimma  4 : 0 4
02.03.02 22. VFC Plauen - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
02.03.02 22. Sachsen Leipzig - Stahl Riesa  4 : 0 4
06.04.02 27. FSV Hoyerswerda  - Stahl Riesa  4 : 0 4
20.04.02 29. FV Dresden-Nord - VfB Zittau 4 : 0 4
05.05.02 30. FSV Hoyerswerda  - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 4
08.05.02 31. VfB Leipzig  - FSV Hoyerswerda  4 : 0 4
Die höchsten Auswärtssiege
(alle Auswärtssiege mit 3 und mehr Toren Differenz)
Datum Spieltag Paarung Ergebnis Tordifferenz
19.08.01 3. SV Braunsbedra  - Sachsen Leipzig 0 : 6 6
02.09.01 5. FSV Hoyerswerda  - Carl Zeiss Jena 1 : 6 5
02.12.01 16. SV Braunsbedra  - FV Dresden-Nord 0 : 5 5
07.04.02 27. Eintracht Sondershausen - Carl Zeiss Jena 0 : 5 5
07.10.01 9. FSV Hoyerswerda  - Hallescher FC  0 : 4 4
02.12.01 16. Oberlaus. FC Neugersdorf  - VfB Leipzig  0 : 4 4
09.03.02 23. FSV Zwickau  - Dynamo Dresden 0 : 4 4
16.04.02 21. Stahl Riesa  - Carl Zeiss Jena 0 : 4 4
12.05.02 32. VfB Zittau - Carl Zeiss Jena 0 : 4 4
10.02.02 19. SV Braunsbedra  - Carl Zeiss Jena 1 : 4 3
06.04.02 27. VfB Chemnitz - VFC Plauen 1 : 4 3
09.09.01 6. SV Braunsbedra  - Hallescher FC  0 : 3 3
27.09.01 7. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Carl Zeiss Jena 0 : 3 3
30.09.01 5. Eintracht Sondershausen - Dynamo Dresden 0 : 3 3
20.10.01 11. FV Dresden-Nord - VFC Plauen 0 : 3 3
04.11.01 12. SV Braunsbedra  - Energie Cottbus II 0 : 3 3
08.12.01 17. FV Dresden-Nord - Hallescher FC  0 : 3 3
09.02.02 19. Stahl Riesa  - VFC Plauen 0 : 3 3
09.02.02 19. Hallescher FC  - VfB Zittau 0 : 3 3
09.03.02 23. FSV Hoyerswerda  - Sachsen Leipzig 0 : 3 3
17.03.02 24. VfB Zittau - VfB Leipzig  0 : 3 3
23.03.02 25. Stahl Riesa  - Hallescher FC  0 : 3 3
14.04.02 28. SV Braunsbedra  - VfB Leipzig  0 : 3 3
04.05.02 30. Stahl Riesa  - VfB Leipzig  0 : 3 3
05.05.02 30. SV 1919 Grimma  - FSV Zwickau  0 : 3 3
Zuschauerübersicht von Spieltag zu Spieltag
(Durchschnittliche Zuschauerzahl der einzelnen Spieltage und durchschnittlicher Saisonbesuch bis zu den jeweiligen Spieltagen)

34. Spieltag   Zuschauer: 12 499 - 1 389 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 29 - 3,22 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
26.05. FSV Zwickau - VfB Leipzig  0 : 0 ( 0 : 0 ) 772   1:0 0:0 3:2 2:0
26.05. Wacker Gotha  - VfB Zittau 1 : 3 ( 0 : 1 ) 308   - - - -
26.05. SV Braunsbedra  - VFC Plauen 0 : 1 ( 0 : 1 ) 915   - - - -
26.05. Hallescher FC  - FV Dresden-Nord 5 : 0 ( 2 : 0 ) 652   2:1 - - 2:2
26.05. Stahl Riesa  - VfB Chemnitz 4 : 2 ( 1 : 0 ) 608   4:2 - - -
26.05. FSV Hoyerswerda  - Dynamo Dresden 1 : 3 ( 0 : 0 )  * 6 250 1:4 - - -
26.05. SV 1919 Grimma  - Eintracht Sondershausen 4 : 1 ( 2 : 0 ) 303   5:0 - - -
26.05. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Energie Cottbus II 0 : 1 ( 0 : 0 ) 450   - - - -
26.05. Sachsen Leipzig - Carl Zeiss Jena 3 : 0 ( 3 : 0 ) 2 241   - 0:1 1:3 -
      Zuschauer gesamt: 437 169 - 1 429 pro Spiel            
      Tore gesamt: 843 - 2,75 pro Spiel            

* Das Spiel wurde aus Sicherheitsgründen in Eisenhüttenstadt ausgetragen.

 1.( 1) Dynamo Dresden            34   25    7    2  +  47    64-17       82
 2.( 2) VFC Plauen                34   25    6    3  +  56    74-18       81
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           34   24    5    5  +  60    84-24       77
 4.( 4) VfB Leipzig               34   22    8    4  +  43    61-18       74
 5.( 5) Sachsen Leipzig           34   21    6    7  +  42    70-28       69
 6.( 6) FSV Zwickau               34   15    8   11  +  11    57-46       53
 7.( 7) Hallescher FC             34   15    5   14  +  20    49-29       50
 8.( 8) FV Dresden-Nord           34   13    6   15  -   3    50-53       45
 9.( 9) Energie Cottbus II        34   12    8   14  +   4    46-42       44
10.(10) Wacker Gotha              34   10   11   13  -  10    35-45       41
11.(11) FSV Hoyerswerda           34   10    9   15  -  10    44-54       39
12.(14) SV 1919 Grimma            34   10    6   18  -  30    40-70       36
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  34    8    9   17  -  29    32-61       33
14.(12) Eintracht Sondershausen   34    8    9   17  -  30    32-62       33
15.(16) Stahl Riesa               34    7   10   17  -  29    24-53       31
16.(15) VfB Chemnitz              34    6   10   18  -  25    26-51       28
17.(17) VfB Zittau                34    5    8   21  -  37    38-75       23
18.(18) SV Braunsbedra            34    2    5   27  -  80    17-97       11
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 26.5.02: Dynamo holt sich den Staffelsieg
Der 1.FC Dynamo Dresden hat sich den Staffelsieg in der Oberliga Süd erkämpft. Die Franke-Elf gewann nach einem harten Stück Arbeit mit 3:1 gegen den FSV Hoyerswerda. "Ich hätte nicht gedacht, dass uns Hoyerswerda so viel abverlangt und hätte mir das Ganze einfacher vorgestellt. Aber zum Glück hatten wir am Ende mehr Kraft und Konzentration", resümierte Dynamo-Trainer Christoph Franke erleichtert. Die Schwarz-Gelben müssen nun in der Relegation gegen Hertha BSC antreten.
Geschickte Abwehrleistung des FSV ließ Dynamo verzweifeln
Das Duell, das wegen Sicherheitsbedenken nach Eisenhüttenstadt verlegt worden war, wurde erst in den letzten vier Minuten entschieden. Die erste Hälfte endete torlos, da sich die deutlich überlegenen Dynamos immer wieder in der starken FSV-Abwehr festrannten oder am starken Torwart Barta scheiterten. Hoyerswerda machte geschickt die Räume eng und wartete auf Kontermöglichkeiten.
Erst in der 68. Minute gelang Neubert nach einem abgewehrten Freistoß von Barta im Nachschuß für die überfällige Führung. Doch kurz darauf brachte der kurz zuvor eingewechselte Garbe wieder Spannung in den Aufstiegskampf und köpfte das 1:1 ein. Danach wurde die Partie äußerst hektisch. In der Schlussphase kam die FSV-Abwehr gegen die unermüdlich stürmenden Dresdner ins Schwimmen. In der 86. Minute behinderten sich die Hoyerswerdaer Abwehrmannen gegenseitig, was Koslov eiskalt ausnutzte. Kurz darauf sorgte Fiebig für den Endstand.
MDR-Online, 26.5.02: VFC Plauen ohne Mühe, aber unbelohnt
Der VFC Plauen hat seine Pflichtaufgabe in Braunsbedra mit 1:0 erfüllt, die Titelträume gingen jedoch nicht in Erfüllung: Durch späte Tore schnappte Dynamo Dresden dem VFC Plauen den Staffelsieg noch vor der Nase weg.
Nur 20 Minuten druckvolles VFC-Spiel
Während Dynamo in den letzten vier Minuten die entscheidenden Tore machte, schossen die Vogtländer ihr Tor des Tages schon in den ersten 240 Sekunden: Spranger verwertete eine Eingabe von Berger aus Nahdistanz. Weitere 20 starke Minuten folgten aus VFC-Sicht, dann zog sich das Team von Coach Müller zurück und schaute nun in erster Linie auf das Ergebnis der Dynamos in Eisenhüttenstadt. Zapyshnyi, Richter und Pannach vergaben zuvor gute Einschussmöglichkeiten für den Vize-Meister. Weil Plauen sich zurückzog, erreichte der Absteiger aus Braunsbedra nach 30 Minuten sogar Gleichwertigkeit, ohne jedoch selbst zu großen Möglichkeiten zu kommen. Der Tabellenletzte aus Sachsen-Anhalt gab sich über die gesamte Distanz nicht auf und kämpfte im letzten Oberliga-Spiel verbissen um jeden Ball. Doch so wie die Plauener Hoffnungen auf die Tabellenführung blieben auch die Braunsbedraer Anstrengungen um den vierten Heimpunkt der Saison unerfüllt.
MDR-Online, 26.5.02: Carl Zeiss Jena nur Dritter
Der FC Carl Zeiss Jena hat den Kampf um den Afstieg verloren. Nach einer 0:3-Niederlage beim FC Sachsen Leipzig belegen die Thüringer in der Abschlusstabelle lediglich Platz Drei. Der FC Sachsen beendet die Saison als Fünfter.
Bereits nach zwölf Minuten begann für Jena die Katastrophe. Lässig erhielt für eine Tätlichkeit die Rote Karte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Dem 1:0 durch Nemec nach einer langen Flanke (15.) folgte das 2:0 durch Kopunovic, der in den Strafraum eindrang, sich gegen Ceesay durchsetzte und aus fünf Metern Jenas Schlussmann Ockrucky überwandt. In der 25. Minute spielte Struck lang Kopunovic an, der bediente von der Grundlinie aus Nemec, der zum 3:0 einköpfte.
Nach der Pause verlor Jena auch Treitl, der nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Mit neun Mann vermochte Carl Zeiss das traurige Ergebnis nur noch zu halten. Sachsen war drückend überlegen. Die vereinzelten Konter der Jenaer liefen meist über den eingewechselten Krbjuweit. In der 70. Minute ereignete sich noch etwas Aussergewöhnliches. Ceesay foulte Schönberg im Strafraum, worauf der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt wies. Doch der faire Schönberg gab dem Unparteiischen zu verstehen, dass Ceesay nicht gefoult habe. Die Elfmeterentscheidung wurde aufgehoben.
MDR-Online, 26.5.02: Leidenschaftsloses Duell in Zwickau 
Der FSV Zwickau hat es verpasst, sich mit einem Sieg von dem heimischen Fans zu verabschieden. Gegen den VfB Leipzig gab es ein torloses 0:0. Während es für die Leipziger um nichts mehr ging, nutzten die Platzherren die Partie zur Vorbereitung auf das Pokalfinale gegen Erzgebirge Aue. FSV-Trainer Weiß bescheinigte seiner Elf eine deutliche Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Jena, war aber dennoch nicht ganz zufrieden. "Wir haben erneut mehrfach unsere Chancen nicht genutzt - das ist unser großes Manko."
Die Partie begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften kamen zu Torgelegenheiten. Für den VfB scheiterten Kanitz (18.) und Großmann (33.) am gut aufgelegten FSV-Torwart Meyer. Die beste Chance für Zwickau vergab Kroche (39.), der am VfB-Keeper Grundmann scheiterte. Nach der Pause kippte das Spiel zugunsten der Gastgeber. Der FSV hatte mehrere riesige Chancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Auf Zwickau wartet nun noch das sächsische Pokalfinale gegen Aue.
MDR-Online, 26.5.02: HFC zum Schluss mit Kantersieg
Der Hallesche FC hat die Saison mit einem überzeugenden 5:0-Heimsieg über den FV Dresden-Nord abgeschlossen. Damit belegt das Team von Dieter Strozniak in der Abschlusstabelle Platz Sieben. Die Gäste aus Dresden erreichten trotz der Niederlage einen beachtenswerten achten Schlussrang.
In der Partie, die für Auf- und Abstieg keinerlei Bedeutung hatte, waren die Gastgeber von Anfang an spielbestimmend. Die Gäste versuchten mit zu spielen und stellten sich nicht hinten rein. In der 23 Minute lief Riediger nach Pass allein auf den herauseeilenden Jovanovic zu und schob überlegt zur Führung ein. Nach einer von Riediger getretenen Ecke von rechts erhöhte Klajnszmit per Kopf (33.). Nach der Pause drangen die Gäste auf den Ausgleich, doch Kricke vollendete einen Konter über Kurzeja zum 3:0. Danach fiel Dresden auseinander. Direkt nach Wiederanpfiff erzielte der eingewechselte Bartel nach erneutem Zuspiel von Kurzeja mit einem Schuss von links in die rechte lange Ecke das 4:0. Den fünften Treffer für die Hallenser erzielte Ersatztorwart Völkner, der ab der 80 Minute als Feldspieler eingesetzt wurde (88.).
MDR-Online, 26.5.02: Chemnitz nach Niederlage fünftklassig 
Der VfB Chemnitz ist der dritte Absteiger in die Landesliga. Im direkten Abstiegsduell bei Stahl Riesa verloren die Chemnitzer mit 2:4. Der VfB folgt damit Braunsbedra und Zittau in die fünfte Liga. Stahl Riesa muss nun in ein vorsorgliches Relegationsspiel mit dem 15. der Oberliga Nord, kann aber noch auf drei Punkte vom NOFV hoffen. Beim positivem Richterspruch des NOFV wären die Stahlwerker dann aller Relegationssorgen ledig.
Nach 2:0-Führung schien alles gelaufen
In einer verbissenen aber sportlich fairen Partie ging Stahl zeitig in Führung: Glaubitz verwandelte eine Musterflanke von Hausmann aus Nahdistanz. Als Hausmann einen abgewehrten Glaubitz-Schuss zum 2:0 einschob, schien die Partie entschieden (60.). Doch Chemnitz gab sich nicht auf und in den letzten zwanzig Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb von fünf Minuten erzielte der VfB begünstigt durch Fehler in der Stahl-Abwehr den Ausgleich: Zunächst verwandelte König einen zu kurz abgewehrten Ball aus 20 Metern (71.), kurze Zeit später konnte wiederum ein Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone gebracht werden und Dittrich bedankte sich aus 16 Metern (76.).
Elfmeter erst im Nachschuss verwandelt
Sieben Minuten vor Ultimo brachte Hausmann mit seinem zweiten Treffer die Hausherren wieder in Führung. Der Riesaer Stürmer brauchte aber bei einem an Miltzow verwirkten Elfmeter den Nachschuss, um die 600 Fans jubeln zu lassen, seinen ersten Versuch hatte Feist im VfB-Gehäuse noch pariert. Kurz vor Schluss setzten die Chemnitzer alles auf eine Karte und wechselten in Eishockey-Manier den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler aus. Eine der Kontermöglichkeiten, die sich nun für Stahl ergaben, nutzte Varga in der Nachspielzeit zum vielumjubelten Endstand.
MDR-Online, 26.5.02: Zittau mit versöhnlichem Abschluss 
Absteiger VfB Zittau hat sich mit einem glücklichen Auswärtssieg aus der Oberliga verabschiedet. Bei Wacker Gotha gelang den Sachsen ein 3:1-Erfolg, der jedoch nicht den Spielanteilen entsprach. Von Beginn an bestimmte die Wacker-Elf die Partie und verlagerte das Spielgeschehen immer wieder in die Gäste-Hälfte.
Iffarth in der zweiten Minute und Münzberg (4., 8.) vergaben jeweils die Chance zur frühzeitigen Führung. Als die Zuschauer inmitten der Gothaer Druckphase immer noch über die Höhe des Sieges diskutierten, brachte ein Konter die Ernüchterung. Dolezal (22.) zog aus zehn Metern ab und ließ Weigel im Gothaer Tor keine Abwehrmöglichkeit.
Nach dem Wiederanpfiff war die Heimmannschaft wohl noch mit den Gedanken in der Kabine, denn Sekunden später zappelte der Ball durch Hovorka zum 2:0 im Netz des Wacker-Tores. Derselbe Mann war es auch, der in der 63. Minute wieder völlig frei zum Schuss kam und die drei Punkte für den Absteiger perfekt machte. Erstaunlich: die Heimelf zeigte sich davon wenig beeindruckt und versuchte das Unmögliche noch möglich zu machen.
Aufholjagd wurde nicht belohnt
In der 70. Minute schlenzte Leopold nach einem Eckball das Leder ins Eck zum 1:3 - die Aufholjagd schien eröffnet. Fünf Minuten später taucht Nowacki frei vor dem Gästetor auf, brachte jedoch den Ball nicht an Trepczyk vorbei. Eine Minute darauf flankte Leopold auf Gensbügel, doch auch er konnte die bestens getimte Vorlage nicht nutzen. Die Gothaer Fans rauften sich die Haare, denn am Ende hatte Zittau mit viel Glück das Ergebnis über die Runden gerettet.
Gotha unmotiviert
Nach der Partie sprach Gothas Trainer Frank Stein dann auch von einem "katastrophalen Spiel". Einerseits machte er der Mannschaft noch ein Kompliment zur gesamten Saison, doch ein Wunsch ging nicht in Erfüllung: "Das letzte Spiel hätte für die Zuschauer einen besseren Ausgang verdient". Dagegen wusste Zittaus Spielertrainer Thomas Nosek genau, warum die Partie so und nicht anders verlaufen war. Er hatte nämlich ausgemacht, dass Gotha überhaupt nicht mehr motiviert war und es sich daher wie von selbst anbot, einfach nur Konterfußball zu spielen.
MDR-Online, 26.5.02: Grimma versöhnt Fans mit schönen Toren 
Grimma hat sich im letzten Saisonspiel den Frust von der Seele geschossen. Eine Woche nach dem 1:8-Debakel von Cott-bus hat der SV einen 4:1-Sieg erzielt. Dabei besiegte sich Gegner Sondershausen fast im Alleingang: Nach dem frühen 1:0 für Grimma konnte die Eintracht das Spiel lange offen halten. Erst zwei Platzverweise gegen Sondershausen brachten Grimma auf die Siegerstraße. Jetzt versöhnten Wohllebe, Müller und Mähne die Zuschauer für die durchwachsene Saison.
Der Tabellen-14. Eintracht Sondershausen kann nach einer Entscheidung des NOFV noch auf Platz 15 abrutschen, muss aber in beiden Fällen eine Relegation spielen.
MDR-Online, 26.5.02: Neugersdorf verliert unglücklich 
Der OFC Neugersdorf hat in einer turbulenten Partie mit 0:1 gegen die Amateure von Energie Cottbus verloren. Für das Tor des Tages sorgte Mattuschka fünf Minuten vor Abpfiff. Damit muss der OFC noch bangen, denn sollte Stahl Riesa mit seinem Protest Erfolg haben und noch drei Punkte bekommen, stünde für Neugersdorf die Abstiegsrelegation an.
Das Spiel begann ausgeglichen - allerdings kam jede Mannschaft in der ersten Halbzeit nur zu einer Großchance. Doch sowohl Keutel als auch da Silva brachten den Ball nicht im Tor unter. In der Pause liefen dann die Cottbusser Fans zu "Höchstform" auf. Mit Rauchbomben verhinderten sie den pünktlichen Wiederanpfiff. Erneute Aufregung dann in der 70. Minute: da Silva köpfte das Leder ins Tor, doch der Schiedsrichter gab Abseits. Der OFC-Protest über die äußerst umstrittene Entscheidung blieb aber erfolglos. Mit Wut im Bauch stürmte Neugersdorf die folgenden Minuten auf das Cottbusser Tor an, bestimmte das Geschehen und hatte deutlich mehr Chancen. Doch jubeln konnte die andere Seite, denn Mattuschka nutzte einen Abwehrfehler zum Energie-Sieg.


33. Spieltag   Zuschauer: 13 085 - 1 454 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 37 - 4,11 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
19.05. VfB Zittau - Sachsen Leipzig 2 : 4 ( 1 : 2 ) 361   - - - -
19.05. VfB Leipzig  - Oberlaus. FC Neugersdorf  0 : 0 ( 0 : 0 ) 572   - - - -
19.05. Energie Cottbus II - SV 1919 Grimma  8 : 1 ( 5 : 1 ) 243   0:2 0:2 5:2 -
19.05. Eintracht Sondershausen - FSV Hoyerswerda  2 : 1 ( 0 : 0 ) 750   2:2 - - -
19.05. Dynamo Dresden - Stahl Riesa  2 : 0 ( 0 : 0 ) 6 820   2:0 - - -
19.05. VfB Chemnitz - Hallescher FC 1 : 0 ( 0 : 0 ) 300   0:1 - - 1:2
19.05. FV Dresden-Nord - SV Braunsbedra  2 : 3 ( 2 : 2 ) 55   - - - -
19.05. VFC Plauen - Wacker Gotha  5 : 0 ( 2 : 0 ) 1 704   - - - -
19.05. Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau  5 : 1 ( 3 : 0 ) 2 280   - 2:1 1:2 2:3
      Zuschauer gesamt: 424 670 - 1 430 pro Spiel            
      Tore gesamt: 814 - 2,74 pro Spiel            

 1.( 1) Dynamo Dresden            33   24    7    2  +  45    61-16       79
 2.( 2) VFC Plauen                33   24    6    3  +  55    73-18       78
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           33   24    5    4  +  63    84-21       77
 4.( 4) VfB Leipzig               33   22    7    4  +  43    61-18       73
 5.( 5) Sachsen Leipzig           33   20    6    7  +  39    67-28       66
 6.( 6) FSV Zwickau               33   15    7   11  +  11    57-46       52
 7.( 7) Hallescher FC             33   14    5   14  +  15    44-29       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           33   13    6   14  +   2    50-48       45
 9.(11) Energie Cottbus II        33   11    8   14  +   3    45-42       41
10.( 9) Wacker Gotha              33   10   11   12  -   8    34-42       41
11.(10) FSV Hoyerswerda           33   10    9   14  -   8    43-51       39
12.(14) Eintracht Sondershausen   33    8    9   16  -  27    31-58       33
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  33    8    9   16  -  28    32-60       33
14.(12) SV 1919 Grimma            33    9    6   18  -  33    36-69       33
15.(16) VfB Chemnitz              33    6   10   17  -  23    24-47       28
16.(15) Stahl Riesa               33    6   10   17  -  31    20-51       28
17.(17) VfB Zittau                33    4    8   21  - 39    35-74       20
18.(18) SV Braunsbedra            33    2    5   26  -  79    17-96       11
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 19.5.02: Dynamo bleibt auf Meisterkurs
Das Duell der Auf- und Abstiegskandidaten aus Dresden und Riesa hat Dynamo mit 2:0 die Oberhand behalten. Nach dem Sieg kann Dynamo auch finanziell optimistisch in die Zukunft blicken: Aufsichtsratchef Küchenmeister sagte in der Pressekonferenz, dass dem Verein nur noch 40.000 Euro fehlen, die über Spenden eingebracht werden sollen. Daher schaue er zuversichtlich auf die Regionalliga-Lizenzvergabe am Dienstag.
Franke: "Sieg der Moral"
Dynamo wollte den Sieg zeitig klar machen, musste aber 50 Minuten auf den erlösenden ersten Treffer warten: Neubert verwandelte eine Wagefeld-Eingabe aus Nahdistanz. Zuvor verhinderte die Dresdner Abschlussschwäche die Führung für den Tabellenführer. Die beste Chance vergab Wagefeld nach 33 Minuten, als er allein auf Riesa-Keeper Kühne zulief, den Ball aber aus zehn Metern nicht am herauslaufenden Tormann vorbeibrachte. Weitere Möglichkeiten konnten erneut Wagefeld mit einem Freistoß (7.), Koslov mit einem Kopfball (12.) und Paulus aus zwölf Metern (15.) nicht im Tor unterbringen. Dynamo-Coach Franke sagte dazu nach der Partie: "Uns ist der Sieg schwer gefallen. Vor allem dieses Gewinnen-Müssen hat uns die Beine schwer gemacht. Letztlich hat die Summe der Chancen den Ausschlag gegeben und den Erfolg auch gerechtfertigt. Das war heute ein Sieg der Moral."
Nach dem Führungstor zog sich Dynamo etwas zurück und Riesa kam besser ins Spiel. Gegen die dicht gestaffelte Dresdner Abwehr fehlte den Stahl-Kickern aber das Rezept. Die wenigen Möglichkeiten wurden vergeben: so scheiterte Glaubitz kurz nach dem 1:0 an seinen Nerven, als er allein auf Torhüter Kresic zulief und den Ball nur neben das Tor schoss (52.). Stattdessen traf Hähnge nach einem Alleingang zur Entscheidung (83.). Am Verdienst des Sieges für die Dynamos, die insgesamt das Spiel im Griff hatten, zweifelte auch Stahl-Trainer Rau nicht: "Dynamo hat verdient gewonnen. Die Abwehr hat kaum Chancen von uns zugelassen und vorne waren die Dresdner selbst sehr torgefährlich."
Für Riesa wird es ganz eng
Dennoch machte Rau seinen Spieler nach dem Spiel Komplimente: "Die Jungs haben ihre Sache trotz Niederlage gut gemacht. Wenn man unten steht, fällt es eben doppelt schwer, Tore zu machen. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir zum Ausgleich getroffen hätten." Für Riesa geht es nun am letzten Spieltag um Alles oder Nichts: Die insolvenzbedrohten Sachsen empfangen zum Abstiegs-Endspiel den VfB Chemnitz und müssen gegen den punktgleichen VfB gewinnen, da die Chemnitzer das bessere Torverhältnis haben.
MDR-Online, 19.5.02: Plauen bleibt Dynamo auf den Fersen
Plauen hat seine Pflichtaufgabe gegen Gotha gemeistert. Nach dem 5:0-Erfolg spielt Plauen weiter um den Staffelsieg.
Plauen war drückend überlegen und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt, dennoch hieß es zur Pause "nur" 2:0. Doppel-Torschütze Spranger profitierte von seinem Torriecher und der Vorarbeit seiner Kollegen. Beide Tore bereiteten Curri und Zapyshnyi glänzend vor. Gotha kam in Hälfte eins nur zu zwei Konterchancen durch Leopold. Nach der Pause bedankte sich Popa für seine Einwechslung mit zwei Toren. Nach einem Angriff über Gemeiner schon der Stürmer unhaltbar aus Nahdistanz ein. Sieben Minute vor dem Ende traf Popa nach einem Doppelpass mit Pannach. In die Torschützenliste durfte sich auch Kapitän Krasselt eintragen. Er köpfte nach einer Ecke von Curri ein. Anschließend hob er sein Trikot und widmete seinem schwer verletzten Teamkollegen Veiko Berger beste Genesungswünsche.
MDR-Online, 19.5.02: Jena feiert Schützenfest 
Bevor das Spiel angepfiffen werden konnte, war in den anderen Stadien bereits Schluss. Der Zwickauer Mannschaftsbus hatte auf der Autobahn im Stau gestanden. Ob es an den Reisestrapazen oder der starken Gastmannschaft lag ist ungewiss. Als am Sonntag im Ernst-Abbe-Stadion um 17.30 Uhr abgepfiffen wurde, hatte sich Carl Zeiss Jena mit einem 5:1 Sieg über den FSV Zwickau die Minimalchance auf Platz eins erhalten.
Jena legt Blitzstart hin
Jena startete furios in die Partie. Nach einer Flanke von Hauser traf Lässig bereits nach zwei Minuten mit einem Volley-Schuss ins Gästetor. Die Gastgeber blieben weiter am Drücker. Nowotny legte im Strafraum auf Hobsch ab. Der ehemalige Bundesligaspieler schoss den Ball mühelos ins linke Eck. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade mal zehn Minuten gespielt. Noch vor der Pause fiel das 3:0. Wie schon beim ersten Treffer hatte Hause von der linken Seite in die Mitte geflankt. In Holetschek fand er einen dankbaren Abnehmer. Gegen dessen scharfen Schuss ins linke Eck war der Zwickauer Keeper Mewes machtlos.
In der zweiten Halbzeit sorgte Jena weiter für Unterhaltung. Zuerst traf Sanchez (58.) nach einem Querpass von Holetschek. Anschließend schoss dieser sein zweites Tor an diesem Tag. Diesmal aber ins eigene. Eine Flanke vom Zwickauer Roche wollte Holetschek vor dem Tor annehmen, doch der Ball rutschte ihm über den Spann ins eigene Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber längst entschieden. Den Schlusspunkt setzte schließlich Hempel (84.). Schulz hatte zwei Zwickauer Abwehrspieler ausgespielt und dem Torschützen präzise in den Lauf gepasst.
MDR-Online, 19.5.02: Neugersdorf erkämpft sich einen Punkt 
Der OFC Neugersdorf hat seine beiden Ziele im Spiel gegen den VfB Leipzig erfüllt. Punkt eins, so Trainer Peter Berndt, war ein besserer Auftritt als bei der 0:4-Heimniederlage. Zum zweiten forderte der Trainer von seiner Mannschaft, so lange wie möglich kein Gegentor zu kassieren. Beide Punkte wurden beim 0:0 erfüllt. Und das Beste: Durch die anderen Ergebnisse ist der OFC dank dieses Pünktchen gerettet.
VfB Leipzig trifft das Tor nicht
Verdient war der Punkt nicht, denn Leipzig war bei dem über weite Strecken müden Kick das klar dominierende Team. Allerdings traf die Dörner-Elf das Tor nicht. Krznaric sorgte nach 26 Minuten für den ersten Höhepunkt: Er traf die Querlatte. Danach scheiterte der auffällige Embingou an OFC-Keeper Branis. Der Mittelfeld-Mann erntete für seine engagierte Leistung auch Lob vom Trainer. "Das Mittelfeld konnte sich nicht durchsetzen. Mit einer Ausnahme: Rock Embingou", so Dixie Dörner. Nach der Pause hatte Gunkel das längst fällige 1:0 gleich drei Mal auf dem Fuß. Doch er vergab am Ende schon kläglich. Die Gäste beschränkten sich auf die Abwehr und starteten nur selten Angriffe. Die beste vergab da Silva. Er traf die Latte (43.). In den letzten Minuten ließ der VfB den unbedingten Siegeswillen vermissen und übertraf sich im Auslassen von Chancen. Dies sah auch Dörner: "Bei uns ist die Luft raus." Übrigens stellte Dörner sein Team um. Görke, der den VfB Richtung Aue verlässt, musste auf der Bank schmoren. Dies begründete der Trainer mit mangelnden Leistungen beim Training.
MDR-Online, 19.5.02: Braunsbedra tanzt vor Freude
Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist hat Absteiger Braunsbedra im letzten Auswärtsspiel seinen zweiten Sieg gefeiert. Dresden-Nord wurde 3:2 besiegt. Und Nord-Trainer Baron war danach so sauer das er nichts sagen wollte. Er wurde vom Co-Trainer Peter Schön vertreten: "Hier ist dicke Luft. So eine Leistung lassen wir uns nicht gefallen. Es war schön Braunsbedra beim Fußball spielen zu zuschauen. Die waren mit Herz dabei. Unsere Mannschaft glaubte die Punkte schon vor dem Spiel sicher zu haben."
Dabei erwischte Dresden einen Start nach Maß: Wecker wurde 25 m vor dem Tor gefoult und trat selbst zum Freistoß an. Mit einem Sonntagsschuss zirkelte er den Ball ins Eck. Braunsbedra versteckte sich nicht und kam durch Linzert zum 1:1. Hauswald brachte die Gastgeber nach einem schönen Spielzug wieder in Führung. Mit dem Pausenpfiff traf Stier erst den Pfosten und verwandelte dann den Abpraller zum Ausgleich. In der 67. Minute fiel das entscheidende Tor: Hein überlistete den Torwart mit einem Heber. Anschließend rannte Dresden-Nord planlos an. Dank der kämpferischen Leistung ging der Sieg für Braunsbedra in Ordnung.
MDR-Online, 19.5.02: Chemnitz kann auf Klassenerhalt hoffen
Der VfB Chemnitz hat sich mit einem 1:0-Erfolg gegen den HFC die Chancen auf ein weiteres Oberliga-Jahr erhalten. In einem direkten Abstiegsduell muss der VfB nun als Oberliga-15. am letzten Spieltag zum Tabellennachbar Riesa. Dem VfB reicht dabei gegen die punktgleichen Stahl-Kicker ein Remis, um die Klasse zu halten, denn die Chemnitzer haben das bessere Torverhältnis.
Eine Chance reicht zum Sieg
In der zerfahrenen Partie mussten die Zuschauer lange auf die erste Tormöglichkeit warten. Nach 42 Minuten zog HFC-Stürmer Lesch aus 30 Metern ab, fand in Feist aber seinem Meister. Die einzig gute VfB-Chance nutzte Pafel zum Tor des Tages: Nach einem Musterpass von Gjinali traf er aus vier Metern (52.). Später versuchte sich Krasselt noch mit einem Torschuss, der Ball ging aber aus zwölf Metern klar über das Gehäuse (57.). Dennoch machte VFB-Trainer Schmitt seinen Spielern nach der insgesamt wenig ansehnlichen Partie ein Kompliment: "Wir haben jetzt alles in der Hand. Spielerisch waren wir heute nicht überragend, aber wir haben kompakt gestanden und damit viel erreicht. Jetzt kommt es auf das Spiel in Riesa an."
FSV zu Neunt besser
Nach dem Treffer sorgten nur noch die HFC-Spieler Georg und Freund für Aufregung: Beide mussten nach Meckern und Notbremse zeitiger vom Platz. Dass Hoywoy nach den beiden Platzverweisen mehr vom Spiel hatte und mit etwas mehr Glück noch zum Ausgleich hätte kommen können, führt Schmitt auf die Situation im Abstiegskampf zurück: "Wir wollten nicht verlieren und da sind wir gegen Neun Hoyerswerdaer eben verkrampft. Wichtig ist, dass wir den Vorsprung gehalten haben." HFC-Trainer Strotzniak sagte: "Es nützt nichts, wenn wir die bessere Mannschaft sind und am Ende wieder kein Tor erzielen. Wir wollten uns hier Selbstvertrauen für das Landespokalfinale am 31. Mai gegen Wolfen holen. Vielleicht gelingt uns das ja in der nächsten Woche gegen Dresden-Nord."
MDR-Online, 19.5.02: Die Eintracht bleibt in der Oberliga 
Sondershausen kann Aufatmen: Durch zwei Tore in der Schlussphase gegen Hoyerswerda hat die Eintracht den Oberliga-Klassenerhalt geschafft.
Eintracht ließ Vielzahl von Chancen aus
Beim 2:1-Erfolg spielte die Sondershäuser Heimelf von Beginn an auf Sieg, konnte aber eine Vielzahl von Chancen nicht nutzen. Trautmann nach einem Alleingang (14.) und mit Aufsetzer (25.) sowie Knaebe (44.) mit einer so genannten 100-prozentigen aus 10 Metern scheiterten vor der Pause. Nach dem Wechsel setzten Baumann (47.), dessen Schuss von Ringel auf der Linie gerettet wurde, Gerschewski (66.), dessen Schuss das Gehäuse verfehlte und Knaebe (70.), der aus Nahdistanz nicht verwandeln konnte, die Serie der Sondershäuser Auslasser fort. Entsprechend überraschend kam die Führung für Hoywoy: Rettig verwertete eine der wenigen FSV-Chancen nach einer Flanke aus Nahdistanz. Wie durch den Treffer geweckt, traf jetzt auch Sondershausen. Allerdings ließen sich Rasch mit einem unhaltbaren 25-Meter-Knaller und Duft mit der Hacke bis kurz vor Schluss Zeit für ihre vielumjubelten Treffer zum Sieg.
"Jetzt Kaffeefahrt nach Grimma"
FSV-Trainer Weidner beglückwünschte die Eintracht nach dem Spiel: "Natürlich bin ich enttäuscht über das Auftreten meiner Elf. Glückwunsch an Sonderhausen, die heute klar besser waren und verdient gewonnen haben. Nun freuen wir uns auf das Meisterschaftsfinale am kommenden Wochenende gegen Dynamo Dresden." Eintracht-Coach Vendt war erleichtert: "Ich bin stolz auf die Jungs, die heute Moral bewiesen haben und dadurch das Spiel noch drehen konnten. Das wunderschöne Tor von Rasch zum 1:1 hat noch mal Kraft gegeben, sodass wir mit viel Kampfeswillen noch ein Tor nachlegen konnten. Jetzt freue ich mich auf die Kaffeefahrt nach Grimma."
MDR-Online, 19.5.02: Grimma kommt unter die Räder 
Der SV Grimma musste am Sonntag eine deutliche 8:1-Schlappe gegen die Amateure von Energie Cottbus hinnehmen. Cottbus machte von Beginn an deutlich, dass man sich im letzten Heimspiel mit einem Sieg vom Publikum verabschieden wollte. Energie legte zwei schnelle Tore vor, mit denen sie offenbar den Gästen die Lust auf Fußball nahmen. Wendlandt (9.) traf nach einer Flanke von Nuhs aus acht Metern zur Führung. Die baute Wollermann zwei Minuten später aus. Bei einem Strafraumgewühl behielt er die Übersicht.
Hattrick von Kubis
Als Grimma die Gegenwehr endgültig einstellte, hatte Energie-Angreifer Kubis seinen seinen großen Auftritt. Innerhalb von nur zehn Minuten gelang ihm ein lupenreiner Hattrick. Zuerst traf er nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Woltmann (29.). Anschließend überlief Kubis zweimal nach Pässen von Matuscha die Gästeabwehr und verwandelte sicher (35./39.).
Nachdem Zaulich (42.) kurz vor der Pause mit einem Kopfballtor den Ehrentreffer für die desolaten Gäste besorgt hatte, war wieder Kubis an der Reihe. Nach einem Eckball hielt er den Fuß im rechten Moment hin (49.), seinen fünften Treffer erzielte er per Foulelfmeter (56.). Den Schlusspunkt setzte Trehkopf, dessen Schuss Grimma-Keeper Kluge durch die Hände rutschen ließ.
MDR-Online, 19.5.02: Zittau unterliegt zu Hause 
Der VfB Zittau musste am Sonntag trotz engagiertem Spiel gegen den FC Sachsen Leipzig eine 2:4 Heimniederlage hinnehmen. Zu Beginn hatte es noch gut für den Absteiger ausgesehen. Hovorka traf schon in der ersten Minute mit einem 20-Meter-Aufsetzer. Die Vorlage hatte Meißner gegeben. Der FC Sachsen ließ es sehr gemächlich angehen. Die Gastgeber durften anfangs das Spiel machen, ehe die Messestädter nach einer halben Stunde ins Spiel kamen. Die verbleibende Viertelstunde bis zur Pause nutzten die Gäste, um das Spiel zu kippen. Zuerst erzielte Cramer (34.) mit einem Schuss aus zehn Metern den Ausgleich, dann brachte Kittler (43.) Leipzig in Führung. Der Sachsen-Angreifer hatte den Ball an der Mittellinie bekommen. Als er keine Anspielstation sah starterte er ein Solo, dass in bis in den Zittauer Strafraum führte. Von dort aus krönte er seine Aktion mit einem plazierten Torschuss.
Gleiches Bild in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Hälfte wieder das gleiche Bild. Der FC Sachsen ließ die Gäste lange Zeit gewähren. Zittau bedankte sich für das Entgegegenkommen mit dem Ausgleich. Simek schoss aufs Tor, Sachsen-Keeper Eckstein wehrte zunächst ab, war aber beim Nachschuss von Dolezel machtlos. Als bei den Gastgebern wieder Hoffnung auf einen Punkt aufkeimte, erlief der Leipziger Hänsel einen verunglückten Rückpass von Jeseta zum Torwart und brachte die Gäste erneut in Führung. Mit dem Schlusspfiff machte Cramer seinen zweiten Treffer. Schönberg hatte bei seiner Flanke von der rechten Seite Übersicht gezeigt.

15.05. FV Dresden-Nord - Sachsen Leipzig  -  Nachholespiel vom 31.Spieltag
15.05. Hallescher FC - FSV Zwickau  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
32. Spieltag   Zuschauer: 7 393 - 821 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 26 - 2,89 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
11.05. SV 1919 Grimma  - VfB Leipzig  1 : 1 ( 0 : 1 ) 800   0:1 - - -
11.05. FSV Zwickau  - Oberlaus. FC Neugersdorf  3 : 3 ( 2 : 3 ) 387   - - - -
12.05. Sachsen Leipzig - VFC Plauen 1 : 1 ( 0 : 0 ) 2 193   - 2:1 0:2 4:1
12.05. Wacker Gotha  - FV Dresden-Nord 3 : 2 ( 0 : 2 ) 236   - - - -
12.05. SV Braunsbedra  - VfB Chemnitz 0 : 0 ( 0 : 0 ) 196   - - - -
11.05. Hallescher FC  - Dynamo Dresden 1 : 2 ( 1 : 2 ) 2 742   0:0 - - -
11.05. Stahl Riesa  - Eintracht Sondershausen 1 : 1 ( 1 : 1 ) 298   2:2 - - -
11.05. FSV Hoyerswerda  - Energie Cottbus II 2 : 0 ( 1 : 0 ) 211   2:1 0:0 4:0 -
12.05. VfB Zittau - Carl Zeiss Jena 0 : 4 ( 0 : 3 ) 330   - - - -
      Zuschauer gesamt: 411 585 - 1 429 pro Spiel            
      Tore gesamt: 777 - 2,7 pro Spiel            

 1.( 2) Dynamo Dresden            32   23    7    2  +  43    59-16       76
 2.( 1) VFC Plauen                32   23    6    3  +  50    68-18       75
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           32   23    5    4  +  59    79-20       74
 4.( 4) VfB Leipzig               32   22    6    4  +  43    61-18       72
 5.( 5) Sachsen Leipzig           32   19    6    7  +  37    63-26       63
 6.( 6) FSV Zwickau               32   15    7   10  +  15    56-41       52
 7.( 7) Hallescher FC             32   14    5   13  +  16    44-28       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           32   13    6   13  +   3    48-45       45
 9.(10) Wacker Gotha              32   10   11   11  -   3    34-37       41
10.(11) FSV Hoyerswerda          32   10    9   13  -   7    42-49       39
11.( 9) Energie Cottbus II        32   10    8   14  -   4    37-41       38
12.(12) SV 1919 Grimma            32    9    6   17  -  26    35-61       33
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  32    8    8   16  -  28    32-60       32
14.(14) Eintracht Sondershausen   32    7    9   16  -  28    29-57       30
15.(15) Stahl Riesa               32    6   10   16  -  29    20-49       28
16.(16) VfB Chemnitz              32    5   10   17  -  24    23-47       25
17.(17) VfB Zittau                32    4    8   20  -  37    33-70       20
18.(18) SV Braunsbedra            32    1    5   26  -  80    14-94        8
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 11.5.02: Grimma - VfB Leipzig
Der VfB Leipzig hat offenbar keine Lust aufzusteigen. Bei dem 1:1 in Grimma, bei dem sich die Leipziger in der zweiten Hälfte unmotiviert und mit einer indiskutablen Leistung zeigten, war sogar eine Niederlage möglich. Zumal der Schiri einen Grimmaer Treffer aus unerfindlichen Gründen nicht anerkannte und einen Elfmeter-Pfiff versagte.
In der ersten Halbzeit übernahm der Favorit erwartungsgemäß das Heft des Handelns. Zwei Einwürfe von Görke sorgten für Gefahr. Nach dem ersten (21.) und dem darauf folgenden Schuss von Räbsch musste Grimmas Torhüter Winkler den Ball über die Latte boxen. Nach dem zweiten (22.) kam Sadlo an an das Leder und setzte sich gegen die nervös agierende Abwehr der Gastgeber per Kopf zum 1:0 durch. Ferl verpasste es (41.), die Führung auszubauen. Er köpfte nach einer Kanitz-Flanke aus fünf Metern frei am Tor vorbei.
Zweite Halbzeit: Grimma besser
Nach der Pause war Grimma wesentlich druckvoller. Bei der ersten Chance zog Wohllebe volley (48.) am langen Eck vorbei. Besser machte es nach einem Freistoß Mähne, dessen Nachschuss unhaltbar abgefälscht wurde. Während der VfB versuchte, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, verlegte sich der SV Grimma auf Konter und überzeugte mit aufopferungsvollem Kampf. Den möglichen Grimmaer Sieg vergab zuerst Großmann (87.) bzw. verhinderte VfB-Keeper Grundmann (90./).
MDR-Online, 11.5.02: Zwickau verschenkt zwei Punkte
Der FSV Zwickau hat beim 3:3 gegen Neu-gersdorf zwei Punkte verloren. Die Heimelf vergab mehrere klare Chancen. Den Zuschauern wurde eine flotte erste Spielhälfte geboten. Köcher köpfte den Ball zur Zwickauer Führung ins Tor. Gumprecht hatte per Freistoß vorgelegt. Havel glich aber mit einem abgefälschten 15-Meter-Schuss aus. Die Heimelf vergab mehrere Chancen, die Gäste nicht. Fröhlich und Thomas trafen für den OFC. Mit dem Halbzeitpfiff köpfte Vogel zum Anschlusstreffer ein. Nach dem Wechsel spielte nur noch der FSV. Wagner erzielte erst in der 88. den Ausgleich mit einem Kopfball.
MDR-Online, 11.5.02: Dynamo macht das Spiel und siegt
Dynamo Dresden beim HFC mit 2:1 gewonnen und sich so seine Chance auf den Aufstieg erhalten. Allerdings hatten die sich auf Konter konzentrierenden Gastgeber die ersten Großchancen. Kricke (2.) traf nur den Pfosten, Riedigers Schuss (4.) aus elf Metern hielt Dynamo-Keeper Krwic.
Ganz anders die Dresdner. Bei denen nutzte Neubert die erste Dynamo-Chance aus fünf Metern zur Führung. Kurz danach stand es aber schon wieder unentschieden. Nachdem Wagefeld im Strafraum Klajnszmit gefoult hatte, traf Kricke vom Elfmeterpunkt. Wiederum kurze Zeit später stand Dresdens Koslov am langen Pfosten goldrichtig und verwertete Petrowskys Eingabe von rechts per Kopf. Danach verflachte die Partie.
HFC verpasst Ausgleich
Schwer nachvollziehbar ist, warum Dynamo auch nach der Pause nur noch das Nötigste tat. Denn so sicher war der Sieg nicht. Keiner der Elbestädter wollte die vielen Unsicherheiten in der Halleschen Abwehr ausnutzen. Stattdessen fiel beinahe das 2:2. Freunds harten Kopfball (74.) kratzte Krwic von der Torlinie. In der 89. Minute Scheiterte nochmal Freund. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde ein Dynamo-Tor wegen Abseits nicht anerkannt.
MDR-Online, 11.5.02: Hoyerswerda bleibt in Oberliga
Der FSV Hoyerswerda hat durch ein 2:0 über die Amateure von Cottbus den Klassenerhalt geschafft. Die Hoyerswerdaer gingen durch ein Tor von Mathiszik nach Penicka-Freistoß in Führung. Der Torschütze war zuvor für den verletzten Weckwerth eingewechselt worden. Danach beschränkten sich die Cottbusser auf Konter, die aber keine klaren Chancen ergaben. 
Nach der Pause wurde Cottbus besser, blieb aber weiterhin vor dem FSV-Tor harmlos. Ab der 75. Minute setzten die Gastgeber wieder mehr Akzente und erarbeiteten sich mehrere Chancen. Ein herrlicher Direktschuss von Zimmer aus 13 Metern nach Flanke von Behring sorgte schließlich zum verdienten Endstand.
MDR-Online, 11.5.02: Sondershausen punktet in Riesa
Eintracht Sondershausen hat bei Stahl Riesa einen wichtigen Punkt erkämpft. 1:1-Unentschieden hieß es am Ende. Die krisengeschüttelte Heimelf erwischte einen Start nach Maß. Nach einem Foul an Glaubitz, drosch ebendieser den fälligen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel. Aber die Riesaer versäumten es den Vorsprung auszubauen. Die Eintracht spielte nun forsch auf und kam zu mehreren Chancen. Baumann köpfte die Kugel zum verdienten Ausgleich ins Riesaer Tor. Szafer hatte zuvor geflankt. Nach dem Wechsel bestimmten die Gäste die Partie. Die Riesaer schockierten mit zahlreichen Fehlpässen.
MDR-Online, 12.5.02: Gotha mit starker Halbzeit zum Sieg
Die Gothaer Kicker haben ihr Heimspiel gegen Dresden-Nord mit 3:2 gewonnen. Dank einer starken zweiten Halbzeit sicherten sich die Thüringer drei Punkte.
Die Sachsen erwischten den besseren Beginn. Nach einem Konter konnte Hauswald unbedrängt einschieben. Becker ehöhte durch einen Freistoß aus 30 Metern zum 2:0. Nach der Pause spielte nur noch Gotha. Koch erzielte nach einer Münzberg-Flanke den Anschlusstreffer per Kopf. Dann war es Leopold, der eine Tanz-Ecke aus drei Metern über die Linie drückte. Ein sehenswerter 16-Meter Schuss von Tanz bedeutete den Gothaer Sieg.
MDR-Online, 12.5.02: Klägliche Nullnummer in Braunsbedra
Der VfB Chemnitz ist beim Schlusslicht Braunsbedra nicht über ein torloses Unentschieden hinaus gekommen. Von Beginn an wurden die Zuschauer mit langweiligen Mittelfeldplänkeleien gefoltert.
Lediglich zwei Schüsse wurden auf die Tore abgegeben. Das Eckenverhältnis von 2:1 zu Gunsten der Heimelf dokumentiert die gähnende Langeweile im Kellerduell. Nach der Pause besserte sich die Partie kaum. Lediglich Fouls und vom Schiedsrichter gezeigte Karten sorgten für Abwechslung. Nach einer Notbremse gegen Stier wurde Fröhlich zum Duschen geschickt. Schipke sah wegen mehrmaligen Foulspiels die Ampelkarte. Das Schlusslicht vermochte es nicht, aus der zahlenmäßigen Überlegenheit Kapital zu schlagen.
MDR-Online, 12.5.02: FC Sachsen Leipzig - VFC Plauen
Der VFC Plauen hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Beim FC Sachsen Leipzig kam die Müller-Elf nicht über ein 1:1 hinaus und musste somit Dynamo Dresden den "Platz an der Sonne" überlassen. "Ich bin dennoch felsenfest davon überzeugt, dass wir aufsteigen. Wir fahren erhobenen Hauptes aus Leutzsch nach Hause, denn wir haben nicht zwei Punkte verloren, sondern einen Punkt gewonnen", sagte VFC-Trainer Renè Müller nach der Partie.
Schock für Plauen: Berger bricht sich Sprunggelenk
Die Leutzscher begannen überaus selbstbewusst und erarbeiteten sich schnell spielerische Vorteile. Plauen hingegen musste kurz nach Anpfiff einen schweren Ausfall verkraften, denn Abwehrspieler Veiko Berger schied in der neunten Minute ohne gegnerische Einwirkung mit einem gebrochenen Sprunggelenk aus. Die Folge: Der VFC musste taktisch umstellen und konzentrierte sich erstmal ganz auf die Stabilisierung der Abwehr. Die erste große Torchance hatten die Plauener daher erst in der 30. Minute als Spranger per Kopf nur knapp verpasste. Bei den Sachsen vergab Struck die Führung: Der Stürmer schoss aus acht Metern freistehend neben das Gehäuse (15.).
Nach der Pause weckte Kopunoviv (65.) die Plauener auf. Nach einem Pfostenschuss von Cramer staubte er zum 1:0 für die Leutzscher ab. Danach spielte nur noch der VFC, der in einer starken Schlussoffensive alles auf eine Karte setzte. Mehr als der Ausgleich durch Popa aus zwölf Metern (72.) war jedoch nicht drin. "Es war ein rassiges Spiel und Werbung für den Fußball. Ich bin daher mit dem Remis völlig zufrieden. Plauen gilt mein Respekt, denn sie haben die schwere Verletzung von Berger erstaunlich gut weggesteckt", resümierte Sachsen-Coach Jürgen Raab.
MDR-Online, 12.5.02: Jena mit leichtem Spiel in Zittau
Aufstiegskandidat Carl Zeiss Jena hat beim VfB Zittau einen souveränen 4:0-Pflichtsieg geholt. Während die Jenaer sich damit weiterhin alle Chancen auf den Aufstieg bewahrten, kann Zittau für die fünfte Liga planen. Der Abstand des VfB zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt bereits acht Punkte.
Die Zeiss-Elf entschied innerhalb von 15 Minuten die Partie
In der einseitigen Partie waren die Gäste aus Jena von Beginn an deutlich überlegen. Treitl sorgte in der 20. Minute nach Vorarbeit von Kurbjuweit per Kopf für die überfällige Führung. Kurz darauf wurde Kurbjuweit selbst aktiv und erhöhte erst auf 2:0 (25.) und wenig später mit einem sehenswerten Fallrückzieher auf das vorentscheidende 3:0 (35.). Zittau agierte daraufhin äußerst unglücklich und brachte sich mit vielen Fehlabspielen selbst in Verlegenheit. Nach der Pause schaltete das Eulberg-Team erwartungsgemäß zwei Gänge zurück. Dennoch konnten die schwachen Gastgeber nichts ausrichten, sondern kassierten per Foulelfmeter noch das 0:4.

31. Spieltag   Zuschauer: 11 495 - 1 277 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
15.05. FV Dresden-Nord - Sachsen Leipzig 0 : 1 ( 0 : 1 ) 215   - - - -
08.05. FSV Zwickau  - VfB Zittau 3 : 2 ( 1 : 1 ) 342   0:1 - - -
08.05. Oberlaus. FC Neugersdorf  - SV 1919 Grimma  1 : 0 ( 1 : 0 ) 325   - - - -
08.05. VfB Leipzig  - FSV Hoyerswerda  4 : 0 ( 1 : 0 ) 841   3:1 - - -
08.05. Energie Cottbus II - Stahl Riesa  2 : 1 ( 2 : 1 ) 140   1:0 - - -
08.05. Eintracht Sondershausen - Hallescher FC  1 : 0 ( 0 : 0 ) 700   1:1 - - -
27.04. Dynamo Dresden - SV Braunsbedra  3 : 0 ( 2 : 0 ) 2 900   - - - -
08.05. VfB Chemnitz - Wacker Gotha  2 : 0 ( 1 : 0 ) 130   - - - -
08.05. VFC Plauen - Carl Zeiss Jena 1 : 0 ( 0 : 0 ) 5 902   - 1:1 1:1 -
      Zuschauer gesamt: 404 192 - 1 449 pro Spiel            
      Tore gesamt: 751 - 2,69 pro Spiel            

 1.( 2) VFC Plauen                31   23    5    3  +  50    67-17       74
 2.( 3) Dynamo Dresden            31   22    7    2  +  42    57-15       73
 3.( 1) Carl Zeiss Jena           31   22    5    4  +  55    75-20       71
 4.( 4) VfB Leipzig               31   22    5    4  +  43    60-17       71
 5.( 5) Sachsen Leipzig           31   19    5    7  +  37    62-25       62
 6.( 6) FSV Zwickau               31   15    6   10  +  15    53-38       51
 7.( 7) Hallescher FC             31   14    5   12  +  17    43-26       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           31   13    6   12  +   4    46-42       45
 9.(11) Energie Cottbus II        31   10    8   13  -   2    37-39       38
10.( 9) Wacker Gotha              31    9   11   11  -   4    31-35       38
11.(10) FSV Hoyerswerda           31    9    9   13  -   9    40-49       36
12.(12) SV 1919 Grimma            31    9    5   17  - 26    34-60       32
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  31    8   7   16  -  28    29-57       31
14.(15) Eintracht Sondershausen   31    7    8   16  -  28    28-56       29
15.(14) Stahl Riesa               31    6    9   16  -  29    19-48       27
16.(16) VfB Chemnitz              31    5    9   17  -  24    23-47       24
17.(17) VfB Zittau                31    4    8   19  -  33    33-66       20
18.(18) SV Braunsbedra            31    1    4   26  -  80    14-94        7
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 27.4.02: Dynamo bleibt dran
Dynamo Dresden kann weiterhin vom Aufstieg träumen. Im Nachholspiel besiegten die Elbestädter den Tabellenletzten Braunsbedra klar mit 3:0. Die Dresdner begannen druckvoll und erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten. Wagefeld gelang schließlich nach einer Ecke von Petrowsky mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Dynamo-Führung. Neun Minuten später erhöhte Heidrich per Handelfer zum 2:0. Zuvor war Schmidt der Ball an die Hand gesprungen. Nach der Pause traf Heidrich nach Ablage von Petrowsky erneut aus Nahdistanz gegen die harmlosen Gäste.
MDR-Online, 8.5.02: VFC verdienter Tabellenführer
Der VFC Plauen hat durch ein 1:0 über Carl Zeiss Jena die Tabellenführung übernommen. Beide Teams zeigten in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel. Die Vogtländer taktierten jedoch besser als die Gäste. Die größte Chance hatte der VFC durch einen Querlatten-Schuss durch Curri (41.). Auf der Gegenseite verpasste Schön (44.) per Kopf für die Thüringer.
Nach der Pause hatte Jena durch Sugzda und Kurbjuweit Möglichkeiten zur Führung. Hobsch (60.) vergab ebenfalls aus aussichtsreicher Position. Der VFC blieb jedoch immer gefährlich und erzielte durch den eingewechselten Popa nach Freistoß von Gemeiner das entscheidende Tor für die Vogtländer. Jena konnte danach nichts mehr entgegensetzen.
MDR-Online, 8.5.02: Starke Chemnitzer mit Heimsieg
Der VfB Chemnitz hat sein Heimspiel gegen Wacker Gotha mit 2:0 gewonnen. Mit dem Erfolg wahrten sich die Sachsen die Minimalchance auf den Klassenerhalt.
Nach müden Beginn erhöhte die Heimelf den Druck. In der 27. Minute vergab Laudeley die Chance zur Führung. Sein 7-Meter-Schuss konnte pariert werden. Bessers Kopfball brachte noch vor der Pause das 1:0 für die Chemnitzer. Nach einer Dittrich-Ecke köpfte er aus drei Metern ein. Gotha blieb durch Konter gefährlich.
Nach dem Wechsel blieb die Heimelf am Drücker. Gläser setzte mit seinem Kopfballtor den Schluspunkt.
MDR-Online, 8.5.02: VfB Leipzig ohne Mühe zum Pflichsieg
Der VfB Leipzig hat sich mit einem 4:0-Pflichtsieg gegen Hoyerswerda die Chancen auf den Staffelsieg erhalten.
VfB ließ keine FSV-Chance zu
Die Gastgeber dominierten das ganze Spiel und ließen dem FSV keine ernsthafte Torchance. Doch beim VfB zahlte sich die Überlegenheit erst nach dem Wechsel aus. In den ersten 45 Minuten mussten sich die Leipziger mit einem Räbsch-Treffer, der eine Flanke mit dem Kopf verwandelte, zufrieden geben (15.). Weitere sehenswerte Kombinationen durch Sadlo (26.), Kanitz (38.) und Ferl (40.)blieben ungenutzt. Die Hoyerswerdaer Angreifer Zimmer und Behrend waren dagegen bei dein Leipziger Manndeckern Großmann und Jülich gut aufgehoben. Ganze drei Schüsse durch Behrend über das Grundmann-Gehäuse waren die FSV-Ausbeute aus 90 Minuten.
Für einen letztlich standesgemäßen Sieg sorgten nach dem Wechsel Sadlo, Kanitz und erneut Räbsch. Sadlo, der jetzt wieder Torschützenkönig der Oberliga ist, verwertete eine Ferl-Flanke aus acht Metern unhaltbar (57.), Kanitz ließ FSV-Keeper Barta aus 14 Metern keine Chance und Räbsch traf nach Kanitz-Flanke mit dem Kopf (75.).
Weidner: "Tabellenunterschied auf dem Platz zu sehen"
VfB-Trainer Dörner zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben von Beginn an Druck gemacht und waren klar überlegen. Meine Mannschaft hat mir läuferisch und spielerisch gut gefallen, in der zweiten Halbzeit hat sich auch unsere konditionelle Überlegenheit ausgezahlt. Schade, dass wir in der ersten Halbzeit unsere Möglichkeiten nicht so klar genutzt haben." Auch FSV-Trainer Weidner erkannte die Überlegenheit der Leipziger an: "Der Tabellenunterschied hat sich heute auch auf dem Spielfeld widergespiegelt. Wir haben in der ersten Hälfte versucht, kein Gegentor zu bekommen. Das ist uns auch fast gelungen. Später mussten wir uns dem VfB-Druck beugen. Insgesamt möchte ich aber sagen: Lieber ein Mal 4:0 verlieren als vier Mal 1:0."
MDR-Online, 8.5.02: Zwickau mit Arbeitssieg
Der ersatzgeschwächte FSV Zwickau hat gegen den VfB Zittau einen 3:2-Sieg erkämpft. Damit haben die Lausitzer kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt. Zwickau ging durch einen Flachschuss aus zwölf Metern durch Shubitidze in Führung. Nach einem Torwart-Fehler von Mewes gelang Hovorka noch vor der Pause der Ausgleich.
In der zweiten Hälfte lagen die Gäste durch einen Ovecka-Schuss aus 14 Metern sogar in Front, ehe Vogel nach Zuspiel von Köcher aus Nahdistanz zum 2:2 einschießen konnte. Zuvor hatte Krauß mit einem 30-m-Freistoß den starken VfB-Keeper Pöschmann geprüft. Vogel war es erneut, der den FSV nach Zuspiel des überragenden Schmidt auf die Siegerstraße brachte. Neben Schmidt konnten auf Zwickauer Seite besonders Shubitidze und der zweifache Torschütze Vogel überzeugen. Die Zittauer konnten sich bei ihrem Torwart bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen war.
MDR-Online, 8.5.02: Neugersdorf mit wichtigem Sieg
Neugersdorf hat gegen Tabellennachbar Grimma einen 1:0-Sieg und damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg eingefahren. Der OFC ging durch ein kurioses Tor in Führung: Nach einem Press-Schlag zwischen Schmitt und dem Grimmaer Schober ruhte das Leder für mehrere Sekunden im Strafraum - weder Keeper noch der Libero konnten sich einigen, als Fröhlich den Ball aus fünf Metern ins Gehäuse spitzelte. Zuvor hatte Grimmas Wohllebe (17.) das OFC-Tor nur knapp verfehlt. Nach der Pause setzte Grimma alles auf eine Karte, erarbeitete sich alelrdings nur wenige klare Chancen. Ziffert hatte zwei Minuten vor Ende Pech, als er nur die Latte traf.
MDR-Online, 8.5.02: Thoms hält Punkte in Cottbus
Die Amateure von Energie Cottbus haben ihr Heimspiel gegen die krisengeschüt-telten Riesaer mit 2:1 gewonnen.
Die Zuschauer erlebten tolle Anfangsminuten. Keutel köpfte für die Heimelf zur Führung ein. Wollermann hatte maßgenau geflankt. Gräfe glich nur fünf Minuten später aus. Er überraschte mit einem 20-Meter-Schuss Abwehr und Tormann der Lausitzer. Doch Wollermann konnte die Energie-Elf erneut in Führung bringen. Er drosch den Ball unter die Querlatte.
Nach dem Wechsel drückten die Riesaer. Miltzow und Hausmann scheiterten mehrfach am starken Thoms im Energie-Tor.
MDR-Online, 15.5.02: Struck bringt frühe Entscheidung
Der FC Sachsen Leipzig hat sein Spiel beim FV Dresden-Nord mit 1:0 gewonnen. Die Gäste agierten von Beginn an energischer als die Heimelf. Folgerichtig bejubelte die Raab-Elf schon früh die Führung. Struck nahm eine Cramer-Eingabe mit der Brust an und schob aus Nahdistanz ins Dresdner Tor. In der 20. Minute traf Kujat mit einem Heber lediglich die Querlatte, kopunovic hatte die Vorarbeit geleistet. Dresden spielte nun besser mit und verhinderte weitere Sachsen-Großchancen. Nach einem Abpraller in der 26. Minute rettete der Sachsen-Keeper in letzter Sekunde.
Schlussoffensive kommt zu spät
Nach dem Wechsel blieben Großchancen vorerst Mangelware. Das Spiel bewegte sich zwischen den Strafräumen. Die Leipziger beschränkten sich auf das Nötigste und beschränkten sich auf Abwehrarbeit. In der 83. Minute wurde Struck für seine wiederholten Fouls mit der Ampelkarte bestraft. Die nun zahlenmäßig überlegene Heimelf bließ zur späten Aufholjagd. In der 89. Minute schieterte Georgie nur um Haaresbreite. Sein Schuss streifte die Querlatte des Leipziger Gehäuses. Sachsen rettete die Partie clever über die Zeit. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie gewillt ist oben mitzuspielen. Wir sind nur noch etwas grün", resümierte Dresdens Trainer Thomas Baron.

30. Spieltag   Zuschauer: 7 861 - 873 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 31 - 3,44 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
04.05. Stahl Riesa  - VfB Leipzig  0 : 3 ( 0 : 3 ) 594   0:0 - - -
05.05. FSV Hoyerswerda  - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 ( 1 : 0 ) 267   - - - -
05.05. VfB Zittau - VFC Plauen 0 : 2 ( 0 : 1 ) 253   1:0 - - -
04.05. Carl Zeiss Jena - FV Dresden-Nord 5 : 1 ( 3 : 0 ) 1 820   - - - -
04.05. Sachsen Leipzig - VfB Chemnitz 5 : 0 ( 2 : 0 ) 739   - - - -
05.05. Wacker Gotha  - Dynamo Dresden 1 : 2 ( 1 : 0 ) 2 116   - - - -
05.05. SV Braunsbedra  - Eintracht Sondershausen 2 : 2 ( 0 : 1 ) 384   - - - -
03.05. Hallescher FC  - Energie Cottbus II 0 : 1 ( 0 : 0 ) 1 381   0:3 - - -
05.05. SV 1919 Grimma  - FSV Zwickau  0 : 3 ( 0 : 0 ) 307   0:2 - - -
      Zuschauer gesamt: 392 697 - 1 454 pro Spiel            
      Tore gesamt: 730 - 2,7 pro Spiel            

 1.( 1) Carl Zeiss Jena           30   22    5    3  +  56    75-19       71
 2.( 2) VFC Plauen                30   22    5    3  +  49    66-17       71
 3.( 3) Dynamo Dresden            30   21    7    2  +  39    54-15       70
 4.( 4) VfB Leipzig               30   21    5    4  +  39    56-17       68
 5.( 5) Sachsen Leipzig           30   18    5    7  +  36    61-25       59
 6.( 7) FSV Zwickau               30   14    6   10  +  14    50-36       48
 7.( 6) Hallescher FC             30   14    5   11  +  18    43-25       47
 8.( 8) FV Dresden-Nord           30   13    6   11  +   5    46-41       45
 9.( 9) Wacker Gotha              30    9   11   10  -   2    31-33       38
10.(10) FSV Hoyerswerda           30    9    9   12  -   5    40-45       36
11.(11) Energie Cottbus II        30    9    8   13  -   3    35-38       35
12.(12) SV 1919 Grimma            30    9    5   16  -  25    34-59       32
13.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  30    7    7   16  -  29    28-57       28
14.(14) Stahl Riesa               30    6    9   15  -  28    18-46       27
15.(15) Eintracht Sondershausen   30    6    8   16  -  29    27-56       26
16.(16) VfB Chemnitz              30    4    9   17  -  26    21-47       21
17.(17) VfB Zittau                30    4    8   18  -  32    31-63       20
18.(18) SV Braunsbedra            30    1    4   25  -  77    14-91        7
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 4.5.02: Riesa ohne Chance
Stahl Riesa bleibt im Abstiegsstrudel: Gegen den VfB Leipzig gab es für die Schützlinge von Horst Rau nichts zu bestellen. Neu-Präsident Hecht brachte die Gäste nach einer Minute auf die Siegerstraße, als er einen Kanitz-Freistoß ins eigene Tor ablenkte. Bei Sadlos 0:2 schlief die gesamte Riesaer Abwehr. Der Leipziger konnte einen Abpraller ruhig einschieben. Danach hatten die Stahlwerker ihre einzige Chance, doch Miltzows (14.) Schuss konnte Grundmann halten. Glück hatten die Gastgeber zudem, dass ein Ferl-Tor (25.) wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt wurde. Mit dem Pausenpfiff fiel dann schon die Entscheidung: Nach Diagonalpass von Kanitz vollendete Gunkel mit sehenswertem Heber ins lange Eck.
Riesa bemüht – Leipzig im Schongang
Nach der Pause versuchten es die Gastgeber noch einmal. Und nach einer Stunde war der Ausgleich auch möglich. Kunze bekam den Ball auf dem Silbertablett geliefert, konnte aber das leere Tor nicht treffen. Auf der Gegenseite gab es noch einen Pfostenknaller (66.) von Kanitz. Mehr tat Leipzig im zweiten Abschnitt nicht, was auch Trainer Dörner erzürnte. Er fand die Leistung seiner Mannschaft nach der Pause katastrophal.
MDR-Online, 4.5.02: Sachsen mit Kantersieg
Der FC Sachsen Leipzig hat gegen den abstiegsbedrohten VfB Chemnitz klar mit 5:0 gewonnen. Die Chemnitzer spielten anfangs gut mit und hatten durch Krasselt und Gläser (17./19) die ersten Chancen. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Leutzscher das Geschehen. Struck gelang nach einem 25-m-Freistoß die Führung. Erneut Struck erhöhte noch vor der Pause nach Freistoßablage wiederum aus 25 Metern mit einem unhaltbaren Flachschuss zum 2:0. Nach der Pause tarf Schönberg aus 16 Metern und Cramer nach Nemec-Pass zum zwischenzeitlichen 4:0. Kurz vor Ende verwandelte Kujat einen Elfer, nachdem Gjinali zuvor Risch gefoult hatte.
MDR-Online, 4.5.02: Jena bleibt Tabellenführer
Carl Zeiss Jena hat nach einem klaren 5:1 gegen Dresden-Nord die Tabellenführung zurück erobert. Bei Nieselregen und rutschigem Boden hatte Dresden durch Hentschel (4.) allerdings die erste Chance. Jena blieb unbeeindruckt und begann mit einer Daueroffensive. Bis zur zehnten Minute erarbeiteten sich die Gastgeber mehrere Möglichkeiten (Holetschek mit Pfostenschuss (5.), Kurbjuweit per Kopf (8.)). Doch dann ließ Libero Sugzda mit seinem Doppelschlag die Thüringer erstmals jubeln. Kurbjuweit erhöhte noch vor der Pause mit einem Volleyschuss aus zwölf Metern zum 3:0.
Nach der Pause traf der gut spielende Hobsch (ersten beide Tore vorbereitet) per Kopf für die Zeiss-Elf. Nord gab aber nicht auf und kam durch Gaunitz zum Ehrentreffer. Hauser gelang jedoch noch ein weiters Tor für Jena.
MDR-Online, 5.5.02: Gotha beinahe mit Überraschung
Wacker Gotha hat bei seinem 1:2 gegen Dynamo Dresden eine Überraschung nur knapp verpasst. Dresden machte sofort Druck, aber schon nach dem ersten Konter der Gastgeber klingelte es im Dynamo Tor. Nowacki traf nach Tanz-Vorlage aus 20 Metern. 15 Minuten später sorgten ein Tumult und zweimal Rot für Aufregung. Torwart Weigel traf Heidrich am Oberschenkel, der sich erst am Boden wälzte, aufstand und einen Gothaer Spieler umstieß. Beide Spieler konnten vorzeitig duschen.
Dynamo wurde fortan stärker. Die "wackeren" Fuhrmann und Koch konnten zwei Mal auf der Linie retten (38./42.). Kurz vor der Pause hatte Nowacki sogar die Chance zum 2:0, als er allein im Strafraum auftauchte. Doch er vergab. Nach dem Seitenwechsel drehte der Favorit dann doch noch das Spiel. Koslov schoss frei vor dem Tor ein, Hähnge traf nach einer Ecke. Erstaunlicherweise wurde Gotha nach dem Rückstand wieder besser und offensiver. Der Kampfgeist hätte einen Punkt verdient gehabt, doch Dynamo hielt die wichtigen drei Punkte fest.
MDR-Online, 5.5.02: Favorit Plauen holt drei Punkte 
In einem von Anfang bis Ende sehr kampfbetonten Spiel hat sich der VFC Plauen mit etwas Glück in Zittau mit 2:0 durchgesetzt. Die erste Halbzeit hatte nur zwei nennenswerte Szenen. In der ersten traf Zittaus Jeseta aus 25 m nur den Pfosten. In der zweiten brachte Novak den Plauener Berger im Strafraum zu Fall. Richter traf vom Elfmeterpunkt.
Außenseiter Zittau hielt auch in der zweiten Hälfte erstaunlich gut mit. Hovorka und Housa (59./68.) brachten den Ball aber nicht über die Torlinie. Das machte Zapyshnyi, als der VfB-Keeper rauslief, jedoch die Kugel nicht traf.
MDR-Online, 5.5.02: Grimma schlägt sich selbst 
Eine schlechte Chancenverwertung hat den SV Grimma gegen den FSV Zwickau um wenigstens einen Punkt gebracht. Bereits kurz nach dem Anpfiff hatten die Gastgeber ihre erste Großchance. Beyer schoss aus Nahdistanz übers Tor. Schlüter (42./58.) verpasste jeweils aus fünf Metern die Führung. Auch Müller konnte eine Wohllebe-Flanke von der Grundlinie nicht verwerten. Zwickaus beste Chance hatte Schmidt (24.), nach dessen Kopfball die FSV-Fans jubelten. Aber der Ball war noch nicht hinter der Linie.
Einer alten Fußball-Tradition folgend wurde Grimma für sein Versagen im Sturm schwer bestraft. Als SV-Keeper Winkler den Ball nach einem Freistoß nicht festhalten konnte, staubte zuerst Wagner zum 1:0 für Zwickau ab. Nachdem Schmidt (73.) nur Grimmas Pfosten prüfte, hatte Pörschmann die Chance zum Ausgleich. Aber auch diese Möglichkeit verstrich ungenutzt. Schmidt machte mit einem Volleyknaller aus 20 Metern alles klar, und Arzt setzte mit einer schönen Einzelleistung und dem 3:0 den Punkt auf das i.
MDR-Online, 5.5.02: Hoyerswerda siegt dank Behring 
Der FSV Hoyerswerda hat am Sonntag einen ungefährdeten 4:0 Heimsieg gegen den OFC Neugersdorf erzielt. Die abstiegsbedrohten Gäste waren nur zu Beginn das bessere Team. Noch vor der Pause nahm Hoyerswerda das Heft in die Hand und ging prompt in Führung. Penicka traf aus zehn Metern ins Tor. Nach der Pause sorgte Behring mit einem Hattrick im Alleingang für den Sieg. Zunächst nutzte er einen Steilpass von von Vejprava zum 2:0. Beim 3:0 war er von der Strafraumgrenze erfolgreich. Den Entstand erzielte Behring wiederum nach einem Steilpass. Er überlief den Gästekeeper und schob ins leere Tor ein.

01.05. FSV Zwickau - VfB Chemnitz  -  Nachholespiel vom 25.Spieltag
28.04. Oberlaus. FC Neugersdorf - Sachsen Leipzig  -  Nachholespiel vom 25.Spieltag
27.04. Dynamo Dresden - SV Braunsbedra  -  Vorverlegtes Spiel vom 31.Spieltag
27.04. Wacker Gotha - FSV Hoyerswerda  -  Nachholespiel vom 24.Spieltag
27.04. FSV Zwickau - Eintracht Sondershausen  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
24.04. Oberlaus. FC Neugersdorf - FSV Zwickau  -  Nachholespiel vom15.Spieltag
29. Spieltag   Zuschauer: 13 713 - 1 524 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 39 - 4,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
20.04. Dynamo Dresden - Sachsen Leipzig 1 : 2 ( 0 : 1 ) 7 500   - 0:1 1:1 1:1
20.04. FV Dresden-Nord - VfB Zittau 4 : 0 ( 2 : 0 ) 72   1:1 0:0 - -
19.04. FSV Zwickau  - VFC Plauen 2 : 4 ( 0 : 1 ) 1 957   1:1 3:1 3:2 -
21.04. SV 1919 Grimma  - FSV Hoyerswerda  4 : 3 ( 1 : 0 ) 242   2:5 0:2 2:0 3:0
21.04. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Stahl Riesa  2 : 1 ( 1 : 0 ) 530   - - - -
20.04. VfB Leipzig  - Hallescher FC  4 : 1 ( 4 : 1 ) 1 608   4:2 - - -
21.04. Energie Cottbus II - SV Braunsbedra  5 : 0 ( 1 : 0 ) 124   - - - -
21.04. Eintracht Sondershausen - Wacker Gotha  3 : 1 ( 1 : 1 ) 860   - - - -
21.04. VfB Chemnitz - Carl Zeiss Jena 0 : 2 ( 0 : 1 ) 820   - - - -
      Zuschauer gesamt: 384 836 - 1 474 pro Spiel            
      Tore gesamt: 699 - 2,68 pro Spiel            

 1.( 2) Carl Zeiss Jena           29   21    5    3  +  52    70-18       68
 2.( 3) VFC Plauen                29   21    5    3  +  47    64-17       68
 3.( 1) Dynamo Dresden            29   20    7    2  +  38    52-14       67
 4.( 4) VfB Leipzig               29   20    5    4  +  36    53-17       65
 5.( 5) Sachsen Leipzig           29   17    5    7  +  31    56-25       56
 6.( 6) Hallescher FC             29   14    5   10  +  19    43-24       47
 7.( 7) FSV Zwickau               29   13    6   10  +  11    47-36       45
 8.( 8) FV Dresden-Nord           29   13    6   10  +   9    45-36       45
 9.( 9) Wacker Gotha              29    9   11    9  -   1    30-31       38
10.(10) FSV Hoyerswerda           29    8    9   12  -   9    36-45       33
11.(11) Energie Cottbus II        29    8    8   13  -   4    34-38       32
12.(12) SV 1919 Grimma            29    9    5   15  -  22    34-56       32
13.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  29    7    7   15  -  25    28-53       28
14.(13) Stahl Riesa               29    6    9   14  -  25    18-43       27
15.(15) Eintracht Sondershausen   29    6    7   16  -  29    25-54       25
16.(16) VfB Chemnitz              29    4    9   16  -  21    21-42       21
17.(17) VfB Zittau                29    4    8   17  -  30    31-61       20
18.(18) SV Braunsbedra            29    1    3   25  -  77    12-89        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 19.4.02: Plauen stürmt wieder an die Spitze
Der VFC Plauen hat im Westsachsenderby beim FSV Zwickau einen verdienten 4:2-Sieg eingefahren und bleibt ganz vorn dabei. "Wir wollten die drei Punkte und sind glücklich über den Sieg", freute sich Plauens Trainer Rene Müller.
Plauen kam mit Volldampf aus der Kabine
Der VFC begann gegen die personell geschwächten Zwickauer, bei denen Ronny Drechsel und Daniel Werner ihr Oberliga-Debüt gaben, stark. Nach einer Flanke von Hölzel köpfte Zapyshnyi zur frühen Führung ein. Unerklärlicherweise verlor Plauen in der Folge den Rhythmus. Jetzt fehlte die spielerische Linie komplett. Alle Bälle wurden aus der Abwehr planlos nach vorn geschlagen. Die junge Zwickauer Mannschaft wehrte sich tapfer und kam durch Arzt zu einer guten Chance. Der Stürmer prüfte mit einem Schuss aus zwölf Metern den Plauener Schlussmann Metzner. "In den ersten Minuten spielte Plauen gut nach vorn, doch der Rest war schwach", analysierte Torsten Bittermann vom Chemnitzer FC, der als Zuschauer das Derby verfolgte.
Eine Überraschung bahnte sich an
Und Bittermann sah nach der Pause den überraschenden Ausgleich durch Shubitidze. Der Zwickauer bestrafte einen Abwehrfehler mit dem 1:1-Ausgleich. Angestachelt vom Gegentreffer legte Plauen einen Zahn zu. Die 2:1-Führung durch Spranger leitete erneut Hölzel ein. Wenig später machte Zapyshnyi mit einem 18-m-Flachschuss ins rechte untere Eck das 3:1 und damit alles klar. In der 75. Minute trug sich Spranger zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein. Mit einem feinen Heber überlistete er FSV-Torwart Mewes. Das 2:4 durch Gerloff kurz vorm Abpfiff war nur noch Resultatskosmetik.
MDR-Online, 20.4.02: Dresden-Nord feiert hohen Heimsieg
Nach der 0:4-Niederlage gegen Dresden-Nord droht dem VfB Zittau der Absturz in die Landesliga. "Meine Mannschaft hat heute nicht schlecht gespielt, aber die Chancenauswertung war eine Katastrophe", stellte Zittaus Trainer Peter Nosek fest.
Clever vor dem Tor zeigten sich die Gastgeber. Schon die zweite Angriffsaktion führte zum 1:0: Hauswald setzte sich geschickt durch, traf aber nur den Pfosten. Den Abpraller drückte Jugo über die Linie. Zittau agierte nun noch offensiver und störte die Gastgeber beim Spielaufbau, jedoch ohne Torerfolg. Vor dem Tor blieben die Gäste einfach zu harmlos. Dazu stand Libero Tino Gaunitz sattelfest. Dresden spielte effektiver: Kühne schnappte sich den Ball 30 Meter vor dem Tor und legte dann zum Sololauf los. Er ließ drei Zittauer wie Fahnenstangen stehen und schob dann mit viel Übersicht zum 2:0 ein.
Zittau kam mit frischem Elan aus der Kabine und wollte das Ergebnis noch umdrehen. Vor allem der agile Ovecka brachte die Dresdner-Abwehr in Verlegenheit. Doch die Gäste ließen selbst klarste Chancen aus. Dies sollte sich rächen. Soltau erzielte nämlich in der 65. Minute die endgültige Entscheidung. Nach einem mustergültigem Hackentrick von Hauswald schob er zum 3:0 ein. Aus Nahdistanz besorgte Hauswald sogar noch das 4:0. "Am Ende geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Ein Lob aber auch an unseren Gegner. Sie haben trotz des klaren Rückstandes nie aufgegeben."
MDR-Online, 20.4.02: Dynamo Dresden patzt gegen Sachsen Leipzig
Die Oberliga bleibt dank Sachsen Leipzig spannend. Die Leutzscher gewannen bei Dynamo Dresden mit 2:1. "Ich habe schon immer gesagt, dass wir noch lange nicht durch sind", resümierte Dynamo-Trainer Christoph Franke nach dem Spiel.
Cramer drückt einfach mal ab
Richtig sauer war er trotz der schmerzhaften Niederlage nicht. Denn er stellte fest, was er schon lange wusste: "Gegen eine gut gestaffelte Abwehr tut sich meine Mannschaft schwer." Zudem verschlief Dynamo die erste Hälfte und wurde kalt erwischt: Cramer drückte von der Strafraumgrenze ab, der Ball setzte auf und zappelte im Netz. Vom frühen Rückstand erholte sich Dresden nicht. Viele Abspielfehler prägten das Geschehen. Dazu spielte Regisseur und Kapitän Steffen Heidrich völlig unter seinen Möglichkeiten und leistete sich ungewohnte Fehler. Leipzig spielte dagegen munter auf.
Nach 45 Minuten war Dresden wach
Nach dem Wechsel wurde das Spiel besser. Dresden war erwacht und erarbeitete sich Chancen. Heidrich (48./Fernschuss) und Hähnge (48. Außennetz) hatten gute Gelegenheiten. Dann kam Milde und mit ihm der Ausgleich. Der Stürmer wurde bei seiner ersten Aktion von Rietschel umgerissen - Heidrich verwandelte den Elfer. Das 2:1 für Dresden lag in der Luft. So traf Petrowsky beispielsweise nur die Querlatte (73.). In der Sturm- und Drangphase der Dresdner schlug Sachsens Kujat zu. Er hechtete sich in eine Nemec-Flanke und ließ die Leipziger jubeln. "Meine Mannschaft hat sich an die Marschroute gehalten und aus einer sicheren Abwehr clever nach vorn gespielt", freute sich Sachsen-Trainer Jürgen Raab.
MDR-Online, 20.4.02: VfB Leipzig reicht eine starke Hälfte
"Das war mit Abstand die schlechteste Saisonleistung", schimpfte HFC-Trainer Reinhard Häfner nach dem 1:4 seiner Mannschaft beim VfB Leipzig. Die Hallenser präsentierten sich vor allem in der ersten Halbzeit grottenschlecht und luden die Leipziger förmlich zum Tore schießen ein.
Unterhaltsame 45 Minuten
Der VfB nahm dankend an: Verteidiger Görke eröffnete das muntere Tore schießen: Ein als Flanke gedachter Ball senkte sich zum 1:0 ins Tor. Der HFC hatte in der 15. Minuten seine beste und fast einzige Chance: Riediger schoss aus 14 Metern knapp vorbei. Dann war der VfB wieder dran: Nach einem Pass vom Torschützen Görke schob Gunkel den Ball aus spitzem Winkel ins Tor. Nur drei Minuten später war der Leipziger Stürmer wieder zur Stelle. Diesmal hatte Kanitz eine Ecke getreten, Lenz per Kopf verlängert und Gunkel mustergültig abgestaubt (28.). Der VfB hatte leichtes Spiel und musste dennoch einen überflüssigen Gegentreffer hinnehmen. VfB-Keeper Schöne foulte Riediger unnötig im Strafraum, Kricke verwandelte den Elfmeter. Den Drei-Tore-Vorsprung stellte noch vor der Pause Kanitz wieder her. Der kleinste VfB-Spieler köpfte nach einem Görke-Freistoß ein.
Nach dem Wechsel war die Luft raus und das Spiel plätscherte über die Zeit. Der HFC konnte nicht - der VfB wollte nicht. "Ich bin mit der Leistung zufrieden. Ob uns die Niederlage von Dynamo weiterhilft, weiß ich nicht, denn Plauen hat ja gewonnen", meinte VfB-Coach Dixie Dörner.
MDR-Online, 21.4.02: Jena mit Standards an die Spitze
Die Kicker des FC Carl Zeiss Jena haben mit einem 2:0-Sieg beim VfB Chemnitz die Tabellenspitze erklommen.
Torjäger Bernd Hobsch sorgte für einen Jenaer Traumstart. Schon nach drei Minuten köpfte er einen Eckball ins Chemnitzer Gehäuse. Lässig hatte mit einer Direktabnahme die Chance, den Vorsprung auszubauen, aber sein 14-Meter-Knaller strich am Tor vorbei. Nach 20 Minuten verflachte die Partie, die Gäste agierten abwartend.
Nach der Pause war es Schön, der nach einer Hauser-Ecke einköpfte. Die Gäste hatten wenig Mühe, den herausgespielten Vorsprung über die Zeit zu bringen und taten nur das Nötigste. Die Thüringer agierten auf Sparflamme und sorgten nur bei Standards für Gefahr. In der 75. Minute bot sich den Chemnitzern gar die Chance zum Anschlusstreffer, aber Großmann erwischte den Ball nicht richtig. Wenig später hatte Hobsch die Möglichkeit zum zweiten Tor im Jenaer Trikot. Er köpfte nur Millimeter am linken Pfosten vorbei. Carl-Zeiss-Coach Eulberg zeigte sich nach Partie zufrieden mit der Umsetzung der von ihm vorgegebenen Marschroute. "Euphorie wäre übereilt, dennoch sollte man nicht allzu pessimistisch sein", sagte der Coach zur Übernahme der Tabellenspitze. VfB-Trainer Schmitt äußerte ebenfalls seine Zweifel: "Mit der Leistung der Jenaer halte ich die Chancen auf einen Staffelsieg für gering."
MDR-Online, 21.4.02: Neugersdorf kann aufatmen 
"Der Sieg war wichtig. Jetzt haben wir wieder Anschluss", freute sich der Neu-gersdorfer Trainer Peter Berndt nach dem 2:1-Erfolg gegen Stahl Riesa. Während Neugersdorf jubeln konnte, war Riesa nicht zum Lachen zu Mute, denn nach dieser Niederlage droht auch Stahl noch der Abstieg.
Riesa hatte einen Punkt verdient
In der ersten Hälfte bestimmten viele Fouls das Spiel. Torchancen waren Mangelware. Mit einer schönen Aktion leitete Fröhlich die Neugersdorfer-Führung ein - er traf die Latte und den Abpraller nutzte Wegier zum 1:0. Riesa führte zwar nach Ecken zur Pause mit 3:1, doch echte Torchancen sprangen nicht heraus. Neugersdorf hatte den Torschrei noch einmal auf den Lippen. Als Hecht gegen einen Biro-Freistoß auf der Linie klärte. Nach der Pause wurde Riesa stärker. "Man hat gesehen, dass uns die Frische fehlt", bemerkte Berndt. Das 1:1 lag in der Luft. In der 70. Minute war es soweit. Nach einem Schuss von Hausmann ließ OFC-Keeper Branis den Ball prallen und Gräfe köpfte zum Ausgleich ein. Das Spiel war wieder offen. Jetzt mobilisierte Neugersdorf letzte Kräfte und kämpfte sich heran. Entschieden wurde die Partie durch eine Standard-Situation. Nach einer Ecke köpfte Ladra per Flugkopfball zum 2:1 ein.
MDR-Online, 21.4.02: Grimma feiert wichtigen Heimsieg
Einen Fußballkrimi erlebten die Fans in Grimma. Der Gastgeber führte schon mit 4:0 und musste am Ende beim 4:3-Sieg doch noch zittern.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase vergab Schlüter (16.) die erste Chance. Nach einem Pass von Pörschmann bekam er den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter. Die beste Möglichkeit für Hoyerswerda resultierte aus einem Freistoß. Den 18-m-Hammer von Vejprava konnte SV-Torwart Winkler nur im Nachfassen festhalten (22.). In der 38. Minute dann das für Grimma wichtige 1:0. Nach Flanke von Beyer schob Schlüter den Ball aus Nahdistanz über die Linie.
Beyer macht sich das schönste Geschenk
Nach dem Wiederanpfiff wurden die Gäste kalt erwischt. Stürmer Pörschmann spielte die Hoyerswerdaer-Abwehr schwindlig und schob überlegt zum 2:0 (47.) ein. Dann kam der große Auftritt von Beyer. Das Geburtstagskind umspielte nach einem Steilpass die Gäste-Abwehr und drückte den Ball über die Linie. Beflügelt vom Tor nahm er wenig später aus 20 Metern erneut Maß. Sein Volleyschuss rauschte erst an den Innenpfosten und dann ins Tor. Grimma führte 4:0, doch wer dachte, dass Spiel sei entschieden, sah sich getäuscht. Innerhalb von 12 Minuten traf Hoyerswerda drei Mal und das Spiel war wieder spannend. Weckwert köpfte nach einer Flanke aus Nahdistanz ein, Rettig hämmerte das Leder nach einer Ecke direkt unter die Latte und Behring verkürzte aus dem Gewühl heraus gar auf 3:4. Grimma versäumte es in dieser Phase einen der vielen Konter erfolgreich abzuschließen.

17.04. SV Braunsbedra - Wacker Gotha  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
16.04. Oberlaus. FC Neugersdorf - FV Dresden-Nord  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
16.04. Stahl Riesa - Carl Zeiss Jena  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
28. Spieltag   Zuschauer: 17 252 - 1 917 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
14.04. SV Braunsbedra  - VfB Leipzig  0 : 3 ( 0 : 3 ) 734   - - - -
13.04. Hallescher FC  - Oberlaus. FC Neugersdorf  2 : 0 ( 0 : 0 ) 609   - - - -
13.04. Stahl Riesa - SV 1919 Grimma  1 : 0 ( 1 : 0 ) 416   1:0 - - -
12.04. VFC Plauen - FV Dresden-Nord 3 : 1 ( 1 : 1 ) 1 447   3:0 - - -
14.04. VfB Zittau - VfB Chemnitz 0 : 1 ( 0 : 0 ) 244   2:1 0:0 - -
12.04. Carl Zeiss Jena - Dynamo Dresden 0 : 2 ( 0 : 1 ) 12 165   - 3:0 3:0 -
13.04. Sachsen Leipzig - Eintracht Sondershausen 5 : 0 ( 0 : 0 ) 1 175   - - - -
14.04. Wacker Gotha  - Energie Cottbus II 0 : 0 ( 0 : 0 ) 244   - - - -
14.04. FSV Hoyerswerda  - FSV Zwickau  2 : 1 ( 1 : 0 ) 218   2:1 - - -
      Zuschauer gesamt: 371 123 - 1 473 pro Spiel            
      Tore gesamt: 660 - 2,62 pro Spiel            

 1.( 2) Dynamo Dresden            28   20    7    1  +  39    51-12       67
 2.( 1) Carl Zeiss Jena           28   20    5    3  +  50    68-18       65
 3.( 3) VFC Plauen                28   20    5    3  +  45    60-15       65
 4.( 4) VfB Leipzig               28   19    5    4  +  33    49-16       62
 5.( 5) Sachsen Leipzig           28   16    5    7  +  30    54-24       53
 6.( 7) Hallescher FC             28   14    5    9  +  22    42-20       47
 7.( 6) FSV Zwickau               28   13    6    9  +  13    45-32       45
 8.( 8) FV Dresden-Nord           28   12    6   10  +   5    41-36       42
 9.( 9) Wacker Gotha              28    9   11    8  +   1    29-28       38
10.(10) FSV Hoyerswerda           28    8    9   11  -   8    33-41       33
11.(12) Energie Cottbus II        28    7    8   13  -   9    29-38       29
12.(11) SV 1919 Grimma            28    8    5   15  -  23    30-53       29
13.(14) Stahl Riesa               28    6    9   13  -  24    17-41       27
14.(13) Oberlaus. FC Neugersdorf  28    6    7   15  -  26    26-52       25
15.(15) Eintracht Sondershausen   28    5    7   16  -  31    22-53       22
16.(17) VfB Chemnitz              28    4    9   15  -  19    21-40       21
17.(16) VfB Zittau                28    4    8   16  -  26    31-57       20
18.(18) SV Braunsbedra            28    1    3   24  -  72    12-84        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 12.4.02: Dynamo spielt in Jena wie ein Aufsteiger
Dynamo Dresden hat mit einem souveränen 2:0-(1:0)-Erfolg bei Verfolger Carl-Zeiss Jena die Führung in der Oberliga Süd verteidigt.
Dynamo durchdachter 
Vor ausverkauftem Ernst-Abbe-Sportfeld mit 4000 Dresdner Fans spielte Dynamo von Beginn an durchdachter und zeigte einen clevereren Spielaufbau. Dennoch blieben Chancen für beide Teams zunächst aus. Einen ersten Warnschuss auf das Jenaer Gehäuse gab Koslov nach zehn Minuten ab: Seinen 20-Meter-Flachschuss konnte Okrucky jedoch halten. Schon die zweite Dynamo-Möglichkeit in der 24. Minute nutzte Oppitz zur Führung. Einen Hähnge-Freistoß aus 20 Metern konnte Okrucky nur wegfausten, im anschließenden Strafraumgewühl kam Oppitz mit dem Kopf an den Ball und überlupfte den Jenaer Schlussmann (24.). Jena konnte man in der Folgezeit zwar den Willen zur Resultatsverbesserung anmerken, mit hektischen Aktionen kam das Team von Trainer Eulberg jedoch meist nicht über das Mittelfeld hinaus.
Jena unter Normalform
Einzig Torwart Okrucky zeigte bei den Thüringern Normalform und verhinderte mit Glanzparaden zunächst weitere Tore. Bei einem 14-Meter-Schuss von Koslov (31.) war der Schlussmann ebenso auf dem Posten wie bei einem 16-Meter-Drehschuss von Oppitz (42.). Nach dem Wechsel entschärfte Okrucky einen Wagefeld-Scharfschuss von der Strafraumgrenze (55.) und einen Koslov-Kopfball (56.) nach Heidrich-Ecke. Dem Dynamo-Mittelfeld-Regisseur Heidrich war es schließlich vorbehalten, den überzeugenden Auftritt Dynamos zu krönen. Aus 18 Metern ließ er Okrucky kurz vor Spielende keine Chance (85.). In Jena hofft man nun, mit Neuzugang Hobsch weiter um die Tabellenspitze mitkämpfen zu können. Der bundesligaerfahrene ehemalige Leipziger soll am Dienstag in Nachholspiel gegen Riesa zum Einsatz kommen. Jenas Bemühungen, nach der Verpflichtung vom Dienstag, schon für Freitag eine Spielgenehmigung für den Stürmer zu erwirken, waren gescheitert. Hobsch hatte am 15. Januar einen Reamateurisierungsantrag bei DFB gestellt, dieser Antrag zieht automatisch eine Vierteljahressperre nach sich.
Die Partie, die wegen dem starken
Zuschauerandrang erst mit zehn Minuten Verspätung angepfiffen werden konnte später, sorgte auch neben dem Spielfeld für Aufregung. Vor allem in der ersten Halbzeit flogen immer wieder Leuchtraketen aus dem Dresdner Fanblock in Richtung Jenaer Zuschauer. Erst als die Polizei mit Wasserwerfern aufzog, beruhigten sich die Pyromanen.
MDR-Online, 12.4.02: Plauen bleibt nach spätem Sieg dran
Der VFC Plauen bleibt nach einem späten 3:1-Sieg gegen Dresden Nord weiter im Aufstiegsrennen. Die Gastgeber mussten dabei auf Gregor Berger verzichten, der nach der fünften Gelben Karte gesperrt war. Erstmals saß Torwart Golle wieder auf der Bank. Er hatte sich beim Auswärtsspiel in Leipzig einen vierfachen Jochbeinbruch zugezogen.
Plauen zunächst klar besser
Plauen bestimmte in den ersten 30 Minuten deutlich die Szenerie. In dieser Zeit vergaben Curry (14.) und Zapyshnyi (16.) klare Möglichkeiten. Currys 14-Meter-Knaller landete an der Querlatte, Zapyshnyi verschoss von der Strafraumgrenze knapp. Richter machte es besser, als er aus Nahdistanz einköpfte. Gemazashvili hatte die Ecke hereingegeben. Doch Dresden kam zurück: Hentschke tanzte zwei Gegenspieler aus und knallte das Leder aus 14 Metern sehenswert in die Maschen. Plauen ließ nun - sichtbar geschockt - deutlich nach.
VFC mit tollem Schlussspurt
Nach dem Wechsel gelang dem Gastgeber zunächst wenig. Erst in der Schlussphase wurde es wieder spannend: Curry vergab zunächst für den VFC zwei sehr gute Chancen (70./72.). Dann hätte Hauswald die Partie völlig auf den Kopf stellen können, doch sein gefährlicher Schuss strich knapp am Plauener Gehäuse vorbei (82.). Im Gegenzug konnten die knapp 1500 Besucher jubeln: Popa sah den zu weit vor seinem Tor stehenden Torwart und überlistete ihn mit einem Heber aus 16 Metern. Curry machte in der Schlussminute alles klar, als er unhaltbar abzog.
MDR-Online, 13.4.02: Sachsen mit Schützenfest nach der Pause
Der FC Sachsen hat den erwarteten Heimsieg gegen Abstiegskandidat Sondershausen eingefahren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Shcützlinge von Trainer Raab deutlich.
Die Sachsen waren deutlich spielbestimmend, ohne ihre Großchancen zu nutzen. Vor dem Tor stellten sich die Leutzscher immer wieder zu ungeschickt an. Die beste Gelegenheit hatte Radojicic (43.), der nach einer Ecke nur die Latte traf. Den Nachschuss schoss Cramer übers Tor. Sliskovic verschoss nur eine Minute später aus 16 Metern. Noch „besser“ machte es Kittler, der aus fünf Metern den Sondershausener Torwart anschoss. Sondershausen konnte nur mit Fernschüssen auf sich aufmerksam machen.
Elfer brachte Erlösung
Nach der Pause klappte es dann für die Leipziger besser. Ein Elfer sorgte für das erlösende Führungstor: Kloth hatte Kopunovic gefoult, Schönberg verwandelte sicher. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Nemec erhöhte nur drei Minuten später zum vorentscheidenden 2:0. Nach Zuspiel Kopunovic hatte er aus drei Metern keine Mühe. Der gleiche Spieler sorgte nach einem weiten Einwurf aus dem Gewühl für die Entscheidung. Die Gästeabwehr war nun völlig überfordert. Struck nutzte ein Zuspiel von Kopunovic zum 4:0. Sondershausen versuchte zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr, das Leipziger Tor zu erreichen. Im Sondershausener Tor schlug es dagegen drei Minuten vor Schluss noch einmal ein. Einen Kopunovic-Schuss konnte der Gästekeeper nur kurz abwehren. Rietschel nutzte die Gelegenheit und traf zum 5:0-Endstand. Auf die Thüringer kommen jetzt ganz schwere Zeiten zu. Am kommenden Sonntag muss die Partie gegen Wacker Gotha gewonnen werden.
MDR-Online, 13.4.02: Blitztor bringt Riesa wichtigen Sieg
Stahl Riesa hat sich im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punkte und Mut für die Nachholpartie am Dienstag gegen Carl-Zeiss Jena geholt. Gegen Grimma gab es am Ende einen knappen 1:0-Erfolg.
Die Gastgeber erwischten dabei einen Auftakt nach Maß: Miltzow traf aus 16 Metern nach schönem Doppelpass mit Hausmann. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit je einer guten Chance auf beiden Seiten: Hausmanns scharfen Schuss aus dem Hinterhalt (24.) konnte Grimmas Keeper Winkler nur mit Mühe parieren. Auf der Gegenseite köpfte Wohllebe (27.) freistehend vorbei. Nach der Pause versuchte Grimma mit Macht den Ausgleich zu erzielen, doch es fehlten die durchdachten Aktionen. Riesa spielte auf Resultat und verteidigte die knappe Führung mit Glück und Geschick.
MDR-Online, 13.4.02: HFC nutzt Neugersdorfer Abwehrfehler
In einem schwachem Spiel hat sich der HFC am Ende verdient durchgesetzt, offenbarte aber Schwächen im Aufbau. In der ersten Halbzeit gab es nur zwei nennenswerte Gelegenheiten: Riedigers Schuss aus 16m strich übers OFC-Tor. Hecht fand bei seinem Schuss in Paden seinen Meister. Die Gäste kamen besser aus der Pause: Sigas Knaller aus 18m konnte Paden nur mit Mühe zur Ecke abwehren. Ein grober Torwartfehler kostete dem OFC dann den Punkt. Branis ließ eine Ecke abprallen, so das Kurzeja einschieben konnte. Kurzeja hatte vier Minuten später die Entscheidung auf dem Fuß: Frei auf Torwart Branis zulaufend vermochte er es nicht, das Leder im OFC-Gehäuse unterzubringen. Kläglich schoss er dem Keeper den Ball in die Arme. Dann setzte der OFC alles auf eine Karte und wurde ausgekontert: Kricke traf freistehend.
MDR-Online, 14.4.02: Kurioses Abseitstor in Braunsbedra
Erwartungsgemäß hat der VfB Leipzig beim Schlusslicht SV Baraunsbedra einen deutlichen 0:3-Sieg eingefahren. Ein grober Abwehrschnitzer brachte die Gäste in Front: Helbig schlug über den Ball, so das Ferl einschieben konnte. Dann ging es Schlag auf Schlag. Embingo und Sadlo ließen Braunsbedras Abwehr schlecht aussehen. Sehenswert war Sadlos Seitfallzieher zum 0:3. Braunsbedra kam vor der Pause nur einmal vors Tor der Leipziger, doch Patzners harmloser 20-Meter-Schuss wurde eine leichte Beute von Grundmann. Ein weierer Treffer Sadlos erwies sich als Abseitstor, was aber viele im Stadion nicht bemerkte. Nach der Pause schaltete Leipzig einen Gang zurück, so dass sich für Braunsbedra einige Chancen ergaben. Die beste vergab Koziol per Kopf (57). Leipzig tat nicht mehr viel, den Gastgebern fiel aber vor dem Gästetor nur wenig ein.
Pressevertreter verdutzt
Als Leipzigs Trainer Dörner auf der Pressekonferenz von einem unberechtigt nicht gegebenen Abseitstor Sadlos sprach, wunderten sich einige Pressevertreter. Sie hatten bereits das 4:0 als Endergebnis weitergemeldet. Dörner sprach zudem von einem erwartungsgemäßen Sieg seiner Mannschaft: "Doch die zweite Halbzeit meiner Mannschaft war indiskutabel." Norbert Schübbe konnte dem nicht viel hinzu fügen. Für seine Mannschaft war es das sechste Spiel in Folge ohne Sieg.
MDR-Online, 14.4.02: Chemnitz gewinnt Abstiegsduell
Der VfB Chemnitz kann weiter auf den Klassenerhalt hoffen: In Zittau gewann der Tabellen-16. mit 1:0 (0:0). Die Hausherren verpassten dagegen die Chance, auf einen Nichtabstiegsplatz vorzurücken und rutschten hinter die punktgleichen Chemnitzer auf den 17. Tabellenplatz.
Niveauarme Partie
Beiden Teams war von Beginn an die Angst vor einer Niederlage anzumerken. Das typische Abstiegsduell spielte sich vor allem zwischen den Strafräumen ab, Chancen waren Mangelware. Die einzigen Torschüsse gaben Simek (Zittau/4.) aus 16 Metern und Krasselt (Chemnitz/41.) aus Nahdistanz ab, jedoch erfolglos. Auch nach dem Wechsel blieb das Spiel niveauarm, auch wenn Zittau sich jetzt mehr Spielanteile erarbeitete. Herausgespielte Möglichkeiten wurden jedoch meist kläglich vergeben: Zunächst traf Jeseta aus 20 Metern nicht (55.), dann köpfte Hovorka zwei Mal aus jeweils drei Metern neben das Gehäuse (56./85.). Auch Simek brachte den Ball aus fünf Metern nicht an Chemnitz-Keeper Feist vorbei (78.). So blieb das Tor des Tages Besser vorbehalten: Nach einem Schuss von Pafel, den Pöschmann noch parieren konnte, kam er im Strafraum an den Ball und verwandelte aus Nahdistanz (74.). 
Ratlosigkeit in Zittau
Nach dem Spiel sprach der Zittauer Keeper Pöschmann von gedrückter Stimmung in seiner Mannschaft: "Das war sehr bitter heute. Aufgegeben haben wir uns noch längst nicht, aber nach dem Spiel haben wir noch lange ratlos in der Kabine gesessen. Wir haben das Spiel dominiert und dann verlieren wir durch die einzige Chemnitzer Chance. Ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll. Nach der Menge unserer verletzten Spieler und dem Ausfall unseres besten Torschützen Karel Vokal fehlt uns zurzeit eben auch das Glück. Wir müssen uns bei den noch ausstehenden schweren Spielen gehörig steigern. Ich hoffe, dass uns das nötige Erfolgserlebnis schon im nächsten Spiel bei Dresden-Nord gelingt."
MDR-Online, 14.4.02: Hoyerswerdas Siegesserie reißt auch gegen Zwickau nicht 
Mit der besten Saisonleistung hat Hoyerswerda beim 2:1 (1:0) gegen Zwickau den fünften Sieg in Folge geholt. Damit bleibt Manfred Weidner, der neue Trainer bei Hoyerswerda, auch im fünften Spiel in Folge verlustpunktfrei.
Behring doppelter Torschütze
Die Hausherren bestimmten die Partie von Beginn an, Zwickau kam kaum zur Entfaltung eigener Möglichkeiten. Von mehreren Hoyerswerda-Großchancen nutzte Behring kurz vor der Pause einen Penicka-Pass aus zehn Metern zur Führung (44.). Zuvor waren unter anderem Haasler (3.) nach einem Vejprava-Freistoß und Weckwerth (8.) nach Gierig-Zuspiel aus Nahdistanz gescheitert. Die einzige Zwickauer Chance vergab Arzt mit dem Kopf nach einer Ecke (27.).
Keine Gefahr durch Anschlusstreffer
Nach dem Wechsel drückte Hoyerswerda weiter. In der 58. Minute hatte Behring das verdiente 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber kläglich: Durch Haasler im Strafraum freigespielt schoss er aus vier Metern über das Tor. Wenig später machte er die Sache dann besser: Der Stürmer schnappte sich aus einem Spielergewühl an der Eckfahne den Ball und ließ Mewes aus spitzem Winkel keine Chance(64.). Zwanzig Minuten vor dem Ende kam Zwickau völlig überraschend zum Anschlusstreffer, Düring traf nach einer Flanke aus drei Metern. Der Hoyerswerdaer Sieg geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr.
Weise enttäuscht
Der Zwickauer Trainer Konrad Weise haderte nach dem Spiel mit seiner Elf: "Ich bin in höchstem Maße über die Leistung meiner Mannschaft enttäuscht. Der Hoyerswerdaer Sieg geht voll in Ordnung. Letztlich haben wir sogar Glück gehabt, die Niederlage hätte durchaus höher ausfallen können." Manfred Weidner war dagegen zufrieden: "Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben große Moral gezeigt und bewiesen, dass wir auch Ausfälle wie den heute gelbgesperrten Rettig mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kompensieren können."

10.04. FSV Hoyerswerda - VfB Zittau  -  Nachholespiel vom 21.Spieltag
27. Spieltag   Zuschauer: 10 442 - 1 160 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 31 - 3,44 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
09.04. Energie Cottbus II - Sachsen Leipzig 1 : 1 ( 1 : 1 ) 232   - - - -
05.04. Dynamo Dresden - VfB Zittau 3 : 0 ( 3 : 0 ) 5 000   2:1 - - -
06.04. VfB Chemnitz - VFC Plauen 1 : 4 ( 0 : 2 ) 430   2:2 - - -
05.04. FSV Zwickau  - FV Dresden-Nord 5 : 2 ( 2 : 1 ) 565   6:1 - - -
06.04. FSV Hoyerswerda  - Stahl Riesa  4 : 0 ( 1 : 0 ) 257   1:2 - - -
06.04. SV 1919 Grimma  - Hallescher FC  0 : 2 ( 0 : 1 ) 444   1:2 - - 3:3
07.04. Oberlaus. FC Neugersdorf  - SV Braunsbedra  2 : 0 ( 1 : 0 ) 400   - - - -
05.04. VfB Leipzig  - Wacker Gotha  1 : 0 ( 0 : 0 ) 1 214   - - - -
07.04. Eintracht Sondershausen - Carl Zeiss Jena 0 : 5 ( 0 : 3 ) 1 900   - - - -
      Zuschauer gesamt: 353 871 - 1 456 pro Spiel            
      Tore gesamt: 639 - 2,63 pro Spiel            

 1.( 1) Carl Zeiss Jena           27   20    5    2  +  52    68-16       65
 2.( 2) Dynamo Dresden            27   19    7    1  +  37    49-12       64
 3.( 3) VFC Plauen                27   19    5    3  +  43    57-14       62
 4.( 4) VfB Leipzig               27   18    5    4  +  30    46-16       59
 5.( 5) Sachsen Leipzig           27   15    5    7  +  25    49-24       50
 6.( 6) FSV Zwickau               27   13    6    8  +  14    44-30       45
 7.( 8) Hallescher FC             27   13    5    9  +  20    40-20       44
 8.( 7) FV Dresden-Nord           27   12    6    9  +   7    40-33       42
 9.( 9) Wacker Gotha              27    9   10    8  +   1    29-28       37
10.(12) FSV Hoyerswerda           27    7    9   11  -   9    31-40       30
11.(10) SV 1919 Grimma            27    8    5   14  -  22    30-52       29
12.(11) Energie Cottbus II        27    7    7   13  -   9    29-38       28
13.(15) Oberlaus. FC Neugersdorf  27    6    7   14  -  24    26-50       25
14.(13) Stahl Riesa               27    5    9   13  -  25    16-41       24
15.(14) Eintracht Sondershausen   27    5    7   15  -  26    22-48       22
16.(16) VfB Zittau                27    4    8   15  -  25    31-56       20
17.(17) VfB Chemnitz              27    3    9   15  -  20    20-40       18
18.(18) SV Braunsbedra           27    1    3   23  -  69    12-81        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 5.4.02: Zwickau kämpft Dresden nieder
Der FSV Zwickau hat in einem spannenden und umkämpften Spiel den FV Dresden-Nord mit 5:2 besiegt. Ein Doppelschlag des Youngsters Arzt sorgte für die Vorentscheidung. "Das war eine gute Oberliga-Partie, die alles drin hatte. Beide Mannschaften haben ihre Chance gesucht. Ich bin froh, dass wir nach der verspielten 2:0-Führung dennoch gewonnen haben", sagte FSV-Trainer Konrad Weise.
Offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Zwickau
Die Platzherren erwischten einen optimalen Start und führten nach 23 Minuten dank Findeisen und Gensbügel schon mit 2:0. Doch die zweikampfstarken Dresdner gaben nicht auf. Hentschke bestrafte einen leichtsinnigen Fehler der FSV-Abwehr mit dem Anschlusstreffer. Nach der Pause erzielte Wecker mit einem 25-m-Knaller den 2:2-Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis der FSV durch einen Doppelschlag des 19-jährigen Arzt (70./72.) erlöst wurde. Kramer erhöhte mit dem Schlusspfiff noch zum 5:2-Endstand. "Wir wollten hier gewinnen und haben daher zu einem ordentlichen Spiel beigetragen. Trotz der Niederlage bin ich nicht enttäuscht, meine junge Mannschaft hat sich gut verkauft und ich denke, dass wir unseren Weg gehen werden", resümierte Dresden-Nord-Trainer Baron.
MDR-Online, 5.4.02: VfB mit Ladehemmung gegen Gotha
Der VfB Leipzig hat trotz drückender Überlegenheit gegen den SV Wacker Gotha nur knapp mit 1:0 (0:0) gewonnen. Die Dörner-Elf offenbarte im heimischen Bruno-Plache-Stadion erneut große Schwächen in der Chancenverwertung. "Wir hatten vor dem 1:0 als auch danach mehrere hundertprozentige Möglichkeiten und hätten hier mit 4:0 gewinnen müssen. Dennoch denke ich, dass wir die restlichen Spiele gewinnen werden und am Ende ganz oben dabei sind", sagte der Torschütze des Tages Daniel Ferl.
Gotha überfordert, Leipzig ohne Biss
Allein in der ersten Halbzeit scheiterte der VfB mit sechs hochkarätigen Gele-genheiten. Sadlo (8./12.), Gunkel (15./34.), Brestrich (17., Freistoß) und Görke (28.) verpassten entweder knapp das Gotha-Gehäuse oder konnten Wacker-Torwart Weigel nicht überwinden. Somit retteten die überaus schwachen Gäste aus Gotha, die in der ersten Hälfte zu keiner einzigen Torchance kamen, ein glückliches 0:0 in die Pause.
Das Tor des Tages erzielte Ferl kurz nach Wiederanpfiff mit einem sehenswerten Volley-Schuss aus 18 Metern ins linke Eck. Danach verflachte die Partie zusehends, lediglich Gotha kam noch zu zwei Möglichkeiten. "Ich war mit meiner Mannschaft zufrieden, kann aber trotzdem nicht verstehen, dass wir uns im gesamten Spiel nur zwei Chancen erarbeitet haben. Ich bin aber dennoch optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden", sagte Gotha-Trainer Frank Stein nach der Partie.
MDR-Online, 5.4.02: Dynamo siegt leicht und locker
Dynomo Dresden hat am Freitag seine Aufstiegsambitionen mit einem lockeren 3:0 Sieg gegen den VfB Zittau untermauert. Zittau wollte spielerisch mithalten und wurde dafür hart bestraft. Zwei Flanken von rechts durch Petrovsky nutzten Neubert und Koslov aus kurzer Distanz per Kopf und Fuß zur Dynamo Führung. Wenig später erhöhte Neubert freistehend aus fünf Metern zum Pausenstand. Nach der klaren Führung schaltete Dynamo einen Gang zurück. Dresden war auch in der Folgezeit klar überlegen, aber im Abschluss nicht mehr so zwingend wie zu Beginn. Die klarste Chance nach der Halbzeit vergab Heidrich (82.). Er verschoss einen von Meissner verursachten Handelfmeter.
MDR-Online, 6.4.02: Plauen siegt mühelos in Chemnitz
Der VFC Plauen hat beim stark abstiegsgefährdeten VfB Chemnitz ohne großen Glanz drei Punkte eingefahren. Beim 4:1 tat der VFC nicht mehr als nötig und versäumte es mehrfach, sein Torverhältnis auszubauen. Entsprechend verärgert zeigte sich der Plauener Trainer Müller trotz des Sieges: "Wir haben eindeutig zu viele Chancen versiebt, schließlich könnte am Ende das Torverhältnis entscheidend sein."
Chemnitz mit katastrophaler Abwehrleistung
Das Duell bot von Beginn an kaum kreative Höhepunkte. Die hochfavorisierten Gäste brachten ebenso wenig konstruktive Spielzüge zu Stande wie die Chemnitzer. Den ersten Treffer erzielte Richter vom Elfmeterpunkt (9.), nachdem Schippke den VFC-Stürmer Spranger im Strafraum am Trikot zu Boden riss. Kurz vor der Pause sorgte erneut Richter für das durchaus haltbare 2:0. Bei dem Kopfball nach Flanke von Gemazashvilli sah VfB-Torhüter Feist gar nicht gut aus.
Auch in der zweiten Hälfte agierte die Müller-Elf routiniert und abgeklärt, während Chemnitz eine der schwächsten Saisonleistungen zeigte und besonders in der Abwehr versagte. Nach einer Ecke von Curri verwandelte Zapyshni zum 3:0, danach nutzte Curri einen katastrophalen Fehler von VfB-Abwehrspieler Papp zum vierten VFC-Treffer. Kurz vor dem Abpfiff gelang Krasselt noch das Ehrentor. "Die Messen waren für uns schon nach dem 2:0 gelesen. Aber bei unserer harmlosen Abwehrleistung war absolut nicht mehr möglich", sagte VfB-Trainer Schmidt.
MDR-Online, 6.4.02: HFC kontert Grimma aus
Der Hallesche FC hat beim SV Grimma mit 2:0 gewonnen. Ein umstrittenes Kontertor von Riediger entführte den Gastgebern einen möglichen Punkt.
Sturmlauf von Grimma wurde nicht belohnt
In der ersten Halbzeit wurde die spielerische Überlegenheit des HFC mit einem Treffer belohnt. Nach einer wunderschönen Kombination schloss Kurzeja in der 13. Minute mit einem sehenswerten Volley-Schuss zum 1:0 ab. Es folgten weitere Großchancen des HFC, doch Grimma-Torwart Winkler bügelte einige Fehler seiner Abwehr aus. Die größte Möglichkeit des SV vergab Liebich (43.), der fünf Meter vor dem Tor freistehend den Ausgleich vergab. Nach der Pause erhöhte Grimma den Druck und setzte zum Sturmlauf an. Der HFC hingegen beschränkte sich auf Konter - und hatte damit Erfolg. Riediger erzielte in der 73. Minute die Vorentscheidung. Die Platzherren reklamierten nach dem Treffer eine Torwartbehinderung, doch der Schiedsrichter ließ das Tor gelten.
MDR-Online, 6.4.02: Riesa kassiert bittere Pleite beim FSV
Der FSV Hoyerswerda hat das Duell gegen den unmittelbaren Tabellenkonkurrenten Stahl Riesa mit 4:0 gewonnen. Allerdings ist das Ergebnis deutlicher als der Spielverlauf. "Wir haben uns in den letzten drei Wochen eine geschlossene Mannschaftsleistung erarbeitet und das war hier der Ausschlag zum Erfolg", sagte Hoyerswerda-Trainer Weidner.
Riesa hatte den Ausgleich auf dem Fuß
In der hartumkämpften Partie gingen die Platzherren bereits in der 10. Minute durch Vejprava in Führung. Allerdings versäumte es der FSV mit zwei weiteren Großchancen das 1:0 auszubauen und lief Gefahr nach der Pause den Ausgleich zu kassieren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte Riesa mit aller Macht den Ausgleich und stürmte druckvoll in Richtung FSV-Gehäuse. Doch die großen Bemühungen der Stahl-Mannschaft wurden nicht belohnt, sondern mit einem Kontertreffer von Haasler bestraft. "Wir hatten nach der Pause einige Chancen, den Ausgleich zu machen. Ich bin maßlos enttäuscht von meinem Angriff, denn hier war mehr drin", sagte Riesa-Coach Rau. Nach dem vorentscheidenden 2:0 agierte Hoyerswerda klar überlegen und erhöhte sogar noch zum 4:0.
MDR-Online, 7.4.02: Neugersdorf zittert sich zum Sieg
Der OFC Neugersdorf hat sich nach einem verkrampften Spiel gegen das Schlusslicht Braunsbedra drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. "Die nervliche Belastung meiner Spieler war vor diesem Duell enorm, was dem Spiel anzumerken war. Jeder hat hier einen Sieg erwartet, da ist Fußball spielen manchmal gar nicht so einfach. Auch wenn spielerisch viele Wünsche offen geblieben sind, bin ich zufrieden und glücklich über die Punkte. Vielleicht können wir so doch noch den Klassenerhalt schaffen", sagte OFC-Trainer Berndt nach dem 2:0-Erfolg.
Neugersdorfer Kicker hatten weiche Knie
Die Platzherren agierten von Beginn an überaus nervös. Der Erfolgsdruck der Neugersdorfer bewirkte viele Fehlpässe, währenddessen sich Braunsbedra nicht versteckte. Doch die einzige große Chance des Absteigers vergab Eichmann in der 20. Minute. Zehn Minuten später fiel die glückliche 1:0-Führung der Eintracht: Nachdem SV-Torwart Winkler einen Schuss von da Silva abwehrte, traf Biro im Nachgang. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel weder besser noch ansehnlicher. Erneut offenbarte Sondershausen eine Vielzahl an Fehlern, die Braunsbedra jedoch nicht nutzen konnte. In der 85. Minute wurden die OFC-Fans erlöst - Biro gelang nach einer Ecke aus Nahdistanz das vorentscheidende Tor.
MDR-Online, 9.4.02: Remis in Cottbus
In einer Nachholpartie vom 27. Spieltag haben sich Energie Cottbus/Amateure und der FC Sachsen Leipzig 1:1-Unentschieden getrennt.
Die Gastgeber hatten vier bundesligaerfahrene Akteure in ihren Reihen. Dennoch vermochten sie es in der ersten Halbzeit nicht, die Leutzscher unter Druck zu setzen. Den ersten Paukenschlag gab es in der 20. Minute: Kopunovic setzte auf halbrechts zum Sturmlauf an. Nachdem er Verteidiger Woltmann übersprintete, traf er aus zwölf Metern unhaltbar ins untere Toreck der Cottbusser. Danach blieb die Partie durchwachsen. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff konnte Termina mit einem Sonntagsschuss den Ausgleich herstellen. Nach kurzem Kubis-Zuspiel knallte er das Leder aus sechzehn Metern unter die Latte.
Nach dem Wechsel zog die Partie spürbar an. Die Sachsen hatten dabei zunächst die besseren Einschussmöglichkeiten. Schönberg fand aber in Torwart Thoms seinen Meister: Seine Schüsse (47./55.) wehrte der Cottbusser Keeper gekonnt ab. Auch im weiteren Spielverlauf erspielten sich die Sachsen die besseren Gelegenheiten. Nemec krönte einen sehenswerten Alleingang in der 73. Minute nicht, er traf aus 20 Metern nur den Pfosten. Auch die Lausitzer bemühten weiter um die Führung: Kubis brachte die Sachsen noch in Verlegenheit. Zunächst verfehlte er nach einem Jungnickel-Anspiel knapp das Sachsen-Gehäuse (77.). Als beide Mannschaften auf den Schlusspfiff warteten, hätte der gleiche Spieler den Cottbusser Siegtreffer markieren können. Sein Knaller von halbrechts strich knapp am Tor vorbei. Am Ende ein gerechtes Unentschieden.

26. Spieltag   Zuschauer: 21 191 - 2 355 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 16 - 1,78 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
30.03. Sachsen Leipzig - VfB Leipzig  0 : 1 ( 0 : 1 ) 8 111   - 2:0 3:3 -
30.03. Wacker Gotha  - Oberlaus. FC Neugersdorf  2 : 0 ( 1 : 0 ) 376   - - - -
30.03. SV Braunsbedra  - SV 1919 Grimma  0 : 1 ( 0 : 1 ) 352   - - - -
31.03. Hallescher FC  - FSV Hoyerswerda  0 : 1 ( 0 : 0 ) 853   2:1 - - 3:1
30.03. FV Dresden-Nord - VfB Chemnitz 3 : 0 ( 1 : 0 ) 167   1:0 0:0 1:2 2:0
28.03. VFC Plauen - Dynamo Dresden 0 : 1 ( 0 : 0 ) 7 824   2:4 1:1 3:1 3:0
31.03. VfB Zittau - Eintracht Sondershausen 0 : 1 ( 0 : 0 ) 365   1:0 - - -
31.03. Carl Zeiss Jena - Energie Cottbus II 4 : 1 ( 1 : 1 ) 2 522   - - - -
30.03. Stahl Riesa  - FSV Zwickau  0 : 1 ( 0 : 1 ) 621   2:1 - - -
      Zuschauer gesamt: 343 429 - 1 468 pro Spiel            
      Tore gesamt: 608 - 2,6 pro Spiel            

 1.( 1) Carl Zeiss Jena           26   19    5    2  +  47    63-16       62
 2.( 3) Dynamo Dresden           26   18    7    1  +  34    46-12       61
 3.( 2) VFC Plauen                26   18    5    3  +  40    53-13       59
 4.( 4) VfB Leipzig               26   17    5    4  +  29    45-16       56
 5.( 5) Sachsen Leipzig           26   15    4    7  +  25    48-23       49
 6.( 7) FSV Zwickau               26   12    6    8  +  11    39-28       42
 7.( 8) FV Dresden-Nord           26   12    6    8  +  10    38-28       42
 8.( 6) Hallescher FC             26   12    5    9  +  18    38-20       41
 9.( 9) Wacker Gotha              26    9   10    7  +   2    29-27       37
10.(11) SV 1919 Grimma            26    8    5   13  -  20    30-50       29
11.(10) Energie Cottbus II        26    7    6   13  -   9    28-37       27
12.(12) FSV Hoyerswerda           26    6    9   11  -  13    27-40       27
13.(13) Stahl Riesa               26    5    9   12  -  21    16-37       24
14.(16) Eintracht Sondershausen   26    5    7   14  -  21    22-43       22
15.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  26    5    7   14  -  26    24-50       22
16.(15) VfB Zittau                26    4    8   14  -  22    31-53       20
17.(17) VfB Chemnitz              26    3    9   14  -  17    19-36       18
18.(18) SV Braunsbedra            26    1    3   22  -  67    12-79        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 28.3.02: Dynamo gewinnt schwaches Spitzenspiel
Ein fataler Abwehrfehler des VFC Plauen hat das Spitzenspiel in der Oberliga zu Gunsten von Dynamo Dresden entschieden. Die Elbestädter siegten vor knapp 8000 Zuschauern im Vogtlandstadion mit 1:0. Schütze des goldenen Tores war Thomas Neubert. Damit haben die Dresdner den VFC von der Tabellenspitze verdrängt.
Nach Ecken lag Plauen vorn
Von einem Spitzenspiel war in den ersten 45 Minuten nicht viel zu sehen. Viel mehr konnte man von einem Krampfspiel sprechen. In der Anfangsviertelstunde passierte fast nichts. Beide Mannschaften schoben den Ball in den eigenen Reihen hin und her. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Bei Plauen lahmte vor allem das Flügelspiel. Über die Außen ging fast nichts. Lediglich aus "Schüsschen" resultierten Mini-Chancen. So in der 21. Minute: Plauens Stürmer Zapyshnyi sorgte aus 14 Metern für das erste Achtungszeichen. Wenig später probierte es Hölzel mit einem Flachschuss, der knapp am Pfosten vorbeirauschte. Dann kam Dynamo: In der 29. Minute rettete VFC-Keeper Metzner, der erneut den verletzten Golle vertrat, gleich zwei Mal gegen Heller.
Ein Schnitzer mit üblen Folgen
Wer nach dem Seitenwechsel auf eine Leistungssteigerung gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die Bälle wurden planlos von hinten nach vorn geschlagen. Vernünftige Spielzüge waren Fehlanzeige. Für Belebung sorgte lediglich der quirlige Curri im Plauener Mittelfeld. Er verbuchte auch die beste Chance der zweiten Halbzeit, als er unglücklich an Dynamo-Keeper Kresic scheiterte (75.). Die Entscheidung fiel in der 84. Minute: Veiko Berger und Metzner waren sich nicht einig, dazu sprang der Ball wegen eines Platzfehlers unglücklich und Neubert war zur Stelle. Der Dynamo-Spieler schob aus 14 m ein.
MDR-Online, 30.3.02: VfB siegt im Leipziger Stadt-Derby
Die Kicker des VfB Leipzig haben das Derby gegen den Lokalrivalen FC Sachsen mit 1:0 gewonnen. Die Dörner-Elf erwischte den besseren Start. "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen", monierte Sachsen-Coach Raab nach dem Spiel. Embingou nutzte die Leutzscher Müdigkeit. Sein Schuss aus 25 Metern schlug im linken Eck des Sachsen-Tores ein. Wenige Minuten später hatte Räbsch das 0:2 auf der Stirn, aber sein Kopfball wurde mit Mühe pariert. In der zweiten Halbzeit wirkten die Hausherren agiler. Kujath vergab in der 49. und 65. Minute Ausgleichschancen.
MDR-Online, 30.3.02: Zwickauer ohne Glanz zum Sieg
Der FC Stahl Riesa hat es im Heimspiel gegen den FSV Zwickau versäumt, gegen den Abstieg zu punkten. Die Gäste behielten mit 1:0 die Oberhand. Zu Beginn lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Die Gäste konnten jedoch immer wieder von Fehlern der Riesaer Abwehr profitieren. In der 18. Minute konnten die Gäste das 1:0 bejubeln. Gumprecht jagte einen Freistoß aus 25 Metern ins Riesaer Gehäuse. Nach der Pause wurden die Zuschauer mit niveaulosem Oberliga-Fußball gequält. Schmidt versäumte es,den Zwickauer Sieg höher zu gestalten. Er köpfte nach einer Ecke lediglich an den Pfosten. 
MDR-Online, 30.3.02: Grimma siegt beim Schlusslicht
Der SV Grimma hat sich am Sonnabend durch einen 0:1 Erfolg in Braunsbedra weiter Luft im Abstiegskampf verschafft. In einer schwachen Partie boten beide Teams den Zuschauern überwiegend Fehlpässe und Missverständnisse. Eine der wenigen Torchancen im Spiel konnte Grimma für sich nutzen. Brumme (26.) lenkte mit dem Kopf aus kurzer Distanz eine Pörschmann-Flanke ins Tor. Nach der Pause musste Braunsbedra einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Schmidt sah nach einem groben Foul die Rote Karte. Grimma konnte aus der Überzahl allerdings kein Kapital schlagen. Stattdessen verlegten sich die Gäste darauf, das Ergebnis zu sichern. 
MDR-Online, 30.3.02: Gotha schlägt Neugersdorf sicher
Wacker Gotha hat am Sonnabend durch einen 2:0 Heimsieg gegen Neugersdorf die Abstiegssorgen beim OFC vergrößert. Gotha dominierte die Partie von Beginn an und setzte die Gäste-Elf stark unter Druck. Folgerichtig fiel der Führungstreffer. Nowacki (14.)verwandelte von der Strafraumgrenze einen Gensbügel-Pass sicher. Nach der Pause schaltete Gotha einen Gang zurück und die Gäste kamen etwas besser ins Spiel. Trotzdem blieben Torchancen für den OFC Mangelware. Besser machte es hingegen Gotha. Gensbügel (80.) behielt bei einem Getümmel vor dem Gäste-Tor die Übersicht und verwandelte zum 2:0 Endstand.
MDR-Online, 30.3.02: Dresden-Nord mit sicherem Sieg
Die Kicker von Dresden-Nord haben ihr Heimspiel gegen den VfB Chemnitz mit 3:0 gewonnen. Den Zuschauern wurde eine Partie mit wenigen Höhepunkten geboten. Dresdens Wecker setzte in der siebenten Minute ein erstes Achtungszeichen. Sein 25-Meter-Freistoß verfehlte nur um Zentimeter das Chemnitzer Gehäuse. Hentschke zielte in der 35. Minute genauer, er platzierte einen Flachschuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck. Nach dem Wechsel spielte nur noch die Heimelf. Soltau köpfte nach Gaunitz-Zuspiel aus fünf Metern ein. Hauswald setzte aus zehn Metern den Schlusspunkt.
MDR-Online, 31.3.02: Hoyerswerda holt wichtige Punkte
Der FSV Hoyerswerda hat sich am Sonntag durch einen 1:0 Sieg beim Halleschen FC etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Zuschauer sahen über weite Strecken des Spiels eine schwache Leistung von beiden Teams. Die beste Torchance in der ersten Hälfte vergab der HFC kläglich. Kricke lief allein auf den Gäste-Keeper zu, schob den Ball aber am Tor vorbei. In der zweiten Hälfte gingen die Gäste überraschend in Führung. Einen 45-Meter-Freistoß von Gierich verwandelte Rettig freistehend zur Führung. In der Folgezeit versuchte der HFC nocheinmal zuzulegen. Ein Tor von Krause kurz vor Schluss wurde wegen Abseits nicht gegeben.
MDR-Online, 31.3.02: Sondershausen holt wichtigen Sieg
Eintracht Sondershausen hat mit einem 1:0-Sieg beim VfB Zittau wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Beide Teams agierten von Beginn an vorsichtig. Zittau war vor allem durch Standardsituationen gefährlich. Jeseta verfehlte bei zwei Freistößen das Tor nur knapp. Aus 22 Metern setzte er den Ball über das Gehäuse, aus zehn Meter kürzerer Distanz strich die Kugel um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Auch nach der Pause war Zittau überlegen. Die Gäste nutzten aber ihre einzige Chance. Krug zeigte keine Nerven und spielte nach einer Svejdik-Vorlage den Zittauer Torwart aus.

25. Spieltag   Zuschauer: 9 247 - 1 027 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 16 - 1,78 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
28.04. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Sachsen Leipzig 1 : 1 ( 0 : 1 ) 450   - - - -
23.03. Energie Cottbus II - VfB Zittau 3 : 1 ( 1 : 0 ) 80   2:5 2:2 - -
23.03. Eintracht Sondershausen - VFC Plauen 0 : 2 ( 0 : 0 ) 700   0:1 - - -
22.03. Dynamo Dresden - FV Dresden-Nord 0 : 0 ( 0 : 0 ) 3 800   2:2 - - -
01.05. FSV Zwickau  - VfB Chemnitz 1 : 1 ( 0 : 1 ) 579   2:0 - - -
23.03. Stahl Riesa  - Hallescher FC  0 : 3 ( 0 : 2 ) 384   2:2 - - -
23.03. FSV Hoyerswerda  - SV Braunsbedra  1 : 0 ( 1 : 0 ) 176   - - - -
24.03. SV 1919 Grimma  - Wacker Gotha  1 : 0 ( 0 : 0 ) 263   - - - -
23.03. VfB Leipzig  - Carl Zeiss Jena 0 : 1 ( 0 : 1 ) 2 815   - 1:2 1:0 0:0
      Zuschauer gesamt: 322 238 - 1 432 pro Spiel            
      Tore gesamt: 592 - 2,63 pro Spiel            

 1.( 2) Carl Zeiss Jena           25   18    5    2  +  44    59-15       59
 2.( 3) VFC Plauen                25   18    5    2  +  41    53-12       59
 3.( 1) Dynamo Dresden            25   17    7    1  +  33    45-12       58
 4.( 4) VfB Leipzig               25   16    5    4  +  28    44-16       53
 5.( 5) Sachsen Leipzig           25   15    4    6  +  26    48-22       49
 6.( 6) Hallescher FC             25   12    5    8  +  19    38-19       41
 7.( 7) FSV Zwickau               25   11    6    8  +  10    38-28       39
 8.( 8) FV Dresden-Nord           25   11    6    8  +   7    35-28       39
 9.( 9) Wacker Gotha              25    8   10    7      0    27-27       34
10.(10) Energie Cottbus II        25    7    6   12  -   6    27-33       27
11.(12) SV 1919 Grimma            25    7    5   13  -  21    29-50       26
12.(13) FSV Hoyerswerda           25    5    9   11  -  14    26-40       24
13.(11) Stahl Riesa               25    5    9   11  -  20    16-36       24
14.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  25    5    7   13  -  24    24-48       22
15.(15) VfB Zittau                25    4    8   13  -  21    31-52       20
16.(16) Eintracht Sondershausen   25    4    7   14  -  22    21-43       19
17.(17) VfB Chemnitz              25    3    9   13  -  14    19-33       18
18.(18) SV Braunsbedra            25    1    3   21  -  66    12-78        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 22.3.02: Dynamo verschenkt Punkte im Stadtderby
Dynamo Dresden hat durch ein torloses Remis im Stadtderby gegen Dresden Nord wichtige Punkte im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg verpasst. Im Harbig-Stadion begannen die „Gäste“ von Dresden-Nord engagiert und hatten auch die ersten Torchancen. Hentschke hatte bereits nach 16 Minuten die Führung auf dem Fuß, och traf er aus 16 Metern nur den Pfosten. Sieben Minuten später vergab der gleiche Spieler eine weiter gute Gelegenheit. Der Tabellenführer kam erst nach 20 Minuten in Fahrt. Heidrich eröffnete mit einem Freistoß die Offensive der Dynamos. Nach einer halben Stunde zog Wagefeld aus 25 Metern ab, verfehlte aber das Tor des FV Nord knapp. Die Gäste zogen sich jetzt zurück, blieben aber weiter gefährlich.
Spiel nach der Pause grausam
Wer jetzt mit einem Sturmlauf von Dynamo Dresden rechnete, sah sich getäuscht. Ähnlich dem Regenwetter spielten beide Teams jetzt Fußball auf unterem Niveau. Erster Höhepunkt: in der 75. Minute! sah Kostandinov (Dresden Nord) nach einem Foul die Rote Karte. Danach drückten die Dynamos, ohne jedoch den entscheidenden Treffer zu markieren. Neubert vergab in der 88. Minute, als sein Schuss knapp vorbeistrich, die letzte Gelegenheit.
Dynamo-Trainer Franke war nach dem Spiel sauer auf seine Mannschaft: “Wir haben viel zu sehr mit Querpässen operiert und kein gradliniges Spiel zu Stande gebracht. Dagegen muss ich Dresden Nord ein Kompliment machen. Die jungen Spieler haben sehr beeindruckend gespielt.“
Dresden-Nord-Coach Baron freute sich über das Remis: “Das ist ein großartiger Erfolg für meine Mannschaft. Wir hatten uns vorgenommen, nicht nur hinten drin zu stehen. Das haben wir umgesetzt.“
MDR-Online, 23.3.02: Hoyerswerda braucht Elfmeter
Tabellen-Schlusslicht Braunsbedra hat auch in Hoyerswerda die Niederlagenserie nicht stoppen können. Bis zur 35. Minute passierte nicht viel. Nach einem Foul an Rettig konnte Haasler den fälligen Elfmeter verwandeln. Danach kamen die Gastgeber zu weiteren Großchancen. Haasler traf aus 35 Metern nur die Latte (42.). Vejpravas Knaller strich kurze Zeit später nur knapp über das Tor der Geiselthaler Auch nach dem Wechsel wollten die Gäste nur Tore verhindern. Kurioser Höhepunkt Linzert (BB) flog nach sieben Minuten Spielzeit wegen Meckerns vom Platz. Der FSV konnte kein Tor mehr erzielen.
MDR-Online, 23.3.02: Erster Energie-Heimsieg bringt Zittau in Schwierigkeiten
Die Amateure des FC Energie Cottbus haben sich nach dem ersten Heimsieg der Rückrunde im Mittelfeld der Oberliga Süd festgesetzt. Der VfB Zittau steckt nach der 1:3-Niederlage bei Energie Cottbus (A) dagegen wieder tief im Abstiegsstrudel.
Bei schwierigen Witterungsbedingungen geriet die VfB-Abwehr schon früh in Bedrängnis. Einen Kopfball von Jungnickel nach neun Minuten konnte Pöschmann zunächst noch abwehren, nach einer Termina-Ecke zwei Minuten später war Jungnickel jedoch wieder zur Stelle und der VfB-Keeper diesmal machtlos. Weitere Chancen gab es bis zu Pause nicht, weil die Zittauer hinten besser standen, im Angriff aber keine Gefahr entwickeln konnten.
Entscheidung nach der Pause
Zittau kam nach der Pause engagiert aus der Kabine, in die Druckphase fiel aber die Entscheidung. Kubis setzte aus 20 Metern zu einem Solo an, düpierte die Abwehr und vollendete aus Nahdistanz mit einem gefühlvollen Heber (48.). Zittau gab sich auch in der Folge nicht auf, die Bemühungen waren aber nicht von Erfolg gekrönt. Cottbus zog sich zurück und spielte die sich ergebenden Konter clever aus. So konnte Mattuschka sogar noch erhöhen: Aus engem Winkel spitzelte der Energie-Neuzugang den Ball in die kurze Ecke (59.). Zittau, das sich auch nach dem 0:3 nicht aufgab, wurde in der 91. Minute mit dem Ehrentreffer belohnt. 
Pöschmann: "Moral noch intakt"
VfB-Schlussmann Marco Pöschmann gab sich nach dem Spiel kämpferisch: "Natürlich ärgern wir uns über die Niederlage, wir hatten uns vor der Partie vorgenommen, hier unbedingt etwas zu reißen. Cottbus war heute jedoch cleverer und hat in günstigen Zeitpunkten gegen uns Tore erzielt. Doch wir geben uns nicht auf. Die Moral in der Mannschaft ist gut. In der nächsten Woche steht gegen Sondershausen ein Sechs-Punkte-Spiel an, da müssen wir gewinnen. Die Niederlage heute wirft uns nicht zurück. Wir sind gut in die Rückrunde gestartet und das können wir nächste Woche bestätigen."
MDR-Online, 23.3.02: Elfmeter entscheidet Spitzenspiel
Der VfB Leipzig hat gegen Jena schon die zweite Partie im Kampf um den Aufstieg innerhalb von zwei Wochen verloren. Nach dem 1:2-Heimniederlage gegen Plauen unterlag der VfB nun mit 0:1 (0:1). Während Jena mit einem Sieg in der Nachholpartie gegen Riesa mit Tabellenführer Plauen gleichziehen kann, trennen den VfB wieder sechs Zähler vom Platz an der Sonne.
Erste Möglichkeiten für den VfB
In der ausgeglichenen Partie hatte zunächst Jena leichte Feldvorteile. Chancen ergaben sich aber für den VfB: Sadlo (7.) und Gunkel (23.) scheiterten aber jeweils an Ockrucky. Auf der Gegenseite verhinderte VfB-Verteidiger Großmann die Führung für Jena: Einen Krasselt-Schuss aus fünf Metern konnte er für seinen geschlagenen Torhüter Grundmann von der Linie schlagen (39.). So blieb das Tor des Tages Sanchez vorbehalten, der bei seinem Elfmeter Grundmann keine Chance ließ (42.). Vorausgegangen war ein Foul des VfB-Schlussmannes an Hauser. 
Sanchez hatte 2:0 auf dem Fuß
Nach der Pause setzte der VfB alles auf eine Karte und dominierte das Spiel nun klar. Kurz nach der Pause musste zwar Grundmann noch einen Sanchez-Volley-Schuss aus acht Metern in höchster Not entschärfen, danach verlegte sich Carl-Zeiss aber ganz aufs Kontern. Für den VfB ergaben sich gute Möglichkeiten durch einen Kanitz-Flachschuss aus 16 Metern (52.) und einen Görke-Freistoß an den Pfosten (54.). Weitere Großchancen ergaben sich aber aus der Leipziger Überlegenheit nicht. Für Aufregung unter den knapp 3000 Zuschauern sorgte zehn Minuten vor dem Ende noch eine Szene, in der Räbsch im CZ-Strafraum elfmeterverdächtig gefoult wurde. Der Unparteiische entschied aber gegen den Leipziger.
"VfB noch Aufstiegskandidat"
Nach der Partie zeigte sich VfB-Angreifer Sadlo enttäuscht: "Beide Mannschaften haben sich heute neutralisiert. Ein Punkt für uns wäre gerecht gewesen. Doch heute fehlte uns das Quäntchen Glück. Natürlich geht uns auch die finanzielle Situation des Vereins durch den Kopf. Da müssten wir eigentlich drüber stehen und auf dem Platz unsere Leistung bringen. Leider geht das eben nicht so einfach. Dennoch hoffen wir jetzt, dass wir bald unsere Gehälter bekommen." Carl-Zeiss-Kapitän Holetschek warnt vor vorzeitiger Euphorie: "Der Sieg heute war wichtig. Damit haben wir einen großen Schritt Richtung Tabellenspitze gemacht. Aber gewonnen haben wir noch nichts. Ich denke, dass immer noch fünf Mannschaften um die Spitze mitspielen können, und der VfB zählt da auch dazu."
MDR-Online, 23.3.02: Riesa fehlt sportlicher Anreiz
Angesichts des drohenden finanziellen Kollaps wird die schwache Leistung der Riesaer Kicker verständlich. Nur den Fans zu Liebe traten sie an. Nach nur drei Minuten klingelte es bereits zum ersten Mal. Riediger traf per Kopf. Der HFC vergab weitere Chancen durch Kurzeja (9.) und Freund (10.), dessen Schuss knapp am Tor vorbei strich. Freund traf dann auch nach Kricke-Flanke zur 2:0-Pausenführung. Die verunsicherten Riesaer hatten nur vereinzelte Gelegenheiten. Gräfes Schuss aus acht Metern ging knapp vorbei (8.).
Nach dem Wechsel wurde die Partie etwas ausgeglichener. Erst nach einem groben Abwehrschnitzer von Hecht kam Halle zu dritten Tor. Kricke wurde von Kühne gefoult und verwandelte anschließend den Elfmeter sicher. Der gleiche Spieler vergab (83./85.) weitere Möglichkeiten. Die meisten der 384 Zuschauer interessierte das Spiel wenig. Denn bei der drohenden Insolvenz wären die Punkte sowieso sekundär.
Krisensitzung nach dem Spiel
Nach der Partie setzte sich die Mannschaft zusammen. Beraten wird, ob nächste Woche auf gelaufen werden soll oder nicht. Einige Spieler kündigten dabei an, sofort kündigen zu wollen. Am Abend soll eine definitive Entscheidung fallen.
MDR-Online, 23.3.02: Plauen übernimmt wieder Tabellenführung
Der VFC Plauen hat die Pflichtaufgabe bei Abstiegskandidat Sondershausen mit einem 2:0-(0:0)-Erfolg bewältigt.
Allerdings hatten die Vogtländer vor allem in Hälfte eins mehr Mühe als gedacht. Die Eintracht spielte in ihrem besten Saisonspiel der Saison locker mit und hatte durch Baumann sogar die Führung auf dem Fuß. Seinen Schuss konnte VFC-Abwehrspieler Krasselt auf der Linie klären (40.). Baumann hatte Plauens Torhüter Metzner schon umspielt, den Ball dann aber nicht richtig getroffen, so dass Krasselt noch rechtzeitig zur Stelle kam. Auf VFC-Seite konnten Popa (33./34.) und Zapyshniyi (25.) Tormöglichkeiten nicht nutzen. Popa scheiterte jedoch mit Schüssen aus fünf und zehn Metern an Kraus, Zapyshniyi verzog aus elf Metern knapp.
Auch nach der Pause blieb das Spiel ansehnlich. Plauen kam druckvoller aus der Kabine und wurde gleich durch einen Curri-Treffer aus 16 Metern belohnt. Sondershausen gab sich nicht auf, kam jetzt allerdings nicht mehr so druckvoll vor das VFC-Tor. Als Plauen durch Zapyshniyi zum 2:0 erhöhte, war das Spiel entschieden. Curri (61.) und Richter (78.) hätten weitere Treffer erzielen können, scheiterten jedoch an Pfosten und Lattenunterkante.
MDR-Online, 24.3.02: Grimmas Joker Brumme stach
Der SV Grimma hat sich mit einem 1:0-Erfolg gegen Wacker Gotha weiter Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Sachsen deutlich, während Gotha in der Offensive keine Akzente setzte.
Zerfahrene erste Halbzeit
Das Spiel vor der Pause war geprägt von vielen Zweikämpfen und Fehlpässen. Keines der beiden Teams konnte sich hochkarätige Chancen herausarbeiten. Die Gastgeber wollten unbedingt gewinnen, verkrampften aber mit zunehmender Spielzeit. Besser wurde es erst nach der Pause. Grimma vergab jetzt Großchancen am Fließband. Allein Liebich hatte mehrfach die Führung auf dem Fuß. Zunächst strich sein 18-Meter-Schuss knapp übers Gehäuse der Thüringer (54.). Danach traf er aus fünf Metern nicht das Tor (63.).
Weiter ging es nur in Richtung Gothaer Tor. Die Gäste beschränkten sich nur auf die Defensive. Müllers Geschoss aus zehn Metern klatschte an die Lattenoberkante (75.). In der 76. Minute hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, als wiederum Liebich nach einer Ecke frei zum Kopfball kam. Doch das Leder sprang von der Lattenunterkante zurück ins Feld. Der eingewechselte Brumme machte es besser: Er überlief die Gothaer Abwehr und schob den Ball zum umjubelten Siegtor ein. Gotha blieb im gesamten Spielverlauf ohne jede Torchance.
MDR-Online, 28.4.02: Neugersdorf überrascht gegen FC Sachsen
Der FC Sachsen hat seine gute Form der letzten Wochen beim 1:1 in Neugersdorf nicht bestätigen können, die Hausherren haben sich dagegen im Abstiegskampf etwas Luft verschafft.
"Den Sack nicht zugemacht"
Die Leipziger bestimmten die Partie über die gesamte Distanz und erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Doch mit der Chancenverwertung konnte FCS-Coach Raab nicht zufrieden sein: "Unsere Überlegenheit hat gezeigt, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Doch nach der Führung haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen. Und das rächt sich im Fußball bekanntlich oft." Von vier Hochkarätern allein in der ersten Hälfte konnte nur Schmidt seine Chance nutzen und den Ball im Tor unterbringen: Er traf nach einer Kittler-Flanke aus Nahdistanz (20.). Dagegen scheiterten Kujat (12.), der den Ball neben das Tor setzte, Nemec (25.) mit einem Lattenknaller und erneut Kujat (45.), der nach einer Ecke aber in Dolecek seinen Meister fand. Die einzige Chance für den OFC schoss Fröhlich nach 40. Minuten aus 20 Metern neben den Kasten. 
Havel-Ausgleich überraschend
Nach dem Wechsel und zwei weiteren guten Einschussmöglichkeiten (Kopunovic/ 46., Cramer/ 64.) schien sich der FC Sachsen mit dem Ergebnis abzufinden. Nun kam die Heimelf besser ins Spiel. Bei einem Bino-Freistoß (60.) und einem Maglica-Schuss (70.) war jedoch FCS-Keeper Eckstein auf dem Posten. Der Ausgleich war Havel (75.) vorbehalten, der ein Da-Silva-Zuspiel aus zehn Metern verwandelte. Beflügelt durch das Tor und nachlassender Kreativität bei den Leipzigern verteidigte der OFC das Remis bis zum Ende.
"Selbstvertrauen gegen den Abstieg"
Nach dem Spiel sagte OFC-Trainer Berndt: "Nach der unglücklichen Niederlage gegen Zwickau vor einer Woche wollten wir heute vor allem über den Kampf zum Erfolg kommen. Ich bin glücklich, dass uns das gelungen ist. Aus meiner Sicht haben wir nur wenige klare Chancen der Sachsen zugelassen. Der Schlüssel unseres Erfolges war außerdem, dass wir heute endlich einmal unsere Chancen clever genutzt haben. Daher denke ich, dass der Punktgewinn nicht unverdient war. Außerdem gibt uns der Erfolg sicher Selbstvertrauen für die schwierigen Spiele der nächsten Wochen gegen den Abstieg. Insofern war der Punkt vor allem ein psychologischer Sieg."
MDR-Online, 1.5.02: Zwickau nur Remis gegen Chemnitz
Der FSV Zwickau ist im Nachholspiel gegen Chemnitz über ein 1:1-Unentschieden nicht hinausgekommen. Zwickau begann stark und hatte durch Shubitidze (1./17./36.) gute Chancen zur Führung. Keeper Fröhlich war jedoch auf dem Posten. Die erste Chance für den CFC hatte Laudeley mit einem Pfostenschuss (27.). Elf Minuten später hatten die Gäste mehr Glück: Einen Dittrich-Freistoß verlängerte Besser per Kopf zu Gläser, der aus Nahdistanz zum 0:1 einschießen konnte.
Nach der Pause drückte Zwickau auf den Ausgleich. Chemnitz blieb aber gefährlich und hatte durch Krasselt (69.) die Chance zur 1:2-Führung, FSV-Schlussmann Mewes parierte aber glänzend. Schließlich wurde die Zwickauer Überlegenheit (9:0 Ecken) durch ein Elfer-Tor durch Kraus belohnt. Zuvor hatte Weizel den stark spielenden Arzt von den Beinen geholt. In der 90. Minute hatte Krauß mit einem 35-Meter-Freistoß sogar noch die Möglichkeit, den Spielstand zu erhöhen - Fröhlich war aber erneut nicht zu schlagen und rettete das Remis für den VfB.

24. Spieltag   Zuschauer: 9 741 - 1 082 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 20 - 2,22 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
17.03. VfB Zittau - VfB Leipzig  0 : 3 ( 0 : 1 ) 476   0:2 - - -
17.03. Carl Zeiss Jena - Oberlaus. FC Neugersdorf  3 : 0 ( 2 : 0 ) 2 538   - - - -
16.03. Sachsen Leipzig - SV 1919 Grimma  1 : 0 ( 0 : 0 ) 2 098   - - - -
27.04. Wacker Gotha  - FSV Hoyerswerda  3 : 1 ( 1 : 1 ) 277   - - - -
17.03. SV Braunsbedra  - Stahl Riesa  0 : 1 ( 0 : 1 ) 465   - - - -
16.03. VfB Chemnitz - Dynamo Dresden 0 : 1 ( 0 : 1 ) 1 580   1:0 - - -
16.03. FV Dresden-Nord - Eintracht Sondershausen 1 : 1 ( 1 : 1 ) 107   4:0 - - -
15.03. VFC Plauen - Energie Cottbus II 2 : 2 ( 0 : 1 ) 1 676   1:2 - - -
15.05. Hallescher FC  - FSV Zwickau  1 : 0 ( 1 : 0 ) 524   0:2 - - -
      Zuschauer gesamt: 312 991 - 1 449 pro Spiel            
      Tore gesamt: 576 - 2,67 pro Spiel            

 1.( 2) Dynamo Dresden            24   17    6    1  +  33    45-12       57
 2.( 3) Carl Zeiss Jena           24   17    5    2  +  43    58-15       56
 3.( 1) VFC Plauen                24   17    5    2  +  39    51-12       56
 4.( 4) VfB Leipzig               24   16    5    3  +  29    44-15       53
 5.( 5) Sachsen Leipzig           24   15    3    6  +  26    47-21       48
 6.( 8) Hallescher FC             24   11    5    8  +  16    35-19       38
 7.( 6) FSV Zwickau               24   11    5    8  +  10    37-27       38
 8.( 7) FV Dresden-Nord           24   11    5    8  +   7    35-28       38
 9.( 9) Wacker Gotha              24    8   10    6  +   1    27-26       34
10.(10) Energie Cottbus II        24    6    6   12  -   8    24-32       24
11.(13) Stahl Riesa               24    5    9   10  -  17    16-33       24
12.(11) SV 1919 Grimma            24    6    5   13  -  22    28-50       23
13.(12) FSV Hoyerswerda           24    4    9   11  -  15    25-40       21
14.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  24    5    6   13  -  24    23-47       21
15.(15) VfB Zittau                24    4    8   12  -  19    30-49       20
16.(16) Eintracht Sondershausen   24    4    7   13  -  20    21-41       19
17.(17) VfB Chemnitz              24    3    8   13  -  14    18-32       17
18.(18) SV Braunsbedra            24    1    3   20  -  65    12-77        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 15.3.02: Plauen büßt wichtige Punkte ein 
Der VFC Plauen hat zu Hause gegen Energie Cottbus nur 2:2 (0:1) gespielt und somit die Tabellenführung in Gefahr gebracht. Denn sollte Dynamo Dresden am Sonnabend beim VfB Chemnitz gewinnen, würden die Dynamos vorbeiziehen.
Die 1676 Zuschauer sahen vier schöne Tore. Den Anfang machte Termina mit einem 20-m-Knaller ins Dreiangel. Curri legte mit einem 17-m-Freistoß ins linke Eck nach. Kubis brachte aus 22 m Cottbus wieder nach vorn, ehe Dashi aus 18 m volley den Endstand herstellte. Eigentlich hätte Plauen gewinnen müssen. Allein Spranger scheiterte vier Mal in Halbzeit eins. Doch die Gäste, bei denen Torhüter Thoms und Libero Woltmann glänzten, machten aus den wenigen Chancen mehr.
Trotz aller vergebenen Chancen hätte am Ende des Spiels für die Vogtländer ein Happyend stehen können. Doch in der Schlussminute scheiterte Curry an Thoms. Bei den Gegentreffern war VFC-Keeper Metzner übrigens machtlos. Der eigentliche Reserve-Torwart vertrat den verletzten Stammkeeper Golle gut. Golle hatte sich im Spiel gegen den VfB Leipzig am letzten Freitag einen vierfachen Jochbeinbruch zugezogen.
MDR-Online, 16.3.02: Sachsen mit mühevoller Revanche
Die Kicker des FC Sachsen Leipzig haben sich mit einem 1:0 gegen Grimma für die Hinspielniederlage revanchiert.
Mit dem Anpfiff spielten nur die Leipziger. Schon nach zwei Minuten traf ein Kopunovic-Kopfball die Lattenunterkante des Grimmaer Gehäuses. Trotz der spielerischen Vorteile der Raab-Elf blieben klare Chancen Mangelware. Meist reichte die Leipziger Spielkultur nur bis zur Grenze des Grimmaer Strafraums.
Auch nach dem Wechsel blieb die Heimelf am Drücker. Kujat erlöste die Sachsen mit einem Schuss aus zwölf Metern. Schönberg hatte mit einem Freistoß die Vorarbeit geleistet.
MDR-Online, 16.3.02: Dynamo zittert sich an die Spitze
Der 1.FC Dynamo Dresden hat mit einem 1:0 Sieg beim VfB Chemnitz den Sprung an die Tabellenspitze geschafft.
Schon zu Beginn des Spiels ergriffen die Gäste die Initiative. Die vielbeinige Chemnitzer Abwehr machte jedoch einen sicheren Eindruck. Nach 30 Minu-ten forcierten die Gäste erneut ihre Offensiv-Bemühungen. Folgerichtig traf Koslov zum 0:1. Nach einer Ecke von Petrovsky schob er aus fünf Metern ein.
Nach dem Wechsel versäumte es Pafel den Ausgleich zu markieren. Sein kläglicher Abschluss nach einem Alleingang landete in den Armen des Keepers. Auch die Gäste nutzten keine ihrer Chancen mehr. Fast im Minutentakt vergaben die Dresdner. Milde allein hätte drei Treffer markieren können. Auch Anyanwu zielte aus 14 Metern rechts vorbei.
MDR-Online, 16.3.02: Punkteteilung in schwacher Partie
Die Kicker der Eintracht Sondershausen haben in ihrem Auswärtsspiel bei Dresden-Nord einen Punkt erkämpft.
Die Gäste erwischten einen Auftakt nach Maß. Nach einer Eingabe von der rechten Seite schob Duft den Ball aus fünf Metern ins kurze Eck. Auch in der Folgezeit sorgten Konter durch Duft und Krug für Verwirrung in der Dresdner Abwehr. Nach etwa einer halben Stunde fand die Heimelf zu ihrem Spiel. Kühne verwandelte einen Strafstoß zum Ausgleich. Zuvor hatte Tanne Wecker gefoult.
Nach der Pause verflachte die ohnehin niveauarme Partie weiter. Die Dresdner blieben bemüht, aber ohne klare Chancen. 
MDR-Online, 17.3.02: Leipziger bleiben durch Pflichtsieg im Titelrennen
Die Kicker des VfB Leipzig haben ihre sonntägliche Pflichtaufgabe beim VfB Zittau mit 3:0 gelöst. Nun trennen die Leipziger nur noch vier Punkte von den Dresdnern an der Tabellenspitze. Für die Zittauer wir die Luft im Abstiegskampf immer dünner.
Zu jeder Phase des Spiels bestimmte der Gast das Geschehen. Schon in der 16. Minute brachte Sadlo die Leipziger per Kopf in Führung. Embingou hatte von der rechten Seite zu ihm geflankt. Auch als Leipzig durch den Feldverweis für Lenz nur zu zehnt spielte, zeigte sich bei der Heimelf keine Besserung. Die Zittauer blieben in der ersten Hälfte ohne Torschuss.
Auch nach der Pause spielten nur die Gäste. Zuerst traf Gunkel aus 20 Metern zum 2:0. Sadlo hatte die Vorarbeit geleistet. Der flinke Kanitz setzte nach einem Konter den Schlusspunkt zum 3:0.
MDR-Online, 17.3.02: Riesaer mit Sieg aus dem Keller
Mit einem 1:0-Sieg beim Schlusslicht Braunsbedra haben sich die Riesaer aus dem Tabellenkeller verabschiedet.
Schon in der siebenten Minute fing Kaiser einen Abschlag des Braunsbedraer Schlussmanns ab und verwandelte nach einem Doppelpass aus 16 Metern zum 1:0 für die Gäste. Kmet hatte wenig später den Ausgleich auf dem Fuß. Doch sein Elfmeter konnte von Kühne pariert werden. Insgesamt wirkten die Riesaer beweglicher, aber Gräfe und Varga vergaben Chancen zur höheren Führung.
In der zweiten Hälfte kam die Heimelf besser in die Partie. Schwieckers Kopfball traf jedoch nur die Latte.
MDR-Online, 17.3.02: Neuverpflichtung macht gleich ein Tor
Völlig verdient hat der FC Carl Zeiss Jena den OFC Neugersdorf mit 3:0 (2:0) nach Hause geschickt. Völlig überraschend machten die Gäste in den ersten Minuten das Spiel, vergaßen aber, aufs Tor zu schießen. Bald schon übernahm Jena das Kommando. Die erste Chance wurde vom zu egoistischen Sanchez vergeben, der lieber aussichtslos aus spitzem Winkel vergab, anstatt zum freien Kurbjuweit zurückzupassen.
Neun Minuten später aber machte der vom DSC gekommene Neuling alles richtig und traf nach einer Flanke von Lässig aus Nahdistanz. OFC-Keeper Dolecek sah dabei in seinem "Fünfer" nicht gut aus. Treitl legte kurz darauf mit einem Schlenzer ins linke obere Ecke nach. Eine Vorentscheidung war gefallen.
Es folgten noch viele Möglichkeiten für den Favoriten. So ging Lässigs Scharfschuss aus 14 Metern knapp übers Tor. Auch Heletschek (55.), Treitl (64.) und Sanchez (86.) vergaben noch. Nur Lässigs Schuss in der 60. Minute fand den Weg hinter die Torlinie. Er hatte aus fünf Metern und spitzem Winkel getroffen. Neugersdorf war bis auf einen Distanzschuss von Thomas in der 43. Minute weitgehend chancenlos.
MDR-Online, 27.4.02: Gotha mit verdientem Sieg
Wacker Gotha hat sein Nachholspiel gegen Tabellennachbarn Hoyerswerda mit 3:1 für sich entschieden. Gotha erwischte einen Blitzstart und ging bereits in der ersten Minute durch einen Treffer von Tanz aus fünf Metern in Führung. Den Gästen gelang nach einem Ballverlust der Gothaer durch Rettig der Ausgleich. Nach der Pause spielte Gotha weiter überlegen. Nowacki gelang nach Leopold-Flanke aus Nahdistanz die erneute Führung der Gastgeber. Danach warf Hoyerswerda alles nach vorn. Sogar Keeper Barta hielt es nicht mehr im Gehäuse. Dadurch gelang Münzberg ein 30-m-Schuss ins verwaiste Tor zum 3:1.
MDR-Online, 15.5.02: Nach gutem Start baute der HFC stark ab
Halle erwischte einen optimalen Start: Schon die erste Chance führte zum 1:0. Nach einem Rückpaß von Klajnszmit schob der aufgerückte Verteidiger da Luz Teobaldo aus 14 m ein. Nach 15. Minuten kam Zwickau besser in Schwung. Einen Schuss von Vogel fälschte Lesch gefährlich ab - der Ball ging zur Ecke. Wenig später köpfte Shubitidze völlig freistehend aus drei Metern drüber. Die dickste Chance verbuchte Schmidt. Seinen Schuss aus 14 Metern legte HFC-Keeper Völkner an die Latte (32.). Die letzte Möglichkeit in der ersten Halbzeit war dem HFC vorbehalten: Mittelfeld-Mann Geidel zirkelte ein Freistoß genau Richtung Eck - Mewes parierte mit einer Glanztat.
Langeweile kam nach dem Wechsel auf. Das Spiel plätscherte ohne Torraumszenen vor sich hin. Erst in der Endphase erwachte Zwickau und wurde mobiler. Vor allem im Eckenverhältnisse führten die Westsachsen jetzt deutlich. Das kämpferische Engagement wurde mit Chancen belohnt. Gumprecht knallte den Ball aus acht Metern kläglich vorbei (68.). Nach einer Freistoß-Ablage parierte Völkner einen Schmidt-Schuss großartig. Dann zappelte tatsächlich das Netz - allerdings nur das Außennetz nach dem Schuss von Düring. Der HFC hatte nur einen guten Spielzug zu bieten. In der 88. Minute legte Geidel auf Kricke ab - der aus drei Metern drüber köpfte. "Kein Vorwurf an meine Mannschaft. Alle haben gekämpft und gewollt. Wir waren spielerisch besser agiert, wenn man kein Tor erzielt, kann man aber nicht gewinnen", meinte FSV-Trainer Konrad Weise. Er gratulierte seinem Trainer-Kollegen Strozniak. Der HFC-Coach haderte trotz des Sieges: "Mit dem Sieg bin ich zufrieden, mit der spielerischen Leistung nicht."

23. Spieltag   Zuschauer: 12 048 - 1 339 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 27 - 3,0 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
09.03. FSV Hoyerswerda  - Sachsen Leipzig 0 : 3 ( 0 : 3 ) 552   - - - -
10.03. Oberlaus. FC Neugersdorf  - VfB Zittau 2 : 2 ( 0 : 1 ) 1 600   - - - -
08.03. VfB Leipzig  - VFC Plauen 1 : 2 ( 0 : 0 ) 4 325   1:1 2:2 3:0 -
09.03. Energie Cottbus II - FV Dresden-Nord 0 : 1 ( 0 : 0 ) 95   0:1 1:1 2:1 -
10.03. Eintracht Sondershausen - VfB Chemnitz 2 : 1 ( 1 : 1 ) 650   1:2 - - -
09.03. FSV Zwickau  - Dynamo Dresden 0 : 4 ( 0 : 3 ) 2 638   2:0 0:3 1:3 -
09.03. Hallescher FC  - SV Braunsbedra  3 : 0 ( 2 : 0 ) 873   - - - -
10.03. Stahl Riesa  - Wacker Gotha  1 : 1 ( 1 : 1 ) 474   - - - -
10.03. SV 1919 Grimma  - Carl Zeiss Jena 2 : 2 ( 1 : 0 ) 841   - - - -
      Zuschauer gesamt: 303 205 - 1 465 pro Spiel            
      Tore gesamt: 556 - 2,69 pro Spiel            

 1.( 2) VFC Plauen                23   17    4    2  +  39    49-10       55
 2.( 3) Dynamo Dresden            23   16    6    1  +  32    44-12       54
 3.( 1) Carl Zeiss Jena           23   16    5    2  +  40    55-15       53
 4.( 4) VfB Leipzig               23   15    5    3  +  26    41-15       50
 5.( 5) Sachsen Leipzig           23   14    3    6  +  25    46-21       45
 6.( 6) FSV Zwickau               23   11    5    7  +  11    37-26       38
 7.( 7) FV Dresden-Nord           23   11    4    8  +   7    34-27       37
 8.( 8) Hallescher FC             23   10    5    8  +  15    34-19       35
 9.( 9) Wacker Gotha              23    7   10    6  -   1    24-25       31
10.(10) Energie Cottbus II        23    6    5   12  -   8    22-30       23
11.(11) SV 1919 Grimma            23    6    5   12  -  21    28-49       23
12.(12) FSV Hoyerswerda           23    4    9   10  -  13    24-37       21
13.(13) Stahl Riesa               23    4    9   10  -  18    15-33       21
14.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  23    5    6   12  -  21    23-44       21
15.(15) VfB Zittau                23    4    8   11  -  16    30-46       20
16.(17) Eintracht Sondershausen   23    4    6   13  -  20    20-40       18
17.(16) VfB Chemnitz              23    3    8   12  -  13    18-31       17
18.(18) SV Braunsbedra            23    1    3   19  -  64    12-76        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 8.3.02: Plauen siegt im Gipfeltreffen
Der VFC Plauen hat die Tabellenführung souverän verteidigt. Im Spitzenspiel beim VfB Leipzig gewann die Müller-Elf verdient mit 2:1 (0:0). Die Platzherren begannen zwar stark, doch Gunkel vergab die Großchance auf ein frühes Tor. Sein Kopfball endete an der Latte. Vom VFC Plauen war in den ersten 15 Minuten nicht viel zu sehen - der Spitzenreiter machte hinten dicht, aber sich in Richtung VfB-Kasten rar. Erst in der 23. Minute herrschte erstmals Gefahr im Leipziger Strafraum: Zapyshnyi scheiterte jedoch an Keeper Grundmann. Nur drei Minuten später die nächste VFC-Chance, diesmal rettete Kanitz einen Schuss von G. Berger von der Linie. Mit 0:0 ging es in die Kabinen.
Plauen kontert Leipzig klassisch aus
In der zweiten Halbzeit sorgte Spranger für ein schnelles Führungstor. Nach einer Flanke köpfte er trotz großer Bedrängnis über VfB-Torwart Grundmann ins Netz (47.). Danach stürmten die Leipziger permanent nach vorn und drückten auf den Ausgleich. Doch die optische Überlegenheit zahlte sich nicht aus, Plauen wartete clever auf seine Konterchancen und in der 89. Minute nutzte Curri einen erneuten schnellen Gegenzug zur Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer durch Gunkel in der Nachspielzeit kam zu spät - der VfB hat nun fünf Zähler Rückstand auf die Vogtländer.
MDR-Online, 9.3.02: Sachsen Leipzig klarer Sieger in Hoyerswerda
Der FC Sachsen hat in Hoyerswerda sicher 3:0 gewonnen. Damit stehen die Leipziger weiterhin zehn Punkte hinter dem Tabellenführer aus Plauen. Das Spiel wurde bereits in der ersten Halbzeit entschieden. In der 18. Minute stand sich die Abwehr des FSV selbst im Weg und Nemec konnte zur 1:0-Führung einschießen. Wiederum Nemec köpfte nach Flanke von rechts das 2:0 (26.). Für die Gastgeber traf Hassler die Latte (34.). Das 3:0 besorgte Kopunovic aus abseitsverdächtiger Position (41.). In der zweiten Hälfte kam Hoyerswerda mehr zum Zuge. Der Sieg der Gäste geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.
MDR-Online, 9.3.02: Dresden siegt glücklich in Cottbus
Die Amateure von Energie Cottbus bleiben in der Rückrunde weiterhin sieglos. Ihre mangelnde Chancenauswertung gegen Dresden-Nord wurde mit 0:1 bestraft. In der ersten Hälfte dominierten die Abwehrreihen die Partie, gefährliche Torschüsse waren daher Mangelware. Die größte Chance hatten die Platzherren, doch Kubis verpasste knapp.
Tor des Tages per Konter 
Nach der Pause waren es erneut die Cottbuser, die eine Führung auf dem Fuß hatten. Erst scheiterte Woltmann am gut aufgelegten Dresdner Keeper Jovanovic, dann vergab Wendlandt die Riesenchance als er aus drei Metern unbedrängt nicht an Jovanovic vorbei kam. Der Sturmlauf von Energie brachte den Gästen die Möglichkeit auf Konter. Entsprechend fiel das Tor des Tages: Wecker startete durch, sein Schuss konnte Thoms nur wegfausten, was Hauswald nutzte und zum Siegtreffer abstaubte. "Wir können uns bei Jovanovic bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Das Spiel wäre dann sicher anders verlaufen", sagte Dresden-Nord-Coach Baron.
MDR-Online, 9.3.02: Dynamo führt schwache Zwickauer vor
Der FSV Zwickau hat im heimischen Stadion eine Lehrstunde erhalten. Beim 0:4 gegen Dynamo Dresden war der schwache FSV völlig überfordert. "Wir haben einen absolut enttäuschenden Auftritt gezeigt und Gastgeschenke verteilt, die einer Schülermannschaft nicht passieren dürfen", zeigte sich FSV-Trainer Weise nach Abpfiff überaus enttäuscht.
Schnelle Führung durch Dynamo
Die Gäste aus Dresden begannen furios und führten nach einem Doppelschlag von Hähnge und Neubert bereits nach sieben Minuten mit 2:0. Dem voraus gingen jeweils grobe Abwehrschnitzer der Zwickauer Hintermannschaft unter Beteiligung von Keeper Mewes. Auch in der Folgezeit lief die Partie nur in eine Richtung, nämlich gen FSV-Tor. Nach mehreren vergegebenen Großchancen erhöhte wiederum Neubert zur Pause zum 3:0. Zwickau gelang bis dahin lediglich ein Torschuss und zwar in der 43. Minute. Das gleiche Bild in der zweiten Hälfte: Der FSV erschreckend schwach und Dynamo eiskalt. Hähnge sorgt aus 18 Metern für den Endstand. Dynamo-Coach Franke lobte nach Abpfiff insbesondere die Leistung von Wagefeld, der ein "beeindruckendes Spiel" gemacht habe.
MDR-Online, 10.3.02: Jena in Grimma nur Unentschieden
Mit einem 2:2-Unentschieden in Grimma hat Carl Zeiss Jena im Kampf um den Aufstieg einen Rückschlag erlitten. Dabei hatten die Muldentaler den Aufstiegsaspiranten sogar an den Rande einer Niederlage gebracht. Im ersten Spiel unter Trainer Eulberg blieben die Thüringer ebenso weit unter ihren Möglichkeiten wie im letzten Heimspiel gegen Hoyerswerda.
Das Spiel begann verhalten. Grimma verlegte sich gegen die etwas offensiveren Jenaer auf Konter. Mit Erfolg. Das 1:0 erzielte Liebich, nachdem er aus der eigenen Abwehr angespielt wurde und von der Mittellinie allein auf Torwart Ockrucky zulief und ihn umspielte. In der Folge war Grimma dem 2:0 näher, als Jena dem Ausgleich. In der 35. Minute hielt Jenas Torwart Ockrucky einen Schuss von Brumme mit glänzender Fussparade.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich der Jenaer Schlussmann auszeichnen, als Liebich 5 Meter vor dem Tor allein auftauchte und Ockrucky nicht überwinden konnte. Später mußte Schulz seinem Torwart zu Hilfe eilen, als er Pörschmanns Schuss von der Linie holte. Erst in der Schlussviertelstunde wurden die Gäste gefährlich. Schwesinger setzte einen direkten Freistoss an die Querlatte. Kurbjuweit aus Nahdistanz (77.) und Schwesinger per Freistoß (81.) drehten dann scheinbar das Spiel . Doch die Grimmaer kämpften weiter und Zaulig köpfte in der Schlussminute den verdienten Ausgleich.
MDR-Online, 10.3.02: Zittau holt Punkt in Neugersdorf
Der VfB Zittau hat im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Auswärtspunkt geholt. Neugersdorf schaffte trotz klarer Vorteile nur noch das Unentschieden. Die Zittauer machten aus wenigen Chancen zwei Tore.
Von Anfang an bestimmten die Gastgeber das Spiel. Doch mit der erstenChance ging Zittau in Führung. Nach einer verunglückten Kopfballabwehr der Gastgeber fiel Simek im Strafraum der Ball vor die Füße. Aus spitzem Winkel erzielte er die überraschende Führung. Der OFC blieb feldüberlegen. 6:0 Ecken und einige gute Chancen sprangen dabei heraus. Die beste hatte Biro, als er mit einem Hammer aus über 20 Metern an Pörschmann scheiterte.
Nach der Pause war Neugersdorf erfolgreicher. Israel erzielte nach Flanke von Studeny mit tollem Flugkopfball den Ausgleich (62.). Sechs Minuten später trifft erneut Simek per Freistoß direkt zum 1:2. Neugersdorf bäumte sich gegen die drohende Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg auf. In der Schlussminute war Wegier nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen. Thomas verwandelte den fälligen Strafstoss zum verdienten Ausgleich.
MDR-Online, 10.3.02: Wichtige drei Punkte für Thüringer
Eintracht Sondershausen kann nach dem wichtigen 2:1-Sieg gegen den VfB Chemnitz wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen. Plachy vergab die erste Großchance für die Gastgeber, als sein Kopfball an die Querlatte ging (30.). Besser machte es Duft, der freistehend am langen Eck einschob. Mit dem Pausenpfiff gelang Chemnitz der Ausgleich: Dietrich traf nach Pavel-Flanke.
Franz erlöste die Thüringer nach der Pause, als er aus 16 Metern mit der Pike in lange Eck traf. Die Chemnitzer versuchten danach noch einmal alles und hatten ihre Chancen. Besser verfehlte zunächst mit einem 25m-Freistoß (61.) knapp das Tor. In der 81. Konnte FSV-Keeper Kraus einen Besser-Schuss an den Pfosten lenken. Für Sondershausen hatte Tanne die beste Gelegenheit, doch sein Ball tänzelte nur auf der Chemnitzer Torlinie.Nach einem Zusammenprall musste der Schiri (75.) ausgewechselt werden. Sein Assistent pfiff die Partie nach zehnminütiger Unterbrechung zu Ende.
MDR-Online, 10.3.02: Riesa völlig verunsichert
Der Ärger um die Finanzen geht nicht spurlos an der Riesaer Mannschaft vorüber. Entsprechend verkrampft agierten die Sachsen beim 1:1 gegen Gotha. Trotz des frühen Führungstores durch Miltzow, der freistehend traf, kehrte keine Ruhe ein. Nur fünf Minuten später konnte Leopold per Kopf für die Gäste ausgleichen. Danach bestimmte Gotha das Spiel, die besseren Chancen hatte aber Riesa: Zwei Hausmann-Freistöße (32./ 45.) strichen knapp über das Gehäuse. Nach dem Wechsel wurde die Partie noch schlechter. Riesa gelang nichts mehr, Gotha vergab gut Chancen durch Busch (52.) und Leopold (70.).

22. Spieltag   Zuschauer: 12 146 - 1 350 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 22 - 2,44 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
27.02. FV Dresden-Nord - VfB Leipzig  0 : 1 ( 0 : 0 ) 940   2:0 - - -
02.03. VFC Plauen - Oberlaus. FC Neugersdorf  4 : 0 ( 2 : 0 ) 1 362   - - - -
03.03. VfB Zittau - SV 1919 Grimma 1 : 0 ( 1 : 0 ) 264   0:0 3:1 - -
03.03. Carl Zeiss Jena - FSV Hoyerswerda  2 : 1 ( 0 : 0 ) 2 446   - - - -
02.03. Sachsen Leipzig - Stahl Riesa  4 : 0 ( 3 : 0 ) 2 049   - - - -
02.03. Wacker Gotha - Hallescher FC  1 : 1 ( 0 : 1 ) 1 044   - - - -
02.03. Dynamo Dresden - Eintracht Sondershausen 4 : 1 ( 1 : 1 ) 3 230   0:2 - - -
02.03. VfB Chemnitz - Energie Cottbus II 0 : 0 ( 0 : 0 ) 180   1:1 1:1 1:1 -
03.03. SV Braunsbedra  - FSV Zwickau  0 : 2 ( 0 : 0 ) 631   - - - -
      Zuschauer gesamt: 291 292 - 1 471 pro Spiel            
      Tore gesamt: 529 - 2,67 pro Spiel            

 1.( 1) Carl Zeiss Jena           22   16    4    2  +  40    53-13       52
 2.( 2) VFC Plauen                22   16    4    2  +  38    47-9        52
 3.( 3) Dynamo Dresden            22   15    6    1  +  28    40-12       51
 4.( 4) VfB Leipzig               22   15    5    2  +  27    40-13       50
 5.( 5) Sachsen Leipzig           22   13    3    6  +  22    43-21       42
 6.( 6) FSV Zwickau               22   11    5    6  +  15    37-22       38
 7.( 7) FV Dresden-Nord           22   10    4    8  +   6    33-27       34
 8.( 8) Hallescher FC             22    9    5    8  +  12    31-19       32
 9.( 9) Wacker Gotha              22    7    9    6  -   1    23-24       30
10.(10) Energie Cottbus II        22    6    5   11  -   7    22-29       23
11.(11) SV 1919 Grimma            22    6    4   12  -  21    26-47       22
12.(12) FSV Hoyerswerda           22    4    9    9  -  10    24-34       21
13.(13) Stahl Riesa               22    4    8   10  -  18    14-32       20
14.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  22    5    5   12  -  21    21-42       20
15.(16) VfB Zittau                22    4    7   11  -  16    28-44       19
16.(15) VfB Chemnitz              22    3    8   11  -  12    17-29       17
17.(17) Eintracht Sondershausen   22    3    6   13  -  21    18-39       15
18.(18) SV Braunsbedra            22    1    3   18  -  61    12-73        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 27.2.02: VfB übernimmt Tabellenführung
Der VfB Leipzig hat nach einem 1:0 beim FV Dresden-Nord zumindest bis zum Sonnabend die Tabellenspitze übernommen. Die Gäste begannen stark und hatten durch Sadlo (16.) die erste VfB-Chance. Danach kam Nord aber besser ins Spiel und hatte durch Hentschke und Hauswald (17./34) mehrere Möglichkeiten zur Führung. Nach der Pause konnte Schlitzohr Sadlo Nord-Keeper Jovanovic bei dessen Parade im Fünf-Meter-Raum den Ball wegspitzeln und zum 1:0 für den VfB einschießen. Im Anschluss hatten die Gastgeber durch Hentschke (74.) noch eine Riesenchance, doch es blieb beim Erfolg für den VfB.
MDR-Online, 2.3.02: Sachsen siegt souverän
Der FC Sachsen Leipzig hat sein Heim-spiel gegen Stahl Riesa klar mit 4:0 gewonnen. Nemec brachte Sachsen mit einem Schuss aus Nahdistanz in Führung. Bereits kurz danach gelang dem Tschechen ein Doppelschlag. Erst versenkte er einen Pfostenabpraller im Riesaer Gehäuse, ehe er nur drei Minuten später seinen Hattrick mit einem Kunstschuss aus fünf Metern perfekt machte. Nach der Pause staubte Kopunovic einen von der Mauer abgefälschten Ball zum hochverdienten Endstand ab. Die Gäste, die nur bei wenigen Standards gefährlich waren, blieben sonst chancenlos.
MDR-Online, 2.3.02: Energie trotz Chemnitzern Punkt ab
Die Elf des Chemnitzer FC hat im Heimspiel gegen die Amateure von Energie Cottbus einen Sieg verpasst.
Den 180 Zuschauern wurde eine müde Partie geboten. Insgesamt gab es in den ersten 45 Minuten wenig konstruktives zu bestaunen. Die meisten Aktionen verpufften bereits im Mittelfeld. In der 26. Minute verfehlte ein Pafel-Schuss aus zehn Metern knapp das Energie-Tor.
Nach der Pause verstärkte die Heimelf ihre Bemühungen. Doch ein Treffer gelang den Sachsen nicht. Kretschmar verpasste eine Flanke nur um Zentimeter. Auch Laudeleys 30-Meter-Knaller strich nur knapp am Gästetor vorbei.
MDR-Online, 2.3.02: Plauen wieder Spitze
Der VFC Plauen hat nach einem 3:0-Sieg über den OFC Neugersdorf die Tabellen-spitze zurück erobert. Die Plauener gingen nach einem Doppelschlag in Führung. Erst traf Richter aus 20 Metern, ehe 60 Sekunden später Spranger aus 16 Metern das Leder im OFC-Gehäuse versenkte. Danach vergaben die Vogtländer durch Curri weitere Riesenchancen, die Führung zu erhöhen. Neugersdorf hatte durch Havel die einzige Möglichkeit. Sein 17-m-Schuss krachte aber nur an den Pfosten. Im zweiten Abschnitt konnte Curri nach einem direkt verwandelten 18-m-Freistoß endlich jubeln. Popa gelang aus sechs Metern sogar noch der vierte Treffer. "Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und verdient gewonnen", freute sich VFC-Coach René Müller.
MDR-Online, 2.3.02: Dynamo bleibt oben dran
Dynamo Dresden hält nach dem 4:1-Erfolg über Sondershausen weiter Kontakt zur Tabellenspitze. Den besseren Start erwischte allerdings Sondershausen. Die Thüringer gingen durch einen Kopfballtreffer von Baumann in Führung. Danach spielten die Gastgeber druckvoller, bestimmten das Geschehen. Noch vor der Pause kam Koslov per Kopf zum verdienten Ausgleich. In der zweiten Hälfte erzielte Neubert den Führungstrffer für Dynamo. Der eingewechselte Milde wurde zwei Mal innerhalb von drei Minuten unfair vom Ball getrennt. Die jeweiligen Elfmeter verwandelte Heidrich sicher.
MDR-Online, 3.3.02: Braunsbedra ohne Chance 
Schlusslicht SV Braunsbedra läuft weiter einem Erfolgerlebnis hinterher. Gegen den FSV Zwickau gab es eine 0:2-Niederlage. Eine Halbzeit konnten die Geiselthaler dabei das torlose Remis halten. Schmidt vergab für Zwickau klare Einschuss-Möglichkeiten (8./32.). Die Gastgeber mühten sich redlich, doch vor dem gegnerischen Tor brachten sie nichts Gefährliches zu Stande. So kam es wie es kommen musste: Köcher brachte den FSV per Kopf in Front. Troche entschied die Partie, als er nach Cramer-Flanke unbedrängt einschieben konnte. Patzner hatte fünf Minuten vor Schluss die große Chance zum Anschluss, doch Mewes konnte seinen Strafstoß halten.
MDR-Online, 3.3.02: Zittau erkämpft drei Punkte
Dem VfB Zittau ist ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt geglückt. Für Grimma wird es dagegen eng. Die Gastgeber begannen stark und hatten die ersten Möglichkeiten. Vokal (6.) und Housa (18.) mit einem Freistoß scheiterten allerdings am Gästekeeper. Nach 20 Minuten kam Grimma besser ins Spiel. Beyer (22.) mit einem 16-Meter-Schuss und Birnbaum (40.) per Kopf vergaben die besten Chancen. Ovecka machte es für Zittau besser. Er traf nach Jeseta-Ecke mit dem Kopf.
Nach dem Wechsel blieb die Partie umkämpft. Der Grimmaer Brumme (59.), scheiterte aus Nahdistanz am VfB-Keeper. Nach 65 Minuten hätte Simek alles klar machen können, als er nach einer Ecke abzog. Grimmas Keeper Winkler konnte das Leder um den Pfosten lenken. Die letzte Gelegenheit hatte Beyer (87.) für die Gäste, doch sein Schuss ging knapp vorbei.
MDR-Online, 3.3.02: Jena zittert sich zum Sieg
Carl Zeiss Jena hat am Sonntag mit viel Zittern sein Heimspiel gegen den FSV Hoyerswerda mit 2:1 gewonnen. Der hohe Favorit Jena tat sich über weite Strecken des Spiels überraschend schwer. Die Thüringer leisteten sich zahlreiche Abspielfehler. Das erlösende 1:0 fiel spät. Schlesinger (70.) verlängerte per Kopf einen Freistoß von der rechten Seite ins Gäste-Tor. Wenig später köpfte Sugzda eine Lässig-Flanke unter die Latte ins Tor. Hoyerswerda ließ Jena trotzdem noch einmal zittern. Meinhardt (84.) schloss einen Konter mit einem überraschenden Fern-Schuss aus 22 Metern ins Tor der Zeiss-Elf ab. Doch mit dem Anschlusstreffer hatten auch die harmlosen Gäste ihr Pulver verschossen.

21. Spieltag   Zuschauer: 6 417 - 713 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
23.02. Hallescher FC  - Sachsen Leipzig 2 : 1 ( 1 : 1 ) 1 918   - - - -
10.04. FSV Hoyerswerda  - VfB Zittau 2 : 1 ( 0 : 0 ) 232   2:3 1:1 - -
24.02. SV 1919 Grimma  - VFC Plauen 2 : 0 ( 0 : 0 ) 411   0:2 - - -
16.04. Oberlaus. FC Neugersdorf  - FV Dresden-Nord 1 : 1 ( 1 : 0 ) 380   - - - -
22.02. VfB Leipzig  - VfB Chemnitz 2 : 0 ( 2 : 0 ) 1 148   3:0 - - -
23.02. Energie Cottbus II - Dynamo Dresden 0 : 1 ( 0 : 1 ) 942   1:1 - - -
27.04. FSV Zwickau  - Eintracht Sondershausen 0 : 0 ( 0 : 0 ) 400   1:0 - - -
17.04. SV Braunsbedra  - Wacker Gotha  1 : 3 ( 1 : 2 ) 272   - - - -
16.04. Stahl Riesa  - Carl Zeiss Jena 0 : 4 ( 0 : 2 ) 714   - - - -
      Zuschauer gesamt: 279 056 - 1 476 pro Spiel            
      Tore gesamt: 507 - 2,68 pro Spiel            

 1.( 2) Carl Zeiss Jena           21   15    4    2  +  39    51-12       49
 2.( 1) VFC Plauen                21   15    4    2  +  34    43-9        49
 3.( 3) Dynamo Dresden            21   14    6    1  +  25    36-11       48
 4.( 4) VfB Leipzig               21   14    5    2  +  26    39-13       47
 5.( 5) Sachsen Leipzig           21   12    3    6  +  18    39-21       39
 6.( 6) FSV Zwickau               21   10    5    6  +  13    35-22       35
 7.( 7) FV Dresden-Nord           21   10    4    7  +   7    33-26       34
 8.( 8) Hallescher FC             21    9    4    8  +  12    30-18       31
 9.( 9) Wacker Gotha              21    7    8    6  -   1    22-23       29
10.(10) Energie Cottbus II        21    6    4   11  -   7    22-29       22
11.(13) SV 1919 Grimma            21    6    4   11  -  20    26-46       22
12.(14) FSV Hoyerswerda           21    4    9    8  -   9    23-32       21
13.(11) Stahl Riesa               21    4    8    9  -  14    14-28       20
14.(12) Oberlaus. FC Neugersdorf  21    5    5   11  -  17    21-38       20
15.(15) VfB Chemnitz              21    3    7   11  -  12    17-29       16
16.(16) VfB Zittau                21    3    7   11  -  17    27-44       16
17.(17) Eintracht Sondershausen   21    3    6   12  -  18    17-35       15
18.(18) SV Braunsbedra            21    1    3   17  -  59    12-71        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 22.2.02: VfB Leipzig mit glanzlosem Sieg
Leipzig kam beim VfB-Treffen gegen Chemnitz zu einem verdienten, aber glanzlosen 2:0-(2:0)-Sieg. Die erste Halbzeit spielte sich vor allem in der Hälfte der Gäste ab. Sadlo (14.) und Gunkel (18.) schossen jeweils knapp links am Tor vorbei. Entsprechend folgerichtig folgte die Leipziger Führung. Gunkel traf erst nach einer Kanitz-Flanke, zehn Minuten später per Kopf. Dazwischen verpasste der Chemnitzer Pafel die Chance zum Ausgleich - Lenz hatte über den Ball getreten. In der 39. Minute hätte Sadlo beinahe für die Vorentscheidung gesorgt, doch er traf nur die Lattenunterkante.
Auch nach dem Wechsel war Leipzig besser. Räbsch und Embingou vergaben (51./73.). Chemnitz gab sich aber nicht auf. In der 56. Minute schoss Müller aus zehn Metern knapp vorbei, Dittrich traf zehn Minuten vor Schluss noch die Latte des Leipziger Gehäuses. Für den abschließenden Höhepunkt hinsichtlich ausgelassener Möglichkeiten sorgte Kanitz (85.), der per Freistoß nochmal den Pfosten traf.
MDR-Online, 23.2.02: Dynamo Dresden glanzlos in Cottbus
Nach gemächlichem Beginn brachte Heidrich die Gäste mit genauem 20-Meter-Flachschuss schnell in Führung (4.). Der Ball war so nah am Pfosten platziert, dass Thoms keine Chance blieb. In der Folge verhielt sich Dynamo weitgehend passiv. Die Dresdner waren offensichtlich nicht gewillt, mehr zu tun als unbedingt nötig war. Die Dynamos kontrollierten das Spiel, sodass auch Cottbus wenig Akzente setzen konnte. Lediglich Woltmann vermochte die Gäste mit einem Vorstoß zu überraschen. Er scheiterte jedoch an Torhüter Kresic (38.).
Nach der Pause änderte sich zunächst nicht viel. Erst nach etwa einer Stunde Spielzeit ergriffen die Dresdner die Initiative. Sie erspielten sich zahlreiche Chancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Die beste Gelegenheit bot sich Koslov, der aus zwei Metern am Tor vorbei köpfte. Cottbus agierte zu zaghaft, um den Sieg der Gäste noch ernsthaft zu gefährden. Trainer Meseck meinte nach dem Spiel, dass gegen diese Dresdner Mannschaft bei überlegterer und weniger zaghafter Spielweise durchaus ein Punkt drin gewesen wäre. Dynamo-Trainer Franke zeigte sich mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft in diesem „schlechten Spiel“ unzufrieden.
MDR-Online, 23.2.02: FC Sachsen verliert in Halle
Bereits nach 6. Minuten konnten die etwa 800 mitgereisten Leipziger Fans jubeln. Kopunovic traf, von Cramer angespielt, aus 12 Metern ins rechte lange Eck. In der gutklassigen offenen Partie hatte Kricke die beste Chance für den Halleschen FC. Er scheiterte jedoch an Leipzigs Torhüter Eckstein. Auf der Gegenseite hatte Radojicic eine gute Gelegenheit, doch er köpfte den Ball über die Querlatte. Vor der Halbzeitpause glich M. Kurzeja nach Vorlage von Georg aus, als er ähnlich Kopunovic beim 0:1 aus elf Metern am Torwart vorbei einschoss. Kurz darauf hatte Lesch noch die Führung auf dem Fuss, doch er scheiterte ebenfalls an Eckstein.
Nach der Pause sahen die Zuschauer weiterhin ein rassiges Spiel. In der 62. Minute leistete sich der Leipziger Torhüter Eckstein einen schweren Fehler. Eine von Kricke geschlagene Flanke konnte er nicht festhalten. Kurzeja war erneut zur Stelle und erzielte die 2:1-Führung für Halle. Die restliche halbe Stunde kämpfte Sachsen um den Ausgleich. Nach einem indirekten Freistoß im Strafraum, da Luz Teobal hatte den Ball im Liegen unsauber gespielt, brachte Radojicic den Ball mit dem Kopf nicht im Tor unter. Auch Schönbergs Freistoß von der Strafraumgrenze (81.) fand nicht sein Ziel. Auch Torhüter Eckstein ging nun mit nach vorn. Der Höhepunkt der Leipziger Bemühungen war ein Tor Kopunovics (89.), dass aber wegen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.
MDR-Online, 24.2.02: VFC strauchelt in Grimma
Der SV Grimma hat am 21. Spieltag im Heimspiel gegen den VFC Plauen für eine Überraschung gesorgt. Die Muldenstädter besiegten den Tabellenführer mit 2:0.
Der VFC zeigte sich von Beginn an couragiert. Krasselt traf mit einem Schuss aus Nahdistanz aber nur das Gebälk (12.). Die Vogtländer hatten in der 32. Minute Glück, als der Schiri nach einem Foul an Birnbaum im VFC - Strafraum, nicht auf Strafstoß entschied. Nur sechs Minuten später – Schock für den Tabellenführer: Thaly sah nach einem Foul an Wohllebe Gelb-Rot.
Nach der Halbzeit hatten die Mannschaft von Trainer Lisiewicz eine Kopfballchance durch Zaulich (48.), doch VFC-Keeper Golle war auf dem Posten. In der 61. Minute Gewühle im Strafraum der Plauener - Müller reagiert am schnellsten und schießt aus acht Metern Grimma in Front.
Anschließend setzte der VFC alles auf eine Karte: Zapyshnyis Schuss (74.) aus zehn Metern wird aber von Torwart Winkler pariert. Vier Minuten später dann der spielentscheidende Konter der Heimelf. Liebich überläuft die gesamte Plauener Abwehr, umspielt Torwart Golle und schießt die erlösende 2:0-Führung. Danach hatte der Tabellenführer Pech, da Winkler einen Elfer von Krasselt (85.) halten konnte.
MDR-Online, 10.4.02: Zittau zeigt im Abstiegstrudel Nerven
Der FSV Hoyerswerda hat sich mit einem 2:1 (0:0) gegen den VfB Zittau etwas von der Abstiegsregion entfernt. Für die Zittauer dagegen sieht es gar nicht gut aus. Die erste Halbzeit der Nachholepartie hatte bis auf eine Parade von VfB-Keeper Pöschmann gegen Rettig (37.) nichts zu bieten. Die Gastgeber waren leicht feldüberlegen. Ansonsten galt aber: Barta ohne Beschäftigung - Pöschmann bis auf die eine Situation ungefährdet.
Tore und viel Hektik
Nach der Pause wurde es besser. Simak nutzte eine unübersichtliche Situation im Strafraum und schoss links unten zum 1:0 ein. Der Ausgleich fiel nach Vorarbeit von Rettig und Haasler - und auch weil Behring den Ball passieren ließ. Nun kam Hoywoy besser ins Spiel, während auf der anderen Seite den Gästen manchmal die Nerven durchgingen. Es wurde unnötig nachgetreten, gestoßen und gemeckert. Letzteres endete mit einem Feldverweis.
Das Siegtor fiel drei Minuten vor Schluss. Nach einem Diagonalpass traf Weckwerth von links ins lange Eck. Danach hätte in der hektischen Schlussphase Meinhardt noch erhöhen können, aber statt aus elf Metern zu schießen, spielte er zu einem im Abseits stehenden Mitspieler ab.
MDR-Online, 16.4.02: Jena fährt in Riesa souveränen Sieg ein
Ohne große Anstrengungen hat Carl Zeiss Jena im Nachholspiel gegen Stahl Riesa einen Sieg gelandet und ist damit an Plauen vorbeigezogen. Als Tabellenzweiter haben die Thüringer nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Dynamo Dresden.
Hobsch konnte keine Akzente setzen
In Riesa gab der Ex-Bundesliga-Stürmer Bernd Hobsch sein Debüt. Er war erst in der letzten Woche aus Nürnberg in die vierte Liga gewechselt. Hobsch blieb es seinem Debüt aber blass und fand nicht ins Spiel. Er hatte nur eine Aktion: In der 32. Minute vergab er bei einem Schussversuch kläglich. Dafür war auf seine Teamkollegen Verlass. Dank Treitl stellte der Favorit die Weichen früh auf Sieg. Als Stahl-Torwart Kühne einen Sanchez-Schuss nicht festhalten konnte, staubte Treitl ab. Riesa, ersatzgeschwächt aufgelaufen, zeigte sich aber nicht geschockt und lieferte ein ordentliches Spiel ab. Die Tore machten dennoch die Gäste. Nach der ersten Ecke, getreten durch Hauser, erhöhte Holetschek. Riesa bemühte sich, blieb aber im Angriff zu harmlos. Hier fehlte es an Durchschlagskraft. Jena hatte vor der Pause noch zwei Großchancen. Hauser schob den Ball in der 36. Minute am langen Pfosten vorbei und in der 45. Minute rettet Hausmann auf der Linie gegen einen Sanchez-Schuss. 
Riesa wurde nach Pause kalt erwischt: Treitl erhöhte aus abseitsverdächtiger Position. Den Endstand besorgte Sanchez vom Elfmeterpunkt. Der Schütze war zuvor von Libero Oberritter gefoult worden. Jena war über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft und auf allen Positionen besser besetzt.
MDR-Online, 16.4.02: Neugersdorf punktet im Nachholspiel 
Der OFC Neugersdorf hat zu Hause gegen Dresden-Nord 1:1 gespielt und damit einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg erkämpft. Damit liegen die Oberlausitzer nun drei Zähler vor den Abstiegsplätzen.
Die erste Großchance des Spiels hatte der Dresdner Hauswald (11.), der frei an Keeper Branis scheiterte. Dennoch war die 1:0-Führung für die Gastgeber nicht unverdient. Der kleine Havel stand bei Schmidts Flanke am langen Pfosten goldrichtig und köpfte ein. Danach wurde Dresden stärker und war vor allem durch Standards (Wecker) gefährlich. Kurz vor der Pause hätte es dann aber doch fast 2:0 gestanden. Busalt warf sich jedoch noch in Biros Schuss.
In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen, beide Teams hatten Chancen. Die favorisierten Gäste übernahmen etwas die Initiative, während die Neugersdorfer auf Konter lauerten. Das Tor traf aber nur noch Dresden. Nach einem Freistoß wurde der Ball zu Jugo verlängert, der ähnlich dem 1:0 per Kopf zur Stelle war. Angesichts der vielen (vergebenen) Konterchancen kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen.
MDR-Online, 27.4.02: Zwickau nur Remis gegen Sondershausen
Die Partie zwischen Zwickau und Sondershausen ist torlos zu Ende gegangen. Den Zuschauern wurde ein schwaches Oberligaspiel geboten.
In der ersten Halbzeit waren es die Zwickauer, die für die seltenen Höhepunkte sorgten. Ein 25-Meter-Freistoß von Krauß konnte nur mit Mühe pariert werden. Bis zur 30. Minute musste der Sondershausener Trainer auf den ersten Torschuss seiner Schützlinge warten.
Nach dem Wechsel hatten beide Teams Möglichkeiten den Siegtreffer zu erzielen. Silabetzschky scheiterte mit einem Heschtflug-Kopfball. Shubitidze setzte einen Schuss aus 22 Metern übers Tor.

20. Spieltag   Zuschauer: 20 196 - 2 244 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 23 - 2,56 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
16.02. Dynamo Dresden - VfB Leipzig  1 : 1 ( 0 : 1 ) 10 900   0:1 2:1 1:3 -
16.02. VfB Chemnitz - Oberlaus. FC Neugersdorf  1 : 3 ( 0 : 2 ) 260   - - - -
17.02. FV Dresden-Nord - SV 1919 Grimma  4 : 0 ( 2 : 0 ) 227   1:1 2:0 1:1 2:0
16.02. VFC Plauen - FSV Hoyerswerda  2 : 0 ( 2 : 0 ) 1 684   2:1 - - -
17.02. VfB Zittau - Stahl Riesa  1 : 1 ( 1 : 1 ) 492   2:2 - - -
17.02. Carl Zeiss Jena - Hallescher FC  1 : 0 ( 0 : 0 ) 3 299   - - - -
16.02. Sachsen Leipzig - SV Braunsbedra  4 : 1 ( 2 : 1 ) 1 877   - - - -
16.02. Eintracht Sondershausen - Energie Cottbus II 1 : 0 ( 0 : 0 ) 450   0:1 - - -
17.02. Wacker Gotha  - FSV Zwickau  1 : 1 ( 0 : 0 ) 1 007   - - - -
      Zuschauer gesamt: 272 639 - 1 515 pro Spiel            
      Tore gesamt: 486 - 2,7 pro Spiel            

 1.( 1) VFC Plauen                20   15    4    1  +  36    43-7        49
 2.( 3) Carl Zeiss Jena           20   14    4    2  +  35    47-12       46
 3.( 2) Dynamo Dresden            20   13    6    1  +  24    35-11       45
 4.( 4) VfB Leipzig               20   13    5    2  +  24    37-13       44
 5.( 5) Sachsen Leipzig           20   12    3    5  +  19    38-19       39
 6.( 6) FSV Zwickau               20   10    4    6  +  13    35-22       34
 7.( 7) FV Dresden-Nord           20   10    3    7  +   7    32-25       33
 8.( 8) Hallescher FC             20    8    4    8  +  11    28-17       28
 9.( 9) Wacker Gotha              20    6    8    6  -   3    19-22       26
10.(10) Energie Cottbus II        20    6    4   10  -   6    22-28       22
11.(11) Stahl Riesa               20    4    8    8  -  10    14-24       20
12.(15) Oberlaus. FC Neugersdorf  20    5    4   11  -  17    20-37       19
13.(12) SV 1919 Grimma            20    5    4   11  -  22    24-46       19
14.(13) FSV Hoyerswerda           20    3    9    8  -  10    21-31       18
15.(14) VfB Chemnitz              20    3    7   10  -  10    17-27       16
16.(16) VfB Zittau                20    3    7   10  -  16    26-42       16
17.(17) Eintracht Sondershausen   20    3    5   12  -  18    17-35       14
18.(18) SV Braunsbedra            20    1    3   16  -  57    11-68        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 16.2.02: Heidrich rettet Remis 
Im auf hohem Niveau stehenden Spitzenspiel des 20. Spieltages gab es in ein leistungsgerechtes 1:1-Remis. Vor 10.900 Zuschauern zeigten beide Mannschaften eine faire Auseinandersetzung, die vom bundesligaerfahrenen SchiedsrichterFröhlich sehr gut geleitet wurde. Zwanzig Minuten drückte Dynamo und hatte durch Neubert (5./18.) und Hähnge per Kopf (24.) klare Einschussmöglichkeiten. Grundmann vereitelte mit guten Paraden die Führung der Dynamos. Leipzig spielte zunächst sehr defensiv und kam kaum vor das Tor der Gastgeber. Wie aus heiterem Himmel fiel die Leipziger Führung durch Krznarics 10m-Schlenzer. Ferl hatte den Konter eingeleitet. Der VfB bestimmte jetzt das Geschehen: Sadlo und Lenz vergaben kurz vor der Pause gute Gelegenheiten.
Nach der Pause ließen es beide Mannschaft etwas ruhiger angehen. Heidrich ließ die Gastgeber nach 69 Minuten jubeln. Nach Foul an Neubert, Nacev hatte ihn im Strafraum umgerissen, traf er vom Punkt. Hähnge hatte den Siegtreffer auf dem Fuß (75.), doch sein Knaller landete am Leipziger Gebälck. Auf der anderen Seite musste Kresic Kopf und Kragen riskieren, um vor Gunkel an den Ball zu kommen. Zu erwähnen ist die angenehm faire und friedliche Atmosphäre im Stadion. 
Am 25. Februar findet ein Benefizspiel zwischen der Oberligamannschaft von Dynamo Dresden und einem Allstar-Team aus ehemaligen Dresdnern statt. Ziel ist, so viel wie möglich Geld für den finanziell angschlagenen Traditionsverein zu sammeln.
MDR-Online, 16.2.02: Spannendes Kellerduell in Chemnitz
Der OFC Neugersdorf kann durchatmen - der VfB Chemnitz muss zittern: Nach dem Sieg hat der OFC wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren.
Zwei Standards bringen Neugersdorf auf die Siegerstraße
Chemnitz präsentierte sich feldüberlegen, blieb aber vor dem Tor zu harmlos. Anders der OFC, der mit zwei Standards erfolgreich war. Thomas verwandelte einen Foulelfmeter. Zuvor hatte Müller den Neugersdorfer Sigan gefoult. Wenig später jagte Sigan einen 19-m-Freistoß in die Maschen. Der Ball wurde von Havel, der nach einer langen Verletzungspause sein zweites Spiel machte, noch abgefälscht. Chemnitz hatte auch Chancen: So scheiterte Krasselt mit einem Flachschuss und König mit einem Freistoß. Dann die 61. Minute: Krasselt hämmerte den Ball ins Dreiangel. Jetzt keimte Hoffnung auf. Doch Thomas machte mit einem Alleingang alles klar. Der VfB spielte 30 Minuten in Unterzahl: König sah nach einer Tätlichkeit die rote Karte.
MDR-Online, 16.2.02: Plauen siegt problemlos gegen Hoyerswerda
Der VFC Plauen hat durch ein 2:0 gegen den FSV Hoyerswerda auch am 20. Spiel-tag die Tabellenführung verteidigt. Die Vogtländer erwischten einen Blitzstart und gingen durch einen 10-m-Flachschuss von Zapyshnyi in Führung. Kurz darauf erhöhte Krasselt durch einen Foulelfmeter zum 2:0. Zuvor hatte Schmidt den Plauener Curri unsanft von den Beinen geholt. VFC-Keeper Golle wurde nur bei einem 18-m-Flachschuss durch Haasler (42.) geprüft. Plauens Libero Richter hatte noch mit seinem 28-m-Freistoß die Gelegenheit zur 3:0-Pausenführung, doch der Ball ging knapp über die Querlatte. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Veiko Berger nach einer Ecke des eingewechselten Gemazashvili den Ball ins Tor, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht. Schließlich blieb es beim hochverdienten Sieg der Plauner. Für den VFC war es der zehnte "Dreier" im elften Heimspiel. "Ich bin mit den drei Punkten zufrieden, jedoch mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht. Wir müssen uns steigern, wenn wir vorn dran bleiben wollen", so VFC-Coach René Müller nach der Partie.
MDR-Online, 16.2.02: Sachsen machen sich das Leben selbst schwer
Der FC Sachsen Leipzig hat sich gegen Schlusslicht Braunsbedra für die Niederlage in Gotha rehabilitiert. Bereits nach acht Minuten zappelte der Ball im Tor der Gäste: Kopunovic traf per Kopf. In einer einseitigen ersten Halbzeit traf der gleiche Spieler im Nachsetzen. Zuvor überboten sich die Leutzscher im Auslassen von Torchancen. Cramer (17.) aus acht Metern und aus zwei Metern, sowie Nemec, der zwei Mal aus Nahdistanz den Torwart anschoss, sorgten für Stöhnen auf der Leutzscher Bank. Die Geiselthaler nutzten dagegen ihre einzige Gelegenheit: Seemann traf nach Wichmann-Freistoß. Erlösender Jubel nach einer knappen Stunde: Radojicic traf nach Ecke mit dem Kopf aus Nahdistanz. Der gleiche Spieler stellte den Endstand her. Negeativer Höhepunkt der Partie war eine rote Karte für den Sachsen Bloß. Nach einem Foul trat er nach.
MDR-Online, 17.2.02: Gotha und Zwickau teilen sich die Punkte
In einer gutklassigen Partie hat der FSV Zwickau einen schmeichelhaften Punktgewinn verbucht. Gotha bestimmte das Geschehen in der ersten Hälfte deutlich. Nowacki hatte bereits nach acht Minuten die erste Torgelegenheit, doch seinen Drehschuss aus zehn Metern hielt FSV-Keeper Mewes. Die größten Chancen vergaben Leopold (38.), dessen Kopfball übers Tor strich, und Tanz (44.). Sein Freistoß (44.) fand nur die Latte des FSV-Gehäuses. Der FSV kam nur einmal gefährlich vors Gothaer Tor: Fuhrmann (27.) musste dabei für den geschlagenen Torwart auf der Linie klären.
Ein Eigentor von Otto stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Doch die Thüringer schafften durch einen Heber von Gensbügel noch den Ausgleich. Der gleiche Spieler hatte in der 73. Minute Pech, als sein Schuss an den Pfosten klatschte. Beide Mannschaften spielten jetzt mit offenem Visier. Für den FSV verschoss Shubidize (76.) knapp.
MDR-Online, 17.2.02: Kantersieg für Dresden Nord
Eine herbe 0:4-Klatsche haben sich die Grimmaer Fußballer bei Dresden Nord eingehandelt.
Bereits nach achte Minuten konnten die Gastgeber erstmals jubeln. Nach einer Ecke von Kühne stocherte Jugo den Ball aus fünf Metern ins Grimmaer Tor. Nach Beyers Freistoß ballerte Zaulich (10.) den Nachschuss übers Dresdner Tor. Schlüter (23.) hatte ebenfalls den Ausgleich auf dem Fuß. Seinen Schuss parierte Dresdens Torwart Kostadinov. Hauswald machte es für Dresden besser: Eine Ablage von Hentschke vollendete Hentschke er aus fünf Metern.
Nach dem Wechsel machte Dresden alles klar. Soltau flankte von der Grundlinie auf den freistehenden Hauswald, der freistehend aus fünf Metern einköpfte. Den schönsten Treffer des Tages erzielt Soltau. Aus 16 Metern zirkelte er den Ball ins äußerste Eck zum 4:0. Nur zwei Minuten später vergaben die Gäste ihre beste Gelegenheit. Nach einem Foul an Birnbaum verschoss Müller den fälligen Elfmeter.
MDR-Online, 17.2.02: Zittau baut nach der Pause ab
Stahl Riesa hat in Unterzahl einen wichtigen Punkt beim VfB Zittau geholt. Die Teams trennten sich 1:1. Zittau bleibt damit im Tabellenkeller - Riesa setzt den leichten Aufwärtstrend fort.
Riesa: 30 Minuten mit zehn Spielern
In den ersten 45 Minuten sahen die Fans nur wenig Torraumszenen und mussten bis zur Endphase auf Tore warten. Nach einer Flanke von Varga drückte der freistehende Hausmann den Ball über die Linie. Zittau hatte die richtige Antwort parat: Dolezel staubte nach einem Housa-Freistoß aus Nahdistanz ab. Zuvor war nur wenig passiert. Nach der Pause blieb Zittau trotz Überzahlspiel blass. Zschätzsch musste bereits nach 61. Minuten nach einem wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vorzeitig duschen. Wer jetzt glaubte, Zittau könne von dieser Überzahl profitieren, sah sich getäuscht. Riesa kämpfte tapfer und hatte sogar durch Miltzow, Richter und Genschur die besseren Chancen. Dementsprechend enttäuscht war Zittaus Trainer Thomas Nosek: "Wir haben unkonzentriert gespielt und nichts aus der günstigen Ausgangslage gemacht. Riesa war ganz stark, vor allem im athletischen Bereich.

19. Spieltag   Zuschauer: 9 168 - 1 019 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 24 - 2,67 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
10.02. Wacker Gotha - Sachsen Leipzig 1 : 0 ( 1 : 0 ) 1 179   - - - -
09.02. Hallescher FC - VfB Zittau 0 : 3 ( 0 : 1 ) 968   3:0 - - -
09.02. Stahl Riesa  - VFC Plauen 0 : 3 ( 0 : 0 ) 765   0:0 - - -
09.02. FSV Hoyerswerda  - FV Dresden-Nord 0 : 0 ( 0 : 0 ) 249   2:2 3:1 1:1 0:1
09.02. SV 1919 Grimma  - VfB Chemnitz 3 : 1 ( 1 : 1 ) 227   3:0 4:1 0:0 1:0
09.02. Oberlaus. FC Neugersdorf  - Dynamo Dresden 0 : 1 ( 0 : 0 ) 2 210   - - - -
09.02. VfB Leipzig  - Eintracht Sondershausen 1 : 0 ( 0 : 0 ) 1 607   2:1 - - -
08.02. FSV Zwickau - Energie Cottbus II 5 : 1 ( 4 : 0 ) 538   0:0 - - -
10.02. SV Braunsbedra  - Carl Zeiss Jena 1 : 4 ( 0 : 1 ) 1 425   - - - -
      Zuschauer gesamt: 252 443 - 1 476 pro Spiel            
      Tore gesamt: 463 - 2,71 pro Spiel            

 1.( 1) VFC Plauen                19   14    4    1  +  34    41-7        46
 2.( 2) Dynamo Dresden            19   13    5    1  +  24    34-10       44
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           19   13    4    2  +  34    46-12       43
 4.( 4) VfB Leipzig               19   13    4    2  +  24    36-12       43
 5.( 5) Sachsen Leipzig           19   11    3    5  +  16    34-18       36
 6.( 6) FSV Zwickau               19   10    3    6  +  13    34-21       33
 7.( 7) FV Dresden-Nord           19    9    3    7  +   3    28-25       30
 8.( 8) Hallescher FC             19    8    4    7  +  12    28-16       28
 9.(10) Wacker Gotha              19    6    7    6  -   3    18-21       25
10.( 9) Energie Cottbus II        19    6    4    9  -   5    22-27       22
11.(11) Stahl Riesa               19    4    7    8  -  10    13-23       19
12.(15) SV 1919 Grimma            19    5    4   10  -  18    24-42       19
13.(12) FSV Hoyerswerda           19    3    9    7  -   8    21-29       18
14.(13) VfB Chemnitz              19    3    7    9  -   8    16-24       16
15.(14) Oberlaus. FC Neugersdorf  19    4    4   11  -  19    17-36       16
16.(16) VfB Zittau                19    3    6   10  -  16    25-41       15
17.(17) Eintracht Sondershausen   19    2    5   12  -  19    16-35       11
18.(18) SV Braunsbedra           19    1    3   15  -  54    10-64        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 8.2.02: Zwickauer mit Kantersieg
Der FSV Zwickau hat sein Heimspiel gegen die überforderten Amateure von Energie Cottbus mit 5:1 gewonnen.Zu keiner Phase des Spiels konnten die Gäste dem Druck der Sachsen Stand halten.
Bereits die ersten Minuten gehörten den Hausherren. Arzt eröffnete mit einem Flachschuss aus 18 Metern die Torejagd. Kramer legte per Hechtflug-Kopfball nach, Arzt hatte von der rechten Seite per Flanke vorgelegt. Dann erledigte Vorbereiter den Abschluss selbst, er nagelte den Ball aus 25-Metern unter die Querlatte. Noch vor dem Pausenpfiff war das Spiel entschieden. Wagner köpfte eine Shubitidze Flanke zum 4:0 ins Cottbusser Gehäuse. Besonders die Abwehr der Gäste war schlichtweg überfordert. Der agile Arzt stellte Jahn vor immer neue Rätsel und konnte nie unter Kontrolle gebracht werden.
Nach dem Wechsel sorgte Kubis mit sei-nem Kopfball zum 4:1 für einen kurzzeitigen Hoffnungsschimmer am grauen Cottbusser Fußballhimmel. Von Torjäger Kubis war bis dahin nichts zu sehen, er war in der Zwickauer Abwehr bestens aufgehoben. Shubitidze stellte aus spitzen Winkel den alten Abstand wieder her.
MDR-Online, 9.2.02: Zittau schockt Halleschen FC
Der VfB Zittau hat dem favorisierten HFC drei Punkte auf eigenem Platz entführt. Vokal brachte die Gäste aus der Lausitz nach einem Dolozel-Pass in Führung. Danach stürmten die Hallenser. Doch der Torerfolg blieb aus. Das ideenlose, destruktive Spiel der Gastgeber brachte die Zittauer Abwehr nicht ernsthaft in Gefahr. Kricke bemühte sich zwar, hatte aber zwei Mal (25./43) Pech. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste einen Blitzstart erwischt: Der erste Angriff brachte das 0:2: Dolozel hämmerte das Leder aus fünf Metern unter die Latte. Schließlich gelang Uhlig mit einem zwölf-Meter-Schuss der 0:3-Endstand.
MDR-Online, 9.2.02: VFC reicht eine starke Hälfte
Spitzenreiter VFC Plauen hat sich bei Stahl Riesa keine Blöße gegeben und abgebrüht drei Punkte eingefahren. Beim 3:0-Sieg taten die Vogtländer allerdings nicht mehr als nötig.
Pausenpredigt von Müller fruchtete
In der ersten Halbzeit waren VFC-Torchancen Mangelware, vielmehr kam die Stahl-Elf einige Male gefährlich vor das Gehäuse der Gäste. Kaiser, Zschätzsch als auch Gleis vergaben allesamt gute Gelegenheiten zur durchaus verdienten Führung. Der 0:0-Halbzeitstand war aus Plauener Sicht fast schon glücklich und wohl auch Anlass für eine harte Pausenpredigt von VFC-Trainer Renè Müller. Seine zuvor blasse Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine, schaltete drei Gänge höher und übernahm erstmals souverän die Regie. Folgerichtig traf Zapyshni in der 52. Minute nach Eingabe von Curri in den Stahl-Kasten. Nur zehn Minuten später erhöhte Curri, bevor erneut Zapyshni für den Endstand sorgte.
"Riesa hat so vorgelegt, wie ich das erwartet hatte. Daher musste ich in der Pause doch einige Wörter sagen und das hat gefruchtet", resümierte VFC-Coach Müller. Seine Kollege Horst Rau bedauerte insbesondere den frühen verletzungsbedingten Ausfall von Daniel Küttner. "Ich musste danach die Mannscahft umstellen, aber dennoch konnte Küttner nicht ersetzt werden."
MDR-Online, 9.2.02: Dynamo mit glücklichem Sieg
Dynamo Dresden mischt nach seinem Sieg beim OFC Neugersdorf weiter in der Spitzengruppe der Tabelle mit. Die ausgeglichene Partie wurde besonders von den Abwehrreihen bestimmt. Chancen waren in der ersten Hälfte Mangelware (1:1 Ecken). Zehn Minuten nach Wiederanpfiff traf Neubert nach Kopfballablage von Koslov mit einem Direktschuss aus elf Metern zur glücklichen Dynamo-Führung. Neugersdorf hatte eine Riesenchance (66.) zum Ausgleich: Schmidt, der bereits Dynamo-Keeper Kresic ausgespielt hatte, traf nur das Außennetz. Trotz der Niederlage feierten die OFC-Fans ihre Mannschaft für ihre tolle Leistung.
MDR-Online, 9.2.02: Dörner-Elf mit schlechter Ausbeute
Der VfB Leipzig hat gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Sondershausen alle Chancen auf ein Torfestival kläglich vertan. Am Ende siegten die Platzherren mit 1:0.
Foulelfmeter entschied das Duell
In einer absolut einseitigen Partie in Richtung Eintracht-Gehäuse offenbarten die Leipziger erneut große Schwächen im Abschluss. Nahezu im Minutentakt vergaben die Dörner-Schützlinge ihre Tormöglichkeiten. Sondershausen wehrte sich dank einer kompakten und sicheren Abwehrleistung tapfer und musste sich erst nach einem Foulelfmeter von Sadlo geschlagen geben (56.). Der Stürmer war zuvor von Trautmann zu Fall gebracht worden und verwandelte anschließend selbst. Die Eintracht kam hingegen nur zweimal vor den VfB-Kasten (Svejdik in der 41. und 54.), doch Keeper Grundmann war beide Male zur Stelle.
"Es fällt schwer in solchen Spielen Tore zu erzielen, da die gut hinten drin stehen", erklärte Torschütze Sadlo. Auch für Lenz zählte nur der Erfolg: "Am Montag fragt keiner mehr, wie wir gewonnen haben. Hauptsache wir bleiben an der Spitze dran." Eintracht-Torhüter Kraus zeigte sich nach der Partie stinksauer: "Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt, denn es ist eine Schande wie die VfB-Profis gegen uns Feierabend-Kicker gespielt haben."
MDR-Online, 9.2.02: Nullnummer in Hoyerswerda
Die Hoyerswerdaer haben gegen Dresden-Nord einen Punkt im Abstiegskampf erkämpft. Den Zuschauern wurde eine zerfahrene Partie geboten.
Die Dresdner hatten zunächst mehr vom Spiel und erarbeiteten die klareren Chancen. In der 28. Minute musste Hoyerswerdas Keeper Kopf und Kragen riskieren, um einen 22-Meter-Freistoß von Soltau zu parieren. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Behring von zwei Dresdnern im Strafraum zu Fall gebracht. Aber der Elfmeterpfiff blieb aus.
Nach dem Wechsel kamen die Hoyerswerdaer besser ins Spiel, doch die klaren Chancen fehlten weiterhin.
MDR-Online, 9.2.02: Grimma punktet gegen den Abstieg
Die Grimmaer Kicker haben ihr Heimspiel gegen den VfB Chemnitz mit 3:1 gewonnen. Die Gäste hingegen schlittern immer tiefer in die Niederungen der Tabelle.
Nach gegenseitigem Abtasten fanden die Grimmaer eher zu ihrem Spiel. Schon in der 12. Minute konnte Trainer Lisiewicz aufatmen. Libero Ziffert stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfte den Führungstreffer für die Heimelf. Doch ein Solo brachte den Ausgleich. Pafel tanzte zwei Grimmaer aus und zog aus 8 Metern unhaltbar ins lange Eck ab. Kurz vor dem Pausenpfiff jubelten die Zuschauer schon über den Führungstreffer. Doch Fröhlich kratzte Zaulichs Kopfball von der Linie.
Einseitige zweite Halbzeit
Nach dem Wechsel spielten nur noch die Platzherren. Nach einem Pass in die Spitze schnappte sich Müller den Ball und vollendete aus zwölf Metern. Der agile Liebich setzte den Schlusspunkt. Er vollendete einen Alleingang zum 3:1. Bereits an der Mittellinie hatte sich der Grimmaer den Ball geschnappt, nach einem 50-Meter-Lauf vollendete er clever aus Nahdistanz. Auch der junge Schlüter hätte sich in die Liste der Torschützen eintragen können, doch der Torwart parierte den 20-Meter-Knaller des kompakten Stürmers.
MDR-Online, 10.2.02: Schwache Sachsen unterliegen in Gotha
Der SV Wacker Gotha hat sein Heimspiel gegen Sachsen Leipzig mit 1:0 gewonnen. Damit versäumten die Messestädter den Anschluss an die vier Spitzenteams der Oberliga.
Die Gothaer zeigten sich von Beginn an agiler und hätten schon in der fünften Minute in Führung gehen müssen. Doch Gensbügel vergab einen an ihm verwirkten Elfmeter. Sliskovic hatte ihn zu Fall gebracht. Kurz vorm Pausenpfiff brachte Nowacki die Gothaer mit einem 25-Meter-Schuss in Führung. Auch nach dem Wechsel fehlten im Spiel der Leipziger die klaren Chancen. Knapp wurde es lediglich in der 87. Minute. Doch Cramer setzte den 30-Meter Freistoß neben den linken Pfosten. Gotha rettete das Spiel clever über die Zeit. "Ich muss der gesamten Mannschaft ein Lob erteilen, obwohl wir in der zweiten Halbzeit Konditionsprobleme hatten. Sachsen-Coach Jürgen Raab wirkte zerknirscht: "Gotha war kämpferisch überlegen und wir haben zu wenig Biss gezeigt um zu gewinnen."

18. Spieltag   Zuschauer: 14 733 - 1 637 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 21 - 2,33 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
02.02. Energie Cottbus II - VfB Leipzig  0 : 1 ( 0 : 0 ) 376   0:3 - - -
03.02. Eintracht Sondershausen - Oberlaus. FC Neugersdorf  1 : 2 ( 1 : 0 ) 900   - - - -
03.02. Dynamo Dresden - SV 1919 Grimma  3 : 0 ( 2 : 0 ) 4 520   4:1 - - -
02.02. VfB Chemnitz - FSV Hoyerswerda  2 : 1 ( 0 : 0 ) 300   2:2 2:1 0:3 2:0
03.02. FV Dresden-Nord - Stahl Riesa  1 : 2 ( 0 : 0 ) 330   1:1 - - -
02.02. VFC Plauen - Hallescher FC  1 : 0 ( 1 : 0 ) 2 359   1:0 - - -
03.02. VfB Zittau - SV Braunsbedra  0 : 0 ( 0 : 0 ) 412   - - - -
02.02. Carl Zeiss Jena - Wacker Gotha  4 : 1 ( 1 : 1 ) 2 488   - - - -
02.02. Sachsen Leipzig - FSV Zwickau  2 : 0 ( 1 : 0 ) 3 048   - 2:0 0:2 -
      Zuschauer gesamt: 243 275 - 1 502 pro Spiel            
      Tore gesamt: 439 - 2,71 pro Spiel            

 1.( 1) VFC Plauen                18   13    4    1  +  31    38-7        43
 2.( 2) Dynamo Dresden            18   12    5    1  +  23    33-10       41
 3.( 3) Carl Zeiss Jena           18   12    4    2  +  31    42-11       40
 4.( 4) VfB Leipzig               18   12    4    2  +  23    35-12       40
 5.( 5) Sachsen Leipzig           18   11    3    4  +  17    34-17       36
 6.( 6) FSV Zwickau               18    9    3    6  +   9    29-20       30
 7.( 7) FV Dresden-Nord           18    9    2    7  +   3    28-25       29
 8.( 8) Hallescher FC             18    8    4    6  +  15    28-13       28
 9.( 9) Energie Cottbus II        18    6    4    8  -   1    21-22       22
10.(10) Wacker Gotha              18    5    7    6  -   4    17-21       22
11.(12) Stahl Riesa               18    4    7    7  -   7    13-20       19
12.(11) FSV Hoyerswerda           18    3    8    7  -   8    21-29       17
13.(14) VfB Chemnitz              18    3    7    8  -   6    15-21       16
14.(15) Oberlaus. FC Neugersdorf  18    4    4   10  -  18    17-35       16
15.(13) SV 1919 Grimma            18    4    4   10  -  20    21-41       16
16.(17) VfB Zittau                18    2    6   10  -  19    22-41       12
17.(16) Eintracht Sondershausen   18    2    5   11  -  18    16-34       11
18.(18) SV Braunsbedra            18    1    3   14  -  51     9-60        6
 
Im Spiegel der Presse
MDR-Online, 2.2.02: VfB siegt in letzter Minute
Der VfB Chemnitz versuchte von Beginn an Druck zu entfalten, traf aber auf eine massive Hoyerswerdaer Hintermannschaft. Die erste Chance ergab sich aus einem Konter der Gäste: Rettig drückt aus 20 Metern ab, doch der Schuss strich am Gehäuse der Chemnitzer vorbei. Die beste Gelegenheit der Gastgeber hatte Müller. Nach einem schönen Solo schob er den Ball aus vier Metern an Torwart und Tor vorbei. Nach dem Wechsel konnten die Gastgeber doch jubeln. Nach einer Flanke nutze Pafel die Verwirrung in der FSV-Hintermannschaft und knallte den Ball aus zwei Metern ins Tor. Chemnitz stürmte weiter und musste einen klassischen Konter einstecken. Behring lief allein auf den VfB-Torwart zu und traf zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich. 
Jetzt wurden die Gastgeber immer nervöser, nichts lief mehr zusammen. Erst nach den drei Auswechslungen kamen die Gastgeber wieder zu einigen Torgelegenheiten. Als niemand mehr damit rechnete, gelang doch noch der Siegtreffer des VfB. Glässer hatte auf den eingewechselten Kretschmer geflankt, der zum umjubelten Siegtor einköpfte. Nach der Partie waren sich beide Trainer einig, dass es ein glücklicher Erfolg der Chemnitzer war. Ricco Schmitt (VfB): „Die Mannschaft, die mehr auf Angriff gesetzte hat, gewann am Ende.“ Hoyerswerdas Coach Hans-Jürgen Nünchert sah nach dem Ausgleich sogar die Chance zum FSV-Sieg: „Wir sind enttäuscht, da es die Möglichkeit gegeben hätte, zu gewinnen. Dazu hätten wir aber konsequenter im Abschluss sein müssen.“
MDR-Online, 2.2.02: Sachsen starten mit Sieg ins neue Jahr
Der FC Sachsen ist erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Nach zehnminütigem Abtasten übernahmen die Lautzscher die Szenerie. Dabei ragte Piet Schönberg auf der rechten Seite heraus. Er leitete fast alle Chancen der Gastgeber ein. So vergaben Kopunovic (14./21. Und Rietschel in aussichtsreicher Position.
Die größte vergab Nemec (29.), dessen Kopfball aus Nahdistanz knapp übers Zwickauer Gehäuse strich. Die größte Chance der Gäste vergab Danko in der 30. Minute. Sein Kopfball strich übers Gehäuse der Leutzscher. Besser machte es Radojiic: Nachdem FSV-Keeper Mewes einen Bloß-Freistoß abprallen ließ, schaltete er am Schnellsten. Nach dem Wechsel taten sich die Leutzscher schwer. Zunächst hatten die Sachsen eine Doppelchance: Cramer schoss einen Freistoß haarscharf übers Gebälk (54.). Nur sechszig Sekunden später drückte Schönberg im Strafraum ab, doch sein Schlänzer verpasste ebenfalls knapp das Gehäuse. Die einzig erwähnenswerte Aktion der Gäste war in der 58. Minute, als Schmidt 25-Meter-Freistoß gehalten wurde. Erst ein Elfer, Kopunovic wurde gelegt brachte die Erlösung. Schönberg ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. In der 90. Minute wäre fast noch das 3:0 gefallen. Nemec hatte auf den völlig frei stehenden Kopunovic gepasst. Doch der scheiterte an FSV-Keeper Mewes.
Sachsen-Trainer Jürgen Raab zeigte sich nach der Partie besonders von der ersten Hälfte seiner Mannschaft angetan. „“Ich bin froh über den Sieg. Besonders zufrieden bin ich mit den vielen schön herausgespielten Torchancen in der ersten Halbzeit. Leider haben wir wieder einmal viele Gelegenheiten nicht genutzt. Nach dem 1:0 hatte ich gehofft, dass wir noch befreiter aufspielen. Doch die Mannschaft wirkte jetzt unkonzentriert. Das hat mir nicht gefallen. Das 2:0 fiel zu spät.“ FSV-Trainer Conrad Weise war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Es war eine engagierte Leistung unserer Mannschaft. Immerhin mussten wir drei Leistungsträger ersetzen. Besonders überzeugte unser Ersatzlibero Dank. Leider führten wieder unsere Unkonzentriertheiten zum 0:1. Der entscheidende Fehler bleibt, dass wir die zwei, drei Chancen, die sich uns bieten, nicht nutzen können.“
MDR-Online, 2.2.02: Jörn Lenz lässt Leipzig jubeln
Die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber Energie Cottbus hat einen höheren Sieg des VfB Leipzig verhindert.
Die Mannschaft von Trainer Dixie Dörner war über die gesamte Spielzeit drückend überlegen. Doch nur einmal fand der VfB eine "Lücke". Jörn Lenz sorgte mit seinem abgefälschten 35-Meter-Freistoß für das Tor des Tages. Dem Freistoß vorausgegangen war ein Foul von Termina. Der dafür mit Gelb-Rot bestraft wurde.
In Überzahl blieb der VfB spielbestimmend. Doch es fehlten die Ideen, um das Abwehrbollwerk zu knacken. Die beiden Stürmer Sadlo und Gunkel wurden von Nuhs und Neubert abgemeldet. So kamen die Leipziger auch in Überzahl zu keiner 100-prozentigen Chance. Im Cottbusser Spiel blieben die Angriffsversuche meist schon im Ansatz stecken. Bezeichnend: VfB-Schlussmann Grundmann musste in der ersten Halbzeit nicht einen Ball abwehren. Der einzige Schussversuch von Kubis ging weit über das Tor (30.).
MDR-Online, 2.2.02: Plauen verteidigt Tabellenführung
Der VFC Plauen hat mit dem Sieg gegen den Halleschen FC seine Spitzenposition in der Tabelle behauptet. Mann des Tages war Arndt Spranger. Er brachte die Vogtländer nach einer Curri-Flanke mit einem Schuss aus acht Metern in Führung. Der HFC hatte in der 33. Minute durch Freund seine erste Gelegenheit - doch Golle war auf dem Posten. VFC-Debütant Thaly verfehlte mit einem 30-Meter-Schuss (40.) das Gästegehäuse nur um Zentimeter. Nach der Pause hätte sich HFC-Coach Häfner, der heute seinen 50.Geburtstag feiert, fast über den Ausgleich freuen können. Doch Kricke (59./ 78.) scheiterte zwei Mal am VFC-Keeper Golle. Für Plauen blieb der eingewechselte Popa (77.) bei einem 16-Meter-Schuss ebenfalls erfolglos.
MDR-Online, 2.2.02: Riesa gewinnt in letzter Sekunde
Der Riesaer Sebastian Miltzow war der Absender des 2:1-Siegtores der Stahl-Elf beim FV Dresden-Nord und somit der Matchwinner.
In einer ausgeglichenen ersten Hälfte bestimmte die Taktik das Geschehen. Kein Team wollte etwas riskieren. Chancen durch Gleis (4./Freistoß) und Kühne (7./Schuss) blieben ungenutzt. Viele Szenen spielten sich im Mittelfeld ab.
Nach der Pause sollten dann endlich Tore fallen. Einen Angriff über die rechte Seite schloss Glaubitz mit einem Flachschuss zum 1:0 ab. Hentschke gelang nach einem Pass von Soltau der Ausgleich. Anschließend machten die Gastgeber mehr Druck. Doch die Riesaer Abwehr und Torhüter Michael stoppten alls Angriffsversuche. In der letzten Viertelstunde hatte Sportstudent Miltzow seine genialen Auftritte. Erst traf er zwei Mal die Latte und bei seinem dritten Versuch das Tor.
MDR-Online, 3.2.02: Nullnummer in Zittau
Mit einem torlosen Unentschieden haben sich der VfB Zittau und der SV Braunsbedra getrennt. In der ersten Hälfte begannen beide Teams sehr vorsichtig. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Platzherren die Kontrolle. Doch die miserable Chancenauswertung der Zittauer verhinderte deren Führung. Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Zittau überlegen - Tore Fehlanzeige. In der 88. Minute hatten die Gastgeber durch Housa, der neben Dolozel am meisten überzeugte, eine letzte Freistoßchance, die aber vom gut haltenden Braunsbedra-Keeper vereitelt wurde. 
MDR-Online, 3.2.02: Dynamo mit sicherem Heimsieg
Der 1.FC Dynamo Dresden hat sein Heimspiel gegen Grimma mit 3:0 gewonnen. Damit halten die Elbestädter Kontakt zur Tabellenspitze.
Nach zehnminütigem Abtasten fanden die Dynamos ins Spiel. Koslov traf aus fünf Metern zum 1:0 für die Gastgeber. Hähn-ge hatte gekonnt aufgelegt,nachdem Neupert einen Angriff verstolperte. Beim 2:0 war es Hähnge selbst, der den Ball über die Linie schob. Sehenswert, wie der Torschütze durch eine Grundlinien-Flanke von Petrowsky bedient wurde.
Nach dem Wechsel verflachte die Partie. Neupert setzte nach einem weiten Einwurf aus elf Metern den Schlusspunkt.
MDR-Online, 3.2.02: Neugersdorf schockt Sondershausen
Der OFC Neugersdorf hat bei Eintracht Sondershausen einen überraschenden Sieg eingefahren. Die Gastgeber begannen engagiert und gingen nach einem Kopfball durch Baumann in Führung. Danach bestimmte Sondershausen klar das Spielgeschehen. Die Gäste hatten in der 40. Minute durch einen Schmidt-Kopfball ihre erste Chance. Nach dem Elfer-Tor durch Falko, Kraus hatte Havel gefoult, und dem Platzverweis von Kloth (Foul an Schmidt) brach Eintracht zusammen. Kästner konnte sogar noch in der Nachspielzeit den Siegtreffer nach einem Konter erzielen.

16.12. SV 1919 Grimma - Energie Cottbus II  -  Nachholespiel vom 16.Spieltag
17. Spieltag   Zuschauer: 11 760 - 1 307 pro Spiel     Die letzten Ergebnisse
      Tore: 43 - 4,78 pro Spiel     00/01 99/00 98/99 97/98
08.12. VfB Leipzig  - FSV Zwickau  2 : 1 ( 1 : 0 ) 2 352   0:2 0:0 1:0 0:1
09.12. VfB Zittau - Wacker Gotha  3 : 3 ( 2 : 0 ) 210   - - - -
08.12. VFC Plauen - SV Braunsbedra 8 : 0 ( 2 : 0 ) 1 382   - - - -
08.12. FV Dresden-Nord - Hallescher FC  0 : 3 ( 0 : 2